Medienkooperation

Rohstoff ETFs 2026: Vor-& Nachteile und Alternativen

Datum: 14.05.2024
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • ETFs auf Rohstoffe können mit Aktien oder Futures hinterlegt sein
  • Partizipation an den Rohstoffmärkten ohne direktes Investment
  • ETFs können mehrere Sektoren abbilden
  • Regionaler oder Branchenfokus erhöht das Risiko

Die besten Rohstoff ETFs: Jetzt in den Handeln starten

ETFs gelten allgemein als sehr einfach zu verstehende Anlageinstrumente, die inzwischen sehr viele Trader in ihre Depots einbauen. Ein Grund ist sicher auch die vermeintlich gute Beherrschung des Anlagerisikos. Wie passen Rohstoff ETFs ins Portfolio? Und was sollten Sie als Börsenanfänger in jedem Fall zum Thema Kursanalyse wissen? 

ETF steht für exchange-traded Fund – also börsengehandelte Investmentfonds. Im Kern liegt der Fokus auf der Nachbildung eines Indexwertes. Dieser kann in der Praxis sehr unterschiedlich nachgebaut werden. Aber: Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds ist ein ETF an den Börsen frei handelbar und verhält sich hier auch als Rohstoff ETF ähnlich einer Aktie.

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Rohstoff ETFs: Was steckt dahinter?

Hinter ETFs auf Rohstoffe steckt ein bekanntes Grundprinzip: Eine Fondsgesellschaft bildet einen Indexwert nach. Bei den Rohstoffen bieten sich verschiedene Herangehensweisen an. Aktienbasierte Rohstoff ETFs nutzen Anteilsscheine von Unternehmen, welche im Rohstoffsektor arbeiten. Parallel gibt es eine Gruppe ETFs, die ausschließlich mit Finanzderivaten arbeitet und sich auf den Handel mit Future-Kontrakten spezialisiert hat.

ETFs, für nur einen Rohstoff (der auch noch physisch mit dem Rohstoff hinterlegt ist) werden in der EU allgemein nicht angeboten. Dem stehen regulatorische Aspekte entgegen, da diese ETFs nicht UCITS-konform sind. Beispiele für solche physisch hinterlegten Fonds sind der SPDR Gold Shares oder der Aberdeen Standard Physical Platinum Shares ETF. Hintergrund: Es dürfen keine ETFs gehandelt werden, die ihr Sondervermögen ausschließlich in einem Asset bündeln. Allerdings gibt es dafür eine Alternative – in Form der ETCs (Exchange Traded Commodities). Einige der Fondsbetreiber haben zudem UCITS-Konforme Ableger entwickelt. Ob diese Anlageklassen ins Portfolio passen, hängt von der individuellen Anlagestrategie ab.

Vorteile der ETFs auf Rohstoffe

Dass Broker in den zurückliegenden Jahren die Nachfrage nach Rohstoff ETFs vermehrt bedienen, zeigt die Position dieser Anlageklasse in den Depots vieler Anleger. Dass im Retailsegment diese ETFs verstärkt eine Rolle spielen, hat natürlich mit den Vorteilen zu tun, die Rohstoff ETFs anbieten können.

1️⃣ Liquidität:

Durch die Möglichkeit, einen Rohstoff ETF direkt an der Börse zu handeln, sind sie ein liquides Asset, das sich jederzeit kaufen und verkaufen lässt. Damit lassen sich auf Anlegerseite auch Strategien gestalten, die auf Value Investing abzielen – was als Strategie eher bei den Aktien zu Hause ist.

2️⃣ Kosteneffizienz:

Rohstoff-ETFs bilden einen Index ab und gehören zu den passiv verwalteten Assets. Damit ist die Kostenstruktur aus Sicht der Anleger wesentlich günstiger als im direkten Vergleich mit einem herkömmlichen Investmentfonds. Dass die Gebühren bzw. die TER niedriger ausfällt, macht sich am Ende auf der Renditeseite für die Rohstoff ETFs bemerkbar.

3️⃣ Diversifikation:

Über die Investition in einen ETF, der auf Rohstoffen basiert, können Sie das eigene Portfolio in die Breite entwickeln. Zudem bringt ein ETF oft eine „innere Risikostreuung“ mit, da auf verschiedene Werte im Fondsvermögen gesetzt wird. Beide Aspekte greifen letztlich ineinander und machen einen der wichtigen Vorteile aus.

4️⃣ Marktzugang:

Der Rohstoffmarkt bietet im Retailsegment mitunter eingeschränkte Einstiegsmöglichkeiten. Über die Rohstoff ETFs haben Sie als Trader eher einen Zugang zu Edelmetallen wie Gold oder Silber und können an der Entwicklung auf dem Markt für Energierohstoffe partizipieren – ohne dabei Future-Kontrakte zu handeln.

Aktienbasierte Rohstoff ETFs

Rohstoffe umfassen ein sehr breites Spektrum verschiedener börsengehandelter Assets. Dazu gehören unter anderem Metalle, wie Gold, Platin oder Kupfer und Lithium. Aber auch Energierohstoffe und landwirtschaftliche Produkte – etwa Kakao oder Kaffee – werden gehandelt. Dabei spielen Futures eine wichtige Rolle. Aber auch andere in die Zukunft gerichtete Kontrakte tauchen an den Rohstoffmärkten auf.

Hinter dem Rohstoffmarkt steht eine ganze Palette an Branchen, welche Förderung, Verarbeitung und Vertrieb bzw. die Weiterverarbeitung von Rohstoffen übernehmen. Beim Öl braucht es:

  1. Exploration und Erkundung
  2. Förderung
  3. Transport
  4. Raffinierung.

Neben direkt in die einzelnen Schritte eingebunden Unternehmen spielen der Maschinenbau und Materialwissenschaften eine wichtige Rolle.

Sie nutzen als Trader die Exposition der Aktienkurse dieser Unternehmen gegenüber der Preisbewegungen an den Rohstoffmärkten aus – ohne direkt in Rohstoffe zu investieren. Hieraus ergibt sich ein Vorteil. Beim Handel von Rohstoffen über Futures besteht immer die Gefahr eines Rollover, also das Positionen/Verträge vor Ablauf der Fälligkeit zu erneuern sind – was wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. In welchen Rohstoffsektoren investieren Sie über aktienbasierte ETFs?

🔋 Energiesektor

Hier investiert ein ETF in Aktien von Unternehmen aus dem Energiebereich. Die schließt auch Öl- und Gasproduzenten, die Raffineriebetreiber und Dienstleister innerhalb der Energiebranche ein. Der Fokus solcher Branchen-ETFs lässt sich über spezielle Sektoren-Fonds noch präziser auf die eigene Anlagestrategie zuschneiden. Es gibt durchaus die Möglichkeit, nur auf nachhaltige Energie zu setzen.

Ein Beispiel hierfür einen Energie-ETF ist der SPDR S&P U.S. Energy Select Sector UCITS ETF (WKN A14QB0). Dieser ist direkt auf Anleger aus Europa als Zielgruppe zugeschnitten und erfüllt die UCITS-Richtlinien. Der Index umfasst führende Unternehmen aus dem Energiesektor, die zum S&P 500 Index gehören.

⛰️ Bergbau und Metallgewinnung

In diesen Bereich fallen ETFs, die sich auf Unternehmen aus den Bereichen Exploration, Gewinnung und Verarbeitung von Metallen und anderen mineralischen Ressourcen fokussieren. Die Erkundung und Evaluierung von Lagerstätten kann bis zum ersten Abbau mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Gerade im internationalen Maßstab teilen sich einige „Global Player“ wie Glencore oder Rio Tinto und Anglo American den Markt auf. Die Kursentwicklung der Wertpapiere hängt stark von den Rohstoffpreisen und internationalen Konjunkturdaten – über den Rohstoffbedarf – ab.

Der VanEck Global Mining UCITS ETF (WKN A2JDEJ) ist ein Beispiel für Bergbau-ETFs und kann auch in der EU gehandelt werden, da der ETF die UCITS-Richtlinien erfüllt. Im Fonds stecken wichtige Rohstoffproduzenten für Gold, Silber, Kupfer oder Nickel und Zink. Unter den 10 größten Positionen im ETF sind unter anderem Rio Tinto, BHP Group und Clencore.

🌾 Agrarprodukte

Mit dieser Form der ETFs investieren Sie in Unternehmen, die in der landwirtschaftlichen Produktion aktiv sind. Teilweise tauchen in den aktienbasierten Anlageprodukten auch Zulieferer auf. Dazu gehören unter anderem Düngemittelhersteller und Saatgutunternehmen – aber auch die Hersteller des Maschinenparks rund um die landwirtschaftliche Nutzung. Ein Beispiel ist der iShares Agribusiness UCITS ETF (WKN A1JKQK), der den S&P Commodity Producers Agribusiness Index nachbaut. Zu den größten Positionen im Fondsvolumen gehören Archer-Daniels-Midland, Corteva und Nutrien Ltd.

Vor- und Nachteile der aktienbasierten Rohstoff-ETFs

✅ Vorteile: ❌ Nachteile:

Auf den Aktien der Unternehmen basierende ETFs haben einige Vorteile. Dazu gehört aus Anlegersicht die Tatsache, dass die Fonds eine indirekte Partizipation an den Rohstoffmärkten erlauben – ohne die direkten Preisschwankungen immer im Blick haben zu müssen. Volatilität und Wachstumspotenzial unterscheiden sich hier durchaus voneinander. Die Dynamik der Rohstoffmärkte erlaubt eine respektable Gewinnerwartung.

Parallel bietet sich bei den aktienbasierten ETFs im Rohstoffsegment immer die Möglichkeit, eine Dividende als passiven Ertrag zu realisieren. Für Anlagen, die auf Futures basieren, gibt es diese Möglichkeit nicht. Allerdings ist die Auszahlung einer Dividende nicht garantiert, sie hängt immer vom Betriebsergebnis des Unternehmens ab. Als Anleger eliminieren Sie außerdem einige markttypische Risiken, mit denen Sie im Fall einer Direktinvestition konfrontiert sind. Über die aktienbasierten ETfs lassen sich die teilweise sehr starken Preisbewegungen der Rohstoffe glätten.

Sie müssen sich an dieser Stelle auch klar sein, dass aktienbasierte ETFs Nachteile haben. Dazu gehört immer, dass Marktrisiken auch die Unternehmen nicht kalt lassen. Rohstoff-Produzenten bekommen eine Abkühlung der globalen Konjunktur durch eine geringere Nachfrage meist zuerst zu spüren. Wirtschaftliche Veränderungen schlagen sich oft direkt in den Aktienkursen – und damit auch der Performance der ETFs – nieder.

Zusätzlich spielt das Unternehmensrisiko immer eine Rolle. Besonders bei den sehr stark gewichteten Gesellschaften macht sich ein Auf- oder Abwärtstrend schnell bemerkbar. Beispielsweise hat Archer-Daniels-Midland im iShares Agribusiness UCITS ETF einen Anteil von mehr als 8,8 Prozent. Kubota kommt auf einen Anteil von 3,71 Prozent. Durch den höheren Anteil hat ADM einen wesentlich höheren Hebel.

ETFs mit einer gemischten Zusammensetzung

Die Markt- und Unternehmensrisiken lassen sich durch eine angepasste Risikomanagement-Strategie beherrschen. In diese können Sie beispielsweise ETFs auf Rohstoffe einsetzen, bei denen es zu einer Vermischung verschiedener Märkte und Assetkategorien kommt. Ein Beispiel für einen Rohstoff-ETF, der sich auf verschiedene Sektoren fokussiert, wäre der FlexShares Morningstar Global Upstream Natural Resources Index Fund (ISIN US33939L4077). Hier fließen unter anderem die Bereiche Energie, Metalle und Landwirtschaft zusammen.

Futures-basierte ETFs auf Rohstoffe

Mit Futures-Kontrakten hinterlegte ETFs sind die zweite wichtige Gruppe der börsengehandelten Fonds im Rohstoff-Sektor. An diesem Punkt nehmen Sie über den ETF sehr direkt am Rohstoffhandel teil, was einen deutlichen Unterschied zu den aktienbasierten Fonds darstellt. Futures sind Vereinbarungen, Rohstoffe zu einem festgelegten Preis zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Ein darauf basierender ETF nutzt die Futures-Kontrakte, um die Preisbewegung des zugrundeliegenden Handelswerts nachzuvollziehen.

Im Vergleich zu einem aktienbasierten ETF auf Rohstoffe kann das auf Futures basierende Modell kostengünstiger sein, da es hier keine Verwahrung von Vermögenswerten im klassischen Sinn gibt. Außerdem lässt sich mit diesen Fonds eine Hedging-Strategie aufbauen. Allerdings besteht immer die Gefahr für den Rollover. Futures-Kontrakte haben ein Verfallsdatum. Daher muss ein ETF neue Kontrakte erwerben und alte Kontrakte liquidieren. Kommt es zu höheren Preisen, entstehen sogenannte Rollover-Kosten.

Außerdem zeigen sich die Preise für Rohstoff-Futures mitunter sehr volatil, was zu starken Preisbewegungen führt. Damit sind die Kurse für solche ETFs stärkeren Schwankungen unterworfen – was Sie in Ihrem Risikomanagement unbedingt berücksichtigen müssen. Im Zusammenhang mit Futures-basierten ETFs taucht immer wieder das Thema Leveraged ETFs. Grundsätzlich muss in diesem Zusammenhang klar sein, dass jede Hebelwirkung in zwei Richtungen funktioniert. Sie kann Gewinne hebeln – aber auch einen Verlust. Insofern muss sich jeder Anleger fragen, ob diese Produkte zur eigenen Anlagestrategie passen.

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Alternativen zu Rohstoff ETFs

Börsengehandelte Fonds bieten die Chance, in ein sehr dynamisches Marktumfeld einzusteigen. Allerdings haben die ETFs Grenzen. Als Anleger können Sie auf verschiedene Alternativen setzen. Eine Möglichkeit: Handeln Sie direkt auf die einzelnen Rohstoffe. Außerdem gibt es mit ETCs und CFDs zwei weitere Möglichkeiten, wie sich Rohstoffe handeln lassen.

📈 CFDs auf Rohstoffe

CFDs oder Differenzkontrakte sind spezielle Finanzprodukte, die sich von den Preisbewegungen eines Basiswerts ableiten. Dies kann eine Unternehmensaktie – aber auch ein Rohstoff (wie Gold oder Platin) sein. Der Vorteil: Mit einem CFD handeln Sie Rohstoffe nicht nur aus der Long-Position, wenn sich die Preiskurve in einem Aufwärtstrend befindet. Differenzkontrakte traden Sie auch in bärischen Kurstrends – etwa als CFD auf Gold.

Eine Besonderheit der Kontrakte ist die Hebelwirkung. Diese ist in der EU durch die ESMA auf 1:10 für Rohstoffe begrenzt. Welche Commodities Sie am Ende handeln, wird sehr stark durch die Auswahl des CFD Brokers bestimmt. Über den eingestellten Hebel können Anleger mit einer niedrigen Kursbewegung einen deutlich höheren Gewinn auf die Position erzielen. Wichtig: Wollen Sie auf die Aktien von Rohstoffunternehmen einen CFD handeln, ist der Hebel mit 1:5 noch einmal deutlich eingeschränkt. Auf der anderen Seite verhindern die Beschränkungen, dass im Retail-Segment die Verluste über das verfügbare Anlagekapital hinaus davonlaufen.

💡 ETCs im Überblick

ETCs oder Exchange Traded Commodities sind börsengehandelte Produkten, die Ihnen ein Investment in Rohstoffe. Dabei verhalten sich ETCs ähnlich wie Rohstoff ETFs, bieten Anlegern aber eine sehr direkte Exposition gegenüber einzelnen Rohstoffen. Da ETCs rechtlich als Schuldverschreibungen strukturiert sind, bieten sie Tradern eine Alternative für physisch hinterlegte Rohstoff ETFs, die in der EU nicht zugelassen sind. Im Trading können Sie ETCs durch deren Handel an Börsen in Ihre Strategie einbauen, sollten aber immer das Marktrisiko im Auge behalten. Bei den mit Futures-Kontrakten hinterlegten ETCs sollten Sie auch an das Rollover-Risiko denken.

Handel mit Rohstoff ETFs in der Praxis

Wer in den Rohstoffmarkt über ETFs einsteigen will, kann sich zwischen aktienbasierten und den auf Futures basierten Produkten entscheiden. Da ETFs in der Praxis direkt handelbar sind, richtet sich deren Preis nach verschiedenen Marktfaktoren. Gerade als Trader mit einer kurz- bis mittelfristig ausgerichteten Strategie werden Positionen im Portfolio regelmäßig getauscht. Als Trader müssen Sie die richtigen Ein- und Ausstiegspunkte finden.

Daher braucht es auch für den Handel mit Rohstoff-ETFs eine grundlegende Kursanalyse. Diese führen Sie entweder über die Tools der Broker oder eine Drittanbieter-Plattform durch. Zur Chartanalyse gehört die Nutzung des passenden Charttypen. Zwar bevorzugen Anfänger gern die Liniendarstellung. Im Candlestick oder dem Balkenchart stecken dafür viel mehr Informationen, da Sie hier bereits Eröffnungs- und Schlusskurse sowie die Höchst- und Tiefststände ablesen.

Im nächsten Schritt geht es um die Identifizierung von Trends in den Preiskurven. Hierzu nutzen Anleger Indikatoren – mathematische Modelle – welche auf die Charts angelegt werden. Damit können Sie nicht nur einen Trend erkennen, sondern auch dessen Stärke messen und die Dynamik im Markt für den ETF bestimmen. Das Ergebnis sind wichtige Signale für den Ein- und Ausstieg in Positionen.

Für den ETF Sparplan tritt die technische Analyse dagegen eher in den Hintergrund. Hier geht es darum, einen Rohstoff ETF zu finden, der langfristig einen Kapitalzuwachs aufbaut. Kleiner Tipp: Viele Anbieter lassen im ETF Broker Vergleich durchblicken, dass ETF Sparpläne vergünstigt angeboten werden. Beispielsweise fallen Ordergebühren weg, was den Aufbau eines Sparplans attraktiver gestalten soll. Diese „Rabatte“ gelten aber nur für bestimmte börsengehandelte Fonds.

Fazit: Rohstoff ETFs fürs eigene Depot

Viele Anleger greifen zu ETFs, um Vermögen aufzubauen. Dabei wird häufig auf Sparpläne gesetzt. Allerdings können Sie mit den Rohstoff ETFs auch von Trends an den Energie- oder Chipmärkten profitieren. Diese werden von Bergbau- und Ölgesellschaften bedient. Wenn die Preise für Rohstoffe nach oben gehen, merken dies auch Anleger bei den Kursen für die verschiedenen Rohstoff ETFs. Achten Sie bei deren Auswahl aber immer darauf, wie die börsengehandelten Fonds hinterlegt sind. Gerade physisch mit Rohstoffen hinterlegte ETFs werden in der EU allgemein nicht angeboten.

Rohstoff ETFs – Häufige Fragen und Antworten

📚 Sind Rohstoff ETFs auch für Anfänger geeignet?

Generell können Sie auch als Börsenneuling über die ETFs in Rohstoffe investieren. Achten Sei allerdings immer darauf, wie die einzelnen Fonds hinterlegt sind. Gerade bei den mit Futures-Kontrakten hinterlegten ETFs dürfen Sie die Marktrisiken nicht aus den Augen verlieren.

💻 Kann ich den Handel mit ETFs trainieren?

Es gibt durchaus einige Broker, bei denen lässt sich ein Demokonto einrichten. Mit dieser virtuellen Handelsumgebung probieren Sie das Trading einfach aus. Allerdings kann es durchaus passieren, dass die Auswahl an dieser Stelle eingeschränkt ist.

↗️ Lohnen sich Rohstoff ETFs langfristig?

Über börsengehandelte Fonds auf Rohstoffe lässt sich auch ein Portfolio aufbauen, welches auf einen langfristigen Zeithorizont ausgerichtet ist. Allerdings müssen Sie die einzelnen Angebote sehr genau analysieren und sollten auch auf Rücksetzer gefasst sein, da sich Rohstoffe zyklisch bewegen.

⚖️ Sind Gewinne aus den ETFs zu versteuern?

Ja, Sie werden hier die Gewinne ganz normal versteuern. Auch ein ETF ist ein Kapitalanlage-Produkt, auf welches die Abgeltungssteuer entfällt. Zusätzlich sollten Sie als Trader immer die Vorabpauschale im Auge behalten.

❓ Wie teuer ist der Handel mit Rohstoff ETFs?

Grundsätzlich sind hier die Preisverzeichnisse der Broker entscheidend. Handeln Sie regelmäßig, sollte der Blick immer auf die Ordergebühren gerichtet sein. In einigen Fällen können Sie sich diese sparen – wenn die Rohstoff ETFs für Sparplänen zugelassen sind.

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