Samstag, 07. November 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:32 Uhr

Das war Samstag, der 7. November 2020

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Hat Amerika alles andere als "great" gemacht: Donald Trump.

(Foto: REUTERS)

Das war's. Der Mann, der nicht verlieren kann, hat verloren. Nach vier von Affären und Skandalen geprägten Jahren und vier Tage nach der US-Wahl steht endlich fest: Der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird nicht Donald Trump heißen. Der noch amtierende Staatschef erkennt Joe Bidens Sieg zwar nicht an und will vor Gericht gegen die Niederlage wehren. Doch das ist "nicht wichtig", wie Bernie Sanders im CNN so schön sagte: "Joe Biden hat die Wahl gewonnen und wird ins Amt eingeführt werden".

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend. In unserem Liveticker und auf ntv.de finden Sie ganz viele Kommentare und Reaktionen zu Bidens Wahlsieg und dazu, wie es in den USA nun weitergeht.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht!

22:01 Uhr

Motorradfahrer gerät in Gegenverkehr und stirbt

In Niedersachsen hat ein 28-jähriger Motorradfahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ist im Gegenverkehr mit einem Auto zusammengestoßen und noch am Unfallort gestorben. Die 61 Jahre alte Beifahrerin im Auto erlitt nach dem Unfall in Edemissen einen Schock, sie wurde ärztlich versorgt. Der Biker war im Landkreis Peine in einer Gruppe mit insgesamt drei Motorradfahrern unterwegs.

21:27 Uhr

Zwei Mädchen sterben nach Feuer in Pirmasens

Nach einem Wohnungsbrand in Pirmasens sind zwei Mädchen ums Leben gekommen. Eine Fünfjährige starb noch am Brandort in der Nacht zum Freitag. Ihre siebenjährige Schwester erlag am heutigen Samstag im Krankenhaus ihren Verletzungen.   

In der Nacht zum Freitag war die Feuerwehr in der rheinland-pfälzischen Stadt zu einem Zimmerbrand gerufen worden. Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen Teile des dreistöckigen Gebäudes bereits in Flammen. Die Eltern und weitere vier Kinder blieben unverletzt. Die beiden Mädchen befanden sich noch in dem Gebäude und wurden dann von der Feuerwehr herausgeholt. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Ursache für das Feuer war am Samstag weiter unklar. Das Haus ist unbewohnbar.

20:47 Uhr

Fernsehmoderator stirbt bei Flugzeugabsturz nahe Moskau

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Alexander Koltowoy

(Foto: Twitter / kpru)

Der russische Fernsehmoderator Alexander Koltowoy und seine Frau sind bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs nahe Moskau ums Leben gekommen.

Der 41-Jährige war als Moderator mehrerer Unterhaltungsshows des Senders NTW bekannt.

Nach Medienberichten fing der Motor des Cessna-Flugzeugs wenige Minuten nach dem Start Feuer. Koltowoy, der offenbar selbst das Flugzeug pilotierte, konnte die Maschine noch sicher landen, aber "das Feuer verschlag das Flugzeug vollständig", berichtete die Nachrichtenagentur Tass.

20:13 Uhr

Die Videos des Tages

20:01 Uhr

CNN-Kommentator weint live im TV nach Biden-Sieg

Wenige Minuten nach der Bekanntgabe des Biden-Sieg spricht Van Jones, politischer Kommentator des Senders CNN, Millionen von US-Amerikanern aus der Seele.

  • Unter Tränen stieß Jones hervor, wie erleichtert er sei. "Das ist eine große Sache für uns, nur um etwas Frieden finden zu können und die Chance auf einen Neustart zu haben", sagte der schwarze TV-Kommentator unter anderem. Die Nachricht sei eine Genugtuung für viele, die gelitten hätten. "Das ist ein guter Tag für unser Land."
  • Jones sprach von einem schlimmer gewordenen Rassismus im Land. "Du gehst in einen Laden und Leute, die Angst hatten, ihren Rassismus zu zeigen, werden ekelhafter und ekelhafter zu dir. Und du hast Angst um deine Kinder, hast Angst um deine Schwester", sagte er.
  • Der 52 Jahre alte Politikwissenschaftler Jones gibt bei CNN seine Einschätzung zu politischen Themen ab und war auch bei der Berichterstattung um die Wahl häufig zu sehen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
19:38 Uhr

Schüsse auf Priester in Lyon: Frau des Täters hatte wohl Affäre mit Opfer

Der Angriff auf einen griechisch-orthodoxen Priester hatte zwei Tage nach dem Anschlag von Nizza besonders großes Aufsehen erregt. Die Ermittler machten aber schnell deutlich, dass sie nicht von einem terroristischen Hintergrund der Tat ausgehen.

  • Bei den Schüssen auf den Geistlichen hat es sich offenbar um eine Beziehungstat gehandelt.
  • Ein 40-Jähriger, der ursprünglich aus Georgien stammt, habe gestanden, dass er aus Rache auf den Geistlichen geschossen und ihn dadurch schwer verletzt habe, berichtete die Zeitung "Le Parisien" unter Berufung auf eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Die Frau des Mannes habe eine Affäre mit dem Priester gehabt.
  • Der mutmaßliche Täter war am Freitag in Lyon festgenommen worden. Er soll aus nächster Nähe zwei Mal auf den 52-jährigen Priester geschossen haben, vermutlich mit einer abgesägten Schrotflinte. Der Geistliche erlitt schwere Verletzungen. Am Mittwoch wachte er aber aus seinem Koma auf und konnte den Ermittlern sagen, wer auf ihn geschossen hatte.
18:59 Uhr

Motorrad kracht in Behindertentransport: Zwei Tote

Auf der B6 bei Oschatz in Sachsen kollidiert ein Motorradmit einem Behindertentransport. Zwei Menschen sterben dabei. Vermutlich handele es sich bei den Toten um den Motorradfahrer und eine Beifahrerin in dem Transportfahrzeug, teilte die Polizei in Leipzig mit. Einzelheiten, etwa zu den Ursachen und zur genauen Identität der Toten, konnte die Polizei noch nicht nennen.

18:14 Uhr

Trumps Geburtsstadt jubelt nach seiner Abwahl

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New Yorker lassen die Korken knallen.

(Foto: REUTERS)

Sekunden, nachdem mehrere US-Medien Joe Biden zum Sieger der US-Wahl erklären, bricht in den Straßen New Yorks Jubel aus. Zahlreiche Menschen klatschen, schreien und singen, auf den Straßen, auf den Balkonen und aus den Fenstern ihrer Wohnungen. Autofahrer hupen pausenlos. 

Die Millionenmetropole an der US-Ostküste gilt als überwiegend liberal und demokratisch, Joe Biden hat dort ersten Ergebnissen zufolge den überwiegenden Teil der Stimmen geholt. Die Metropole ist aber auch die Geburtsstadt vom noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.

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Große Erleichterung herrscht auf den Straßen New Yorks.

(Foto: REUTERS)

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17:56 Uhr

Trump erkennt Bidens Sieg nicht an

US-Präsident Donald Trump will einen Sieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden bei der Wahl in den USA nicht anerkennen. "Die einfache Tatsache ist, dass diese Wahl noch lange nicht vorbei ist", teilte Trump mit.

Hier geht's zum US-Wahl-Ticker.

17:31 Uhr
Breaking News

CNN: Biden gewinnt US-Präsidentschaftswahl

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat nach Angaben von Medien die Wahl gewonnen. Die Sender CNN und NBC riefen den früheren Vizepräsidenten zum Sieger des umkämpften Duells mit Amtsinhaber Donald Trump aus. Er wird damit der 46. Präsident der US-Geschichte.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:18 Uhr

Schwerer Unfall auf A2: Eine Tote, vier Verletzte

Auf der Autobahn 2 Richtung Dortmund ist es zwischen Oelde und Herzebrock-Clarholz zu einem schweren Unfall gekommen.

Der Fahrer eines Wagens wollte von der mittleren Fahrspur nach links wechseln und bemerkte dabei den Verkehr hinter sich zu spät. Sein Auto krachte mit einem Wagen auf der linken Spur zusammen und schleuderte, bis es zum Stehen kam.

Daraufhin fuhr ein nachfolgendes Auto auf den Wagen auf. Die Beifahrerin in dem Auto, das auf die linke Spur gefahren war, starb. Der Fahrer und Mitfahrer wurden schwer verletzt. Die zwei Insassen in dem Auto, das auf den Wagen auffuhr, erlitten ebenfalls schwere Verletzungen.

16:40 Uhr

Dänischer Tanker vor Westafrika angegriffen

Ein Tanker der dänischen Reederei Torm ist vor der Küste des westafrikanischen Landes Benin von mutmaßlichen Piraten angegriffen worden.

  • Die 20-köpfige Besatzung der "Torm Alexandra" habe sich auf dem Schiff in einen Schutzraum in Sicherheit bringen können, sagte Unternehmenssprecher Joakim Norholm Vasehus. Es sei aber unklar, ob die Angreifer noch an Bord seien.
  • Die Besatzungsmitglieder hatten demnach verfolgt, wie sich die mutmaßlichen Piraten dem 183 Meter langen Schiff näherten, und sich daraufhin in den Schutzraum zurückgezogen.
  • Unter ihnen befanden sich 19 Philippiner und ein Montenegriner.
16:04 Uhr

Totes Kind aus Fluss geborgen: Mutter bleibt vorerst in Psychiatrie

Nach dem Fund eines toten Jungen in der Wümme im niedersächsischen Rotenburg ist die Mutter des Kindes in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Ob die 40-Jährige tatsächlich ihren Sohn umgebracht hat, ist weiter unklar.

Es gebe nichts Neues in dem Fall, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden heute. Gegen die Mutter wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Die Leiche des vier Jahre alten Jungen war in der Nacht zum Freitag aus dem Fluss geborgen worden. Die 40-Jährige hatte sich zuvor mit ihrem Sohn in einem Krankenhaus aufgehalten, war dann aber am Donnerstagabend plötzlich mit dem Kind verschwunden. Die Hintergründe des Falls sind weiter völlig offen.

15:29 Uhr

"Ehre" ist in Emiraten keine Ausrede mehr für Mord

Wer in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Namen der "Ehre" mordete, musste bisher für zwei- bis maximal 15 Jahre in Haft. Das soll sich nun ändern. In einer überraschenden Abkehr von der Tradition haben die Emirate angekündigt, künftig sogenannte Ehren-Verbrechen genauso hart wie alle anderen Verbrechen zu bestrafen.

Die bisherigen gesonderten Richtlinien für die Verurteilung von Tätern bei Ehrenmorden wurden abgeschafft. Laut Medienberichten werden Schuldige künftig mit der Todesstrafe oder lebenslanger Haft bestraft.

Die Regierung hob zudem das Verbot des Zusammenlebens unverheirateter Paare auf, lockerte die Beschränkungen des Alkoholkonsums und erhöhte die Strafen für Vergewaltigung und sexuelle Belästigung.

14:44 Uhr

Zwei Schiffe stoßen im Nord-Ostsee-Kanal zusammen

Im Nord-Ostsee-Kanal sind nahe Rendsburg in Schleswig-Holstein zwei Frachtschiffe zusammengestoßen. Eines der Schiffe fuhr daraufhin in die Böschung. Das zweite Schiff wurde von Schleppschiffen abtransportiert. Die Fahrrinne des Kanals ist trotz des Unfalls frei. Verletzt wurde niemand. Wie es zu der Kollision kam und ob eventuell eine Gefährdung für die Umwelt besteht, ist bisher unklar.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser! Es ist Samstag und die Sonne scheint. Wie schön! Besser als ein Spaziergang im Wald kann jetzt nur eine "Der Tag"-Spätschicht sein. Die fängt jetzt für mich an, und ich freue mich sehr darauf. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich bin bis zum späten Abend für Sie da.

13:57 Uhr

Menschenrechtler: 35 Mediziner in Belarus vor Demo festgenommen

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Vorwurf des Wahlbetrugs: Seit August protestieren Menschen in Belarus gegen den Regierungschef Alexander Lukaschenko.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Proteste in Belarus reißen auch Monate nach der Wahl nicht ab, aber Regierungschef Alexander Lukaschenko geht ebenfalls weiter mit harter Hand gegen Demonstranten vor wie heute gegen 35 Mediziner. Wie eine Menschenrechtsgruppe berichtet, sollen 35 Mediziner von der Polizei festgesetzt worden sein, weil sie an einer Demonstration gegen die Regierung teilnehmen wollten. Sie seien abgeführt worden, als sie sich für eine Demonstration medizinischen Personals in Minsk getroffen hätten, teilte die Organisation Viasna mit. Natalia Ganusewitsch, eine Sprecherin der Minsker Polizei, bestätigte lediglich, dass einige Demonstranten festgenommen wurden, wie die russische Nachrichtenagentur Tass berichtete. Sie rief die Bevölkerung demnach auf, sich nicht an illegalen Protesten zu beteiligen. In Belarus kommt es seit der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Lukaschenko am 9. August regelmäßig zu Massenprotesten. Die Opposition wirft ihm Wahlbetrug vor, was dieser zurückweist. Mehr als 16.000 Menschen wurden bereits festgenommen. Ermittler der Vereinten Nationen haben über Schläge und Folter berichtet, der Westen hat neue Sanktionen gegen das Minsker Regime verhängt. Der von Russland unterstützte Lukaschenko hält sich bereits seit 26 Jahren an der Macht.

13:38 Uhr

"Stück Magie" - AC/DC-Gitarrist hört eigene Songs am liebsten im Auto

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AC/DC-Rocklegende Angus Young

(Foto: dpa)

Wo hören Sie am liebsten mal so richtig laut Musik? AC/DC-Rocklegende Angus Young hat da für seine eigenen Songs eine klare Empfehlung: Er hört die neuen Songs der australischen Rockband besonders gern im Auto. "Das Auto ist so ein kleines Teststudio, Musik klingt einfach besonders toll, während man fährt", sagte der 65-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". "Für mich steckt in dieser Kombination aus Auto und AC/DC sogar ein gutes Stück Magie." Mindestens genauso interessant: Da endet wohl auch schon seine Liebe für Autos, denn Young fährt nie selbst: "Ich habe noch nicht einmal einen Führerschein - ich bin noch nie Auto gefahren." Seine Frau fahre. "Ich bringe nur die Musik mit", sagte der schottisch-australische Rockmusiker.

13:10 Uhr

Wird Löwe "Subali" getötet? Zoodirektor verteidigt Diskussion

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Um sein Schicksal ist eine Debatte über Nutztiere entbrannt: Löwe "Subali".

(Foto: picture alliance/dpa)

Mehr als zwei Millionen Tiere werden jeden Tag in Deutschland geschlachtet. Während diese große Zahl die Menschen meist eher wenig berührt, schlagen Meldungen über Zoo-Tiere, die getötet werden sollen, hohe Wellen so wie bei "Subali". Der Löwe aus dem Nürnberger Tiergarten könnte eingeschläfert werden, sollte er tatsächlich unfruchtbar sein. Der Zoodirektor hat nun die von ihm angestoßene Debatte verteidigt. Er verstehe nicht, warum über Löwen anders diskutiert werde als über Nutztiere, sagte Dag Encke der "Süddeutschen Zeitung". "Ich kann darin keinen ethisch-moralischen Unterschied sehen gegenüber anderen Gründen, die wir sonst für das Töten von Tieren heranziehen. Er sehe "keinen qualitativen Unterschied, was das Leben von einem Schwein und das Leben von einem Löwen betrifft". In Nürnberg gebe es nur Platz für zwei Löwen, die sich dort vermehren sollen. Es könnte dennoch ein Happy End für Subali geben: "Ich glaube übrigens auch bei Subali nicht, dass wir am Ende in die Bredouille kommen würden, das Tier wirklich töten zu müssen." Die Debatte sei aber wichtig, sagte der Zoodirektor.

12:20 Uhr

"Goodbye TXL!" - viele Menschen verabschieden sich vom Flughafen Tegel

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Ein letztes Selfie, bevor der Flughafen Tegel nach 60 Jahren geschlossen wird.

(Foto: picture alliance/dpa)

Hunderte von Menschen sind schon am Vormittag zum Flughafen Tegel gekommen, um sich noch einmal zwischen Tower und Terminal A umzusehen. Eine Woche nach Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER schließt Tegel an diesem Wochenende. Der Andrang sei vor allem auf der Besucherterrasse groß, sagt Daniel Tolksdorf, Sprecher der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Dort sind jeweils nur 100 Gäste zeitgleich erlaubt. Die für das Betreten der Terrasse notwendigen Tickets seien seit Tagen ausgebucht gewesen, so der Sprecher. Von der Terrasse aus waren noch etliche Starts und Landungen zu sehen - insgesamt stehen für diesen Samstag 70 Flugbewegungen an - ein gutes Dutzend Maschinen sollen beim Abflug mit Wasserfontänen verabschiedet werden. Viele Besucher hielten Hinweistafeln zu Ankünften und Abflügen, den TXL-Bus und das berühmte sechseckige Terminal A nochmal in Fotos fest. Heute Abend soll beim letzten regulären Abflug ab Tegel eine Lufthansa-Maschine nach München starten. Am Sonntagnachmittag hebt noch eine Maschine der französischen Fluggesellschaft Air France mit Ziel Paris ab und damit schließt sich der Kreis: Den ersten Linienflug nach Tegel absolvierte ebenfalls eine Air-France-Maschine. Sie landete am 2. Januar 1960.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:45 Uhr

Russischer Chefarzt nach Nawalny-Behandlung befördert

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Kreml-Kritiker Alexej Nawalny überlebte den schweren Gift-Anschlag.

(Foto: picture alliance / dpa)

Er hat eine Vergiftung bei Alexej Nawalny ausgeschlossen und war gegen eine Ausreise des russischen Kreml-Kritikers für eine Behandlung in Deutschland - jetzt ist der Chefarzt des russischen Krankenhauses in Omsk befördert worden. Alexander Murachowski übernimmt die Leitung des regionalen Gesundheitsministeriums, wie die örtlichen Behörden mitteilen. Demnach habe die Spitze des russischen Gesundheitsministeriums der Kandidatur des Chefarztes zugestimmt. Angesichts seiner falschen Diagnose und der vorliegenden Belege für eine Vergiftung wirft die Beförderung mindestens Fragen auf: Drei europäische Labore bestätigten später den Verdacht, dass Nawalny Mitte August mit einem Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe vergiftet worden war. Zwei Tage nach der Vergiftung wurde er von Omsk schließlich doch nach Berlin ausgeflogen und in der Uni-Klinik Charité erfolgreich behandelt. Die russische Regierung weist den Verdacht zurück, staatliche russische Stellen könnten Nawalny gezielt vergiftet haben.

11:16 Uhr

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" - das sind die Sendetermine

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(Foto: picture alliance / WDR/DRA/dpa)

Es heißt ja, für Fans des Weihnachtsklassikers ist diese Meldung besonders wichtig: die Sendetermine für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Stimmt das in Zeiten von Streamingdiensten überhaupt noch? Auf jeden Fall stehen laut MDR Jump die Ausstrahlungszeitpunkte für den Märchenklassiker fest. Fans der deutsch-tschechischen Produktion können sich sogar schon auf einen Termin vor Dezember freuen: Den Auftakt macht ein Termin am 29. November im Ersten (14.03 Uhr). Allein an Heiligabend gibt es sechsmal die Chance, den Film zu sehen, der für viele Menschen eine beliebte Weihnachtstradition sein soll. Hier eine Übersicht:

  • 29. November: 14.03 Uhr - ARD/Das Erste
  • 06. Dezember: 17.25 Uhr - MDR
  • 13. Dezember: 13.20 Uhr - WDR
  • 20. Dezember: 12.05 Uhr - BR
  • 20. Dezember: 14.15 Uhr - ONE
  • 20. Dezember: 15.05 Uhr - NDR
  • 24. Dezember: 12.15 Uhr - ARD/Das Erste
  • 24. Dezember: 16.05 Uhr - NDR
  • 24. Dezember: 18.50 Uhr - ONE
  • 24. Dezember: 20.15 Uhr - WDR
  • 24. Dezember: 22.30 Uhr - SWR
  • 24. Dezember: 23.15 Uhr - RBB
  • 25. Dezember: 11.15 Uhr - ARD/Das Erste
  • 25. Dezember: 20.15 Uhr - NDR
  • 26. Dezember: 16.05 Uhr - MDR
  • 26. Dezember: 16.40 Uhr - One
  • 27. Dezember: 12.00 Uhr - KiKA
  • 01. Januar: 16.30 Uhr - RBB
  • 06. Januar: 08.05 Uhr - BR

Zu rund 20 Terminen soll der Kultfilm auf verschiedenen Sendern der ARD zu sehen sein - also Fans des bekannten Märchenklassikers dürften ausreichend Gelegenheit haben, den Film zu sehen!

10:52 Uhr

Deutscher stürzt in Tiroler Bergen in den Tod

Ein deutscher Alpinist ist bei einem Unfall in den Tiroler Bergen gestorben. Der 31-Jährige dürfte gestern beim Abstieg des Roßkogels im Gemeindegebiet von Ranggen nahe Innsbruck abgestürzt sein, wie die Polizei mitteilt. Seine Frau, mit der der Mann in Tirol lebte, schlug Alarm, als er nicht zum vereinbarten Zeitpunkt wieder zu Hause war. Der Deutsche meldete sich beim Abstieg noch telefonisch, war dann aber nicht mehr erreichbar. Ein Bekannter des Paars machte sich zunächst selbst auf die Suche, blieb aber bis zum Einbruch der Dunkelheit erfolglos. Die dann alarmierten Einsatzkräften fanden den 31-Jährigen nur noch leblos in einer steilen Rinne. Woher der Mann aus Deutschland stammt, ist bislang unklar.

10:25 Uhr

Terror in Wien - Österreich überprüft 229 Häftlinge und durchsucht Gefängnisse

Die Österreichischen Justizbehörden wollen offenbar weitere folgenschwere Versäumnisse wie beim Attentäter von Wien verhindern: Nach dem islamistischen Anschlag am vergangenen Montag mit vier Todesopfern und 20 Verletzten wurden verstärkt Kontrollen in Gefängnissen durchgeführt. 229 Insassen, die wegen Terrorismusdelikten in Haft sind oder etwa Radikalisierungstendenzen zeigten, wurden überprüft und Hafträume durchsucht, wie das Justizministerium mitteilt. 12 Justizanstalten haben nach Angaben des Ministeriums Funde gemeldet. Großteils seien dabei Schriftstücke entdeckt worden, die nun auf mögliche extremistische Hintergründe überprüft werden. Der 20-jährige Attentäter war radikaler Islamist und einschlägig vorbestraft. Er war vorzeitig aus der Haft entlassen worden und nahm an einem Deradikalisierungsprogramm teil. Die österreichischen Sicherheitsbehörden mussten zuletzt Fehler in Bezug auf die Einschätzung der Gefährlichkeit des späteren Attentäters eingestehen. Hinweise aus der Slowakei und aus Deutschland hätten zu einer anderen Gefährdungsbewertung führen sollen, so Wiens Polizeichef Gerhard Pürstl. Der Chef des Wiener Verfassungsschutzes und mehrere Mitarbeiter sollen als Konsequenz gehen.

09:50 Uhr

Riesiger Weißer Hai vor der Küste Floridas gesichtet

Sie ist knapp fünf Meter lang, fast eine Tonne schwer - und gerade vor der Küste Floridas unterwegs: Der riesige Weiße Hai mit Namen "Unama'ki" wurde südlich von Miami gesichtet, wie die gemeinnützige Organisation Ocearch berichtet. Die ausgesprochen große Hai-Dame soll mit ihrer Schwanzflosse die Wasseroberfläche berührt und so ein "Ping"-Signal an einen Satelliten gesendet haben. Es dient den Forschern von Ocearch als Hinweis, wo sich der Raubfisch aufhält. Auch wenn "Unama'ki" sehr groß ist: Die Verfolgung der Weißen Haie ist nicht einfach. Nur wenn Tiere mit einer markierten Flosse wie sie die Wasseroberfläche durchbrechen, können sie von Forschern verfolgt werden.

Wer wissen will, wo der Weiße Hai noch so war und wo sie wortwörtlich als Nächstes auftaucht, kann die Route des Meerestiers im sogenannten Shark Tracker von Ocearch verfolgen. An Floridas Küste gibt es immer wieder Hai-Sichtungen, aber Angriffe der Tiere sind dort selten.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

Sonnenschein sorgt für einen schönen Herbsttag

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(Foto: picture alliance/dpa)

Sind die Aussichten bei Ihnen aus dem Fenster gerade noch etwas trüb? Keine Sorge: Der Nebel legt sich im Laufe des Vormittags bis auf in manchen Niederungen im Süden Deutschlands. Die Sonne beschert uns einen schönen Herbsttag mit Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad - vor allem im Nordwesten wird es mild. Der Tag bietet also perfektes Wetter für Spaziergänge oder noch ausstehende Arbeiten im Garten, bevor es so richtig kalt und winterlich wird.

08:22 Uhr

Tropensturm "Eta" - Zahl der Toten steigt auf etwa 200

Bei schweren Unwettern sind im mexikanischen Bundesstaat Chiapas mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und 900 Häuser beschädigt worden. Damit stieg die Zahl der Toten wegen starken Regens in Mexiko und Zentralamerika auf rund 200, wie Behörden mitteilen. Heftige Regenfälle hätten Erdrutsche und Überschwemmungen von fünf Flüssen verursacht, teilt der Zivilschutz im Bundesstaat Chiapas mit. 13 Erdrutsche hätten zu blockierten Straßen geführt. Die Regenfälle im Süden Mexikos werden durch eine Kaltfront und das tropische Tiefdruckgebiet "Eta" ausgelöst. In Guatemala werden Dutzende Todesopfer befürchtet - darunter allein 100 in einem Dorf, das von einem Erdrutsch begraben wurde. In Honduras kamen mindestens 20 Menschen, in Panama fünf sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei Menschen ums Leben.

08:04 Uhr

Erste Robbenbabys auf Helgoland gesichtet

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Archivbild

(Foto: picture alliance/dpa)

Nachrichten können auch mal zuckersüß sein: Die ersten Kegelrobbenbabys wurden auf der Helgoländer Düne gesichtet. Das teilt der Tourismus-Service mit. In den ersten Wochen seien die Kegelrobbenjungen besonders anfällig, heißt es in der Mitteilung. Die Wurfsaison der Kegelrobben läuft etwa bis Ende Januar. Die Jungtiere haben bei ihrer Geburt ein flauschig-weißes "Babyfell", das Lanugofell. In der vergangenen Wurfsaison wurden mehr als 500 Robbenbabys gezählt.

07:26 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl in den USA müssen wir uns auch heute weiter in Geduld üben - wir halten Sie über alle Neuigkeiten in unserem Wahl-Ticker auf dem Laufenden. Das wird außerdem an diesem Samstag wichtig:

  • In Leipzig werden heute etwa 20.000 Menschen zu einer Demonstration der Initiative "Querdenken" gegen die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen erwartet - auch zahlreiche Gegendemonstrationen sind angemeldet.
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    Offiziell ist am Sonntag Schluss am Flughafen Tegel.

    (Foto: dpa)

  • Goodbye TXL: Auf dem Flughafen Tegel starten an diesem Samstag nach 60 Jahren Betrieb die letzten Linienmaschinen. Der Berliner Flughafen geht zugunsten des neuen BER vom Netz.
  • Das Dauer-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München geht am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga in die nächste Runde: Der Tabellenzweite empfängt den punktgleichen deutschen Rekordmeister am Abend (18.30 Uhr/Sky).

Außerdem setzt die Slowakei heute ihre Corona-Massentests fort, auch in Polen beginnt ein Teil-Lockdown mit Schließungen von Geschäften und Kultureinrichtungen - mehr zu diesem Thema gibt es in unserem Corona-Ticker.

Ich freue mich, Sie bis zum Nachmittag mit News zu versorgen. Haben Sie Anregungen, Kritik oder Lob? Lassen Sie es mich wissen und schreiben mir gerne per Mail an johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

07:04 Uhr

It's a Girl - US-Paar bekommt nach 14 Söhnen ersehnte Tochter

It's a Girl - endlich, kann man wohl sagen: Für eine US-Großfamilie aus dem Bundesstaat Michigan ist ein lang gehegter Wunsch wahr geworden. Die Eheleute Kateri und Jay Schwandt haben ihr 15. Kind bekommen - und ihren 14 Söhnen damit eine ersehnte Schwester geschenkt. Der Altersunterschied zwischen dem ältesten Sohn Tyler und der neugeborenen Maggie Jayne beträgt 28 Jahre. "Wir sind überwältigt vor Freude und begeistert, Maggie Jayne in unserer Familie willkommen zu heißen", sagte Familienvater Jay Schwandt der Lokalzeitung "Detroit Free Press". Das kleine Mädchen sei in der Nacht zum Donnerstag in einem Krankenhaus in der Stadt Grand Rapids zur Welt gekommen. Maggie Jayne sei "das größte Geschenk" für seine Familie, betonte Schwandt. Seine Frau Kateri hatte vor sechs Jahren noch gesagt, dass die Geburt einer Tochter in ihrer Familie wohl einen "Schock" auslösen würde. Tatsächlich reagierten die Söhne gelassen auf den Nachwuchs. "Ich glaube nicht, dass meine Mutter auch nur ein einziges rosafarbenes Kleidungsstück besitzt", scherzte der älteste Sohn Tyler.

06:36 Uhr

Spider-Man fordert: "Tragt eine Maske, ich trage zwei ..."

Der britische Schauspieler Tom Holland schützt sich als "Spider-Man" mit doppelter Maske. "Tragt eine Maske, ich trage zwei", schreibt der Darsteller auf Instagram zu einem Foto vom Drehset. Darin ist er im typischen rot-schwarzen Spinnenmann-Outfit zu sehen, das seinen ganzen Körper bedeckt. Darüber trägt er im Gesicht eine weiße Mund-Nasen-Maske als Schutz gegen das Coronavirus. Die Dreharbeiten für "Spider-Man 3" waren für diesen Monat in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unter der Regie von Jon Watts angekündigt. Neben Holland als Peter Parker alias Spider-Man, Zendaya und Jacob Batalon soll auch Benedict Cumberbatch in seiner Superheldenrolle als "Doctor Strange" in dem nächsten Spinnenmann-Abenteuer mitspielen. Wegen der Corona-Pandemie sind in den vergangenen Monaten viele Drehstarts verschoben worden. An den Sets müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden, die Produktionsteams müssen strikte Hygieneregeln befolgen.

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06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht