

ETF, kurz für exchange traded funds, sind börsengehandelte Indexfonds. Das besondere an diesen Fonds ist, dass es sich um sogenannte passive Anlagen handelt. Eine aktive Verwaltung durch die Zusammenstellung, Gewichtung und Auswahl findet nicht statt, die Fonds folgen einem Index.
Die algorithmische Anpassung haben alle ETF gemeinsam – davon abgesehen sind zahlreiche Basisindizes geeignet, und die Details bei der Ausgestaltung der Produkte können variieren. Das führt dazu, dass von den kostengünstigen ETF inzwischen tausende von Werten im Handel sind. Die ETF Suche ist für Anleger der schnellste Weg, die gewünschten Fonds zu finden. Eine ETF Suchmaschine nutzt dabei Filterkriterien.
ETF wurden vor noch nicht allzu langer Zeit als Alternative zu aktiv gemanagten Investmentfonds entwickelt. Die Idee: Ein Algorithmus übernimmt die Anpassung, der Basiswert ist ein Index. Dieser Index wird durch die KI passiv 1:1 abgebildet. Für Anleger hat das zwei Vorteile:
Die Investition wird gestreut über sämtliche Werte des zugrunde liegenden Index und wird durch diese Diversifizierung abgesichert gegen Kursverluste einzelner Posten. Die algorithmische Anpassung kommt ohne teures menschliches Management aus – und das macht die jährlichen Gesamtkosten deutlich günstiger.
Mit Fondskosten, die oft unter einem halben Prozent jährlich liegen, und einfacher, flexibler börslicher Handelbarkeit waren ETF umgehend ein durchschlagender Erfolg. Hinzu kam, dass man sie besparen kann – schon mit geringen Raten und ohne Verbindlichkeit oder Verträge. Perfekt für Anleger, die in Zeiten niedriger Zinsen auf der Suche nach einem Ersatz für Spar- und Tagesgeldkonten waren.
Die erste und einfachste Suchmaschine für ETF sind Google oder ein vergleichbares Angebot. Wer in die Suchleiste wenige Begriffe wie „deutsche ETF“ oder „Rohstoff ETFs“ eingibt, erhält damit erste Links zu Emittenten, deren Fonds, aber auch zu Suchmaschinen, die eine Feineinstellung möglich machen.
Sie zeigen die wichtigsten Kriterien zu den Fonds auf den ersten Blick an, weitere durch die Zusammenstellung zusätzlicher Filter. Möglich ist die ETF Suche aber auch direkt beim Broker oder bei der Bank – denn auch dort lassen sich die gewünschten Produkte gezielt filtern. Die möglichen Filter für eine ETF Suche nach Maß sollen hier erläutert werden.
ETF können nicht nur Aktienindizes abbilden – sie eignen sich auch für die Investition in andere Anlageklassen. In der Regel werden bei einer ETF Suchmaschine oder unter dem Tab ETF bei einer Bank oder einem Broker alle Assetklassen in der Auflistung berücksichtigt. Wer Sonderwünsche hat oder weiß was er sucht, nutzt die folgenden Feineinstellungen.
Aktien sind Unternehmensanteile von börsennotierten Konzernen. Ihre Zusammenfassung in Indizes macht die Leistung von Volkswirtschaften, Branchen oder die globale Konjunktur messbar. Ein solcher Index kann zehn oder tausende Einzelwerte haben.
Mit Anleihen nehmen nicht nur Staaten vom Anleger Kredit auf – auch Unternehmen bedienen sich dieser Methode, um an Fremdkapital zu gelangen. Bei meist längerer Laufzeit wird eine attraktive Verzinsung geboten. Anleihen-Indizes bündeln Einzelwerte vergleichbar den Aktienindizes.
Anstatt sich Gold oder Platin in den heimischen Safe zu legen, können Anleger von der Wertentwicklung mit ETF profitieren. Dabei haben sie die Wahl, sich für einen Index der Goldminenindustrie zu entscheiden oder ein börsennotiertes Produkt (ETP) auf den Goldpreis oder ein anderes Metall.
Rohstoffe sind die Grundlage für Verarbeitung und Produktion – zu ihnen gehören Energien und Metalle, aber auch Agrarrohstoffe. Gehandelt werden sie über Futures-Kontrakte an den großen Terminbörsen der Welt. Rohstoffe werden ebenso wie andere Assets zu Indizes gebündelt, um Sektoren besser messbar zu machen.
Der Immobilienmarkt ist für erfahrene Anleger durchaus interessant – auch hier können Indizes die Grundlagen für ETF bilden.
ETF geben privaten Anlegern Zugang zum liquiden Geldmarkt – den Geldgeschäften großer institutioneller Teilnehmer, die gegen Zinsen Kapital austauschen. Die Verzinsung von Geldmarkt ETF kommt dem offiziellen Leitzins nah.
Wer weiß, was er will, kann mit der Indexauswahl direkt zum gewünschten Basiswert springen. Die bekanntesten Leit- und Branchenindizes sind Kunden mit ein wenig Erfahrung geläufig und werden aufgrund ihrer relativ stabilen Entwicklung geschätzt. Zu ihnen gehören auch ganze Index-Familien. Denn auf die bekanntesten Indizes werden Sub-Indizes gebildet, bei denen beispielsweise die Dividenden oder die Technologie, aber auch der Standort ein Kriterium ist. Zu den Indizes mit „Familienangehörigen“ zählen:
| AlphaDEX | Fidelity | Morningstar |
| Bloomberg | Franklin LibertyQ | MSCI |
| Bloomberg Commodity | FTSE | Nasdaq |
| BNP Paribas | Goldman Sachs | Nikkei |
| CSI | iBoxx | RAFI |
| DAX | ICE | Russell |
| Dow Jones | ICE BofAML | S&P |
| eb.rexx | IHS Markit | Solactive |
| EUROGOV | JP Morgan | STOXX |
| Euronext | MarketVector | Wisdom Tree |
Um die Entwicklung, die Kosten und die Sicherheit von ETF besser einschätzen zu können, gibt es weitere Aspekte, nach denen eine ETF Suche möglich ist. Sie sind die wichtigsten Angaben im Produktprospekt und werden bei allgemeinen Auflistungen als erstes und recht vollständig genannt. Welche Kriterien dazu gehören, und warum sie wichtig sind, erläutern wir hier.
Jeder ETF trägt einen mehr oder weniger langen Namen, aus dem sich meist der Emittent, der Basisindex und oft auch die Währung entnehmen lässt. Zweifelsfrei identifiziert wird er jedoch durch die WKN oder ISIN – wichtig vor allem, wenn auf einen Index vom selben Anbieter zwei ETF etwa mit unterschiedlicher Replikation und/oder Ausschüttung angeboten werden.
Hinter jedem ETF steht eine Bank oder Fondsgesellschaft, die das Produkt herausgibt. Zu den bekanntesten Namen gehören iShares, Vanguard und Xtracker, es gibt jedoch weitere seriöse Emittenten, nach denen man gezielt suchen kann.
Das Fondsvolumen lässt erkennen, wie viel Interesse ein Produkt generiert. Ist der ETF schon eine Weile am Markt, ohne nennenswertes Fondsvolumen zu haben, müssen Investoren befürchten, dass das Produkt wieder vom Markt genommen wird, weil es sich für den Emittenten nicht lohnt.
Zusammen mit dem Fondsvolumen ist das Alter einer der wichtigsten Indikatoren für den Erfolg eines ETF. Hält sich ein Indexfonds über Jahre mit steigendem Fondsvermögen, gehört er zu den beliebten und vermutlich lohnenden Produkten.
Um eine Vorstellung vom realen Gewinn mit einem ETF zu erhalten, müssen von der Rendite die Verwaltungskosten abgezogen werden. Die jährlichen Gesamtkosten (TER) liegen bei vielen ETF bei weniger als einem Zehntel Prozent! In allen Fällen bleiben die Auslagen hinter den Kosten für aktiv verwaltete Fonds zurück. Mit welchen prozentualen Anteilen an der Investition Anleger rechnen müssen, geben die jährlichen Gesamtkosten an.
Wie ein Fonds investiert, gehört zu den wichtigen Punkten der ETF Suche. Grundsätzlich lässt sich unterscheiden zwischen der physischen Investition, bei der die Aktien im Index tatsächlich in entsprechender Gewichtung gekauft und gehalten werden, und der synthetischen Replikation. Bei letzterer wird die Wertentwicklung über sogenannte Swaps, eine Form der Finanzkontrakte, abgebildet – für manche Anlageklassen ist dies die einzige Möglichkeit einen Index bzw. ETF aufzulegen.
Wenn von der Ausschüttung die Rede ist, bezieht sich dies in der Regel auf Aktien- oder Anleihenfonds. Die anfallenden Dividenden oder Zinsen können automatisch wieder angelegt werden. Solche „thesaurierendend“ ETF erzielen über längere Zeiträume einen Zinseszins-Effekt. Bei ausschüttenden ETF werden die Dividenden statt dessen dem Verrechnungskonto gutgeschrieben, in der Regel zu festen Terminen.
Nicht alle handelbaren ETF bilden lediglich Werte aus der Eurozone ab. Wo internationale Indexfonds für die Investition genutzt werden, liegen diesen auch internationale Währungen zugrunde. Dadurch entsteht gegenüber dem Euro ein Wechselkursrisiko. Soll der ETF dagegen abgesichert sein – was im Interesse des Anlegers ist – erhöhen sich die jährlichen Gesamtkosten.
Das „Fondsdomizil“ ist der Ort, an dem ein ETF „beheimatet“ ist. Es hat Auswirkungen auf die angelegten Regularien, kann aber auch steuerliche Vorteile bieten. Wenn ein ETF als UCITS gekennzeichnet ist, bedeutet dies, dass das Produkt den Auflagen innerhalb der EU entspricht. Das tatsächliche Domizil wird mit Kürzeln wie LU für Luxemburg oder IE für Irland bezeichnet.
Deutsche, europäische und internationale ETF sind an verschiedenen Börsen handelbar. Die Echtzeitkurse können voneinander abweichen und sollten bei der Einmal-Investition in ETF unter Einbeziehung der jeweiligen Börsenkosten verglichen werden. So kann der Kauf möglichst günstig getätigt werden.
Eine ETF Suche hilft nicht nur, die gewünschten Produkte schneller zu finden. Mit einer Suchmaschine für ETF stoßen Anleger auch auf Indexfonds, die im Rahmen von Aktionen günstiger sind. Viele Emittenten und Broker reduzieren die Ausgabeaufschläge auf einen Teil ihrer Produkte.
Wer genau hinschaut, kann ausgewählte ETF sogar vollkommen kostenfrei handeln. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn es nicht um eine Einmal-Investition geht, sondern um einen ETF Sparplan.
Gerade bei Sparplänen laufen ETF zu Hochform auf und wenden sich dank niedriger Schwellen auch und besonders an Kleinanleger. Mit Raten ab 1,00 Euro fällt der Zugang zum börslichen Sparen nicht schwer – sogar Anleger mit sehr überschaubarem Budget können im Laufe der Zeit ihre Sparziele erreichen.
Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sparplanfähige ETF identifiziert und beim Broker oder bei der Bank angeboten werden. Die ETF Suche hilft, die gewünschten Fonds einzugrenzen und eine Shortlist für den Sparplan zu erstellen – das erleichtert die Entscheidung für einen Broker, der diese ETF günstig anbietet.
Anleger und Sparer möchten mit dem Griff zu ETFs Vermögensbildung zu guten Konditionen betreiben. Natürlich sind Branchen mit hoher Wertentwicklung oder Dividendenindizes verlockend – dennoch achten immer mehr Kunden auch bei der Zusammenstellung ihres Portfolios auf Nachhaltigkeit.
Der Wunsch, nicht an Rauschmitteln, Rüstung und zweifelhaften Geschäftsmodellen beteiligt zu sein, und sei es nur mittelbar, wird von den Fondsgesellschaften aufgegriffen. Indizes, die anhand von Nachhaltigkeitskriterien bereinigt sind, werden zum Basiswert für entsprechende ETF.
Die gezielte „grüne“ Investition, beispielsweise in Indizes rund um erneuerbare Energien und vergleichbare Innovationsträger, erleichtert die ETF Suchmaschine ebenfalls.
Nicht alle Produkte, die bei einer ETF Suche aufgelistet werden, sind tatsächlich ETF – manche Werte entpuppen sich bei näherem Hinsehen als sogenannte ETC, ETN oder ETP. Die drei Kürzel sollen deshalb hier erklärt werden.
| 💡 ETP sind alle exchange traded products – die Abkürzung kann also auch für ETF genutzt werden. Tatsächlich sind meist ETN oder ETC gemeint. |
| 💡 ETC steht für exchange traded commodity – ein Einzelwert, in diesem Fall ein Rohstoff, wird durch ein Wertpapier verbrieft und damit zum Gegenstand des ETC. Allerdings handelt es sich hier nicht um einen echten ETF, der immer auf einem Index und damit mehreren Werten basiert. ETC und auch ETN (exchange traded notes) sind keine Fonds, sondern Inhaberschuldverschreibungen der Emittenten. Handelbar und sparplanfähig sind sie genau wie ETF. Sie haben jedoch keinen Sondervermögensstatus. Dennoch werden sie von Anlegern bei guter Bonität der Fondsgesellschaft gern in ihre Strategien einbezogen, etwa um Gold wie einen ETF handeln oder besparen zu können. |
Die Suche nach den geeigneten Fonds mit niedriger Gesamtkostenrate und eventueller Sparplanfähigkeit gibt Anlegern einen Überblick über die möglichen Produkte und die anfallenden Kosten.
Aber nicht nur die ETF müssen passen, auch der depotführende Broker oder die Bank sollten gute Konditionen anbieten können. Der Brokervergleich testet die besten Finanzdienstleister anhand von feststehenden Kriterien und verkürzt den Weg zum günstigsten Depot.
Damit nicht allzu viel von der erzielten Rendite wieder abgezogen wird, wünschen sich Kunden ein Depot und Handel zu möglichst geringen Kosten. Ein kostenfrei geführtes Depot ist inzwischen schon fast Standard, und auch bei den Transaktionskosten lässt sich viel sparen. Hier haben Anleger die Wahl zwischen Gratisbrokern, die sich durch die Beschränkung auf wenige Handelspartner finanzieren, und Anbieter mit pauschalen oder prozentualen Gebühren. Was sich am besten eignet, hängt auch vom eigenen Handelsvolumen ab.
Eine möglichst gute Auswahl an ETF, aber auch an anderen Anlageklassen ist der Ausgangspunkt für ein Portfolio, das sich nach den eigenen Wünsche sehr differenziert zusammenstellen lässt. Je größer und abwechslungsreicher das Angebot, um so eher finden Kunden eines Brokers mit der ETF Suche das Gewünschte.
Eine hochwertige Software lässt sich auch von Börsenneulingen leicht und intuitiv handhaben. Sie erleichtert die Suche nach ETF und anderen Assets, zeigt Echtzeitkurse an und kommt Nutzern bei der Aufgabe ihrer Orders und bei der Einrichtung von Sparplänen mit einer gut ausgestatteten Ordermaske entgegen. Auch die Verwaltung des Depots und Verrechnungskontos ist komfortabel, und für die Sicherheit sorgen Verschlüsselungen und Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Login.
Wer sich noch nicht gut auskennt mit Fonds, ETF und Sparplänen, möchte sich bei seinem Finanzdienstleister informieren. Mit Artikeln, News und Blogs, aber auch einer thematisch geordneten FAQ kommen Broker diesen Wünschen entgegen. Ein Support-Team, das weiterführende Fragen beantwortet, muss zumindest wochentags gut erreichbar sein.
Die Sicherheit der Handelsumgebung ist wichtig – ganz unabhängig von den investierten Beträgen. Die Regulierung durch vertrauenswürdige Finanzbehörden sorgt dafür, dass alle verbindlichen Maßnahmen zum Einlagenschutz getroffen werden.
ETF erlauben kostengünstige, diversifizierte Strategien bei Investitionen und Sparplänen. Die Vielzahl der Produkte kommt individuellen Vorlieben und Interessen entgegen. Zugleich macht das riesige Angebot eine ETF Suchmaschine notwendig.
Die Filterkriterien helfen bei der zielgerichteten ETF Suche, sei es beim Broker oder bei der Bank oder einer Plattform, die sich als Suchmaschine für ETF versteht. Alle wichtigen Angaben zu den Produkten können berücksichtigt werden, auch ein Vergleich ist häufig möglich.
Die Entscheidung für bestimmte ETF oder ETC wird durch die Strukturierung der Information erleichtert – Anleger und Sparer benötigen dann nur noch einen Finanzdienstleister, bei dem die Fonds auch handelbar sind. Der Brokervergleich als Pendant zur ETF Suche führt in diesem Fall ans Ziel.
ETF sind passiv angelegte Fonds, die einen Index exakt nachbilden, sei es physisch oder synthetisch. Durch die algorithmische Verwaltung sind die Gebühren günstig, und der börsliche Handel ist unkompliziert. Anleger schätzen ETF wegen der Flexibilität, der Konditionen, aber auch wegen der guten Auswahl. Tausende von Indexfonds decken allgemeine und spezielle Indizes ab und können mit der Suchmaschine für ETF durchsucht werden.
Im Kundenbereich eines Brokers oder einer Bank können die handelbaren Werte nach Anlageklassen und weiteren Kriterien gefiltert werden. Eine ETF Suchmaschine ist nochmals differenzierter, denn sie verfügt über mehr als ein Dutzend Filter.
Portale, die sich der ETF Suche widmen, sind in der Regel auf dem neuesten Stand und bemühen sich um einen vollständigen Überblick über die Produkte. Sie listen und filtern nicht nur ETF, ETC und ähnliche Werte auf, sondern ermöglichen einen Vergleich und einen Einblick in die historische Performance.

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