

Immer mehr Privatanleger interessieren sich für den kurzfristigen Börsenhandel, auch bekannt als Trading. Um allerdings mit Trading Geld verdienen zu können, müssen Sie bestimmte Dinge beachten. Genau darauf werden wir im Rahmen des folgenden Artikels ausführlich zu sprechen kommen.
So werden wir darauf eingehen, welche Märkte sich für das Trading besonders gut eignen. Außerdem haben wir für Sie eine Checkliste mit zahlreichen Tipps vorbereitet. Zudem zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels ganz konkret, wie das Geldverdienen beim Trading abläuft. Generell ist es hierbei empfehlenswert, das Trading zunächst in aller Ruhe auf einem kostenlosen Demokonto auszuprobieren.
Auf den ersten Blick erscheint das Online Trading nicht sonderlich kompliziert zu sein. Denn schließlich gibt es nur zwei Optionen:
Allerdings besteht die Kunst bzw. Schwierigkeit darin, zu entscheiden, wann genau ein Trade eröffnet oder geschlossen werden soll. Genau daran scheitern unserer Erfahrung nach viele Anfänger.
Denn häufig handeln sie ohne Strategie und verfügen auch über kein Risiko- und Money-Management.
Sicherlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass es beim Traden sehr wichtig ist, Verluste zu begrenzen und Gewinne laufen zu lassen. Allerdings ist auch dies in der Theorie einfacher als in der praktischen Umsetzung.
Denn aufgrund unserer Emotionen verhalten wir uns häufig genau andersherum:
Bereits an dieser Stelle empfehlen wir Ihnen daher, konsequent Stop Loss-Kurse zu setzen, damit Sie bei einem Trade ausgestoppt werden, falls sich die Position nicht in die gewünschte Richtung entwickelt. Bei einer Stop-Loss-Order legen Sie eine Kursuntergrenze fest. Fällt der Kurs nun auf oder unterhalb dieser sogenannten Stop-Loss-Marke, wird automatisch eine Market-Order ausgelöst. Diese weist den Broker an, die Aktie so schnell wie möglich zum besten verfügbaren Preis zu verkaufen. Auf diese Weise können die Verluste begrenzt werden.
Wer sich nicht mit der Börse auskennt, hat häufig das Vorurteil, dass man über sehr viel Kapital verfügen müsse, um mit dem Traden beginnen zu können.
Erfreulicherweise ist dies allerdings heutzutage nicht mehr der Fall. Verantwortlich dafür sind gehebelte Finanzprodukte, wie beispielsweise CFDs. Mehr Infos dazu finden Sie hier: Was sind CFDs?
Kurz zusammengefasst ermöglichen CFDs Ihnen, mit relativ wenig Kapital von den Kursbewegungen bestimmter Basiswerte profitieren zu können. Bei vielen Brokern stehen Ihnen hierbei CFDs auf die folgenden Basiswerte zur Verfügung:
Für das Trading mit Derivaten wie CFDs müssen Sie bei Ihrem Broker über eine bestimmte Menge an Kapital verfügen. Dieser Sicherheitsleistung wird auch als Margin bezeichnet.
Dazu ein Beispiel: Wir nehmen an, dass der DAX bei einem Kurs von 16.000 Punkten notiert. Beim Trading mit Aktienindices CFD verlangt Ihr Broker in aller Regel eine Margin in Höhe von 5%. Das bedeutet, dass für das Trading mit einem DAX CFD nicht 16.000 € notwendig sind, sondern nur 800 €. Genau dadurch ergibt sich dann auch der Hebeleffekt: Mit einem Kapital von 16.000 € könnten Sie nicht nur mit einem DAX CFD traden, sondern mit 20. Man spricht hier daher auch von einem Hebel von 1 zu 20.
Dank des Hebels ist es daher möglich, mit relativ wenig Kapital mit dem Trading beginnen zu können. Aber Vorsicht: viele Broker haben vorgegebene Beträge, die mindestens eingezahlt werden können. Nur bei wenigen online Brokern reichen bereits 100 oder 200 €, um ein Handelskonto zu eröffnen.
Im Folgenden haben wir für Sie eine Schritt für Schritt Anleitung mit Tipps erstellt, um Ihnen den Einstieg in das Trading zu erleichtern.
Generell ist es empfehlenswert, nur auf solchen Märkten zu traden, die über eine große Liquidität verfügen. Denn Dank der vielen Marktteilnehmer und des großen Volumens verlaufen die Kursbewegungen häufig gleichmäßiger. Dadurch funktionieren Trading Strategien und Handelsansätze oftmals besser. Beispiele für solche Märkte sind Aktienindices wie der DAX und der Dow Jones oder Währungspaare wie der EUR/USD.
Damit Sie mit dem Trading beginnen können, benötigen Sie einen Online Broker. Lesen Sie hierfür am besten: Was ist ein Broker?
Ein solcher Broker stellt Ihnen in der Regel auch eine kostenlose Handelsplattform zur Verfügung. Es ist dabei auch wichtig, dass die Gebühren möglichst gering sind. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Ihre Gewinne durch zu hohe Kosten zu stark reduzieren. Es kommt hierbei vor allem auf möglichst niedrige Spreads an. Wir testen regelmäßig die verschiedenen Anbieter, um Ihnen die Suche nach den besten Brokern zu erleichtern.
Es ist sehr wichtig, dass Sie beim Trading nur dann eine Position eröffnen, wenn Sie durch Ihre Strategie ein Signal erhalten. Um solche Signale zu erhalten, können Sie beispielsweise Indikatoren nutzen, welche Ihnen Ihr Broker in der Handelsplattform zur Verfügung stellt.
Beliebte Indikatoren sind zum Beispiel:
Die besten Ergebnisse lassen sich in der Regel dadurch erzielen, dass Indikatoren mit der Analyse von Kerzenmustern kombiniert werden.
Ihr Ziel sollte es sein, Gewinne laufen zu lassen und Verluste zu begrenzen, um mit Trading Geld verdienen zu können. Daher ist es ratsam, bereits dann einen Stop Loss zu setzen, wenn Sie eine Position eröffnen.
Sie werden feststellen, dass es beim Trading vor allem auf Übung und Erfahrung ankommt. Mit der Zeit werden Sie daher in aller Regel besser werden, wenn es darum geht, gute Trading Gelegenheiten im Chart zu entdecken und Ihre Trades zu managen.
Am Anfang sollten Sie dabei nach Möglichkeit auf einem Demokonto handeln. Denn darauf stellt Ihnen Ihr Broker ein virtuelles Guthaben zur Verfügung. Das Trading findet dann auf diese Weise ganz ohne Risiko statt.
Sobald Sie sich dann beim Trading auf dem Demokonto sicher fühlen, können Sie den nächsten Schritt wagen und den Handel mit echtem Geld fortsetzen. Dabei ist es empfehlenswert, mit einer möglichst kleinen Positionsgröße zu beginnen, um sich an die Kursbewegungen zu gewöhnen.
Um Die Frage, wie kann ich mit Trading Geld verdienen, zu beantworten, bietet es sich an, sich ein konkretes Beispiel aus der Praxis anzusehen:
So nehmen wir an, dass wir mit dem DAX traden. Dazu bietet es sich an, mit DAX CFD zu handeln. Im Chart erkennen wir, dass der deutsche Leitindex bei einem Kurs von 15.000 Punkten notiert. Durch einen Indikator erhalten wir ein Long-Signal (Hinweis auf steigende Kurse) und kaufen daher 1 DAX CFD. Dank des Hebels benötigen wir hierfür nur 750 € auf dem Handelskonto. Beim Eröffnen des Trades setzen wir auch gleich einen Stop Loss. Diesen platzieren wir 50 Punkte unter dem Einstiegskurs. Damit beträgt das Risiko 50 Punkte. Aufgrund unserer Analyse erwarten wir, dass der deutsche Leitindex auf 15.200 Punkte steigen könnte. Da unser Kursziel daher 200 Punkte beträgt, ist unsere Chance deutlich größer als unser Risiko.
Zunächst steigt der DAX auch wie gewünscht an. Allerdings drehen dann die Kurse und nachdem der DAX auf 14.950 Punkte gefallen ist, werden wir mit einem Verlust von 50 Punkten ausgestoppt. Da es beim Trading immer nur um Wahrscheinlichkeiten geht, ist ein solches Szenario nicht ungewöhnlich. Im Folgenden gelingt es dann den „Bullen“ allerdings, die Kurse wieder nach oben zu kaufen. Erneut erhalten wir durch einen Indikator ein Long-Signal und eröffnen aus diesem Grund einen Trade. Dieses Mal funktioniert der Trade wie geplant und der DAX steigt zügig an. Nachdem die Kurse unser Ziel bei 15.200 Punkten erreicht haben, schließen wir den Trade mit einem Gewinn von 200 Punkten.
Insgesamt konnten wir daher 150 Punkte verdienen (Gewinn: 200 Punkte, Verlust: 50 Punkte). Wie sich dieses Ergebnis auf den Kontostand auswirkt, hängt davon ab, mit welcher Positionsgröße gehandelt wurde. So hat beispielsweise beim Trading mit 1 DAX CFD jeder Punkt einen Wert von 1 €. In diesem Fall erhöht sich daher der Kontostand um 150 €.
Erfahrene Trader handeln allerdings häufig mit größeren Positionsgrößen: Wer beispielsweise mit 5 DAX CFDs getradet hat, konnte im Endeffekt 750 € verdienen.
Mit der Zeit werden Sie sich dann immer sicherer fühlen – in diesem Fall spricht dann auch nichts dagegen, die Positionsgröße schrittweise zu erhöhen.
Ja, es ist möglich, mit dem Trading Geld zu verdienen. Allerdings ist es dazu notwendig, eine profitable Strategie zu traden und niemals aus dem Bauch heraus. Außerdem kommt es darauf an, ein gutes Risiko- und Money-Management einzusetzen. Zudem sollte man darauf achten, nur solche Trades zu handeln, die über ein gutes Chance Risiko Verhältnis verfügen.
Der Verdienst hängt beim Trading vor allem davon ab, mit welcher Positionsgröße gehandelt wird. So hat beispielsweise beim Trading mit 1 DAX CFD jeder Punkt einen Wert von 1 €. Wenn daher die Kurse um 200 Punkte ansteigen, bedeutet dies bei einem Long-Trade einen Gewinn von 200 €.
Ja, bei einigen Brokern ist es möglich, bereits mit wenigen hundert Euro ein Handelskonto für das Traden zu eröffnen. Als Trader mit geringerem Kapitaleinsatz profitieren Sie hierbei von der Tatsache, dass es sich bei CFD um gehebelte Finanzinstrumente handelt.
Leider sind viele Trader nicht erfolgreich, was vor allem daran liegt, dass sie über keine profitable Strategie verfügen. Außerdem ist es entscheidend, ein gutes Risiko- und Money-Management zu nutzen. Insgesamt bietet es sich an, das Trading auf einem Demokonto zu trainieren.
Wie Sie gesehen haben, benötigen Sie nicht viel Kapital, um mit dem Trading beginnen zu können. So genügen bei vielen Brokern bereits wenige hundert Euro, um ein Handelskonto zu eröffnen. Auch mit kleineren Geldeinsatz sind höhere Gewinne möglich, wenn gehebelte Finanzprodukte wie CFDs eingesetzt werden.
Die Höhe der Gewinne, aber auch der Verluste hängt hierbei davon ab, mit welcher Positionsgröße Sie handeln.
Sie sollten hierbei darauf achten, über eine gute Strategie zu verfügen und auch das Money Management berücksichtigen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Basiswerte Sie mithilfe von CFD traden. Beliebt sind insbesondere Aktienindices und Währungen (Forex). Das Forex Trading lernen kann sich daher ebenfalls als lukrativ erweisen.

Zum Anbieter
*



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.