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Der Tag Bunte Lego-Rampen machen Rollstuhlfahrern freie Fahrt

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Die Legosteine sollen ein Bewusstsein für die Alltagsprobleme von Menschen mit Behinderung schaffen, die den meisten Menschen sonst verborgen bleiben.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Kleine Rampe mit großer Wirkung: Bunte Legosteine helfen Rollstuhlfahrern in der bayrischen Stadt Würzburg, Barrieren im Alltag zu überwinden. "Stufen, Bordsteine und Kopfsteinpflaster sind eine tägliche Hürde", sagte Julian Wendel von "Selbstbestimmt Leben Würzburg"(WüSL). Der Verein setzt sich für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung ein. In der Würzburger Innenstadt bauen ehrenamtliche WüSL-Mitarbeiter Lego-Rampen für die Eingänge von Cafés oder Läden.

Die Idee wird bereits in mehreren Regionen in Deutschland umgesetzt, etwa in Köln, Essen, Hanau, Bielefeld, Donauwörth, Würzburg und der Eifel. In mühevoller Kleinarbeit werden teilweise mehr als Tausend Steine aneinander gesetzt und verklebt - jede Rampe ein Unikat in Maßanfertigung. Rita Ebel aus dem hessischen Hanau gilt als eine der ersten in Deutschland, die den Bau der Lego-Rampen vorangebracht hat. In sozialen Medien ist sie mittlerweile bekannt als "Lego-Oma". "Ich möchte Denkanstöße für eine behinderten-freundlichere Gesellschaft geben und den Impuls vermitteln, wie man selbst aktiv werden und etwas verbessern kann", sagte Ebel.

Quelle: ntv.de

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