Freitag, 18. August 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Benjamin Konietzny
22:30 Uhr

Das war Freitag, der 18. August 2017

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Die spanische Flagge auf Halbmast.

(Foto: imago/Agencia EFE)

 

Liebe Leser, die Woche hat ruhig begonnen - wir sprechen in dieser Zeit gerne vom Sommerloch - und geht ereignisreich zu Ende.

Gestern Abend gab es in Barcelona einen verheerenden Terroranschlag, kurz darauf knallt es wieder in dem Badeort Cambrils, rund 100 Kilometer von Barcelona entfernt. Bei den beiden Anschlägen kommen 14 Menschen ums Leben, weit über 100 werden verletzt.

Außerdem hat ein Mann im finnischen Turku mehrere Passanten mit einem Messer angegriffen und zwei von ihnen getötet. Es sieht ganz nach einem Terroranschlag aus, die Behörden haben sich zu den Hintergründen jedoch noch nicht geäußert.

Und auch im Weißen Haus nimmt das Chaos kein Ende: US-Präsident Donald Trump hat seinen Chefstrategen Stephen Bannon entlassen.

Zum Start der 55. Bundesliga-Saison hat Meister FC Bayern gegen Bayer Leverkusen mit 3:1 (2:0) gewonnen. Kollege Nordmann war in München dabei.

Oft gelesen wurden außerdem folgende Meldungen:

Ich wünsche Ihnen eine ruhige Nacht und ein schönes Wochenende!

22:02 Uhr

Ein Polizist erschoss vier von fünf Terroristen

Ein einzelner Polizist hat bei dem Anschlag im spanischen Badeort Cambrils vier der fünf Terroristen erschossen. Das bestätigte die katalanische Polizei.

  • Die mit Äxten und Messern bewaffneten Männer seien auf ihn zugelaufen, nachdem sich ihr Auto während der Verfolgungsfahrt mit der Polizei überschlagen hatte, schreibt die spanische Zeitung "La Vanguardia". Daraufhin eröffnete der Polizist das Feuer. 
  • Der Beamte, der die vier Männer erschoss, wird nach Informationen von "La Vanguardia" psychologisch betreut.
  • Der fünfte mutmaßliche Terrorist wurde von einem weiteren Polizisten erschossen, berichtet die Zeitung weiter. Zuvor habe er noch einen Passanten mit einem Messer im Gesicht verletzt.
21:33 Uhr

Mutter des Charlottesville-Opfers lehnt Trump-Gespräch ab

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(Foto: AP)

Heather Heyer wurde am vergangenen Samstag von einem US-Neonazi auf einer Gegendemonstration zu einem Aufmarsch rechter Extremisten zu Tode gefahren. Die Reaktion des US-Präsidenten hat ihre Mutter Susan Bro fassungslos gemacht, ein Gespräch mit Trump lehnt sie ab.

  • Dem Fernsehsender ABC sagte Bro, nach dem, was Trump über ihre Tochter gesagt habe, sei es ihr nicht möglich, mit ihm zu sprechen. Das Weiße Haus habe mehrfach versucht, sie zu erreichen.
  • Bro sagte weiter, sie habe den Ausschnitt eines Videos von Trumps Pressekonferenz gesehen. Dabei habe er die Teilnehmer des Aufmarsches weißer Rassisten und Mitglieder des Ku Klux Klan mit den Gegendemonstranten in Charlottesville auf dieselbe Stufe gestellt.
  • Diese Äußerung könne Trump nicht einfach wegwischen, indem er ihre Hand schüttele und erkläre: "Es tut mir leid".
21:04 Uhr

"Identitäre" in Barcelona nicht willkommen

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Hitzige Szenen am Anschlagsort in Barcelona.

(Foto: dpa)

Zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen rechten Demonstranten und Passanten ist es am Ort des Anschlags von Barcelona gekommen.

  • Die Demonstranten waren am Abend unweit der Einmündung des Rambla-Boulevards zur Plaça Catalunya aufgetaucht. Sie trugen Flaggen mit dem Symbol der Identitären Bewegung, mit Sankt-Georgs-Kreuzen sowie Transparente mit Aufschriften wie "Defend Europe" und "Stop Islamization of Europe". 
  • Eine Menschenmenge stellte sich ihnen entgegen und rief lautstark "Faschisten raus aus unseren Stadtvierteln!". Einige skandierten auch "No pasarán" ("Sie werden nicht duchkommen"), den Slogan der Republikaner aus dem spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).
  • "Was gestern in Barcelona passiert ist, war ein Akt des Hasses. Aber dies ist der gleiche Hass", sagte ein Passant anwesenden Reportern.
20:39 Uhr

Polizei findet zweite Leiche in spanischem Terror-Haus

 

In dem Haus, in dem eine mutmaßliche Terrorzelle den Terroranschlag in Barcelona mit 13 Toten vorbereitet haben soll, ist einem Bericht zufolge eine zweite Leiche gefunden worden.

  • Die katalanische Polizei Mossos d'Esquadra bestätigte, sie habe "biologische Überreste" in dem Haus in der Kleinstadt Alcanar südlich der Stadt Tarragona gefunden. In dem Gebäude hatte es am Mittwoch eine Explosion mit einem Toten gegeben - möglicherweise hatte sich dort eine Bombenwerkstatt befunden. 
  • Die Polizei untersuche nun, ob es einen Zusammenhang zwischen der Explosion und dem Terroranschlag von Barcelona gebe, schrieb die spanische Zeitung "La Vanguardia".
  • Die Ermittler vermuten, dass die mutmaßlichen Terroristen in dem Gebäude in dem Ort Sprengstoff für ein noch größeres Attentat als das vom Donnerstag in Barcelona mit 13 Toten vorbereiteten. Doch die Explosion habe dies verhindert.

Alles weitere zu den Anschlägen lesen Sie hier.

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Ermittler durchsuchen die Trümmer des Hauses in Alcanar.

(Foto: dpa)

20:08 Uhr

Parlament in Venezuela offiziell entmachtet

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Insziniert sich als starker Mann Venezuelas - und baut das Land zur Diktatur um: Nicolás Maduro.

(Foto: imago/Xinhua)

Wie nach einem Drehbuch schreitet in Venezuela der politische Umbau zu einer Diktatur voran. Das Parlament ist endgültig seiner Aufgaben entbunden worden. Damit kann Oppositionspolitikern die rasche Aufhebung ihrer Immunität drohen.

  • Die neue Verfassungsgebende Versammlung nahm ein Dekret an, mit dem das Gremium die Aufgaben der Nationalversammlung übernimmt. Die Versammlung wird von Dutzenden Staaten nicht anerkannt.
  • Dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro wird der Umbau zur Diktatur vorgeworfen.
  • Die neue Versammlung ist allen anderen Staatsgewalten übergeordnet. Die Wahl der 545, fast ausschließlich linientreuen Mitglieder Ende Juli wurde von massiven Betrugsvorwürfen überschattet und von der Opposition boykottiert.
19:43 Uhr

Merkel verbittet sich Erdogan-Einmischung in Wahl

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Eine Empfehlung, welche Partei die Deutsch-Türken seiner Meinung nach wählen sollen, hat Erdogan nicht abgegeben.

(Foto: REUTERS)

Für seine Aufforderung an alle Deutsch-Türken, bei der Bundestagswahl weder CDU noch SPD zu wählen, hat Bundeskanzlerin Merkel den türkischen Staatschef Erdogan scharf kritisiert.

  • Alle deutschen Staatsbürger, auch die Deutsch-Türken hätten ein freies Wahlrecht, sagte Merkel. "Wir verbitten uns jede Art von Einmischung", sagte Merkel.
  • Erdogan Forderung lautete: "Ich rufe alle meine Landsleute in Deutschland auf: die Christdemokraten, die SPD, die Grünen sind alle Feinde der Türkei"
  • Auch Außenminister Sigmar Gabriel und andere deutsche Politiker hatten sich empört über Erdogan geäußert.
19:07 Uhr

USA und Südkorea halten an Manöver fest

Durch die gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkorea fühlt sich die nordkoreanische Führung immer wieder provoziert und antwortet meist ihrerseits mit Drohungen. Doch auch in der momentan aufgeheizten Stimmung wollen die beiden Länder nicht auf die Übung verzichten.

  • Die USA und Südkorea werden nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums am Montag ihr zehntägiges Militärmanöver beginnen.
  • An der Übung unter dem Namen "Ulchi Freedom Guardian" (UFG) nähmen 17.500 US-Soldaten teil, gab das Ministerium bekannt.
  • "UFG ist eine Computer-simulierte Defensivübung, mit der die Bereitschaft zum Schutz der Region verbessert werden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel gewährleistet werden sollen", erklärte das Ministerium.
18:53 Uhr

Stephen Bannon verlässt Weißes Haus

Gerade die Schlagzeile "Trumps Berater-Exodus hält an" fertig getippt, dann kommt die Meldung in die Redaktion geflattert, dass auch der Chefstratege des US-Präsidenten, Stephen Bannon, das Weiße Haus verlässt. Hier erfahren Sie mehr.

18:47 Uhr

Trumps Berater-Exodus hält an

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Der Gegenwind wird stärker: US-Präsident Donald Trump.

(Foto: AP)

Nachdem der US-Präsident Donald Trump nach seiner Reaktion auf rechtsextreme Gewalt in Charlottesville bereits zwei Wirtschaftsräter verloren hat, löst sich das nächste Gremium auf.

  • Nun erklärten die verbleibenden Mitglieder des präsidentiellen Rats der Künste und Geisteswissenschaften ihren Rückzug. Sie verbanden dies mit scharfer Kritik an Trump.
  • "Anders als Ihre Berater im West Wing können wir nicht untätig herumsitzen, ohne gegen Ihre Worte und Handlungen die Stimme zu erheben", heißt es in Brief an den Präsidenten.
  • "Rassismus, Diskriminierung und Hass sind keine amerikanischen Werte", hieß es weiter. "Ihre Werte sind keine amerikanischen Werte. Wir müssen besser sein als das. Wir können besser sein als das. Wenn Ihnen das nicht klar ist, fordern wir Sie zum Rücktritt auf."
  • Der Rat wurde 1982 unter Ronald Reagan gegründet, um den Präsidenten in kulturellen Belangen zu beraten.
18:10 Uhr

Bundeswehr will KSK-Vize-Chef absetzen

Neue Querelen um die Bundeswehr-Eliteeinheit KSK: Nach internen Ermittlungen soll der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte abgesetzt werden.

  • Eine Zivilbeschäftigte der im baden-württembergischen Calw stationierten Einheit habe sich wegen verbaler Entgleisungen, Drohungen und frauenfeindlicher Sprüche über ihn beschwert, berichtet der "Spiegel".
  • Nach einer Prüfung durch den Wehrdisziplinaranwalt habe die Militärführung entschieden, den Vizekommandeur zu versetzen.
  • Die Versetzung hat nichts mit dem jüngst bekanntgewordenen Verdacht zu tun, dass bei einer Feier von KSK-Soldaten Rechtsrock gespielt und der Hitlergruß gezeigt worden sein soll.
18:05 Uhr

Zwei Tote in Turku

Bei der Messerattacke in Turku hat es nach Angaben der Polizei zwei Tote und sechs Verletzte gegeben. Der Angreifer wurde angeschossen und verhaftet. Die Hintergründe sind weiter unklar. Was wir wissen, erfahren Sie hier.

17:37 Uhr

Leser Klaus T. enthüllt Anti-Terror-Geheimwaffe

Glauben Sie mir, im Leserpostfach einer großen Redaktion landen viele bizarre Zuschriften. Viele sind beleidigend, einige enthalten auch lobende Worte, über die wir uns immer sehr freuen. Und manche E-Mails enthalten sonderbare Worte und krude Theorien. Wir sahen uns sogar schon einmal der Forderung ausgesetzt, endlich anzuerkennen, dass die Erde eine Scheibe ist.

Aber das, was uns Leser Klaus T. schreibt, landet auf jeden Fall auf den oberen Plätzen der sonderbarsten Leserbriefe, die wir je bekommen haben. Daher wollen wir Ihnen das Schriftstück, das er uns heute geschickt hat, nicht vorenthalten (schließlich werden im Print-Journalismus Leserbriefe auch abgedruckt):

"Jeder Mensch verbreitet, wenn er Anschläge wie diese verüben möchte, einen speziellen Geruch  der sein Vorhaben identifiziert.

Wenn man dieses Geruchsmuster identifizieren kann und über Sensoren erfassen kann ist der erste schritt getan Systeme zu entwickeln, die wenn der Sensor solche Gerüche erkennt in Fahrzeugen eine stoppfunktion aktiviert!! Genau so kann ein bussfahrer nicht starten wenn Alkohol über einen Sensor erfasst wird.

Stopp dem terror"

16:58 Uhr

Israel äußert sich überraschend zu US-Nazis

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Ajub Kara

(Foto: dpa)

In den USA zeigen Neonazis bei Protesten vor laufender Kamera den Hitlergruß, schwenken Hakenkreuzflaggen und schimpfen auf die jüdische Weltverschwörung. Was sagt der enge Verbündete Israel eigentlich dazu? Bisher eigentlich nichts. Warum, das erklärt jetzt Kommunikationsminister Ajub Kara in der "Jerusalem Post".

  • Angesichts der "wunderbaren Beziehungen" zwischen US-Präsident Donald Trump und Netanjahu müssten "Erklärungen über die Nazis im richtigen Verhältnis" erfolgen. Für die israelische Regierung sei ein gutes Verhältnis zu den USA wichtiger als die Verurteilung solcher Vorkommnisse.
  • Kara fügte hinzu, es sei notwendig, Antisemitismus und jede Spur von Nazismus zu verurteilen, und er werde als Minister dazu beitragen, dass sie sich nicht weiter verbreiteten. Doch Trump sei der "beste US-Führer", der Israel je widerfahren sei. Es könne deshalb nicht akzeptiert werden, dass jemand ihm schade.
  • Die USA sind Israels wichtigster Verbündeter. Washington unterstützt das Land sowohl diplomatisch als auch militärisch.
16:28 Uhr

Rechte Aktivisten auf "C-Star" beenden Einsatz

Die "C-Star" schippert heim, der Einsatz "Defend Europe" ist beendet. Die Teilnehmer erklärten, ihre Mission sei ein "uneingeschränkter Erfolg" gewesen. Das Schiff war seit Juli unterwegs und hatte knapp eine Woche vor der Küste Libyens patrouilliert.

  • Die Aktivisten hatten unter anderem gedroht, Flüchtlingsboote in Seenot zurück nach Libyen zu bringen, wozu es aber nicht kam.
  • Die "C-Star" machte auch Schlagzeilen damit, dass einige Crew-Mitglieder auf Zypern Asyl beantragten. Außerdem hatte das Schiff vergangene Woche technische Probleme. Ein Boot mit deutschen Flüchtlingsrettern wollte den Rechtsextremen helfen, diese nahmen das Angebot aber nicht an.
16:17 Uhr

Mehrere Menschen in Turku niedergestochen

Möglicherweise gibt es im finnischen Turku einen weiteren Anschlag. Mehrere Menschen wurden niedergestochen. Der Tatverdächtige sei festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

Was wir noch über den Angriff wissen, lesen Sie hier.

16:01 Uhr

Polizei: Anschlag sollten weitaus größer werden

 

Durch die Explosion mehrerer Gasflaschen am Mittwoch in einem Haus in Alcanar wurde offenbar die Planung der Attentäter durcheinandergebracht. Denn eigentlich, das teilt die Polizei jetzt mit, sollten der oder die Anschläge noch mehr Menschen töten.

  • Nach der Explosion hätten die Attentäter "nicht mehr das Material gehabt, um Anschläge noch größeren Ausmaßes zu verüben", sagte der Chef der katalanischen Polizei, Josep Lluis Trapero.
  • Die Attentäter hätten vorgehabt, in Barcelona "einen oder mehrere Anschläge" zu verüben, sagte der Polizeichef. Durch die Explosion in Alcanar hätten sie sich gezwungen gesehen, ihre Planungen zu beschleunigen.

 

15:29 Uhr

Weiterer Giftstoff in Hühnerstall-Reiniger gefunden

Im Skandal um mit Fipronil verseuchte Hühnereier ist einem Bericht zufolge ein weiterer gefährlicher Wirkstoff in der Desinfektionslösung Dega 16 gefunden worden.

  • Es handle sich um das Pestizid Amitraz, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter Berufung auf einen vertraulichen Lagebericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).
  • Belgische Behörden stießen demnach bei der Untersuchung von sichergestellten Kanistern mit dem Desinfektionsmittel Dega 16 auf Amitraz-Spuren. Den Fund meldeten die Belgier dem "Spiegel" zufolge bereits im Juli über das europäische Lebensmittel-Schnellwarnsystem an die übrigen EU-Staaten.
  • Bei Menschen kann Amitraz zu Sprachstörungen, niedrigem Blutdruck und Desorientierung führen. Ob und inwieweit das Gift in die Eier gelangte, werde derzeit offenbar noch geprüft, berichtet der "Spiegel".
14:59 Uhr

Trump-Vertrauter: Rücktritt noch dieses Jahr

Tony Schwartz kennt Donald Trump recht gut. Er hat als Ghostwriter 18 Monate mit ihm verbracht und sein berühmtes Buch "The Art of the Deal" geschrieben. Für seine Präsidentschaft hat Schwartz keine vielversprechende Prognose:

  • "Trump wird zurücktreten und seinen Sieg verkünden", bevor er wegen der Russland-Affäre gezwungen werde. Schwartz schrieb weiter: "Trumps Präsidentschaft ist tatsächlich vorbei. Wäre überrascht, wenn er bis zum Ende des Jahres überlebt."
  • Er prognostizierte, dass Trump wahrscheinlich im Herbst, wenn nicht früher, zurücktreten werde - bevor ihm der US-Sonderermittler Robert Mueller und der Kongress keine Wahl mehr lassen würden.
  • Mueller untersucht mögliche Absprachen zwischen dem Trump-Team und russischen Regierungsvertretern im Wahlkampf.
14:28 Uhr

IS-Kämpfer in syrischer Wüste umstellt

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Schwarze Punkte symbolisieren Orte, die vom IS gehalten werden, die roten Punkte und Flächen stehen für Stellungen der syrischen Armee.

(Foto: CC-BY-SA 4.0 / Wikimedia Commons)

In der syrischen Wüste haben Assads Truppen über 2000 Quadratkilometer großes Gebiet umstellt und Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat darin eingekesselt.

  • Wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Freitag mitteilten, kreisten die Regierungstruppen die an der Grenze der Provinzen Homs und Hama gelegene Ortschaft Ukayribat und die 44 umliegenden Siedlungen ein.
  • Die Armee hatte im Mai eine Großoffensive begonnen, um das Wüstengebiet zurückzuerobern, das sich auf 90.000 Quadratkilometern bis zur jordanischen und irakischen Grenze erstreckt. Die riesige und äußerst dünn besiedelte Wüste war seit 2014 in der Gewalt der Dschihadisten.
  • Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die letzte Versorgungsroute der IS-Miliz nach Ukayribat sei abgeschnitten worden. Demnach bombardiere die russische Luftwaffe die Panzer, Pickups und anderen Fahrzeuge der Dschihadisten, die nach Deir Essor im Osten zu entkommen suchten.

Hier erfahren Sie mehr.

14:04 Uhr

Pitt muss französischer Künstlerin 500.000 Euro zahlen

Brad Pitt

Nicht, dass es ihm weh täte, aber Brad Pitt ist um 500.000 Euro ärmer.

(Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa)

Für einen Hollywood-Star wie Brad Pitt sind 500.000 Euro nicht allzu viel Geld - daher dürfte er es verschmerzen, dass ihn nun ein französisches Gericht zu einer Zahlung in dieser Höhe verurteilt hat. Die Empfängerin des Geldes dürfte sich dagegen umso mehr freuen. Die französische Lichtkünstlerin Odile Soudant soll das Geld wegen unbezahlter Rechnungen und Rufschädigung bekommen. Es ging um einen Streit wegen Bauarbeiten an einem südfranzösischen Luxusanwesen, das Pitt und seine Ex Angelina Jolie für mal eben 40 Millionen Euro erstanden hatten.

13:57 Uhr

Erdogan ruft Wähler zu Boykott von SPD und CDU auf

Der türkische Präsident mischt sich in den deutschen Wahlkampf ein - er fordert die türkischstämmigen Deutschen auf, nicht CDU oder SPD zu wählen. Und die Grünen auch nicht. Ob Erdogan auf mehr Verständnis bei den Linken hofft? Wer weiß.

Hier lesen Sie mehr dazu.

13:31 Uhr

Schwarzenegger zeigt Trump Nazi-Distanzierung

*Datenschutz

Dass US-Präsident Trump darauf beharrte, dass es unter den Neonazis beim Aufmarsch in Charlottesville auch Nicht-Nazis gab und dass manche ihrer Anliegen berechtigt seien - schlicht, Neonazis und Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte - hat auch viele Republikaner sprachlos gemacht. Einer von ihnen, der einstige Gouverneur von Kalifornien, hat die Sprache nun wiedergefunden. Arnold Schwarzenegger wendet sich mit einem Facebook-Video an den Präsidenten, mit dem er seit längerem eine Fehde pflegt. Darin macht er ihm vor, wie man sich von Nazis richtig distanziert. Im Land, das Hitlers Armeen besiegt habe, gebe es keinen Platz für sie, sagt er beispielsweise. Und erzählt, dass er als junger Mann in Österreich viele Nazis kannte, die gebrochene Männer waren, die in Schande und Schuld gelebt hätten. Etwaige Nicht-Nazis unter den Demonstranten forderte er auf, dann auch nicht Nazi-Flaggen und Hitler-Grüßen zu folgen. Der Hass sei wie Krebs, den es auszumerzen gelte. "Lasst uns den Hass terminieren", sagt der Film-Terminator zum Schluss.

13:00 Uhr

Frau bringt Baby in Berliner Regionalbahn zur Welt

Neues aus der Rubrik "Ungewöhnliche Geburtsorte": In Berlin hat eine Frau ihr Baby in einer Regionalbahn zur Welt gebracht. Der Zug war auf dem Weg von Rathenow nach Berlin-Spandau. Als die Wehen einsetzten, wurde ein zufällig mitfahrender Bundespolizist zum Retter in der Not. Der 45-Jährige verpflichtete zwei Passagierinnen, ihm zu helfen. Die drei halfen so einem kleinen Mädchen auf die Welt. An diesen Tag hätte sich die Frau natürlich sowieso für immer erinnert - aber ihre Tochter kam ausgerechnet an ihrem eigenen Geburtstag zur Welt.

12:29 Uhr

Frau zweimal in einer Woche volltrunken im Auto erwischt

Alkohol am Steuer ist weitgehend verboten, eine Autofahrerin in Braunschweig hat's ignoriert. Mindestens zweimal innerhalb einer Woche setzte sie sich mit mehr als drei Promille hinters Lenkrad.

  • Am Donnerstag meldeten Zeugen, dass die 52-Jährige offenbar sturzbetrunken mit dem Auto nach Hause gekommen sei, so die Polizei. Beamte suchten die Frau in ihrer Wohnung auf, ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 3,4 Promille.
  • Den Führerschein konnte die Polizei der Frau nicht mehr abnehmen, dies hatten Beamte bereits am Dienstag getan.
  • Da hatte ein Supermarktmitarbeiter die Polizei gerufen, weil er die Frau nicht davon abhalten konnte, stark betrunken vom Einkauf nach Hause zu fahren. An dem Tag ergab ein Alkoholtest 3,5 Promille.
12:07 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:48 Uhr

Sexualstraftäter entfernt Fußfessel und flieht

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Der Mann hatte die Fußfessel abgestreift und war geflohen - doch die Beamten fassten ihn heute erneut.

(Foto: dpa)

Was passiert eigentlich, wenn jemand, der eine Fußfessel tragen muss, diese einfach abnimmt? Er wird gleich wieder festgenommen. So war es zumindest bei einem 49-jährigen Sexualstraftäter aus Oldenburg. Der Mann hatte sich der Fessel entledigt und mit einem Auto in Brandenburg geflohen. Die Fahndung nach dem als gewalttätig und impulsiv geltenden Mann lief auf Hochtouren. Die Polizei hatte eine Gefahr für die Bevölkerung nicht ausgeschlossen.  Heute Morgen sei der Mann in Nauen (Brandenburg) festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler in Oldenburg wurde der 49-Jährige durch einen Hinweis aus der Bevölkerung in seinem Auto angetroffen und zur Dienststelle gebracht.

11:17 Uhr

Mann auf offener Straße in Hessen erschossen

Im Süden Hessens läuft eine Großfahndung mit Helikopter - gesucht wird ein Mann, der einen 43-Jährigen auf offener Straße erschossen hat. Es geschah in Mörfelden-Walldorf. Warum der Täter die Waffe zog und abdrückte, ist noch unbekannt.

10:43 Uhr

74-Jährige stürzt beim Wandern von Felsen

Beim Wandern stürzt eine 74-Jährige in Baden-Württemberg von einem Felsen - die Frau überlebt das Unglück nicht. Das ereignete sich gestern am sogenannten Priorfelsen in der Gemeinde Bollschweil. Die Frau war dort demnach mit einer Bekannten unterwegs.

10:21 Uhr

Frau findet Verlobungsring nach 13 Jahren auf Karotte

13 verflixte Jahre wusste eine Kanadierin nicht, wo ihr Verlobungsring abgeblieben war. Nun hat sie ihn wieder: Sie fand ihn im Garten. Eine Karotte war durch das Schmuckstück im Erdboben gewachsen - bei der Ernte tauchte dann auch der Ring auf.

  • Die 84-jährige Mary Grams sagte lokalen Medien, sie hatte den Ring 2004 beim Unkraut jäten auf der Familienfarm in der kanadischen Provinz Alberta verloren, nachdem sie ihn seit 1951 getragen hatte.
  • Sie habe sich so geschämt, dass sie den Verlust niemandem außer ihrem Sohn gestand. Damit ihr Mann Norman nichts merkte, kaufte sie sogar einen Ersatzring.
09:54 Uhr

Republikanischer Senator spricht Trump Tauglichkeit ab

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Bob Corker hat so seine Zweifel am Präsidenten.

(Foto: AP)

Zwischen US-Präsident Trump und den Republikanern kriselt es - die Parteifreunde sehen ja selbst wie der das Amt führt, schweigen aber meistens eisern, um ihrem Präsidenten nicht in den Rücken zu fallen. Außer den kaum ein Blatt vor den Mund nehmenden Senatoren John McCain und Lindsey Graham, ergreift jetzt auch mal wieder ein anderer Senator das Wort. Bob Corker, der in Washington den Bundesstaat Tennessee vertritt, äußert deutliche Zweifel an Trumps Amtstauglichkeit. "Der Präsident war bisher nicht in der Lage, das Vermögen oder die Kompetenz zu demonstrieren, die er benötigt, um erfolgreich zu sein." Der US-Präsident müsse deswegen grundlegende Veränderungen vornehmen, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Senat.

Mehr dazu hier.

09:35 Uhr

Rentner will Auto parken und landet im See

Gut, dass die Kinder eines Nachbarn den Rentner beobachteten, der gestern Abend in Ludwigshafen sein Auto parken wollte. Denn statt auf dem vorgesehenen Platz, landete das Auto im Wolfgangsee. Die Kinder riefen sofort ihren Vater, der sogleich in die Fluten sprang, um den 83-Jährigen zu retten. Dessen Füße hatten sich im Lenkrad verfangen. Das Auto verschwand anschließend unter der Wasseroberfläche - der Rentner blieb unverletzt.

09:06 Uhr

Mann attackiert Palastwache mit Samuraischwert

Auch Taiwan erlebt einen Anschlag - ein Mann attackiert die Palastwache in Taipeh mit einem Samuraischwert.

  • Der Taiwaner stach auf den Beamten der Militärpolizei ein, als dieser ihn am Betreten des Gebäudes hindern wollte, wie die Polizei mitteilt. Der Mann, der eine chinesische Flagge bei sich trug, wurde festgenommen.
  • Laut Polizei hatte der Angreifer das Schwert aus einem nahegelegenen Museum gestohlen. Bei seiner Vernehmung gab er an, er habe mit der Tat seine politischen Ansichten zum Ausdruck bringen wollen. China betrachtet Taiwan, das sich 1949 von Peking abgespalten hatte, als abtrünnige Provinz.
08:35 Uhr

US-Generalstabschef warnt vor Nordkorea

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Dunford.

(Foto: AP)

Der höchste Militär der USA, Generalstabschef Joseph Dunford, ist gerade auf Asien-Tour. Gestern war er in Peking, heute besucht er Tokio. Das dürfte als Zeichen an Nordkorea gemeint sein, nach dem Motto: Seht her, alle stehen auf unserer Seite. In Japan traf er seinen Amtskollegen Katsutoshi Kawano und versicherten sich, dass sie eng zusammenarbeiten wollen und sich im Notfall gegen Nordkorea beistehen werden.

08:02 Uhr

Polizei erwischt Cannabis-Wächter beim Kiffen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Eigentlich sollte ein Wachmann in Israel nur einen legalen Cannabis-Transport überwachen - doch dann wurde er selbst kontrolliert. Während er selber kiffte.

  • Polizisten seien bei einem Einsatz nahe der Ortschaft Nescher im Norden des Landes auf den Mann aufmerksam geworden, als er in einem Cannabis-Transportwagen rauchend neben dem Fahrer gesessen habe, teilte ein Sprecher am mit.
  • Auch in der Tasche des Fahrers wurden "Drogen zum Eigengebrauch" gefunden.  Der etwa 40 Jahre alte Wachmann habe seine Zulassung als Wächter und seinen Waffenschein verloren.
07:40 Uhr

Zahl der Drogentoten schnellt hoch

Drogensüchtiger

Drogen können Leben zerstören.

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Heute wird der Drogen- und Suchtbericht vorgestellt - vorab sickert eine schlechte Nachricht durch. Die Zahl der Drogentoten ist um 30 Prozent gestiegen. Das sagte der drogenpolitische Sprecher der Linken, Frank Tempel, der auch gleich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung angriff. Tempel verlangte "einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik: Drogenkonsumenten brauchen Information und Aufklärung. Wer abhängig ist, benötigt Hilfe und keine Strafe." Wobei man einwenden könnte, dass es nun auch nicht so ist, dass es das gar nicht gäbe.

07:18 Uhr

Kanzlerkandidat Somuncu meint es ernst

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Wirbt um Ihre Stimme: Serdar Sumuncu.

(Foto: imago stock&people)

Ich bin mir immer nicht ganz sicher, was ich von der Satire-Partei "Die Partei" halten soll - doch die hat mittlerweile sogar einen Kanzlerkandidaten. Es ist der auch durch n-tv bekannte Kabarettist Serdar Somuncu. Und der meint seine Kandidatur ernst:

  • "Ernster kann man das nicht meinen", sagte er dem "Tagesspiegel". "Ich glaube wirklich, dass es eine gute Idee ist, als Alternative zu Merkel und Schulz anzutreten."
  • "Die Partei" spreche eine Schicht an, die andere nicht erreichten: "Schlaue Menschen, die sich nicht strikt an den politischen Parteien orientieren wollen, aber trotzdem ein politisches Bewusstsein haben. Das sind ja nicht alles irgendwelche albernen Vögel."
  • Seinen Berliner Wahlkreis kenne er gar nicht, der interessiere ihn auch nicht. Er freue sich, gibt er zu, wenn er nach der Wahl "an Popularität und Reichtum" gewinne. "Sollte ich den Einzug in den Bundestag nicht schaffen, bin ich über alle Berge und kokse."
06:54 Uhr

Samsung hat wieder Ärger mit überhitzten Akkus

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Der nicht zu 100 Prozent zuverlässige Akku im Galaxy Note 7 stürzte Samsung im vergangenen Jahr in eine schwere Krise.

(Foto: jwa)

Das Debakel um das eigentlich als Samsung-Super-Smartphone gedachte Galaxy Note 7 erscheint als Schreckgespenst wieder am Horizont - der koreanische Konzern hat wieder Ärger mit überhitzenden Akkus. So schlimm wie im vergangenen Jahr wird es aber nicht werden. Es geht um das ältere Modell Galaxy Note 4. Diesmal sind nur gut 10.000 Akkus von US-Kunden betroffen, die ihre Smartphones zwischen Dezember 2016 und April 2017 vom Mobilfunker AT&T erhalten hatten. Es handelt sich laut Samsung zum Teil um gefälschte Batterien, die nicht aus eigener Produktion stammen.

Was vom neuen Galaxy Note 8 zu erwarten ist, lesen Sie hier.

06:39 Uhr

CDU hat deutlich mehr Geld in Wahlkampfkasse als SPD

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Plakate sind teuer.

(Foto: dpa)

Ich hoffe, ich vergehe mich nicht an der politischen Kultur unseres Landes, wenn ich sage, wie unfassbar langweilig ich den Wahlkampf bisher finde. Dabei verfügen die Parteien über Millionenbudgets, um ans Ohr der Wähler zu dringen. Das meiste Geld hat die Union - die CDU hat 20 Millionen Euro in der Kasse, wie offiziell bestätigt wurde. Die CSU hüllt sich in Schweigen dürfte aber 9 Millionen Euro ausgeben - macht zusammen 29 Millionen Euro. Die SPD muss mit 24 Millionen auskommen. Die Partei Die Linke (6,5 Mio.) hat witzigerweise mehr Geld zur Hand als die wirtschaftsfreundliche FDP (5 Mio.). Das liegt daran, dass die staatlichen Zuschüsse wegen der besseren Wahlergebnisse für die Linke höher sind. Die Grünen planen 5,5 Millionen Euro ein und die AfD will es nicht verraten.

Mehr dazu hier.

06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Ein Auto ist zum Fahren da, um von A nach B zu kommen, um es Samstagsvormittag zu waschen, Freunde, Verwandte oder Kinder darin mitzunehmen, große Einkaufstüten darin zu verstauen, damit vor der Eisdiele anzugeben, es tieferzulegen, sich darüber zu ärgern, es heimlich zu lieben, darin laut Musik zu hören, damit in den Urlaub zu fahren, darin nachzudenken, es zu reparieren, darin notzuübernachten oder um es stehen zu lassen, wenn man etwas getrunken hat. Für nichts anderes. Das wird heute wichtig:

  • Der Anschlag in Barcelona beschäftigt uns natürlich weiter. Einen Liveticker gibt es hier.
  • US-Präsident Trump lässt sich zu Afghanistan beraten, möglicherweise wird eine neue Strategie bekanntgegeben.
  • Angela Merkel und Peter Tauber eröffnen in Berlin das "CDU-Wahlkampf-Haus". Ach ja, es ist ja Wahlkampf.
  • Wir schauen, wie es bei Air Berlin weitergeht.
  • In München treffen sich 22 junge Männer auf einem Rasenplatz und spielen Fußball. Die Bundesliga geht wieder los, zum Auftakt heute Abend (20:30 Uhr) spielt Bayern München gegen Bayer Leverkusen.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Gehen wir es an.

06:07 Uhr

Stellenweise Unwettergefahr mit Hagel und Sturm

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n-tv Meteorologe Bjoern Alexander.

Heute sind im Westen und Norden schon rasch Schauer und erste, teils kräftige Gewitter unterwegs. Ansonsten startet der Tag noch schöner, bevor sich Regengüsse sowie Blitz und Donner weiter ausbreiten. Stellenweise mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagelschlag und Sturmböen. Vor den Gewittern wird es im Süden und Osten nochmals sommerlich bei 25 bis 30 Grad. Dahinter erreichen die Temperaturen nur noch maximal 18 bis 21 Grad. Und auch das Wochenende verläuft leider wenig sommerlich. Hier die Aussichten und der Ausblick auf die kommende Woche. Damit wünsche ich Ihnen bereits an dieser Stelle ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander