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Dienstag, 30. März 2010

Verdienen sie ihr Geld?: Dax-Chefs im Performance-Check

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Managergehälter sollen sich an langfristigen Erfolgen orientieren. Dafür hat noch die alte Bundesregierung die gesetzlichen Weichen gestellt. Exzesse wie in den USA sind in Deutschland damit zwar nicht möglich, dennoch sorgen die Gehälter der Dax-Vorstände immer noch für Wirbel - ... (Foto: REUTERS)

Managergehälter sollen sich an langfristigen Erfolgen orientieren. Dafür hat noch die alte Bundesregierung die gesetzlichen Weichen gestellt. Exzesse wie in den USA sind in Deutschland damit zwar nicht möglich, dennoch sorgen die Gehälter der Dax-Vorstände immer noch für Wirbel - ...

Managergehälter sollen sich an langfristigen Erfolgen orientieren. Dafür hat noch die alte Bundesregierung die gesetzlichen Weichen gestellt. Exzesse wie in den USA sind in Deutschland damit zwar nicht möglich, dennoch sorgen die Gehälter der Dax-Vorstände immer noch für Wirbel - ...

...auch weil die Verdienste im Krisenjahr 2009 kaum gesunken sind, wie ein genauer Blick in die Unternehmensbilanzen zeigt.

So wenig wie Martin Blessing verdient im Dax keiner. Der Commerzbank-Chef muss wegen der Staatshilfen auf Boni und allzu üppige Fixvergütungen verzichten. Bei der Barvergütung ist bei 500.000 Euro der Deckel drauf, die Bank legt aber Sachwerte im Wert von 72.000 Euro dazu. Im Vorjahr schaffte es Blessing dank dieser Posten immerhin noch auf 729.000 Euro.

Jenseits der staatlich gestützten Unternehmen übte sich der neue MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen in Zurückhaltung. Sein Vergütungspaket beläuft sich 2009 auf 1,05 Mio. Euro. Gegenüber der Vorstandschef-Vergütung im Vorjahr ist das ein Minus von fast 60 Prozent. Die feste Vergütung von 548.000 Euro blieb jedoch über die Jahre gleich.

Für die Aktionäre von MAN lief das Jahr 2009 schon besser: Rund 40 Prozent Plus erwirtschaftete ein Anteilseigner auf Jahressicht mit Kurssteigerungen und Dividende.

Ein kleines Plus auf relativ niedrigem Niveau bei den Managerbezügen schaffte hingegen Infineon-Chef Peter Bauer. Er verdiente unter dem Strich 1,16 Mio. Euro. Für erfolgsabhängige Boni waren angesichts eines Jahresfehlbetrags von 671 Mio. Euro allerdings kein Platz.

Bei keinem Dax-Konzern ist die Diskrepanz zwischen Vergütung und Kursperformance auf Jahressicht größer: Mit satten 333 Prozent Plus steht Infineon mit Abstand an der Gewinnerspitze des Dax 2009. Das liegt jedoch insbesondere am vorhergegangenen massiven Kurssturz der Aktie.

Deutschlands oberster Stahlkocher, ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz, musste deutliche Abstriche bei seinen Bezügen machen. Mit insgesamt 1,29 Mio. Euro verdiente er fast zwei Drittel weniger als im Vorjahr. Sein Fixgehalt stieg jedoch leicht auf 966.000 Euro.

Ganz anders sieht es in den Depots der ThyssenKrupp-Aktionäre aus: 2009 legten die Papiere samt Dividende um 42,7 Prozent zu.

Auch der Chef des kleineren Branchenvertreters Salzgitter, Wolfgang Leese, musste 2009 Einbußen hinnehmen. Er verdiente mit 1,55 Mio. Euro rund eine Viertelmillion weniger als noch ein Jahr zuvor.

Für Anteilseigner des Konzerns sprang hingegen ein Kursplus samt Dividende von 22,7 Prozent heraus.

Etwas besser schnitt Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber ab. Sein Verdienst: 1,67 Mio. Euro, davon knapp 1,02 Mio. Euro als Festgehalt. Dazu kommen noch 300.000 Euro Pensionsaufwendungen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich Mayrhubers Gehalt damit fast halbiert.

Hauptgrund für diesen Rückgang dürften die ersten roten Zahlen der Kranich-Airline seit sechs Jahren sein. Die Aktionäre haben es mit Fassung getragen: 2009 schaffte die Lufthansa mit Dividende und Kursentwicklung eine Performance von immerhin 9 Prozent.

Einen Platz vor Mayrhuber rangiert der "Herr der blauen Nivea-Cremedosen", Beiersdorf-Chef Thomas-Bernd Quaas mit einer Vergütung von 1,82 Mio. Euro, gut ein Drittel mehr als im Vorjahr. Immerhin 450.000 Euro sind fester Bestandteil. Zudem zahlt Beiersdorf für Quaas noch 125.000 Euro in dessen Pensionskasse.

Beiersdorf selbst verbuchte 2009 einen Gewinneinbruch und leichten Umsatzrückgang. Schuld daran war in erster Linie die kriselnde tesa-Sparte. Für Aktionäre sprang 2009 eine Performance samt Vorjahresdividende von 11,8 Prozent heraus.

Eine bessere Platzierung springt für K+S-Lenker Norbert Steiner heraus. Seine Vergütung durch den Dax-Neuling beläuft sich auf 2,1 Mio. Euro. Lediglich 614.000 Euro davon sind Festgehalt. Als Schmankerl erhält er 125.000 Euro an Pensionsaufwendungen. Im Vorjahr standen noch 2,78 Mio. Euro Gesamtbezüge für den Vorstandschef in der Bilanz, rund ein Viertel mehr.

Damit spürt auf hohem Niveau auch der K+S-Chef den scharfen Geschäftseinbruchs des Kali- und Düngemittelkonzerns: 2009 sackte der Gewinn um rund 90 Prozent, der Umsatz um rund ein Viertel ein. Die Aktie rentierte samt Vorjahresdividende mit 7,4 Prozent.

Der Deutschen Börse weht harter Wind ins Gesicht. Anleger investieren weniger, große Finanzhäuser handeln zunehmen über billige Plattformen abseits der Börse, die Tochter ISE bereitet Sorgen. Konzernchef Reto Francioni verdiente in diesen Zeiten rund ein Drittel weniger als im Vorjahr, nämlich 2,47 Mio. Euro.

Dank einer Dividende von 2,10 Euro stand für Aktionäre hingegen eine Jahresperformance der Börsen-Aktie von 10,6 Prozent in den Büchern.

Mit geschätzten 2,5 Mio. Euro auf dem 20. Platz landet Merck-Boss Karl-Ludwig Kley. Die genaue Vergütung legt Merck als Kommanditgesellschaft nicht offen, jedoch die Summe von 7,5 Mio. Euro für die vier Vorstandsgehälter zusammen. Mit der Faustformel, wonach der Vorstandschef das Anderthalbfache übriger Vorstandsmitglieder verdient, errechnet sich Kleys Gehaltsscheck.

Merck selbst verbuchte 2009 als Krisenjahr. Allein das operative Ergebnis brach um mehr als 40 Prozent ein. Auch Aktionäre hatten wenig zu lachen. Nur dank der Dividendenzahlung blieb die bescheidene Jahresperformance mit 1,2 Prozent positiv. Nun bastelt Merck an der milliardenschweren Übernahme von Millipore.

Nicht verstecken muss sich BMW-Chef Norbert Reithofer. Das Krisenjahr 2009 hat dem Autobauer zwar das schwächste Ergebnis des Jahrzehnts beschert, doch der Konzernlenker verdiente mit 2,58 Mio. Euro knapp ein Sechstel mehr als im Vorjahr. Weniger als ein Drittel der Bezüge stammten aus dem fixen Grundgehalt.

Die Performance am Aktienmarkt überzeugte 2009 schon eher: Satte 44,1 Prozent legte die Aktie samt Gewinnausschüttung zu, wobei die stark gekürzte Dividende von 0,30 Euro jedoch kaum ins Gewicht fiel.

Telekom-Chef Rene Obermann verdiente im vergangenen Jahr 2,73 Mio. Euro, rund die Hälfte davon als Festgehalt. Zudem zahlt die Telekom noch Pensionsaufwendungen von 549.000 Euro. Ein Jahr zuvor verdiente Obermann mit 3,2 Mio. Euro noch rund 18 Prozent mehr.

Der Konzern selbst verfehlte 2009 die Erwartungen und will mit einem noch rigoroseren Sparkurs zurück in die Erfolgsspur. Auch den ehemaligen Staatsmonopolisten rettete im Aktien-Performancevergleich nur die Dividende: 1,9 Prozent Plus war nach Merck und Commerzbank der schlechteste Jahreswert.

2,85 Mio. Euro lässt Henkel für seinen Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted 2009 springen. Knapp eine Mio. davon ist Festgehalt, der Rest Optionen. An Pensionsaufwendungen zahlt der Persil-Konzern noch 490.000 Euro obendrauf. Ein Jahr zuvor zahlte Henkel dank höherer variabler Bezüge noch rund 3 Mio. Euro für den Konzernchef.

Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern kann mit der Arbeit Rorsteds wohl auch zufrieden sein: Immerhin sprang bei einem geringen Umsatzrückgang ein deutliches Wachstum beim operativen Ergebnis heraus. Das spürten auch die Aktionäre: Samt Dividende freuten sie sich über eine Jahresperformance von plus 56,2 Prozent.

Im Mittelfeld der Dax-Vorstandschefs tummelt sich auch Post-Chef Frank Appel. Insgesamt verdiente er 2,99 Mio. Euro, rund die Hälfte davon als Fixgehalt. Da ein Jahr zuvor, dem Jahr von Appels Amtsantritt, keine Boni zu verteilen waren, konnte der Postler seinen Scheck im Jahresvergleich mehr als verdoppeln.

Auch auf dem Parkett fällt die Post weder positiv noch negativ auf: Ein Jahresplus von 23,6 Prozent liegt ziemlich genau in der Mitte der 30 Großen.

Auf 3,37 Mio. Euro summiert sich die Vergütung des Münchener-Rück-Vorstandsvorsitzenden Nikolaus von Bomhard. 910.000 Euro werden fix gezahlt. In die Alterssicherung fließen zudem etwa 884.000 Euro. Insgesamt reicht es damit für Platz 15. Ob der Verdienst ...

... auch 2010 in dieser Höhe liegen wird, bleibt abzuwarten, denn MüRü blickt etwas skeptischer ins laufende Jahr als noch vor Jahresfrist. Für die Aktionäre blieb unter dem Strich 2009 lediglich eine Rendite von 2 Prozent. Ohne Dividende rutschte die Aktie sogar ins Minus.

Eine starke Bilanz für den Dialysespezialisten FMC macht sich auch auf dem Konto von Konzernchef Ben Lipps bemerkbar. 3,4 Mio. Euro zahlte das Unternehmen, in etwa so viel wie bereits im Vorjahr.

Der Kurseinbruch bei der FMC-Aktie Anfang 2009 machte den Aktionären einen Strich durch die Rechung, mit einem defensiven Wert besser durch die Krise zu kommen. Dank der im Frühjahr einsetzenden Kurserholung blieb unter dem Strich immerhin eine Performance samt Dividende von 10,3 Prozent.

Mit 3,38 Mio. Euro landet BASF-Chef Jürgen Hambrecht auf Platz 13. Er verdiente damit ein Viertel weniger als im Jahr zuvor. Auf 1,2 Mio. Euro beläuft sich übrigens der Fixanteil.

Solides Gehalt für Hambrecht? Zumindest überstand BASF das Krisenjahr 2009 positiv, erfüllte das Soll und übertraf die Erwartungen. Aktionäre können so oder so zufrieden sein: Die Jahresperformance liegt mit +66,6 Prozent fast an der Dax-Spitze.

Werner Wenning hat gut Lachen. Der Bayer-Boss kassiert für seine Arbeit 2009 immerhin 3,57 Mio. Euro. Auch bei Wenning liegt der Fixanteil bei 1,2 Mio. Euro. Sein Vergütungspaket fiel im Großen und Ganzen so aus wie bereits im Vorjahr.

Große Kopfschmerzen dürften Wenning die zum Teil enttäuschenden Bayer-Zahlen im abgelaufenen Jahr aber nicht bereiten. Es war seine letzte Bilanz. Sein Nachfolger als Lenker des Aspirin-Konzerns steht mit Marijn Dekkers bereits Gewehr bei Fuß. Die Bayer-Aktie legte 2009 samt Dividende um satte 35,5 Prozent zu.

Gutes Geld verdiente 2009 auch Metro-Chef Eckhard Cordes. Deutschlands Shopping-König verdiente 3,84 Mio. Euro, rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Bei Anlegern war die Metro-Aktie 2009 heiß begehrt. Samt Dividende brachte es die Aktie auf eine Jahresperformance von rund 50 Prozent.

Enttäuschende Zahlen, schwacher Ausblick? Egal: Adidas-Chef Herbert Hainer kassiert 2009 4,19 Mio. Euro, davon nur 1,28 Mio. Euro fix. Im Jahr zuvor war Hainer mit 3,44 Mio. Euro Gesamtbezügen nicht ganz so sportlich unterwegs.

Bei diesem Gehalt - immerhin Platz 10 in der Rangliste - muss das Jahr 2010 für Adidas besser werden. Aber zum Glück ist ja Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Für Aktionäre war bereits 2009 ein guter Treffer: 38,5 Prozent Plus lassen sich sehen.

Nur noch auf Platz 9 rangiert Daimler-Boss Dieter Zetsche. Der Mann mit dem markanten Schnauzer erhält für seine Arbeit 4,34 Mio. Euro, davon sind 1,49 Mio. Euro fix. 2008 ...

... erhielt Zetsche noch mehr als 5 Mio. Euro, 2007 gar noch mehr als 10 Mio. Euro.

Daimler selbst sollte 2009 schnell abhaken. Der Autobauer fuhr einen Verlust in Milliardenhöhe ein. Für Aktionäre blieb 2009 hingegen ein Kursplus samt Dividendenzahlung von 37,5 Prozent.

Achtbester Dax-Verdiener ist Eon-Vorstandschef Wulf Bernotat. Von seinem Verdienst von 4,46 Mio. Euro entfallen 1,29 Mio. Euro auf einen fixen Anteil. Im Jahr zuvor konnte sich Bernotat sogar über rund 5 Mio. Euro Jahressalär freuen.

Bei den Pensionsaufwendungen wird auch nicht gespart: 570.000 Euro zahlt Eon für die Alterssicherung seines derzeitigen Chefs.

Und das, obwohl nach Jahren deutlichen Wachstums 2009 eher als Konsolidierungsjahr in die Eon-Historie eingegangen ist. Aktionären blieb 2009 nur eine magere Gesamtperformance von 4,5 Prozent.

Rundum Allianz-versichert ist auch Konzernchef Michael Diekmann. Nach der Trennung von der verlustreichen Dresdner Bank erwirtschaftete Europas Branchenprimus einen Milliardengewinn. Für Konzernlenker Diekmann sprang dabei ein Jahressalär von 4,82 Mio. Euro heraus, rund ein Viertel mehr als im Jahr zuvor.

Mit einer Jahresperformance der Aktie von 18,5 Prozent liegen die Papiere im Vergleich eher im unteren Mittelfeld.

Auf dicke Hose kann dagegen VW-Chef Martin Winterkorn machen. Der Konzern zahlt ihm für das vergangene Jahr 6,6 Mio. Euro. Auch seine Pensionsansprüche können sich sehen lassen: 2,22 Mio. Euro. Die erfolgreiche Übernahmeschlacht mit Porsche hat sich für Winterkorn damit ausgezahlt.

Vielleicht denkt Winterkorn jedoch auch mit noch größerer Sehnsucht an das Jahr 2008, als unter dem Strich eine Vergütung von 12,7 Mio. Euro in der Bilanz standen.

So oder so, für VW-Aktionäre war 2009 ein sehr gutes Jahr. Mit einer Performance samt Dividende von 67,7 Prozent reicht der Autobauer fast an die Gewinnerspitze im Dax heran.

Traditionell zu den Spitzenverdienern im Dax zählt Linde-Chef Wolfgang Reitzle. Mit einem Jahresscheck von 6,22 Mio. Euro muss der Konzernchef im Vorjahresvergleich jedoch auf rund ein Viertel verzichten.

Ein ordentliches Plus fuhren auch die Aktionäre von Linde ein. Samt Dividende brachte das Investment in die Papiere eine Performance von 37,1 Prozent.

Satte 6,7 Mio. Euro strich SAP-Chef Leo Apotheker im vergangenen Jahr ein - trotz eines stärker als erwarteten Rückgangs beim Nettogewinn und den Lizenzumsätzen. Den Aufsichtsrat überzeugte das Gesamtbild wohl immer weniger, 2010 wurde Apotheker gefeuert.

Zusätzlich zu Apotheker stand bis Ende Mai 2009 noch Co-Chef Henning Kagermann an Apothekers Seite. Für seine Arbeit in den fünf Monaten kassierte Kagermann 2,3 Mio. Euro. Die Doppelspitze kostete SAP 2009 also insgesamt 12,9 Mio. Euro - das ist Rekord.

Immerhin: SAP-Aktionäre fuhren eine Performance samt Dividende von rund 30 Prozent ein.

Auf Platz 3 der Einzelvergütungen marschiert Siemens-Chef Peter Löscher mit einem Verdienst von 7,12 Mio. Euro. Immerhin 2,07 Mio. Euro davon sind fix. Hinzu kommen noch 1,12 Mio. Euro für die Alterssicherung Löschers.

Im Jahr zuvor freute sich Löscher noch über fast 10 Mio. Euro Salär. Doch wer wollte auf solchem Niveau klagen...

Für Jubelsprünge war bei den Aktionären zwar kein Raum, doch ein Jahresplus der Aktie samt Dividende von 19,7 Prozent kann sich - trotz der relativen Schwäche gegenüber anderen Dax-Titeln - durchaus sehen lassen.

Et voilà - noch besser machte es RWE-Chef Jürgen Großmann. Sein Jahressalär summiert sich auf 9,16 Mio. Euro. 2,7 Mio. Euro davon sind fix. Verändert hat sich an den Zahlen gegenüber dem Vorjahr wenig. In der Gesamtsumme stecken auch ...

... 2 Mio. Euro, die sich Großmann statt einer Versorgungszusage für die süße Zeit im Ruhestand einfach gleich auszahlen lässt - ganz getreu dem RWE-Motto: Vorweggehen. Da fällt offenbar ...

... auch nicht ins Gewicht, dass RWE bei Aktionären mit 11,7 Prozent Jahresperformance nur unterdurchschnittlich abgeschlossen hat.

Er ist wieder da: Nach einem Jahr Zwangspause wegen der Folgen der Finanzkrise steht Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wieder an der Spitze der Dax-Bezüge. Seine Gesamtvergütung liegt bei 9,55 Mio. Euro, dazu gehört ein Fixgehalt von 1,15 Mio. Euro.

Im Jahr zuvor hatte Ackermann die Finanzkrise noch einen mageren Gesamtscheck von 1,34 Mio. Euro beschert.

Auch für Aktionäre der Deutschen Bank war 2009 ein gutes Jahr. Mit 71,3 Prozent Plus dank Kursanstieg und Dividende entwickelte sich die Bankaktie am zweitbesten im Dax.

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