

Contracts for Difference ermöglichen es Ihnen, auf Kursveränderungen verschiedenster Basiswerte zu spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Vermögenswerte tatsächlich zu erwerben. Der Preis eines CFDs orientiert sich stets an einem bestimmten Referenzwert. Erzielen Sie mit diesen Finanzinstrumenten positive Ergebnisse, ist ein wichtiger Aspekt zu beachten: Auf die erzielten Erträge fallen Steuern an. Sie sind also dafür verantwortlich, dass Ihre Gewinne mit CFDs steuerlich berücksichtigt werden.
Differenzkontrakte gewannen mit dem Aufkommen spezialisierter Broker zusätzlich an Bedeutung. Steuerlich werden Erträge aus solchen Geschäften den Kapitaleinkünften zugeordnet. Von zentraler Bedeutung bei CFDs ist bei der Steuer der Sitz des jeweiligen Brokers.
Befindet sich dieser in Deutschland, erfolgt die steuerliche Abfuhr der Erträge an das Finanzamt in der Regel automatisch nach den geltenden Vorschriften. Nutzen Sie einen ausländischen Anbieter, bleiben die deutschen Regelungen dennoch maßgeblich. Dadurch können im Zusammenhang mit den CFD Steuern mitunter umfangreichere Dokumentations- und Erklärungspflichten entstehen.

Deutsche Broker führen normalerweise die Steuer automatisch an das Finanzamt ab (Foto: Shutterstock/ David Gyung)
Im klassischen Aktienhandel können Sie realisierte Verluste mit erzielten Gewinnen verrechnen, sodass letztlich nur der verbleibende Überschuss steuerpflichtig ist. Für diesen Zweck führen deutsche Broker unterschiedliche Verlustverrechnungstöpfe. Dazu zählen insbesondere:
Auch bei Differenzkontrakten ist grundsätzlich eine Verrechnung von Gewinnen und Verlusten möglich. Allerdings werden CFDs steuerlich den Termingeschäften zugeordnet, wodurch bis in die jüngere Vergangenheit besondere Regelungen galten. Bis 2024 war die Anrechnung von Verlusten aus solchen Geschäften eingeschränkt. Überstiegen die realisierten Verluste einen Betrag von 20.000 €, konnte der darüber hinausgehende Teil nicht mehr vollständig im selben Jahr berücksichtigt werden.
Heutzutage gibt es diese Höchstgrenze nicht mehr, sodass Sie alle Verluste aus CFD-Geschäften unbegrenzt mit Gewinnen verrechnen können. Das gilt jedoch nur für Erträge aus anderen Termingeschäften, also zum Beispiel beim Handel mit Futures. Verluste aus CFDs dürfen Sie hingegen nicht mit Gewinnen aus Aktien- oder Fondsgeschäften verrechnen. Für den Saldo aus Gewinnen und Verlusten greift dann die CFD Steuer, also die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 %.
Nach deutschem Steuerrecht zählen positive Ergebnisse aus Differenzkontrakten zu den steuerpflichtigen Kapitalerträgen. Seit der Einführung der pauschalen Besteuerung von Kapitalerträgen im Jahr 2009 werden diese grundsätzlich im Rahmen der Abgeltungssteuer mit einem festen Steuersatz von 25 % belastet. Handelt es sich um einen deutschen Broker, wird die Steuer meistens direkt vom Anbieter einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt.
Wichtig ist dabei, dass die Steuerbuchung häufig nach Abschluss der Handelsgeschäfte erfolgt. Wird dadurch die auf dem Handelskonto verfügbare Sicherheitsleistung reduziert, kann dies unter Umständen Auswirkungen auf offene Positionen haben. Sie sollten daher Ihre Kontodeckung regelmäßig überprüfen und ausreichend freie Mittel vorhalten, wenn Sie Gewinne realisieren und somit Steuern fällig werden. Alternativ stellen Sie einen Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe.
Neben der eigentlichen Kapitalertragsteuer können weitere Abgaben anfallen. Hierzu zählen insbesondere der Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer. Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 % der festgesetzten Kapitalertragsteuer, allerdings sind mittlerweile rund 90 % aller Privatpersonen vom Soli befreit. Wenn Sie einer Steuer erhebenden Religionsgemeinschaft angehören, müssen Sie zusätzlich Kirchensteuer entrichten. Deren Höhe bewegt sich je nach Bundesland üblicherweise zwischen 8 und 9 % der Steuer auf Kapitalerträge.
Nehmen wir an, Sie erzielen einen Gewinn in Höhe von 1.800 € aus CFD-Geschäften und erleiden bei Termingeschäften im gleichen Jahr Verluste, die Sie verrechnen möchten. Für die steuerliche Optimierung spielen CFD Verlustverrechnungen eine wichtige Rolle, da Sie Gewinne und Verluste aus derselben Assetklasse miteinander verrechnen können. Verrechnen wir im Beispiel einen Verlust von 500 €, ergibt sich im Saldo ein steuerpflichtiger Gewinn von 1.300 €. Davon werden zunächst 25 % Abgeltungssteuer einbehalten, also 325 €. Hinzu kommen 17,88 € Solidaritätszuschlag sowie 26 € Kirchensteuer. Dadurch reduziert sich der ausgezahlte Betrag entsprechend. Im Überblick sieht die Berechnung wie folgt aus:
Wenn Sie den direkten Steuerabzug verhindern möchten, stellen Sie dem Broker einen Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe. Alleinstehenden stehen maximal 1.000 € als Sparer-Pauschbetrag zur Verfügung. Im Beispiel müssten Sie beim Ausschöpfen des Freibetrages trotzdem noch 300 € versteuern und dafür entsprechend 75 € Abgeltungssteuer zahlen.

Es ist wichtig sich einen Überblick über die Besteuerung der CFDs zu schaffen (Foto: Shutterstock/ PeopleImages)
Bei Kapitalerträgen kommen je nach Herkunft der Einnahmen unterschiedliche steuerliche Regelungen zur Anwendung. Erträge aus vermieteten Immobilien beispielsweise werden nicht nach den Vorschriften der Abgeltungssteuer behandelt. Stattdessen erfolgt die Besteuerung im Rahmen der Einkunftsarten Vermietung und Verpachtung oder gegebenenfalls als gewerbliche Einkünfte.
Vergleichbare Besonderheiten können unter bestimmten Voraussetzungen auch bei einzelnen Immobilienfonds auftreten. Darüber hinaus existieren für einige Goldprodukte gesonderte steuerliche Vorgaben. Handelt es sich um Zertifikate, die tatsächlich mit physischem Gold besichert sind und dem Anleger einen Lieferanspruch auf das Edelmetall gewähren, kann die steuerliche Behandlung derjenigen von physischem Gold entsprechen.
Für Differenzkontrakte gilt dies jedoch nicht. Selbst wenn ein Immobilienwert oder ein Rohstoff als Basiswert dient, bleibt für die steuerliche Einordnung maßgeblich, dass CFDs als Finanzderivate angesehen werden. Daher werden CFDs nach den für Derivate geltenden Vorschriften behandelt und es fällt die Abgeltungssteuer an.
Für die korrekte steuerliche Ermittlung von Gewinnen und Verlusten bei CFDs ist es wichtig, sämtliche Kosten des Handels zu kennen. Sie sollten deshalb die Gebührenmodelle Ihres Brokers genau prüfen. Typische Kostenpositionen im CFD-Handel sind:
Diese Kosten können insbesondere im Zusammenhang mit Verlustverrechnungen sowie steuerlichen Besonderheiten des Wertpapierhandels relevant werden. Gerade bei der CFD Trading Steuer sollten Sie Ihre Abrechnungen sorgfältig dokumentieren.

Die Gewinne und Verluste sollten beim CFD Handel gut dokumentiert werden (Foto: Shutterstock/ PeopleImages)
Bei einem inländischen Broker wird die Abgeltungssteuer in der Regel automatisch direkt an das Finanzamt abgeführt. Sie müssen sich meistens um nichts weiter kümmern, da Gewinne, Dividenden und andere Kapitalerträge bereits versteuert werden.
Anders sieht es bei einem ausländischen Broker aus: Hier erfolgt häufig kein automatischer Steuerabzug. In diesem Fall sind Sie selbst dafür verantwortlich, erzielte Kapitalerträge in Ihrer Steuererklärung anzugeben und die fällige Steuer nachträglich zu entrichten. Eine sorgfältige Dokumentation aller Transaktionen ist daher besonders wichtig.
Viele Anleger und Trader empfinden den automatischen Steuerabzug auf Kapitalerträge als Nachteil. Das deutsche Steuerrecht bietet jedoch mit dem Sparer-Pauschbetrag eine Möglichkeit, einen Teil der Erträge steuerfrei zu vereinnahmen. Für Einzelpersonen liegt dieser Freibetrag aktuell bei 1.000 € pro Jahr. Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner können gemeinsam bis zu 2.000 € geltend machen.
Durch einen Freistellungsauftrag beim Kreditinstitut oder Broker werden Kapitalerträge bis zur Höhe des verfügbaren Freibetrags ohne Steuerabzug ausgezahlt. Dadurch können Sie die Steuerabfuhr von Gewinnen aus CFD-Geschäften vermeiden, solange Sie die entsprechenden Freibeträge noch nicht ausgeschöpft haben.
Gleichzeitig brachte die Einführung des Pauschbetrags eine wichtige Änderung mit sich. Kosten, die früher als Werbungskosten steuerlich berücksichtigt werden konnten, sind heute grundsätzlich nicht mehr separat absetzbar. Die Finanzverwaltung betrachtet diese Aufwendungen bereits durch den Sparer-Pauschbetrag als abgegolten. Daraus folgt, dass Sie beispielsweise Kommissionen oder Finanzierungskosten aus dem CFD-Handel nicht zusätzlich steuerlich geltend machen können.
Zahlreiche Anbieter von Differenzkontrakten haben ihren Firmensitz außerhalb Deutschlands, woraus sich für Anleger und Trader besondere steuerliche Pflichten ergeben. Zwar erfolgt bei vielen ausländischen Brokern kein automatischer Steuerabzug und Übertragung an das deutsche Finanzamt. Gerade deshalb bleiben Sie als deutscher Steuerzahler verpflichtet, Ihre Erträge ordnungsgemäß zu deklarieren.
Wenn Sie Kapitalerträge über einen ausländischen Anbieter erzielen, müssen Sie diese regelmäßig in der Steuererklärung angeben und die entsprechenden Steuern zahlen. Dabei sind sowohl die deutschen Vorschriften als auch mögliche steuerliche Regelungen des Brokerstandorts zu berücksichtigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Quellensteuer. In vielen Staaten werden Kapitalerträge bereits direkt an der Quelle besteuert. Die Höhe dieser Belastung variiert je nach Land und kann zwischen 0 und 35 % liegen.
Trotz der zusätzlichen Pflichten kann der Handel über einen ausländischen Broker einen Liquiditätsvorteil bieten. Da die Besteuerung häufig erst im Rahmen der Steuererklärung erfolgt, steht Ihnen das Kapital zunächst weiterhin zur Verfügung und Sie können es bis zur Fälligkeit der Steuer erneut investieren.
Die jeweiligen Abgabefristen richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben des betreffenden Steuerjahres und können sich bei Beauftragung eines Steuerberaters verlängern. Die Steuererklärung für das Steuerjahr 2025 müssen Sie bis zum 31. Juli 2026 abgeben, wenn Sie einen Steuerberater nutzen, verlängert sich die Frist auf den 1. März 2027.
Beim Handel über internationale Anbieter kann es vorkommen, dass auf erzielte Erträge Quellensteuer erhoben wird. Während einige Staaten wie die USA oder Irland entsprechende Abgaben verlangen, gibt es auch Länder, in denen keine Quellensteuer auf solche Gewinne anfällt. Wird im Ausland bereits eine Steuer einbehalten, stellt sich die Frage nach der Anrechnung in Deutschland.
Besteht zwischen beiden Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen, können in vielen Fällen bis zu 15 % der ausländischen Steuer auf die deutsche Steuerlast angerechnet werden. Verbleibt dennoch eine Differenz, besteht häufig die Möglichkeit, eine Rückerstattung bei den zuständigen Behörden des jeweiligen Landes zu beantragen.
Falls Sie die Gewinne von CFDs versteuern müssen und zugleich mit ausländischen Quellensteuern belastet werden, sollten Sie die jeweiligen Antragsverfahren genau prüfen. In manchen Staaten können Sie bereits vorab eine Reduzierung der Quellensteuer beantragen. Für nicht in den USA ansässige Anleger erfolgt dies beispielsweise über das Formular W-8BEN, wodurch sich der anzuwendende Quellensteuersatz häufig deutlich verringern lässt.

Inländische Broker führen die CFD Steuer automatisch ab (Foto: Shutterstock/ PeopleImages)
Wenn Sie Differenzkontrakte über einen Broker außerhalb Deutschlands handeln, müssen Sie sich in der Regel selbst um die steuerliche Deklaration kümmern. Daraus ergibt sich die Verpflichtung, eine Einkommensteuererklärung einzureichen. Für die Erfassung der entsprechenden Kapitalerträge benötigen Sie insbesondere die Anlage KAP. Abhängig von der Art der Einkünfte kann zusätzlich die Anlage KAP-INV erforderlich sein.
Sämtliche relevanten Formulare reichen Sie gemeinsam mit der Steuererklärung beim Finanzamt ein. Folgende Anlagen dienen der Erfassung von Kapitaleinkünften:
Wenn Sie Ihre CFD-Geschäfte über einen deutschen Broker abwickeln, haben Sie es bei der Steuererklärung meistens leichter. In der Regel werden Steuerbescheinigungen und detaillierte Ertragsaufstellungen bereitgestellt, die Sie direkt für die Deklaration nutzen können. Bei ausländischen Anbietern sieht die Situation häufig anders aus.
Nicht jeder Broker stellt Dokumente nach deutschem Standard zur Verfügung. Ob Handelsauszüge oder spezielle Tax Reports als Nachweis akzeptiert werden, hängt von den jeweiligen Umständen und den Anforderungen des Finanzamts ab. Besonders wichtig ist, dass Sie Gewinne und Verluste in den Steuerformularen getrennt voneinander angeben. Eine eigenständige Verrechnung vor der Eintragung ist nicht zulässig.
Darüber hinaus müssen Sie bereits einbehaltene ausländische Steuern sowie in Deutschland abgeführte Steuern ebenfalls korrekt angeben. Gerade beim Thema CFD Steuern ist eine vollständige und transparente Dokumentation entscheidend.
Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps, auf die Sie im Zusammenhang mit CFD Steuern achten sollten und die Ihnen helfen können, Fehler zu vermeiden.
Führen Sie eine lückenlose Übersicht über sämtliche CFD-Transaktionen. Gerade bei häufigem Trading können Gewinne und Verluste schnell unübersichtlich werden. Eine vollständige Dokumentation erleichtert die Steuererklärung und hilft Ihnen, Rückfragen des Finanzamts nachvollziehbar zu beantworten.
Nutzen Sie einen ausländischen CFD-Broker, wird die Abgeltungssteuer in der Regel nicht automatisch abgeführt. Sie sollten deshalb alle relevanten Steuerunterlagen sammeln und Ihre Erträge korrekt in der Steuererklärung angeben, um spätere Nachzahlungen oder Probleme zu vermeiden.
CFD-Verluste können unter bestimmten steuerlichen Voraussetzungen mit entsprechenden Gewinnen verrechnet werden. Informieren Sie sich über die aktuellen Regelungen und bewahren Sie alle Nachweise auf, damit mögliche steuerliche Vorteile nicht ungenutzt bleiben.
Kontrollieren Sie die Steuerunterlagen Ihres Brokers sorgfältig. Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können zu Problemen bei der Steuererklärung führen. Ein Abgleich mit Ihren eigenen Aufzeichnungen sorgt für zusätzliche Sicherheit und vermeidet unnötigen Korrekturaufwand.
Die Besteuerung von CFD-Geschäften kann sich durch Gesetzesänderungen verändern. Informieren Sie sich regelmäßig über neue Vorschriften oder ziehen Sie bei komplexen Sachverhalten einen Steuerberater hinzu, damit Ihre steuerlichen Pflichten korrekt erfüllt werden.
Differenzkontrakte wecken durch die Hebelwirkung Aufmerksamkeit. In der Vergangenheit haben sich viele Trader an den Derivaten ausprobiert. Wer die Chance auf CFD Trading Gewinne nutzt, darf das Thema Steuer nicht unter den Teppich kehren. Besonders bei Brokern im Ausland kann dieser Aspekt komplex werden. Ausländische Quellensteuern, die deutsche Steuererklärung und CFD Verlustverrechnung – es gibt verschiedene Aspekte, die im Hinblick auf die Besteuerung eine Rolle spielen. Inwiefern eine Trading GmbH als „Steuersparmodell“ in Frage kommt, ist nur anhand des Einzelfalls zu klären. Hier stecken im Steuerrecht wieder neue Stolperfallen.
Werden Geschäfte über einen deutschen Anbieter abgewickelt, unterliegen die Erträge grundsätzlich der Abgeltungssteuer. Bei ausländischen Brokern können zusätzlich landesspezifische Vorschriften oder Quellensteuern eine Rolle spielen. Gleichzeitig entsteht oftmals die Verpflichtung, dass Sie die Erträge selbst in der Steuererklärung angeben und entsprechende Steuern zahlen müssen.
Wenn Sie steuerpflichtige Auslandserträge erzielen und diese nicht angeben, riskieren Sie rechtliche und finanzielle Konsequenzen. Neben Verspätungs- und Säumniszuschlägen können weitere Maßnahmen durch das Finanzamt erfolgen. In schwerwiegenden Fällen kann sogar der Verdacht einer Steuerhinterziehung entstehen.
Eine Spekulationsfrist für Differenzkontrakte gibt es heute nicht mehr. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer wurden entsprechende Regelungen weitgehend abgeschafft. Solche Fristen finden sich nur noch in wenigen Bereichen privater Veräußerungsgeschäfte, beispielsweise bei bestimmten Immobilienverkäufen.
Eine allgemeingültige Vorgehensweise gibt es hierfür nicht, denn die Möglichkeiten zur Erstattung richten sich nach den steuerlichen Regelungen des jeweiligen Landes. Teilweise genügt ein Wohnsitznachweis, während in anderen Fällen umfangreichere Antragsverfahren erforderlich sind. Wenn Sie Gewinne von CFDs versteuern müssen und zugleich ausländische Quellensteuern entrichtet haben, sollten Sie die jeweiligen nationalen Vorschriften sorgfältig prüfen.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.