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Dienstag, 29. März 2011

Geldregen für Aktionäre: Dax-Konzerne zahlen üppige Dividenden

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Die Aktionäre der Dax-Konzerne dürfen sich auf einen wahren Geldregen freuen: Die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft schrauben ihre Dividenden kräftig nach oben und schütten fast ein Drittel mehr aus als im Vorjahr. (Foto: Reuters)

Die Aktionäre der Dax-Konzerne dürfen sich auf einen wahren Geldregen freuen: Die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft schrauben ihre Dividenden kräftig nach oben und schütten fast ein Drittel mehr aus als im Vorjahr.

Die Aktionäre der Dax-Konzerne dürfen sich auf einen wahren Geldregen freuen: Die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft schrauben ihre Dividenden kräftig nach oben und schütten fast ein Drittel mehr aus als im Vorjahr.

Insgesamt sollen 25,6 Mrd. Euro Dax-Dividenden fließen - das sind 28 Prozent mehr als für das Geschäftsjahr 2009, wie die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young berechnet haben.

Das Gesamtvolumen der Ausschüttung liegt beinahe auf dem hohen Niveau vor der Finanz- und Wirtschaftskrise: 2007 flossen 27,2 Mrd. Euro.

Die Füllhörner der meisten Dax-Konzerne sind üppig gefüllt. 23 der 30 Leitindex-Unternehmen steigern ihre Dividende teils erheblich, fünf lassen sie unverändert.

Die Deutsche Telekom will als einziger Dax-Konzern ihre Ausschüttung senken. Für T-Aktionäre sollen 0,70 Euro gezahlt werden - nach 0,78 Euro im Jahr 2009.

Ihre Dividende stabil halten Beiersdorf (0,70 Euro je Aktie), ...

... die Deutsche Börse (2,10 Euro), ...

... die Deutsche Bank (0,75 Euro), ...

... sowie die großen deutschen Energieversorger Eon (1,50 Euro) ...

... und RWE (3,50 Euro).

Die restlichen Dax-Konzerne erhöhen die Dividende.

Der Münchner Lastwagen- und Motorenbauer MAN verachtfacht seine geplante Dividende und will nach mageren 25 Cent nun 2 Euro pro Anteilsschein ausschütten.

Den größten Zuwachs verzeichnet Daimler: Nach einer Nullrunde für 2009 sollen die Aktionäre nun 1,85 Euro pro Anteilsschein bekommen.

Auch die anderen Automobilhersteller bereiten ihren Anlegern Freude. BMW schüttet 1,30 Euro pro Aktie aus ...

... und Volkswagen 2,20 Euro.

Die in absoluten Zahlen höchste Dividende pro Papier für das vergangene Geschäftsjahr zahlt der weltgrößte Rückversicherer Munich Re, der Betrag pro Aktie steigt um 50 Cent auf 6,25 Euro.

Die Allianz schüttet 4,50 Euro pro Aktie aus.

Und was machen die anderen? Die schütten auch aus: ...

Siemens (2,70 Euro je Aktie), ...

... BASF (2,20), ...

... Linde (2,20), ...

... Bayer (1,50) ...

... Metro (1,35), ...

... Merck KGaA (1,25), ...

... K+S (1 Euro).

Die Dividende ist aber nur die halbe Wahrheit. Eine optisch niedrige Dividende ist viel wert, wenn die Aktie billig zu haben ist. Entscheidend ist die Dividendenrendite. Die ändert sich aber naturgemäß mit dem Kursverlauf ständig.

Für Anleger ist zudem ein wichtiges Kriterium, dass ein Unternehmen nicht nur einmal eine starke Dividende zahlt, sondern seine Anleger dauerhaft an Gewinnen beteiligt.

Fresenius zahlt seinen Anteilseignern 0,86 Euro je Aktie, ...

... Adidas (0,80), ...

... Henkel (0,72), ...

... Deutsche Post (0,65), ...

... Fresenius Medical Care (0,65), ...

... Lufthansa (0,60), ...

... SAP (0,60), ...

... ThyssenKrupp (0,45) ...

... und HeidelbergCement (0,25 Euro pro Aktie).

Eine Premiere feiert Infineon: Erstmals seit seinem Börsengang zahlt der Dax-Konzern eine Gewinnbeteiligung, nämlich 0,10 Euro je Aktie.

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