Medienkooperation

Was sind ETFs: Erklärung & Funktionsweise

Datum: 14.05.2024
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • ETFs sind börsengehandelte Fonds
  • Lassen sich ähnlich Aktien an der Börse kaufen und verkaufen
  • ETFs bilden einen Index ab
  • Können Markt- oder Sektor-orientierte ETFs aufgelegt werden

Was sind ETFs und wie funktionieren sie?

Als Anleger handeln Sie über das Depot Ihres Brokers verschiedene Handelsarten – wie Aktien, Anleihen, Forex oder Rohstoffe. Erfahrene Trader nutzen außerdem Finanzderivate, wie Knock-Out-Zertifikate oder Differenzkontrakte zur Kapitalanlage. In den letzten Jahren haben einen regelrechten Hype die ETFs ausgelöst. 

Was steckt dahinter? Der ETF ist die Abkürzung für Exchange-Traded Funds – börsengehandelte Investmentfonds. Das zentrale Element der ETFs ist die Nachbildung eines Index. Der Vorteil: Im Vergleich zu Fonds mit aktiver Verwaltung sind die Gebühren der Fonds deutlich niedriger. Wie lassen sich ETFs sinnvoll in die eigene Anlagestrategie einbauen.

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ETFs als börsengehandelte Fonds

Exchange-Traded Funds als börsengehandelte Investmentfonds bilden die Performance eines Index ab. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um den DAX, Dow Jones oder Nikkei gehen. ETFs (oder Indexfonds) bilden die Entwicklung von Leitindizes, Rohstoff- oder Branchen- und Aktien-Indizes nach. Über ETFs haben Sie als Anleger die Möglichkeit, in breite Marktsegmente oder spezifische Branchen zu investieren.

Der Vorteil: Als Trader müssen Sie keine Einzelwerte erwerben, um an den Markttrends zu partizipieren. Was zu den Vorteilen dieser Anlageklasse gehört, ist die passive Verwaltung des Fondsguthabens. Anders als in aktiv verwalteten Fonds ändert sich die Zusammensetzung des Fonds ausschließlich über den zugrundeliegenden Index. Aus diesem Grund ist der Verwaltungsaufwand sehr viel geringer, was sich in der Gesamtkostenquote (TER, Total Expance Ratio) widerspiegelt.

Abbilden lassen sich über ETFs verschiedenen Indizes, die sich auf verschiedenen Assetklassen fokussieren, zu denen:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Währungen (Forex)
  • Rohstoffe

Gehören. In der Nachbildung des Index setzen Fondsgesellschaften auf ein gewichtetes Assetportfolio. Heißt: Der ETF bildet die Zusammensetzung des Index in aller Regel entsprechend der realen Verhältnisse ab.

Eine weitere Besonderheit: ETFs lassen sich wie Aktien innerhalb eines Handelstages traden, verhalten sich an dieser Stelle in den Marktdynamiken sehr ähnlich den klassischen Wertpapieren wie Aktien.

Geschichte der ETFs

Die Anfänge der ETFs reichen in die 1980er Jahre zurück – als Index Participation Shares an der American Stock Exchange und der Philadelphia Stock Exchange eingeführt wurden. Diese ähnelten bereits den heutigen ETFs. Mithilfe der Participation Shares konnten Anleger an der Performance eines Indexwertes direkt über ein einzelnes Wertpapier teilnehmen. Allerdings wurden die Participation Shares so stark durch die Regulierung unter Druck gesetzt, dass sie nach einiger Zeit wieder vom Markt verschwanden.

Einer der ersten “echten” ETFs entstand 1993 mit dem SPDR S&P 500 ETF. Dessen Fokus lag komplett auf dem S&P 500. Das wesentliche Merkmal – über nur eine Transaktion direkt in den ganzen Markt zu investieren – war hier bereits sehr deutlich zu erkennen. Nach dem SPDR entstanden weitere Indexfonds auch in verschiedenen Märkten. In den Folgejahren entstanden nicht nur neue ETFs, es war eine nachhaltige Diversifikation der Branche zu beobachten.

Heute werden ETFs dazu benutzt, verschiedene Investmentstrategien zu realisieren. Es geht auch um Aspekte wie das Dividendenwachstum oder Volatilitätsmanagement. Neben Einzelpersonen reicht die Palette der Investoren bis hin zu großen institutionellen Anlegern. Neue Trends setzen auf nachhaltige und ESG-fokussierte ETFs (Environmental Social Governance). In zunehmendem Maß treten auch Produkte in Erscheinung, die eine bessere Rendite als der Markt selbst erzielen wollen. Wer als Trader auch ETFs setzt, kann sehr unterschiedliche Strategien realisieren.

Aufbau eines ETFs

Börsengehandelte Investmentfonds verwalten Kapital passiv und sind in der TER deshalb auch günstiger als klassisch verwaltete Fonds. Im Aufbau der einzelnen ETFs gibt es aber Unterschiede. Nicht jeder ETF richtet sich nur auf Aktien aus. Es gibt verschiedene Produkte am Markt, welche sich auf Anleihen oder den Rohstoffmarkt spezialisieren. Wie die Betreiber des Fonds eine ETF im Detail aufbauen, kann sehr verschieden ausfallen.

Möglich ist, das Ganze kapitalgewichtet anzugehen. Hier repliziert der ETF den Index sehr detailliert – auch in den Anteilen der einzelnen Assets. Diese spiegeln dann ihre Anteile am Gesamtindex wider. Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Art und Weise, wie der Index im ETF nachgebildet wird. Einige Produkte setzen ausschließlich auf die physische Nachbildung und setzen zu 100 Prozent auf Aktien. Andere ETFs mischen entweder teilweise oder vollständig Swaps und ähnliche Derivate bei.

Preise für einen ETF

Hinsichtlich der Preisbildung sind zwei wichtige Punkte zu unterscheiden. Auf der einen Seite steht immer der Nettoinventarwert. Dieser lässt sich über alle Vermögenswerte bilden, welche um die Verbindlichkeiten verringert werden. Da es sich hier um börsengehandelte Fonds handelt, sind die Preise im Trading aus Anlegersicht wichtiger. Diese Marktpreise sehen nicht selten deutlich anders aus als der Nettoinventarwert und spiegeln Marktmechanismen – also Angebot und Nachfrage wider.

Welche Vorteile haben ETFs für Trader

Dass exchange-traded Funds bereits seit einigen Jahren ein Nachfragehoch erleben, hat auch mit den Vorteilen zu tun, die ETFs Anlegern bieten können. Dazu gehört unter anderem die bereits angesprochene TER, die im Vergleich mit aktiv verwalteten Fonds günstiger für Anleger ausfällt.

💡 Diversifikation:

Ein ETF kann sich aus einer drei- bis vierstelligen Zahl von Wertpapieren aufbauen. Als Anleger baut sich mit nur einer Transaktion eine breite Diversifikation auf. Damit sind Sie als Anleger in der Lage, das Risiko zu reduzieren – ohne die Notwendigkeit für ein Investment in zahlreiche einzelne Wertpapiere.

✅ Flexibilität:

ETFs werden an Börsen gehandelt – sie können einfach wie Wertpapiere gekauft und verkauft werden. Da sie sich während der gesamten Handelszeit traden lassen, nutzen Sie als Anleger ETFs als flexibles Asset, mit dem sich auch schnell auf Marktveränderungen reagieren lässt.

💶 Liquidität:

Da die Fonds direkt über einen starken Markt gehandelt werden, steht in der Regel ausreichend Liquidität zur Verfügung, um sich in einzelnen Positionen zu engagieren und ETFs auch nahe dem Nettoinventarwert des Fonds zu handeln.

🔎 Transparenz:

ETFs gehen in der Regel sehr transparent mit dem Aufbau des Fonds und dessen Bestand um. Als Anleger überprüfen Sie jederzeit die genaue Portfoliozusammensetzungen und haben so immer die Chance, ein Auge auf das Portfolio zu werfen.

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Assetklassen, auf die ETFs gehandelt werden

ETFs gibt es inzwischen für eine Reihe sehr unterschiedlicher Indexwerte. Dabei dreht sich nicht alles nur um Aktien. Dieser Gedanke ist vielleicht naheliegend. In der Praxis werden ETFs durch Fondsgesellschaften für eine ganze Reihe verschiedener Märkte und Handelsklassen aufgelegt. In der Praxis lassen sich folgende Fondsgruppen identifizieren:

  • ETFs auf Aktien
  • Anleihen-ETFs
  • ETFs auf Rohstoff-Indizes
  • Währungen
  • Immobilien
  • Sektoren- und Themen-ETFs.
1️⃣ Aktien-ETFs

Aktien-ETFs gehören zu den populären und vielseitigen Produkten dieser Anlageklassen. ETFs auf Aktien ermöglichen es, in ein breites Spektrum von Aktienmärkten und Branchen zu investieren. Dazu bilden die ETFs die Performance von Aktienindizes nach. Die Wertpapiere bilden entweder einen breiten Markt, eine spezifische Branche oder eine geografische Region ab. Es gibt verschiedene ETF Aktien Typen wie:

  • Marktweite Aktien-ETFs: Diese zielen auf die Performance eines breiten Marktindex wie des S&P 500, des Dow Jones Industrial Average oder des Nasdaq 100. Als Anleger bieten diese Ihnen eine diversifizierte Exposition gegenüber den größten und am häufigsten gehandelten Unternehmen. Diese Art ETF ist ideal für Anleger, die eine einfache und effiziente Möglichkeit suchen, in die Gesamtperformance des Aktienmarktes zu investieren.
  • Branchenspezifische Aktien-ETFs: Hier liegt der Fokus auf spezifischen Sektoren oder Industrien (Technologie, Gesundheitswesen, Finanzen oder Energie). Damit haben Anleger die Chance, sehr gezielt in Sektoren zu investieren, die sie für wachstumsstark oder besonders performancestark halten.
  • Internationale Aktien-ETFs: Viele ETFs beziehen ihre Performance aus einer internationalen Aufstellung und bilden so globale Aktienmärkte ab. So kann ein ETF auf europäische, asiatische oder Schwellenländermärkte ausgerichtet sein. Solche ETFs sind nützlich für Anleger, die ihre Portfolios geografisch diversifizieren und auch von Wachstumschancen in internationalen Märkten profitieren möchten.
  • Dividenden-ETFs: Dividenden-ETFs investieren in Unternehmen, die eine hohe Dividendenrendite bieten. Diese ETFs sind besonders bei Anlegern beliebt, die regelmäßige Erträge durch Dividenden als Ziel haben. Beispiele hierfür sind der Vanguard Dividend Appreciation ETF (WKN A0MMRP) und der iShares STOXX Global Select Dividend 100 ETF (WKN A0F5UH).
  • Faktorbasierte Aktien-ETFs: Faktorbasierte oder Smart-Beta-ETFs verwenden alternative Indexierungsstrategien, und berücksichtigen nicht nur die Marktkapitalisierung zur Generierung einer Rendite. Sie können auf Faktoren wie Volatilität, Qualität, Wert, Größe oder Momentum basieren.
  • Themen-ETFs: Themen-ETFs konzentrieren sich auf spezielle Investmentthemen oder Trends, wie erneuerbare Energien, künstliche Intelligenz oder Blockchain-Technologie. Mit diesen ETFs haben Anleger die Möglichkeit, gezielt in Branchen zu investieren.

2️⃣ Anleihen ETFs

Hier werden festverzinsliche Wertpapiere wie Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen, zum zentralen Element der Anlagestrategie. Über die Anleihen ETFs erschließen Sie den Anleihenmarkt und können Ihre Strategie weiter diversifizieren.

  • ETFs auf Staatsanleihen: Hier investieren Sie in Schuldverschreibungen, die von verschiedenen Staaten ausgegeben werden. Diese Form der Anleihen gelten als sicher, da sie von der Bonität und der ausstellenden Regierung gedeckt werden.
  • Unternehmensanleihen-ETFs: Diese ETFs konzentrieren sich auf Anleihen von Unternehmen. Letztere bieten in der Regel höhere Renditen als Staatsanleihen, bergen jedoch ein höheres Risiko (aufgrund der Abhängigkeit von der Stabilität der Unternehmen). ETFs lassen sich in Investment-Grade-Anleihen (höhere Bonität) oder Hochzinsanleihen (niedrigere Bonität und höheres Risiko) unterteilen.
  • Kommunalanleihen-ETFs: US-Bundesstaaten und US-Hoheitsgebiete geben mitunter Anleihen aus, um öffentliche Projekte zu finanzieren. Diese greifen ETFs auf Kommunalanleihen wie der Invesco US Municipal Bond UCITS ETF Dist auf.
  • Inflationsgeschützte Anleihen-ETFs: Gerade in Phasen einer hohen Teuerungsrate werden diese inflationsgeschützten Anleihen-ETFs nachgefragt. Ein Beispiel ist der Amundi Euro Inflation Expectations 2-10Y UCITS ETF (WKN LYX0U6).

3️⃣ Rohstoff ETFs

Rohstoffe sind Teil vieler Portfolios. Über die ETFs handeln Sie rohstoffbezogene Finanzinstrumente und können gleichzeitig das Risiko streuen – ohne physisch Rohstoffe wie Metalle zu kaufen. Solche Rohstoff ETFs werden auf verschiedene Weisen strukturiert und sprechen damit auch unterschiedliche Anleger an.

  • Physisch hinterlegte ETFs: Einige ETFs im Commodity-Segment investieren direkt in physische Rohstoffe. Dies ist bei Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin der Fall, welche mit den einzelnen Rohstoffen hinterlegt sind.
  • Rohstoff-Futures ETFs auf Rohstoffe werden über Futures-Kontrakte auf die verschiedenen Rohstoffe realisiert. Investiert wird mit diesen ETFs unter anderem in Öl, Erdgas, Gold oder landwirtschaftliche Produkte. Bei dieser Form des ETFs müssen Sie auf die Rollover Kosten achten, die bei einer Verlängerung von Positionen entstehen.
  • Aktienbasierte ETFs: Hier liegt der Fokus auf Aktien von Unternehmen, die in der Rohstoffindustrie tätig sind. Bergbauunternehmen, Öl- und Gasproduzenten oder Agrarkonzerne sind Beispiele, auf die Sie investieren. Der Wert solcher ETFs hängt von der wirtschaftlichen Leistung der Unternehmen – aber auch den Rohstoffmärkten ab.
  • Branchenspezifische Commodity ETFs: Hier liegt der Fokus auf spezifischen Segmenten des Rohstoffmarktes – wie Energierohstoffen (Öl und Gas), Edelmetallen oder den landwirtschaftlichen Produkten. Sie haben hier die Chance, sehr gezielt in einzelne Bereiche zu investieren.

4️⃣ Sektoren- und Themen-ETFs

Als Anleger wollen Sie in bestimmte Branchen und Wirtschaftssegmente investieren. Bei den Sektoren- und Themen-ETFs als Anlageinstrumente bietet sich dazu die Gelegenheit. Über solche ETFs lässt sich der Fokus auf spezifische Bereiche verschiedener Märkte legen, um auf Innovation oder Nachhaltigkeit zu setzen.

  • Technologie-ETFs sind Sektoren Fonds, die in Unternehmen aus dem Technologiebereich investieren. Dieser umfasst Software, Hardware, und Internetdienste. Ein Beispiel wäre der SPDR S&P US Technology Select Sector UCITS ETF (WKN A14QB5).
  • Gesundheitswesen-ETFs fokussieren sich auf Pharmaunternehmen, Biotechnologie, medizinische Geräte und Gesundheitsdienstleistungen. Ein Markt, der sich in den letzten Jahren sehr stabil entwickelt hat.
  • Finanzsektor-ETFs nutzen als Investment vor allem Indizes, die auch Banken, Versicherungen, Immobilienfonds und anderen Finanzdienstleistern basieren. Der Wert dieser ETFs wird auch sehr stark von den Finanzmarktnachrichten beeinflusst.
  • Energiesektor-ETFs: Hier steckt die Erklärung eigentlich schon im Rahmen, es geht um Energieproduktion und Distribution – also Öl- und Gasexploration, Energieproduktion und Energieversorgung.
  • Künstliche Intelligenz und Robotik-ETFs sind börsengehandelte Fonds, die sich als Themenschwerpunkt auf die Entwicklung und Implementierung von KI- und Robotiktechnologien konzentrieren.
  • ESG-ETFs: Hier liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit. Umweltverantwortung, soziale Gerechtigkeit und eine ethische Unternehmensführung sind Teil der Unternehmen, welche in solche ETFs aufgenommen werden. Die Fondsverwaltung legt beispielsweise großen Wert darauf, nur Indizes ohne Rüstungsfirmen abzubilden.

Handel mit ETFs in der Praxis

Als Anleger können Sie ETFs über verschiedene Wege in Ihr Portfolio aufnehmen. Viele Trader nutzen die börsengehandelten Fonds ähnlich Aktien für ein Direktinvestment. An dieser Stelle kommt Ihnen entgegen, dass ETFs zu den Handelszeiten einfach über die Börse gekauft und wieder verkauft werden können.

In diesem Fall gehen Sie zur Bewertung der ETFs bzw. der Ein- und Ausstiegspunkte wie in der Chartanalyse vor. Nutzen Sie die richtigen Charttypen – wie zum Beispiel den Candlestick – für eine grafische Analyse des ETF-Preistrends und validieren Ihre Signale im Handel mithilfe der technischen Analyse und den bekannten Indikatoren. Einen Trend in der Preiskurve können Sie zum Beispiel mit den gleitenden Durchschnitten finden.

Eine zweite beliebte Methode ist der Aufbau von Kapital langfristig – über den ETF Sparplan. Diese werden von den Brokern sogar bevorzugt behandelt, in dem auf Teile des Portfolios oft ein Preisnachlass gewährt wird – Sie diese ohne Ordergebühren handeln. Sparpläne haben den Vorteil, dass Sie an dieser Stelle schon mit einem niedrigen monatlichen Beitrag anfangen zu sparen.

Trader nutzen ETFs aber auch im Bereich der Differenzkontrakte. Hierbei handeln Sie nicht den ETF, sondern gehen auf den Kurs long oder short. Da es sich um ein Hebelprodukt handelt, erzielen Sie als Anleger bereits mit einer moderaten Kursänderung einen stattlichen Gewinn. Aber Achtung: Der Hebel arbeitet auch in Richtung der Verluste. Welche Handelsarten verfügbar sind, hängt vom Depotanbieter ab. Deshalb sollte kein Trader beim ETF Broker Vergleich sparen.

Fazit: Mit ETFs ein Portfolio aufbauen

ETFs haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Über die börsengehandelten Fonds werden Indizes abgebildet. Ein Vorteil: Damit lässt sich automatisch Diversifikation im Depot aufbauen. Auf der anderen Seite bieten sich ETFs als Basis für Sparpläne an. Trader nutzen diese Möglichkeit, um schnell mit kleinen Beträgen Kapital aufzubauen. ETFs bieten Ihnen ein vergleichsweise breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten in den Handel. Dabei bilden die Fonds verschiedene Strategien ab.

Neben einer rein auf Aktien basierten Anlage können Sie direkt in Anleihen oder am Rohstoffmarkt investieren. Vor diesem Hintergrund sind ETFs bei Börsenneulingen beliebt. Auch, weil sie eine Möglichkeit bieten, sich mit verschiedenen Methoden aus der Chartanalyse zu beschäftigen und Erfahrungen zu sammeln.

Was sind ETFs – Häufige Fragen und Antworten

📚 Sind ETFs auch für Beginner geeignet?

Ja, allgemein werden börsengehandelte Fonds auch Börsenneulingen empfohlen. An dieser Stelle muss aber klar darauf hingewiesen werden, dass es sich an dieser Stelle nicht um “Selbstläufer” handelt, die immer eine Rendite einfahren. Auch im Bereich der ETFs ist mit Kursschwankungen zu rechnen.

📈 Wie analysiere ich ETF-Kurse?

Grundsätzlich basiert die Chartanalyse der ETFs auf den gleichen Prinzipien wie für jede andere technische Analyse. Anleger nutzen verschiedene Indikatoren zur Identifizierung von Trends. Parallel wird mit mathematischen Modellen die Volatilität unter die Lupe genommen.

↗️ Kann ich mit ETFs auch langfristig handeln?

Börsengehandelte Fonds eignen sich sehr gut für die Realisierung einer langfristigen Anlagestrategie. Als Trader können Sie verschiedene Tradingstrategien über ETFs einfach ineinandergreifen lassen. Performancestarke Assets bauen Kapital auf, welches später in Anleihen-basierte ETFs umgeschichtet wird.

⚖️ Muss ich Gewinn aus ETFs versteuern?

Ja, da es sich um Kapitalgewinne handelt, unterliegen diese der Abgeltungssteuer. Als Anleger achten Sie zudem darauf, dass thesaurierende ETFs inzwischen über die Vorabpauschale zur Steuer herangezogen werden.

💶 Wie hoch sind die Gewinne mit ETFs?

Wir geben grundsätzlich keine Gewinnversprechen ab. Mit einigen ETFs erzielen Anleger schnell hohe Preissteigerungen. An anderer Stelle wächst das Kapital langsamer, aber dafür mitunter nachhaltiger. Wie im Fall jeder Kapitalanlage gibt es auch bei ETFs Kursschwankungen.

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