Freitag, 21. Oktober 2016Der Tag

Heute mit Diana Sierpinski und Judith Görs
22:44 Uhr

Das war Freitag, der 21. Oktober 2016

Liebe Leser, der letzte Tag der Arbeitswoche nähert sich dem Ende. Alles, was heute wichtig wurde, gibt's hier noch einmal in aller Kürze. Für alle Fußball-Fans: Der HSV hat gegen Eintracht Frankfurt mit 0:3 verloren. Damit warten die Hanseaten jetzt bereits seit 572 Minuten auf einen Torerfolg.

  • Die kanadische Handelsministerin Chrystia Freeland hat die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen Ceta mit der Europäischen Union gestoppt. "Es scheint offensichtlich, für mich und für Kanada, dass die EU derzeit nicht in der Lage ist, ein internationales Abkommen" selbst mit einem Land wie Kanada zu schließen, sagte sie. Ob das Abkommen damit gescheitert ist, bleibt offen.
  • Der Islamische Staat hat die von Kurden kontrollierte Großstadt Kirkuk im Nordirak angegriffen - offenbar als Reaktion auf die Großoffensive zur Befreiung von Mossul. Mindestens fünf Selbstmordattentäter griffen öffentliche Gebäude im Zentrum an, darunter das Polizeihauptquartier.
  • Der Euro hat am Freitag seine Verluste vom Donnerstag nochmals ausgeweitet und damit seine Talfahrt zum Dollar fortgesetzt. Die Gemeinschaftswährung kostete im Tagestief 1,0878 Dollar und damit so wenig wie letztmals im März.
  • "Clowns" verbreiten derzeit Angst und Schrecken. Sie tragen Horror-Masken und Waffen und greifen vornehmlich nachts Passanten an. Der "Trend" aus den USA ist nun auch in Deutschland angekommen. Vor allem in NRW mehren sich die Fälle.
  • Das Aufsehen erregende Buch von Frankreichs Staatschef Francois Hollande ("Ein Präsident sollte das nicht sagen") schlägt auch im Fußball hohe Wellen. Angeblich hat sich der Staatspräsident offensiv in die Vergabe der TV-Rechte für die WM 2020 in Katar eingemischt.

Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle ein erholsames Wochenende. Vielleicht möchten Sie ja auch - wie die Amerikaner alljährlich am 22. Oktober - feierlich den Nationaltag der Nuss begehen? Die ist nicht nur lecker, sondern senkt auch den Cholesterinspiegel im Blut, stabilisiert den Zuckerwert und mindert das Risiko für Magen- und Prostatakrebs. Na dann, knabbern Sie schön!

22:34 Uhr

Russland will Wahlbeobachter in USA entsenden

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Die anstehenden US-Wahlen beschäftigen Moskau ungemein.

(Foto: dpa)

Laut US-Medienberichten versucht Russland, eigene Wahlbeobachter zur Präsidentschaftswahl in die USA zu entsenden. Russischen Medien zufolge hatten die südlichen Bundesstaaten Texas, Louisiana und Oklahoma entsprechende Gesuche abgelehnt.

Die Entscheidung über derlei Anfragen hätten zwar die Bundesstaaten zu treffen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest. Er stellte aber die Motive Russlands in Frage. Russische Wahlbeobachter hätten sich einer internationalen OECD-Mission anschließen können, die die Wahlen in den USA beobachtet. Dies habe Russland jedoch abgelehnt.

22:01 Uhr

Betrunkene Trump-Hasserin wählt frivolen Protest

Im US-Bundesstaat Wisconsin hat eine Frau ihrem Ärger über US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump bei einer vermeintlichen Wahlkampfveranstaltung der Republikaner auf eher ungewöhnliche Weise Luft gemacht: Wie der Lokalsender WSAW-TV berichtete, stürmte die angetrunkene Frau ein offizielles Treffen im Städtchen Amherst und fing an, lauthals über Trump zu schimpfen.

Der Aufforderung, den Saal zu verlassen, folgte die 32-Jährige zwar - allerdings nicht ohne Rache zu üben. Draußen beschmierte die Frau 30 Autos von Teilnehmern des Treffens mit Erdnussbutter-Penissen und anzüglichen Sprüchen. Das Problem: Auf der Veranstaltung hatten sich nicht etwa Trump-Wähler getroffen, sondern örtliche Naturschützer.

21:41 Uhr

Zug in Kamerun entgleist - 53 Tote

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Im August 2009 war es auf der gleichen Strecke schon einmal zu einem Zugunglück gekommen.

(Foto: imago stock&people)

Bei einem Bahnunglück in Kamerun sind nach Angaben der Staatsmedien 53 Menschen ums Leben gekommen. Der Zug sei nahe der Stadt Eseka im Zentrum des Landes entgleist, sagte Verkehrsminister Edgar Alain Mebe Ngo'o am Abend dem Sender CRTV. Etwa 300 Menschen seien verletzt worden, hieß es weiter.

Der überfüllte Passagierzug war auf dem Weg von der Hauptstadt Jaunde in die Hafenstadt Doula an der Westküste Kameruns. Zuletzt war es im August 2009 in der Nähe von Jaunde zu einem Zugunglück gekommen.

 

21:16 Uhr

Bob Dylan löscht Nobelpreis von Website

Wer bisher noch nicht wirklich daran glauben wollte, dass Rocklegende Bob Dylan tatsächlich auf den Literatur-Nobelpreis pfeift, dürfte so langsam ins Grübeln kommen. Nachdem er bisher weder ein Statement zu der Auszeichnung abgegeben noch auf die Kontaktversuche der Schwedischen Akadamie reagiert hat, ließ er nun auch einen Hinweis auf die Ehrung von seiner Website löschen. Dort war mit den Worten "Gewinner des Literatur-Nobelpreises" für seinen neuen Lyrik-Band geworben worden. Gepasst hat ihm das offenbar nicht. Aber was wird jetzt aus den 800.000 Euro Preisgeld?

 

20:54 Uhr

Nach BASF-Unglück: Messwerte veröffentlicht

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Die Rauchwolke hatte Anwohner in Sorge versetzt.

(Foto: REUTERS)

Die Feuerwehr hat nach dem Explosionsunglück bei der BASF in Ludwigshafen keine Schadstoffe in gefährlicher Konzentration in den angrenzenden Stadtteilen gemessen. Das sagte der Ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes, Thomas Bienert, bei der Vorstellung der Messergebnisse.

  • Der höchste Wert des krebserregenden Stoffes Benzol, der außerhalb der Unglücksstelle festgestellt worden sei, habe immer unterhalb des Akzeptanzwertes für Arbeitsplätze von 200 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gelegen. "Insgesamt war das, was gemessen werden konnte, extrem gering."
  • Bei Gemüseproben aus der Umgebung wurden nach Angaben des Umweltministeriums in Mainz keine gefährlichen Rückstände entdeckt.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte, dass die Feuerwehr die Messergebnisse erst vier Tage nach dem Unglück veröffentlicht hat.

20:34 Uhr

Russlands Botschaft gehen Diplomaten aus

Der Stab der russischen Botschaft in London fühlt sich offenbar durch die britischen Behörden drangsaliert. Nach Angaben des Kremls schrumpft die Belegschaft wegen verzögerter Visa-Genehmigungen immer weiter. "Das Personal kann nicht ersetzt werden, weil keine Visa ausgestellt werden", beklagte Botschafter Alexander Jakowenko. Bereits seit einem Jahr gebe es Verzögerungen. Jakowenko spekulierte, ob Großbritannien überhaupt daran interessiert ist, dass genügend russische Diplomaten zur Verfügung stehen.

Premierministerin Theresa May und Außenminister Boris Johnson warf er vor, "antirussische Erklärungen" abgegeben zu haben. Eine Sprecherin des britischen Außenministeriums lehnte eine Stellungnahme ab.

20:05 Uhr

Esa-Sonde "Schiaparelli" ist wohl explodiert

Es war eine spektakuläre Mission - nun ist sie offenbar gescheitert. Das erste europäisch-russische Mars-Landegerät, die Sonde "Schiaparelli", ist beim Aufprall auf der Oberfläche des Roten Planeten wahrscheinlich explodiert. Sie sei mit einer Geschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometern auf der Oberfläche aufgeschlagen, teilte das Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt mit. "Das ist traurig, aber wir müssen feststellen, dass die Sonde nicht erfolgreich gelandet ist", sagte Esa-Chef Jan Wörner. Der Kontakt zu dem 600 Kilo schweren Modul war am Donnerstag etwa 50 Sekunden vor der Landung abgerissen.

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19:44 Uhr

Pietro Lombardi tröstet sich mit Lasertag

Mitten in der Ehekrise mit Ehefrau Sarah sucht Pietro Lombardi offenbar Zerstreuung bei ein paar Kumpels. Der 24-Jährige wurde jetzt beim Lasertag spielen in Landau gesichtet. Auf Facebook veröffentlichte der Verein ein Foto des "DSDS"-Stars mit seinen Mitspielern und kommentierte: "Unter den gestrigen, spontan erschienenen Gästen konnten wir auch ... (siehe Foto, wer erkennt ihn?) begrüßen. Der Kommentar der aktiven Truppe nach den Runden in unserer Arena: 'Das war wie eine richtige Trainingseinheit! Das hat Spaß gemacht'."

Auch in einem Einkaufszentrum soll Lombardi laut "Bild"-Zeitung gesichtet worden sein. In einem Handyvideo, das dabei entstand, soll er gesagt haben: "Alles gut, Mann, alles gut! Das Leben geht weiter".

19:12 Uhr

Feueralarm - Londoner Flughafen evakuiert

Noch sind die Berichte chaotisch - klar scheint aber: Der Londoner Stadtflughafen ist offenbar nach einem Feueralarm evakuiert worden. Wie die BBC unter Berufung auf die Feuerwehr berichtet, sind etwa 500 Menschen in Sicherheit gebracht worden, nachdem der Alarm ausgelöst wurde. Dutzende Menschen sammelten sich auf dem Rollfeld.

Einige Passagiere hätten angegeben, dass sie sich unwohl fühlten. Rettungssanitäter berichteten, sie hätten Patienten vor Ort behandelt. Die Feuerwehr sei mit Geräten im Einsatz, wie sie gemeinhin bei Chemieunfällen genutzt werden. Bestätigt sind diese Angaben noch nicht. Ein Augenzeuge berichtete auf Twitter: "Niemand hat ein Megafon. Auf dem Rollfeld wird Stille Post gespielt. Und die Leute wirken völlig verunsichert."

Mehr Informationen zu dem Vorfall gibt es hier.

18:54 Uhr

Hacker-Angriff legt Twitter, Spotify & Co. lahm

Eine mutmaßliche Hacker-Attacke hat unter anderem Twitter, Spotify und Ebay über mehrere Stunden gestört. Der US-Internetanbieter Dyn teilte mit, er sei Opfer eines sogenannten Denial-of-Service-Angriffs geworden. Bei solchen Angriffen bringen Hacker einen Internetdienst durch massenhafte Anfragen zum Zusammenbruch. Betroffen waren auch die Internetseite von CNN und des Online-Netzwerks Reddit.

Die Störungen betrafen Dyn zufolge hauptsächlich die US-Ostküste. Nach Angaben der US-Regierung werde geprüft, ob es sich bei der Attacke um einen "kriminellen Akt" gehandelt hat.

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18:34 Uhr

"Dschungel von Calais" wird Montag geräumt

Die französischen Behörden unternehmen am Montag einen neuen Versuch, das Flüchtlingscamp von Calais komplett zu räumen. In dem als "Dschungel" bekannt gewordenen Zelt- und Hüttenlager am Ärmelkanal leben nach jüngsten offiziellen Zahlen noch immer rund 6500 Migranten. Die meisten von ihnen wollen nach Großbritannien. Stattdessen sollen sie aber nun mit Bussen in Aufnahmezentren im ganzen Land gebracht werden.

Die Situation ist ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl auch politisch brisant. "Uns ist klar, wie delikat diese Operation ist", hieß es im Pariser Innenministerium. In dem Camp kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Ausschreitungen - zuletzt Anfang Oktober.

18:15 Uhr

Al-Bakr hantierte in Leipziger Hotel mit Sprengstoff

Schon Wochen vor seiner Festnahme soll der Terrorverdächtige Jaber al-Bakr in einem Leipziger Hotelzimmer mit Sprengstoff hantiert haben. Das berichtet der "Spiegel". Demnach weisen Spuren darauf hin, dass der 22-jährige Syrer Ende August in einem Apartmenthotel mit Chemikalien hantiert und die Einrichtung dadurch stark beschädigt hat. Fotos aus der Küche sollen Rußspuren, Brandflecken an der Abzugshaube sowie Spuren am Spülbecken zeigen, die von Säure stammen könnten. Der Hotelbesitzer habe nach Al-Bakrs Verschwinden Anzeige erstattet, heißt es in dem Bericht. Die Polizei stufte den Vorfall jedoch nur als Sachbeschädigung ein.

17:58 Uhr

Pharmakonzern ruft Anti-Baby-Pillen zurück

Wegen Qualitätsmängeln hat der Pharmakonzern Teva verschiedene Antibabypillen aus Apotheken zurückgerufen. Bei Kontrollen seien minimale Verunreinigungen festgestellt worden, die auf Probleme mit der Verpackung zurückgeführt werden, sagte ein Sprecher. Zu Teva gehört auch Ratiopharm.  Konkret geht es um je drei Chargen des Produkts "Yvette Ratiopharm" und "Tevanette".

Die Sicherheit und die Wirksamkeit seien aber nicht beeinträchtigt, hieß es vonseiten des Konzerns. Frauen, die das Präparat bereits einnehmen, könnten dies auch weiter tun oder sich an Arzt oder Apotheker wenden. Auch Chargen von "Diamilla" von Puren Pharma sollen zurückgerufen worden sein.

17:34 Uhr

Sophia Wollersheim ist Führerschein los

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(Foto: picture alliance / dpa)

Den schicken Audi A5 muss Sophia Wollersheim wohl erstmal stehen lassen: Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wurde die künftige Ex-Frau von Puff-Betreiber Bert Wollersheim beschwipst hinterm Steuer erwischt - und das gleich zweimal. Ende Juni sei sie von der Polizei am frühen Morgen mit etwa 0,8 Promille gestoppt worden. Die Strafe: ein Bußgeldbescheid von 500 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Zwei Stunden später soll sie dann erneut angehalten worden sein - dieses Mal mit 0,5 Promille. Die Polizisten unterstellten der "Dschungelcamp"-Blondine Vorsatz. Nochmal 1000 Euro Strafe. Ihr angeblicher Kommentar: "Ich fühlte mich schon gut".

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17:13 Uhr

Tübinger Mediziner testen Leukämie-Impfstoff

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Illustration eines leukämischen weißen Blutkörperchens.

(Foto: imago/Science Photo Library)

Sie gilt bisher als nicht heilbar: Die Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL), eine Krebserkrankung des Blutes. Jetzt testet das Tübinger Universitätsklinikum in einer Studie einen Impfstoff, der die häufigste Form der Leukämie bei Erwachsenen heilen könnte. Das gab die Universität Tübingen jetzt bekannt.

  • Die Mediziner hätten einen neuartigen Impfstoff entwickelt, der für jeden Patienten auf die speziellen Merkmale seiner Krankheit zugeschnitten werde.
  • Durch die Impfung könne das Immunsystem so gezielt gegen die Leukämie aktiviert werden, dass die Erkrankung geheilt wird und nicht mehr zurückkehrt, sagte Helmut Salih, Leiter der klinischen Prüfung.

Die Studie komme ganz ohne finanzielle Unterstützung der Pharmaindustrie aus. Der Impfstoff ist im eigenen Labor des Universitätsklinikums produziert worden.

16:34 Uhr

Regierung plant Burka-Verbot für Beamte

Ein Burka-Verbot in Gerichtssälen wird schon etwas länger diskutiert - nun will die Bundesregierung beim Verschleierungsverbot noch weiter gehen. Wie der "Spiegel" berichtet, plant die Große Koalition, Beamten generell die Verschleierung des Gesichts zu verbieten. "Offene Kommunikation ist prägend für das Zusammenleben in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft", zitiert das Magazin aus einem Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums.

Wer sein Gesicht verberge, schränke die "Möglichkeiten des Kennenlernens und des Einschätzens der Persönlichkeit" stark ein. Die von manchen muslimischen Frauen praktizierte Vollverschleierung erschwere die Integration, sei frauenverachtend und stehe im Widerspruch zur Gleichberechtigung, heißt es darin. Der Entwurf befindet sich derzeit noch in der Ressortabstimmung.

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Soll Beamten das Tragen der Burka verboten werden?

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16:11 Uhr

Mann durfte nicht aufs Klo - Polizisten verurteilt

Beim Gang aufs stille Örtchen darf auch die Polizei nicht dazwischen funken: Weil zwei Beamte einen Autofahrer bei einer Kontrolle nicht auf die Toilette gelassen haben, sind sie wegen Körperverletzung im Amt verurteilt worden. Die beiden hatten dem heute 59-Jährigen den Gang zur Toilette verweigert, obwohl er darauf gedrängt hatte. Beim Versuch, ihm Handschellen anzulegen, hatte er dann seinen Stuhlgang nicht mehr halten können.

Das Landgericht Mosbach in Baden-Württemberg verhängte dafür eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten gegen den einen und eine Geldstrafe von 9000 Euro gegen den anderen Polizisten. In seiner Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende Richter, der Autofahrer sei kooperativ gewesen. Die Polizisten hätten jedoch zeigen wollen, "wer der Chef ist".

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15:55 Uhr

"Die Flippers" trauern um Schlagzeuger

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Manfred Durban ist tot.

(Foto: picture alliance / dpa)

Traurige Nachrichten für Fans der Schlagerband "Die Flippers": Schlagzeuger Manfred Durban ist im Alter von 74 Jahren gerstorben. Durban war Gründungsmitglied und blieb der Band bis zu deren Ende im Jahr 2011 treu. Zu den größten Hits der Flippers gehörten "Die rote Sonne von Barbados", "Sieben Tage lang nur Sonnenschein" oder "Weine nicht, kleine Eva".

Der Bürgermeister von Knittlingen, wo Durban lebte, sagte: "Ein Trost ist uns, dass es ihm vergönnt war, daheim im Kreise seiner Lieben friedlich einzuschlafen". Durban litt offenbar seit Jahren an Herzschwäche.

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15:43 Uhr

Bericht: Küstenwache attackiert Flüchtlingsboot

Es ist kaum zu glauben, was die Hilfsorganisation Sea Watch jetzt der libyschen Küstenwache vorwirft: Demnach soll die Besatzung eines Speedbootes mit der Aufschrift "Libysche Küstenwache" ein Flüchtlingsboot angegriffen und den Tod mehrerer Menschen verursacht haben. Sie hätten zunächst das Schlauchboot mit etwa 150 Menschen an Bord geentert und seien dann mit Knüppeln auf die Passagiere losgegangen, erklärte die deutsche Hilfsorganisation. An Bord des Flüchtlingsbootes sei Panik ausgebrochen.

Das Gefährt sei umgekippt und der Großteil der Menschen ins Wasser gerutscht. Die Helfer von "Sea Watch" hätten sich zwar bemüht, möglichst viele von ihnen zu retten, bei einer zweistelligen Anzahl von Menschen sei dies jedoch nicht gelungen. Vier Leichen seien bereits geborgen worden. Ein Sprecher der libyschen Marine in Tripolis erklärte, er habe nichts von dem Vorfall gehört.

15:09 Uhr

Neffe zerstückelte Familie in Spanien

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Der 20-Jährige wurde verhaftet.

(Foto: dpa)

Nach mehreren Wochen scheint der grausame Mord an einer vierköpfigen Familie in Spanien aufgeklärt zu sein. Laut der Staatsanwaltschaft in der Provinz Guadalajara hat der 20 Jahre alte Neffe des getöteten Elternpaares die Tat im Verhör gestanden. Die zum Teil zerstückelten Leichen der Eltern und der beiden kleinen Kinder, vier Jahre und ein Jahr alt, waren vor gut einem Monat im Haus der Familie in Pioz gefunden worden.

Die Körperteile befanden sich in sechs schwarzen Müllsäcken. Eine Nachbarin hatte die Polizei wegen des starken Gestanks alarmiert. Das Motiv des Täters ist noch nicht bekannt. Der Mann war kurz nach der Tat in sein Heimatland Brasilien geflüchtet, aber nach Spanien zurückgekehrt, nachdem sich der Verdacht gegen ihn erhärtet hatte. Offenbar fürchtete er sich vor den Zuständen in den brasilianischen Gefängnissen.

14:47 Uhr

"Reichsbürger" auch in Sachsen-Anhalts Polizei

Nicht nur die bayerische Polizei beschäftigt in den eigenen Reihen mutmaßlich sogenannte "Reichsbürger". Auch in Sachsen-Anhalt vermutet das Innenministerium Mitglieder der Gruppierung, die die Bundesrepublik ablehnt, im Staatsdienst. Wie der MDR unter Berufung auf das Ministerium berichtet, laufen derzeit vier Disziplinarverfahren gegen Polizisten. Zudem habe es drei Suspendierungen gegeben.

 

14:28 Uhr

AfD setzt für Wahlen 2017 auf Social Bots

Vielleicht ist es Ihnen auch schon mal so gegangen: In einer politischen Debatte auf Facebook kommen Ihnen die Einträge eines Nutzers verdächtig wie Wahlkampf vor. Mit sogenannten Social Bots können massenhaft Einträge bei Twitter oder Facebook automatisch generiert werden, die so aussehen wie Posts von menschlichen Nutzern. Das Ziel: die eigenen Positionen unters Volk bringen, indem man Nutzern eine Mehrheitsmeinung vorgaukelt - und so im Optimalfall den öffentliche Diskurs beeinflussen.

Zuletzt hatte auch US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump Rückendeckung durch Bots erhalten: Gleiches will nun die AfD im Bundestagswahlkampf 2017 versuchen. "Selbstverständlich werden wir Social Bots in unsere Strategie im Bundestagswahlkampf einbeziehen", sagte Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel dem "Spiegel". "Gerade für junge Parteien wie unsere sind Social-Media-Tools wichtige Instrumente, um unsere Positionen unter den Wählern zu verbreiten." Etablierte Parteien wie CDU und SPD lehnen den Einsatz von Bots ab.

14:09 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, die Kollegin Diana Sierpinski hat sich ins wohlverdiente Wochenende verabschiedet. Für den Rest des Tages halte ich Sie auf dem Laufenden. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie Kritik, Anregungen und Wünsche loswerden wollen, erreichen Sie mich via E-Mail über judith.goers@nama.de oder auf Twitter. Kommen Sie gut in den Feierabend!

13:55 Uhr

Flexi-Rente kommt - längeres Arbeiten soll sich lohnen

Von Hundert auf null vom Arbeitsleben in die Rente - das soll bald immer weniger der Fall sein. Der Bundestag beschloss die sogenannte Flexi-Rente. Die Neuregelung sieht fließende Übergänge und Anreize vor:

  • Arbeiten über das Rentenalter hinaus soll attraktiver werden. Aber auch diejenigen, die vor dem regulären Rentenalter Arbeitszeit reduzieren wollen, sollen besser dastehen.
  • Wer jenseits des gesetzlichen Rentenalters arbeitet, kann künftig seine Rentenansprüche erhöhen.
  • Bislang zahlt nur der Arbeitgeber Beiträge, die von der Rentenkasse einbehalten werden und sich nicht auf die Rentenhöhe auswirken. Arbeitnehmer sind beitragsfrei gestellt.
  • Nun soll es den Beschäftigten ermöglicht werden, freiwillig Rentenbeiträge zu zahlen und so die spätere Rente zu erhöhen.
13:42 Uhr

30 Protestsongs für ein Trump-freies Amerika

Es lebe der Protestsong! 30 Musiker haben sich für "30 Days – 30 Songs" zusammengeschlossen. Mit der Kampagne wollen US-amerikanische Popstars wie Aimee Mann, Franz Ferdinand, Death Cab For Cutie und R.E.M. verhindern, dass Donald Trump ins Weiße Haus einzieht. "Geschrieben und aufgenommen von Künstlern für ein Trump-freies Amerika", lautet der eindeutige Untertitel der Aktion. Bis zur US-Wahl am 8. November wird jeden Tag ein neuer Song veröffentlicht.

"Es ist das Ende der Welt und ich fühle mich gut." Als R.E.M. diesen Song 1987 rausbringen, ahnen sie noch nicht, dass Trump mal Präsident der USA werden könnte und sich ausgerechnet ihren alten Song für den Beginn seiner Wahlkampfshow 2015 schnappt.

 

13:16 Uhr

Italien stoppt spanische "Mafia"-Restaurants

Eigentlich geht es um eine spanische Restaurantkette mit dem Namen "La Mafia". Die bietet italienisches Essen an, in den Restaurants hängen Bilder von sizilianischen Mafia-Bossen. Zudem wirbt die Kette mit dem Slogan "Die Mafia schafft Arbeitsplätze".

  • Jetzt hat die Regierung in Rom bei der EU durchgesetzt, dass die Restaurants sich nicht mehr so nennen dürfen.
  • Medienberichten zufolge begründet das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum die Entscheidung damit, dass der Begriff Mafia das Bild der italienischen Küche beeinträchtigt.
  • Das Konzept der Kette werfe außerdem ein positives Licht auf eine Organisation, die gefährlich sei und nicht nur Italien bedrohe.
13:12 Uhr

Zwei Russen und ein Amerikaner erreichen ISS

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Sergej Ryschkow beim Start am vergangenen Mittwoch.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Angedockt: Nach einem zweitägigen Flug sind drei Raumfahrer auf der Internationalen Raumstation ISS eingetroffen. Die Sojus-Kapsel dockte einige Minuten früher als geplant am Außenposten der Menschheit an, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilt. Die Russen Sergej Ryschkow und Andrej Borissenko sowie ihr US-Kollege Robert Shane Kimbrough sollen etwa ein halbes Jahr auf der ISS forschen.

12:47 Uhr

Staat treibt 17 Milliarden Euro mit Kontrollen ein

Mehr Geld für den Fiskus: Die öffentliche Hand hat im vergangenen Jahr nach Betriebsprüfungen zusätzliche Steuereinnahmen kassiert. Nach den Kontrollen hat der Staat Steuern von rund 17 Milliarden Euro eingenommen. Mit 12,8 Milliarden Euro stammen die meisten Mehreinnahmen aus Kontrollen der Großbetriebe. Insgesamt wurden rund 190.000 Betriebe vom Finanzamt geprüft.

12:33 Uhr

Cher textet "I Got You Babe" um

Netflix-Date, Snapchat, Tinder: Cher geht mit der Zeit. Zusammen mit Late-Night-Talker James Corden textete die Sängerin ihren Liebes-Song "I Got You Babe" auf die heutige Zeit um.

  • "Wenn wir (unsere Liebe) auf Facebook offiziell verkünden, bedeutet mir das mehr als eine Hochzeit", sangen die beiden in der "Late Late Show".
  • "Und wenn wir uns streiten und ich mich räche, poste ich ein Foto von mir und meinem Ex-Freund."
  • "Dank James Corden habe ich vor Lachen geheult. Das Duett war verdammt komisch", twittert die US-Sängerin.
12:12 Uhr

Vorwurf aus Moskau: Belgische Kampfflugzeuge über Syrien

Russland hat wegen angeblicher belgischer Luftangriffe auf ein syrisches Dorf den belgischen Botschafter in Moskau einbestellt.

  • Es sei unverständlich, wie Belgien diese Fakten leugnen könne, sagte Vizeaußenminister Wladimir Titow dem Botschafter Alex Van Meeuwen.
  • Die Regierung in Brüssel hat mehrfach Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten in der Nacht zum Dienstag einen Ort bei Aleppo angegriffen und dabei Zivilisten getötet.
  • Angebliche Beweise des russischen Verteidigungsministeriums für eine belgische Beteiligung an dem Angriff seien gefälscht, schrieb Verteidigungsminister Steven Vandeput in einer Stellungnahme.
11:42 Uhr

Studie: Jeder fünfte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt

Jeder fünfte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt und erledigt im Job nur noch das Nötigste. Das ergab eine Studie der von Kassen und Unfallversicherern getragenen Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA). Befragt wurden Personalverantwortliche in Unternehmen. Als wichtigsten Auslöser für verloren gegangenes Engagement der Mitarbeiter gelten demnach mangelnde Wertschätzung, fehlende Mitbestimmung und ungelöste Konflikte. Für die betroffenen Arbeitnehmer kann eine innere Kündigung erhebliche gesundheitliche Folgen haben, etwa Depressionen, Sucht- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

11:14 Uhr

Grusel-Clown mit Kettensäge erschreckt Frau

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Nach den Vorfällen in den USA häufen sich auch die Attacken der Clowns in Deutschland.

(Foto: dpa)

Die Grusel-Clowns scheinen jede Menge Fans und Nachahmer zu haben. Seit einigen Tagen registrieren die Behörden vermehrt Attacken. Dieser Fall ereignete sich in NRW.

  • Mit einer Kettensäge erschreckte ein Unbekannter im Clownskostüm eine 48-jährige Frau in Wesel.
  • Wie die Polizei mitteilt, führte die Frau am Donnerstagabend einen Hund aus, als der Clown plötzlich aus einem Busch trat.
  • Mehrfach habe der Verkleidete versucht, die Kettensäge zu starten. Erschrocken rannte die Frau zurück in ihre Wohnung.

Psychologe Jens Hoffmann glaubt, dass die Zahl der Clown-Übergriffe weiter steigen wird. "Das Erschrecken hat eine lange Tradition, besonders zu Halloween. Das hat sich nun verselbstständigt, da gibt es einen großen Nachahmungseffekt", sagt der Leiter des Instituts Psychologie und Bedrohungsmanagement in Darmstadt.

10:48 Uhr

Scarlett Johansson erfüllt sich einen lang gehegten Traum

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Scarlett Johansson steht auf Popcorn.

(Foto: REUTERS)

Lieben Sie Popcorn? Dann haben Sie etwas mit Scarlett Johansson gemeinsam. Die US-Schauspielerin erfüllte sich einen Traum und eröffnet morgen einen Popcorn-Laden in Paris. Das Geschäft im angesagten Pariser Marais-Viertel trägt den Namen Yummy Pop. Johansson und ihr Mann Romain Dauriac wollen kreative Geschmacksrichtungen anbieten: etwa "Trüffel-Parmesan und Salbei" - angeblich Johanssons Favorit - und "Echter Vermont-Cheddar". Lecker.

10:29 Uhr

Geheimdienste werden künftig stärker kontrolliert

Als Konsequenz aus dem NSA-BND-Skandal um Spionage unter Freunden werden der Bundesnachrichtendienst (BND) und die anderen Geheimdienste in Deutschland künftig stärker kontrolliert.

  • Das Parlament stimmte für das Gesetz zur Geheimdienstkontrolle, das einen Parlamentsbeauftragten mit Arbeitsstab vorsieht.
  • In der abschließenden Debatte verteidigte die große Koalition die Neuregelung gegen Kritik. "Wir brauchen starke Nachrichtendienste, die umfassend und seriös kontrolliert werden", sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Clemens Binninger.
10:14 Uhr

Zug rammt Lkw - mindestens ein Toter in Königsbronn

Und noch ein Unglück im Schienenverkehr. Bei einem schweren Unfall mit einem Zug und einem Lastwagen im baden-württembergischen Königsbronn gibt es mindestens einen Toten. Der Zug habe den Lastwagen erfasst, teilt die Polizei mit. Wieso, weshalb, warum ist noch nicht bekannt. Der Unfallort liegt zwischen Aalen und Heidenheim.

(Anmerkung: Die Polizei korrigierte ihre Angaben. Zuvor hatte sie von zwei Toten berichtet.)

Die Kollegen halten Sie hier auf dem Laufenden.

09:54 Uhr

Facebook entschuldigt sich bei Krebsgesellschaft

Facebooks rigider Umgang mit Nacktdarstellungen jeder Art stößt immer wieder auf Unverständnis. Diesmal traf es die Schwedische Krebsgesellschaft, dessen Aufklärungsvideo zum Thema Brustkrebs gelöscht wurde. Doch Facebook rudert zurück.

  • "Es tut uns wirklich leid", erklärte eine Unternehmenssprecherin. Facebook entschuldige sich "für den Fehler". Das Facebook-Team bearbeite jede Woche Millionen Werbebilder "und in einigen Fällen verbieten wir Werbung unberechtigterweise".
  • Die Schwedische Krebsgesellschaft Cancerfonden hatte in einem offenen Brief an Facebook kritisiert, dass die Bilder wegen ihrer "Anzüglichkeit" entfernt worden seien.
  • In dem Video, das zum präventiven Abtasten der Brust nach verdächtigen Knoten anleitet, seien animierte Frauen mit kreisrunden Brüsten zu sehen.
09:45 Uhr

Die Deutschen sind dicker als der EU-Durchschnitt

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in der Europäischen Union sind übergewichtig und jeder sechste sogar fettleibig. Dies geht aus einem Bericht der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor. Die Deutschen sind demnach dicker als der EU-Durchschnitt. Der Statistik zufolge waren 2014 rund 46 Prozent der Erwachsenen in der EU normalgewichtig, 51,6 Prozent hatten Übergewicht. Als fettleibig galten 15,9 Prozent der EU-Bürger. Der Anteil adipöser Erwachsener variiert deutlich je nach Altersgruppe und Bildungsniveau. Mit Ausnahme der ab 75-Jährigen gilt: je älter die Altersgruppe, desto höher der Anteil adipöser Menschen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:41 Uhr

IS greift Kirkuk an

In der nordirakischen Stadt Kirkuk sind Dutzende bewaffnete Islamisten aufgetaucht. Augenzeugen und ein AFP-Korrespondent berichteten über Dschihadistengruppen mit Granaten und Schusswaffen in mehreren Vierteln der Stadt. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich über ihr Sprachrohr Amaq zu den Selbstmordanschlägen auf mehrere öffentliche Gebäude.

Hier lesen Sie mehr dazu.

09:21 Uhr

Hund zieht Frauchen auf Straße - 60-Jährige verletzt

Oh weh. Manchmal kommt es dümmer, als man denkt. Ein Hund ist schuld, dass seine 60 Jahre alte Besitzerin schwer verletzt im Krankenhaus liegt.

  • Die Frau war am Donnerstagabend in Bitterfeld-Wolfen mit dem Hund unterwegs, so die Polizei.
  • Plötzlich habe der Hund an der Leine gezogen und sei auf die Straße gerannt, die Frau dahinter.
  • Ein 20 Jahre alter Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr die Frau an.
08:50 Uhr

Zug mit Gefahrgut kracht in Stellwerkhaus

Ein Güterzug mit Gefahrgut entgleist in Leipzig und kracht gegen ein Stellwerkhaus. Beim Zusammenprall wird ein Mann schwer verletzt. Für die Bergung ist ein Kran nötig. Wie das passieren konnte, ist noch unklar. Fest steht, Fachleute untersuchten sofort nach dem Unfall die Tanks mit der gefährlichen Ladung und gaben schnell Entwarnung. Eine Gefahr für die Anwohner besteht nicht. Der Unglücksort am Güterbahnhof Engelsdorf wurde abgesperrt. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen Weichenwärter.

08:40 Uhr

"El Chapo" darf an die USA ausgeliefert werden

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Er ist dagegen, Amerika dafür: Drogenboss "El Chapo" soll an die USA ausgeliefert werden.

(Foto: dpa)

Die Auslieferung des mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán an die USA ist einen Schritt näher gerückt. Ein mexikanischer Bundesrichter lehnte Anträge der Anwälte Guzmáns auf einstweilige Verfügungen ab.

  • Dem Chef des Sinaola-Kartells bleibt aber noch eine weitere Berufungsinstanz.
  • Die mexikanische Regierung will "El Chapo" ("Der Kurze") Anfang kommenden Jahres an die USA ausliefern.
  • Der berüchtigte Drogenboss ist bereits zweimal aus Hochsicherheitsgefängnissen ausgebrochen.
  • In den USA werden ihm Mord, Drogenhandel, organisierte Kriminalität und Geldwäsche vorgeworfen.
08:32 Uhr

Drogenbeauftragte: Kinder kommen zu leicht Schnaps

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), fordert die Kommunen auf, ihren Pflichten beim Jugendschutz endlich nachzukommen. "Dass Jugendlichen trotz klarster Regelungen im Jugendschutzgesetz an nahezu jeder dritten Ecke Bier und Schnaps verkauft wird, kann und darf einfach nicht sein", sagt Mortler der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zuvor hatten Testkäufe des Berliner Ordnungsamtes ergeben, dass in neun von zehn Fällen Minderjährige im Einzelhandel die verlangten Alkoholika erhielten.

08:23 Uhr

19 Tote nach Selbstmordanschlag im Nordirak

Bei einem Terrorangriff auf ein Kraftwerk nahe der nordirakischen Stadt Kirkuk sind 19 Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Angreifer. Drei Selbstmordattentäter hätten das im Bau befindliche Werk in dem Ort Dibis gestürmt und 16 Menschen getötet, erklärt Bürgermeister Abdullah Nur al-Din. Bei anschließenden Gefechten mit Sicherheitskräften sei ein Angreifer getötet worden, die beiden anderen hätten sich selbst in die Luft gesprengt. Bei den Opfern handele es sich um zwölf irakische und vier iranische Mitarbeiter des Kraftwerks.

08:12 Uhr

Lady Gaga singt über Polizeigewalt gegen Schwarze

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Lady Gagas Song "Angel Down" handelt auch von der Angst der Afroamerikaner, von Polizisten erschossen zu werden.

(Foto: AP)

US-Popstar Lady Gaga schlägt auf ihrem neuen Album "Joanne" ernste Töne an und singt über den von einem Wachmann getöteten schwarzen Teenager Trayvon Martin.

  • "Ich war überwältigt, dass die Leute nur rumstanden und nichts dagegen unternahmen. Und dass das Justizsystem diesen Familien keine Gerechtigkeit zukommen lässt", so die Musikerin.
  • Der 17-jährige Martin wurde 2012 unbewaffnet von einem Weißen erschossen, der danach freigesprochen wurde. Der Vorfall löste die Protestbewegung "Black Lives Matter" aus.
  •  "Wie kann ich nichts dazu sagen? Wie könnte ich ein Album darüber machen, wie ich in einem Club mit meinem Arsch wackele? Das fühlt sich so unwichtig an", erklärt die Sängerin.
08:00 Uhr

Daimler überrascht mit Rekordgewinn

Daimler fährt im dritten Quartal dank hoher Nachfrage im Pkw-Geschäft ein Rekordergebnis ein.

  • Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) aus dem laufenden Geschäft sei von Juli bis September gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent gestiegen aufvier Milliarden Euro, teilt der Dax-Konzern mit.
  • Dabei stand einem starken Gewinnanstieg in der Pkw-Sparte Mercedes-Benz ein Einbruch um 37 Prozent im Lkw-Geschäft gegenüber.
  • Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf 38,6 Milliarden Euro.
Daimler
Daimler 64,19

Doch das Rekordergebnis kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ein Problem gibt - vor allem in Nordamerika. Hier lesen Sie mehr darüber.

07:43 Uhr

19-Jähriger von "Grusel-Clown" verletzt

Clowns sollen Menschen eigentlich zum Lachen bringen. Doch neuerdings machen sich Maskierte einen schlechten Spaß daraus, andere Menschen zu erschrecken. Diesmal traf es einen 19-Jährigen in Rostock-Dierkow. Er wurde von einem Täter in einem Clownskostüm angegriffen und mit einem Baseballschläger verletzt. Wie die Polizei mitteilt, habe der Unbekannte den Mann bei der Tat am Donnerstagmorgen zudem zu Boden geschubst und bedroht. Auch ein 15-Jähriger wurde am Donnerstagmorgen in Rostock von einem Grusel-Clown bedroht. Der Verkleidete sei mit einem Messer in der Hand auf den Jugendlichen zugelaufen. Daraufhin flüchtete der 15-Jährige unverletzt.

07:36 Uhr

Elfjährige bringt eigene Oper auf Bühne

Almas Lieblingsinstrumente sind Klavier, Geige und Hüpfseil, mit ihnen komponiert sie Sonaten, Konzerte und eine Oper. Diese kommt zum Jahreswechsel in Wien auf die Bühne - wenige Monate vor Almas zwölftem Geburtstag.

  • Am 29. Dezember soll ihre Werk unter Schirmherrschaft des Dirigenten Zubin Mehta in der Heimat von Schubert und Mozart uraufgeführt werden.
  • Das Wunderkind musizierte bereits im Alter von zwei Jahren, mit sechs Jahren komponierte sie erste Stücke. Zwei Jahre später begann sie mit der zweistündigen Oper, einer eigenen Version von Aschenputtel.
  • Die Oper spielt im Opernhaus, die Heldin Aschenputtel ist eine junge Komponistin, die ihrem Prinzen, einem Dichter, die passende Melodie zu seinem Gedicht anbietet. Die bösen Stiefschwestern sind in ihrem Stück  "aufgeblasene Primadonnen".
07:21 Uhr

UN: 500 Tote bei Angriffen auf Aleppo

Die Menschen in Aleppo haben in den vergangenen vier Wochen laut den Vereinten Nationen die schwersten Luftangriffe des Syrien-Konflikts erdulden müssen. Seit Beginn der jüngsten Luftoffensive der syrischen und russischen Streitkräfte im September seien fast 500 Menschen gestorben, ein Viertel davon Kinder, sagt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Fast 2000 Menschen hätten Verletzungen erlitten, fügte er bei einer Syrien-Sondersitzung der UN-Vollversammlung hinzu. Ban nannte den Blutzoll der Attacken "entsetzlich".

07:11 Uhr

Juncker glaubt an Ceta-Einigung

Trotz der hartnäckigen Blockadehaltung der wallonischen Regionalregierung glaubt EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker an eine Einigung zum europäisch-kanadischen Handelspakt Ceta.

  • "Ich bin hoffnungsvoll, dass wir im Laufe der Nacht und des morgigen Tages zu einem guten Ergebnis kommen werden", sagt Juncker heute früh in Brüssel.
  • Die Regionalregierung der Wallonie hatte am späten Donnerstagabend erklärt, dass sie den jüngsten Kompromissvorschlag der EU-Kommission zu Ceta ablehnt.
07:00 Uhr

Taifun steuert Hongkong an

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Am Freitagmorgen soll "Haima" Hong Kong erreichen. Es gilt Warnstufe 3.

(Foto: REUTERS)

Der Taifun "Haima" bewegt sich auf Hongkong zu. Auf den Philippinen hat der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern je Stunde bereits schwere Schäden angerichtet und mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Die meisten seien durch Erdrutsche umgekommen, teilt der Zivilschutz mit. Zehntausende Häuser wurden beschädigt oder zerstört, hunderttausende Menschen waren ohne Strom.

06:41 Uhr

Brief von Bush senior erinnert an gemäßigtere Zeiten

Inmitten des wohl härtesten Wahlkampfs der US-Geschichte erinnert ein alter Brief von Ex-Präsident George H.W. Bush an seinen Nachfolger Bill Clinton an gemäßigtere Zeiten:

  • "Ihr Erfolg ist nun der Erfolg unseres Landes", schrieb der Republikaner 1993 nach seiner Niederlage an den demokratischen Gegner, der nach ihm im Weißen Haus einzog. "Ich unterstütze Sie."
  • Der 41. Präsident der Vereinigten Staaten gab seinem Nachfolger Clinton in dem handschriftlichen Brief zur Übergabe auch einen Rat: "Es wird sehr harte Zeiten geben. Aber lassen Sie sich nicht von den Kritikern entmutigen oder vom Kurs abbringen." 
  • In den sozialen Netzwerken sorgte der elegante Brief nun für mannigfache Bewunderung, nachdem ihn ein Radiomoderator wieder hervorgeholt und mit den Worten kommentiert hatte: "Lest das. Denkt darüber nach. George HW Bushs freundliche Übergabe an Bill Clinton."

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Verehrte Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie und wünsche Ihnen einen wunderschönen Morgen. Wieder einmal bestimmt hektische Krisendiplomatie einen EU-Gipfel in Brüssel: Werden die Staats- und Regierungschefs das Ceta-Abkommen mit Kanada heute in Brüssel verabschieden? Gelingt die Einigung nicht, wäre eine feierliche Unterzeichnung in der kommenden Woche immer noch möglich. Aber dem Ansehen beim Verhandlungspartner dürfte eine erneute Vertagung schaden. Ebenfalls umstritten, aber mit sicherer Mehrheit: Die Reform der deutschen Geheimdienste, über die am Vormittag der Bundestag abstimmt.

Diese Themen werden heute auch noch wichtig:

  • Es ist ein neuer Versuch, der syrischen Stadt Aleppo einen Moment der Ruhe zu bringen. Gestern sollten elf Stunden lang die Waffen schweigen. Und Russland kündigte an, diese Feuerpause noch um einen Tag zu verlängern. Die Vereinten Nationen wollen heute versuchen, erstmals Verwundete und Kranke aus dem belagerten Osten der Stadt abzuholen.
  • Seit genau 100 Tagen ist Großbritanniens Premierministerin Theresa May heute im Amt. Wie fällt die erste Bilanz aus? Ihr politisches Schicksal hat May mit dem Erfolg des Brexits verknüpft.
  • Entwicklung im Irak nach Beginn der Offensive auf die IS-Hochburg Mossul
  • Der Bundestag will heute ein Gesetz für einen flexibleren Übergang vom Berufsleben in die Rente verabschieden.
  • An deutschen Schulen soll das Angebot gesunder und ausgewogener Ernährung mit regelmäßigen Portionen Obst, Gemüse und Milch verbessert werden. Ein entsprechendes Gesetz zur Umsetzung des sogenannten EU-Schulprogramms beschloss der Bundestag am Abend.
  • Vor dem Landgericht Mosbach beginnt ein Prozess gegen zwei Polizisten wegen Körperverletzung im Amt und Verfolgung Unschuldiger. Die Beamten sollen einen Autofahrer vor rund zwei Jahren bei einer Kontrolle rechtswidrig gefesselt und zu Boden gebracht und ihm den Gang zur Toilette verweigert haben.

Mein Name ist Diana Sierpinski, bei Bedarf erreichen Sie mich bis heute Mittag unter der E-Mail-Adresse diana.sierpinski (at) nama.de.

06:18 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Bevor es im Laufe des Wochenendes von Südwesten her ruhiger und häufiger trocken wird, ziehen auch heute wieder dicke Wolken und einige Schauer übers Land. Auf den Bergen fällt oberhalb von etwa 900 Metern Schnee. Denn es bleibt eher kalt bei Höchstwerten zwischen 9 und 12 Grad. Im Bergland 4 bis 8 Grad. Morgen und übermorgen schiebt unser Herbsttief "Danielle" nordostwärts ab und dahinter kann sich abseits bzw. nach Nebel die Sonne vorübergehend wieder besser durchsetzen. Dazu am Samstag 5 bis 13, Sonntag 6 bis 14 Grad. Damit wünsche ich Ihnen bereits an dieser Stelle ein schönes Wochenende und bis spätestens Montag.

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