

Am 26. August legt Nvidia Quartalszahlen vor. Der Konzern selbst hat rund 91 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht gestellt, die Bank of America hält 94 bis 95 Milliarden für realistisch. Fünf Tage später, am 1. September, übergibt Tim Cook nach 14 Jahren die Führung von Apple an John Ternus.
Zwei Termine, zwei Unternehmen, die zusammen fast zehn Billionen Dollar an Börsenwert auf die Waage bringen. Für langfristig orientierte Anleger sind solche Daten weniger Handelsanlass als Prüfpunkt: Halten die Annahmen, auf denen die Bewertung steht?
Die folgenden zehn Technologiewerte gehören zu den größten und profitabelsten der Welt. Kurse, Kennzahlen und Marktkapitalisierungen stammen von stockanalysis.com und companiesmarketcap.com, Stand 18. August 2026, Geschäftszahlen aus den Quartalsberichten der Unternehmen. Kurse ändern sich täglich, die Zahlen sind eine Momentaufnahme.
| Aktueller Kurs | 219,74 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 33,65 (erwartet: 22,01) |
| Marktkapitalisierung | 5,32 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,46 Prozent |
| Branche | Halbleiter |
Nvidia ist das mit Abstand größte Unternehmen dieser Liste und derzeit das wertvollste der Welt. Grafikprozessoren für KI-Rechenzentren tragen den weitaus größten Teil des Geschäfts.
Die Lücke zwischen aktuellem KGV von 33,65 und dem erwarteten von 22,01 zeigt, wovon der Markt ausgeht: kräftig steigende Gewinne in den kommenden zwölf Monaten. Trifft diese Annahme zu, ist die Aktie günstiger, als sie aussieht. Trifft sie nicht zu, gilt das Gegenteil.
Die Bank of America rechnet zudem mit einer angehobenen Prognose für das Folgequartal auf 107 bis 108 Milliarden Dollar. Die Analysten setzen im Schnitt ein Kursziel von rund 303 Dollar an. Solche Konsensschätzungen sagen mehr über die aktuelle Stimmung als über die Zukunft.
| Aktueller Kurs | 310,03 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 35,57 |
| Marktkapitalisierung | 4,52 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,35 Prozent |
| Branche | Unterhaltungselektronik |
Ende Juli meldete Apple das stärkste Juni-Quartal der Firmengeschichte: 109,42 Milliarden Dollar Umsatz, ein Plus von 16 Prozent, dazu 29,79 Milliarden Dollar Gewinn. Der Gewinn je Aktie stieg um 29 Prozent auf 2,02 Dollar. Die Aktie fiel nachbörslich um rund acht Prozent.
Der Grund lag im Ausblick. Apple stellte für das laufende Quartal ein Umsatzplus von neun bis elf Prozent in Aussicht, der Markt hatte mit zwölf gerechnet. Finanzchef Kevan Parekh warnte zusätzlich vor deutlich steigenden Lieferengpässen.
Bemerkenswert ist ein Detail in der Marge. Sie lag bei 50,1 Prozent, enthielt aber rund zwei Prozentpunkte aus Zollrückerstattungen. Für das laufende Quartal stellt Parekh 47 bis 48 Prozent in Aussicht, darin erneut ein Punkt aus Zollerstattungen. Den Rückgang erklärt fast vollständig ein Posten: die Speicherpreise.
Tim Cook sprach im Analystengespräch von einer Jahrhundertflut bei den Speicherkosten und von exponentiellen Steigerungen, die Preisanpassungen bei iPad und Mac erzwungen hätten. Für September erwartet der Konzern nochmals höhere Einkaufspreise.
Zum 1. September übernimmt John Ternus. Ein Führungswechsel bei einem Konzern dieser Größe verläuft selten geräuschlos.
| Aktueller Kurs | 344,20 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 17,27 (erwartet: 25,90) |
| Marktkapitalisierung | 4,21 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,26 Prozent |
| Branche | Internet und Werbung |
Hier ist Vorsicht bei der Kennzahl geboten. Das ausgewiesene KGV von 17,27 wirkt niedrig für einen Konzern dieser Klasse, ist aber verzerrt: Im ersten Quartal 2026 blähte ein nicht realisierter Buchgewinn auf Beteiligungen von 37,7 Milliarden Dollar das Ergebnis auf.
Nach US-Bilanzregeln werden Wertsteigerungen solcher Beteiligungen erfolgswirksam gebucht, auch wenn kein Anteil verkauft wurde und kein Geld geflossen ist. Der Gewinn steht in der Bilanz, im operativen Geschäft ist er nicht entstanden. Der erwartete Wert von 25,90 bildet dieses Geschäft realistischer ab.
Dieses Geschäft läuft stark. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal um 22 Prozent auf 109,9 Milliarden Dollar, das operative Ergebnis um 30 Prozent. Google Cloud legte um 63 Prozent auf 20 Milliarden Dollar zu, der Auftragsbestand verdoppelte sich auf über 460 Milliarden. Die Übernahme des Sicherheitsanbieters Wiz für 32 Milliarden Dollar zeigt, wie kapitalintensiv das Wachstum inzwischen ist.
Werbeerlöse bleiben zyklisch. Sparen Unternehmen, sinken die Budgets zuerst dort.
| Aktueller Kurs | 481,63 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 26,83 |
| Marktkapitalisierung | 3,58 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,76 Prozent |
| Branche | Software |
Microsoft ist der breiteste Konzern dieser Auswahl: Azure, Office, Windows, Lizenzgeschäft, Spiele, dazu die Beteiligung an OpenAI. Kein einzelner Wachstumstreiber trägt die Bewertung allein.
Mit 26,83 liegt das KGV im Mittelfeld. Die Dividendenrendite von 0,76 Prozent ist für einen Technologiewert überdurchschnittlich, als Einkommensquelle taugt sie trotzdem nicht.
Was Microsoft von Nvidia und Broadcom unterscheidet: Die Erlöse stammen zu einem großen Teil aus Abonnements und Lizenzen mit mehrjährigen Laufzeiten. Solche Umsätze brechen nicht binnen eines Quartals weg.
| Aktueller Kurs | 259,45 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 20,86 |
| Marktkapitalisierung | 2,80 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | keine |
| Branche | E-Commerce und Cloud |
Amazon zahlt keine Dividende. Die Gewinne fließen in Logistik, Rechenzentren und zuletzt vor allem in KI-Infrastruktur.
Das Kerngeschäft ist zweigeteilt. Der Versandhandel liefert Volumen bei dünnen Margen, die Cloud-Sparte AWS liefert den Gewinn. Dazu kommt ein Werbegeschäft, das inzwischen zweistellige Milliardenbeträge einspielt.
Mit einem KGV von 20,86 ist Amazon der zweitgünstigste Wert dieser Liste. Das operative Geschäft ist kapitalintensiver und konjunktursensibler als bei den reinen Softwarekonzernen. In einer Rezession sparen Verbraucher zuerst beim Konsum, Unternehmen erst später bei der IT.
| Aktueller Kurs | 413,41 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 27,73 |
| Marktkapitalisierung | 2,14 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,78 Prozent |
| Branche | Halbleiter-Auftragsfertigung |
TSMC fertigt im Auftrag: Chips für Apple, für Nvidia, für AMD, für Qualcomm. Bei den modernsten Fertigungsverfahren hat der Konzern faktisch keine Konkurrenz.
Die Aktie legte in zwölf Monaten um 73 Prozent zu. Der Kurs spiegelt, was die gesamte KI-Industrie an Nachfrage in die Fertigung schiebt. Das KGV von 27,73 liegt dabei unter dem von Nvidia, obwohl beide vom selben Zyklus leben.
Bleibt Taiwan. Die Konzentration der weltweiten Spitzenfertigung auf eine Insel im Zentrum eines geopolitischen Konflikts ist ein Risiko, das sich nicht wegdiversifizieren lässt. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation ist, kann niemand seriös beziffern. Die neuen Werke in Arizona und Japan ändern daran auf Sicht weniger, als ihre Ankündigungen vermuten lassen.
| Aktueller Kurs | 380,00 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 63,24 (erwartet: 24,11) |
| Marktkapitalisierung | 1,81 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,68 Prozent |
| Branche | Halbleiter und Netzwerktechnik |
Das ausgewiesene KGV von 63,24 taugt hier nur bedingt als Maßstab. Die Übernahme von VMware belastet das bilanzielle Ergebnis mit Abschreibungen, die das operative Geschäft nicht abbilden. Der erwartete Wert von 24,11 liegt näher an der Wirklichkeit.
Broadcom baut kundenspezifische KI-Chips, unter anderem gemeinsam mit Alphabet. Dazu kommen Netzwerktechnik und ein Softwaregeschäft mit hohen Margen.
Wer hier einsteigt, sollte beide Kennzahlen kennen. Ein Blick allein auf das ausgewiesene KGV führt in die Irre, ein Blick allein auf den erwarteten Wert unterschätzt das Risiko, dass die Erwartungen nicht aufgehen.
| Aktueller Kurs | 543,67 US-Dollar |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 20,49 (erwartet: 16,98) |
| Marktkapitalisierung | 1,39 Billionen US-Dollar |
| Dividendenrendite | 0,39 Prozent |
| Branche | Social Media und Werbung |
Am 18. August verlor die Meta-Aktie 4,45 Prozent an einem Tag. Auslöser war der Beginn eines Bundesgerichtsverfahrens in den USA, in dem es um mögliche Schäden der Meta-Apps bei Kindern und Jugendlichen geht. Parallel wachsen die Ausgaben für KI-Infrastruktur schneller als geplant.
Facebook, Instagram und WhatsApp erreichen zusammen rund drei Milliarden Menschen täglich. Das macht Meta zur wichtigsten Werbeplattform für kleine und mittlere Unternehmen weltweit.
Mit einem KGV von 20,49 gehört Meta zu den günstiger bewerteten Werten dieser Liste. Regulierung und Gerichtsverfahren sind der Preis dafür.
| Aktueller Kurs | 1.617,20 Euro (Amsterdam) |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 56,50 |
| Marktkapitalisierung | 621 Milliarden Euro |
| Dividendenrendite | 0,43 Prozent |
| Branche | Halbleiterausrüstung |
ASML baut die Lithografiemaschinen, mit denen Chiphersteller Strukturen auf Siliziumwafer belichten. Bei der EUV-Technologie ist der niederländische Konzern der einzige Anbieter weltweit.
Die Aktie hat sich binnen zwölf Monaten mehr als verdoppelt, plus 143 Prozent. Entsprechend hoch fällt das KGV von 56,50 aus. Der Kurs von über 1.600 Euro macht den Einstieg für kleinere Depots unhandlich, sofern der Broker keine Bruchteile anbietet.
Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden ist erheblich. TSMC, Samsung und Intel entscheiden mit ihren Investitionsplänen über ASMLs Auftragsbücher. Verschiebt einer davon einen Fabrikausbau, ist das im Quartalsbericht sichtbar.
| Aktueller Kurs | 182,50 Euro (Xetra) |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis | 27,33 (erwartet: 23,49) |
| Marktkapitalisierung | 210,64 Milliarden Euro |
| Dividendenrendite | 1,39 Prozent |
| Branche | Unternehmenssoftware |
SAP zahlt mit 1,39 Prozent die höchste
Dividende
dieser Auswahl. Für europäische Anleger entfällt zudem das Währungsrisiko.
Der Umbau vom Lizenz- zum Cloud-Geschäft läuft seit Jahren und ist der eigentliche Treiber. Unternehmen, die ihre Kernprozesse auf SAP-Systeme gestützt haben, wechseln den Anbieter selten. Diese Bindung ist der stärkste Aktivposten des Konzerns.
Mit 210 Milliarden Euro Börsenwert ist SAP der kleinste Wert dieser Liste. Gemessen an Nvidia entspricht das etwa vier Prozent.

Technologiewerte wie Apple stehen bei Anlegern hoch im Kurs (Foto: Shutterstock/ Ivan Babydov)
Die Spanne reicht von einem KGV von 17,27 bei Alphabet bis zu einem KGV von 63,24 bei Broadcom. Beide Zahlen taugen für sich genommen wenig.
Bei Alphabet drückt ein Buchgewinn auf Beteiligungen das Verhältnis nach unten, bei Broadcom treiben Abschreibungen aus der VMware-Übernahme es nach oben. In beiden Fällen liegt der erwartete Wert näher an dem, was operativ passiert: 25,90 gegenüber 24,11.
Wer Bewertungen vergleicht, braucht deshalb mindestens zwei Blickwinkel. Das ausgewiesene KGV zeigt, was das Unternehmen verdient hat, inklusive aller Sondereffekte. Das erwartete KGV zeigt, was Analysten für die kommenden zwölf Monate unterstellen.
Dazu kommt die operative Marge über mehrere Quartale. Apple hat gerade vorgeführt, warum: Eine Bruttomarge von 50,1 Prozent klingt hervorragend, bis man die zwei Prozentpunkte aus Zollrückerstattungen abzieht.
Bei den Dividenden ist die Lage eindeutig. SAP führt mit 1,39 Prozent, Microsoft folgt mit 0,76, Amazon zahlt gar nichts. Wer regelmäßige Ausschüttungen sucht, findet sie in diesem Sektor nicht.
Nokia war 2007 der größte Handyhersteller der Welt. BlackBerry galt lange Zeit als Standard in Unternehmen. Beide Namen spielen heute keine Rolle mehr. Technologiemärkte kippen schneller als andere.
Die Konzentration ist das offensichtlichste Risiko dieser Liste. Sieben der zehn Werte hängen direkt oder indirekt am selben Trend: dem Ausbau von KI-Infrastruktur. Nvidia liefert die Chips, TSMC fertigt sie, ASML baut die Maschinen dafür, Broadcom entwickelt Spezialchips, Microsoft, Alphabet und Amazon bauen die Rechenzentren.
Verlangsamt sich dieser Investitionszyklus, trifft das nicht einen Wert, sondern sieben gleichzeitig. Wer alle zehn kauft, kauft weniger Streuung, als die Zahl der Positionen suggeriert.
Bei einzelnen Titeln kommen spezifische Fragen hinzu: Wie konzentriert ist der Kundenkreis? Wie stark hängt das Geschäft an einem einzigen Abnehmer? Nvidia erzielt einen erheblichen Teil des Umsatzes mit einer Handvoll Großkunden, die alle eigene Chips entwickeln. Und dann ist da Taiwan.

Bei Tech-Werten das Risikomanagement beachten (Foto: Shutterstock/ Have a nice day Photo)
Alle zehn Werte sind über deutsche Broker handelbar, wenn auch nicht überall zu gleichen Konditionen. XTB ist im n-tv Broker-Vergleich mit 4,9 von 5 Punkten gelistet und führt sämtliche Titel dieser Liste, sowohl als Aktie als auch als CFD.
Der Unterschied zwischen beiden ist grundlegend. Beim Aktienkauf erwerben Sie einen Unternehmensanteil, den Sie unbegrenzt halten können. Beim CFD setzen Sie gehebelt auf eine Kursbewegung, ohne die Aktie zu besitzen.
Bei XTB verlieren 77 Prozent der Kleinanlegerkonten Geld beim CFD-Handel. Diese Quote ist gesetzlich vorgeschrieben und wird quartalsweise aktualisiert. Für langfristige Depots ist der Aktienkauf die passende Variante, schon weil beim CFD Finanzierungskosten über die Haltedauer anfallen.
Praktisch relevant sind drei Punkte: Handelsplätze für ASML in Amsterdam und TSMC als ADR, Sparplanfähigkeit für regelmäßige Käufe und die Möglichkeit, Bruchteile zu erwerben. Bei einem Kurs von über 1.600 Euro entscheidet der letzte Punkt darüber, ob ASML für ein kleineres Depot überhaupt infrage kommt. Alternativen mit anderem Schwerpunkt sind eToro und der Sparkassen Broker.
Zehn Aktien bedeuten zehn Quartalsberichte pro Vierteljahr. Wer die wichtigsten Kennzahlen kennt, braucht dafür ein bis zwei Stunden.
Bei Apple ist die Bruttomarge ohne Sondereffekte die entscheidende Zahl, dazu die ersten Quartale unter John Ternus. Bei Nvidia und Broadcom zählt, ob das Umsatzwachstum die hohen Erwartungen einlöst. Bei Alphabet, Microsoft und Amazon geht es um die Cloud-Wachstumsraten und darum, wie schnell die KI-Investitionen die freien Mittel aufzehren.
Meta wird an den Regulierungsverfahren gemessen, ASML an den Investitionsplänen seiner drei Großkunden, TSMC an der Auslastung der neuen Werke außerhalb Taiwans. Bei SAP entscheidet das Tempo der Cloud-Migration. Das ist keine Aufgabe für jeden Tag. Es ist eine für vier Termine im Jahr.

Es gibt verschiedenen Strategien für Technologiewerte (Foto: Shutterstock/ Stock 4you)
Zehn Unternehmen, KGVs zwischen 17 und 63, Börsenwerte von 210 Milliarden bis 5,3 Billionen Dollar. Gemeinsam ist ihnen eine über Jahre aufgebaute Marktposition, die sich nicht über Nacht auflöst.
Diese Positionen können erodieren. Sie tun es meist über Jahre, selten über Nacht. Nokia hatte fünf Jahre Zeit, den Anschluss zu verlieren.
Am 26. August liefert Nvidia die nächsten Zahlen, am 1. September beginnt bei Apple eine neue Ära. Für langfristig orientierte Anleger sind solche Termine Anlässe, eine Position neu zu bewerten. Nicht mehr und nicht weniger.
Weil unterschiedliche Gewinngrößen verwendet werden. Das ausgewiesene KGV rechnet mit dem tatsächlich verbuchten Gewinn der letzten zwölf Monate, inklusive Sondereffekten wie Buchgewinnen oder Abschreibungen aus Übernahmen. Das erwartete KGV nutzt Analystenschätzungen für die kommenden zwölf Monate. Bei Broadcom liegen beide Werte um mehr als das Doppelte auseinander. Prüfen Sie immer, welche Größe eine Quelle meint.
Nein. Sieben der zehn Werte hängen am selben Investitionszyklus rund um KI-Infrastruktur. Das ist eine konzentrierte Wette auf ein Thema, keine breite Streuung. Als Beimischung zu einem diversifizierten Portfolio ist der Ansatz vertretbar, als alleinige Aktienquote nicht.
Der absolute Kurs sagt nichts über die Bewertung aus, entscheidend ist das KGV von 56,50. Praktisch relevant ist er trotzdem: Wer monatlich 200 Euro anlegt, kommt ohne Bruchteilskäufe nicht weit. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Broker Bruchstücke und Sparpläne für Amsterdamer Werte anbietet.
Es betrifft nicht nur TSMC. Nvidia, Apple, AMD und praktisch jeder Hersteller moderner Chips lassen dort fertigen. Eine Eskalation träfe den gesamten Technologiesektor, nicht einen einzelnen Titel. Wer dieses Risiko begrenzen will, reduziert die Gesamtquote an Halbleiterwerten, statt einen davon auszutauschen.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.