

Einen gut zugänglichen Einstieg in den digitalen Vermögensaufbau bietet Whitebox seit 2017. Dazu setzt das Unternehmen auf eine Kombination aktiver und passiver Komponenten. Die Auswahl der Strategien und Risikolevel, aber auch die Höhe der Einlagen definiert die Whitebox Gebühren.
Insgesamt können die Kosten bei Whitebox als transparent bezeichnet werden. In ihrer Gesamtheit sind sie günstig, auch im Robo Advisor Vergleich. Zudem kaufen Neukunden die Katze nicht im Sack. Wer den Fragenkatalog für die algorithmisch gestützte Anlage durchläuft, erhält danach kostenlos und unverbindlich einen Strategievorschlag einschließlich der damit verbundenen Gebühren.
Wer auf der Website von Whitebox landet, ist auf der Suche nach einem sogenannten Robo Advisor – also einem Vermögensverwalter, der Künstliche Intelligenz für die Allokation und Verwaltung seiner Strategien einsetzt. Der Algorithmus trifft Zuweisungen und Entscheidungen auf der Grundlage der Kundendaten.
Daher durchlaufen Neukunden einen relativ ausführlichen Befragungsprozess bezüglich des Depot-Typs, der geplanten Laufzeit und der angelegten Beträge, aber auch zur Finanzerfahrung und der eigenen Risikoneigung.
Da Whitebox Erfahrungen nicht nur mit klassischen, sondern auch mit nachhaltigen Produkten ermöglicht, fließt auch dies in den Fragenkatalog ein. Danach macht der Algorithmus einen Vorschlag zu einer geeigneten Strategie samt Risikostufe – den erhalten Interessierte unverbindlich per E-Mail.
Nicht nur die projizierte Wertentwickung ist Teil des Vorschlags. Die Whitebox Gebühren im ersten Jahr und über längere Anlagezeiträume werden ebenfalls berechnet.

▶️ Whitebox bietet transpatente Kosten
Wie immer setzen sich die Robo Advisor Kosten auch bei Whitebox aus den eigenen Verwaltungskosten und aus den externen Kosten für die Fonds zusammen. Whitebox schlüsselt die Gebühren auf der Website in der Übersicht über die Strategien sehr deutlich auf.
Für die passiven Anlagestrategien Whitebox Global und Global Green fällt eine pauschale Gebühr von 0,35 % p.a. an.
Bei den aktiv gemanagten Strategien Value und Value Green wird die Gebühr hingegen abhängig vom Wert des Depots veranschlagt und liegt zwischen 0,95 % und 0,35 % jährlich. Der Überblick zeigt, dass die Kosten mit steigender Anlage in Zehntelprozenten fallen:
Die genannten Whitebox Kosten werden anhand des Gesamtwertes der Anlage berechnet und beinhalten neben der Mehrwertsteuer auch die Depotführung, das Portfoliomanagement und Rebalancing, das Reporting und die kostenfreie Ausführung von Änderungen. Whitebox Gebühren für die Einzahlung oder auch Gebühren für eine Auszahlung bei Whitebox berechnet der Robo Advisor nicht.
Nicht nur die Grundgebühren für die passiven Strategien liegen in einem sehr niedrigen Bereich – auch die externen Kosten können im Anbietervergleich punkten. Da Whitebox überwiegend in ETF und ETC investiert, entstehen niedrige Gesamtkosten für die Fondsgesellschaft, die das Unternehmen mit durchschnittlich ungefähr 0,20 % pro Jahr beziffert.
Diese Kosten werden von den Emittenten direkt aus den Fonds einbehalten und decken die Auslagen der Investmentgesellschaft. Die exakten Kosten für die vorgeschlagenen Fonds sind Teil des Strategievorschlags, den Neukunden bei der Eröffnung ihres Depots erhalten – auch über die Whitebox App.

💡 Mit dem Whitebox Rechner lassen sich die Kosten gut kalkulieren
Zu den Gebühren beim Robo Advisor Whitebox gehören lediglich eine All-in Verwaltungsgebühr abhängig von der Strategie und externe Fondskosten. Versteckte Kosten konnten im Test nicht ermittelt werden.
Passive Strategien gehen mit Whitebox Gebühren von 0,35 % p.a. einher. Die Höhe der Kosten für eine aktive Vermögensverwaltung macht der Robo Advisor abhängig von der Höhe der Einlagen. Die gestaffelten Gebühren fallen mit steigendem Depotwert.
Whitebox ist ein deutsches Unternehmen – ebenso wie die depotführende flatex Bank. Daher wird die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% auf die Renditen automatisch einbehalten und an den Fiskus weitergeleitet. Kunden können jedoch Freibeträge und den Sparerpauschbetrag ausschöpfen, indem sie Whitebox einen Freistellungsauftrag erteilen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.