Der Tag

Der Tag Caritas bekommt keinen Cent mehr aus Trevi-Brunnen

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1960 war es für Anita Ekberg in Fellinis "La Dolce Vita" kein Problem im Trevi-Brunnen zu schwimmen. Heute reicht schon das bloße Eintauchen der Füße in das Wasser für saftige Geldstrafen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Krisenzeiten in Rom: Die Stadtverwaltung geht dazu über, die von Touristen in den berühmten Trevi-Brunnen geworfenen Münzen für die eigene Kasse einzusammeln - und nicht mehr der Caritas zu überlassen.

  • Bürgermeisterin Virginia Raggi von der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung will das Geld aus der Fontana di Trevi, aber auch aus allen anderen Brunnen der Stadt, ab dem 1. April einem stadteigenen Fonds zuführen.
  • Der Zeitung "Il Messaggero"  zufolge brachte der Trevi-Brunnen der Hilfsorganisation der römisch-katholischen Kirche jährlich etwa eine Million Euro ein.
  • Eine Legende besagt, dass wer mit dem Rücken zum Brunnen eine Münze in das Becken der rund 50 Meter breiten spätbarocken Anlage wirft, eines Tages in die Ewige Stadt zurückkehren wird.

Quelle: n-tv.de