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Grüne Aktien: Aktien nachhaltiger Unternehmen kaufen

Datum: 25.06.2024
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • Grüne Aktien ist die Bezeichnung für Anteilsscheine von nachhaltig arbeitenden Unternehmen.
  • Die Kriterien für die Zuordnung sind vielschichtig.
  • Neben Positivkriterien werden Ausschlusskriterien angelegt.
  • Aktien nachhaltiger Unternehmen können häufig mit ihrer Performance überzeugen.

Mit grünen Aktien in eine nachhaltige Zukunft investieren

Grüne Aktien werden stärker angefragt – denn Nachhaltigkeit zieht auch in die Geldanlage ein. Private Anleger, die in ihrem Leben auf Umweltverträglichkeit setzen, möchten dies auch beim Depot berücksichtigen. Finanzdienstleister kommen diesem Wunsch mit einer wachsenden Auswahl an Produkten entgegen.

Die Entscheidung für Unternehmensanteile aus dem nachhaltig arbeitenden Bereich ist für Investoren nicht zwangsläufig eine Angelegenheit, bei der sie Kompromisse hinsichtlich der Renditen machen. Denn wo sich Nachhaltigkeit durch das gesamte Geschäftsmodell zieht, winken keine steilen Gewinne in kürzester Zeit, dafür aber eine stabile Wertentwicklung und mitunter sogar gute Dividenden. Beim Kauf von Aktien, die als „grün“ gelten, helfen bestimmte Listen.

Nachhaltige Aktien – was gehört dazu?

Nachhaltigkeit gilt als positiv – als grüne Aktien gelten deshalb solche von Unternehmen, die sich direkt für die Umwelt einsetzen. Weitere Nachhaltigkeitskriterien sind freiwilliges soziales Engagement und hohe Transparenz bei den Geschäftsprozessen. Da auch den Konzernen bewusst ist, dass nachhaltig sein einen Vorteil mit sich bringt, bemühen sich immer mehr Unternehmen, sich in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht entsprechend zu präsentieren. Allerdings ist nicht alles nachhaltig, was auf dem Papier grünt.

Denn das sogenannte Greenwashing steigt mit den Anforderungen. Mit einzelnen Projekten und teils sogar falscher Darstellung setzen sich nicht wenige Firmen in ein „grünliches“ Licht – bei genauerem Hinsehen hält die Fassade nicht, was sie verspricht. Die Suche nach tatsächlich grünen Aktien für Deutschland oder international ist deshalb mit ein wenig Recherche verbunden. Glücklicherweise gibt es einen Kriterienkatalog, der es leichter macht, die in Frage kommenden Kandidaten mit den eigenen Zielen abzugleichen.

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Die Top-Kandidaten bestimmt der Nachhaltigkeitskodex

Schon seit 2007 gibt es das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung. Die Institution ist damit betraut, Nachhaltigkeit von Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen. Alljährlich werden mehrere hundert der offiziellen Nachhaltigkeitsberichte auf ihren Wahrheitsgehalt durchleuchtet und die Bewertungen der grünen Aktien für 2024 und die folgenden Jahre publiziert.

Dabei zeichnet sich ab, wer es ernst meint mit dem nachhaltigen Geschäftsmodell – der IMWF-Report ist die erste Adresse für Aktionäre auf der Suche nach den Top 10 der nachhaltigen Aktien. Sie können in ihrem Einsatz nicht nur für die Umwelt, sondern auch im sozialen Bereich punkten. Aber wie kommt die Bewertung zustande?

Das Institut legt den deutschen Nachhaltigkeitskodex zugrunde. Die Kriterien, die dieses Regelwerk auflistet, sind nicht abhängig von der Größe, der Branche oder dem Standort, sie haben tatsächlich Anspruch auf Allgemeingültigkeit und können daher auch international genutzt werden. Mehr als zwanzig Punkte machen Nachhaltigkeit in all ihren Ausprägungen faktisch und objektiv messbar – nur wer den Test besteht, darf seine Anteilsscheine mit Fug und Recht als grüne Aktien bezeichnen.

Positive und negative Kriterien helfen bei der Eingrenzung

Wo ein Unternehmen sich ausdrücklich um ein nachhaltiges Geschäftsmodell bemüht, zieht sich dies durch alle Abläufe – jenseits der sichtbaren Produkte oder Prozesse finden sich hinter den Kulissen soziale Verantwortung im und um das Unternehmen, nachhaltiges Wirtschaften und ein hohes Maß an Transparenz. Abgekürzt werden diese Faktoren durch die Kürzel ESG (für Environment, Society & Governance, also Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung) oder CSR für Corporate Social Responsibility (die soziale Verantwortung des Unternehmens).

Diese Bemühungen lassen sich in den sogenannten Positivkriterien zur Nachhaltigkeit erfassen. Sie werden in wechselnden Kombinationen und Abstufungen von den Emittenten der besten grünen Aktien erfüllt. Ein Gegengewicht bilden die Negativkriterien – dies sind Faktoren, von denen auch nur ein einziges sofort den Ausschluss aus der Gruppe der nachhaltigen Aktien nach sich zieht. Beide Gruppen sind leicht auf den Punkt gebracht.

Der Nachhaltigkeitskodex ist eindeutig, wo es um „Fleißkärtchen“ für grüne Aktien geht.

Pros und Contras
  • Ein Schwerpunkt auf der Förderung von oder dem Wirtschaften mit nachhaltigen Energien
  • Sichtbares soziales Engagement für die Beschäftigten und/oder die Gesellschaft
  • Einsatz für Frauenrechte und Förderung von Frauen und Mädchen
  • Förderung von Wissensvermittlung, Innovation und Bildung
  • Unterstützung bzw. Schaffung medizinischer Infrastrukturen
  • Vergabe von Mikrokrediten und vergleichbaren Starthilfen
  • Tätigkeiten in der Rüstungsindustrie
  • Förderung, Verarbeitung und Nutzung fossiler Energieträger
  • Herstellung und Vertrieb von Genuss- und Rauschgiften
  • Geschäfte rund um das Glücksspiel
  • Geschäfte mit Pornografie und/oder Prostitution
  • Kinderarbeit
  • Tierversuche
  • Spekulationen auf Lebensmittel
  • Nachweisliche Korruption

Die Bewertung von Nachhaltigkeit, die sich inzwischen international eingebürgert hat, begnügt sich nicht mit dem Abhaken von Aktivitäten oder Prozessen, die als positiv zu bewerten sind – zusätzlich gibt es die sogenannten Negativkriterien. Keines davon darf zutreffen.

Die lange Liste der Negativ-Kriterien ist einleuchtend – und macht zugleich deutlich, wie schwierig es ist, sie alle entlang der eigenen Liefer- und Produktionsketten auszuschließen. Genau das wird von den besten grünen Aktien jedoch verlangt.

Nachhaltige Unternehmen – für Aktionäre ein guter Griff

Es leuchtet ein, dass die Summe der positiven Kriterien viel Einfluss darauf hat, wie eine grüne Aktie vom IMWF und ähnlichen Institutionen bewertet wird. Ganz oben auf der Liste stehen die Anteilsscheine von Unternehmen, die es ernst meinen mit der Nachhaltigkeit und diese in all ihren Geschäftsbereichen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen. Aber wer gehört zu den nachhaltigen Aktien mit Potenzial?

1️⃣ Klimaschutz

Grün sind natürlich die Aktien von börsennotierten Konzernen, die sich direkt um Umwelt und Klima bemühen. Unter ihnen sind Entwickler und Hersteller aus dem Bereich der Windkraft oder Photovoltaik mit Aktien auf grüne Energien, aber auch Aktien auf grünen Wasserstoff. Sie alle arbeiten an erneuerbaren Lösungen, die zudem keine belastenden Emissionen erzeugen, und leisten wesentliche Beiträge zur Energiewende.

2️⃣ Ressourcenschutz

Auch das Management von Ressourcen wie Wasser, Luft und sogar Abfall kann ein nachhaltiges Geschäftsprinzip sein. Börsennotierte Unternehmen gibt es daher in der Wasserwirtschaft, bei den Herstellern von Luftfiltern oder Firmen, die sich um die Aufbereitung von Abfällen unterschiedlicher Art bemühen.

3️⃣ Umwelt & Soziales

Als nachhaltig gelten außerdem Firmen, die mit einem konventionellen Geschäftsmodell, aber einem Umdenken zugunsten von Umwelt und Sozialem arbeiten – hier lassen sich Aktien aus den Bereichen Bauwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft oder Mobilität finden, ebenso Versorger oder Telekommunikationsanbieter.

4️⃣ Ethikbanken

Auch Finanzdienstleister, die ihrerseits börsennotiert sind, arbeiten nachhaltig – nämlich die sogenannten Ethikbanken, die ihren Anleger die Finanzierung und Investition nur in nachhaltige Unternehmen und Projekte zusagen.

Aktiver Umwelt- und Tierschutz, Einsatz für Menschen und nachprüfbare Abläufe haben die „Klassenbesten“ im Ranking gemeinsam. Kandidaten, die lediglich Greenwashing betreiben, bestehen den anspruchsvollen Test in der Regel nicht.

Für interessierte Anleger, die solche Aktien kaufen, ist es keinesfalls so, dass sich der Griff zu nachhaltigen Aktien weniger lohnt – ganz im Gegenteil. Astronomische Kursgewinne, wie sie beispielsweise mit Rüstungsaktien denkbar sind, gibt es bei den meisten grünen Titeln nicht. Dafür überzeugen sie durch langfristige Stabilität und vorhersehbare Wertzuwächse.

Denn die praktizierte Nachhaltigkeit wirkt sich auch auf die Geschäftsführung aus. Ein Fokus auf Integrität und Gemeinwohl führt dazu, dass die Unternehmen, die grüne Aktien ausgeben, krisenfester sind. Sie leiden zudem weniger unter aktuellen Phänomenen wie Präsentismus oder Fachkräftemangel, denn ihre Sorge nicht nur um die Profite, sondern auch um die Mitarbeiter spricht sich herum und macht sie attraktiv für qualifizierte Beschäftigte. Nachhaltigkeit ist also eine kluge unternehmerische Entscheidung, mit der Führungskräfte ihre Firma für die Zukunft aufstellen.

Mit grünen Indizes zum nachhaltigen Depot

Die Auswahl geeigneter grüner Aktien für die eigene Anlage ist anhand der geschilderten Kriterien möglich. Wer sich jedoch auf die Suche nach den aktuell besten Werten begibt, stellt schnell fest: Hier sind zum Teil auch Anbieter gelistet, die nur in Teilbereichen, wenn überhaupt, nachhaltig arbeiten.

Einzelaktien anhand der Kriterien des Nachhaltigkeitsindex selbst zu bewerten, ist für interessierte Aktionäre dabei nur der erste Schritt – denn die denkbaren Kandidaten sollen ja auch hinsichtlich der Renditen und Dividenden langfristig eine Bereicherung darstellen.

Einfacher gemacht wird es Anlegern durch grüne Indizes mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Schon jetzt werden die führenden Unternehmen in Bereichen wie Windkraft, Photovoltaik und Hydrogen in Indizes gebündelt. Hinzu kommen allgemeinere Benchmarks wie die von MSCI – hierbei werden die Werte auf bestimmte Nachhaltigkeitskriterien geprüft.

Als Informationsquelle für nachhaltige Anlagen sind die Indizes gewissermaßen eine Liste grüner Aktien – sie können für einzelne Käufe, einen Aktien Sparplan, aber auch für eine Sammel-Investition genutzt werden.

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Fonds und ETF: Grüne Aktienbündel mit einem Produkt

Anstatt sich selbst mit Begriffen wie „nachhaltige Aktien Top 10“ oder „beste grüne Aktien Deutschland“ auf die Suche zu begeben, können Anleger sich von den bekanntesten Indizes leiten lassen. Und anstelle selbst zusammengestellter Einzelaktien bieten sich Fonds oder Indexfonds mit nachhaltigem Fokus an.

📈 Aktiv verwaltete Investmentfonds

Diese Fonds können sich an ausgewählten Branchen – etwa nachhaltigen Energieträgern – orientieren und ihren Anlegern dazu ein ständig angepasstes Bündel der besten grünen Aktien anbieten. Mitunter sind hier auch überzeugende Dividenden für eigene Dividendenstrategien zu holen.

Auch ETF kommen in Frage.

Was sind ETFs? Die börsengehandelten Indexfonds bilden einen zugrundeliegenden Index über einen Algorithmus exakt ab. Der Basisindex kann natürlich auch grün sein – die grüne Aktien Liste gibt es ESG-bereinigte Version eines bedeutenden Benchmarks wie dem MSCI World, dem EuroStoXX oder dem DAX, oder als Schwerpunktindex auf grünen Wasserstoff bei Aktien.

Gegenüber aktiv gemanagten Fonds sind ETF kostengünstiger. Ob aktiv oder passiv, mithilfe von Fonds ist nicht nur die Einzelinvestition denkbar. Auch Sparpläne mit nachhaltigem Ansatz lassen sich auf diese Weise verfolgen und ermöglichen den grünen Vermögensaufbau selbst mit begrenzten Sparraten. Für viele Anleger sind Fonds mit nachhaltigen Aktien mit Potenzial daher der erste Schritt auf dem Weg zum Bestücken eines nachhaltigen Depots.

Wo das grüne Depot geführt werden kann

Eine im wesentlichen nachhaltige Investition braucht ein Wertpapierdepot – also ein Konto für die Verwahrung von Aktien, Fonds und anderen Finanzinstrumenten. Wie bei der Investition selbst sollten Nachhaltigkeit und Renditen eine überzeugende Verbindung eingehen. Wer sich nicht für eine ausdrückliche Ethikbank entschließt, kann bei einer Direktbank oder einem Broker das gewünschte Finanzziel verfolgen. Damit sich die Investitionen in aller Sicherheit so entwickeln wie erhofft, müssen die Leistungen und Konditionen stimmen. Mit dem Brokervergleich erhalten angehende Aktionäre einen Überblick über die besten Finanzdienstleister, und auch wer den Depotanbieter wechseln will, findet hier rasch das Gesuchte. Im Brokertest werden die berücksichtigten Kandidaten auf ihre Leistungen anhand immer gleicher Kriterien geprüft – das ermöglicht die Einordnung.

▶️ Die Regulierung von Banken, Brokern und Vermögensverwaltern durch die Aufsichtsbehörden der EU-Staaten orientiert sich an gemeinsamen Richtlinien. Im Vordergrund steht insbesondere die Sicherheit der Kundeneinlagen, der Insolvenzschutz und die Handelsumgebung. Ein regulierter Depotanbieter muss nachweisen, dass er seinen Kunden die gewünschte Sicherheit bietet.
▶️ Das Portfolio sollte für Kunden, die die besten grünen Aktien suchen, natürlich eine entsprechende Auswahl bieten – und darüber hinaus vielleicht auch Zugang zu grünen Fonds und ETF geben. Denn Experten raten zu einer Streuung der Investition über verschiedene Länder, Branchen und Währungsräume. Außerdem möchten Anleger vielleicht nicht nur Direktkäufe tätigen, sondern auch Sparpläne einrichten.
▶️ Mit wettbewerbsfähigen Handelskosten kommen Anbieter nachhaltiger Aktien in die engere Wahl. Denn die Gebühren für die Depotführung, die Wertpapiertransaktionen oder die Ausführung von Sparplänen werden vom Gewinn abgezogen. Die Bandbreite zwischen Neobrokern, die den Gratis-Handel ermöglichen, und kostengünstigen Direktbanken ist enorm.
▶️ Die Software und mobile App des Finanzdienstleisters sollten intuitiv und funktionsstark sein. Anleger möchten ihre Konten übersichtlich verwalten und wollen die für sie interessanten Titel mit zahlreichen Filtern eingrenzen. Bei der Ausführung von Transaktionen ist nicht nur die zuverlässige Kursstellung und schnelle Ausführung wichtig, sondern auch die Möglichkeit für ein sinnvolles Risikomanagement durch Orderzusätze wie Stopp und Limit.
▶️ Zahlungen zur Bereitstellung des benötigten Kapitals oder der Auszahlung von Gewinnen wünschen sich Kunden komfortabel, schnell, sicher – und möglichst ohne zusätzliche Gebühren.
▶️ Ein Support, der gut erreichbar ist, geht auf alle Fragen ein, die über die Themen im FAQ-Bereich hinausgehen. Verschiedene Kanäle ermöglichen das direkte Gespräch oder den schriftlichen Kontakt, vielleicht auch außerhalb der gängigen Bürozeiten für berufstätige Anleger. Eine freundliche und kompetenten Behandlung des Kunden und schnelle Abhilfe bei Schwierigkeiten sind natürlich wünschenswert.
▶️ Informationen rund um die Geldanlage, Marktnachrichten und Analysen werden von vielen Anlegern gern aufgegriffen. Auch ein Musterdepot und/oder eine Watchlist, ein Anlagen-Rechner und Börsenlexika gehören zu den Angeboten, mit denen vor allem Einsteiger leichter Zugang zu grünen und anderen Aktien finden.

Fazit: Nachhaltige Anlagen für Renditen mit gutem Gewissen

Der börsliche und außerbörsliche Handel winkt mit zum Teil guten Gewinnen – allerdings sind nicht alle davon nachhaltig. Wer seine Renditen nicht auf der Grundlage von Rüstung und Suchtmitteln, strittigen Pharmazeutika oder Kinderarbeit erzielen möchte, sucht statt dessen nach den sogenannten grünen Aktien.

Werte, die in möglichst vielen Punkten mit den Anforderungen des Nachhaltigkeitskodex konform gehen, bieten mehr als nur ein oberflächliches Greenwashing. Sie erlauben es Aktionären, die erzielten Wertzuwächse ohne Gewissensbisse zu genießen – und der Griff zu nachhaltigen Aktien und Indizes stellt zugleich eine Investition in die Zukunft dar.

Denn mit ihrem Kapital stellen Anleger Konzernen die Mittel zur Verfügung, ihre Bemühungen um eine nachhaltigere Entwicklung, Produktion und Lebensweise fortzusetzen. So gestärkt, können sich die Emittenten der besten grünen Aktien eine Ausweitung ihrer Marktanteile anstreben.

Wer sich nicht mit der Zusammenstellung von Einzelwerten in Eigenarbeit befassen will, kann statt dessen zu nachhaltigen Aktien Fonds greifen – aktiv verwaltet oder auf der Basis nachhaltiger Indizes, vielfach mit überzeugender Performance.

FAQ: Häufig gestellte Fragen rund um grüne Aktien

❓ Was sind nachhaltige Aktien?

Als nachhaltig gelten die Aktien von Unternehmen, die in allen oder möglichst vielen Bereichen ihres Geschäfts ein deutliches Engagement für Umwelt und Soziales vorweisen können – darunter die Emittenten von Aktien auf grüne Energien und viele weitere Geschäftsmodelle. Dabei darf keins der sogenannten Negativkriterien vorhanden sein.

🔎 Kann ich die Nachhaltigkeit von Unternehmen prüfen?

Innerhalb der EU ist ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht verbindlich. Diese Berichte sind auf den Websites der Unternehmen zugänglich und können eingesehen werden. Für viele Leser ist jedoch nicht auf den ersten Blick ersichtlich, welche Unternehmen tatsächlich als nachhaltig gelten können und welche sich nur einen solchen Anstrich geben. Um einen Überblick und ein Ranking auf der Grundlage eingehender Prüfung bemühen sich alljährlich das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung oder die Stiftung Warentest.

📈 Wie gut eigenen sich ETF für grüne Strategien?

Die Auswahl wirklich grüner Aktien kann zur Herausforderung werden – auch die Zusammenstellung und Diversifizierung der Anlage fällt Börsenneulingen nicht immer leicht. Den Einstieg erleichtern Indexfonds, die ESG-bereinigte oder vollständig nachhaltige Indizes abbilde. Diese nachhaltigen Aktien Fonds gibt es zu günstigen Konditionen.

💵 Erzielen nachhaltige Anlagen gute Dividenden?

Da Nachhaltigkeit in allen Bereichen auch der Geschäftsführung zugute kommt, überzeugen solche Unternehmen mit guten bis sehr guten und vor allem stabilen Wertentwicklungen. Bei einigen von ihnen gibt es sogar Dividenden für die Aktionäre.

🖥️ Gibt es Depot-Anbieter, die ihrerseits nachhaltig sind?

Es gibt Finanzdienstleister, die sich selbst um nachhaltiges Wirtschaften bemühen – etwa, indem sie Finanzierungen und Investitionen in Projekte vermeiden, die nicht nachhaltig sind, und statt dessen erwiesenermaßen nachhaltige Unternehmen bevorzugen.

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