

Wo der Begriff Social Trading fällt, geht es um eine Sonderform des Handels. Bei einem Social Trading Broker ist die Handelsplattform angereichert um die Funktionen sozialer Netzwerke. Daher können Trader liken, folgen – und die Strategien anderer Trader kopieren.
Es klingt vielversprechend – wer eine Social Trading App nutzt, erlebt live, wie erfolgreiche Signalgeber traden, kann Fragen stellen, erhält Feedback und lernt, selbst schneller besser zu handeln. Nach den Angaben der Broker, bei denen Einsteiger ihre Erfahrungen mit dem Social Trading machen, soll der Lerneffekt sich verbessern. Wie das Social Trading abläuft und wo es möglich ist, erläutern wir hier.
Social Trading Anbieter – Unsere Empfehlung
Seit 2008 gibt es Broker, die das Social Trading ermöglichen. Die neuartige Idee fand rasch Anklang, denn sie schwamm im Kielwasser der sozialen Medien. Plattformen wie Facebook stießen im gleichen Jahr nach Europa vor, und es dauerte nicht lange, bis einige Broker die Vorzüge der digitalen Kommunikation und Vernetzung für sich entdeckten.
Wie auf Facebook & Co. können sich Trader nämlich untereinander vernetzen. Das Folgen und Liken ist ebenso möglich wie das Kommentieren, fallweise auch die Kommunikation durch private Messages.
Dieser Austausch innerhalb einer oft sehr großen und internationalen Community, sei es öffentlich oder privat, hilft Anfängern, die Abläufe beim Trading zu verstehen und gibt ihnen Antworten auf individuelle Fragen. Wo beim Broker zumindest eine Kommentar- und Chatfunktion in die Software eingebunden ist, können Kunden das Social Trading nutzen.
Da im Netz verschiedene Bezeichnungen für die Integration sozialer Funktionen mit dem Handel kursieren, ist es sicherlich von Vorteil, zunächst die Begriffe rund um das Social Trading und seine Facetten zu erklären. Denn neben dem Social Trading ist auch von Copytrading und Mirror Trading die Rede. Was ist was und wie können Handelsneulinge ermitteln, worauf sie bei der Entscheidung für einen Broker achten sollten? Antworten gibt beispielsweise ein Copy Trading Anbieter Vergleich.
Im weiteren Sinne gelten als Social Trading Broker alle Anbieter, die auf die Community setzen. Sie ermöglichen ihren Kunden, eigene Profile zu generieren und dann soziale Aspekte ähnlich denen bekannter Social Media Anbieter zu nutzen. In erster Linie sollen sich Teilnehmer durch diese Vernetzung besser entwickeln.
Im Feed können Neulinge Fragen zum Erfolg – oder Misserfolg – bestimmter Vorgehensweisen stellen, sich zur Verwendung von Tools und Funktionen der Software schlau machen und sich Anregungen für ihre eigene Entwicklung holen. Sonderformen des sozialen Tradings setzen Prioritäten beim Austausch zu anspruchsvollen Kompetenzen wie der Chartanalyse.
Überzeugte Anhänger des Konzepts vertreten die Ansicht, dass sie sich durch Social Trading Strategien intensiv mit den eigenen Kenntnissen auseinandersetzen, Verbesserungspotenziale ausloten und Schwächen beheben.
In vielen Fällen beschränkt sich die Funktionalität einer Social Trading App nicht auf die Kommunikation. Zu den weiteren Möglichkeiten gehört, dass Trader das Vorgehen anderer Trader im Rahmen der sozialen Interaktion auch kopieren können. Dieses Vorgehen wird als Copytrading bezeichnet.
Durch eine Filterfunktion können sich Interessierte gezielt Vorbilder suchen, deren Strategien sich mit der eigenen Risikoneigung und den eigenen Zielen weitestgehend decken. Wer als Signalgeber qualifiziert, erlaubt seinen Followern, einzelne Copy Trading Strategien oder sogar das gesamte Portfolio der Aktivitäten zu übernehmen.
Das Profil enthält in diesem Fall auch eine Statistik zu den durchgeführten Trades über ausgewählte Zeiträume und die dabei erzielten Gewinne und Verluste. So können sich Trader selbst ein Bild von den Kompetenzen der möglichen Kandidaten machen, und sich dann bewusst für bestimmte Trader, Anlageklassen und Handelsstile entscheiden.
Da erfolgreiche Daytrader in 30 bis 40 Prozent der Fälle mit Gewinn handeln, fällt auch für die Kopierer eine Rendite ab. Die Signalgeber ihrerseits werden entweder von ihren Gefolgsleuten oder direkt vom Broker für ihren Input vergütet, und der Broker verdient an den Handelskosten.
Bei den besten Social Trading Brokern ist die Information rund um Konditionen und Kosten sehr transparent, die Seriosität des Angebots kann in diesem Fall nicht in Zweifel gezogen werden.
Das Mirror Trading hat viel mit dem Copy Paste Trading gemeinsam. Auch hier handelt es sich um eine Variante des Social Trading mit Fokus auf der Übernahme von Handelssignalen. Wo beim Copytrading aber eine bewusste und sehr individuelle Auswahl der Signale stattfindet, wird dies beim sogenannten Spiegelhandel automatisiert.
Das hat durchaus seine guten Seiten – denn wer nur wenig Zeit findet für eigene Handelsaktivitäten oder sich noch nicht ohne Netz und doppelten Boden in den außerbörslichen Raum wagt, kann auf diese Weise gewinnbringend handeln und muss dafür nur wenig Zeit aufwenden.
Gerade die Automatisierung führt allerdings dazu, dass das Mirror Trading immer wieder für Geldwäsche genutzt wird. Per se ist das Vorgehen durchaus korrekt, auch wenn eine datenschutzkonforme Überwachung der Aktivitäten einzelner Kunden eine Herausforderung darstellt.
Social Trading Anbieter – Unsere Empfehlung
Ein guter Broker muss verschiedenen hohen Anforderungen gerecht werden – ein Social Trading Broker bietet zusätzliche Services hinsichtlich der Kommunikation und vielleicht auch der Übernahme von Strategien.
| 📝 Wie alle seriösen Finanzdienstleister muss ein Social Trading Anbieter lizenziert sein für seine Tätigkeit. Die Lizenz geht Hand in Hand mit der Regulierung einer vertrauenswürdigen Finanzaufsicht. Dies gewährleistet einen zuverlässigen Einlagenschutz selbst bei Insolvenz des Brokers und transparente Konditionen. | 📚 Da bei Social Trading das Kopieren oft dazugehört, muss nicht nur das Portfolio des Brokers groß und abwechslungsreich sein – die angebotenen Handelssignale müssen damit mithalten und möglichst alle handelbaren Werte abdecken. Unterschiedliche Trading-Stile wollen Nutzer beim Social Trading natürlich auch diskutieren und erleben. |
| ▶️ Das Handelsangebot muss Neulingen und erfahrenen Tradern gleichermaßen etwas bieten können. Sind zahlreiche Werte aus den wichtigsten Anlageklassen vertreten, können Einsteiger entsprechend ihren Kenntnissen und Risikoneigungen agieren. Erfolgreiche Signalgeber fühlen sich dann ebenfalls angesprochen, ihre Strategien offenzulegen. Nur wenn eine große Zahl engagierter, aktiver Teilnehmer eine Social Trading App nutzt, erfüllt sie ihren Zweck. | ✅ Die Bedingungen für den Handel definieren die Geschäftsbedingungen und die Kostenstruktur. Die müssen für Neukunden gut verständlich und nachvollziehbar sein – und dabei so beschaffen, dass der Broker sein Social Trading Angebot wettbewerbsfähig auf den Markt bringt. Ob ein Broker sich für prozentuale Handelskosten oder eine Flat Fee entscheidet, ist ihm überlassen, nur sollte er die Zusammensetzung der Kosten und Gebühren deutlich kommunizieren und auf versteckte Gebühren verzichten. |
| 🖥️ Damit eine schnelle, zuverlässige Ausführung der eigenen Orders gewährleistet ist, wünschen sich Kunden beim Broker eine stabile, zuverlässige Software – mit einer Ausstattung und Funktionen, die alle Tools für erfolgreichen Handel mitbringen, darunter die anspruchsvolle Chartanalyse und ein breites Spektrum von Orderzusätzen für das Risikomanagement. Die sozialen Funktionen kommen hinzu und sollten nahtlos und intuitiv integriert sein. | 👩💻 Der Austausch der Nutzer untereinander ist sehr hilfreich, aber kein Ersatz für ein Bildungsangebot. Bei einem Broker, der Social Trading anbietet, dürfen auch multimediale Inhalte für das theoretische Erlernen des Handels nicht fehlen. Mit einem Demokonto erleben Interessierte die Praxis und auch die Besonderheiten dieser Form des Tradings, kostenlos und unverbindlich. |
Es ist natürlich ausgesprochen nützlich, wenn sich angehende Trader nicht allein gelassen fühlen. Die Community unterstützt, beantwortet Fragen, erleichtert das Überwinden von Schwierigkeiten. Dennoch verzichten auch in diesem Fall die besten Broker nicht auf einen Bildungs-Hub. Denn bei aller Anschaulichkeit müssen Neulinge sich das Grundwissen zum börslichen und außerbörslichen Handels systematisch aneignen können.
Für eine nachhaltige persönliche Entwicklung und langfristige Erfolge im Trading ist ein Grundlagenwissen der Finanzwelt, der Besonderheiten der Anlageklassen, der Abläufe und Tools notwendig. Angehende Trader müssen nicht zwangsläufig aus einer verwandten Branche kommen – auch Laien können die benötigten Kenntnisse erwerben. Dafür brauchen sie mehr als Social Trading.
Theoretisches Wissen lässt sich zielgerichtet und mithilfe unterschiedlicher Medien vermitteln. Bei einem guten bis sehr guten Broker werden vor allem die folgenden Formate genutzt:
| 👩💻 Online-Kurse entwickeln Fachwissen nach Lehrplan. Die Informationen werden in einzelnen, aufeinander folgenden Lektionen verpackt, deren Umfang und Dauer so beschaffen ist, dass Anfänger nicht überfordert werden. Mitunter gehören Tests oder Prüfungen zum E-Learning. | 📖 Texte wie E-Books, Handbücher und Blogs enthalten konzentrierte Infos zu Schwerpunktthemen. Sie sind so beschaffen, dass sie immer wieder gelesen werden, und bauen bei einem guten Bildungs-Hub aufeinander auf. |
| 📼 Anschauliche Videos übermitteln Abläufe – etwa den Umgang mit der Software und ihren Funktionen, die Nutzung von Orderarten oder die Technische Analyse. Wer ein Schulungsvideo anschaut, begreift schneller, worum es geht, als mit einem bloßen Text. | 💻 Webinare als aufgezeichnete Events oder Echtzeit-Veranstaltungen werden häufig von Experten abgehalten. Bei Live-Webinaren können die Teilnehmer oft sogar mit den Coaches kommunizieren und eigene Fragen stellen. Werden die Webinare aufgezeichnet, sind sie auch später noch abrufbar. |
| 📉 Experten-Analysen schärfen den Blick für Entwicklungen. Stellt ein Experte seinen Ausblick vor, erhalten Zuschauer oder Leser nicht nur einen Ausblick auf bevorstehende Ereignisse, sondern erfahren auch viel über das Verfahren der Analyse. | 📲 Nachschlagewerke dürfen ebenfalls nicht fehlen – vor allem Glossare oder Lexika, in denen sich Nutzer schlau machen zur Fachsprache des Tradings. |
Auch bei einer intensiven Beschäftigung mit der Handels-Theorie ist dann alles ganz anders, wenn es an die Praxis geht. Vor allem beim Daytrading mit seinen beschränkten Zeitspannen, dynamischen Strategien und Anforderungen an die Technische Analyse stellen Neuling häufig fest, dass sie hier doch noch die eine oder andere Hürde nehmen müssen.
Daneben wollen Interessierte natürlich auch wissen, ob sie sich eher für einen konventionellen Broker entscheiden sollen – oder ob Social Trading vs Copy Trading für sie in Frage kommt. Beides kann eine Testversion der Plattform klären.
Die Demo-Version der Handelssoftware ist mit allen Funktionen und Tools ausgestattet. Sie erlaubt Strategien auf alle angebotenen Werte und auch die „Probefahrt“ der sozialen Komponenten oder spezieller Social Trading Ideen wie Trading View. Das echte Handelsfeeling wird mit virtuellem Guthaben finanziert. Dank der Verwendung von „Spielgeld“ ist die Demo vollkommen ohne Risiko, ihre Nutzung wird Neulingen eingehend empfohlen.
Denn ein Demokonto gestattet unverbindliche Einblicke in alle Aspekte des Handels – sogar Services des Brokers wie der Kundensupport lassen sich mit der Demo testen.
Broker, die ihren Kunden Erfahrungen im Social Trading ermöglichen, preisen ihr Geschäftsmodell als besonders anschaulich an. Aber sind Social Trading Plattformen wirklich so hilfreich? Tatsächlich lässt sich anführen, dass der Handel beim Social Trading Broker viele Vorteile hat. Einsteiger haben die Community hinter sich – eine wertvolle Ressource, die sich als erste Adresse für Fragen und Probleme durchaus bewährt. Allerdings ist die Teilnahme am Social oder Copy Trading allein nicht ausreichend, will man sich langfristig eine lohnende Nebentätigkeit erschließen.
Grundsätzlich brauchen Einsteiger auch mit Unterstützung sozialer Aspekte Geduld, Disziplin und vor allem Übung, um zum erfolgreichen Trader zu werden. Wer das schnelle Geld sucht, stellt rasch fest, dass dies auch hier nicht zu finden ist. Mit ausgeprägtem Lernwillen schaffen es Teilnehmer im Social Trading vielfach aber schneller, ihre Fähigkeiten zu vervollkommnen.
Da auch anspruchsvolle Themen wie die so wichtige Chartanalyse sozial besser verständlich sind, lassen sich merkliche Fortschritte erzielen. Für Trader, denen es gelingt, den Großteil ihrer Strategien gewinnbringend umzusetzen, eröffnet das Social Trading bzw. Copy Trading weitere Möglichkeiten. Denn sie können zum Signalgeber werden und neben der erzielten Rendite auch die entsprechenden Gebühren kassieren – sei es vom Broker oder von ihrer Fan-Basis.
Social Trading Anbieter – Unsere Empfehlung
Der überwiegende Teil der Trader, die Social Trading nutzen, betätigt sich im Daytrading. Die Beschränkung der eigenen Aktivitäten auf einen Börsentag erspart Teilnehmern zusätzliche Kosten und Risiken beim Übernachthalten von Positionen. Das bevorzugte Instrument sind CFD – die „contracts for difference“ sind recht einfach konstruiert und obendrein gehebelt. Das Eigenkapital wird durch ein Darlehen des Brokers also angehoben. Private Trader können ihre Positionen um das maximal Dreißigfache hebeln und auch entsprechend multiplizierte Renditen erzielen.
Selbst Trader mit schmalem Budget sind daher vom Handel nicht ausgeschlossen und können ihr Startkapital erstaunlich vermehren – sofern sie erfolgreich sind. Es kann jedoch durchaus vorkommen, dass sich eine Position nicht so entwickelt wie gedacht.
Beim sogenannten Social Trading ist die Software um weitere Funktionen angereichert. Aus den sozialen Netzwerken entlehnt sind Likes und Kommentare, die private Kommunikation und oft auch die Übernahme von Strategien und Portfolios – die Grenzen zwischen Social Trading und Copy Trading sind relativ fließend.
Erfahrenen Tradern über die Schulter zu schauen, erweist sich in vielen Fällen als ausgesprochen anschaulich. Ist eine Kommunikation möglich, erhalten Teilnehmer auf ihre Fragen antworten. Wo das Kopieren von Strategien möglich ist, werden Trader schneller profitabel und haben die Aussicht, selbst zum Signalgeber aufzusteigen.
Wie ein Broker die Kosten für das Social Trading gestaltet, steht ihm frei. Bei manchen Anbietern ist die Gebühr in die Handelskosten integriert, bei anderen wird eine gestufte Flat Fee anhand der erzielten Gewinne berechnet. Vor der Entscheidung für einen Broker sollten Interessierte dessen AGB eingehend studieren, um mehr über die Gebühren und Kosten zu erfahren.
Bei hinreichender Transparenz und umfassenden Informationen zu den Konditionen gibt es keinen Grund, die Seriosität von Social Trading Plattformen in Zweifel zu ziehen. Wichtig ist außerdem eine klare Darstellung der Erfolgsstatistiken von Signalgebern, wenn auch das Copytrading möglich ist.
Wunder wirkt das Social Trading gewiss nicht – doch wer sich darauf einlässt, erhält eine zusätzliche Hilfe durch den Austausch innerhalb der Community. Wem diese Art der Kommunikation liegt, der kann durch diese Anregungen und eventuell auch durch das Kopieren von Strategien schneller zu einem besseren Trader werden.
Die vom Broker projizierte Steigerung der Lernkurve ist jedoch nur möglich, wenn sich angehende Trader intensiv mit dem Fachwissen auseinandersetzen. Social Trading Apps sind zu diesem Zweck häufig um Bildungsressourcen und ein Demokonto ergänzt. Im Zusammenspiel von Theorie, Praxis und Community gestaltet sich für viele Handelsneulinge der Weg zum Erfolg tatsächlich leichter.
Social Trading Anbieter – Unsere Empfehlung


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.