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Was ist ein Backtest? – Handelsstrategien & Infos für Trader

Datum: 27.01.2025
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • Effektive Strategieentwicklung: Backtesting ermöglicht die Bewertung und Optimierung von Handelsstrategien anhand historischer Marktdaten, um die Robustheit und Performance zu simulieren.
  • Realitätsnahe Tests: Es werden keine hypothetischen Annahmen getroffen – Backtesting basiert auf realen Wirtschaftsdaten, was die Ergebnisse besonders aussagekräftig macht.
  • Vielfältige Analysemöglichkeiten: Von kurzfristigen Scalping-Strategien bis hin zu langfristigen Trendfolgen können Strategien über verschiedene Zeithorizonte getestet werden, abhängig von der Qualität der verfügbaren Daten.
  • Wichtige Voraussetzungen: Für aussagekräftige Ergebnisse sind präzise historische Daten, geeignete Software wie MetaTrader, cTrader oder TradingView und eine klar definierte Handelsstrategie mit Ein- und Ausstiegspunkten essenziell.

Um die Frage zu beantworten, was ein Backtest (Rückwärtstest) ist, braucht es ein grundlegendes Verständnis für die Märkte. Der Test bietet die Chance, verschiedene Strategien zu simulieren, um ein diversifiziertes und breit aufgestelltes Portfolio für verschiedene Assetklassen entwickeln zu können. Dazu gehören auch Differenzkontrakte (CFDs oder Contracts for Difference), deren Trading über Broker wie zum Beispiel Pepperstone abgewickelt wird.

Um diese Strategien zu validieren, sind verschiedene Testszenarien im Einsatz. Backtesting gehört zu den grundlegenden Methoden, mit denen Handelsstrategien bewertet werden – bevor reales Kapital zum Einsatz kommt.

Der Vorteil: Beim Backtest werden keine in die Zukunft orientierten Rahmenbedingungen verwendet, die sich auf hypothetische Zahlen stützen. Die Methode fokussiert sich auf reale Wirtschaftsdaten, um damit die Performance zu simulieren.
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Wie sieht der Backtest im Wertpapierhandel aus?

Hinter dem Begriff Backtesting steht eine analytische Bewertungsmethode, mit der Anleger ihre Handelsstrategien für beispielsweise CFDs auf Aktien, Devisen oder ETFs auf den Prüfstand stellen.

Im Kern geht es um eine Simulation der Märkte, die mit historischen Marktdaten durchgeführt wird. Dahinter steht ein Kernziel: Die Effektivität einer Strategie bewerten und deren Potenzial für die eigene, globale Ausrichtung des Portfolios abzuschätzen.

Dass sich Backtesting den historischen Marktdaten bedient, hat aus Sicht der Anleger mehrere Vorteile.

  1. Backtesting setzt die Handelsstrategie einem realen Stresstest aus, da keine fiktiven Annahmen der Kursentwicklung zugrunde liegen, die immer einem Bias-Risiko unterliegen (subjektive Einstellung der Trader können Einflussfaktoren auf die Kursprognose überbewerten und zu negativ einschätzen).
  2. Backtesting zeigt nicht nur positive Aspekte einer Tradingstrategie auf, mit Hilfe der Simulation lassen sich Hochrisikoszenarien und Drawdowns für die Strategie erkennen.
  3. Backtesting lässt sich über verschiedene Zeithorizonte skalieren. Anleger können die Performance ihrer Strategie über kurz-, mittel- und langfristige Anlagehorizonte simulieren. Einzig die Verfügbarkeit der historischen Marktdaten wird zu einem limitierenden Faktor.

Mithilfe des Backtestings finden Trader heraus, wie gut die gewählte Strategie funktioniert und wie erfolgreich der Ansatz auf lange Sicht ist.

Was ist ein Backtest

Shutterstock/ Moon Safari

Voraussetzungen für das Backtesting im CFD-Handel

Die Frage: „Was ist ein Backtest?“ lässt sich vergleichsweise schnell erklären. Um Backtesting als Anleger erfolgreich zu praktizieren, müssen aber Voraussetzungen erfüllt sein. Einerseits geht es dabei um die verfügbaren Daten, auf der anderen Seite die technischen Voraussetzungen, um die Strategie zu simulieren.

1️⃣ Versorgung mit historischen Daten:

Es sind qualitativ hochwertige und präzise Daten als Grundlage für den Backtesting-Prozess erforderlich. Hierzu zählen die Kursdaten verschiedener Assets, wie Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurse sowie Volumendaten. Je nach Assetklasse braucht es zusätzliche Informationen, wie beispielsweise die Spreads im Zusammenhang mit CFDs.

2️⃣ Software als Simulationsplattform:

Die großen Datenmengen, welche für eine qualifizierte Aussage im Backtesting erforderlich sind, wird kaum ein Trader manuell bearbeiten. Moderne Handelsplattformen wie MetaTrader, cTrader oder Tools wie TradingView integrieren inzwischen Backtesting-Funktionen, die sich in den Testumgebungen über verschiedene Zeithorizonte skalieren lassen.

Eine weitere Voraussetzung ist die Entwicklung einer Handelsstrategie. Diese muss klar definierte Parameter wie exakt nachvollziehbare Ein- und Ausstiegspunkte sowie Regeln zu den Stop-Loss- und Take-Profit-Punkten umfassen. Ohne diese Voraussetzungen werden die Aussagen des Backtestings ungenau und liefern letztlich keine praktisch verwertbaren Ergebnisse.

An die Datenqualität müssen dabei besondere Maßstäbe angelegt werden. Dies gilt insbesondere für die Qualität der verwendeten Daten hinsichtlich des Verdichtungsgrads (Granularität). Ein Anspruch, der sich je nach gewählter Strategie durchaus unterscheiden kann. Je nach Handelsstrategie sind unterschiedliche Zeitrahmen zu betrachten.

Fürs Scalping sind die Daten innerhalb eines Handelstages entscheidend, während Swing-Trading-Strategien auch mit Tages- oder Wochenkursen funktionieren. Zusätzlich muss an diesem Punkt klar sein, dass die benutzten Daten vollständig sind und fehlende Datenpunkte die Ergebnisse nicht verfälschen.

Um ein realistisches Backtesting zu ermöglichen, müssen Wirtschaftsdaten für verschiedene Marktbedingungen (Trends, Seitwärtsbewegungen, volatile Phasen) vorliegen. Damit ist es möglich, die gewählte Strategie auf die Robustheit unter bestimmten Bedingungen zu prüfen.

Testablauf am Beispiel des Brokers Pepperstone

Wie Broker Backtesting ohne Kapitaleinsatz möglich machen, lässt sich an Pepperstone beispielsweise über die im Testkonto verfügbaren Plattformen zeigen. Die damit gemachten Erfahrungen sind auf die Plattformen des Live-Kontos direkt übertragbar, da die Software MetaTrader und cTrader für beide Varianten zur Verfügung steht.

Für den Backtest eröffnen Anleger das Demokonto, was mit wenigen Klicks erledigt ist (der Vorteil des Testkontos besteht darin, nach dem Rückwärtstest unter Live-Handelsbedingungen ohne eigenes Verlustrisiko das Trading zu simulieren). Pepperstone bietet sogar die Möglichkeit, sich direkt mit einem Social-Media-Account anzumelden. Mit diesem Zugang haben Trader Zugriff auf MetaTrader 4 und 5 sowie cTrader. Auch eine Anbindung an TradingView ist gegeben.

pepperstone backtest

▶️ Pepperstone bietet unter anderem den MT4 für den Backtest an

Die leistungsstarken Plattformen sind mit einer Funktion zum Testen von Handelsstrategien ausgestattet. Bei Pepperstone ist das Testkonto über einen Zeitraum von 30 Tagen freigeschaltet (für MetaTrader mit der Verlängerungsoption über ein Live-Konto). Es empfiehlt sich daher, das Backtesting mit dem Broker vorzubereiten – und sich mit dem Pepperstone Hebel, den Margins und Spreads des Brokers im Vorfeld zu beschäftigen.

Im MetaTrader – beispielsweise der Version 5 – kann der Backtest bei Pepperstone einfach über den Reiter Ansicht und Strategietester aufgerufen werden (Alternativ gibt es dazu mit STRG + R eine Tastenkombination). MetaTrader bietet dann in einer Übersicht verschiedene Testformen und Szenarien an. Wichtig ist, für den Backtest auch noch den Expert Advisor auszuwählen. Dieses grundsätzliche Vorgehen gilt für Demo- und Live-Konto.

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Warum ist der Rückwärtstest so wichtig?

Backtesting bedeutet, sich intensiv mit Handelsstrategien und Märkten auseinanderzusetzen. Aus Anlegersicht entsteht dadurch ein gewisser Mehraufwand. Was ist ein Backtest für Differenzkontrakten und warum sollte gerade hier damit gearbeitet werden? Bei CFDs handelt es sich um hochspekulative Finanzinstrumente, mit denen Anleger an Kursbewegungen in verschiedenen Märkten partizipieren – ohne den Basiswert tatsächlich im eigenen Portfolio zu hinterlegen.

Zu den wichtigen Merkmalen der Differenzkontrakte zählt die Hebelwirkung. Anleger nutzen diese, um mit einem niedrigen Kapitaleinsatz größere Positionen am Markt zu bewegen. Dafür muss eine Margin als Sicherheitsleistung beim Broker hinterlegt werden, die nur einem Bruchteil der Investitionssumme für die gehandelte Position entspricht. Durch den Hebel (Leverage) entsteht das hohe Renditepotenzial der CFDs. Unter gewissen Marktbedingungen kann der Hebel gegen die Position des Traders arbeiten – es werden damit die Verluste gehebelt.

Da CFDs häufig in Märkten mit schnellen Kursänderungen gehandelt werden, verhält sich diese Assetklasse sehr volatil. Hierin liegt ein weiterer Grund, warum Trader Handelsstrategien unter realistischen Bedingungen testen müssen. Backtesting bietet die Chance, unter realistischen Marktbedingungen Risiken besser zu erkennen.

Gründe, die für Backtesting bei Pepperstone sprechen im Überblick:

  • Differenzkontrakte sind spekulative Finanzderivate
  • Hebelwirkung lässt sich unter verschiedenen Marktbedingungen simulieren
  •  bessere Risikobewertung der Strategie in einem volatilen Marktumfeld
Was ist Backtesting

Shutterstock/  Shutterstock AI

Chancen-Risiko-Analyse für CFD-Strategien

Backtesting erlaubt es, eine Strategie über verschiedene Marktphasen hinweg zu bewerten. Diese Möglichkeit ist besonders für CFDs wichtig, da es in dieser Anlageklasse für die Märkte oft zu einem Wechsel zwischen Auf- und Abwärtstrends sowie Seitwärtsphasen kommt.

Hieraus ergeben sich die Chancen und Risiken der Differenzkontrakte – was sich mithilfe des Backtestings sehr gut darstellen und für die einzelnen Strategien überprüfen lässt.

  • Backtesting der Tradingchancen: Analyse und Ermittlung, für welche der verschiedenen Marktphasen in der Vergangenheit sich die Strategie als besonders profitabel erwiesen hat, wie beispielsweise während eines starken Aufwärtstrends oder bei kurzfristigen Volatilitätsspitzen.
  • Risikoanalyse mit Backtesting: Das Ziel ist die Identifikation von Schwachstellen innerhalb der Strategie in Form massiver Drawdowns und Verluste in verschiedenen Marktumfeldern.

Das Ergebnis der Simulation verschiedener Szenarien liefert wichtige Informationen und Hinweise dazu, wie robust die gewählte Strategie ist. Gleichzeitig liefert das Backtesting für die CFD-Tradingstrategien wichtige Informationen zur Adaption der Strategien, um die Robustheit für unterschiedliche Marktumfelder zu verbessern.

Vorteile der Tests für verschiedene Anlegergruppen

Dank der Chancen-Risiko-Analyse hilft das Backtesting bei Pepperstone, Verlustrisiken zu identifizieren und kann Anleger dabei unterstützen, ihre Anlagestrategien zu verbessern. Damit richtet sich diese Methode sowohl an Anfänger als auch erfahrene Trader.

Für Neulinge bietet die Testmethode auf der einen Seite die Gelegenheit, ein tieferes Verständnis der Marktmechanismen zu entwickeln und die Funktionsweise der Märkten sowie den Einfluss verschiedener Rahmenbedingungen, wie:

  • geopolitische Spannungen
  • Innovationsdynamiken
  • Zentralbankentscheidungen

besser zu verstehen.

Auf der anderen Seite kann sich mit dem Backtesting eine steil ansteigende Lernkurve entwickeln. Speziell im Zusammenhang mit einem Demokonto lassen sich Strategien sogar testen, ohne echtes Kapital einzusetzen. Damit legt das Backtesting die Grundlage, um fundierte und unter realen Bedingungen validierte Handelsentscheidungen zu treffen.

Erfahrene Anleger nutzen die Tests zur Optimierung bestehender Strategien. Parallel hilft die Methode bei einer Bewertung neuer Strategien, bevor diese zum ersten Mal im Live-Handel als neuer Ansatz angewandt werden.

Versierte Anleger begreifen das Backtesting aber auch als Stress-Test: Dank der Simulation außergewöhnlicher Marktbedingungen ist die Resilienz der gewählten Tradingstrategie darstellbar.

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Strategien für das Backtesting

Mithilfe des Backtestings und der Pepperstone Demo lassen sich verschiedene Handelsstrategien auf den Prüfstand stellen und unter realen Bedingungen beobachten. Welche Ansätze werden von Tradern in diesem Zusammenhang häufig verwendet?

Die Trendfolgestrategie

Hier der Trendfolgestrategie steht der Ansatz, dass sich solide Markttrends eher fortsetzen, als dass sie sich umkehren. Ein Ansatz, der gern für volatile Märkte wie den CFD-Handel benutzt wird. Das Ziel der Trendfolgestrategie besteht darin, klare Trends zu identifizieren – um dann in den Markt einzusteigen. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, den Einstiegspunkt zu finden, sondern den Trend so lange wie möglich zu halten.

Als wichtige Signalgeber fungieren Indikatoren wie:

  • gleitende Durchschnitte
  •  der Average Directional Index (ADX) oder
  • Trendlinien.

Eingesetzt wird die Strategie beispielsweise für Währungen oder Rohstoffe, bewährt sich aber auch für Aktien. Wie kann ein Backtest aussehen? Als Trendfolge-Einstiegssignal wird für den Aufwärtstrend das Schneiden der 200-Tage-Linie durch die 50-Tage-Linie von unten nach oben definiert. Für den Ausstiegspunkt liefert das Schneiden der Kurslinie durch die 50-Tage-Linie von oben nach unten das Signal. Im Backtesting zeigt sich anhand der historischen Daten, wie zuverlässig diese Strategie in der Vergangenheit performt hat.

Was ist Backtest

Shutterstock/ himeling

Simulation der Breakout-Strategie

In der Breakout-Strategie wird darauf gesetzt darauf, dass sich der Kurs nach dem Durchbrechen eines Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus stark in eine Richtung bewegt. Der Vorteil dieser Strategie liegt darin, dass Breakouts ein Möglichkeit zum frühzeitigen Einstieg in eine Position bieten. Diese Ausbrüche entstehen nicht selten als Reaktion auf Wirtschaftsnachrichten oder geopolitisch wichtige Entscheidungen.

Im Backtesting zeigt sich schnell, wo mögliche Schwachstellen im gewählten Breakout-Ansatz liegen. Dazu gehört ein nur kurz angedeuteter Ausbruch, der Kurs des Assets fällt innerhalb kurzer Zeit wieder unter das Widerstandsniveau.

Um diesen Fehler zu verhindern, muss eine Volumenanalyse durchgeführt werden. Im Backtest lässt sich mit historischen Daten oft beobachten, wie sich das Handelsvolumen um den Breakout ändert.

Was ein Backtest für die Breakout-Strategie sehr gut zeigt, wie wichtig das Setzen eines Stop-Loss ist. Diese Ausstiegsstrategie verhindert, dass Verluste eskalieren. Die Simulation im Backtest zeigt sehr gut, wie sich Indikatoren – zum Beispiel:

  • MACD (Moving Average Convergence Divergence)
  •  Bollinger Bänder
  • Fibonacci-Retracements
  • Volumen-basierte Indikatoren

in der Vergangenheit verhalten haben und sich bei einem stabilen Breakout verhalten.

Backtesting hilft, potenzielle Breakouts zu simulieren und Parameter wie Volumen oder Preisbewegungen genauer zu analysieren.

Scalping-Strategien verbessern

Scalping-Strategien nutzen niedrige Gewinne, die aus kurzfristigen Preisbewegungen realisiert werden. Damit ist diese Strategie eher für Daytrading interessant und setzt voraus, dass Anleger bei einem Broker wie Pepperstone Gebühren genau im Auge behalten.

Backtesting spielt eine besondere Rolle, da hiermit die Feinjustierung der Parameter (Intervalle für den Ein- und Ausstieg) möglich ist. Mit den Demokonten der Broker ist für die Simulation eine Kostenanalyse (Transaktionskosten und Slippage) zur Bewertung der Rentabilität möglich.

Da beim Scalping schnelle Entscheidungen erforderlich sind, ist das Backtesting an dieser Stelle auch ein Stress-Test für die Robustheit der Methode gegenüber hoher Volatilität.

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Testfehler und deren Vermeidung

Im Rahmen der Simulation können verschiedene Fehler passieren, die sich am Ende auf die Bewertung der Ergebnisse auswirken. Dazu gehört die Überanpassung (Overfitting). Hierbei wird die Handelsstrategie sehr stark an die historischen Daten angepasst und optimiert. In der Praxis kann sich der Markt aber anders verhalten – was zum teilweisen Versagen der Strategie führt.

Um diesem Fehler aus dem Weg zu gehen, wird über verschiedene Zeiträume und Märkte getestet. Zusätzlich sollte für die Simulation darauf geachtet werden, dass Extremereignisse in der Testumgebung nicht überrepräsentiert sind.

Ein zweiter Fehler ist das Ignorieren von Transaktionskosten und Slippage. Damit wirken viele Strategien profitabler. Tatsächlich verringern die Kosten deren Rentabilität aber deutlich. Zur Vermeidung muss die Backtesting-Umgebung realistische Transaktionskosten integrieren und sollte in der Lage sein, Slippage (in volatilen Märkten) zu simulieren.

Zudem laufen unerfahrene Anleger Gefahr, durch unrealistische Annahmen und deren Folgen falsche Ergebnisse zu erhalten. Solche Annahmen können die sofortige Ausführung von Trades oder unbegrenzte Liquidität sein, was am Markt nicht eintritt. Damit dieser Fehler nicht passiert, müssen die Marktdaten unter realistischen Rahmenbedingungen simuliert werden, was die Ausführung und Verzögerungen betrifft.

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▶️ Die Pepperstone Handelsplattformen bieten viele Features

Fazit: Dank Backtest eine bessere Performance erreichen

Um besser zu verstehen, was ein Backtest ist, lohnt sich ein Blick auf seine Bedeutung für die Entwicklung und Validierung von Handelsstrategien. Obwohl ein umfassender Backtest mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist, erweist sich diese Methode als unverzichtbar, um die Robustheit und Performance einer Strategie unter realen Bedingungen zu überprüfen. Durch die Anwendung auf historische Daten erhalten Trader wertvolle Erkenntnisse, bevor sie ihr Kapital im echten Markt einsetzen – ein entscheidender Schritt für langfristigen Erfolg.

Trading testen – Häufige Fragen und Antworten

▶️ Ist Pepperstone der einzige Anbieter, um Erfahrungen mit dem Test zu machen?

Wer als Anleger bei Pepperstone Erfahrungen mit dem Backtest macht, kann diese Erfahrungen auch auf andere Anbieter übertragen, bei denen Anleger ein Demokonto eröffnen dürfen.

❓ Sind Backtests auch ohne Demo- oder Live-Konto möglich?

Es ist theoretisch möglich, auch ohne Handelsplattform mit integrierter Datenquelle eine Strategie zu überprüfen. Es braucht dafür aber eine zuverlässige Datenquelle für die historischen Daten und eine Testumgebung, mit der verschiedene Handelssituationen simuliert werden.

📊 Ist die Testmethodik auf verschiedene Anlageklassen anwendbar?

Ja, es ist durchaus möglich, damit verschiedene Assetklassen zu simulieren – etwa über den ETF Backtest oder die Simulation von Devisenmärkten. Es gelten natürlich alle genannten Hinweise zu den Vorteilen und Schwachstellen der Tests.

📲 Was sollte für den Backtest noch berücksichtigt werden?

Ein sehr wichtiger Aspekt betrifft die Betrachtung der Simulation im Kontext der eigenen Risikostrategie. Jeder Backtest muss diesen Punkt berücksichtigen.

🛡️ Warum ist das Ausführungsrisiko so wichtig?

Gerade in sehr volatilen Märkten kann es passieren, dass zwischen dem Erteilen und Ausführen einer Order die Kurse eine signifikante Bewegung ausführen, was deutliche Verluste nach sich zieht.

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