

XTB ist als einer der führenden Online-Broker in Europa bekannt und bietet Zugang zu einer Vielzahl von Märkten. Doch wie sieht es mit den XTB Gebühren, Kosten und Preisen aus? In diesem Artikel gehen wir auf alle relevanten Kostenarten ein. Dabei besprechen wir nicht nur die Trading-Gebühren, die im Handel anfallen, sondern auch Kosten, die bei Ein- und Auszahlungen anfallen.
Bei XTB hängen die Gebühren von verschiedenen Faktoren ab, wie dem gehandelten Finanzinstrument und dem Konto, das der Anleger verwendet. In diesem Abschnitt besprechen wir die wichtigsten Kosten, die im Handel anfallen.
Grundsätzlich fallen bei XTB keine Depotgebühren an, unabhängig davon, ob Anleger Aktien, ETFs oder CFDs handeln. Sie unterscheiden sich auch nicht hinsichtlich darin, ob der Anleger im Browser oder über die XTB App handelt. Das gilt auch, für die Auswahl von mehr als 40 Krypto CFDs.
XTB ist bekannt für wettbewerbsfähige Spreads, insbesondere auf Währungspaare (Forex) und Indizes. Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines Instruments und stellt die wichtigste Einnahmequelle des Brokers dar. Bei XTB variieren die Spreads je nach Marktlage, Liquidität und Handelsinstrument.
Die Spreads auf Hauptwährungspaare beginnen bei XTB ab 0,8 Pips, was im Vergleich sehr niedrig ist.
Der Handel mit Indizes ist ebenfalls relativ kostengünstig. So bietet XTB Spreads auf den DAX ab 0,7 Punkten und auf den S&P 500 ab 0,4 Punkten an.
Auch hier sind die Spreads wettbewerbsfähig, mit Werten ab 0,03 USD auf Gold oder 0,04 USD auf Rohöl (WTI).
Daneben können Anleger auch CFDs auf Aktien und ETFs handeln. Die hier genannten Spreads sind zudem außerordentlich günstig.
Bei Positionen, die der Anleger über Nacht hält, fallen sogenannte Swaps an. Diese basieren auf den Zinsen der zugrunde liegenden Anlage und variieren je nach Handelsinstrument. XTB bietet transparente Informationen zu den jeweiligen Swap-Sätzen, die direkt in der Handelsplattform einsehbar sind.
Die Höhe der Swag-Gebühren hängt auch von der Höhe des genutzten XTB Hebels ab. Je höher dieser ist, desto höher die Kosten.
XTB ermöglicht auch den Handel mit physischen Aktien und ETFs. Im Gegensatz zu vielen anderen Brokern verzichtet XTB auf die Erhebung von Depotgebühren. Allerdings gibt es feste Kommissionen für den Handel mit diesen Anlageklassen:
Für den Aktienhandel fallen bei XTB bis zu einem monatlichen Handelsumsatz von 100.000 EUR keine Gebühren an. Für Beträge, die darüber hinausgehen, fallen 0,2 %, mindestens aber 10 EUR, pro Transaktion an.
Bei ETFs gelten dieselben Bedingungen wie im Aktienhandel. Zu beachten ist, dass die monatliche Grenze von 100.000 EUR für Aktien und ETF-Transaktionen gilt, inklusive Sparpläne. Bei ausländischen ETFs fällt eine Fremdwährungsgebühr von 0,5 % an.
Wer sich zunächst einen Überblick über das Handelsangebot verschaffen möchte, sollte das XTB Demokonto ausprobieren.
Eine Gebühr, die bei vielen Brokern zu finden ist, ist die Inaktivitätsgebühr. Diese wird erhoben, wenn ein Konto über einen bestimmten Zeitraum inaktiv bleibt. Bei XTB wird auf eine Inaktivitätsgebühr mittlerweile verzichtet. Ihr Konot bleibt kostenfrei, egal wie lange Sie eine Pause einlegen möchten.
Wir empfehlen allerdings, das XTB Konto löschen zu lassen, wenn absehbar ist, dass es nicht mehr genutzt wird.

▶️ XTB Transparent und Fair
Neben den Trading-Gebühren spielen auch die Kosten für Ein- und Auszahlungen eine Rolle, wenn es um die Gesamtkosten eines Brokers geht. XTB bietet seinen Kunden mehrere Methoden für Einzahlungen und Auszahlungen an.
Sehr positiv ist, dass bei XTB keine Gebühren für Ein- und Auszahlungen anfallen. es spielt auch keine Rolle, ob die Zahlung per Banküberweisung, Kreditkarte oder PayPal vorgenommen wird.
Einzahlungen sind dabei in EUR und USD möglich. Bei Zahlungen in anderen Währungen könnten Gebühren anfallen, hier wäre es ratsam, sich zuvor mit dem Broker in Verbindung zu setzen.
Außerdem könnten die beteiligten Zahlungspartner wie Banken oder Kreditkartenunternehmen dem Kunden Gebühren in Rechnung stellen. So fallen häufig bei Zahlungen per Kreditkarte Kosten von bis zu 4 % des Einzahlbetrags an.
XTB bietet eine transparente Gebührenstruktur mit wettbewerbsfähigen Spreads und niedrigen Kommissionen. Die Kosten variieren je nach gehandeltem Finanzinstrument. Insgesamt stellt der Broker ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis dar.
Besonders Anleger, die häufig in Forex, CFDs oder Indizes investieren, finden die XTB Preise und Gebühren günstig. Anleger sollten die XTB Gebühren für den Aktien- und ETF-Handel im Blick behalten, wenn sie mehr als 100.000 EUR im Monat handeln.
Durch niedrige Handelskosten, fehlende Depotgebühren und eine intuitive Plattform bleibt XTB eine der besten Optionen. Dennoch empfehlen wir, die Gebührenstruktur des Brokers regelmäßig zu prüfen, ob diese auch weiterhin günstig bleibt.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.