

Das Daytrading übt eine gewaltige Faszination aus – der dynamische börsentägliche Handel ist ungemein herausfordernd und spannend. Geübte Trader erzielen bisweilen einen beträchtlichen Daytrading Gewinn pro Tag. Dem stehen allerdings die sehr realen Risiken von Verlusten beim Trading gegenüber.
Verdienste im Daytrading entstehen selbst geübten Tradern nur bei etwa einem Drittel der Trades. Wer profitabel handeln will, durchläuft eine Lernphase, bei der es zunächst um Kapitalerhalt und Risikomanagement geht. Neben den technischen Kompetenzen müssen Trader eine gute Kenntnis der eigenen Psychologie mitbringen und sich selbst Grenzen ziehen können – damit sie im Fall von Verlusten rechtzeitig aussteigen.
Für nicht wenige Einsteiger gründet sich das Interesse am Daytrading auf der Darstellung durch Hollywood. Mit waghalsigen Spekulationen enorme Beträge bewegen, und das mit Erfolg, sichert Filmhelden im Daytrading den Verdienst in Millionenhöhe. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus.
Wer sich fragt, ob man vom Daytrading leben kann, erhält von erfahrenen Tradern eindeutige Antworten – man kann schon, aber bis es so weit ist, muss man Lehrjahre in Kauf nehmen wie in jedem Beruf. Und natürlich steht dem möglichen Daytrading Gewinn pro Tag auch der allgegenwärtige Verlust gegenüber.
Alle börslichen und außerbörslichen Geldgeschäfte haben einen spekulativen Charakter. Die Teilnehmer wollen beim Handel möglichst günstig kaufen, um später mit Gewinn weiter zu verkaufen. Wo es um Aktien, Anleihen oder Fonds geht, ist der Anlagehorizont großzügig gesetzt.
Beim Daytrading sind die Fristen kürzer. Trader spekulieren im Rahmen eines Börsentags. Damit begegnen sie anderen Dynamiken und nutzen andere Instrumente, mit denen sich innerhalb kurzer Zeitspannen teils gute Daytrading Gewinne pro Tag erzielen lassen. Das bewirken die sogenannten Hebel. Zu den wichtigsten Kennzeichen des Daytradings gehören die folgenden:
✅ Zahlreiche kurzfristige, rasch geöffnete und geschlossene Trades
✅ Anhebung des Eigenkapitals durch die Hebel
✅ Ausnutzung börsentäglicher Volatilitäten
Die Kursveränderungen der gehandelten Werte über wenige Stunden sind vergleichsweise gering. Trader, die daran verdienen wollen, müssen anders vorgehen als Aktionäre. Mit einigen wenigen Trades lässt sich kaum ein Verdienst im Daytrading erzielen – statt dessen setzen die Teilnehmer auf Masse, wobei das Eigenkapital auf zahlreiche Positionen verteilt wird.
Dabei stützen sie ihre Entscheidungen nicht auf fundamentale Daten, sondern bemühen sich, Muster im Chart zu erkennen. Die Technische Analyse beruht auf der Annahme, dass Märkte wiederkehrenden Mustern folgen. Die grafische Darstellung der Kurse macht diese Rhythmen sichtbar.
Für die Chartanalyse benötigen Daytrader nicht nur die notwendigen Tools als Bestandteile der Handelsplattform, sondern ein gutes Maß an Erfahrung, zumal die Interpretationen und die darauf beruhenden Entscheidungen meist sehr zügig erfolgen müssen.
Wer von minimalen Schwankungen der Kurse profitieren will, würde enorme Beträge einsetzen müssen – gäbe es da nicht die Hebel. Sogenannte Hebelprodukte, die das eingesetzte Kapital steigern, sind dann auch die favorisierten Instrumente der Daytrader, allen voran CFDs.
Die Contracts for Difference sind eine Idee, mit der britische Trader den Aktienhandel außerbörslich möglich machten, um so die Stempelsteuer auf Transaktionen zu umgehen. Da Differenzkontrakte sehr einfach konstruiert sind und ohne komplexe Berechnungen auskommen, gewannen sie rasch an Beliebtheit.
Heute handeln Daytrader mit CFDs Basiswerte aus sämtlichen Anlageklassen. Neben Aktien gehören dazu Anleihen, ganze Indizes, Fonds und ETF, aber auch Assets, die privaten Tradern sonst nicht zugänglich sind, wie Rohstoffe oder Währungskurse.
Um nachvollziehen zu können, wie der Verdienst im Daytrading zustande kommt, ein Beispiel für eine Order auf einen Forex Hauptwert wie EURUSD – setzt ein Trader lediglich 100 Euro für die Eröffnung der Position ein, bewegt er dank des Hebels tatsächlich 3.000 Euro. Ist der Trade erfolgreich, wird die Rendite ebenfalls entsprechend erhöht.
Die Hebel machen das Daytrading lohnend – und sorgen dafür, dass auch Einsteiger mit geringem Budget erfolgreich handeln können. Wie überall, wo es um Spekulationen geht, ist das Trading aber nicht frei von Risiken. Denn der Hebelfaktor greift auch dann, wenn der Markt sich nicht so entwickelt wie prognostiziert.
Ein Schutzmechanismus bei seriösen Brokern verhindert in diesem Fall, dass sich Trader verschulden. Positionen, die ins Minus drehen, werden automatisch geschlossen. Schulden beim Broker häuft deshalb niemand mehr an, doch das Handelskapital auf diese Order geht verloren. Für einen nennenswerten Verdienst müssen Trader zunächst darauf achten, ihr Eigenkapital abzusichern und es dann durch zunehmend gewinnbringenden Handel zu mehren.
Einsteiger erzielen bei besonnenem Vorgehen zunächst einen Verdienst im Daytrading, der bei einem bis zwei Prozent des eingesetzten Kapitals liegt – und selbst geübte Trader sind nur etwa bei einem Viertel bis einem Drittel ihrer Orders erfolgreich. In diesem Fall liegt der Daytrading Gewinn pro Tag zwischen 0,03% und 0,13%. Um vom Trading leben zu können, müsste der Trader monatlich Handelskapital von 100.000 Euro bewegen.
Wo eine Order erfolgreich verläuft, ermöglichen die Hebel im Daytrading einen überproportionalen Verdienst – auch für Neulinge mit geringem Budget. Doch wer sich systematisch einen Verdienst im Daytrading aufbauen will, wird rasch feststellen, dass hier verschiedene Aspekte mitwirken, die über die Höhe der Renditen entscheiden.
Trader, die sich die Zeit nehmen, sich mit den Abläufen, Tools und Besonderheiten eingehend vertraut zu machen, starten mit einem Wissensvorsprung. Dank der Bildungsressourcen bei guten Brokern erhalten sie Unterstützung bei der Aneignung der wichtigen Grundkenntnisse. Wer anschließend besonnen in den Echtgeldhandel einsteigt und seine Einsätze graduell anhebt, wird mit zunehmender Erfahrung höhere Daytrading Gewinne pro Tag erzielen.
Um mit Gewinn zu handeln, ist ein gutes Risikomanagement unerlässlich. Die notwendigen Hilfsmittel sind Orderzusätze, mit denen sich Verluste begrenzen und Gewinne mitnehmen lassen. Auch der eigenen Psyche können Trader mit dem Risikomanagement ein Schnippchen schlagen und die Einflüsse von Emotionen wie Angst und Gier mindern.
Das Daytrading eröffnet Teilnehmern unterschiedliche Möglichkeiten durch die Entscheidung für bestimmte Strategien. Die Renditen und Risiken beim Scalping fallen anders aus als beim Swingtrading.
Unterschiedliche Anlageklassen bringen eigene Risiken und unterschiedliche Hebel mit sich. Während bei den Forex Hauptwerten dank sehr hoher Hebel von 1:30 auch mit kleinem Geld ein guter Gewinn machbar ist, müssen Daytrader bei Aktienpositionen mit einem Hebel von 1:5 mehr investieren, um einen vergleichbaren Daytrading Gewinn pro Tag zu erzielen.
Die Entscheidung für eine leistungsstarke Handelsplattform und die geeigneten Werkzeuge unterstützen Trader bei ihren Strategien. Ist die Software schnell, zuverlässig und hoch funktional, trägt sie nicht unerheblich zum Daytrading Verdienst bei.
Das verfügbare Kapital ist natürlich ein erheblicher Faktor beim Gewinn im Trading. Da die erzielten Renditen ein prozentualer Anteil des Handelskapitals sind, steigen sie in direkter Abhängigkeit vom Budget.
Da das Daytrading als eine besonders anspruchsvolle Form der Spekulation gilt, leuchtet es ein, dass Interessierte ohne Vorbereitung wenig Aussichten auf Gewinn haben. Wer das Daytrading aufnehmen will, muss jedoch keine Berufserfahrung aus der Finanzwelt mitbringen.
Denn seriöse Broker unterstützen ihre Neukunden mit Bildungsangeboten und begleiten sie bei den ersten Schritten im Handel. Dank der Hilfe beim Broker können auch Laien sich das Daytrading erschließen – vorausgesetzt, sie bringen das Interesse und die Disziplin mit.
Die Bildungs-Hubs der führenden Broker sind regelrechte Akademien, in denen das nötige Finanzwissen didaktisch sinnvoll aufbereitet wird. Die Angebote beruhen in der Regel auf der Erfahrung der Broker. Nach Jahren im Geschäft wissen sie, wie sie Einsteigern die wichtigsten Kenntnisse vermitteln.
Ohne theoretisches Wissen geht es im Daytrading nicht. Wer Daytrader werden, langfristig mit Erfolg handeln und Gewinne erzielen will, muss die Abläufe kennen, mit der Software vertraut sein und sich mit den Besonderheiten der Anlageklassen auseinandersetzen. Daneben sollten Trader Politik und Wirtschaft im Blick behalten – denn aus dieser Richtung kommen Impulse, die die Märkte beeinflussen.
Ein guter Broker bemüht sich, seinen Tradern Grundlagenwissen in verschiedenen Bereichen zu vermitteln. Bei einem Daytrading Broker für Anfänger sind die Stoffe verteilt auf verschiedene Medien, die bestimmte Inhalte anschaulich darstellen.
| ⚙️ Nachschlagewerke und Tools sind Glossare der Fachsprache, Handelskalender für weltweite Börsenzeiten, aber auch Forex und Daytrading Rechner. |
| 📝 Texte wie eBooks oder Blogs können Content ausführlich darstellen.
Dieses Format wird gewählt für Themen und Inhalte, die Trader konzentriert studieren wollen, vielleicht auch mehrfach. |
| 📈 Analysen ausgewiesener Finanzexperten können als Texte oder Videos hinzugezogen werden. Sie geben Impulse für eigene Strategien, erlauben Lernenden aber auch, Fachleuten bei der Analyse über die Schulter zu schauen und deren Vorgehen zu verstehen. |
| 🗣️ Webinare können als Aufzeichnung oder live stattfinden – im letzteren Fall mit Anmeldung und der Möglichkeit, sich mit den Experten auszutauschen. Sie sind meist einem bestimmten Thema oder Ereignis gewidmet. |
| 🎬 Lehrvideos sind ausgesprochen praxisnah – mit ihnen werden deshalb gern Themen erläutert wie die Handhabung der Handelsplattform, die Technische Analyse und ihre Tools oder die Nutzung von Orderarten.
Beschreibende Texte wären nur halb so informativ wie ein kurzes, eingängiges Video. |
| 🗨️ Social Trading integriert die Funktionen der sozialen Medien in eine Handelsplattform – neben dem Liken und Folgen ist meist auch das Kopieren von Trades oder Portfolios möglich.
Dadurch sollen Teilnehmer nach Angaben der anbietenden Broker schneller und besser den Handel erlernen und selbst profitabel werden. |
| 💻 Online-Kurse bestehen aus aufeinander aufbauenden einzelnen Lektionen. Sie ermöglichen Teilnehmern meist tatsächlich den Einstieg von Null und sind bei den besten „Trading-Akademien“ für Neulinge und Fortgeschrittene optimiert.
Die Länge der Lektionen ist so beschaffen, dass sie Lernenden jeweils einen wichtigen Punkt vermitteln, fokussiert und ohne zu überfordern. Bei manchen E-Learning-Angeboten können Teilnehmende sich einer Prüfung unterziehen, um die eigenen Lernfortschritte zu kontrollieren. |
Angehende Daytrader müssen sich die nötigen theoretischen Kenntnisse zu eigen machen – stellen dann aber bei den ersten Trades oft fest, dass sie noch nicht auf alle Abläufe in der Praxis vorbereitet sind. Auch hier kommen Broker den Bedürfnissen von Anfängern entgegen – mit einer Demoversion der Software.
Ein Demokonto gibt es in der Regel kostenlos und nach einer kurzen Registrierung unter Angabe einer E-Mail und eines selbst gewählten Passworts. Das Übungskonto bietet den Funktionsumfang der Plattform und ermöglicht den Handel mit allen Werten im Portfolio des Brokers, aber mit virtuellem Guthaben. Nutzer nehmen mit der Demo also kein Risiko auf sich, erleben das Trading sehr realistisch und können sich ganz auf das Lernen konzentrieren. Nebenbei ist dies auch eine Gelegenheit, festzustellen, ob man tatsächlich mit dem Daytrading weitermachen will. Erfahrene Trader prüfen mit dem Demokonto gern auch die Leistungen des Brokers, etwa den Kundendienst.
Da eine Demo tatsächlich eine ausgezeichnete Vorbereitung auf erste Trades mit echtem Geld darstellt, sollten angehende Trader, die auf langfristige sichtbare Daytrading Gewinne pro Tag hinarbeiten, diese Phase so intensiv wie möglich für sich nutzen. Denn die Demo vermittelt praktische Einsichten in den Einsatz der Orderarten, den Kapitalerhalt und ein persönliches Risikomanagement.
Eine letzte Überlegung, die angehende Daytrader berücksichtigen müssen, gilt den Kosten. Sie entstehen vor allem in zwei Bereichen:
Die Gebühren und Kosten beim Broker fallen für verschiedene Leistungen an. Das Handelskonto wird in der Regel kostenfrei geführt, oft sind auch Zahlungen gebührenfrei. Für den Handel – und die dabei gewährten Darlehen in Form der Hebel – gestaltet der Broker seine Gebühren nach eigenem Ermessen. Handelt es sich um einen Market Maker, berechnet er Tradern den Spread. Broker, die die Kundenorders direkt weitergeben an ihr außerbörsliches Handelsnetzwerk, erheben Kommissionen, sei es prozentual oder als Flat Fee. Diese Kosten müssen von den erzielten Renditen abgezogen werden. Je günstiger sie ausfallen, umso besser für den Tagesgewinn.
Außerdem müssen Daytrader ihre Gewinne versteuern. Wer bei einem deutschen Finanzdienstleister handelt, muss nichts tun – der Broker führt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% der Renditen direkt an den Fiskus ab. Beim Daytrading über einen Broker im Ausland entfällt die Steuerpflicht nicht! Trader müssen in diesem Fall die erzielten Gewinne selbst bei der Einkommenssteuererklärung anführen, können aber die Verluste dagegen aufrechnen. Auch die Trading Steuern sind ein erheblicher Posten, der vom Gewinn abgezogen wird.
Einen guten Daytrading Gewinn pro Tag wünschen sich wohl die meisten Trader. Tatsächlich können Einsteiger viel dazu tun, ihre Erfolge auszubauen. Doch selbst die besten Trader handeln nicht hundertprozentig mit Gewinn.
Die Höhe der Renditen beeinflussen verschiedene Faktoren, nicht unerheblich ist das verfügbare Kapital. Daher gelingt es nur wenigen Trader, tatsächlich von ihren Einnahmen zu leben. Häufig werden erfolgreiche Trades von Positionen ausbalanciert, die Verluste machen. Vor allem für Neulinge ist daher der Erhalt des Eigenkapitals und die Entwicklung eines Risikomanagements wichtig.
Wer das Daytrading für sich als interessante Nebentätigkeit entdeckt, schätzt die Spannung und die intensive Beschäftigung mit den Märkten. Disziplinierte Trader erzielen im Laufe der Zeit tatsächlich zunehmende Verdienste, davon leben können aber nur wenige.
Eine vorgeschriebene Ausbildung einschließlich Prüfungen, die den Weg zum Daytrader markieren, gibt es nicht. Die meisten Trader stammen aus der Finanzbranche oder haben sich die notwendigen Kenntnisse mithilfe von Bildungsressourcen beim Broker angeeignet.
Nur die wenigsten Trader erzielen langfristig hohe Daytrading Gewinne pro Tag und können von ihrer Tätigkeit leben. Wer sich intensiv einarbeitet, erschließt sich mit dem Trading einen Nebenverdienst, doch Interessierte sollten sich auch über die Risiken im Klaren sein.
Daytrader nutzen für ihre Strategien Hebelprodukte. CFDs und ähnliche Finanzinstrumente bieten die Möglichkeit überproportionaler Renditen, steigern jedoch auch die Risiken, wenn der Markt gegen den Trader läuft. Entsprechende Risikohinweise seitens der Broker sind daher gesetzlich vorgeschrieben.
Trader müssen ihre Renditen versteuern – auch wenn der Handel über einen Broker im Ausland abläuft. Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% muss daher bei der Kalkulation des Daytrading Gewinns pro Tag abgezogen werden.
In einzelnen Fällen erzielen sehr erfolgreiche Daytrader tatsächlich enorme Gewinne, doch anhand von Statistiken lässt sich nachweisen, dass die Mehrheit der Trader zunächst mit Verlusten rechnen muss. Schneller Reichtum durch Daytrading ist also eher unwahrscheinlich.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.