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Der Tag Bildungsministerin prüft Azubi-Mindestlohn

Azubis dürfen sich eventuell auf mehr Geld im ersten Lehrjahr einstellen. Die von Union und SPD geplante gesetzliche Lohnuntergrenze für Auszubildende könnte anfangs im ersten Lehrjahr bei 515 Euro im Monat liegen und bis zum Jahr 2023 auf 620 Euro steigen. Dies sieht ein Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Bundesvereinigung der Arbeitgeber (BDA) vor, wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Koalitionskreisen erfuhr.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hatte die Sozialpartner gebeten, sich auf eine Empfehlung zu verständigen. Ihr Ministerium wollte sich am Dienstag nicht zu Details äußern. "Es ist richtig, dass wir den Vorschlag erhalten haben", sagte ein Sprecher lediglich. "Dieser wird von uns nun geprüft." Der gemeinsame Vorschlag von DGB-Chef Reiner Hoffmann und BDA-Präsident Ingo Kramer geht über die ursprünglichen Pläne der Bildungsministerin hinaus. Sie wollte in die Mindestvergütung für Auszubildende mit 504 Euro im Monat einsteigen.

Quelle: n-tv.de