Montag, 23. März 2015Der Tag

Von Volker Petersen und Roland Peters
22:56 Uhr

Das war Montag, 23. März 2015

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(Foto: REUTERS)

Das war "Der Tag" bei n-tv für heute. Die Kollegen halten Sie in der Nacht auf dem Laufenden, morgen früh startet dann Volker Petersen mit Ihnen in den Dienstag.

22:35 Uhr

In den USA drohen drei Auslandsbanken Sanktionen

Die US-Regulierungsbehörden sehen Defizite bei den "Living Wills", also den Notfallplänen dreier ausländischer Banken. In den Konzepten legen die Geldhäuser dar, wie sie ihre Geschäfte herunterfahren, wenn sie zahlungsunfähig werden.

  • Es handelt sich um die US-Töchter der BNP Paribas, der HSBC Holdings und der Royal Bank of Scotland.
  • Die US-Notenbank und der Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) als Regulierer vertreten die Ansicht, dass die Notfallpläne für den Fall einer Pleite nicht ausreichend sind.
  • Den Banken könnten damit Sanktionen drohen, wenn sie die Probleme nicht bis Ende 2015 lösen. Zu diesem Zeitpunkt müssen neue Pläne präsentiert werden.
22:17 Uhr

Telekom will bei kleinen Firmen kassieren

Die Telekom besitzt einen großen Teil der Internet-Infrastruktur in Deutschland. Und will ihr Geschäftsmodell ändern, wie netzpolitik.org und golem.de berichten.

  • Internetunternehmen sollen zur Kasse gebeten werden. "Eine Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent kann sich jedes Unternehmen leisten", wird der Telekom-Sprecher zitiert. Dies sei "ein fairer Beitrag für die Nutzung der Netzinfrastruktur, auf der Internetdienste beruhen".
  • Denn alle Daten gleich zu behandeln, wie es derzeit im Sinne der Netzneutralität geschieht, sei Unsinn, die Telekom gegen ein "staatlich diktiertes Einheitsnetz".
21:50 Uhr

Tausende folgen Pegida-Aufruf in Dresden

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Einer der symbolischen "Angsthasen" der Gegendemonstranten.

(Foto: dpa)

In Dresden sind erneut mehrere Tausend Pegida-Anhänger auf die Straße gegangen.

  • Die Polizei sprach von 5500 Teilnehmern. In der Vorwoche waren 7800 Menschen dem Aufruf der selbst ernannten Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes gefolgt.
  • Mehrere Hundert Gegendemonstranten protestierten für Toleranz und Weltoffenheit - einige von ihnen als Hasen kostümiert. Mit der "Prozession der Angsthasen" wollten sie auf die Ängste aufmerksam machen, die bei Flüchtlingen und Migranten in Dresden durch Pegida geschürt würden.

Anmerkung: Die Zahlenangabe der Polizei wurde nachträglich ergänzt.

21:24 Uhr

Alberta Watson ist tot

Die Schauspielerin Alberta Watson, bekannt aus den TV-Dramaserien "Nikita" und "24", ist tot.

  • Die Kanadierin starb in einem Krankenhaus in Toronto. Watson wurde 60 Jahre alt.
  • Die Schauspielerin litt seit Jahren an Krebs.
  • In "24" (2004 bis 2005) spielte sie Jack Bauers Chefin Erin Driscoll und in "Nikita" (2011 bis 2012) Senatorin Pierce.

Bilder finden Sie in der International Movie Database.

20:49 Uhr

US-Forscher suchen in Exkrementen nach Gold

Was in den Vereinigten Staaten womöglich alles im Klärbecken landet, wollen nun Wissenschaftler herausfinden.

  • Ein Projekt in den USA soll prüfen, ob es sich lohnt, Abwasser mit menschlichen Exkrementen systematisch auf Edelmetalle zu filtern.
  • Gold, Silber und andere rare Edelmetalle wie Palladium oder Kupfer sollen auf diese Weise aus dem Abfluss geborgen werden.
  • Die Forscher verfolgen zwei Ziele: Zum einen soll der Klärschlamm von den Metallen befreit werden, die beispielsweise aus Haarpflege- oder Waschmitteln ins Abwasser geraten. Darüber hinaus wollen sie prüfen, ob damit Geschäfte zu machen sind.

In einer Studie schätzen andere Wissenschaftler, dass die Metalle in den Hinterlassenschaften von einer Million Amerikanern bis zu 13 Millionen Dollar (11,9 Mio Euro) wert sein könnten.

20:06 Uhr

Diebe rauben Wohnung voller Königspythons aus

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Wie dieser Artgenosse sehen die gestohlenen Schlangen aus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Aus einer Wohnung im nordenglischen St. Helens sind nach Angaben der britischen Polizei 38 Königspythons gestohlen worden. Moment mal: Aus einer Wohnung? Das war wohl eher ein illegales Terrarium, die Bleibe eines Tierhehlers, oder ... wie auch immer.

  • Unter den gestohlenen Schlangen sind zwei schwangere und elf Jungtiere.
  • Zwei Männer wurden gesehen, wie sie Säcke aus der Wohnung trugen.

Die Schlangen stellen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Gefahr dar - Königspythons sind nicht giftig.

19:33 Uhr

Deutschland rechnet mit 550.000 Asylbewerbern

Die Innenminister der Bundesländer rechnen angesichts zahlreicher Konflikte und Kriege mit einer großen Zahl an Flüchtlingen in diesem Jahr.

  • 550.000 Asylbewerber sei für 2015 nicht zu hoch gegriffen, sagt der rheinland-pfälzische Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz.
  • NRW-Innenminister Ralf Jäger kündigt an, sich angesichts der Prognosen an die Bundesregierung zu wenden. Asylanträge sollen schneller bearbeiten und "nicht 140.000 Anträge auf Halde liegen" bleiben.
  • Die aktuelle Dauer von sechseinhalb Monaten Bearbeitungszeit müsse auf drei Monate gesenkt werden, fordert Jäger.
18:57 Uhr

Tsipras: Hilfsprogramm hat schreckliche Auswirkungen

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Alexis Tsipras und Angela Merkel nach ihrem Gespräch.

(Foto: dpa)

Alexis Tsipras ist in Berlin zu seinem Antrittsbesuch bei Angela Merkel. Während die Bundeskanzlerin sich sehr zurückhält, wird der griechische Regierungschef deutlicher.

  • Tsipras sagt, das Hilfsprogramm der Troika aus EZB, Internationaler Währungsfonds und EU-Kommission habe schreckliche Auswirkungen in Griechenland. Das BIP sei in den vergangenen fünf Jahren um 25 Prozent gesunken, die Jugendarbeitslosigkeit auf 60 Prozent gestiegen, die Armen hätten 80 Prozent ihres Einkommens verloren, die Reichen 16 Prozent, Steuererhöhungen vor allem die Armen getroffen.
  • Gemeinsames Ziel von Eurozone und Griechenland sind Tsipras zufolge große Strukturreformen in Griechenland, vor allem in Sachen Steuergerechtigkeit und Korruptionsbekämpfung. Tsipras spricht von einer "Entwicklungsagenda", bei der es auch um die soziale Gerechtigkeit gehe.
18:23 Uhr

Außerirdische schicken angriffslustigen Pac-Man

Sony hat den Trailer zu "Pixels" vor einer Woche bei Youtube eingestellt. Das Video ist seither mehr als 7.800.000 Mal angesehen worden. Die Geschichte: Die Menschen haben bekanntlich Informationen über unsere Kultur ins All geschickt, um Außerirdische über die menschliche Existenz aufzuklären. Aber bei der Informationsübermittlung ist wohl etwas schiefgelaufen - plötzlich marodieren Donkey Kong, Pac-Man und andere Videospielcharaktere auf der Erde.

Irgendwie geht mir die Titelmelodie zu Ghostbusters nicht aus dem Kopf.

17:45 Uhr

Uefa nennt Zwanzigers Verhalten "peinlich und traurig"

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Theo Zwanziger (l.) geht gegen seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach vor.

(Foto: dpa)

Der peinliche Dauerstreit von Theo Zwanziger gegen seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach beim Deutschen Fußball-Bund geht in die nächste Runde. Zwanziger moniert, dass Niersbach trotz ehrenamtlicher Tätigkeit vom DFB regelmäßige Geldzahlungen erhält.

  • "Das ist peinlich für ihn und traurig für den Fußball", kommentierte Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino das Vorgehen Zwanzigers in den vergangenen Monaten:
  • "Wir haben das im Exekutivkomitee besprochen und lehnen die Handlungsweise von Herrn Zwanziger vollumfänglich ab", sagte Infantino.
  • Zwanziger hat Angaben der Uefa zufolge versucht, Klage einzureichen. Der Deutsche Fußball-Bund nennt Zwanzigers Vorstöße "lächerlich".

Niersbach ist als Präsident des DFB ehrenamtlich tätig, bekommt aber wegen einer Vertragsklausel aus seiner Zeit als DFB-Generalsekretär eine Betriebsrente. Die Fifa stellte keinerlei Unregelmäßigkeiten fest.

17:11 Uhr

Schreinemakers steht vor Rückkehr ins Fernsehen

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Ein Pressefoto von der Moderatorin - aus dem Jahr 1992.

(Foto: dpa)

Margarethe Schreinemakers soll noch in diesem Jahr wieder im TV zu sehen sein.

  • Mit der 56-jährigen Moderatorin ist bei RTL ein Format geplant, das Menschen in Erinnerung rufen soll, die vor geraumer Zeit für Schlagzeilen gesorgt haben.
  • Die Sendung ist zunächst auf eine Ausgabe beschränkt, der Sendeplatz ist noch offen.
17:03 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

 

16:38 Uhr

Fünfjähriger lässt Mutter stehen und springt in Zug

Weil seine Mutter zu lange am Fahrkartenautomat beschäftigt war, ist ...

  • ... ein fünf Jahre alter Junge kurzerhand alleine mit dem Zug von Wiesbaden nach Frankfurt gefahren.
  • Der Knirps war in die Bahn eingestiegen - seine Mutter sah nur noch, wie sich die Türen schlossen und der Zug abfuhr.
  • Der Fünfjährige wurde am Frankfurter Hauptbahnhof wohlbehalten von einer alarmierten Streife empfangen; seine Mutter kam nach gut einer Stunde an.

Die Zwischenzeit vertrieb sich der Kleine damit, die Wache am Hauptbahnhof ausgiebig in Augenschein zu nehmen.

16:02 Uhr

Diebe stehlen Rubbelloskiste statt Geld

Wertgegenstände und Geldscheine interessierten die Diebe in einer Tankstelle im hessischen Hanau wohl wenig. Stattdessen …

  • … stahl das junge Trio einen Behälter mit Rubbellosen, wie die Polizei in Offenbach mitteilt.
  • Während zwei der drei jungen Männer den Kassierer ablenkten, schnappte sich der Dritte die Box mit den Losen.

Die Beamten suchen nach den Losen und Tätern. Vielleicht sollten sie bei der Fahndung die Daumennägel kontrollieren.

15:25 Uhr

Gabriel erteilt 100.000 Rüstungsgegnern Absage

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) lehnt ein in der Verfassung verankertes Totalverbot von Rüstungsexporten ab. Warum?

  • In einem solchen Fall müsse Deutschland aus dem westlichen Militärbündnis Nato austreten, sagt Gabriel.
  • Deutschland könne sich künftig etwa auch nicht an UN-Missionen beteiligen, wo mit Waffengewalt Völkermorde verhindert würden.
  • Ein generelles Exportverbot würde gegen EU-Verträge verstoßen.

Deutschland gilt als viertgrößter Rüstungslieferant der Welt. Gabriel äußerte sich in einer Anhörung des Petitionsausschusses des Bundestags. Knapp 100.000 Bürger haben die Forderung der Initiative "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" für eine Grundgesetzänderung unterschrieben.

15:03 Uhr

Polen lässt Reservisten antreten

Die Polen machen sich große Sorgen um die russische Außenpolitik - das Militär des Landes demonstriert nun seine Einsatzkraft, betont allerdings, dass dies nichts mit der Ukraine-Krise zu tun habe.

  • Das polnische Verteidigungsministerium hat damit begonnen, die sofortige Einsatzbereitschaft von Reservisten zu überprüfen.
  • Mehrere hundert Soldaten seien in die Kasernen einbestellt worden.
  • Insgesamt sollen in diesem Jahr 12.000 Reservisten zu Übungen eingezogen werden.
14:16 Uhr

Afrikanische Elefanten wieder vom Aussterben bedroht

ACHTUNG_Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung_zu Wilderei lässt Population von afrikanischen Elefanten schrumpfen.jpg

David Daballen/PNAS/dpa

Tierschützer schlagen Alarm. Nachdem es jahrelang eigentlich ganz gut um den afrikanischen Elefanten aussah, hat sich die Lage nun dramatisch verschlechtert.

  • Seit 2006 ist die Zahl der in Freiheit lebenden Elefanten um 80.000 auf 470.000 gesunken.
  • Vor allem Wilderer töten 25.000 bis 30.000 Elefanten pro Jahr und verkaufen das Elfenbein nach Asien. Sie profitieren von schwachen Regierungen.
  • "Diese Art droht während unseres Lebens auszusterben, wenn die Tendenz nicht umgekehrt wird", sagte die Expertin Dune Ives von der Nichtregierungsorganisation Vulcan in Botsuana. Dort findet ein "Elefantengipfel" statt.

Hier ein ausführlicher Artikel dazu.

13:57 Uhr

Hongkonger ermordete Eltern und kochte sie

Er ist ein grausamer Mörder im Stile eines Hannibal Lecter: Ein Hongkonger brachte seine Eltern um, salzte und kochte sie.

  • Nun wurde der 31-Jährige wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
  • Hinzu kommen neun Jahre und vier Monate Haft wegen Verhinderung einer rechtmäßigen Beerdigung seiner Eltern. 
  • Die Köpfe des 65-jährigen Vaters und der drei Jahre jüngeren Mutter waren im Kühlschrank gefunden worden. Weitere Leichenteile seien gesalzen und gekocht mit Reis in Lunchboxen gefunden worden.
  • Der Täter sagte, er könne wegen seiner Erfahrung in Kindheit und Jugend keinerlei Schmerz und Empathie für den Schmerz anderer empfinden. Er bezeichnete sich selbst als "Psychopathen".
13:41 Uhr

Jüdische Föderation attackiert Putin

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(Foto: dpa)

Zurzeit treffen sich Rechtsextreme aus der ganzen Welt in St. Petersburg. Dafür muss nun auch Präsident Putin Kritik einstecken.

  • Die Föderation der jüdischen Gemeinschaften Russlands bezeichnete dies als "zynisch", "frevelhaft" und "absolut nicht hinnehmbar".
  • Der Kreml ließ verlauten, Putin sei darüber informiert gewesen, es habe aber keinen Grund gegeben, darauf zu reagieren.
  • Auch ein Redner von der NPD war vor Ort.
13:20 Uhr

IS greift syrische Armee in Homs an

Dem syrischen Machthaber Assad kam der Islamische Staat gar nicht so ungelegen - denn die kämpften gegen die syrischen Rebellen und halfen ihm, die Rebellen als Terroristen zu diffamieren. Doch jetzt greift die Terrormiliz seine Armee direkt an.

  • Sie greift einen Militärflughafen in der Provinz Homs an.
  • Zuvor sei es zu Kämpfen weiter westlich in Hama gekommen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Einen Text über die Spirale der Gewalt in Syrien finden Sie hier: "Syrische Rebellen morden wie das Regime"

13:06 Uhr

Russland bedroht Dänemark mit Atomraketen

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Russische Atomrakete bei einer Parade.

picture alliance / dpa

Dänemark ist Mitglied der Nato und soll daher auch unter den Raketenschirm der USA schlüpfen. "Auf keinen Fall!", rufen da die Russen. Sie drohen Kopenhagen maximal.

  • Dänische Schiffe könnten Ziele russischer Atomraketen werden, warnte der russische Botschafter in Dänemark laut einer Zeitung. Das berichtet der "Spiegel".
  • Der dänische Außenminister reagierte verärgert.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie hier: "Russischer Botschafter provoziert Eklat"

Wegen technischer Schwierigkeiten ist dieser Eintrag hier erst verspätet erschienen.

12:39 Uhr

Gomez schießt sich Frust von der Seele

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Gomez kann wieder lachen.

dpa

Ach, das tut Mario Gomez sicher gut. Der Nationalstürmer hat mal wieder so richtig überzeugt.

  • Für den AC Florenz schießt er zwei Tore im Spiel gegen Udinese Calcio. Die Partie endet 2:2.
  • Die Sportzeitungen huldigen dem Deutschen: "Gomez ist super, die Abwehr des AC Florenz leider nicht", schreibt die "Gazetta dello Sport". "Gomez erspart Florenz die Blamage" schrieb der "Corriere della Sera" und der "Corriere dello Sport" nannte Gomez einen "großartigen Stürmer".
  • Dennoch hat er nun in 16 Spielen erst vier Tore erzielt. Miro Klose hat bei Lazio schon doppelt so viele Treffer auf dem Konto. Die Torschützenliste führt Juve-Star Carlos Tévez mit 16 Treffern an.

Mehr dazu lesen Sie hier: "Italien feiert Super-Bomber Gomez"

12:12 Uhr

Abiturienten liefern sich Wasserbombenschlacht

Ach ja, diese Abiturienten. Irgendwas müssen sie ja tun, um ihre Leistungen zu feiern. Warum also nicht mal eine Wasserbombenschlacht?

  • Das haben sich auch 200 Abiturienten in Köln gedacht und selbiges Gefecht am Sonntagabend veranstaltet.
  • Anwohner beschwerten sich, doch die Polizei beruhigte mit der scharfsichtigen Beobachtung, dass die "Sache zu keiner Zeit einen ernsthaften Charakter" gehabt habe.
11:33 Uhr

Miro Klose schmiedet Pläne für die Zeit danach

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Klose stürmt zurzeit noch für Lazio.

(Foto: imago/Insidefoto)

Noch kann man einen Rom-Besuch mit einem Klose-Besuch verbinden und den einstigen Nationalstürmer im hellblauen Trikot von Lazio anfeuern - doch der hat schon Pläne für die Zeit nach dem Karriereende.

  • Er möchte Bundesliga-Trainer werden, wie er dem "Kicker" sagte.
  • Eine Auszeit braucht er nicht. "Ich war nie der Typ für Auszeiten, die nehme ich mir beim Angeln", sagte er.
  • Einsteigen ins Trainergeschäft will er vielleicht als Jugendtrainer beim DFB.
  • Vielleicht kommt er aber erst noch als Spieler in die Bundesliga zurück - das schloss er auch nicht aus. Einen konkreten Kontakt gebe es aber nicht.
11:16 Uhr

Kiew: Separatisten greifen wieder an

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"Grad"-Raketenwerfer.

picture-alliance / dpa

Seit einem Monat gilt die Waffenruhe in der Ostukraine. Nun hat es wieder Gefechte gegeben.

  • Die Regierung wirft den Separatisten vor, die ganze Nacht über an der gesamten Frontlinie ukrainische Stellungen beschossen zu haben.
  • Dabei sollen auch Raketenwerfer vom Typ "Grad" zum Einsatz gekommen sein, obwohl schwere Waffen gar nicht mehr an der Front sein sollten.
  • Die Separatisten warfen der Regierung im Gegenzug vor, die Waffenruhe 50 Mal gebrochen zu haben.
11:00 Uhr

DFB-Pressekonferenz jetzt live in TV und Netz

Länderspiele gegen Australien und Georgien stehen an. Wie geht der DFB die Spiele an? Haben die Spieler überhaupt Bock auf die Gegner? Immerhin bricht so langsam die heiße Phase in der Bundesliga an.

Antworten gibt hoffentlich Oliver Bierhoff, wir übertragen die Pressekonferenz live im Fernsehen bei n-tv und hier als Livestream im Netz.

10:45 Uhr

ESC-Kandidatin Ann Sophie hatte noch nie einen Freund

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Ann Sophie.

Das hätte ich jetzt nicht gedacht: Die Kandidatin für den Eurovision Song Contest, Ann Sophie, hatte noch nie einen Freund.

  • "Es kam einfach noch nicht der Richtige", sagte die 24-Jährige in einem Interview.
  • Der "Richtige" müsse sie begeistern und inspirieren. Sie wolle keine Beziehung, nur um nicht allein zu sein.

Gut geht es ihr sowieso. Sie bekomme viel positives Feedback - obwohl sie am 23. Mai nur in Wien antritt, weil Andreas Kümmert ihr den Vortritt ließ.

Anmerkung: Ursprünglich hieß es in dieser Meldung, das Finale des ESC finde in Salzburg statt. Das war falsch.

10:20 Uhr

Bericht: HSV will Tuchel verpflichten

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Bald ein Hamburger? Thomas Tuchel.

(Foto: picture alliance / dpa)

Thomas Tuchel feierte mit dem FSV Mainz spektakuläre Erfolge - jetzt soll er offenbar den Hamburger SV retten.

  • Der sucht nach der Entlassung von Joe Zinnbauer einen neuen Trainer.
  • Laut "Hamburger Abendblatt" soll sich die Klubspitze schon vor drei Wochen mit dem 41-Jährigen getroffen haben.
  • Dieser habe bei dem Treffen grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, die Mannschaft ab dem kommenden Sommer zu übernehmen.

Weitere Hintergründe über Tuchel erfahren Sie im ausführlichen Artikel.

10:09 Uhr

Tsipras warnt Merkel

Tsipras kommt erst am späten Nachmittag nach Berlin, doch was er will, ist schon jetzt bekannt. Nun zitiert die "Financial Times" aus einem Brief, den der griechische Premier der Kanzlerin vor seinem Besuch geschickt hat.

  • Darin warnt er Merkel vor einer Überforderung seines Landes.
  • Falls die EU keine kurzfristigen Finanzhilfen zahle, könne Athen die in den kommenden Wochen fälligen Schulden nicht begleichen.
  • Er kritisiert darin die EZB scharf, da sie letztlich Griechenland zwinge, sich zwischen der Begleichung von Schulden und dem Zahlen von Sozialleistungen entscheiden zu müssen.
09:45 Uhr

Experte: Autoabsatz steigt bis 2016

Helmut Becker schreibt für ntv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre Chefvolkswirt bei BMW und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Helmut Becker.

Wollen Sie endlich einmal wieder Neuwagengeruch schnuppern? Wenn ja, sind Sie in guter Gesellschaft. Viele Deutsche schlagen gerade auf dem Automarkt zu.

  • Laut unserem Auto-Experten Helmut Becker hält der gute Absatz noch bis 2016 an.

Wer davon besonders profitiert und viele weitere Details lesen Sie im großen Interview mit Helmut Becker.

09:19 Uhr

Janukowitschs Sohn soll ertrunken sein

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Sohn des gestürzten ehemaligen Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, soll im Baikalsee ertrunken sein.

  • Das berichten russische Medien und ein ukrainischer Jurist, die von "Radio Free Europe" zitiert werden.
  • Der 33-jährige Mann ist Janukowitschs jüngster Sohn und heißt ebenfalls Viktor.
  • Er soll mit einem Bulli auf den vereisten See gefahren und dann eingebrochen sein.
  • Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Weitere Details lesen Sie im ausführlichen Artikel.

08:31 Uhr

Details aus Tispras-Reformliste durchgesickert

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(Foto: dpa)

Heute besucht Alexis Tsipras Berlin und Kanzlerin Merkel - für 17 Uhr hat er sich angekündigt. Schon jetzt werden Details aus seiner Reformliste bekannt.

  • Steuererhöhungen, Privatisierungen und Rückzahlungen von Steuersündern sollen Geld in die Kasse bringen, wie aus Athener Regierungskreisen durchgesickert ist.
  • Mit 62 Jahren sollen nur noch diejenigen in Rente gehen dürfen, die mindestens 40 Jahre lang gearbeitet haben.
  • Wer Schwarzgeld im Ausland hat, soll dies beim Finanzamt melden - von einer "letzten Chance, sich zu retten" ist die Rede.

Weitere Details zu Tsipras' Liste lesen Sie in der ausführlichen Meldung.

 

08:14 Uhr

Pierre Brice soll Winnetous Vater spielen

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picture-alliance/ dpa

Mein Bruder! Viele Monde sind vergangen, seit der letzte Winnetou-Film gedreht wurde! Doch das soll sich nun ändern:

  • RTL plant drei neue Filme um Deutschlands liebsten Apachen-Häuptling.
  • Wotan Wilke Möhring soll Old Shatterhand spielen, Pierre Brice Winnetous Vater.
  • Der 86-jährige Altstar Brice ziert sich aber noch: "Ich bin ehrlich gesagt nicht begeistert von der Idee, Winnetous Vater zu spielen", sagte er der "Bild"-Zeitung. Er hofft, dass die Filme keine Parodie werden - das fände er das "Fatalste", was man mit den Büchern Karl Mays und den Filmen der 1960er-Jahre anstehen könnte.

Wer Winnetou spielen soll, ist übrigens noch unklar - Uschi Glas hat sich laut "Stern" jedenfalls für Elyas M'Barek ausgesprochen.

08:01 Uhr

Kein guter Tag für Nowitzki und Schröder

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Schröder (M.) machte starke 18 Punkte.

AP

Als Deutscher Basketball in den USA spielen, das muss großartig sein! Ist es im Prinzip auch, nur jetzt gerade nicht so sehr.

  • Die beiden Deutschen Dirk Nowitzki und Dennis Schröder stecken Niederlagen ein.
  • Nowitzki und die Mavericks verlieren mit 92:98 gegen die Phoenix Suns und sind nun Siebter. Der deutsche Altstar machte elf Punkte.
  • Schröder und die Atlanta Hawks verloren mit 95:114 gegen die San Antonio Spurs. Der 21-jährige Nationalspieler machte 18 Punkte.
07:41 Uhr

Grindwale verenden auf australischem Strand

175 Kilometer südlich von Perth kämpfen Tierschützer um mehrere gestrandete Grindwale.

  • Neun der bis zu sechseinhalb Meter langen Tiere sind bereits auf dem Strand von Bunbury verendet.
  • Insgesamt 20 Meeressäuger waren dort gestrandet, sechs wurden gerettet.

Warum die Wale dort gestrandet sind? Für Wissenschaftler ist das ein Rätsel. Mehr über die Grindwale lesen Sie in der ausführlichen Meldung.

07:28 Uhr

Mehrere Franzosen halten Frau als Sexsklavin

Ein Fall von grausamer Vergewaltigung schockiert Frankreich.

  • Je drei Männer und Frauen hielten in Verdun eine 20-jährige Frau einen Monat lang gefangen und vergewaltigten und misshandelten sie immer wieder.
  • Die Verdächtigen hätten die Vorwürfe gestanden, "ohne jedoch deren Ernsthaftigkeit zu begreifen", hieß es aus Justizkreisen.
  • Die Frau konnte selbst entkommen. Sie gab vor, bei einem Treffen mit einem früheren Lehrer Geld besorgen zu können. Der verständigte dann die Polizei.
07:04 Uhr

Ted Cruz will US-Präsident werden

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Ted Cruz.

AP

Der erste Republikaner wirft seinen Hut in den Ring: Der Senator für Texas, Ted Cruz, will US-Präsident werden. Das erklärt er höchst modern via Twitter.

  • Der 44-Jährige ist der erste Präsidentschaftskandidat mit lateinamerikanischen Wurzeln - sein Vater war aus Kuba geflohen.
  • Er steht den Rechtsauslegern von der Tea-Party-Bewegung nahe. 
  • Sie kennen ihn vielleicht noch von seiner gefühlten Endlosrede - im Oktober 2013 redete er 21 Stunden vor dem Senat, um Obamas Gesundheitsreform zu verzögern ("Filibuster").

Kandidaten gibt es vor allem zu Anfang immer recht viele - der Parteifreund Jeb Bush gilt aber als der aussichtsreichere Mann fürs höchste Amt der USA. Bei den Demokraten heißt es "Warten auf Hillary" - sie hat ihre Kandidatur noch nicht offiziell erklärt.

Was Sie noch zur Kandidatur von Ted Cruz wissen müssen, lesen Sie im ausführlichen Artikel.

06:51 Uhr

Versuchter Brandanschlag auf Bundestagsgebäude

Man hat gleich einen ganz großen historischen Vergleich im Kopf, doch der ist gleich mehrere Nummern zu groß: Unbekannte haben in der Nacht einen Molotowcocktail auf ein Bundestagsgebäude geschleudert.

  • Der versuchte Brandanschlag richtete sich gegen das Paul-Löbe-Haus neben dem Reichstagsgebäude, in dem Büros und Sitzungsräume untergebracht sind.
  • Schäden richtete der Brandsatz nicht an.
  • Ähnliche Anschläge ohne Schäden hatte es mehrmals im vergangenen Jahr gegeben.

Wer so gern einen neuen Reichstagsbrand herbeiführen will, ermittelt nun der Staatsschutz.

06:43 Uhr

Das wird heute wichtig

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AP

Guten Morgen! Ich bin Volker Petersen, auf geht's in eine neue Woche. Rollen Sie sich mit der Freude über die erste Heimniederlage der Münchener Bayern und der Spannung auf den Besuch eines wichtigen Gastes in Berlin aus dem Bett! Das wird heute wichtig:

06:28 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

 

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