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Der Tag "Charlie Hebdo" erhält neue Morddrohungen

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Dass "Charlie Hebdo" trotz des Terroranschlags auf seine Redaktion vor fast drei Jahren nicht vor bissigen und provokanten Karikaturen zurückschreckt, war zu erwarten. Aktuell ist der Schweizer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan auf der Titelseite des französischen Satiremagazins zu sehen - aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen mit einer übergroßen Erektion. Jetzt mussten die Verantwortlichen allerdings die Justiz einschalten.

  • Die Pariser Staatsanwaltschaft untersucht den Vorwurf von Todesdrohungen und Rechtfertigung eines Terroraktes.
  • Hintergrund sind mehrere Nachrichten, die das Magazin als Reaktion auf seine Titelseite in sozialen Netzwerken erhalten hat.
  • "Charlie"-Publikationsdirektor Riss sagte dem Sender Europe 1: "Man kann über 'Charlie' sagen, was man will, das ist nicht das Problem. Aber jemandem mit dem Tod zu drohen, ist weder auf der Straße erlaubt, noch in einer Zeitung, nirgendwo."

Der Islamwissenschaftler Ramadan bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe übrigens. Er hat seinerseits Anzeige wegen falscher Anschuldigung erstattet und von einer "Verleumdungskampagne" gesprochen.

Quelle: ntv.de