

Kryptowährungen haben sich in den letzten Jahren als ernstzunehmendes Asset etabliert – auch, wenn Anleger keine Kryptos kaufen können, wenn sie sich bei den Devisenbörsen umsehen. Es handelt sich nach wie vor um ein eher „exotisches“ Anlageprodukt, das sich am Markt aber auch durch das Renditepotenzial zunehmend stärker etabliert.
Wer als Trader heute Krypto-Coins kaufen will, ist nicht nur auf ein paar wenige Exchanges festgelegt. Inzwischen werden sehr unterschiedliche Finanzprodukte angeboten, mit denen Anleger auch die Crypto All Stars kaufen – ohne direkt am Kryptomarkt mit einer eigenen Wallet exponiert zu sein. Welche Handelsmöglichkeiten bieten sich an?
Der Begriff Kryptowährung fasst digitale Assets zusammen, die viele Krypto-Einsteiger zuerst als elektronische Zahlungsmittel verstehen. Die einzelnen Coins basieren mehrheitlich auf kryptografischen Verfahren und dezentralen Netzwerken (den sogenannten Blockchains). Im Gegensatz zu Währungen wie dem Euro oder US-Dollar werden sie nicht von Zentralbanken herausgegeben und kontrolliert, sondern durch ein dezentrales Konsensverfahren generiert (Krypto-Mining) und verwaltet.
Zu den wichtigsten Kryptowährungen gehören Bitcoin. Ethereum, Ripple oder Solana und Cardano haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Was gerade von Beginnern mitunter missverstanden wird: Bei den Coins handelt es sich nicht ausschließlich um Payment Coins. Inzwischen hat sich die Auswahl stark diversifiziert und umfasst eine Reihe weiterer Krypto-Assets. Dazu gehören unter anderem:
Die Idee hinter der Entwicklung der ersten Kryptowährungen war die Schaffung eines Gegenentwurfs zum zentralbankgesteuerten Fiatgeld, das unabhängig von zentralen Instanzen zirkuliert und nicht ohne Weiteres gefälscht werden kann. Um diese Zielsetzung zu erreichen, arbeiten die verschiedenen Coins mit diversen Konsensmechanismen, wobei sich der Proof of Work und Proof of Stake als führend etabliert haben.

💡 Der Bitcoin zählt zu den wichtigsten Kryptowährungen/ Shutterstock/ wedmoments.stock
Anleger haben heute die Möglichkeit, Krypto-Coins auf verschiedenen Wegen zu handeln – und so auf unterschiedlichen Ebenen von den Preistrends am Markt zu profitieren und das Krypto Trading zu lernen. Grundsätzlich lassen sich in diesem Zusammenhang drei wichtige Gruppen unterscheiden:
Die einzelnen Handelsvarianten haben jeweils individuelle Vor- und Nachteile. Dies betrifft auf der einen Seite die Möglichkeiten zum Einstieg in das Trading, aber auch die Risiken, welche mit den Trading-Optionen in Zusammenhang stehen.
Das Direktinvestment in Kryptowährungen bedeutet, dass Anleger die Coins kaufen, in einer Wallet aufbewahren und damit die vollständige Kontrolle über das digitale Asset realisieren. Attraktiv ist dieser Ansatz besonders für Trader, die von einer langfristigen Wertentwicklung einzelner Coins ausgehen – oder diese aktiv nutzen wollen (zum Beispiel im Zusammenhang mit dezentralen Finanzanwendungen (DeFi)).
Damit der Handel in den Kryptomarkt an dieser Stelle realisiert werden kann, sind einige technische Voraussetzungen zu erfüllen. Diese leiten sich aus der Tatsache ab, dass Direktinvestments nur über bestimmte Plattformen abgewickelt werden – und die Coins bzw. die digitalen Schlüssel (Private und Public Key) verwahrt werden müssen.
Eine digitale Geldbörse, in der die gekauften Coins sicher verwahrt werden. Etabliert haben sich am Markt verschiedene Varianten, wie die Hot Wallets (Onlinezugang, der Zugriff erfolgt unter anderem per Krypto App) und Cold Wallets (Offlineverwahrung, die Hardware-Wallets erinnern oft an USB-Sticks).
Über diese Handelsplattformen lassen sich Kryptos kaufen und verkaufen. Parallel bieten die Exchanges die Möglichkeit zum „Währungstausch“ und arbeiten oft mit einer angebundenen Wallet-Lösung.
Wer als Anleger selbst Coins verwahrt, muss für die Sicherung seiner privaten Schlüssel sorgen. Geht dieser verloren, entsteht ein hoher Verlust. Aus diesem Grund brauchen Anleger im Direkthandel auch eine gewisse technische Expertise.

➡️ Direkte Investments in Kryptowährungen haben Vor- und Nachteile/ Shutterstock/ Iryna Budanova
Am Kryptomarkt realisieren Investoren regelmäßig hohe Renditen. Kurssprünge beim Bitcoin von mehreren hundert bis tausend Euro können durchaus passieren. Aber: Wo solche Renditen realisiert werden, drohen auch Risiken. Bevor Anleger in das Direktinvestment einsteigen, muss sich mit den Chancen und Herausforderungen beschäftigt werden.
Zu den Vorteilen des Krypto-Direkthandels gehören der direkte Besitz (und damit die Verfügung) an den Coins. Parallel machen sich Anleger auf diese Weise von Dritten unabhängig, die beispielsweise Kryptos kaufen (im Kundenauftrag) und verwahren. Zusätzlich können die Kryptowährungen frei genutzt werden. In den letzten Jahren ist die Zahl der Akzeptanzstellen, bei denen sich mit Coins bezahlen lässt, deutlich gewachsen – besonders im Bereich digitaler Dienstleistungen.
Auf der anderen Seite hat das Direktinvestment Risiken. Es handelt sich um ein komplexes Asset, das von Anlegern ein grundlegendes technisches und marktspezifisches Verständnis erfordert. Gerade der Sicherheitsaspekt spielt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle. Für die Einschätzung, ob das Direktinvestment persönlich infrage kommt, zählt auch die starke Diversifikation des Marktes. Anleger müssen sich fragen, inwieweit sie sich in den Markt durch das Trading auf Meme Coins oder ähnliche spekulative Assets exponieren wollen.
Kryptowährungen wurden lange als Exoten betrachtet. Inzwischen gibt es verschiedene Anbieter am Kapitalmarkt, die über spezielle Finanzprodukte den Handel ermöglichen und bei denen sich Kryptos kaufen lassen. Die ersten Handelsplätze waren allerdings die großen Krypto-Börsen. Einige Anbieter schaffen es im Krypto-Anbieter-Vergleich, sich von der Konkurrenz abzusetzen.
Die Plattform mit Sitz in den USA überzeugt durch ihre Nutzerfreundlichkeit, eine mobile App und hohe Sicherheitsstandards. Nutzer zahlen per SEPA-Überweisung, PayPal oder Kreditkarte Guthaben ein und traden Coins wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin. Bei den Gebühren arbeitet die Plattform mit Ordergebühren, einem Spread und erhebt einige zusätzliche Servicegebühren. Die Auswahl an Coins ist bei Coinbase umfassend. Zudem bietet die Plattform professionelle Werkzeuge für die Chartanalyse und unterstützt Anleger beim Einrichten eines Krypto-Sparplans.
Mit einer großen Auswahl handelbarer Kryptowährungen, niedrigen Handelsgebühren und einer klar strukturierten Benutzeroberfläche ist Bitvavo für verschiedene Zielgruppen interessant. Die Plattform erlaubt sowohl Sofortkäufe als auch das Einrichten von Sparplänen.
Die Plattform unterstützt das Trading auf verschiedene Coins, erfüllt aber auch im Hinblick auf Sicherheit hohe Standards. Aufgrund der vielen Features brauchen Einsteiger möglicherweise einen Moment, um sich bei Kraken wirklich zu Hause zu fühlen, nutzen dann aber sehr leistungsstarke Tools, um Crypto All Stars zu kaufen.

💡 Kraken bietet viele hilfreiche Features für das Krypto Trading/ Shutterstock/ Bangla press
Anleger, denen die Risiken im Direkthandel zu hoch sind, können auch auf anderen Wegen in den Markt investieren. Eine Möglichkeit, die den Zugriff auf Krypto-basiertes Assets ermöglicht, sind börsengehandelte Produkte wie ETFs (Exchange Traded Funds) und ETNs (Exchange Traded Notes).
Mit deren Hilfe kann an der Kursentwicklung partizipiert werden – ohne sich den technischen Risiken auszusetzen. Hintergrund: Die börsengehandelten Produkte bilden den Kursverlauf von Bitcoin oder Ethereum nach, machen den Besitz eigener Coins aber nicht erforderlich. Damit fallen die Herausforderungen der Verwahrung über eine Wallet weg.
Krypto-ETFs werden aktuell (Stand April 2025) in der EU und Deutschland aus regulatorischen Gründen nicht angeboten (die verfügbaren Produkte fokussieren sich zu stark auf einzelne Coins). Viele Neo- und Krypto-Broker setzen deshalb auf ETNs. Hierbei handelt es sich um eine Art Schuldverschreibung, mit der die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Basiswerts (in diesem Fall einzelnen Kryptowährungen) nachgebildet wird und die mit Krypto-Coins besichert sein können.
Zu den Vorteilen aus Anlegersicht gehört die Tatsache, dass Anleger den Aufwand zur technischen Realisierung der Coins umgehen. Diese Aufgabe fällt den Emittenten börsengehandelter Produkte zu. Parallel ist ein Pluspunkt in der Möglichkeit zu sehen, die ETNs bzw. ETFs direkt mit einem bestehenden Wertpapierdepot zu handeln. Es ist nicht notwendig, sich mit den Konditionen von Krypto-Exchanges zu beschäftigen, was den Aufwand spürbar verringert.
Auf der anderen Seite hat dieser Ansatz hinsichtlich der Frage, wo Kryptos kaufen für Anfänger besonders profitabel ist, einige Nachteile. Ein Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf: Anleger haben allgemein keinen Zugriff auf die Coins. Damit können Kryptowährungen im Alltag nicht zum Bezahlen oder Ähnliches eingesetzt werden.
Börsengehandelte, auf Kryptowährungen basierende Produkte werden heute von verschiedenen Brokern angeboten. Zu den bekannten Plattformen gehört unter anderem Smartbroker +. Der Broker ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Handelsplätzen und erlaubt den Kauf von Krypto-ETNs/ETPs. Anleger können Produkte verschiedener Emittenten handeln. Was den Broker interessant macht, ist die Verbindung aus klassischem Wertpapierhandel mit Aktien, Fonds und Anleihen mit den Krypto-Investments.

➡️ Bei Brokern können oft verschiedene Finanzinstrumente gehandelt werden/ Shutterstock/ Kostiantyn Voitenko
Contracts for Difference (CFDs) sind Finanzderivate, mit denen es Anlegern möglich ist, auf die Kursentwicklung von Kryptowährungen zu setzen. Dabei werden die Coins nicht selbst gehandelt, die Kontrakte bilden den Preistrend der Kryptowährungen (der Basiswert) ab. Mit CFDs kann sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse gesetzt werden.
Über meist spezialisierte CFD-Broker ist der Zugriff auf eine ganze Reihe unterschiedlicher Kryptos zum Kaufen der Differenzkontrakte möglich – wie Bitcoin oder Ethereum. Zu den Besonderheiten der CFDs gehört die Hebelwirkung (mit der sich nach dem Hinterlegen einer Sicherheitsleistung größere Positionen handeln lassen). Außerdem werden Trader in die Lage versetzt, neben einer Long-Position auch auf fallende Kurse zu setzen.
Wer sich dazu entscheidet, über CFDs Krypto-Coins zu kaufen, nutzt damit eine Anlageklasse, die sich durch eine hohe Flexibilität und die Möglichkeit zur Gewinnmaximierung dank der Hebelwirkung auszeichnet. Auf der anderen Seite ist gerade damit aber ein nicht zu vernachlässigendes Verlustrisiko verbunden. Es ist an dieser Stelle unbedingt notwendig, eine Anlagestrategie zu entwickeln. Parallel entstehen durch Gebühren für Übernachtpositionen Kosten, weshalb diese Form des Kryptos kaufen eher als kurzfristiges Investment zu betrachten ist.
Zu den Anbietern, die sich inzwischen als feste Größe im CFD-Trading etabliert haben, gehört unter anderem eToro, der besonders für die Social-Trading-Funktion bekannt ist. Nutzer können Strategien anderer Trader kopieren und sich parallel in der Community austauschen. Beim CFD-Trading hat eToro eine umfassende Auswahl verschiedener Coins in den Tradingdesk integriert

✅ Der CFD Handel mit Kryptowährunge bietet viele Möglichkeiten, aber auch Risikien/ Shutterstock/ GaudiLab
Das Interesse an Kryptowährungen ist in den letzten Jahren bei vielen Anlegern gestiegen. Nach einer ersten Euphorie hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es sich hier um eine stark volatile Anlageklasse handelt. Dem Direktinvestment als Möglichkeit zum Kryptos kaufen stehen angesichts der ausgeprägten Schwankungen risikobewusste Anleger mitunter zurückhaltend gegenüber.
Als Möglichkeit, trotzdem an der Entwicklung des Kryptomarktes zu partizipieren, haben sich weitere Anlageklassen entwickelt – wie die Krypto-ETNs und ETFs (die in ihrer aktuellen Form in Deutschland auf regulatorische Hürden stoßen). Zudem haben Trader die Gelegenheit, mit CFDs auf Krypto-Derivate zu setzen, die ihr Renditepotenzial über die Hebelwirkung erzielen.
Für den Direkthandel und die Differenzkontrakte hat es lange zwei Plattformen gebraucht. Inzwischen kristallisiert sich allerdings ein Trend zur Kombination verschiedener Anlageklassen auch im Kryptosegment heraus. Verschiedene Anbieter haben ihr Angebotsportfolio erweitert und bieten inzwischen verschiedene Assets an .
Dafür stehen verschiedene Zahlungsmethoden zur Verfügung. Über deren Akzeptanz zum Kryptos kaufen entscheiden die Betreiber. Daher fallen im Anbietervergleich durchaus Unterschiede auf. Wer Geld investieren und mit Krypto Geld verdienen will – statt über hohe Gebühren die Erträge abzuschmelzen – muss hier sehr genau hinschauen.
Es handelt sich hier nicht um eine Zusammenstellung der wichtigsten Coins, sondern ein neues Meme Coin Projekt. Die Betreiber wollen eine Plattform zum Staking von Coins wie Dogecoin, Shiba Inu oder Floki Inu anbieten.
Welche Kryptos Anleger jetzt kaufen sollten, richtet sich immer nach der gewählten Anlagestrategie und dem Risikoprofil. Es gibt hier keine pauschalen Tipps, die für jedes Portfolio die richtige Antwort liefern. Welche Kryptos heute bei Kaufen das höchste Renditepotenzial haben, richtet sich nach den aktuellen Markttrends.
Auch, wenn es der Begriff Kryptowährung vermuten lässt: Es handelt sich hier nicht um ein echtes Devisengeschäft. Rein steuerrechtlich sind die Coins als Sachwert eingestuft. Damit besteht die Chance, bei einer Haltefrist von mindestens 12 Monaten (Spekulationsfrist) keine Steuern auf die erzielten Erträge zu bezahlen.

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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.