

Das Edelmetall Gold weckt seit Urzeiten Begehrlichkeiten. Dank seiner Beständigkeit und Wertdichte ist es für Schmuck und Münzen gefragt. Auch in der Elektronik ist Gold unverzichtbar. Wer auf die Wertentwicklung spekuliert, kann mit CFD Gold und andere relevante Basiswerte traden.
Vor der Entscheidung für eine Art der Investition ist es natürlich wichtig, die Besonderheiten zu kennen – was unterscheidet physische Goldkäufe von der Spekulation? Was beeinflusst den Goldpreis? Wie funktionieren CFD auf Gold, und bei welchem Broker können Trader Edelmetalle handeln? Wer sich auskennt, findet den geeigneten Anbieter, um mit CFD das Gold-Trading für sich zu entdecken.
Trader, die mit CFD Gold zur Grundlage ihrer Spekulationen machen, handeln anders als Anleger, die Goldbarren oder Münzgold tatsächlich kaufen. Die Bedingungen und Abläufe unterscheiden sich, ebenso wie das aufgewendete Kapital. Um die Unterschiede zu verdeutlichen, haben wir sie in einer Tabelle zusammengefasst.
| Physisches Gold | |
|---|---|
| 👍 Pro | 👎 Contra |
| ✅ Wertsteigerung mit langfristiger Anlage | ❌ Bindung des aufgewendeten Kapitals, auch über längere Zeiträume |
| ✅ Tatsächlicher Besitz des Edelmetalls | ❌ Gewinnbringend nur bei steigenden Goldpreisen |
| ✅ Kaufentscheidung anhand geopolitischer und industrieller Ausblicke | ❌ Schwankende Kurse möglich |
| ✅ Begrenzte Goldvorkommen führen langfristig zu Kursgewinnen | ❌ Der jeweils aktuelle Kaufpreis muss vollständig bezahlt werden |
| ✅ Regulierte Abläufe und Qualitätskriterien | ❌ Aufwand für Auslieferung und sichere Verwahrung |
| ✅ Steuerfreiheit der Anlage | |
| Gold-CFD | |
| 👍 Pro | 👎 Contra |
| ✅ Kurzfristige Spekulation auf den Goldpreis | ❌ Derivat ohne tatsächliches Eigentum am Gold, mit komplexen Eigenschaften |
| ✅ Strategien auch auf fallende Edelmetall-Preise | ❌ Erkennen von Mustern erfordert Erfahrung |
| ✅ Kaufentscheidung anhand der Technischen Analyse | ❌ Hebelfaktoren gehen zu Lasten des Traders, wenn der Markt gegen ihn läuft |
| ✅ Trader hinterlegen nicht den vollen Positionswert und steigern das Ordervolumen mit Hebeln | ❌ Gebühren im Ermessen des Brokers |
| ✅ Geringe Orderkosten | ❌ Abgeltungssteuer von 25% auf die Renditen |
Gold als Wertanlage ist uralt – wie Hortfunde in der Archäologie immer wieder belegen. Die hohe Wertdichte begünstigt dies, denn schon geringe Mengen Feingold repräsentieren eine beachtliche Investition und können aufgrund ihrer Kompaktheit leicht verwahrt oder versteckt werden. Dass man auf die Wertentwicklung von Gold auch anderweitig spekulieren kann, wissen weniger Anleger. Daher sollen Definitionen klären, wie sich physisches Gold und Gold im CFD-Trading unterscheiden.
Der warme Glanz von Feingold repräsentiert eine beliebte und traditionelle Form der Anlage. Die Wertbeständigkeit von Gold, einem Metall, das nicht korrodiert, wird vor allem in Form von Barrengold und Münzen zugänglich. Das Edelmetall vergeht nicht, für private Käufer repräsentiert es eine Zuflucht in Zeiten von Niedrigzinsen und Inflation, der Erwerb ist einfach.
Es gibt allerdings einige wichtige Punkte, die Goldkäufer vorher überlegen sollten. Dazu gehört, dass physisches Gold einer Wertsteigerung über längere Zeiträume unterliegt. Während dieser Zeit ist in den Münzen und Barren oft beachtliches Kapital gebunden, das keine weiteren Erträge abwirft – Zinsen oder Dividenden gibt es nicht.
Da die Kaufpreise bei Feingold grundsätzlich höher liegen als die Verkaufspreise, ist dies schwierig – und bei zeitnahem Wiederverkauf unmöglich. Wer aufgrund mangelnder Liquidität einen Teil seiner Goldbestände rasch wieder abstößt, macht dabei so gut wie immer einen Verlust. Kosten verursacht auch die Aufbewahrung von physischem Gold. Viel Platz braucht es nicht, doch die Investition sollte gut gesichert sein – in einem Bankschließfach oder in einem Tresor in den eigenen vier Wänden. Auch das geht mit Kosten einher, die von der erwarteten Rendite abgezogen werden müssen.
Die Investition in physisches Gold ist eine durchaus interessante Diversifizierung, um einen Teil des eigenen Kapitals langfristig sicher anzulegen. Das gesamte Vermögen in Gold zu stecken, ist allerdings aus den genannten Gründen weniger empfohlen. Die Potenziale von Edelmetallen werden auch auf anderen Wegen zugänglich.
CFD auf Gold machen den physischen Goldkauf unnötig, erschließen dem Trader aber alle Vorteile des kostbaren Metalls. Der wichtigste Unterschied zwischen Anleger und Trader ist wohl, dass der Trader das Gold nicht wirklich kauft.
Ein Goldkauf findet dabei nicht statt. Der Halter eines CFDs hat einen Anteil an der Wertentwicklung zwischen Ein- und Ausstieg, die Zeitpunkte dafür kann er frei wählen. Überdies ist die Spekulation auf steigende, aber auch auf fallende Kurse möglich.
Die Flexibilität erhöht die Renditemöglichkeiten, außerdem nutzen Daytrader mit CFDs die Hebel. Hinter der Bezeichnung steht ein Kredit des Brokers, der den Handel ermöglicht. Die Finanzierung steigert das Eigenkapital – bei Gold-CFDs um den Faktor von 1:20. Nur ein Teil des Wertes einer Position muss als CFD Margin beim Broker hinterlegt werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand – schon mit begrenztem Budget können Trader beachtliche Werte bewegen und im Erfolgsfall gute Renditen erzielen. Allerdings ist der Hebelhandel nicht frei von Risiken – entwickelt sich eine Position nicht wie erhofft, greifen die Hebel ebenfalls.
Private Trader werden bei seriösen Brokern durch den Schutz vor Negativsalden abgesichert. Der Broker schließt automatisch Positionen, die ins Minus drehen, so dass der Trader sich nicht verschuldet – sein eingesetztes Kapital verliert er jedoch.
Der Kauf von Goldbarren oder Goldmünzen läuft anders ab als das Daytrading mit CFDs, bei dem der Goldpreis eine von vielen möglichen Basiswerten ist.
Der physische Goldkauf kann auf unterschiedlichen Wegen getätigt werden. Ein Direktkauf gegen Bargeld ist in den Filialen bekannter überregionaler Edelmetallhändler wie Degussa möglich. Hierbei handelt es sich um vertrauenswürdige Anbieter, die korrekt gekennzeichnetes bzw. gestempeltes Gold und Goldmünzen verkaufen. Bis zu einem Kaufwert von 2.000 Euro ist der Erwerb auch anonym möglich. Weitere Anbieter von Barrengold sind Banken. Auch online finden Anleger seriöse Anbieter, mithilfe von Vergleichsportalen können die Preise und die Versandgebühren abgeglichen werden, so dass es leichter fällt, einen Kauf zum günstigsten Preis zu tätigen.
CFD auf Gold gehören zu den Basiswerten, die bei einem zugelassen CFD-Broker gehandelt werden können. Wer sich für außerbörslichen Handel und Spekulationen long und short mit Hebel interessiert, muss ein Handelskonto bei einem seriösen Broker eröffnen. Der Broker stellt seinen Kunden eine Software zur Verfügung, über die unter anderem die Kursstellung erfolgt. Außerdem können Trader mithilfe der Werkzeuge der Handelsplattform die Chartanalyse vornehmen und auf diese Weise Handelsgelegenheiten auf den Goldpreis und andere Assets ermitteln. Der Broker wird für seine Leistungen entweder durch einen Aufschlag auf die Kurse oder durch eine Kommission bezahlt. Bei der Entscheidung für einen geeigneten Broker sind Regulierung und Gebühren wichtig – außerdem muss er natürlich Gold im Portfolio haben.
Die sehr unterschiedliche Handhabung von materiellem Gold und CFD auf Gold birgt jeweils eigene Vorteile und Risiken. Daher unterscheiden sich auch die Zielgruppen deutlich.
Daytrader, die sich den Herausforderungen des dynamischen außerbörslichen Handels stellen, haben andere Vorstellungen und Ziele als der Goldkäufer, der sich einige Barren in den heimischen Tresor legt.
Anleger, die Gold nach eingehender Überlegung kaufen, haben klare Absichten – eine davon ist der Werterhalt ihres Kapitals. Auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto müssten sie geringe Zinsen und überdies die Inflation in Kauf nehmen.
Wer sich die Entwicklungen ausrechnet und gegen die steigende Nachfrage nach Feingold abgleicht, wird zumindest einen Teil seines Vermögens in Barren und Münzen stecken.
Dass sich das erst über längere Zeiträume lohnt, um Kaufaufschläge und Verwahrkosten zu amortisieren, ist solchen Anlegern bekannt. Im Gegenzug erhalten sie ein wertbeständiges, kompaktes Investment.
Um auch nur geringe Goldmengen zu kaufen, muss relativ viel Geld aufgewendet werden. Das kann und will nicht jeder Anleger tun. CFDs eröffnen andere Wege, am Goldpreis zu partizipieren. Im Daytrading werden überwiegend kurzfristige Positionen gehalten, denn für das Übernacht-Halten fallen weitere Gebühren an.
Dank der Hebelfaktoren und der Möglichkeit, short zu gehen, nutzen Trader bereits geringfügige Schwankungen im Goldpreis über einige Stunden oder Minuten aus. Sie können schon mit überschaubarem Startkapital einsteigen, denn der Hebel auf Gold-CFDs liegt bei 1:20. Mit einem Aufwand von 100 Euro bewegen Daytrader also insgesamt 2.000 Euro – mit entsprechend erhöhten Renditen.
Jede Art der Investition an den Kapitalmärkten ist spekulativ – Goldkäufer und Daytrader erhoffen sich einen Wertgewinn, wenn auch auf unterschiedliche Art. Dabei ist gute Information über Politik und Wirtschaft vorausgesetzt. Daytrader benötigen außerdem weitere Kompetenzen und Hilfsmittel für erfolgreiche Strategien.
Die Grundlage der Handelsentscheidungen im Daytrading ist nicht die historische Performance von Goldkursen, die Tagespolitik und die Nachrichten von den Terminbörsen. Trader suchen statt dessen nach Mustern in der grafischen Darstellung der Kurse. Sie gehen davon aus, dass sich Trends und Trendwenden in sichtbaren, wiederkehrenden Formen schon frühzeitig abzeichnen und identifiziert werden können. Wer die Technische Analyse im Trading meistert, benötigt dazu eine gut ausgestattete Handelsplattform – sie sollte unterschiedliche Zeitfenster und grafische Modi anzeigen und zahlreiche Zeichenwerkzeuge und Indikatoren für die Analyse mitbringen.
Einsteiger, die sich die Chartanalyse noch aneignen müssen, können dabei auf Unterstützung hoffen. Im sogenannten Social Trading kommen Elemente sozialer Medien und Handel zusammen. Das bedeutet, dass Teilnehmer erfahrenen Tradern folgen und ihnen gewissermaßen über die Schulter schauen können.
Das Kopieren von Strategien, etwa auf Gold-CFDs ist möglich und soll die Lernkurve von Anfängern steigern. Als hilfreich werden auch Tools wie TradingView empfunden, über die sich Trader im Charting austauschen können.
Ein guter CFD-Broker begleitet seine Trader bei ihren ersten Schritten. Die besten Anbieter vermitteln theoretisches Finanzwissen über einen multimedialen Bildungs-Hub mit anschaulichem Content. Ein unverbindliches, kostenloses Demokonto mit virtuellem Guthaben ermöglicht praktische Übungen ohne Risiko, unter anderem mit CFD auf Gold.
Die Spekulation mit CFDs auf Gold ist nur eine Facette im Daytrading. Sie spricht Interessenten an, die eine gewisse Risikoaffinität mitbringen und bereit sind, sich in die spannende, herausfordernde Beschäftigung einzuarbeiten. Für den eigenen Handelserfolg ist die Auswahl eines seriösen Brokers von großer Bedeutung. Die besten Forex und CFD Broker müssen nicht nur Gold im Portfolio führen, sondern in verschiedenen Aspekten ihres Angebots überdurchschnittlich gut bewertet sein. Der Broker-Vergleich legt hierzu bestimmte Kriterien an.
Sicherer Handel und verlässlicher Einlagenschutz wird durch die Regulierung des Brokers gewährleistet. Verantwortlich zeichnet eine nationale Finanzaufsichtsbehörde, die dafür sorgt, dass Kunden selbst bei einer Insolvenz des Brokers keinen Schaden nehmen.
Das Handelsangebot des Brokers muss natürlich unter anderem Edelmetalle wie Gold aufweisen – es sollte aber groß und abwechslungsreich genug sein, um Kunden Zugang zu Basiswerten aller wichtigen Anlageklassen zu gewähren.
Der Broker lässt sich für seine Leistungen bezahlen – die anfallenden Kosten müssen dabei so transparent wie möglich kommuniziert werden. Im Vergleich mit anderen Anbieter bestehen die besten Broker durch wettbewerbsfähige Gebühren, sei es in Form von Kommissionen oder als Spread.
Mit der Ausgestaltung ihrer Handelskonten können Broker sich gezielt an Anfänger und Fortgeschrittene wenden und den Kunden entsprechende Gebührenstrukturen anbieten.
Die Handelsplattform eines Brokers muss die Aufträge der Trader schnell und zuverlässig ausführen. Sie sollte außerdem alle Tools für die wichtige Technische Analyse mitbringen und Einsteigern mit einer intuitiven Benutzeroberfläche entgegenkommen.
Die Kapitalisierung des Kontos und die Auszahlung der Gewinne beim Broker ist im Idealfall über verschiedene, sichere und schnelle Zahlungsmethoden möglich. Bei den besten Brokern fallen keine oder nur geringe Gebühren an.
Broker, die ihre Neukunden an die Hand nehmen und ihnen die Grundlagen des Tradings vermitteln, tun dies mit gut gestalteten Bildungsressourcen und einem kostenlosen, funktionalen Demokonto. Beides dient der risikolosen Vorbereitung auf den Echtgeldhandel.
Wenn Schwierigkeiten auftauchen, möchten die Kunden eines Brokers die Unterstützung eines kompetenten Supports in Anspruch nehmen – über verschiedene Kontaktkanäle und mit rascher Abhilfe.
Der physische Goldkauf und die Spekulation auf den Goldpreis im außerbörslichen Handel unterscheiden sich deutlich – hinsichtlich des Anlagehorizonts, des Kapitalaufwands und der Dynamiken. Allerdings lässt sich keine eindeutige Aussage treffen, die die eine oder andere Maßnahme begünstigt. Tatsächlich ist es eine Frage der eigenen Ziele und der persönlichen Risikoneigung, auf welche Weise private Anleger die Wertentwicklung von Gold für sich nutzen. Für den Einstieg ist die Auswahl eines seriösen Handelspartners wichtig – sei es im Edelmetallhandel oder unter den zahlreichen lizenzierten Brokern, die ihren Kunden das Trading mit CFDs auf Gold ermöglichen.
Mit Differenzkontrakten, kurz CFDs, Gold handeln bedeutet, für einen überschaubaren Zeitraum an der Preisentwicklung zu partizipieren. Dies ist long und short möglich und stellt keinen Kauf dar. Der Hebelfaktor trägt dazu bei, Renditen zu erhöhen, vergrößert aber auch die Risiken.
Im Daytrading nutzen Teilnehmer CFDs, denen Futures-Kontrakte auf den Goldpreis zugrunde liegen. Die außerbörsliche Spekulation geht mit Hebelfaktoren von 1:20 einher.
Der Erlös aus der Veräußerung von physischem Gold ist steuerfrei, wenn die Goldbestände zuvor mindestens ein Jahr gehalten wurden. Renditen aus dem CFD-Trading unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent. Deutsche Broker führen die Steuer direkt ab, beim Handel mit einem Broker im Ausland müssen Trader ihre Gewinne selbst versteuern.
Um Gewinne mit Gold zu erzielen, muss physisches Gold so lange gehalten werden, bis der Kursanstieg den Kaufpreis, die darauf erhobenen Aufschläge und mögliche Verwahrkosten übersteigt. Im außerbörslichen Daytrading sind Renditen schon durch geringe Kursschwankungen möglich, da der Hebelfaktor von 1:20 auf das Eigenkapital diese bei einer erfolgreichen Position multipliziert.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.