Der Tag

Der Tag Clausnitzer Heimleiter Hetze zweifelt an sich selbst

Man will dem Mann ja nicht Unrecht tun. Aber wenn die ganze Geschichte nicht so traurig wäre, dann müsste man die Aussagen des Leiters des Clausnitzer Flüchtlingsheims als ulkig bezeichnen.

  • Dass er seit einigen Monaten Mitglied der AfD ist, kommentiert Thomas Hetze in der "Bild"-Zeitung so: "Ich bin mir nicht sicher, ob der Eintritt richtig war. Vielleicht nicht, denn mittlerweile ist dort einiges ganz schön heftig. Kann man denn nicht gegen die Politik sein und trotzdem helfen?"
  • Er will den Pöblern nicht verraten haben, wann der Bus mit den Flüchtlingen ankommt - auch wenn er einer der wenigen Menschen war, der davon wusste. "Von den pöbelnden Leuten stammten maximal 20 Prozent direkt aus dem Ort. Die anderen sind wohl aus der ganzen Region spontan angereist", sagt er. Was auch immer "spontan angereist" heißen mag.
  • Die "Bild"-Zeitung zitiert auch Aussagen Hetzes bei einer AfD-Kundgebung im Dezember. Die Flüchtlingskrise bezeichnete er damals als "Verbrechen an der deutschen Nation". Er sprach von einem "amerikanischen Masterplan, Nordafrika zu destabilisieren", um Europa zu schwächen.

Meinungsfreiheit tut manchmal weh.

Hier übrigens die komplette Nachricht zum Thema.

 

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.