Sonntag, 03. Juli 2022Der Tag

mit Heidi Ulrich
Heidi Ulrich
22:32 Uhr

Das war Sonntag, der 3. Juli 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Gewalttat erschüttert Dänemark, bei der mehrere Menschen in einem Einkaufszentrum getötet und weitere verletzt werden. Ein Verdächtiger ist festgenommen. Der Hintergrund der Tat in Kopenhagen ist aber noch unklar. Wichtig waren heute außerdem diese Themen:

Der "Tag" packt jetzt zusammen. Ich hoffe, Sie bleiben positiv trotz der vielen schlechten Nachrichten und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:12 Uhr

Ex-Lebensgefährtin von Berlusconi heiratet

Francesca Pascale, die langjährige Partnerin von Silvio Berlusconi, hat ihre Lebensgefährtin geheiratet. Die 36-Jährige, die mit dem früheren Ministerpräsidenten und Skandal-Politiker fast ein Jahrzehnt lang bis Anfang 2020 liiert gewesen war, und die Musikerin Paola Turci wurden gestern im toskanischen Wein-Ort Montalcino nahe Siena getraut. "Wir haben Ja gesagt!", schreibt Turci in einer Facebook-Story unter ein gemeinsames Bild. Und Pascale berichtet bei Instagram vom "schönsten Tag meines Lebens".

21:46 Uhr

Britische Armee zeigt Musk-Bild nach Hack

Hacker haben die Twitter- und Youtube-Konten der britischen Armee gehackt. Ein Armeesprecher sagt, das Youtube-Konto sei bei dem Cyberangriff umbenannt worden und zeige nun Videos zu Digitalwährungen. Zu sehen sind dort außerdem Bilder von Tesla-Chef Elon Musk. Wer dahinter steckt, ist nicht bekannt. Von der Armee heißt es, die Angriffe würden untersucht. Bis die Prüfung abgeschlossen sei, wolle sich die Armee nicht weiter zu dem Vorfall äußern.

21:20 Uhr

CDU holt Posten in Sachsen, AfD geht leer aus

Die CDU dominiert bei der Landratswahl in Sachsen. Ihre Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen in fünf der sechs Kreise, in denen im zweiten Wahlgang abgestimmt wurde. Im Kreis Zwickau schlägt der Bewerber der CDU die Kandidatin der Freien Wähler allerdings nur denkbar knapp mit zehn Stimmen Vorsprung. Im Landkreis Mittelsachsen verlieren die Christdemokraten hingegen den Landratsposten, hier gewinnt der parteilose Einzelbewerber Dirk Neubauer, der unter anderem von SPD und Linken unterstützt wird. Bisher besetzte die CDU im Freistaat alle Landratsämter. Die AfD verfehlt ihr Ziel, bei der Kommunalwahl in Sachsen erstmals in Deutschland einen Landratsposten zu besetzen.

20:52 Uhr

18-Jähriger in U-Bahn niedergestochen

Die Düsseldorfer Polizei fahndet nach einem Mann, der gestern Nachmittag einen 18-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben soll. Vorher soll er auch noch dessen 17-jährigen Freund rassistisch beschimpft und ihm einen Kopfstoß versetzt haben. Alle drei waren mit der U-Bahnlinie 73 unterwegs. Polizei und Staatsanwaltschaft schreiben, der Unbekannte habe sich offensichtlich durch die laute Handynutzung der Jugendlichen gestört gefühlt. Es sei zum Streit gekommen. Bei einem Handgemenge soll der Mann das Messer gezogen haben. Die Teenager flohen an der Haltestelle Bahnhof Bilk, der Mann stieg laut Zeugen erst an der Haltestelle Uni-Kliniken aus. Die Ermittler suchen weitere Zeugen.

20:15 Uhr

Zahl der Corona-Intensivpatienten wieder vierstellig

Die Zahl der Schwerkranken, die auf Intensivstationen in Deutschland mit Covid-19 behandelt werden, ist auf 1000 gestiegen. Das geht aus dem Tagesreport des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. So hoch war diese Patientenzahl seit Mitte Mai nicht mehr. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 waren noch knapp 4900 schwer erkrankte Covid-19-Fälle zeitgleich behandelt worden, danach sanken die Werte mit zwischenzeitlichen Plateauphasen ab. Der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, hält die Zunahme der Belegung insgesamt für moderat.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:40 Uhr

Einstweilige Verfügung gegen Ricky Martin erlassen, Sänger weist Vorwürfe zurück

Ein Gericht in Puerto Rico hat eine einstweilige Verfügung gegen Ricky Martin erlassen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Laut dem Fernsehsender Telemundo Puerto Rico bestätigte die Polizei, dass eine Anordnung im Zusammenhang mit einem Gesetz gegen häusliche Gewalt gegen Martin erlassen wurde. Eine nicht näher benannte Person habe sich direkt an das Gericht gewandt, berichtet der Sender. Ein Polizeisprecher sagte der Nachrichtenagentur Associated Press, Martin dürfe die Person nun nicht mehr kontaktieren. Ein Gericht solle zu einem späteren Zeitpunkt darüber entscheiden, ob die Anordnung bestehen bleiben soll. Was passiert sein soll, ist nicht bekannt. Der Sänger weist die Vorwürfe vehement zurück. "Die Anschuldigungen gegen Ricky Martin, die zu einer Schutzanordnung geführt haben, sind völlig falsch und erfunden", sagen Vertreter des 50-Jährigen dem US-Magazin "People". Man sei "sehr zuversichtlich, dass unser Klient [...] vollständig entlastet wird, wenn die wahren Fakten in dieser Angelegenheit ans Licht kommen".

19:11 Uhr
Breaking News

Schüsse in Kopenhagener Mall - mehrere Tote

Bei den Schüssen in einem Kopenhagener Einkaufszentrum sind mehrere Menschen getötet und weitere Menschen verletzt worden. Das gibt die Polizei bei einer Pressekonferenz bekannt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Es handelt sich um einen 22-jährigen Dänen. Es sei zu früh, um etwas über das Motiv zu sagen, sagen die Ermittler. Auch sei unklar, ob der mutmaßliche Täter Komplizen hatte. Das Einkaufszentrum Fields liegt im Stadtteil Amager zwischen dem Zentrum und dem Flughafen.

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18:53 Uhr

Taxizentrale bewahrt Seniorin vor Betrügern

Eine aufmerksame Mitarbeiterin in einer Taxizentrale in Wiesbaden hat eine Seniorin vermutlich vor einem Betrug bewahrt. Laut Polizei bekam die 81-Jährige vorgestern einen Anruf, bei dem sich die Anrufer als Polizisten ausgaben. Die Frau sollte eine hohe Geldsumme bereitstellen, angeblich um eine Freundin der 81-Jährigen aus einer Notlage zu befreien. Als die Betrüger ein Taxi für die Seniorin bestellten, wurde die Mitarbeiterin in der Zentrale misstrauisch. Der Anrufer habe mit eindeutig verstellter Stimme gesprochen und den Wagen wegen eines dubiosen Grundes bestellt, sagte diese später der Polizei. Die Mitarbeiterin forderte den Fahrer auf, mit der 81-Jährigen umgehend zur Polizei zu fahren. Die schreibt, "dort konnte der Frau erklärt werden, dass sie einer Betrugsmasche aufgesessen war".

18:34 Uhr

"Omas gegen Rechts" für Zivilcourage geehrt

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Tobias Schulze von Tennis Borussia Berlin und Gerda Smorra (l) und Anna Ohnweiler von "Omas gegen Rechts" vor der Verleihung.

(Foto: dpa)

Auf die "Omas gegen Rechts" war in den letzten Jahren in Berlin Verlass: Die Gruppe war bei zahlreichen Protesten unter anderem gegen Rassismus, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit am Start. Für ihre Zivilcourage wird die Initiative nun zusammen mit dem Fußballverein Tennis Borussia Berlin mit dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden ausgezeichnet. Auch Tennis Borussia Berlin engagiert sich gegen Homophobie, Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus. Unter anderem ging aus dem Verein die Initiative "Fußballfans gegen Homophobie" hervor, die in Fußballstadien für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben wirbt. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Tennis-Borussia-Vorstandsmitglied Tobias Schulze sagt, Vereine und Fußballverbände könnten es sich im Kampf gegen Rechtsradikalismus und Rassismus einfach machen. Sein Verein habe sich anders entschieden. Wer zu Hass und Diskriminierung schweige, überlasse den Extremisten "den Raum". Und die Gründerin der deutschen "Omas gegen Rechts", Anna Ohnweiler, sagt, der Preis sei für die Initiative so wertvoll, "weil er uns zeigt, dass wir wahrgenommen werden".

17:50 Uhr

Sri Lanka geht der Treibstoff aus

Die Treibstoffknappheit in Sri Lanka nimmt dramatische Ausmaße an: Energieminister Kanchana Wijesekera sagt, die Treibstoffreserven des Landes beliefen sich auf etwa 4.000 Tonnen, was normalerweise dem Verbrauch eines Tages entspreche. Die nächste Lieferung werde frühestens am 22. Juli erwartet. Vor den Tankstellen in der Hauptstadt gibt es kilometerlange Auto-Schlangen - obwohl die meisten Zapfsäulen seit Tagen keinen Treibstoff mehr haben. Auch hatte Sri Lanka letzte Woche einen zweiwöchigen Verkaufsstopp für Treibstoffe an Privatpersonen verkündet. Benzin und Diesel dürfen nur noch für die wichtigsten Dienstleistungen genutzt werden - etwa für Fahrzeuge im Gesundheitsbereich, am Hafen, Flughafen oder für die Essensverteilung.

Sri Lanka mit seinen 22 Millionen Einwohnern erlebt seine schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Dem stark verschuldeten Land fehlt das Geld, um wichtige Güter wie Treibstoff oder Medikamente zu importieren. Derzeit laufen Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds über ein Hilfspaket.

17:31 Uhr

Zweites Opfer nach Hai-Angriff in Ägypten

Bei dem Hai-Angriff unweit des ägyptischen Badeorts Hurghada hat es offenbar ein zweites Todesopfer gegeben. Zusätzlich zur 68 Jahre alten Österreicherin, die nach dem Zwischenfall starb, sei eine weitere Frau angegriffen worden, teilt das ägyptische Umweltministerium mit. Umweltministerin Jasmin Fuad drücke den Familien der beiden Opfer ihr Beileid aus, schreibt das Ministerium auf Facebook.

17:13 Uhr
Breaking News

Tote und Verletzte bei Gletscherbruch in Dolomiten

Bei einem massiven Gletscherbruch in Norditalien sind mehrere Bergsteiger von Eis-, Schnee- und Felsmassen getroffen worden. Mindestens sechs Menschen seien ums Leben gekommen, heißt es von der Rettungsleitstelle der Region Venetien. Mindestens acht weitere Menschen wurden verletzt. Die Einsatzkräfte suchen noch nach weiteren Personen. Das Unglück ereignete sich in den Dolomiten am Marmolata-Gletscher, wo ein großes Stück abbrach und nahe der Aufstiegsroute niederging. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Seilschaften getroffen. Ob und wie viele einzelne Bergsteiger dort außerdem unterwegs waren, ist unklar.

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17:05 Uhr

Chinesischer Bauträger kann nicht zahlen

Ein neuer Rückschlag für den gebeutelten chinesischen Immobilienmarkt: Der in Geldnot geratene Bauträger Shimao verpasst mit dem heutigen Tag Zins- und Tilgungszahlungen für eine Anleihe in Höhe von einer Milliarde Dollar. Den Gläubigern könnten weder Kapital noch Zinsen von insgesamt 1,023 Milliarden Dollar gezahlt werden, teilt das Unternehmen der Börse von Hongkong mit. Shimao beauftragte einen Finanz- und einen Rechtsberater damit, die Chancen für eine Bewältigung der Liquiditätskrise auszuloten.

Die Baubranche steht unter Druck: Der wochenlange Corona-Lockdown in Metropolen wie Shanghai hatte die chinesischen Immobilienverkäufe im April so stark einbrechen lassen wie seit 16 Jahren nicht mehr. Zudem verschärfte die Regierung in Peking ihre Kampagne gegen Spekulanten - auch aus Sorge vor einer Immobilienblase. Auch verschreckte die Krise um den angeschlagenen Immobilienriesen Evergrande viele potenzielle Hauskäufer, die befürchten, dass ihre Häuser nicht fertiggestellt werden.

17:03 Uhr

Nachts ziehen örtlich Gewitter durch

Die Nacht bleibt trocken, nur ganz im Süden und in den Küstenregionen kann es regnen und gewittern. Tagsüber scheint dann wieder häufig die Sonne, im Norden sind die Wolken zahlreicher, an den Alpen muss mit neuen Gewittern gerechnet werden. Die Temperaturen: fast überall sommerlich.

16:50 Uhr

Hunderttausende feiern CSD in Köln

Etwa 180 Wagen ziehen beim Kölner Christopher Street Day durch die Innenstadt. Entlang der Strecke feiern Hunderttausende Menschen. Die Polizei geht in einer ersten Schätzung von rund einer Million Menschen aus. Bisher verlaufe alles friedlich, heißt es.

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Das Motto der Demo ist in diesem Jahr "Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark".

(Foto: dpa)

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16:32 Uhr

Fünf Kinder bei Hüpfburg-Unfall schwer verletzt

Bei einem Unfall mit einer Hüpfburg sind in Rheinland-Pfalz neun Kinder verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Rettungshubschrauber brachte vier Kinder in Kliniken. Zu dem Unglück kam es an einem Sportplatz in Gondershausen während eines Fußballturniers. Die Polizei sagt, nach ersten Ermittlungen sei die Hüpfburg von einer Windhose erfasst und mehrere Meter in die Höhe gezogen worden. Die spielenden Kinder stürzten aus einer Höhe von vier bis fünf Metern ab.

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Die Polizei transportiert die Hüpfburg ab.

(Foto: dpa)

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16:12 Uhr

Segelschulschiff trieb führerlos auf dem Ryck

Das Segelschulschiff "Greif" ist am Morgen führerlos auf dem Fluss Ryck in Greifswald getrieben. Von der Polizei heißt es, auf dem 35 Meter langen Schiff habe sich nur ein 47-jähriger Mann befunden, der ohne Berechtigung an Bord gewesen sei und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe. Er wurde in eine Notaufnahme gebracht. Der Mann wird verdächtigt, das Schiff losgemacht zu haben. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt. Materielle Schäden entstanden aber nicht. Die Feuerwehr brachte das Schiff zurück an seinen Liegeplatz.

15:48 Uhr

Tarantino wird mit 59 Jahren nochmal Vater

US-Regisseur Quentin Tarantino und seine Frau, die israelische Sängerin Daniella Pick, sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Seit gestern haben sie einen zweiten Sohn. Die 38-Jährige und das Kind seien wohlauf, sagt ein Sprecher des Ichilov-Krankenhauses in Tel Aviv. Ihr erster Sohn Leo war im Februar 2020 zur Welt gekommen. Also, herzlichen Glückwunsch!

15:18 Uhr

Polizei fängt Würgeschlange nahe Spielplatz ein

Diese Schlange hat die Polizei heute Morgen unweit eines Spielplatzes in Jesteburg bei Hamburg eingefangen. Anwohner hatten die rund 1,2 Meter lange Schlange entdeckt. Die Polizei rückte daraufhin an, fing das Tier mithilfe eines Hakens und einer Tüte ein und brachte es zum Tierpark Hagenbeck. "Nach Rücksprache mit Reptilienexperten handelte es sich um eine Kornnatter der Farbvariante Snow", schreibt die Polizei. Diese Würgeschlange sei in Mittelamerika beheimatet und würde in hiesiger Natur nicht überleben, heißt es weiter. Sie sei wohl ein ausgebrochenes Haustier.

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Giftig ist die Schlange übrigens nicht.

(Foto: Polizeiinspektion Harburg)

14:51 Uhr

Scholz ruft über 60-Jährige zu vierter Impfung auf

Bisher haben etwa sieben Prozent der Bevölkerung den zweiten Booster bekommen. Darunter ist Bundeskanzler Scholz. Im ARD-Sommerinterview ruft er Menschen über 60 Jahren dazu auf, sich ebenfalls die zweite Corona-Auffrischimpfung verabreichen zu lassen, wenn sie es noch nicht getan haben. Dabei rät der SPD-Politiker, nicht auf den neuen Impfstoff zu warten, der wahrscheinlich erst im Oktober zur Verfügung stehen werde. Die Ständige Impfkommission rät seit Februar Menschen ab 70 Jahren und bestimmten Risikogruppen zu einer zweiten Auffrischungsimpfung. Außerdem gilt die Empfehlung für Beschäftigte von Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen. Und wie sieht es mit anderen Schutzmaßnahmen zum Herbst aus? Einen neuen Lockdown und neue Schulschließungen lehnt Scholz ab. "Ich glaube, dass man schon davon ausgehen muss, dass die Maske im Herbst und Winter eine größere Rolle spielen muss als jetzt", sagt er.

14:47 Uhr

Schichtwechsel

Hallo!

Kurz noch einen Brummer nach draußen befördert, jetzt lenkt nichts mehr ab und kann losgehen! Ich bin Heidi Ulrich und kümmere mich für den Rest des Tages um die Nachrichten im "Tag". Sie erreichen mich über dertag(at)n-tv.de. Ich wünsche Ihnen einen entspannten und sonnigen Sonntagnachmittag!

14:17 Uhr

Deutsche Bahn profitiert von gestrichenen Flügen

Ein ICE-Sprinter fährt bei Erfurt über die Strecke München-Berlin. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sprinter-Verbindungen nach Berlin von München, Frankfurt und aus Nordrhein-Westfalen sind laut Bahn derzeit sehr gut gebucht.

(Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

"Des einen Freud, des anderen Leid" lässt sich wohl zum Personalmangel an Flughäfen sagen: Während sich Fluggäste über lange Warteschlangen an den Schaltern, Verspätungen und gestrichene Flüge ärgern, hat die Deutsche Bahn Grund zur Freude. Das Fahrgastaufkommen bei der Deutschen Bahn ist zuletzt kräftig gestiegen. "Immer mehr Menschen nutzen in der aktuellen Lage innerdeutsch die Bahn statt des Fliegers", sagte ein Bahn-Sprecher dem" Spiegel". Im Mai nutzten nach Bahn-Angaben täglich mehr als 20.000 Fahrgäste die Sprinter. "Dies ist ein sattes Plus von über 40 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019", so der Bahn-Sprecher. Auch der Blick auf die nächsten Monate stimmt das Unternehmen positiv: "Die Vorbuchungen für Juli/August setzen den Sprinter-Boom klar fort", sagte der Sprecher. Viele Zugfahrten werden demnach von den Airlines selbst gebucht, unter anderem, wenn ein Flug gestrichen und die Passagiere auf den Zug umgebucht werden. Doch die gestiegenen Zahlen gehen wohl nicht nur aufs Konto des Personalmangels an Flughäfen. "Einen großen Einfluss auf den Zuwachs an Fahrgästen haben auch die Kooperationen mit unseren Partner-Airlines", heißt es. So seien von April bis Juni mehr als doppelt so viele Flugreisende im Rahmen der Kooperationsangebote in Zügen unterwegs als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

13:51 Uhr

Nach Absturz: Wanderer überlebt sieben Tage in Bergspalte

Manchmal ist es auch das größte Glück, wenn es kräftig regnet. Einem 31 Jahre alten Wanderer hat ein Gewitter wohl das Leben gerettet: Der Italiener hat nach einem Absturz in eine Spalte am Berg Matajur an der Grenze zu Slowenien sieben Tage ohne Essen und fast ohne Wasser überlebt. In der Zeit trank er lediglich Wasser, das nach einem Gewitter durch ein kleines Rinnsal floss. "Mir geht es gut, ich bin nicht verletzt", sagte er laut "Corriere della Sera". Die Feuerwehr veröffentlichte nach der Rettung auf Twitter ein Foto des Mannes an Bord eines Helikopters, auf dem er den Daumen hebt. Nach Angaben der Feuerwehr waren die Rettungskräfte mit Hubschraubern und Drohnen in der vergangenen Woche mehrmals über die Absturzstelle geflogen, konnten den Mann inmitten von Bäumen und Pflanzen aber nicht lokalisieren. Er habe die Tour eigentlich mit einem Freund machen wollen, dieser habe dann aber kurzfristig abgesagt. "Das ist ein Wunder, wir haben nicht mehr dran geglaubt", sagte die Mutter des Mannes dem "Corriere" nach der Rettung. Ihr Sohn sei etwas abgemagert und sehe wegen der Sonneneinstrahlung aus wie eine Languste. Das hört man doch gern von seiner Mutter nach so einem Erlebnis!

13:16 Uhr

Pflichten von Queen Elizabeth II. werden gelockert

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Prinz Charles übernimmt Aufgaben der 96-Jährigen.

(Foto: REUTERS)

Mit 96 Jahren ist man keine 20 mehr - das gilt auch für die Queen: Wegen ihrer gesundheitlichen Probleme muss Elizabeth II. weniger offizielle Pflichten wahrnehmen. Der Palast habe die Rolle der Königin neu formuliert, berichtet die Zeitung "Telegraph" unter Berufung auf den jüngsten Finanzbericht. Die neue Version bietet demnach eine lockerere Definition und verpflichtet die Königin nicht mehr zu bestimmten Aufgaben. So seien einige bisherige Pflichttermine wie die zeremonielle Eröffnung des Parlaments gestrichen worden. Dabei hatte sich die Queen in diesem Jahr erstmals von ihrem Sohn und Thronfolger Prinz Charles vertreten lassen.

12:35 Uhr

Scholz bekennt sich als "Warmduscher"

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Olaf Scholz ist also ein Warmduscher.

(Foto: REUTERS)

Bundeskanzler Olaf Scholz ist ein "Warmduscher"! Das wäre jetzt eigentlich ziemlich schroff von mir, aber der Kanzler sagt das selbst von sich. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sollte der Sozialdemokrat die Frage beantworten, ob man eher weniger heizen oder besser kalt duschen solle, um Energie einzusparen. "Das muss jeder für sich selber überlegen, was er wichtig findet", sagte Scholz. "Einige duschen ja sowieso immer kalt, weil sie das für ihre eigene Gesundheit wichtig finden. Ich nicht, um ehrlich zu sein", lächelte der Kanzler. Grundsätzlich sei es für ihn schwierig, über die eigene Klimabilanz zu sprechen, weil er ständig im Regierungsflieger und gepanzerten Fahrzeugen unterwegs sei. Seine CO2-Bilanz sei "furchtbar", sagte Scholz. "Da sollte man nicht drum herumreden."

Sind Sie ein Warmduscher oder eine Warmduscherin? Stimmen Sie hier mit ab und/oder schreiben Sie mir an dertag@n-tv.de.

12:08 Uhr

In Taylor Swifts Wohnung eingedrungen: Polizei nimmt Stalker fest

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Taylor Swift muss sich mit unangenehmen Stalkern herumschlagen.

(Foto: AP)

Das hat nichts mit Fan-Sein oder Schwärmen mehr zu tun: Die Pop-Sängerin Taylor Swift wird wie viele Menschen, die im Rampenlicht stehen, des Öfteren von Stalkern belästigt. Erst kürzlich hat sich ein Stalker Zugang zu der Wohnung der Musikerin in New York verschafft. Für sie das Gute an der schlimmen Erfahrung: Die New Yorker Polizei nahm den Eindringlich danach fest. Wie das Portal "TMZ" berichtet, sei der Mann am 12. Juni ungebeten in Taylors Haus in Manhattan eingedrungen – mit der "Absicht, Swift zu ärgern und zu belästigen". Er habe dem Bericht zufolge damit gedroht, Taylor zu verletzen, wenn sie sich weigere, bei ihm zu sein. Erst vor ein paar Monaten war ein anderer Stalker der Sängerin, ein 31-jähriger Mann aus Virginia, festgenommen worden, weil er betrunken mit einem Auto in das Wohnhaus von Swift gefahren war. Ob man die Musikerin nicht einfach mal in Ruhe lassen kann? Ich wünsche es ihr.

11:34 Uhr

Brückenspringer sorgen für nächtlichen Polizeieinsatz

Was haben Sie so für Hobbys? Also ich meine nachts? Ich schlafe da meist, andere sind da deutlich aktiver: Brückenspringer an der Mosel haben in der Nacht in Schweich (Rheinland-Pfalz) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen hatten die Aktion beobachtet, wie die Polizei mitteilt. Beamte fanden daraufhin persönliche Gegenstände auf der Brücke und konnten auch die beiden Springer mehrfach im Wasser sichten. Eine Gefahr des Ertrinkens habe ausgeschlossen werden können. Die beiden Springer seien schließlich unerkannt geflüchtet. Die Polizei warnte vor Sprüngen in die Mosel: Dies sei sehr gefährlich und könne zu erheblichen Verletzungen führen.

10:57 Uhr

Deutschland verurteilt britisches Nordirland-Gesetz

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Außenministerin Annalena Baerbock

(Foto: AP)

Beim G7-Gipfel noch Schulter an Schulter gegen Russland, aber in einer anderen Frage alles andere als einig mit Großbritanniens Regierung: Deutschland - genauso wie Irland - sieht im geplanten britischen Gesetz zur Aushebelung der Brexit-Regeln für Nordirland einen klaren Verstoß gegen internationale Vereinbarungen. "Es gibt keine gesetzliche oder politische Rechtfertigung für den einseitigen Bruch eines internationalen Vertrags, der erst vor zwei Jahren in Kraft getreten ist", schreiben Außenministerin Annalena Baerbock und ihr irischer Kollege Simon Coveney in einem Beitrag für das Sonntagsblatt "Observer". Das Gesetz werde "eine neue Reihe von Unsicherheiten schaffen und die Suche nach einer dauerhaften Lösung erschweren". Die konservative Regierung von Premierminister Boris Johnson in London will damit das Nordirland-Protokoll außer Kraft setzen, das sie im Zuge des Brexits mit der EU vereinbart hatte. Die Regelung soll eine harte Grenze zwischen der britischen Provinz und dem EU-Mitglied Irland und damit neue Konflikte in der früheren Bürgerkriegsregion verhindern. Allerdings ist dadurch eine Zollgrenze zwischen Nordirland und dem Rest des Vereinigten Königreichs entstanden.

10:11 Uhr

Mann läuft nach Streit mit Freundin auf die A7 - tot

Autobahnen oder generell das Innere eines Autos während der Fahrt sind keine guten Orte für Streitigkeiten. Immer wieder kommt es dann zu schweren oder wie in der vergangenen Nacht zu tödlichen Unfällen: Auf der Autobahn 7 im Landkreis Segeberg in Schleswig-Holstein gerät ein Paar in Streit, wie die Polizei berichtet. Der 26 Jahre alte Mann verlässt das Fahrzeug und betritt die Fahrbahn. Zwei Autofahrer können nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfassen den jungen Mann. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.

09:36 Uhr

Chaos an Flughäfen vor Unabhängigkeitstag in den USA

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Wartende am John F. Kennedy International Airport in New York City.

(Foto: REUTERS)

Nicht nur bei uns läuft es wegen Personalmangel an den Flughäfen gerade nicht so rund: Am langen Wochenende zum Unabhängigkeitstag herrscht in den USA Chaos im Flugverkehr. Allein gestern wurden infolge der Personalknappheit bis zum Nachmittag (Ortszeit) mehr als 600 Flüge gestrichen, wie die auf Flugverbindungen spezialisierte Website flightaware.com berichtet. Dabei handelte es sich um Inlandsflüge sowie um internationale Flüge mit US-Städten als Ziel- oder Startort. Weitere mehr als 3300 Flüge waren gestern verspätet. Auch für heute zeichnete sich ab, dass erneut viele Passagiere an den Airports festsitzen - bereits mehr als 100 Flüge wurden abgesagt.

Da das Chaos jedoch nicht überraschend kommt, haben viele Reisende in den USA jedoch von vornherein auf das Flugzeug als Transportmittel verzichtet. Trotz der hohen Spritpreise werde die Rekordzahl von 42 Millionen Bürgern vor dem Feiertag morgen Strecken von mindestens 50 Meilen (ca. 80 km) mit dem Auto fahren, sagte der Automobilverband AAA voraus.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:45 Uhr

Nach Schulmassaker in Texas: Polizeichef tritt laut Medienberichten zurück

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Schock und Trauer sitzen nach dem Schulmassaker im texanischen Uvalde immer noch tief.

(Foto: AP)

Mehr als einen Monat nach dem Massaker an einer texanischen Grundschule mit 21 Todesopfern tritt der Polizeichef des Schulbezirks Medienberichten zufolge zurück. "Ich glaube, dass dies die beste Entscheidung für Uvalde ist", zitiert die örtliche Zeitung "Uvalde Leader News" Pete A. bereits. Im Fokus müsse nun die Aufklärung stehen - ohne "Ablenkung". Der Sender ABC berichtet, dass das Rücktrittsschreiben bei der Stadt eingegangen sei. Dem Sender lag der Brief eigenen Angaben nach vor. Zuvor war der Polizeichef beurlaubt worden.

Ein 18 Jahre alter Schütze hatte Ende Mai an einer Grundschule in der Kleinstadt Uvalde 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen. Die Polizei wurde wegen des zögerlichen Einschreitens heftig kritisiert.

08:05 Uhr

Pandemie kostet im Gesundheitswesen bislang rund 53 Milliarden Euro

Impfstoff-Entwicklung und -Beschaffung, Masken, Schutzkleidung, Tests, Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser und und und ... die Posten auf der "Pandemie-Liste" sind lang. Nun lassen sich erstmals die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen beziffern: 53,2 Milliarden Euro für den Impfstoff-Kauf, aber auch für die Vergütung von Impfzentren, Bürger- und PCR-Tests, Schutzmasken, Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser sowie Corona-Arzneimittel. Wirtschaftliche Hilfen sind hier zum Beispiel noch gar nicht berücksichtigt. 6,8 Milliarden Euro hat die Bundesregierung seit Pandemiebeginn allein für Covid-19-Impfstoffe ausgegeben, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" vorab unter Berufung auf eine parlamentarische Anfrage des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger. Nach Angaben des Bundesamtes für soziale Sicherung, die dem RND vorliegen, wurden ansonsten im Gesundheitswesen bis Ende Juni insgesamt 46,4 Milliarden Euro ausgegeben.

07:32 Uhr

NRW: Zahl der Automatensprengungen stark gestiegen

Die Polizei hat einen Tatort einer Geldautomatensprengung abgesperrt.

Gefährliche Sprengungen: NRW erwägt deshalb, Geldautomaten an besonders gefährdeten Standorten abzubauen.

(Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)

Auch in der Kriminalität gibt es sowas wie Trends - und gerade ist das Sprengen von Geldautomaten ziemlich "angesagt". So war zumindest meine Wahrnehmung der vergangenen Monate. Gefühlt vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in Deutschland eine Polizeimeldung dazu geschrieben werden muss. Der Eindruck täuscht wohl nicht, wie Zahlen aus Nordrhein-Westfalen zeigen: Die Zahl der Sprengattacken auf Geldautomaten hat sich in dem Bundesland in der ersten Jahreshälfte laut Polizei mehr als verdoppelt. Bis Ende Juni seien 105 Sprengattacken gezählt worden, teilt das Landeskriminalamt in Düsseldorf auf Anfrage mit. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es 44 Angriffe. Zu Jahresbeginn hatte sich der Anstieg zwischenzeitlich sogar verfünffacht. Das Rekordjahr 2020, als 176 Sprengattacken gezählt wurden, dürfte also sicherlich überschritten werden, sofern der Trend sich fortsetzt. In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 11.000 Geldautomaten.

07:08 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

erwartungsgemäß für einen Sonntag geht es heute terminlich etwas ruhiger zu. Ein paar Termine - vor allem aus der Welt des Sports - gibt es aber doch:

  • Hunderttausende Menschen zu CSD-Demonstration in Köln erwartet.
  • Die ersten Bundesländer wie Niedersachsen bieten nun Impfungen gegen Affenpocken mit dem Vakzin an, das sie gestern von der EU erhalten haben.
  • Die Deutsche Basketballnationalmannschaft empfängt in der WM-Qualifikation Polen.
  • Wimbledon: Jule Niemeier und Tatjana Maria spielen beim Grand-Slam-Turnier jeweils um ihren erstmaligen Einzug ins Viertelfinale.
  • CHIO Aachen: Mit dem Springen um den Großen Preis von Aachen geht das weltweit größte Reitturnier an diesem Sonntag zu Ende.

Zum Schluss noch ein etwas sonderbarer "Termin": In den USA steht der "Schmeichle Deinem Spiegelbild"-Tag an. Deshalb öffnet das Schloss Solitude in Stuttgart heute ausdrücklich seine Türen auch für alle, die ihrem eigenen Bild Komplimente machen wollen. Besonders gut gehen soll das im Musikkabinett mit seinen vielen Spiegeln - dann mal los! Da ich heute sehr früh aufgestanden bin, vermeide ich lieber mal den Blick in den Spiegel ...

Ihre Johanna Ohlau

06:43 Uhr

Berüchtigter Folterer der argentinischen Militärdiktatur ist tot

Einer der berüchtigtsten Folterer der früheren argentinischen Militärdiktatur ist im Alter von 93 Jahren in der Haft gestorben. Der einstige Vize-Polizeichef der Provinz Buenos Aires, Miguel Etchecolatz, starb gestern im Krankenhaus an Herzversagen, wie Menschenrechtsorganisationen mitteilen. Etchecolatz war laut Medienberichten einige Tage zuvor in die Klinik verlegt worden. Er war in einer Serie von Prozessen zu neunmal lebenslänglicher Haft verurteilt worden, zuletzt erst im vergangenen Mai. Während der Militärdiktatur (1976-1983) hatte Etchecolatz 21 Geheimgefängnisse geleitet, in denen Tausende Menschen gefoltert und getötet wurden. Eines der von ihm befehligten Kommandos war für die Entführung einer Gruppe von Schülern im Alter zwischen 14 und 17 Jahren im September 1976 verantwortlich. Nur vier der Schüler überlebten.

06:14 Uhr

Knapp die Hälfte der Deutschen gegen WM-Teilnahme in Katar

Eigentlich können wir Deutschen ja internationale Fußballwettbewerbe wie die Europa- oder Weltmeisterschaft kaum erwarten - anders beim Wettbewerb in Katar Ende des Jahres: Fast die Hälfte der Deutschen sind der Meinung, dass die Fußball-Nationalmannschaft wegen Menschenrechtsverletzungen und Todesfällen von Bauarbeitern in Katar auf eine WM-Teilnahme verzichten sollte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. 48 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für einen Rückzug des Teams von Bundestrainer Hansi Flick aus. 28 Prozent waren der Meinung, dass das DFB-Team nicht auf den Start bei der Weltmeisterschaft im Herbst verzichten sollte. Der Anteil der Personen, die keine Angaben machten, lag bei 24 Prozent.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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