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Der Tag Bericht: Neue Parteispendenaffäre bei der AfD

Einen Tag vor dem Parteitag in Braunschweig holt die AfD eine vermeintliche Spendenaffäre aus den Anfangsjahren der Partei ein. Nach internen Buchhaltungsunterlagen, die dem "Spiegel" und der Schweizer Wochenzeitung "WOZ" vorlägen, habe die AfD 2013 und 2014 mehrfach gegen das Parteiengesetz verstoßen. Es gehe um nicht ordnungsgemäß deklarierte und wohl unzulässige Spenden von insgesamt rund 55.000 Euro. Sollte die Bundesverwaltung die Zuwendungen als illegale Spenden einstufen, drohten der AfD Strafzahlungen von rund 133.000 Euro, hieß es weiter.

Der "Spiegel" schreibt, nach den Dokumenten habe die AfD unter anderem die Spende einer Firma aus dem US-Bundesstaat Florida in Höhe von 13.500 Dollar nicht korrekt im Rechenschaftsbericht angegeben. In einem anderen Fall habe sie eine Zuwendung in Höhe von 11.900 Euro verschwiegen, mit der eine Parteiveranstaltung in Krefeld finanziert worden sei.

Quelle: ntv.de