

Anleger, die global in die Rüstungsindustrie investieren möchten, können den VanEck Defense ETF kaufen. Dieser ETF umfasst Unternehmen, die mindestens 50 % ihrer Umsätze aus der Rüstungs- und Verteidigungsindustrie erzielen. Mit dem VanEck Defense ETF haben Anleger Zugang zu großen Akteuren der Branche. Der ETF beinhaltet nicht nur klassische Rüstungsunternehmen, sondern auch andere Unternehmen wie Technologieanbieter, die militärische Lösungen entwickeln.
Der VanEck Defense UCITS ETF bildet den MarketVector Global Defense Industry Index ab.
Im Index sind ausschließlich Unternehmen enthalten, die ihre Einnahmen zu mindestens 50 % aus der Rüstungsindustrie erzielen. Es gibt jedoch einige ausgeschlossene Bereiche, dazu gehören umstrittene Waffen.
Im Index sind mindestens 25 Unternehmen enthalten, und die maximale Gewichtung eines Unternehmens beträgt 8 %. Es kann zwischen den Terminen zur Rebalancierung natürlich auch zu Abweichungen bei der maixmalen Gewichtung von Einzeltiteln kommen. Derzeit beinhaltet der VanEck Defense ETF 28 Unternehmen.
Die wichtigsten Beteiligungen umfassen sowohl klassische Rüstungsunternehmen als auch Technologiefirmen mit militärischer Relevanz.
| ISIN: | IE000YYE6WK5 |
| Fondsvolumen: | ca. 4,52 Mrd. EUR |
| Kostenquote (TER): | 0,55 % p. a. |
| Ausschüttung: | Thesaurierend |
| Anzahl Positionen: | 28 |
| Indexabbildung: | physisch |
| Top-Beteiligungen: | Palantir (10,34 %), Leonardo (7,63 %), Thales (7,16 %), RTX Corp. (7,07 %), Leidos Holdings (6,91 %), |
Zu 55 % stammen die im ETF enthaltenen Unternehmen aus den USA, zu 29 % aus Europa und zu 16 % aus Asien. Anleger können nur den VanEck Defense ETF kaufen mit Thesaurierung, das bedeutet, die Dividenden werden reinvestiert. Es gibt keine ETF-Variante, bei der die Dividenden ausgeschüttet werden.
Wenn Sie den VanEck Defense ETF kaufen möchten, können Sie das bei jedem Online-Broker tun. Im Folgenden gehen wir die einzelnen Schritte durch:
Bei vielen Online-Brokern können Sie zudem einen Sparplan auf den VanEck Defense ETF abschließen. Bei den Top-Anbietern aus unserem ETF Broker Vergleich liegt die Mindestsparrate bei nur 1 EUR und es entstehen dabei keine Gebühren.
Wir würden den VanEck Defense ETF nicht als Kernposition in unserem Portfolio halten. Er eignet sich unserer Meinung nach eher als taktisches Investment. Das wäre der Fall, wenn Sie davon ausgehen, dass das Thema Rüstungsindustrie auf mittel- bis langfristige Sicht überdurchschnittliche Gewinne erzielen kann.
Oder auch im Rahmen der sogenannten Core-Satellite-Strategie könnten wir uns diesen ETF vorstellen. Ein Beispiel:
Core-Positionen (Kernportfolio):
Wenn Ihnen der reine Kauf eines MSCI World ETFs nicht zusagt, können Sie die Gewichtung der Regionen auch selbst vornehmen. Dazu sind ETFs hilfreich, die einzelne Länder oder Regionen abdecken.
Sie könnten beispielsweise einen EURO STOXX ETF kaufen oder auch der Kauf eines DAX ETFs, um deutsche Unternehmen gezielt zu berücksichtigen.

Satelliten-Positionen (ergänzende Investments):
Ja, der VanEck Defense UCITS ETF ist UCITS-konform und kann bei den meisten deutschen Brokern gehandelt werden.
Die größten Positionen sind Palantir, Booz Allen Hamilton, Leidos Holdings und Thales. Der ETF deckt eine Mischung aus Rüstungs- und Technologieunternehmen ab.
Die Gesamtkostenquote (TER) des ETFs beträgt 0,55 % p. a.
Nein, der VanEck Defense ETF schüttet keine Dividenden aus. Es gibt auch keine ausschüttende ETF-Variante.
Der VanEck Defense UCITS ETF bietet eine exklusive Möglichkeit für Anleger, die global in die Verteidigungsindustrie investieren möchten. Durch die Kombination von Rüstungsunternehmen und Technologieanbietern können Anleger vom stabilen und innovationsstarken Verteidigungssektor profitieren.
Wenn Sie den ETF in Ihre Strategie integrieren möchten, informieren Sie sich über verfügbare Broker. Prüfen Sie zudem, wie er sich optimal in Ihr Portfolio einfügen lässt. Wenig hilfreich ist es, einfach „nur mal so“ den ETF zu kaufen, weil Sie davon ausgehen, dass das Thema schon irgendwie Sinn ergibt.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.