

Ripple (kurz XRP) zählt in der Krypto-Szene zu den wichtigsten Coins, die aktuell am Markt gehandelt werden. Nach der Marktkapitalisierung betrachtet liegt Ripple in den Top 5. Viele institutionelle Investoren und Privatanleger haben Ripple deshalb in ihrer Watchlist. Wo kann ich Ripple kaufen?
Grundsätzlich lassen sich in diesem Zusammenhang mehrere Wege einschlagen. Ein realer Besitz setzt voraus, über Krypto-Exchanges in den Markt einzusteigen. Wer als Anleger nur das Ziel hat, an den Preistrends zu partizipieren, kann Finanzderivate oder strukturierte Finanzprodukte nutzen.

✅ Ripple zählt zu den wichtigsten Kryptwährungen/ Shutterstock/ ddRender
Der Markt bietet inzwischen sehr unterschiedliche Handelsmöglichkeiten, die vom Direktkauf über Finanzderivate (wie CFDs) bis zu börsengehandelten Produkten reichen. Eines muss vor dem Einstieg klar sein:
👉 Nicht alle Krypto-Plattformen ermöglichen ihren Kunden Ripple direkt zu kaufen und in den persönlichen Besitz zu übertragen.
Ob Anleger direkt Ripple kaufen oder nicht und stattdessen auf ein Derivat ausweichen, bestimmen Anlagestrategien und Risikoorientierung. Was hebt die einzelnen Trading-Varianten voneinander ab?
Wo sollten Anleger Ripple kaufen? Die Entscheidung trifft jeder Trader selbst und muss dafür die Vor- und Nachteile der Trading-Varianten kennen.
Wer Ripple tatsächlich halten will und in dem Coin ein nachhaltiges Asset sieht, kommt an Krypto-Börsen nicht vorbei.
Der Besitz von Ripple ist nicht der einzige Grund, warum Trader ein Handelskonto bei Krypto-Börsen einrichten. Mit den gehandelten Coins ist es inzwischen über verschiedene Akzeptanzstellen online möglich, Leistungen oder Produkte zu bezahlen.
👉 Wer sich für diesen Weg entscheidet, eröffnet am besten bei einer unserer Empfehlungen wie Kraken, Bitpanda oder Coinbase oder Bison ein Krypto Wallet.
In die Entscheidung für eine Krypto-Börse fließen verschiedene Aspekte ein. Unter anderem spielen die Auswahl der handelbaren Coins, die Gebühren und die Performance des Tradingdesks eine Rolle. Letzterer muss leicht zu bedienen sein und sollte mit leistungsfähigen Werkzeugen ausgestattet sein, mit denen sich die Preiskurven analysieren lassen.
Anmeldung als Neukunde (die Anbieter setzen inzwischen allgemein auf eine volldigitale Antragsstrecke)
Guthaben auf das Handelskonto aufladen (hier ist mitunter Ripple per PayPal kaufen möglich)
Die Kurse von Ripple und Co. über die Charting-Tools analysieren und bei positiven Handelssignalen traden.

▶️ An Krypto-Börsen erhält man XRP für den Zahlungsverkehr/ Shutterstock/ Just Life
Die Partizipation an neuen Krypto-Trends ist auch über Finanzderivate möglich. Inzwischen werden am Markt beispielsweise Tracker- oder Partizipationszertifikate (mit unbegrenzter Laufzeit) auf den Kurs verschiedener Coins angeboten.
Eine wichtige Derivateklasse sind Differenzkontrakte oder CFDs (steht für Contract for Difference). Diese bilden die Änderungen in der Preiskurve für Ripple ab.
👉 Das Besondere: CFDs sind Hebelprodukte. Durch das Hinterlegen einer Margin bewegen Trader über die Plattform der Broker eine größere Position – was bei der Renditeoptimierung hilft. CFDs kommen auch häufig beim KI Trading mit Coins zum Einsatz.
Krypto-CFDs werden von einer Reihe von Brokern angeboten. Unter anderem bieten Pepperstone und eToro Krypto Trading in dieser Form an. Letzterer hebt sich mit einer Besonderheit ab: Im Social Trading können Anleger einzelne Signalgeber kopieren und damit automatisch von deren Erfahrung profitieren.
Beim Ripple Trading mit CFDs kommt der Hebel dazu. Dieser sorgt dafür, dass die Rendite deutlich höher ausfallen kann. Hintergrund: Wird vom Anleger die Margin hinterlegt, kann eine entsprechend höhere Kapitalposition am Markt auf Ripple bewegt werden.
👉 Der Hebel kann aber auch immer gegen die Position des Traders laufen. Wenn der Kurs genau in die andere Richtung läuft. Damit droht (gerade beim Margin Call) ein erhebliches finanzielles Risiko, hin zum Totalverlust. Gleichzeitig werden die Coins nicht direkt gehandelt und verwahrt.

💡 Das Trading von Ripple über CFDs bietet gute Chancen aber auch ein hohes Risiko/ Shutterstock/ Evgeny Atamanenko
Inzwischen haben auch diverse andere Finanzmarktteilnehmer das Potenzial der Kryptowährungen entdeckt und bieten Anlegern besondere Möglichkeiten, Solana oder Ripple zu kaufen. Die Rede ist von ETPs oder börsengehandelten Finanzprodukten. In diese Gruppe fallen unter anderem ETFs und ETNs.
Bitcoin ETF werden aktuell vorrangig in den USA entwickelt und fokussieren sich nur auf diesen Coin. Daher können die Produkte nicht ohne Weiteres in der EU gehandelt werden.
ETNs (Exchange Traded Notes) werden wie Schuldverschreibungen behandelt und börslich gehandelt. Der Wert ist an den Basiswert gekoppelt.
Damit erlauben ETNs die Teilhabe an Kurstrends auf dem Kryptomarkt – ohne die Coins selbst zu besitzen.
👉 Parallel zu ETPs auf Ripple haben sich Krypto Baskets etabliert, die als Basis für Finanzprodukte, wie den 21Shares Crypto Basket Index ETP (ISIN: CH0445689208). Wichtig muss Anlegern sein, wie die einzelnen Assets strukturiert sind und ob die Forderungen mit realen Coins hinterlegt werden.
Ripple entstand 2012 und wurde von Ripple Labs entwickelt. Die Idee zu dem Coin basiert auf Ryan Fugger, Chris Larsen und Jed McCaleb. Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Shiba Inu verfolgt Ripple das Ziel, ein globales Zahlungsnetzwerk zu schaffen, das schnelle, kostengünstige und sichere Transaktionen zwischen verschiedenen Währungen ermöglicht.
Dazu unterstützt das Ripple-Netzwerk nicht nur Kryptowährungen, sondern auch klassische Fiatwährungen wie den Dollar, Euro oder Yen. Das Herzstück ist die sogenannte XRP Ledger (XRPL) – was das Ökosystem schnell und energieeffizient macht.
Anders als Bitcoin setzt Ripple nicht auf den Proof of Work als Konsensmechanismus. Das Netzwerk hat alle 100 Milliarden XRP bereits bei seiner Entstehung generiert. XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks. Sie dient als „Brückenwährung”, um den schnellen Austausch zwischen verschiedenen Währungen zu ermöglichen und Liquidität bereitzustellen.
Die Entscheidung zu den Handelsplattformen trägt maßgeblich dazu bei, wie gut das Krypto-Investment am Ende performt. Wie sehen gute Krypto-Anbieter aus? Jeder Anleger muss zwar selbst entscheiden, wir stellen hier aber schon mal eine kleine Auswahl vor.
Pepperstone überzeugt mit einer breiten Auswahl verschiedener Assetklassen, die gehandelt werden können. Dazu gehören neben Kryptowährungen auch Devisen (FX), Indizes, Rohstoffe und Aktien. Das Angebot richtet sich primär an Trader, die bereits eine gewisse Erfahrung mitbringen, da der Fokus sehr stark auf die Differenzkontrakte und den Forex-Bereich (FX; Devisenhandel) gerichtet ist. Gegründet wurde Pepperstone bereits 2010 in Australien. Damit hatte der Anbieter nicht nur genug Zeit, die Konkurrenz genau zu beobachten, sondern auch um herauszufinden, was Tradern bei den Brokerage-Angeboten wichtig ist.
Die Anmeldung für das Handelskonto läuft in der Praxis unkompliziert ab. Zudem hat Pepperstone ein umfassendes Angebot aufgebaut und ist so in der Lage, auch langfristig interessant zu bleiben.
Die Vorteile von Pepperstone im Überblick:
Wenn Anleger bei XTB Ripple kaufen wollen, handeln sie über einen Broker, der sich bereits in den frühen 2000er entwickelt hat. Inzwischen ist XTB ein essenzieller Anbieter geworden, der Trends oft mitgestalten kann. Das Portfolio der verfügbaren Coins ist umfassend und bietet Anleger einen breiten Einstieg in das Krypto-Trading. Natürlich lassen sich auch andere Assets über Differenzkontrakte auf Aktien, ETFs oder Rohstoffe handeln. Ein interessantes Feature ist die Tatsache, dass seitens XTB freie Guthaben verzinst werden. Das Geld auf dem Verrechnungskonto kann hier also noch für den Anleger arbeiten.
Die Vorteile von XTB im Überblick:
Der 2015 gegründete Neobroker aus Berlin ist in unserem Depot Vergleich weit vorn. Doch auch beim Thema Krypto Trading kann Trade Republic mithalten. Bei Trade Republic wird die Anmeldung komplett online abgewickelt, was den Anbieter sehr gut erreichbar macht. Das Handelsangebot beschränkt sich nicht nur auf Kryptowährungen, Anleger traden auch Aktien, ETFs und Anleihen. Was bei Trade Republic heraussticht: Es werden Brokerage- und Bankingleistungen vermischt. Anleger eröffnen ein Girokonto und erhalten darauf auch noch einen Guthabenzins.
Zu den Vorteilen des Trade Republic Krypto Trading gehört die sehr transparente Preisgestaltung (1 EUR Fremdkostenpauschale je Trade) mit konkurrenzfähigen Spreads. Zusätzlich ermöglicht der Broker Kunden, einen Sparplan auf Kryptowährungen einzurichten, mit dem langfristig auf den Vermögensaufbau hingearbeitet wird. Achtung: Wird bei Trade Republic am Kryptomarkt gehandelt, erfolgt eine Verwahrung der Coins über einen Drittanbieter. Die Übertragung von Coins in eigene Wallets ist nicht möglich.
Die Vorteile von Trade Republic im Überblick:
Wer Ripple kaufen will, nutzt heute eine Auswahl verschiedener Möglichkeiten. Ein Ansatz: Das Trading über Krypto-Börsen, was den Vorteil der vollen Kontrolle über die Coins hat.
Eine zweite Option sind CFDs, bei denen es sich allerdings um Finanzderivate handelt, die eine gewisse Erfahrung mit dem Kryptomarkt und Risikoaffinität voraussetzen.
Diverse Broker setzen außerdem auf strukturierte Finanzprodukte, mit denen sich am Kurs der Coins partizipieren lässt – ohne diese besitzen zu müssen. Auf welche Variante die Entscheidung fällt, hängt am Ende immer von den eigenen Anlagezielen und dem persönlichen Risikoprofil ab.

▶️ Trader haben viele Möglichkeiten XRP zu handeln/ Shutterstock/ ddRender
Es gibt hier keine pauschale Antwort, da jeder Trader mit seinen ganz persönlichen Vorstellungen in den Vergleich und das Trading einsteigt. Der Vergleich kann die Entscheidung zwar nicht abnehmen, liefert dem Leser aber immer einen Einblick davon, wie hoch die Messlatte bei einem Krypto Broker liegen kann.
Die Entscheidung, welche Bezahllösungen für die Kontoaufladung letztlich verfügbar sind, treffen die Broker und Krypto-Börsen. Es gibt verschiedene Plattformen, bei denen sich auch mit dem Wallet einzahlen und Ripple mit PayPal kaufen lassen. In den USA ist es inzwischen sogar möglich, direkt über die Wallet Krypto-Coins zu erwerben.
Entscheidend ist an diesem Punkt, unter welchen Rahmenbedingungen Ripple in die Anlage eingebunden wird. Was nicht passieren sollte: Große Teile des Vermögens in Kryptowährungen einfach umschichten. Ripple und Co. sind eher Beimischungen, die durchaus eine gewisse Wachstumskomponente realisieren.
Wie der Handel mit Kryptowährungen besteuert wird, hängt in erster Linie davon ab, wie Anleger den Handel umsetzen. ETPs als Finanzprodukte fallen unter die Abgeltungssteuer – genauso wie CFDs. Beim Trading über Krypto-Bösen werden die Coins anders behandelt, es kommt unter gewissen Umständen zu Steuerfreiheit – wenn die Haltefrist die gesetzliche Spekulationsfrist übersteigt.
Nein, die Übertragung ist nur in bestimmten Fällen möglich – wie beim Handel direkt über eine Krypto-Börse. Beim CFD-Trading findet kein Kauf von Ripple statt und bei ETPs werden Wertpapiere gehandelt, die Forderungsrechte umfassen. Diese Aussagen gelten übrigens auch fürs Ethereum kaufen.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.