

Für zahlreiche Anleger gilt BTC (Bitcoin) noch heute als die wichtigste Kryptowährung und als entscheidender Indikator für den allgemeinen Markttrend. Mittlerweile können Investoren auf vielfältige Weise den Bitcoin kaufen und so von den Entwicklungen am Kryptomarkt profitieren. Doch welche Herangehensweise ist für den persönlichen Einstieg am sinnvollsten?
Diese Frage sollten Sie sich stellen, bevor Sie eine Position eröffnen. Ein genauer Blick auf die verschiedenen Handelsplattformen ist unerlässlich, denn sie bieten unterschiedliche Möglichkeiten, mit digitalen Coins langfristig Vermögen aufzubauen. Noch vor dem ersten Trade ist es entscheidend, sich folgende Frage zu stellen: Welches konkrete Ziel verfolge ich mit meinem Investment in Kryptowährungen
Krypto-Börsen spielen beim Handel mit digitalen Vermögenswerten weiterhin eine Schlüsselrolle. In den letzten Jahren sind jedoch neue Alternativen entstanden. So erkannten CFD-Broker früh das Potenzial der Kryptos und brachten entsprechende Produkte auf den Markt. Parallel dazu wuchs der Trend, Kryptowährungen in ETPs zu integrieren. So können Anleger unter anderem einen Bitcoin ETF kaufen (nicht in der EU) als regulierte Anlageform sowie ETNs als handelbare Schuldverschreibungen erwerben. Hier ein Überblick der verfügbaren Handelsformen für den Bitcoin und andere digitale Assets:

➡️ Trader haben verschiedene Möglichkeiten Bitcoin zu kaufen/ Shutterstock/ Audio und werbung
Wenn Sie über eine Krypto-Börse oder einen Krypto-Broker den Bitcoin kaufen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
Im letzteren Fall müssten Sie sich zuvor noch um ein Wallet kümmern, in dem später die gekauften Bitcoins gespeichert werden können.
Der Begriff Krypto-Börsen steht für Handelsplätze, an denen Investoren eine zentrale Plattform für den Austausch von Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Tether und vielen weiteren Coins finden. Sie können dort also Kryptos kaufen und verkaufen. In den Anfangsjahren zeigte sich schnell, dass eine gewisse Regulierung nötig war, um Anleger zu schützen und Mindeststandards durchzusetzen.
Heute sind viele namhafte Plattformen auch in der EU reguliert. Neben der Entwicklung des Krypto-Marktes haben sich auch die Sicherheitsmaßnahmen stetig weiterentwickelt. Die Anbieter haben auf potenzielle Bedrohungen mit verbesserten Schutzfunktionen reagiert und gleichzeitig ihre Benutzeroberflächen sowie den Funktionsumfang optimiert.
Anfangs war es nur möglich, das Handelskonto mit Kryptowährungen zu kapitalisieren. Mittlerweile akzeptieren viele Plattformen auch Zahlungen per Banküberweisung oder Kreditkarte, was neue Zielgruppen erschlossen hat. Zusätzlich bieten moderne Krypto-Börsen inzwischen Features wie:
Wo kann ich den Bitcoin kaufen? Eine eindeutige Antwort lautet: an regulierten Exchanges (Börsen). Der große Vorteil liegt darin, dass Käufer ihre Coins tatsächlich besitzen und so an langfristigen Wertsteigerungen teilhaben. Anleger genießen somit die volle Kontrolle über Kauf- und Verkaufszeitpunkte. Zudem können steuerliche Vorteile entstehen, wenn die Coins länger als zwölf Monate gehalten werden. Als zusätzlicher Pluspunkt werden der Bitcoin und andere Kryptos zunehmend auch als Zahlungsmittel akzeptiert.
Dennoch gilt es, die Risiken zu beachten. Der Bitcoin-Kurs ist hochvolatil und kann sich innerhalb kurzer Zeit stark verändern. Das bedeutet eine erhebliche Timing-Gefahr. Deshalb ist beim Bitcoin kaufen ein konsequentes Risikomanagement notwendig. Ein wesentlicher Aspekt ist auch die sichere Verwahrung. Börsen stellen dafür meistens eigene Wallets bereit, dennoch können Anleger ihre Coins öfter auch in private Wallets übertragen. Dabei gibt es zwei Hauptarten:
Wenn Sie als Einsteiger direkt in den Bitcoin investieren, müssen Sie nicht nur den Markt verstehen, sondern sich auch grundlegende technische Kenntnisse aneignen.

✅ An Krypto Börsen kann man BTC Coins tatsächlich erwerben/ Shutterstock/ Frame Stock Footage
Der Wunsch, den Bitcoin zu kaufen, ist oft mit der Hoffnung auf hohe Gewinne verbunden. Neben dem Direktkauf entdecken viele Anleger CFDs als Handelsinstrument. Hierbei handelt es sich um Derivate, die mit einem Hebel gehandelt werden. Nach Hinterlegung einer Margin können Trader größere Marktpositionen bewegen, ohne den Coin tatsächlich zu erwerben. Stattdessen spekulieren sie auf die Kursentwicklung.
Der größte Vorteil und zugleich Nachteil besteht in der Hebelwirkung. Bei korrekter Markteinschätzung lässt sich so eine überproportionale Rendite im Vergleich zum direkten Bitcoin kaufen erzielen. Dreht der Markt jedoch gegen die Position, können Verluste ebenso verstärkt auftreten. Ein weiterer Vorteil liegt im reduzierten technischen Aufwand. Da kein physischer Coin gekauft wird, entfällt die Verwahrung.
Außerdem unterliegen CFD-Broker in der EU einer strengen Regulierung, beispielsweise durch die BaFin oder CySEC. Allerdings eignen sich CFDs nicht für alle Anleger. Wer langfristige Ziele verfolgt, muss die höheren Kosten durch mögliche Overnight-Gebühren berücksichtigen, die bei offenen Positionen über Nacht anfallen.
Der Begriff ETP steht für „Exchange Traded Product“ und bezeichnet Wertpapiere, die den Kurs eines Basiswertes wie Aktien, Rohstoffe, Indizes oder eben Kryptowährungen nachbilden. Neben ETFs sind im Kryptobereich besonders ETNs verbreitet. Diese ermöglichen es, an der Wertentwicklung von Coins teilzuhaben, ohne diese selbst zu halten. Für viele Anleger, die unsicher sind, ob sie Bitcoin kaufen oder nicht, kann diese regulierte Form einen attraktiven Mittelweg darstellen.
Wenn Sie in den Bitcoin investieren möchten, haben Sie heute zudem weitere Anlaufstellen. Manche Banken bieten inzwischen Krypto Dienstleistungen an. Vor allem bei innovativen Onlinebanken oder spezialisierten Brokern finden Sie entsprechende Angebote. Auch mobile Anwendungen wie die Bison App oder Plattformen wie Bitpanda, zu der zahlreiche Anleger über positive Bitpanda Erfahrungen berichten, erleichtern den Einstieg.
Sogar spezielle Dienste ermöglichen es, den Bitcoin zu kaufen und per Paypal abzuwickeln. Wenn Sie Ihr Portfolio breiter aufstellen möchten, können Sie neben dem Bitcoin auch andere Kryptos kaufen und über Anbieter wie Trade Republic Kryptos kaufen, um so verschiedene digitale Assets zu halten. Selbst das Bitcoin kaufen bei der Sparkasse ist in manchen Regionen inzwischen möglich.

➡️ Krypto Broker bieten viele Optionen Bitcoin zu handeln/ Shutterstock/ GaudiLab
Zu den positiven Aspekten von Krypto-ETPs zählt vor allem die Chance, ein breit gestreutes Portfolio im Kryptobereich aufzubauen. Dennoch ist festzuhalten, dass Krypto-ETFs innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union bisher nur eine eher geringe Marktbedeutung besitzen. Ein großer Teil der derzeit angebotenen Produkte bezieht sich ausschließlich auf den Bitcoin und erfüllt somit nicht die regulatorischen Vorgaben, die für die Auflage eines ETFs in der EU nötig wären.
Hingegen sind ETNs in einer deutlich vielfältigeren Auswahl zu finden. Wenn Sie sich für ein Investment in diese Wertpapiere entscheiden, profitieren Sie von mehreren Vorteilen wie:
Trotzdem existieren auch Nachteile. Im Falle der ETNs liegt ein wesentlicher Nachteil darin, dass Anleger die zugrunde liegenden Coins nicht direkt in ihrem Besitz haben.
Die Frage „Wo kann ich Bitcoin kaufen?“ beschäftigt viele Interessenten, die neu in den Markt einsteigen wollen. Eine pauschale Antwort ist schwierig, da Investoren mit sehr unterschiedlichen Erwartungen und finanziellen Voraussetzungen an den Krypto-Handel herangehen. Zunächst sollten Sie eine klare Anlagestrategie festlegen, um die persönlichen Ziele mit dem Investment zu definieren.
In Kombination mit einer Einschätzung des eigenen Risikoprofils lässt sich bestimmen, welche Handelsplattform die beste Mischung aus Renditechancen, Sicherheit, Auswahl an handelbaren Krypto-Assets und Flexibilität bietet. Grundsätzlich lassen sich zwei Gruppen von Anlegern unterscheiden. Zum einen sind das langfristige Investoren, die ihre Positionen über Jahre halten und zum anderen Trader, die nur für kurze Zeit am Markt aktiv sind.
Gerade im Bereich kurzfristiger Strategien wie Daytrading oder Scalping spielen die Transaktionskosten eine bedeutende Rolle, da jede Order die Nettorendite verringert. Nicht alle Plattformen erlauben solche kurzfristigen Handelsstile. Langfristige Investoren orientieren sich oft an der Buy-and-Hold-Strategie, wie man sie auch aus dem Aktienhandel kennt. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Kurs einer Kryptowährung im Laufe der Zeit steigt und langfristiges Halten die besten Ertragschancen bietet.
Am Ende hängt die Entscheidung, ob Anleger Bitcoin kaufen oder nicht, stark von der eigenen Einstellung ab, sei es über Direktkäufe, den Einsatz von CFDs oder den Erwerb von ETPs, die zum Beispiel bei Brokern wie Trade Republic das Kryptos kaufen ermöglichen.

💡 Trader können langfristig oder kurzfristig vom Bitcoin Kurs profitieren/ Shutterstock/ Foxy burrow
Wenn Sie bereits wissen, auf welche Kryptowährung Sie Ihren Fokus legen möchten, müssen Sie im nächsten Schritt die passende Handelsplattform finden. Relevante Kriterien sind unter anderem:
Jedes einzelne dieser Kriterien hat Einfluss auf die Gesamtbewertung. Zusammengenommen liefern sie ein gutes Bild, ob eine Plattform für den geplanten Handel geeignet ist, zum Beispiel, wenn Sie dort Bitcoin kaufen und Paypal nutzen oder einen Bitcoin ETF kaufen möchten.
Der Bitcoin als bekannteste Kryptowährung findet sich praktisch bei jeder Handelsplattform, von klassischen Krypto-Börsen über CFD-Anbieter bis hin zu Neobrokern, die den Handel mit ETPs anbieten. Unterschiede zeigen sich jedoch bei den Altcoins. Wenn Sie möglichst viele verschiedene Kryptos kaufen wollen, finden Sie auf spezialisierten Börsen oft mehrere hundert digitale Währungen im Angebot. CFD-Broker bieten in der Regel ebenfalls eine große Auswahl, während das Angebot bei Brokern, die ausschließlich mit ETNs handeln, von der Produktpalette abhängt.
Für den Handel mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen ist die Qualität der Handelsoberfläche von großer Bedeutung. Hier zählt die Verbindung aus einfachem Zugang, intuitiver Bedienbarkeit und einem umfassenden Funktionsumfang. Eine benutzerfreundliche Plattform zeichnet sich dadurch aus, dass zentrale Funktionen leicht auffindbar sind, selbst für Einsteiger. Menüs für Orderzusätze, fundamentale Coin-Daten oder Filteroptionen sollten direkt erreichbar sein, sowohl über den PC als auch mobile Applikationen wie die Bison App.
Die Kosten sind ein zentrales Kriterium bei der Wahl einer Handelsplattform. Wenn Sie Bitcoin kaufen möchten, sollten Sie auf günstige Konditionen achten, die im besten Fall ohne Kontoführungsgebühren auskommen. Bei den Orderkosten spielen sowohl die Handelsprovisionen als auch der Spread eine Rolle. Manche Anbieter verlangen einen festen Betrag pro Order, andere rechnen prozentuale Provisionen ab.
Der Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) mag auf den ersten Blick gering erscheinen, kann jedoch bei hohen Handelsvolumina und starken Preisschwankungen erheblichen Einfluss auf die Rendite haben. Dies gilt sowohl für Direktkäufe als auch für spezielle Angebote wie Bitcoin kaufen bei der Sparkasse oder auf Plattformen mit besonderen Gebührenmodellen.
Selbst erfahrene Marktteilnehmer geraten gelegentlich in Situationen, in denen der Kontakt mit dem Kundenservice unvermeidlich ist. Dennoch wird dieser Faktor bei der Wahl einer Plattform häufig unterschätzt. Entscheidend ist, wie schnell und unkompliziert Hilfe verfügbar ist. Ein direkter Zugang zum Support, beispielsweise per Live-Chat oder Telefon, sorgt dafür, dass dringende Fragen sofort geklärt werden können. Besonders für Einsteiger, die zum Beispiel erste Bitcoin.de Erfahrungen sammeln oder bei neuen Brokern Kryptos kaufen wollen, ist dies ein wichtiger Punkt.
Welche Plattformen für Kryptowährungen eignen sich besonders gut, um mit Bitcoin oder anderen digitalen Assets zu handeln? Jeder Investor bringt eigene Erwartungen mit, geprägt durch persönliche Anlageziele und das individuelle Risikoprofil. Anhand von drei bekannten Brokern zeigen wir, wie ein professionelles Angebot beim Krypto-Handel aussehen kann.
Pepperstone wurde 2010 in Melbourne gegründet und hat sich seither zu einem bekannten Anbieter im Forex- und CFD-Bereich entwickelt. Über den hauseigenen Tradingdesk haben Kunden Zugang zu einer Vielzahl von Assetklassen. Neben klassischen Währungen wie USD/EUR können auch Indizes, Rohstoffe, Aktien und natürlich Kryptowährungen wie der Bitcoin gehandelt werden. Für alle, die Bitcoin kaufen möchten, gibt es damit einen flexiblen Marktzugang für individuelle Strategien.
Der Broker XTB ist bereits seit 2002 aktiv und bietet seinen Nutzern ein umfangreiches Spektrum an Anlageklassen. Neben Aktien und ETFs können auch CFDs auf verschiedenste Märkte gehandelt werden. Über diese Derivate ist der Handel mit Bitcoin sowie vielen weiteren Kryptowährungen möglich. Wer also plant, Kryptos kaufen zu wollen, findet hier eine moderne Plattform, die auf niedrigen Spreads und Swaps basiert. Ungebundenes Kapital wird verzinst und die Handelsoberfläche ist einfach zu bedienen, sodass auch Einsteiger problemlos ihre ersten Trades durchführen können.
Trade Republic zählt zu den bekanntesten deutschen Neobrokern und hat seinen Sitz in Berlin. Seit der Gründung 2015 konnte das Unternehmen eine starke Marktposition aufbauen und besitzt mittlerweile eine eigene Banklizenz. Wer sich fragt: „Wo kann ich Bitcoin kaufen?“ oder konkret „Bei welcher Bank kann man Bitcoin kaufen?“, bekommt hier eine mögliche Antwort. Allerdings ist die Auswahl an handelbaren Kryptowährungen kleiner als bei typischen Krypto-Börsen. Im Hinblick auf die Gebühren punktet der Broker mit einem klaren und transparenten Modell.

✅ Trader haben viele Optionen Bitcoin zu kaufen/ Shutterstock/ Open Studi0
Viele Einsteiger im Kryptobereich glauben nach wie vor, dass man digitale Währungen ausschließlich auf spezialisierten Handelsplätzen erwerben kann. Diese Ansicht war früher richtig, doch inzwischen gibt es deutlich mehr Optionen. Wenn Sie überlegen, ob Sie den Bitcoin kaufen oder nicht, finden Sie heute ein wachsendes Spektrum an Möglichkeiten. Neben dem Direktkauf über Börsen können Bitcoin und andere Coins auch als CFDs oder ETPs gehandelt werden.
Die optimale Summe hängt von persönlichen Zielen und der eigenen Risikobereitschaft ab. Kryptowährungen gelten als spekulative Anlageklasse, weshalb sie meist nur als Beimischung im Portfolio gesehen werden sollten.
Da Bitcoin ein digitales Asset ist und nicht als klassisches Anlageprodukt gilt, bieten nur wenige Banken in Deutschland den direkten Handel an. Dennoch gibt es inzwischen Derivate, die den Bitcoin-Kurs abbilden. Hierbei sollte immer auf die geltende Regulierung geachtet werden.
Während viele Anbieter einen Multi-Asset-Ansatz verfolgen, existieren auch spezialisierte Plattformen. Ein Beispiel ist Bitcoin.de, wo Nutzer vor allem mit Bitcoin handeln können und von einer übersichtlichen Bedienoberfläche profitieren.
Ja, viele Broker und Börsen ermöglichen heute den Kauf per Smartphone-App. Beispiele sind die Trade Republic App oder die Bison App. Wer also Bitcoin kaufen per PayPal oder per Banküberweisung möchte, kann dies bei verschiedenen Anbietern tun. Der mobile Handel hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.
Nein, pauschal ist das nicht richtig. Beim direkten Kauf und Verkauf entscheidet die Haltedauer darüber, ob Steuern anfallen. Liegt sie über der Spekulationsfrist, können Gewinne steuerfrei sein. Bei Produkten wie Bitcoin-ETFs hingegen greift häufig die Abgeltungssteuer.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.