

Social Trading Strategien sind seit nahezu zwanzig Jahren geläufig im Handel. Trading und sozialer Austausch sind über die Handelsplattform miteinander verschränkt. Teilnehmer können sich Rat und Tipps innerhalb der meist großen Community holen. Das Konzept lässt sich sehr differenziert nutzen.
Selten bleibt es beim Social Trading bei reiner Kommunikation. In den meisten Fällen können Trader anderen Tradern nicht nur folgen, sondern deren Aktivitäten kopieren. Neben dem bloßen Kopieren ist auch ein überlegtes Vorgehen möglich. Mit geeigneten Strategien im Social Trading können Geübte ihre Renditen steigern. Welche Ansätze dabei verfolgt werden können, stellen wir im folgenden vor.
Unsere Social Trading Empfehlung
Dass man das Trading um eine soziale Komponente bereichern kann, entdeckten Broker schnell, als Facebook im Jahr 2008 europäische Länder eroberte. Die Idee des digitalen Austauschs griffen innovative Finanzdienstleister auf. Sie entwickelten eigene Handelssoftware, die eine vollumfängliche Ausstattung für das Trading mitbrachte, zusätzlich aber das Liken, Folgen und Kommentieren möglich machte.
Dank dieser Angebote handeln Teilnehmer im Social Trading nicht isoliert. Sie sind in ständigem Kontakt mit anderen Tradern, beziehen daraus Anregungen und können ihrerseits Impulse geben. Neben der öffentlichen und privaten Kommunikation gehört zu den Stärken des Social Tradings vor allem, dass erfolgreiche Trader ihr Vorgehen offenlegen können.
Andere Teilnehmer können diese Aktivitäten kopieren – sei es als einzelne Social Trading Strategien oder durch die Übernahme aller Aktivitäten eines bestimmten Signalgebers. Das nützt beiden Seiten – der Signalgeber wird auf die eine oder andere Weise vergütet, die Kopierer werden nach Angabe der Broker schneller selbst zu profitablen Tradern, denn sie schauen ihren Vorbildern regelrecht über die Schulter.
Ein Anbieter von Social Trading beschränkt sich nur selten auf den Austausch der Teilnehmer – oft handelt es sich dann um Spezialfälle. Ein bekanntes Beispiel ist TradingView, eine Plattform, die einen Fokus auf den Austausch bei der Chartanalyse legt. Weitaus häufiger als die reine Kommunikation ist die Möglichkeit, andere Trader zu kopieren.
✅ Kopieren ist nicht gleich kopieren im Social Trading
✅ Trader-Profile geben Aufschluss über die Erfolgsquote von Signalgebern
✅ Nutzer können ihre Investitionen unter Umständen steuern
Dabei haben Nutzer die Wahl zwischen dem sogenannten Copytrading und dem Mirrortrading. Beide nutzen einen ähnlichen Ansatz, sind jedoch nicht vollkommen austauschbar. Gemeinsam haben sie, das Interessierte mithilfe von Filtern nach Signalgebern suchen, die den eigenen Handelszielen, der Risikoaffinität des Kopierenden und dem gewünschten Trading-Stil entsprechen.
Persönliche Profile, wie man sie von Sozialen Medien kennt, geben Einblicke in die Trading-Historie des Signalgebers, seine Ausrichtung und seine Erfolge, mitunter auch in laufende Positionen und deren Entwicklung.
Beim Copytrading können nun einzelne Trades kopiert werden, aber auch vollständige Portfolios. Dabei legen die Kopierenden fest, wie viel Kapital in die kopierten Aktivitäten fließen soll. Kopiert wird also nicht deckungsgleich, sondern proportional.
Im Gegensatz dazu übernimmt der Kopierer beim Mirrortrading die Aktivitäten des Vorbilds 1:1 – die Abläufe sind automatisiert und erlauben keine bewusste Anpassung. Einerseits gehen Teilnehmer ein gewisses Risiko ein, weil sie sich hundertprozentig auf den ausgewählten Signalgeber verlassen – andererseits müssen sie sich nicht weiter mit der Wertentwicklung einer Position befassen.
In allen Fällen profitieren Kopierer von den Erfolgen des Signalgebers. Mit differenzierten Strategien im Social Trading lässt sich die Rentabilität dieser Form des Handels sogar noch steigern.
Auf den ersten Blick scheint für eigene Strategien beim Social Trading wenig Raum – schließlich werden im Copytrading oder Mirrortrading die Aktivitäten des Signalgebers übernommen. Die Vorbilder werden allerdings ausgewählt anhand bestimmter Schwerpunkte. Dabei kann es sich um die gehandelten Anlageklassen und den Tradingstil handeln. Bei einem Broker, der für das Social Trading gut aufgestellt ist, finden Interessierte neben Margin Trading Strategien im Rahmen des Daytradings auch andere Verfahren – etwa in Form von Swing Trading Strategien.
Das ist insbesondere für Einsteiger probat – sie erleben anschaulich, wie der Handel im Einzelfall abläuft, lernen dadurch hinzu und erhalten Impulse für die Entwicklung eigener Strategien. Wer sich intensiv um die Aneignung des Trading-Wissens bemüht, wird irgendwann selbst zum Signalgeber aufsteigen.
Auf dem Weg in die Eigenständigkeit wählen Anfänger eine von drei Vorgehensweisen – den geläufigen Social Trading Strategien.
Die meisten Einsteiger übernehmen zunächst alle Aktivitäten eines ausgewählten Vorbilds. Überzeugt dessen Performance, wird das gesamte Portfolio kopiert. Der Vorteil: viel nachdenken und ein tieferes Verständnis mitbringen muss der Kopierer nicht. Bei einem erwiesenermaßen erfolgreichen Signalgeber kann sich diese Strategie im Social Trading auszahlen. Erlebt der Signalgeber allerdings just dann eine Misserfolgssträhne, kommt dies auch die Follower teuer zu stehen.
Ebenso wie bei der Zusammenstellung eines Wertpapierportfolios wird auch beim Social Trading eine gewissen Diversifizierung angeraten. In der Praxis bedeutet dies, dass man sich nicht auf einen Signalgeber konzentrieren sollte – statt dessen können Strategien und Portfolien verschiedener Trader mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Stilen kopiert werden. Das eigene Kapital wird dabei anteilig zugewiesen. Diese Methode führt eher zum Erfolg und schützt vor Verlusten. Sinnvoll ist sie aber nur, wenn die ausgewählten Signalgeber auch unterschiedliche Assets handeln.
Wer bereits Erfahrungen im Copytrading gesammelt und selbstständig gewinnbringend gehandelt hat, kann sich an eine andere Variante des Kopierens wagen. Beim „Trade the Trader“ übernehmen Kopierer offene Trades mit Negativsalden und geben sie an den Signalgeber zurück, wenn sie sich positiv entwickeln. Das ist riskanter, aber für Trader, die begriffen haben, worum es geht, auch lohnender.
Aus einer Vielzahl von Copy Trading Strategien können Teilnehmer zwar hinsichtlich der gehandelten Werte wählen, bei den eigenen Aktivitäten bleiben unter dem Strich aber nur die drei aufgeführten Ansätze. Wer noch nach dem eigenen Stil sucht, sollte sich bei den ersten Schritten im Social Trading an die Ratschläge halten, die erfahrene Trader Neulingen mit auf den Weg geben.
Auch wenn die Versuchung, beim Handel mit Hebelprodukten schnelle Renditen zu erzielen, verlockend ist.
Im Social Trading finden Teilnehmer Vorbilder, die Währungen, Aktien und Anleihen, Indizes, Fonds und Rohstoffe handeln. Jede Assetklasse hat ihre Besonderheiten, Hebelfaktoren und Renditepotenziale.
Denn mit jedem offenen Trade steigen die Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Analyse.
Der Margin-Handel mit CFDs ermöglicht Gewinne auch bei fallenden Kursen.
Hilfreich ist es grundsätzlich, ein Trading-Tagebuch zu führen. Auch beim Social Trading wird der eigene Lernvorgang deutlich beschleunigt, wenn Einsteiger ihr Vorgehen und die daraus resultierenden Erfolge (und Misserfolge) kritisch hinterfragen und sich dabei Notizen machen.
Wer das Social Trading für sich entdeckt, möchte in den meisten Fällen vor allem eins: den Weg zum gewinnbringenden Handel abkürzen. Das Kopieren bei Tradern, die bereits profitable eigene Strategien im Social Trading umsetzen, scheint der einfachste Weg. Auf den ersten Blick stimmt auch, was Broker hinsichtlich der Potenziale versprechen. Allerdings sollte es nicht beim bloßen Kopieren bleiben. Wer einfach sein Kapital vielversprechend platzieren möchte, kann dies genau so gut bei einem Robo Advisor tun.
Das Anliegen aller Social Trading Plattformen ist ein anderes. Durch den Austausch in der Gemeinschaft der Nutzer sollen Trader ihre Fähigkeiten schneller und besser verfeinern und dabei auch Anregungen zu Themen erhalten, an die sie selbst nicht auf Anhieb denken.
Die Beschäftigung mit den kopierten Trades und Portfolios und das Hinterfragen der Methodik von Signalgebern schärft den Blick für die Dinge, die den eigenen Präferenzen entsprechen. Schritt für Schritt gelangen Nutzer so zu ihrem eigenen Stil und erzielen erste Gewinne. Das sollte zunächst aber nicht im Vordergrund stehen.
Unsere Social Trading Empfehlung
Ob der Einstieg ins Social Trading gelingt, ist eine Frage des eigenen Engagements – und der Unterstützung durch den Broker. Die besten Anbieter begnügen sich nicht mit der Bereitstellung einer geeigneten Plattform. Sie begleiten Einsteiger von Anfang an und können bei den wichtigsten Qualitätskriterien rundum überzeugen.
| 🔒 Eine sichere Handelsumgebung ist auch im Copytrading wichtig. Die führenden Broker sind für ihr Geschäft lizenziert und werden durch nationale Finanzaufsichten reguliert. Dies sorgt für die Einhaltung der EU-weit geltenden Richtlinien für die Geschäftspraktiken und den Einlagenschutz. | 📚 Ein umfangreiches, abwechslungsreiches Portfolio zieht nicht nur Anfänger an, sondern auch erfahrene Trader – in diesem Fall können Kunden eines Brokers davon ausgehen, dass auch die Zahl und Qualität der Handelssignale sich sehen lassen kann. |
| 💵 Die Kosten und Konditionen dürfen Broker im Social Trading selbst festlegen. Allerdings sollten Neukunden schon vor der Entscheidung für ein Handelskonto eingehend Bescheid wissen über die Gebühren, mit denen sie rechnen müssen. Das gilt für die Handelskosten, eventuelle zusätzliche Gebühren für das Kopieren von Social Trading Strategien und zusätzliche Kosten beispielsweise für Auszahlungen oder Inaktivität. | 🖥️ Die Handelsplattform beim Broker sollte mit den notwendigen sozialen Funktionen ausgestattet sein – darüber hinaus muss sie aber auch ganz regulär im Daytrading bestehen können. Eine schnelle und zuverlässige Übermittlung von Echtzeitkursen und die Orderaufgabe einschließlich verschiedener Zusätze wünschen sich Einsteiger und Fortgeschrittene ebenso wie das komplette Tool-Set für die Technische Analyse. |
| 💬 Eine bund aktive Community ist eine Hilfe und Inspirationsquelle. Einen Bildungs-Hub ersetzt sie allerdings nicht. Die strukturierte Vermittlung von Finanz- und Trading-Wissen durch didaktisch anspruchsvollen Content zeichnet die besten Broker aus, und ein Demokonto für erste Einblicke ins Social Trading und das risikolose Üben gibt es auch. | 📊 Einblicke in die Leistung der Signalgeber und Filter für die Auswahl geeigneter Vorbilder helfen dabei, erfolgversprechende Kandidaten für die eigenen Vorhaben zu identifizieren. Die Bewertung anderer Nutzer hinzuziehen zu können, ist ebenfalls von Vorteil. |
Der Schnelleinstieg durch das Copy Trading ist verlockend – doch wer dabei bleiben und längerfristig erfolgreich traden will, sollte sich die nötigen Kenntnisse aneignen. Natürlich hilft bei Bedarf die Gemeinschaft. Sinnvoller ist es, Bildungsangebote beim Broker wahrzunehmen und durch aufeinander aufbauende Inhalte ein tiefer gehendes Verständnis für die Finanzwelt zu entwickeln. Bei den besten Brokern gibt es dafür eigenen Content, der multimedial die Theorie vermittelt – und an die Praxis ist ebenfalls gedacht.
Vorkenntnisse in der Wirtschaft sind ein Vorteil – aber auch vollständige Laien können das Trading erlernen. Interesse, Disziplin und ein guter Bildungs-Hub schaffen die Grundlagen dafür. Broker, die schon länger im Geschäft sind, kennen den Informationsbedarf ihrer Kunden und wissen, welche Medien sie für welche Zwecke nutzen.
…holen Teilnehmer unterschiedlicher Kenntnisstufen ab und vermitteln in eingängigen Lektionen modular wichtige Themen. Die Überprüfung der eigenen Kenntnisse durch Tests ist mitunter Teil solcher E-Learning Angebote.
…widmen sich ausgewählten Themen. Hier sind allgemeingültige Referenzen, Nachschlagewerke, aber auch aktuelle Themen in Form von Blogs angesiedelt.
…kommen zum Einsatz, wenn praktische Abläufe gezeigt werden sollen. Das funktioniert hervorragend bei der Erläuterung von Software, aber auch bei der Einführung in die Technische Analyse.
…abgehalten von Fachleuten, sind oft Veranstaltungen zu Schwerpunkt-Themen. Sie können live oder als Aufzeichnung abgerufen werden. Bei besonders hochwertigen Veranstaltungen mit Anmeldung können Teilnehmer mit den Experten kommunizieren und Fragen stellen.
…sind aktueller Content, gewidmet bestimmten Assets. Sie sollen Anregungen für eigene Trades bieten, lassen den Leser oder Zuschauer aber auch die Methodik des Analysten verstehen.
Der Übergang von der Theorie zur Praxis bietet dann doch noch Neues und Unvorhergesehenes. Um Neulingen diesen Schritt zu erleichtern, werden Demokonten zur Verfügung gestellt. Die kostenlose, unverbindliche Demo ist außerdem ein Mittel, mit dem Interessierte feststellen können, ob ein bestimmter Broker oder das Social Trading für sie geeignet sind.
Ein Demokonto ist eine Übungsversion der Software. Sie ist voll funktional, alle handelbaren Werte und auch Social Trading Strategien können mit der Testversion auf realistische Weise erlebt werden. Da kein eigenes Geld eingezahlt, sondern mit virtuellem Guthaben gehandelt wird, entsteht dem Nutzer kein Risiko.
Für das Üben und Vertiefen der erlernten Theorie ist dies ein unschätzbarer Vorteil. Die ausgiebige Nutzung des Demokontos sollten Neulinge auf keinen Fall überspringen. Selbst erfahrene Trader nutzen die Demo gern – als Testumgebung, aber auch, um die Services eines neuen Brokers zu prüfen.
Unsere Social Trading Empfehlung
Auch beim Kopieren von anderen Tradern lassen sich unterschiedliche Ansätze beobachten. Teilnehmer übernehmen Social Trading Strategien einzeln oder gesamte Portfolios. Sie kopieren von einem oder mehreren Tradern Positionen auf unterschiedliche Werte und Anlageklassen.
Erste Einblicke in das Kopieren von Handelssignalen erhalten Interessierte durch ein Demokonto – kostenlos und unverbindlich. Um echte Strategien zu kopieren, muss ein Handelskonto eröffnet und kapitalisiert werden. Danach können geeignete Signale mithilfe der Filter gesucht und übernommen werden.
Ob Trader für die Übernahme der Strategien anderer zahlen und wie, entscheidet der Broker. Einige Broker integrieren die Vergütung für die Signalgeber in die Handelskosten, andere berechnen eine Gebühr im Erfolgsfall und anhand des Werts der Position. Die Kostenstruktur ist bei seriösen Brokern auf der Website einzusehen.
Das Social Trading ist überwiegend eine Form des Daytradings, die Spekulation erfolgt dabei mithilfe von Hebelprodukten wie CFDs. Die Renditen unterliegen der Abgeltungssteuer, die 25% der Gewinne ausmacht. Deutsche Finanzdienstleister führen den Steuersatz automatisch ab. Wer sich für das Social Trading einen Broker im Ausland sucht, muss sich selbst um die Versteuerung der Gewinne kümmern.
Im Social Trading Strategien anderer Teilnehmer zu übernehmen, verspricht schnelle Renditen ohne eingehende Beschäftigung mit den Abläufen – auf den ersten Blick. Wer vorhat, seine Kompetenzen weiter zu entwickeln und tatsächlich zu einem besseren Trader zu werden, begnügt sich nicht mit dem Kopieren.
Schon das Copytrading lässt sich differenziert nutzen. Eine Diversifizierung verspricht ein höheres Maß an Sicherheit als die Beschränkung auf einen oder wenige Trader und hilft dabei, unterschiedliche Anlageklassen und Handelsstile zu berücksichtigen. Wer sich die Zeit nimmt, von den Bildungsressourcen beim Broker Gebrauch zu machen, wird anspruchsvollere Methoden entdecken und hat die Gelegenheit, selbst zum Signalgeber aufzusteigen.
Unsere Social Trading Empfehlung





Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.