

Sie benötigen ein Depot, wenn Sie mit Aktien oder anderen Werten handeln möchten. Dort werden Ihre Wertpapiere nicht nur aufbewahrt, sondern die Bank oder der Broker dient als Vermittler für den Handel.
Allerdings unterscheiden sich Banken und Broker gerade hinsichtlich der Kosten und Handelsmöglichkeiten oft gewaltig. Erfahren Sie, welche Dinge Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie ein Aktiendepot eröffnen. So werden beispielsweise unterschiedliche Handelsinstrumente angeboten. Bei manchen Brokern gibt es kostenlose Schulungen, andere bieten eine besondere App. Wir vergleichen die besten Anbieter und schildern, worauf Sie bei der Wahl eines Brokers achten sollten!
Früher wurden Aktien tatsächlich noch in Papierform ausgegeben, die Sie dann zu Hause an einem sicheren Ort aufbewahren mussten. Dies hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert und die Anteilsscheine wurden bei einer Bank in einem Schließfach aufbewahrt. Mit Einführung der Onlinebroker wurde der Handel stark vereinfacht. Dadurch liegen die Aktien nicht mehr in physischer Form vor und ein Aktiendepot übernimmt immer mehr die Aufgabe einer Tradingplattform. Der Funktionsumfang wurde maßgeblich erweitert und es erfolgt nicht nur eine Aufbewahrung der Wertpapiere, sondern Sie können dort auch handeln.
Der Handel bezieht sich dabei nicht mehr ausschließlich nur auf Aktien, sondern auch auf andere Finanzinstrumente, wie zum Beispiel ETFs, CFDs, den Forex Handel und anderen Anlagemöglichkeiten. Sie müssen ein Depot eröffnen, wenn Sie mit Aktien oder anderen Anlageinstrumenten handeln möchten. Die Aufbewahrungsfunktion wird mit der Möglichkeit zu handeln kombiniert. Sie können auch per App traden und haben in der Regel Zugriff auf verschiedene Analysewerkzeuge. Diese helfen Ihnen dabei, lohnenswerte Aktien zu identifizieren oder den optimalen Zeitpunkt für den Verkauf zu erkennen.
In einem Depotvergleich werden von uns nicht nur die Handelskosten des Brokers analysiert, sondern es werden auch alle anderen wichtigen Faktoren gecheckt. Oft ist man gerade als Einsteiger von den vielen Angeboten überfordert und Anbieter werben mit Vorzügen, die Sie als Trading Neuling überhaupt nicht nutzen werden. Erfahren Sie deshalb in unseren Ratgebern, worauf es wirklich ankommt, wie die Gebühren zustande kommen und worauf Sie bei der Wahl eines neuen Brokers achten sollten. Egal, ob Sie den bisherigen Anbieter wechseln möchten oder gerade erst davorstehen, ein neues Aktiendepot zu eröffnen. In unseren Tabellen zeigen wir Ihnen die Gebühren, sodass Sie den für Sie günstigsten Broker auf einen Blick erkennen können.
Unsere Empfehlung lautet, dass Sie ein Aktiendepot bei dem Anbieter eröffnen sollten, der zwar günstige Konditionen hat. Noch viel wichtiger ist jedoch der Umstand, dass der Broker genau zu Ihnen und Ihrem zukünftigen Handelsverhalten passt. Denn auch die angebotenen Leistungen sind wichtig. Diese prüfen wir in unserem Vergleich natürlich auch. Denn um erfolgreich an der Börse zu sein, müssen Sie auch auf das Leistungsspektrum achten. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Höhe Einlagensicherung. Diese gibt an, in welcher Höhe Ihre Einlagen geschützt sind, sollte der Broker oder die Bank insolvent werden.
Wir empfehlen aus diesem Grunde immer regulierte Broker. Anbieter, die in der EU für den Handel mit Wertpapieren zugelassen sind, müssen eine gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000€ nachweisen.
Achten Sie auch darauf, an welchen Börsenplätzen Sie die Aktien handeln können. Im Idealfall sind viele verschiedene Handelsplätze in Deutschland und dem Ausland vertreten. Wichtig ist auch der außerbörsliche Direkthandel, der ebenfalls angeboten werden sollte. Auch das Schulungsangebot ist nicht zu vernachlässigen. Suchen Sie nach einem Aktiendepot für Anfänger, sollten Sie unbedingt prüfen, ob es kostenlose Webinare, eBooks oder andere Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.
Heutzutage erfolgt das Depot Eröffnen online – das bedeutet, dass Sie nicht den Broker persönlich aufsuchen müssen. Stattdessen funktioniert die Kontoeröffnung mit wenigen Schritten online. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie eine Bank oder einen Broker gefunden haben, der zu Ihnen passt. Ansonsten empfehlen wir Ihnen in unserem Abschnitt „Aktiendepot eröffnen – Vergleich der besten Broker“ weiterzulesen.
Klicken Sie auf den Registrierungsbutton. Er ist in der Regel mit „Konto eröffnen“ oder „Jetzt handeln“ beschriftet. Daraufhin wird sich ein Fenster öffnen mit einem Formular. Die dort vorhandenen leeren Felder müssen Sie mit Ihren persönlichen Daten ausfüllen.
Sie müssen Ihre E-Mail-Adresse angeben, diese dient in der Regel auch als Benutzername für die spätere Anmeldung. Außerdem werden Sie aufgefordert, sich ein Passwort auszudenken. Dabei sollte es sich um eine Mischung aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen handeln. Zum Schluss bestätigen Sie, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzrichtlinien akzeptieren.
Im nächsten Schritt erhalten Sie eine E-Mail, die einen Verifizierungscode enthält. Alternativ kann auch ein Link enthalten sein, den Sie für die Verifizierung anklicken müssen. So stellt der Broker sicher, dass Sie und niemand Fremdes das Konto eröffnet haben.
Nun steht das gesetzlich geforderte Verifizierungsverfahren an. Hierfür können Sie meistens unter verschiedenen Verfahren auswählen. Dies ist ein wichtiger Schritt, wenn Sie ein neues Aktiendepot eröffnen. Meistens wird die Verifizierung per Videoident angeboten. In diesem Fall müssen Sie eine App herunterladen. Alternativ können Sie die Verifizierung auch am PC durchführen, wenn Sie dort eine Kamera und ein Mikrofon besitzen. Im Zuge einer Videotelefonie müssen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis in die Kamera halten.
In Ihrem Konto müssen Sie zudem Ihre Erfahrung mit dem Handel eintragen. Hier sollten Sie unbedingt wahrheitsgemäß antworten, denn die Bank oder der Broker muss das Risiko richtig einschätzen können. Meistens werden Ihnen in diesem Zuge verschiedene Fragen zum Trading gestellt. Dazu gehören auch Fragen zu Ihrem Einkommen, Ihrem Beruf und Ihren Schulabschlüssen.
Nun können Sie mit einem Trading Demokonto den Handel üben. Möchten Sie mit Echtgeld handeln, ist eine Einzahlung erforderlich. Die Broker haben bestimmte Limits bezüglich der Mindest- und Maximal-Einzahlungen. Wählen Sie den Betrag, den Sie einzahlen möchten und das Zahlungsmittel aus. In der Regel wird der eingezahlte Betrag sofort auf Ihrem Aktiendepot gutgeschrieben.
In unserem Vergleich erfahren Sie, bei welchem Anbieter Sie am besten ein Aktiendepot eröffnen. Wir haben die Broker anhand der Kosten untersucht. In der Regel ist die Eröffnung eines Depots kostenlos. Gebühren fallen für andere Dinge an, wie zum Beispiel für die Kontoführung oder für die Orderausführung. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wo Sie am besten ein Aktiendepot eröffnen und worauf Sie dabei bezüglich der Kosten beachten sollten.
Es klingt wie ein Traum: bei zahlreichen Brokern können Sie ein kostenloses Aktiendepot eröffnen. Das bedeutet, dass keinerlei Depotgebühren bzw. Kontoverwaltungsgebühren anfallen. Dies ist allerdings nicht immer so! Vor allen Banken verlangen monatliche Gebühren, die im Jahr durchaus 50 € und mehr erreichen können. Manchmal wird auch eine Verwahrgebühr berechnet. Dabei handelt es sich um Kosten, die Sie dafür zahlen müssen, dass die Papiere bei Ihrer Bank im Depot liegen.
Hier kommen teilweise recht hohe Summen zusammen, denn häufig wird nicht nur ein Fixbetrag gefordert, sondern Sie zahlen auch abhängig von Ihrem Depotbestand einen Prozentsatz. Diese Kosten können Sie sich mit der Wahl eines empfehlenswerten Onlinebrokers sparen. Denn dort ist meistens das Depot eröffnen kostenlos und es fallen auch keine Verwahrgebühren an.
Einer der größten Kostenträger bei Banken und Onlinebrokern sind die Orderkosten bzw. Transaktionsgebühren. Somit sind dies Kosten, die dafür anfallen, dass Sie Wertpapiere kaufen und verkaufen. Auch die Fremdspesen gehören hierzu. Die Höhe der Ordergebühren ist in der Regel abhängig von der Höhe der Order. Sie wird als Prozentwert angegeben und in der Regel gibt es auch noch einen Mindestsatz. Damit kann die Bank auch bei kleineren Orderbeträgen ihre Kosten decken.
Üblich sind 0,50 bis 0,65% vom Kurswert und mindestens 10 oder 15€. Dies gilt für den Onlinehandel, eine telefonische Order oder eine Order gleich in der Filiale sind teurer. Bei Onlinebrokern fallen sehr häufig nicht nur keine Depotgebühren an, sondern auch keine Ordergebühren. Stattdessen werden die sogenannten Spreads berechnet – die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufskurs. Diese Gebühren mindern Ihre Rendite. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie die Kosten im Auge behalten, bevor Sie ein neues Aktiendepot eröffnen.
Günstige Konditionen sind auch für diejenigen wichtig, die nicht ausschließlich in Aktien anlegen, sondern Fondssparer sind. Beim Kauf von Fonds fallen häufig beträchtliche Gebühren für die sogenannten Ausgabeaufschläge an. Diese können 5% oder mehr betragen. Dies ist ein Kostenblock, den Sie bei der Wahl eines entsprechenden Brokers sparen können.
Ein kostenloses Aktiendepot verzichtet in der Regel auch auf Fondsgebühren. Übrigens werden auch noch weitere Kosten berechnet, wie zum Beispiel Limitgebühren oder Gebühren für die Löschung einer Order. Auch diese Kosten können Sie vermeiden, wenn Sie sich vorher überlegen, wo Sie ein Aktiendepot eröffnen.
Neben den bereits beschriebenen Kosten haben aber auch noch andere Faktoren Einfluss darauf, welcher Broker für Sie persönlich am besten geeignet ist. Wenn Sie also vor der Frage stehen, wo Sie am besten ein Aktiendepot eröffnen, sollten Sie die Anbieter entsprechend prüfen.
Zusätzlich zu den Gebühren ist es empfehlenswert, die Anbieter auch bezüglich ihres Handels- und Leistungsangebots zu überprüfen. Dazu gehören auch die angebotenen Finanzprodukte und die Handelszusätze. Sie sollten beispielsweise die Möglichkeit haben, sich ein Limit zu setzen. Die Standardordertypen sind in der Regel immer verfügbar. Unterschiede gibt es allerdings in speziellen Ordertypen, wie beispielsweise den Trailing Stops. Hier passen sich die Kauf- und Verkaufslimits dynamisch an, sollte sich der Kurs der Aktie bewegen. Bei der Auswahl des Aktiendepots sollten Sie darauf achten, dass eine ansprechende Auswahl nicht nur an Aktien, sondern an ETFs, Fonds und Sparplänen vorhanden ist.
Manchmal wird der Handel über einen einzigen Handelsplatz abgewickelt. Alternativ gibt es aber durchaus Broker, bei denen Sie die Wahl unter verschiedenen Börsenplätzen haben. In Deutschland sind dies meistens die Wertpapierbörse in Frankfurt, Stuttgart, aber auch Regionalbörsen wie Düsseldorf, München, Hamburg, Berlin, Hannover und Bremen. Vor allem bei den Auslandsbörsen sind die Unterschiede am größten.
Hier lassen sich ausländische Wertpapiere in der Regel günstiger traden als an deutschen Handelsplätzen. Vor allem kleinere ausländische Unternehmen können meistens nur an ihrer Heimatbörse gehandelt werden. Wenn Sie daher planen, auch im Ausland zu handeln, sollten Sie nachschauen, ob auch Handelsplätze wie die London Stock Exchange oder die NYSE oder NASDAQ im Portfolio vorhanden sind.
Der außerbörslichr Handel hat verschiedene Vorteile, so wird zum Beispiel eine online Order sofort bestätigt. Zudem fallen keine Makler- und Börsengebühren an. Lang & Schwarz oder die Baader Bank ermöglichen den Handel auch außerhalb der üblichen Börsenzeiten. Der außerbörsliche Direkthandel wird allerdings nicht von allen Brokern angeboten. Prüfen Sie daher, bevor Sie ein Aktiendepot eröffnen, ob dieses Angebot vorhanden ist.
Hierbei handelt es sich um den wichtigsten Punkt, denn die Sicherheit Ihres Geldes ist extrem wichtig! Prüfen Sie am besten vor Eröffnung eines neuen Depots, ob eine Einlagensicherung besteht und in welcher Höhe. Bei Brokern, die in der EU reguliert werden, sind die Einlagen in der Regel pro Einleger und Kreditinstitut in Höhe von bis zu 100.000 € abgesichert. Manche bieten darüber hinaus auch noch zusätzliche Sicherheiten.
Auch das regulatorische Umfeld spielt bei der Wahl eines neuen Brokers eine wichtige Rolle. So sind zum Beispiel die Standards in Großbritannien und Deutschland höher, als in Bulgarien und Zypern. Welche Regulierungsbehörde zuständig ist, entscheidet der Geschäftssitz des Brokers. Manche Onlinebroker weisen daher in ihrem Impressum auf mehrere Finanzaufsichtsbehörden hin. Für deutsche Broker ist dies die Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), für Zypern die CySEC und für Großbritannien die FCA.
Unser bester online Broker für Anfänger bietet ein kostenloses Demokonto an. Mit ihm können Sie die Handelsplattform kennenlernen und können den Handel mit virtuellem Geld simulieren. Der Handel erfolgt unter realen Marktbedingungen. Erfahrene Händler nutzen Demo-Konten, um neue Handelsstrategien auszuprobieren oder sich mit einer neuen Handelsplattform vertraut zu machen.
Das Eröffnen eines Aktiendepots ist der erste Schritt für Anleger, um in den Aktienmarkt zu investieren. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen. Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob Sie ein Depot bei einer Bank, einem Online-Broker oder einem spezialisierten Wertpapierdienstleister eröffnen möchten. Bei der Auswahl des Anbieters spielen Faktoren wie Gebühren, Handelsplattform, Servicequalität und Sicherheit eine entscheidende Rolle.
Mithilfe unserer Ratgeber und unserer Depot Vergleiche finden Sie den Broker, der wirklich zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Sie sollten daher unbedingt einen Blick in unserem Depot Vergleich werfen. Dort testen wir die Anbieter anhand der verschiedensten Kriterien. So können Sie auf einen Blick erkennen, welcher Broker am besten zu Ihnen passt.
Hier gibt es immense Unterschiede. Viele Broker verlangen mittlerweile keine Kontoführungsgebühr. Bei anderen fallen monatliche Depotkosten an.
Nein, das ist nicht möglich. Allerdings muss Ihr Girokonto nicht immer von dem Anbieter des Aktiendepots geführt werden. Sie können dementsprechend bei zahlreichen Brokern ein bereits bestehendes Girokonto mit Ihrem Aktiendepot verknüpfen.
Ein Aktiendepot benötigen Sie immer dann, wenn Sie an den Finanzmärkten handeln möchten. Dazu gehört nicht nur der Handel von Aktien, sondern auch von anderen Finanzinstrumenten, wie zum Beispiel Devisen, ETFs oder Fonds.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.