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Der Tag Beim Spaziergang eingesunken: Feuerwehr muss Frauen aus eiskaltem Morast befreien

Zwei Frauen sind beim Beobachten von Wildvögeln bei Sonnenuntergang zu dicht an einen See gegangen, in moorigem Gebiet eingesunken und mussten von der Feuerwehr und mithilfe eines Fischers gerettet werden. Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag am Galenbecker See an der Mecklenburgischen Seenplatte, wie ein Polizeisprecher jetzt schildert. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Spaziergängerinnen über Wiesen an die Nordspitze des Sees gegangen, der von Tausenden Zugvögeln für die Rast genutzt wird. Dabei waren die Frauen in ein fast ganz von Wasser umschlossenes Sumpfgebiet geraten.

Sie riefen per Handy um Hilfe, hatten dort glücklicherweise auch Empfang und waren letztlich nach Angaben der Retter fast hüfttief eingesunken. Die Polizei konnte die Hilfsbedürftigen finden und sehen, musste aber erst einen Fischer mit einem Schlauchboot und dann die Feuerwehr alarmieren. Nach etwa zweieinhalb Stunden - bei Temperaturen um null Grad - konnten die Frauen herausgeholt werden. Sie waren leicht unterkühlt und wurden von Rettungssanitätern ambulant versorgt.

Quelle: ntv.de

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