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Der Tag Ansteckendes Q-Fieber: Charité tötet 1200 Versuchstiere

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Die Nagetiere sind von Bakterien befallen, die Q-Fieber auslösen können.

(Foto: imago stock&people)

Die Berliner Charité tötet wegen Bakterienbefalls mehr als 1000 kleine Versuchstiere. Es seien "innerhalb eines eng begrenzten Bereichs" des Tierversuchslabors sogenannte Coxiellen gefunden worden, teilte der Klinikverbund mit. Der Bereich werde nun desinfiziert; zudem müssten "rund 1200 kleine Nagetiere" getötet werden, "in deren unmittelbarer Haltung wiederholt positive Befunde erhoben wurden".

  • Coxiellen können den Angaben zufolge die Erkrankung Coxiellose, auch Q-Fieber genannt, auslösen, die bei Menschen unter anderem zu grippeartigen Symptomen führen kann. "Tiere und Menschen in der näheren Umgebung eines infizierten Tieres können sich durch Einatmen von Staub und Tröpfchen anstecken", erklärte die Charité.
  • Bei den eingeleiteten Maßnahmen spielten neben der Fürsorgesorgepflicht gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern "auch tierschutzrechtliche Aspekte" eine Rolle, hieß es weiter.
  • "Die Charité bedauert die notwendig gewordene Tötung der Versuchstiere."

Quelle: ntv.de

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