

Bitcoin legte innerhalb weniger Tage kräftig zu und stieg zeitweise auf mehr als 81.000 Dollar. Damit erreichte die Kryptowährung den höchsten Stand seit Mai. Am 28. August fiel der Kurs allerdings wieder auf rund 77.830 Dollar zurück. Ob damit der Bärenmarkt beendet ist, lässt sich aus der jüngsten Rally allein nicht ableiten.
Eine pauschale Kaufempfehlung folgt in diesem Text deshalb nicht. Wer vergleichen will, kommt mit der bisherigen Kursentwicklung ohnehin nicht weit. Entscheidend sind Funktion, tatsächliche Nutzung, Angebotsstruktur, Liquidität und die projektspezifischen Risiken. Diese Übersicht zeigt die zehn nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen und liefert die Kriterien für diesen Vergleich.
Seit Oktober vergangenen Jahres befand sich der Kryptomarkt in einem stetigen Abwärtstrend. Bitcoin fiel in dieser Phase zeitweise unter 60.000 Dollar und pendelte zuletzt rund zwei Monate zwischen 62.000 und 67.000 Dollar. Die Erholung der vergangenen Tage fiel entsprechend deutlich aus: Der Kurs stieg um mehr als 20 Prozent und damit so stark wie zuletzt vor einem Jahr, wie Daten des Finanzdienstes LSEG zeigen.
Als Auslöser gilt die Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langfristiger Staatsanleihen zu verdoppeln. Das hat die Diskussion um die US-Staatsverschuldung neu entfacht, wovon vermeintliche Krisenwährungen wie Gold und Bitcoin profitieren. Der Finanzdienstleister Teroxx verweist darauf, dass der Bitcoin damit ausgerechnet von jenen staatlichen und geldpolitischen Eingriffen profitiert, von denen er unabhängiger machen sollte.
Zusätzliche Impulse kamen aus der US-Regulierung. Der vom Repräsentantenhaus verabschiedete Clarity Act soll die Zuständigkeiten von SEC und CFTC klarer abgrenzen und einen gesetzlichen Rahmen für den Handel mit digitalen Vermögenswerten schaffen. Im Senat ist das Vorhaben jedoch ins Stocken geraten. Eine Abstimmung wurde auf September verschoben, die Verabschiedung noch im laufenden Jahr gilt als unsicher.

Der Kryptomarkt ist aktuell im Abwärtstrend, sollte man jetzt kaufen? (Foto: Shutterstock/ UnImages)
Nachdem seit Oktober bis zu zehn Milliarden Dollar aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds in den USA abgezogen worden waren, flossen laut Daten des Vermögensverwalters Farside Investors zuletzt binnen weniger Tage knapp 1,8 Milliarden Dollar zurück. In Europa meldete der Kryptohandelsplatz Bison der Börse Stuttgart ein Handelsvolumen, das in der vergangenen Woche 260 Prozent über dem Niveau der Vorwoche lag.
Ein Vergleich mit dem Frühjahr fällt unterschiedlich aus. Im April und Mai war Bitcoin bis auf knapp 83.000 Dollar gestiegen, bevor der Kurs auf 58.000 Dollar zurückfiel. Damals benötigte die Cyberdevise zehn Wochen für den Weg von 64.000 auf über 80.000 Dollar, diesmal reichten sieben Tage. Der Onlinebroker Robomarkets wertet die Entwicklung deshalb als stabiler und sieht ein deutlich stärkeres Momentum als im Mai. Die entscheidende Hürde bleibt allerdings dieselbe wie vor drei Monaten: die Widerstandszone zwischen 83.000 und 85.000 Dollar, gebildet aus markanten Hochpunkten von Ende Januar und Anfang Mai. Auf der Unterseite nennt Robomarkets den Bereich um 75.000 Dollar als mögliche technische Unterstützung. Ein Unterschreiten würde das kurzfristig aufgehellte Chartbild wieder schwächen.
Zur Vorsicht mahnt die DZ Bank. Sie ordnet die Rally als Argument für Optimismus ein, sieht darin aber noch keinen Beweis für einen nachhaltigen Bullenmarkt, zumal das dritte Quartal historisch zu den schwächeren Bitcoin-Phasen zählt.
Zu den zehn größten Kryptowährungen zählen mit Tether und USD Coin auch zwei Stablecoins. Sie sollen den US-Dollar möglichst genau abbilden und sind daher nicht auf Kurssteigerungen ausgerichtet. Ihre Aufnahme ergibt sich ausschließlich aus der Marktkapitalisierung und ist nicht als Einstufung als aussichtsreiche Anlage zu verstehen.
Bemerkenswert ist das Bild bei der Jahresperformance: Fünf der acht Werte ohne Dollarbindung liegen seit Jahresbeginn im Minus. Die Rally der vergangenen Tage hat daran wenig geändert.
Stand der Marktdaten: 28. August 2026. Quelle: CoinMarketCap. Die YTD-Performance wurde aus dem Stichtagskurs vom 28. August 2026 und dem Kurs vom 31. Dezember 2025 berechnet. Die Angaben zu Konsensmechanismus und maximaler Angebotsmenge stammen aus den jeweiligen Projektdokumentationen.
Marktkapitalisierung: rund 1,563 Billionen US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: minus 11,06 ProzentKonsensmechanismus: Proof of WorkMaximale Angebotsmenge: 21 Millionen
Bitcoin wird von vielen Marktteilnehmern vor allem als digitaler Wertspeicher betrachtet. Die feste Obergrenze von 21 Millionen Einheiten ist das zentrale Argument jener Anleger, die darin einen Gegenentwurf zu staatlich gesteuerten Währungen sehen. Der Preis dafür ist der Energieverbrauch, denn das Proof-of-Work-Verfahren sichert das Netzwerk über Rechenleistung. Auf Bitcoin entfällt ein Vielfaches der Marktkapitalisierung aller übrigen Werte dieser Liste, trotz eines zweistelligen Minus seit Jahresbeginn.
Marktkapitalisierung: rund 294,77 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: minus 17,68 ProzentKonsensmechanismus: Proof of StakeMaximale Angebotsmenge: keine feste Obergrenze
Ethereum ist die wichtigste Plattform für Smart Contracts, also selbst ausführende Verträge auf der Blockchain. Auf ihr basieren zahlreiche Token und Anwendungen aus dem Bereich der dezentralen Finanzdienstleistungen. Seit dem Wechsel auf Proof of Stake können Inhaber ihre Coins hinterlegen und dafür Erträge erhalten. Die Transaktionsgebühren blieben lange ein Schwachpunkt, weshalb ein erheblicher Teil der Aktivität inzwischen auf ergänzende Netzwerke ausgelagert ist. Wie gut diese Skalierung gelingt, ist die offene Frage des Projekts.
Marktkapitalisierung: rund 183,40 Milliarden US-DollarKursentwicklung seit Jahresbeginn: weitgehend stabil um einen US-DollarKonsensmechanismus: kein eigener, Token auf fremden BlockchainsMaximale Angebotsmenge: keine Obergrenze
Der größte Stablecoin bildet den Wert des US-Dollars ab und dient überwiegend als Verrechnungseinheit im Handel. Ein eigenes Netzwerk betreibt Tether nicht, die Token laufen auf bestehenden Blockchains. Weil der Kurs konstruktionsbedingt kaum schwankt, verlagert sich die entscheidende Frage auf die Deckung: Womit sind die ausgegebenen Token besichert, wer prüft diese Reserven, und in welchem Umfang werden die Ergebnisse veröffentlicht. Hinzu kommen das Emittentenrisiko sowie die künftige Regulierung von Stablecoins.
Marktkapitalisierung: rund 92,03 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: minus 19,94 ProzentKonsensmechanismus: Proof of Staked AuthorityMaximale Angebotsmenge: ursprünglich 200 Millionen, sinkend
Der Coin ist eng mit dem Ökosystem der BNB Smart Chain und der zugehörigen Handelsplattform verbunden und dient dort zur Bezahlung von Transaktionsgebühren. Sein Wert hängt damit maßgeblich davon ab, wie sich Nutzung und regulatorische Lage dieses Ökosystems entwickeln. Ursprünglich wurden 200 Millionen BNB geschaffen. Durch regelmäßige und automatische Burns soll die Gesamtmenge langfristig weiter sinken.
Marktkapitalisierung: rund 86,79 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: minus 24,83 ProzentKonsensmechanismus: XRP Ledger Consensus ProtocolMaximale Angebotsmenge: 100 Milliarden
Das Protokoll zielt auf schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen, insbesondere zwischen Finanzinstituten. Statt Mining oder Staking bestätigen ausgewählte Validatoren die Transaktionen. Die Gesamtmenge von 100 Milliarden Einheiten wurde bereits zum Start erzeugt und wird schrittweise freigegeben, ein erheblicher Teil davon durch das Unternehmen Ripple. Diese Konzentration und die enge Verbindung zwischen Unternehmen und Token unterscheiden XRP deutlich von Netzwerken ohne zentralen Emittenten. Mit einem Minus von fast 25 Prozent verzeichnet XRP die schwächste Jahresentwicklung dieser Liste.
Marktkapitalisierung: rund 74,12 Milliarden US-DollarKursentwicklung seit Jahresbeginn: weitgehend stabil um einen US-DollarKonsensmechanismus: kein eigener, Token auf fremden BlockchainsMaximale Angebotsmenge: keine Obergrenze
Der zweitgrößte Stablecoin bildet ebenfalls den US-Dollar ab und wird auf mehreren Blockchains ausgegeben. In Teilen des Marktes gilt er wegen regelmäßiger Berichte über die hinterlegten Reserven als transparenter als vergleichbare Produkte. Maßgeblich für die Einschätzung sind die Zusammensetzung der Reserven, deren Prüfung und der regulatorische Status des Emittenten.
Marktkapitalisierung: rund 60,83 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: minus 16,35 ProzentKonsensmechanismus: Proof of StakeMaximale Angebotsmenge: keine feste Obergrenze
Solana setzt auf hohe Transaktionsgeschwindigkeit bei niedrigen Gebühren und zählt zu den aktivsten Netzwerken für dezentrale Anwendungen. Proof of History dient dem Netzwerk dabei als kryptografische Zeitordnung und ist kein eigenständiger Konsensmechanismus. Die Kehrseite der hohen Leistung war in der Vergangenheit die Stabilität: Es kam mehrfach zu Netzwerkausfällen, bei denen der Betrieb zeitweise vollständig stillstand.
Marktkapitalisierung: rund 32,40 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: plus 20,08 ProzentKonsensmechanismus: Delegated Proof of StakeMaximale Angebotsmenge: keine feste Obergrenze
TRON hat sich als Infrastruktur für Stablecoin-Transfers etabliert. Ein erheblicher Teil der weltweit zirkulierenden Tether-Token wird über dieses Netzwerk bewegt, was TRON eine feste Rolle im Zahlungsverkehr des Kryptomarktes verschafft. Der Konsens erfolgt über ein delegiertes Verfahren, bei dem eine begrenzte Zahl gewählter Knotenpunkte die Blöcke erzeugt. Das beschleunigt den Betrieb, führt aber zu einer stärkeren Konzentration als bei offeneren Netzwerken. TRON gehört zu den drei Werten dieser Liste mit positiver Jahresentwicklung.
Marktkapitalisierung: rund 20,36 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: plus 218,09 ProzentKonsensmechanismus: HyperBFT, ein Proof-of-Stake-basiertes BFT-ProtokollMaximale Angebotsmenge: 1 Milliarde
Hyperliquid ist der jüngste Wert dieser Liste und betreibt eine dezentrale Handelsplattform für Derivate, die ohne zentralen Betreiber auskommt. Technisch weicht das Projekt von den übrigen Netzwerken ab: Statt eines Standardverfahrens nutzt es mit HyperBFT ein eigenes, auf Proof of Stake aufbauendes Konsensprotokoll, das auf niedrige Latenz und hohen Durchsatz ausgelegt ist. Orderbuchänderungen, Stornierungen und Ausführungen werden dadurch direkt auf der Blockchain abgewickelt, mit Finalität im Sekundenbruchteil und ohne ausgelagerte Matching-Engine.
Auch die Verteilung des Tokens unterscheidet sich vom Üblichen. Rund 31 Prozent der auf eine Milliarde begrenzten Gesamtmenge gingen zum Start über einen Airdrop an die Community, ohne Zuteilungen an Risikokapitalgeber, Investoren aus Vorverkäufen oder zentrale Börsen. Klassische Mining-Belohnungen als Inflationstreiber gibt es nicht, die künftige Ausgabe ist an Anreize für das Ökosystem gebunden. Das größte Risiko liegt damit weniger in der Tokenstruktur als in der Kursdynamik selbst: Ein Plus von mehr als 218 Prozent seit Jahresbeginn beruht auf einem sehr kurzen Zeitraum und einer entsprechend schmalen Kurshistorie.
Marktkapitalisierung: rund 13,49 Milliarden US-DollarPerformance seit Jahresbeginn: plus 56,22 ProzentKonsensmechanismus: Proof of WorkMaximale Angebotsmenge: 21 Millionen
Zcash verfolgt einen anderen Zweck als die übrigen Werte dieser Liste: Es ermöglicht Transaktionen, deren Absender, Empfänger und Betrag verschlüsselt bleiben. Diese Datenschutzfunktion ist zugleich das größte Risiko des Projekts, denn anonymitätsorientierte Kryptowährungen stehen bei Aufsichtsbehörden unter besonderer Beobachtung, und einzelne Handelsplätze haben sie bereits aus dem Angebot genommen. Die Angebotsobergrenze entspricht mit 21 Millionen Einheiten der von Bitcoin.

Der Bitcoin ist die mit Abstand größte Kryptowährung (Foto: Shutterstock/ Mehaniq)
Die Auswahl folgt der Marktkapitalisierung zum genannten Stichtag. Dieses Kriterium ist objektiv messbar, sagt für sich genommen aber wenig über die Eignung eines Projekts aus. Eine hohe Marktkapitalisierung kann auch durch einen geringen frei handelbaren Bestand, eine stark konzentrierte Tokenverteilung, gestakte oder gesperrte Bestände oder ungewöhnliche Berechnungen der Umlaufmenge entstehen.
Für Kryptowährungen existiert kein allgemein anerkanntes Bewertungsmodell, das mit den klassischen Kennzahlen einer Aktie vergleichbar wäre. Einzelne Netzwerke lassen sich jedoch unter anderem anhand ihrer Nutzung, der erzielten Gebühren, der Netzwerkaktivität und der Angebotsstruktur untersuchen.
Handelsvolumen und Liquidität an den relevanten HandelsplätzenAnteil der tatsächlich frei handelbaren Token an der GesamtmengeKonzentration der Bestände auf einzelne AdressenNetzwerkaktivität, etwa Zahl der Transaktionen und aktiven AdressenGebühreneinnahmen des Netzwerksregulatorische Risiken des jeweiligen Geschäftsmodells
Die Zusammensetzung der Liste ist zudem nicht dauerhaft festgeschrieben. Der Aufstieg von Hyperliquid zeigt, wie schnell sich die Rangfolge verschieben kann.
Die Marktkapitalisierung ergibt sich aus dem aktuellen Kurs multipliziert mit der Zahl der im Umlauf befindlichen Einheiten. Nicht alle erzeugten Einheiten sind dabei zwingend im Umlauf.

Beim Kryptohandel ist es wichtig, die Kennzahlen zu kennen (Foto: Shutterstock/ PPR109103)
Kryptowährungen zählen zu den schwankungsintensivsten Anlageklassen überhaupt. Der bisherige Jahresverlauf zeigt das: Auf einen Bärenmarkt seit Oktober folgte ein Kurssprung von mehr als 20 Prozent innerhalb weniger Tage, dem umgehend ein Rücksetzer folgte. Kursverluste von 50 Prozent und mehr sind in der Geschichte des Marktes mehrfach vorgekommen.
Hinzu kommt die Abhängigkeit vom regulatorischen Umfeld. Gesetzgebungsverfahren wie der Clarity Act können Kurse in beide Richtungen bewegen, und einzelne Projekte sind davon unterschiedlich stark betroffen. Bei Stablecoins steht die Frage der Deckung und ihrer Prüfung im Raum, bei anonymitätsorientierten Coins die Frage, ob Handelsplätze sie weiterhin anbieten. Bei Plattformnetzwerken kommen Ausfälle und Fehler im Programmcode hinzu.
Auch die Verwahrung wirft praktische Fragen auf. Wer Kryptowährungen selbst verwahrt, trägt die alleinige Verantwortung für die privaten Schlüssel. Wer die Verwahrung einem Dienstleister überlässt, gibt diese Verantwortung ab und übernimmt dafür ein Gegenparteirisiko. Einen dem Bankeinlagenschutz vergleichbaren Sicherungsmechanismus gibt es bei den meisten Angeboten nicht.
Der Verlust privater Schlüssel führt zum unwiederbringlichen Verlust der Bestände.Handelsplätze und Verwahrer können ausfallen oder Ziel von Angriffen werden.Die Marktliquidität kann in Stressphasen deutlich zurückgehen.Einzelne große Halter können durch Verkäufe erhebliche Kursbewegungen auslösen.
Die zehn größten Kryptowährungen haben wenig gemeinsam außer ihrer Größe. Zwischen einem digitalen Wertspeicher, einer Plattform für Smart Contracts, einem Zahlungsprotokoll, einer Derivatebörse, einem auf Verschlüsselung ausgerichteten Coin und zwei an den Dollar gekoppelten Stablecoins liegen völlig unterschiedliche Funktionen, Angebotsstrukturen und Risiken.
Das zeigt sich auch in der Jahresbilanz. Während die etablierten großen Werte überwiegend im Minus liegen, stehen bei den kleineren Projekten dreistellige Zuwächse. Beides taugt für sich genommen nicht als Auswahlkriterium. Die Rangliste nach Marktkapitalisierung beantwortet nicht, welches Projekt zu welchem Anlageziel passt. Dafür braucht es den Blick auf Nutzung, Liquidität, Tokenverteilung und die regulatorischen Risiken des jeweiligen Modells.
Tether und USD Coin gehören nach Marktkapitalisierung zu den zehn größten. Ihre Funktion ist jedoch die Wertstabilität gegenüber dem US-Dollar, nicht die Wertsteigerung. Ihre Aufnahme folgt allein dem Größenkriterium.
Ein allgemein anerkanntes Bewertungsmodell wie bei Aktien existiert nicht. Untersuchen lassen sich stattdessen die Nutzung des Netzwerks, die erzielten Gebühren, die Zahl aktiver Adressen, die Angebotsstruktur und die Verteilung der Token.
Bei Proof of Work sichern Rechenleistung und Energieeinsatz das Netzwerk, wie bei Bitcoin und Zcash. Bei Proof of Stake hinterlegen Validatoren eigene Coins als Sicherheit, wie bei Ethereum und Solana. Daraus ergeben sich Unterschiede beim Energieverbrauch und bei der Transaktionsgeschwindigkeit.
Liegt ein großer Anteil bei wenigen Adressen, können einzelne Verkäufe den Kurs erheblich bewegen. Zudem kann eine hohe Marktkapitalisierung auf einem geringen frei handelbaren Bestand beruhen und die tatsächliche Marktbedeutung überzeichnen.

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