

Den Aktienhandel zu lernen ist nicht weiter schwierig. Herausfordernd dagegen ist, mit dem Aktienhandel nachhaltig Geld zu verdienen. Daher gehen wir im Folgenden ausführlich darauf ein, wie Sie mit Aktien handeln können. So zeigen wir Ihnen beispielsweise, wie Sie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) nutzen können, um günstig bewertete Aktien zu finden.
Außerdem erklären wir, wie Sie technische Indikatoren beim Aktienhandel einsetzen können. Zudem erläutern wir den Unterschied zwischen Stamm- und Vorzugsaktien. Nicht fehlen darf dabei auch die wichtige Unterscheidung zwischen Value- und Wachstumsaktien.
Zunächst einmal ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, um was es sich bei Aktien genau handelt.
Bei Aktien handelt es sich um Unternehmensanteile, welche von einer Aktiengesellschaft (abgekürzt mit AG) herausgegeben werden. Mit dem Erwerb einer Aktie besitzt der Käufer einen gewissen Teil der Aktiengesellschaft. Die Inhaber der Aktien werden hierbei auch als Aktionäre bezeichnet.
Aktien sind daher für den Anleger eine Möglichkeit, um sich an Unternehmen zu beteiligen. Als Aktionär ist man in der Regel dazu befugt, an den Hauptversammlungen der Unternehmen teilzunehmen. Dort kann dann beispielsweise auch an Abstimmungen teilgenommen werden (bei Stammaktien).
Den meisten Privatanlegern geht es hingegen vor allem darum, dass sie an den Ergebnissen der Unternehmen durch einen Wertzuwachs der Papiere beteiligt werden. Unter Umständen werden die Gewinne der Unternehmen auch in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet.
Es gibt Aktien, die über ein Stimmrecht verfügen und solche, bei denen dies nicht der Fall ist.
In der Regel können Sie als Aktionär an den Hauptversammlungen der Aktiengesellschaften teilnehmen.
Allerdings können Sie nur dann an den Abstimmungen teilnehmen, wenn Sie über Aktien mit einem Stimmrecht verfügen. Das ist in aller Regel bei den Stammaktien der Fall.
Im Gegensatz dazu gewähren Vorzugsaktien dem Aktionär kein Stimmrecht. Dafür erhalten Anleger bei diesen Aktien normalerweise eine höhere Dividende.
Heutzutage ist es sehr einfach möglich, Aktien zu kaufen oder Aktien zu verkaufen. Hierfür ist allerdings ein Depot bei einer Bank oder bei einem online Broker erforderlich. Diese wickeln den Handel ab. Online Broker bieten dabei häufig günstigere Konditionen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch unser großer Aktiendepot Vergleich.
Wie eingangs erwähnt, interessieren sich immer mehr Privatanleger für Aktien. Beim Erlernen des Aktienhandels sollten Sie sich allerdings nicht nur auf die Vorteile konzentrieren, sollen auch die Nachteile von Aktien im Blick haben:
Heutzutage gibt es weltweit viele tausende Aktiengesellschaften. Damit stellt sich für die Anleger die Frage, für welche Unternehmen sie sich entscheiden sollten.
In diesem Zusammenhang ist die Einteilung in Wachstums- und Value-Aktien hilfreich:
Dies sind Anteile von Unternehmen, die aktuell am Markt unterbewertet sind. Das bedeutet, dass diese Aktien unterhalb ihres inneren Wertes gehandelt werden. Der innere Wert wird durch fundamentale Daten ermittelt, wie zum Beispiel dem KGV.
Damit sind Unternehmensanteile gemeint von Firmen, die schnell wachsen, weil sie besonders beliebte Dienstleistungen oder Produkte anbieten. . Das führt dann allerdings oftmals dazu, dass keine oder nur niedrige Dividenden ausgeschüttet werden.
Beispiele für Wachstumsaktien waren in den vergangenen Jahren vor allem US-amerikanische Tech-Konzerne wie Alphabet (Google), Apple und Tesla.
Wer als Anleger in Wachstumsaktien investiert, spekuliert vor allem darauf, dass das erwartete Unternehmenswachstum auch zu höheren Aktienkursen führt. Es geht daher vor allem darum, mit den Aktien Kursgewinne realisieren zu können. Mögliche Dividenden sind hingegen eher zweitrangig.
Wer sich für Value-Aktien entscheidet, geht davon aus, dass die Kurse in über ein besonders hohes Wachstumspotential verfügen.
Beim Erlernen des Aktienhandels geht es vor allem auch darum, Methoden zu entwickeln, um günstig bewertete Aktien finden zu können. Denn schließlich besteht das Ziel darin, Aktien zu einem niedrigen Kurs zu kaufen und dann im Idealfall zu einem höheren Kurs zu veräußern.
Eine beliebte Möglichkeit, um günstig bewertete Aktien zu identifizieren besteht darin, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zu nutzen.
Hierbei wird der Kurs der Aktie ins Verhältnis zu den Gewinnen des Unternehmens gesetzt. Daraus ergibt sich dann die folgende Regel:
Sicherlich fragen Sie sich an dieser Stelle, über welches KGV eine Aktie verfügen sollte, um als günstig zu gelten.
Analysten sprechen hier häufig von Werten von unter 15. Sobald das KGV hingegen auf über 25 ansteigt, werden Aktien als eher teuer angesehen.
Allerdings handelt es sich hier nur um eine grobe Richtschnur. So können beispielsweise Wachstumsaktien auch dann attraktiv sein, wenn sie über ein hohes KGV verfügen.
Im Gegenzug dazu bedeutet ein niedriges KGV – zum Beispiel von 5 – nicht automatisch, dass es sich um ein Unternehmen handelt, in das Sie investieren sollten. Das gilt insbesondere dann, wenn sich die Firma schon seit Jahren negativ entwickelt und auch die zukünftigen Aussichten schlecht sind.
Das KGV ist nicht die einzige Möglichkeit, um Anlageentscheidungen treffen zu können. So haben Sie die Möglichkeit, auf technische Indikatoren zurückzugreifen. Hilfreich ist an dieser Stelle unsere Trading Indikatoren Erklärung.
Sehr beliebt ist insbesondere die 200-Tagelinnie. Sie wird dazu verwendet, um Trends erkennen zu können.
Die 200-Tagelinie berechnet sich dadurch, dass die Schlusskurse der vergangenen 200 Tage addiert und durch 200 geteilt werden. Auf diese Weise ergibt sich dann der Durchschnittskurs der letzten 200 Tage.
Die 200-Tage-Linie wird auch als „Gleitender Durchschnitt“ bezeichnet.
Um klare Trends besser sichtbar machen zu können, werden bei der 200-Tage-Linie in Charts die Kursschwankungen geglättet.
▶️ CFDs sind nur für risikobereite Anleger geeignet.
▶️ Dabei handelt es sich um hochspekulative Finanzderivate.
▶️ Der CFD Handel ist daher interessant, weil Sie damit auf Basiswerte spekulieren können, die ein privater Investor normalerweise nicht handeln kann.
▶️ Die Konditionen der CFD Broker unterscheiden sich enorm, daher sollten Sie einen Anbieter aus unserem CFD Broker Vergleich wählen.
Ein großer Vorteil besteht darin, dass Sie beim Trading mit CFD auf einen Hebel zugreifen können: Durch den Hebel beim Traden wird das erforderliche Kapital reduziert. Dazu ein Beispiel:
Wir gehen davon aus, dass Sie mit einer bestimmten Aktie handeln möchten, welche bei einem Kurs von 1.000 € notiert. Wenn Sie die Aktie „normal“ über die Börse kaufen, benötigen Sie in diesem Fall tatsächlich 1.000 €.
Beim Trading mit Aktien CFD benötigen Sie deutlich weniger Kapital auf Ihrem Handelskonto. Stattdessen ist eine gewisse Margin erforderlich. Sie bezeichnet den unterschied zwischen dem normalerweise erforderlichen Preis für die Position und dem Kapital, welches ein Leverage-Anbieter oder ein Broker zur Verfügung stellt. Beim Trading mit Aktien CFD sind dies in der Regel 20 %. In diesem Fall würden bereits rund 200 € genügen, um die Aktien CFDs handeln zu können. Der Hebel würde in diesem Fall 5 betragen.
CFD sind gut dazu geeignet, um von den kurzfristigen Kursbewegungen einer Aktie oder eines anderen Finanzinstruments profitieren zu können.
Allerdings eignen sich CFDs nicht wirklich dazu, um längerfristige Positionen zu halten. Denn normalerweise fallen Gebühren für über Nacht gehaltene Trades an.
Außerdem erhalten Sie durch ein Aktien CFD kein Eigentum an der entsprechenden Aktie. Denn schließlich läuft das Trading mit CFD nur zwischen Ihnen und dem Broker ab. Das bedeutet beispielsweise auch, dass Sie mit einem Aktien CFD nicht zum Aktionär werden und daher auch nicht an der Hauptversammlung teilnehmen können.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Schritte notwendig sind, um Aktien kaufen zu können.
Um Aktien an der Börse handeln zu können, benötigen Sie ein Aktiendepot. Dies können Sie entweder bei Ihrer Bank oder bei einem Online Broker einrichten. Wie bereits angesprochen, bieten Letztgenannte in der Regel den Vorteil, dass die Kosten und Gebühren niedriger sind.
Entscheiden Sie sich für eine Aktie, in dem Sie Charts und andere Indikatoren verwenden, wie beispielsweise das KGV. Ihr Ziel ist es, eine besonders günstig bewertete Aktie zu finden. Außerdem steht Ihnen als Indikator die 200-Tagelinie zur Verfügung. Daneben können auch fundamentale Erwägungen eine große Rolle spielen:
Nachdem Sie sich für eine bestimmte Aktie entschieden haben, können Sie diese im nächsten Schritt über den Broker erwerben. Am kostengünstigstengelingt dies in der Regel, wenn Sie dafür einen Online Broker nutzen. Dieser Wickel den Kauf oder Verkauf von Aktien online ab.
Bereits vor dem Kauf sollten Sie sich Gedanken darüber gemacht haben, wie lange Ihr Anlagehorizont ist: Wenn Sie zum Beispiel vorhaben, langfristig Vermögen aufzubauen, dann wird für Sie die kurzfristige Kursentwicklung nur eine untergeordnete Rolle spielen. Daher ist es in diesem Fall wichtig, in Papiere zu investieren, die langfristig gesehen eine positive Wertentwicklung versprechen. Trotzdem ist es auch in diesem Fall erforderlich, das Aktiendepot immer im Blick zu behalten.
Wenn Sie von kurzfristigen Kursschwankungen der Wertpapiere profitieren möchten, müssen Sie täglich die Nachrichten verfolgen und auch eine fundamental Analyse durchführen. Für das Trading Lernen können Sie bei vielen Brokern ein kostenloses Demokonto nutzen und sich so risikolos mit den ersten Schritten vertraut machen.
Normalerweise dauert es nur wenige Minuten, um ein solches Konto bei einem Online Broker zu eröffnen.
In den letzten Jahren haben immer mehr Privatanleger auf Aktien gesetzt. Im Rahmen dieses Artikels haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie günstig bewertete Aktien finden können.
Es ist dabei sehr wichtig, dass Sie Ihr Aktiendepot diversifizieren.
Es kann sich hierbei auch anbieten, ETF zu kaufen, welche einen bestimmten Aktienindex abbilden. Denn dadurch kann das Risiko noch weiter gestreut werden.
Für das kurzfristige Trading sollten Sie auf Aktien CFD setzen. Dazu empfiehlt es sich auf eines der besten Aktien Demokonten zurückzugreifen.
Die meisten Privatanleger möchten mit Aktien langfristig Vermögen aufbauen. Allerdings ist es auch möglich, von den kurzfristigen Kursbewegungen einer Aktie zu profitieren. Hierzu bietet es sich an, mit Aktien CFD zu traden.
Die Aktien der meisten Unternehmen notieren unterhalb von 1000 Euro. Des Weiteren können oftmals auch Bruchteile von Aktien erworben werden. Daher ist es sehr gut möglich, mit diesem Kapital Bruchteile, eine oder auch mehrere Aktien zu erwerben. Auch bei kleineren Investments ist es empfehlenswert, das eigene Aktiendepot gut zu diversifizieren.
Die meisten Aktien notieren im zweistelligen oder dreistelligen Bereich. Daher ist nicht viel Kapital notwendig, um in Aktien investieren zu können und ein Aktiendepot für Anfänger zu eröffnen. Um eine gewisse Diversifizierung erreichen zu können, ist es allerdings empfehlenswert, verschiedene Aktien zu kaufen.
Wer zum Beispiel über 1.000 € verfügt, der kann mit diesem Betrag in der Regel mehrere Aktien kaufen. Allerdings kann es in diesem Fall auch empfehlenswert sein, ein ETF zu erwerben, welches einen bestimmten Aktienindex abbildet. Denn dadurch wird eine höhere Diversifizierung erreicht.
Analysten sprechen häufig davon, dass Aktien mit einem KGV von unter 15 als günstig bewertet gelten. Allerdings ist das nur eine Richtschnur

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.