Medienkooperation
Online Broker Vergleich / Trading lernen / cfd / CFD Verlustverrechnungen

CFD Verlustverrechnungen 2026: Kann man CFD Verluste verrechnen?

Datum: 03.04.2024
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • CFD Verluste nicht mehr voll verrechenbar
  • Verluste ab 20.000 Euro werden zu Gewinnen umgemünzt
  • Handelsverlust nur mit wenigen Handelsarten zu verrechnen
  • Anleger drohen hohe Steuerforderungen
  • Abgeltungssteuer wird trotzdem auf alle Gewinne fällig

CFD Trading Verluste: Stolperfallen in den CFD Verlustverrechnungen

Trader schwimmen immer auf der Erfolgswelle. Zumindest glauben Einsteiger gerne daran. Sie werden als Anleger mit Verlusten leben müssen. Was Sie noch wissen müssen: Verluste spielen für Trading Steuern eine wichtige Rolle. Anleger dürfen Verluste und Gewinne miteinander verrechnen. Für CFD Verlustverrechnungen gelten aber besondere Regeln.

CFDs (Contract for Difference) sind Hebelprodukte. Als Derivate handeln Sie keine Wertpapiere, sondern auf den Kurs eines Basiswerts. Durch den Hebel winkt eine hohe Rendite. Diese kann sich auch ins Gegenteil verkehren. Im schlimmsten Fall wird die gesamte Position wertlos. Gerade deshalb müssen Trader Grundlagen zur CFD Verlustrechnung kennen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine steuerliche Beratung dar. Zudem übernehmen wir keine Garantie für die Richtigkeit der hier gegebenen Aussagen. Gesetzliche Regelungen können sich ändern. Für individuelle Fragen zur Steuererklärung wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.

XTB
4.9/5
XTB Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Pepperstone
4.8/5
Pepperstone Erfahrungen
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
eToro
4.8/5
eToro Erfahrungen
52% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link

Warum gibt es die CFD Verlustverrechnungen

Als Anleger unterliegen Ihre Gewinne aus dem Wertpapierhandel – also die Kapitalerträge – der Steuer. Eine Tatsache nicht nur in Deutschland. Viele Nachbarn in der EU und außerhalb Europas sehen dies genauso. Sofern ausschließlich Gewinne in der Betrachtung eine Rolle spielen, verzehrt sich das Bild. Trader bezahlen Steuern auf Erträge, die sie so nie erzielt haben. Es läuft am Ende wie auf die Besteuerung von Unternehmen heraus: Gewinn minus Verlust ist gleich der Ertrag.

Genau aus diesem Grund gibt es die CFD Verlustverrechnung. Als Trader auf Differenzkontrakte werden Sie diese auch brauchen. Laut deutschem CFD Verband haben 2019 rund 57 Prozent der Anleger mit Differenzkontrakten keinen Gewinn gemacht. Was die Statistik nicht aussagt: Wie hoch war der Kapitaleinsatz?

CFD Trader können mit ihrer CFD Strategie den Verlust mit zwei Positionen einfahren – oder 10.000 Euro Gewinn erzielen, um mit einer falschen Anlageentscheidung 10.100 Euro zu verlieren. Ohne eine korrekte Verrechnung der CFD Verluste würde eine ungewöhnlich hohe Steuerlast entstehen. Bevor Sie Kapitalerträge aus dem CFD Trading gegenüber dem Finanzamt erklären, verrechnen Sie schnell die Verluste mit den CFD Gewinnen. Leider macht es Ihnen Deutschland nicht ganz so einfach.

In Deutschland zahlen CFD Trader Steuern auf Verluste

100 Prozent Gewinn werden mit 100 Prozent Verlust verrechnet. Ein logischer Schritt. Nicht so in Deutschland. Der Gesetzgeber bzw. die Finanzämter sehen Differenzkontrakte als strukturiertes Anlageprodukt, welches besonderen Regeln unterliegt. Als solche gelten jene Kapitalanlagen, die auf einem Basiswert basieren. Das Finanzderivat leitet seinen Wert vom Kurs dieses Basiswertes ab. Genau genommen besteht das Anlageprodukt damit aus zwei Elementen: Dem Basiswert (oder Underlying) und der derivativen Komponente.

Die Besonderheit liegt darin, dass seit Januar 2021 für viele strukturierte Anlageprodukte neue Regelungen hinsichtlich der Verlustverrechnung gelten. Die Aussagen des zugrunde liegenden Gesetzes sehen so aus, dass für Termingeschäfte die vollständige Verlustverrechnung abgeschafft wurde. Stattdessen gibt es nur noch die Möglichkeit einer begrenzten Verlustverrechnung.

Keine Verrechnung ab 20.000 Euro CFD Verlusten

Die begrenzte Verlustverrechnung wirkt sich nicht sofort auf Steuern aus, die Sie zahlen. Erst ab 20.000 Euro bekommen Trader die Konsequenzen zu spüren. Hintergrund: Mit diesem Grenzbetrag wird die Verrechnung gedeckelt. Jeder Euro, um den die Verluste höher sind, spielt keine Rolle mehr. Heißt im Klartext: Das Finanzamt erklärt rein steuerrechtlich einen Teil des Verlusts, den Sie einfahren, einfach als Gewinn.

Warum sollte das Ganze für CFDs relevant sein? Letztere gehören nicht zu den Termingeschäften. Auf den ersten trifft dies vielleicht zu. Differenzkontrakte sind weder zeitlich begrenzt noch sind Stakeholder dazu verpflichtet, eine Leistung zu erbringen. Aber: Das Finanzministerium schlägt Differenzkontrakte seit 2021 steuerrechtlich den Termingeschäften zu. Hieraus ergibt sich die Konsequenz, dass die Verrechnung der CFD Steuer Verluste nur noch sehr eingeschränkt möglich ist.

XTB
4.9/5
XTB Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Pepperstone
4.8/5
Pepperstone Erfahrungen
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
eToro
4.8/5
eToro Erfahrungen
52% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link

Verluste werden als Gewinne deklariert

Wie wirkt sich die beschränkte Verrechnungsmöglichkeit in der Praxis aus? Angenommen, es werden in einem Kalenderjahr 50.000 Euro Gewinn erzielt. Demgegenüber stehen 19.000 Euro an Verlusten. Hier bekommen Sie die Verlustverrechnung für die CFDs nicht zu spüren. Anders die Erfahrungen, wenn Sie 32.000 Euro über Differenzkontrakte als Verlust einfahren.

Hier bleiben nach den CFD Verlustverrechnungen 2026 12.000 Euro übrig. Dieser Betrag bleibt für das Steuerjahr unberücksichtigt. Aus Anlegersicht entsteht hier ein Problem. Es werden nicht 18.000 Euro als Gewinn in der Steuererklärung angesetzt – sondern 30.000 Euro. Die 12.000 Euro an CFD Verlusten oberhalb des Grenzbetrags dürfen aber ins nächste Steuerjahr übertragen werden. Wie sieht ein Rechenbeispiel für einen Steuersatz von 25 Prozent inklusive Solidaritätszuschlag aus?

volle Verlustverrechnung beschränkte Verlustverrechnung
Gewinn 50.000 Euro 50.000 Euro
Verlust 32.000 Euro 32.000 Euro
Kapitalertrag 18.000 Euro 30.000 Euro
Abzug Pauschbetrag – 1.000 Euro – 1.000 Euro
stpfl. Ertrag 17.000 Euro 29.000 Euro
Steuer (25%) 4.500 Euro 7.250 Euro
Solidaritätszuschlag 247,50 Euro 398,75 Euro
Gesamtbelastung 4.748,50 Euro 7.649,75 Euro
Gewinn nach Steuern 13.253,50 Euro 10.350,25 Euro
Schon dieses sehr einfache Beispiel macht die Auswirkungen einer beschränkten CFD Verlustrechnung deutlich. Als CFD Trader müssen Sie aber noch andere Regeln hinsichtlich der Besteuerung kennen.

Echte Termingeschäfte steuerlich privilegiert

Die steuerliche Einordnung der CFDs bei den Termingeschäften ist insofern ungewöhnlich und wird in Anlegerkreisen hinterfragt, weil echte Termingeschäfte vom Gesetzgeber für die eingeschränkte Verlustverrechnung ausgeklammert werden. Dies gilt zum Beispiel für Optionsscheine und Zertifikate. Gerade hier wäre eigentlich damit zu rechnen gewesen, beide Handelsinstrumente zu Termingeschäften zu erklären. Der Grund: Anders als CFDs sind Optionsscheine direkt mit einer Laufzeit ausgestattet. Damit bleiben echte Termingeschäfte von der eingeschränkten Verlustrechnung verschont.

XTB
4.9/5
XTB Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Pepperstone
4.8/5
Pepperstone Erfahrungen
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
eToro
4.8/5
eToro Erfahrungen
52% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link

Kein Verlusttopf für Differenzkontrakte

Wer Wertpapiere handelt, hat im Depot mehrere Verlusttöpfe – für:

▶️ Aktien
▶️ sonstige Kapitalanlagen
▶️ Quellensteuer.

Diese münden in die Steuertöpfe für Aktien und Sonstige. Letztere umfassen beispielsweise ETFs oder Fonds und Dividenden. Die im Ausland gezahlte Quellensteuer hat keinen eigenen Verlustverrechnungstopf auf der Steuerseite.

Wo stehen hier Termingeschäfte bzw. die CFDs? Als Anleger mit einem deutschen Wohnsitz dürfen Sie Verluste aus dem CFD Handel nicht uneingeschränkt mit anderen Kapitaleinkünften verrechnen – da Differenzkontrakte aus dem allgemeinen (sonstige) Verrechnungstopf herausgefallen sind. Deutsche Broker und Depotbanken weisen Verlust mit der Jahressteuerbescheinigung aus, um diese über die Steuererklärung zu saldieren. Übrigens: Realisierte Gewinne werden weiterhin über den Topf sonstige Kapitalanlagen betrachtet und erhöhen damit die Abgeltungssteuer, welche die Bank abführt.

Achtung: Diese Konstellation ist für den Handel insofern von Bedeutung, als dass die Berechnung der CFD Steuer für realisierte Gewinne aus Differenzkontrakten zu Handelsschluss erfolgt. Verringert sich hierdurch das Kapital im Handelskonto so stark, dass keine Margin mehr für das Halten noch offener Positionen verfügbar ist, werden diese automatisch durch das Handelssystem geschlossen. Wie der Handel genau abläuft, können Sie über eine CFD Simulation mit einem Demokonto einfach ausprobieren.

Übertrag von CFD Verlusten ins nächste Jahr

Dass Verluste aus Differenzkontrakten nicht mehr in den Verlusttöpfen auftauchen, wird in der Verrechnung zu einem Problem. Grundsätzlich haben Sie als Trader die Möglichkeit, Beträge über 20.000 Euro ins nächste Steuerjahr zu schieben. Aber: Dafür müssen Sie wieder Terminkontrakte handeln, welche unter die Regelungen für die eingeschränkte Verlustverrechnung fallen. Sobald Sie aus dem Handel aussteigen, wird ein Verlust realisiert. Sie zahlen die Steuer auf Verluste.

Auf die CFD Gewinne wird die Abgeltungssteuer eingezogen

Was passiert mit den Gewinnen aus dem CFD Handel? Schließen Sie als Anleger einen Differenzkontrakt und realisieren einen Gewinn, zieht der Broker – sofern er einen deutschen Geschäftssitz hat – die Abgeltungssteuer ein. Diese gilt seit 2009 und hat das bis dahin geltende System der Kapitalertragsbesteuerung ersetzt.

Mit der Abgeltungssteuer fällt in Deutschland eine pauschale Quellensteuer in Höhe von 25 Prozent an. Diese wird nach dem Zuflussprinzip eingezogen, sobald Anleger einen Gewinn aus den CFDs erzielen. Wichtig: Behalten Sie die Margin des Handelskontos im Auge. Diese darf nicht zu weit absinken, da sonst zwangsweise Positionen geschlossen werden.

Hinsichtlich der Steuererklärung brauchen Sie sich keine Gedanken machen. Mit der Abgeltungssteuer (in Kombination mit dem Solidaritätszuschlag und der Kirchensteuer) gilt die Steuerpflicht als abgegolten. Sofern der persönliche Steuersatz niedriger ist, lohnt sich die Steuererklärung. Wieviel Steuern Broker einbehalten, entnehmen Sie einfach der Erträgnisaufstellung, welche der Broker zur Verfügung stellt.

XTB
4.9/5
XTB Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Pepperstone
4.8/5
Pepperstone Erfahrungen
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
eToro
4.8/5
eToro Erfahrungen
52% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link

Freistellungsauftrag: Abzug der Abgeltungssteuer vermeiden

Das Steuerrecht gibt Ihnen als CFD Trader bei deutschen Brokern eine Möglichkeit in die Hand, um den Abzug der Abgeltungssteuer zu vermeiden. Dazu erteilen Sie einen Freistellungsauftrag – auf Grundlage des Sparer-Pauschbetrags. Dieser ist im Steuerrecht verankert. Ihnen stehen 1.000 Euro zur Verfügung, für welche der Steuerabzug auf Kapitalerträge vermieden werden kann. Den Betrag dürfen Sie auf verschiedene Broker verteilen.

Wichtig: Ein Ansatz der tatsächlich gezahlten Handelsgebühren ist mit Einführung des Pauschbetrags nicht mehr möglich.

Verlustverrechnung für CFDs beim Broker im Ausland

Viele Trader handeln auf CFDs bei Brokern mit einem Geschäftssitz im Ausland. Hierdurch ergeben sich einige wichtige Sachverhalte. Diese betreffen einerseits die Besteuerung vor Ort als auch die CFD Verlustverrechnungen über die Steuererklärung in Deutschland.

▶️ Quellensteuern im Ausland: Deutschland steht beim Thema Kapitalertragssteuer nicht allein da. Es gibt eine ganze Reihe Länder, die ebenfalls eine Quellensteuer einbehalten – wie die USA oder Griechenland und Italien. Die Verlustverrechnung auf CFDs erfolgt nach den jeweils geltenden Steuergesetzen.
▶️ Liquiditätsbonus durch CFDs im Ausland: Die Abgeltungssteuer wird direkt beim Realisieren eines CFD-Gewinns erhoben. Sobald Sie im Ausland mit Differenzkontrakten handeln und einen Ertrag erzielen, müssen die Gewinne in der Steuererklärung deklariert werden. Hier haben Sie ein Liquiditätsvorteil. Der Grund ist recht einfach. Ihre Steuererklärung müssen Sie erst einige Monate nach Ablauf des Steuerjahres abgeben.

Die Verlustverrechnung in der Steuererklärung

Handeln Sie über einen deutschen Broker, erhalten Sie als Anleger eine Jahressteuerbescheinigung. Verlustbescheinigungen müssen Sie bei vielen Brokern allerdings separat beantragen. An dieser Stelle ist es von Bedeutung, die entsprechenden Fristen einzuhalten. Näheres erklären die Broker ihren Kunden.

Wie die Verluste aus CFDs eintragen

Wo Sie die Verlustverrechnungen auf CFDs konkret vornehmen, hängt von einem wichtigen Aspekt ab: Ob diese im In- oder Ausland erzielt werden. Über die Anlage KAP können Sie die Verluste aus den Differenzkontrakten geltend machen. Dazu tragen Sie diesen im entsprechenden Abschnitt für Kapitalerträge, die dem Steuerabzug im Inland unterliegen, ein. Für die CFD Verluste aus dem Handel im Ausland gibt es einen separaten Abschnitt. Bitte behalten Sie hier im Hinterkopf, dass Handelsgebühren nicht mehr angesetzt werden dürfen. Da bei CFDs diese über den Spread abgebildet werden, fallen sie aber automatisch den Verlusten zu.

Fazit: Verlustverrechnung benachteiligt CFD Trader

Anleger stoßen früher oder später auf Differenzkontrakte. Es handelt sich um Derivate, die für risikoaffine Trader interessant sind. Über den Hebel erzielen Sie im besten Fall hohe Gewinne, müssen aber auch mit Verlusten rechnen. Die aktuelle Behandlung der Verlustrechnung in Deutschland benachteiligt Anleger – da CFDs als Termingeschäft eingestuft sind. Möglichkeiten der CFD Verlustverrechnung sind auf 20.000 Euro je Steuerjahr begrenzt. Damit entsteht eine ungewöhnliche Situation: Verluste aus dem CFD Handel werden steuerlich zu Gewinnen.

Verlustverrechnung für CFDs – Häufige Fragen und Antworten

❓ Was passiert mit Verlusten auf CFDs im Ausland?

Auch die Verluste aus dem Handel mit CFDs im Ausland unterliegen der eingeschränkten Verlustverrechnung. Da allerdings keine Abgeltungssteuer von ausländische Brokern nach Deutschland fließt, müssen Sie Kapitaleinkünfte eigenständig gegenüber dem Finanzamt offenlegen.

💶 Lassen sich CFD Verluste irgendwie zu 100% mit Gewinnen verrechnen?

Privatanleger haben leider keine Möglichkeit, die eingeschränkte Verlustverrechnung zu umgehen. Auf der anderen Seite stehen gewerbliche Händler. Ein Trading GmbH darf beispielsweise die Verluste aus dem Handel mit Differenzkontrakten vollständig mit erzielten Gewinnen verrechnen.

⚖️ Wann werden Steuern auf CFDs fällig?

Grundsätzlich ist das Zuflussprinzip maßgeblich. Deutsche Broker werden die Abgeltungssteuer also immer dann abführen, wenn Sie einen Differenzkontrakt mit Gewinn schließen. Wie hoch der Steuerabzug ist, hängt auch von der konfessionellen Zugehörigkeit ab.

🏦 Muss die Steuerklärung mit der Verlustverrechnung abgeben werden?

Hier ist zu betrachten, aus welcher Quelle die Kapitalerträge zufließen. Ein Broker mit Sitz in Deutschland wird für seine deutschen Kunden die Abgeltungssteuer direkt abführen. Damit ist die Steuerpflicht erfüllt, theoretisch braucht keine Steuererklärung abgegeben werden. Sobald Sie über Broker im Ausland handeln, stellt sich die Situation anders dar. Hier sind Sie verpflichtet, die Erklärung beim Finanzamt einzureichen.

🌍 Woher erfahre ich die Verluste auf CFDs bei einem Broker im Ausland?

Deutsche Broker erstellen eine Erträgnis- und Jahressteuerbescheinigung. Diese Informationen sind für die Steuererklärung relevant. Im Ausland sieht das Bild vielfach anders aus, da es häufig kein Pendant zu den deutschen Dokumenten gibt. Als Anleger sind Sie daher meist auf Kontoauszüge für den Handelsaccount oder Handelszusammenfassungen angewiesen. Informieren Sie sich im Vorfeld, wie Broker mit den Unterlagen verfahren.

📉 Wie gefährlich ist der CFD Handel?

Grundsätzlich müssen Sie Verluste einkalkulieren. Anfänger sind überrascht, wie stark sich der CFD Hebel auch auf Verluste auswirkt. Aus diesem Grund sollte über den Einstieg in den Derivatehandel nur mit ausreichend Erfahrung nachgedacht werden.

XTB
4.9/5
XTB Erfahrungen
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Pepperstone
4.8/5
Pepperstone Erfahrungen
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
eToro
4.8/5
eToro Erfahrungen
52% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link

Ebenfalls interessant
KI Krypto-Trading 2026: Mehr Effizienz oder ein Risiko für hohe Verluste?
Während viele Märkte in den Nachtstunden schließen, schläft der Kryptomarkt nie. Ein ...
CFD Steuer 2026: Infos zur CFD Trading Steuer
Contracts for Difference ermöglichen es Ihnen, auf Kursveränderungen verschiedenster Basiswerte zu spekulieren, ...
Pepperstone Promo
Mit ETFs zu den ersten 10.000 EUR: Kann diese neue Strategie überzeugen
Indexfonds beziehungsweise Exchange Traded Funds – kurz ETFs – haben in den ...
ETF – nachhaltig investieren: So kann man es richtig umsetzen
Die grüne Geldanlage ist längst mehr als nur ein Trend. Sie beschreibt ...
CFD Signale: So nutzt man diese richtig
Differenzkontrakte haben in den letzten Jahren auch aus dem Retail-Segment einen deutlichen ...
Unsere Empfehlung des Monats!
XTB - Zum Anbieter <sup>*</sup> Zum Anbieter *
* Affiliate Link
74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Top CFD Anbieter
Sichern Sie 20 Gratis-Aktien
📈 Erfolgreiche CDF Strategien kennenlernen
Unser Team
Christian HabeckRuben WunderlichOliver Schoch
Christian Habeck
Christian Habeck
Chef-Redakteur
Ruben Wunderlich
Ruben Wunderlich
Redakteur
Oliver Schoch
Oliver Schoch
Redakteur

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Diese Website verwendet Amazon CloudFront und orientiert sich an den Richtlinien der Google Safe Browsing Initiative sowie Googles Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre.
Schließen
Unsere Empfehlungen des Monats
XTB
XTB
  • Bis 3,5 % Zinsen auf Guthaben (€)
  • Mehr als 2.300 CFDs handelbar
  • Max. Hebel 1:30
AGB gelten, 18+
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
Pepperstone
Pepperstone
  • Über 1.200 Trading Instrumente
  • Broker mit Sitz in Deutschland
  • Enge Spreads ab 0.0 Pips
75.2% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
eToro
eToro
  • Über 7000 Vermögenswerte
  • Pro-Tools für Trader
  • Ausführungen in Echtzeit
52% der CFD-Konten von Privatkunden verlieren Geld.
Zum Anbieter *
* Affiliate Link
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot von hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter *