Donnerstag, 14. Januar 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 14. Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Kanzlerin Merkel hat sich heute dafür stark gemacht, den nächsten Corona-Gipfel zwischen Kanzleramt und Länder-Chefs schon in der kommenden Woche abzuhalten, statt dem bisher geplanten 25. Januar. Eine Verschärfung der Maßnahmen könnte folgen. Ein konkretes Datum nannte sie dabei nicht.

Außerdem hat das Paul-Ehrlich-Institut mitgeteilt, dass zehn Todesfälle, die unmittelbar nach einer Corona-Impfung eingetreten sind, geprüft werden.

Folgende Themen haben uns heute ebenfalls beschäftigt:

Ich verabschiede mich von Ihnen und hoffe, Sie hatten heute einen angenehmen Tag. Machen Sie es sich gemütlich!

22:14 Uhr

Flagge der Konföderierten im Kapitol: Verdächtiger festgenommen

Das FBI hat Kevin S. festgenommen, er hatte bei der Erstürmung des Kapitols im Parlamentsgebäude die umstrittene Flagge der Konföderierten zur Schau gestellt. Die Kriegsflagge der ehemaligen Südstaatler aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg wird von vielen als ein Symbol für Rassismus empfunden.

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Dieses Bild von Kevin S. ging um die Welt.

(Foto: REUTERS)

Die Staatsanwaltschaft in Washington erklärte nun, der Verdächtige Kevin S. sei im US-Bundesstaat Delaware festgenommen worden. Ihm werde unter anderem das rechtswidrige und gewaltsame Betreten eines gesicherten Gebäudes, ordnungswidriges Verhalten im Kapitol und Plünderung von Regierungseigentum zur Last gelegt. Der Mann war bei der Erstürmung auf zahlreichen Fotos innerhalb des Kapitols mit der Flagge zu sehen.

21:53 Uhr

In Aachen bebt wieder die Erde

Rund zwei Wochen nach einem leichten Erdbeben bei Aachen hat die Erde in der Region erneut gebebt. Das ging aus Daten des Geologischen Diensts NRW am Abend hervor. Demnach wurde das Erdbeben heute um 19.06 Uhr registriert. Die Stärke betrug nach ersten Auswertungen 2,7 - das war minimal weniger als der Wert vom 2. Januar, als die Erde in der Gegend schon einmal spürbar gebebt hatte. Bei der Polizei meldeten sich erneut einige Bürger, wie die Leitstelle in Aachen mitteilte. Die "Aachener Zeitung" und die "Aachener Nachrichten" berichteten zuvor darüber.

21:26 Uhr

101-jährige Überlebende der Spanischen Grippe erhält Corona-Impfung

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Emily Lawson bei der Corona-Impfung.

(Foto: picture alliance/dpa/Health and Social Care Partnership (HSCP))

Emily Lawson wurde 1919 geboren, als die letzte große Pandemie grassierte. Der Spanischen Grippe fielen weltweit schätzungsweise 50 Millionen Menschen zum Opfer. Als Baby wurde sie an der Seite ihrer schwer an der Spanischen Grippe erkrankten Mutter gefunden, die sich nicht mehr um sie kümmern konnte.

Nun hat die 101-Jährige Schottin eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten, wie der Gesundheitsdienst NHS Greater Glasgow and Clyde heute mitteilte. Für sie sei es "nur eine weitere Impfung", sagte Lawson aus Kirkintilloch.

21:03 Uhr

Zeichnung von "Tim und Struppi" für Rekordpreis versteigert

Eine farbige Zeichnung des legendären belgischen Comic-Zeichners Hergé ist in Paris für den Rekordpreis von rund 3,2 Millionen Euro unter den Hammer gekommen. Verkauft wurde ein Entwurf für das Titelbild des Tim-und-Struppi-Albums "Le Lotus bleu" ("Der Blaue Lotus"), wie das Auktionshaus Artcurial am Abend in Paris mitteilte.

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(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Es sei der höchste Preis, der je für ein Werk von Hergé bei einer Versteigerung bezahlt worden sei. Gleichzeitig sei es auch der Rekord für ein Original-Comic-Werk bei einer Auktion. Der Preis schließe Auktionskosten mit ein. Der Käufer sei ein Privatsammler. Die Zeichnung stammt aus dem Jahr 1936 und wurde laut Medien von der Familie Casterman verkauft. Demnach hatte Georges Rémi, wie Hergé eigentlich hieß, das Kunstwerk einst dem Sohn des Verlegers Louis Casterman geschenkt. Was ein großzügiges Präsent.

20:35 Uhr

Engländer wartet zehn Monate - weit weg von zu Hause - auf Cricket-Spiel

Die einen lieben den Sport, die anderen lieben vor allem eine bestimmte Mannschaft. Der Engländer Rob Lewis gehört zur ersten Kategorie, aber ihn als sportverrückt zu bezeichnen grenzt an Untertreibung. Weil er unbedingt ein Cricket Spiel sehen wollte, wartete er seit März 2020 in Sri Lanka ganze zehn Monate auf einen Nachholtermin, nachdem das Spiel wegen Corona abgesagt werden musste. Und das, obwohl er aufgrund der Auflagen das Match sowieso nicht besuchen durfte.

Der 37-Jährige schaute die Partie aber vom historischen Fort in der Stadt Galle aus. "Es war toll", beschrieb er nun sein Seherlebnis der Nachrichtenagentur PA. Als ihn Sicherheitskräfte verscheuchten, griff er in die - äh Kleiderkiste - und kam als Bauarbeiter verkleidet wieder zurück. Er wurde zwar schnell enttarnt, aber sein Enthusiasmus hat die Aufpasser überzeugt. In den zehn Monaten adoptierte der Webdesigner einen Straßenhund und arbeitete als DJ. Wie das während der Pandemie lief, darüber gibt es keine Information.

20:05 Uhr

Republikanerin will Impeachment, aber von Joe Biden

Die Republikanerin und Trump-Vertraute Marjorie Taylor Greene ist Ende 2020 ins US-Repräsentantenhaus eingezogen. Sie gewann einen Sitz für den Bundesstaat Georgia. Das machte Schlagzeilen, da die 46-Jährige eine Anhängerin der Verschwörungstheorie QAnon ist.

Die 46-jährige Republikanerin lehnte das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen den scheidenden US-Präsidenten ab. Sie geht nun aber einen Schritt weiter und verkündet, dass sie für ein Impeachment gegen Joe Biden stimmen werde. Und zwar sofort, nachdem dieser am 21. Januar bei seiner Amtseinführung vereidigt wurde. Das verkündete sie nun beim TV-Sender Newsmax. Ein konservativer Sender, der ähnlich wie Fox News, Spekulationen über Wahlbetrug bei der Präsidentschaftswahl großen Raum gelassen haben.

Als Grund für Greenes Vorgehen gegen Biden sagte sie, dass die USA keinen Präsidenten brauche, der seine Macht ausnutze und sich leicht von ausländischen Unternehmen, etwa in der Ukraine, beeinflussen lasse. Sie spielt hier auf Korruptionsvorwürfe gegen Joe Bidens Sohn an. Gegen den es allerdings nie Ermittlungen gegeben hat.

19:59 Uhr

Videos des Tages

19:34 Uhr

Greta Thunberg bekommt eigene Briefmarke

Klimaaktivistin Greta Thunberg ist jetzt auch auf einer schwedischen Briefmarke zu sehen. Das teilte das staatliche Logistikunternehmen Postnord mit. Die seit Kurzem 18-Jährige wird auf der Briefmarke mit wehendem Zopf und gelbem Regenmantel dargestellt, wie sie an einer Klippe steht und Schwalben in der Luft beobachtet. In den Verkauf kommt die von Henning Trollbäck illustrierte Marke demnach heute. Sie ist Teil eines Sets namens "Wertvolle Natur", das sich mit der Umwelt und den Zielen des schwedischen Parlaments auseinandersetzt, die einzigartige Natur des Landes für künftige Generationen zu erhalten.

18:55 Uhr

Einbrecher platzt in Familien-Fernsehabend

Einbrecher mögen es eher ruhig? Dieser nicht. Im Berliner Stadtteil Niederschönhausen hatte sich eine Familie vor dem Fernseher versammelt als sie zunächst verdächtige Geräusche an der Haustür hörten, wie die Polizei erklärte. Kurz darauf stand ein unbekannter Mann im Hausflur.

Auf die Frage, wer er sei und was er im Haus zu suchen habe, drehte sich der Eindringling um und ergriff die Flucht. Der 39-jährige Familienvater nahm daraufhin die Verfolgung auf, und die von seiner Ehefrau alarmierte Polizei traf den Hausherrn kurz darauf bei einer Absuche der Gegend an. Mit seiner Hilfe konnte der Verdächtige geschnappt werden. Bei einer Durchsuchung fanden die Ermittler außerdem Drogen und Dokumente, die sie anderen Diebstählen zuordnen konnten.

18:51 Uhr
Breaking News

Thüringen verschiebt die Landtagswahl

In Thüringen soll Ende April ein neuer Landtag gewählt werden. Doch inzwischen wütet im Freistaat die Corona-Pandemie wie an kaum einem anderen Ort in in Deutschland. Deswegen verständigen sich die Spitzen von R2G und der CDU auf einen Urnengang zusammen mit der Bundestagswahl im September.

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18:10 Uhr

Macaulay Culkin ist dafür, Trump aus "Kevin - allein in New York" rauszuschneiden

Die beiden 90er-Klassiker "Kevin - allein zu Haus" und "Kevin - allein in New York" sind bis heute beliebte Filme für die Weihnachtszeit. In letzterem Streifen hat der abgewählte US-Präsident Donald Trump einen kleinen Cameo-Auftritt. Kevin (Macaulay Culkin) sucht während einer Szene die Rezeption. Als Wegweiser mit bekanntem Look taucht Donald Trump auf und hilft dem Jungen weiter. Der Witz an der Sache, bis 1995 gehörte das New Yorker Plaza Hotel Trump.

Dabei soll sich nicht etwa die Filmcrew den Auftritt gewünscht haben, sondern Sie wissen schon wer. Das hat der Regisseur des Films, Chris Columbus, erst kürzlich gegenüber "Insider" erklärt. Aber von "wünschen" kann dann doch nicht die Rede sein, denn Trump soll den Auftritt sogar verlangt haben, damit die Crew überhaupt drehen durfte. Das überrascht nicht wirklich.

Ein User auf Twitter hat Trumps kurze Szene nun kurzerhand rausgeschnitten. Wie er sagt, wegen vieler Anfragen. Auf Youtube gibt es eine Anleitung, wie man das selbst auch hinbekommt. Und der Star des Films, der mittlerweile 40-jährige Macaulay Culkin, findet das super, wie sein Kommentar zeigt.

17:39 Uhr

Rabe geht in London verloren - schlechtes Omen für Briten?

Der Tower von London hat einen seiner heimischen Raben verloren - und ist damit der Legende nach dem Untergang des Vereinigten Königreichs ein Stück näher gekommen. "Unser geliebter Rabe Merlina ist seit mehreren Wochen nicht am Tower gesehen worden, und ihre anhaltende Abwesenheit lässt uns annehmen, dass sie traurigerweise gestorben ist", teilte das Team des Tower of London auf Twitter mit.

"Wir haben nun sieben Raben hier am Tower - einen mehr als die notwendigen sechs", hieß es weiter. Laut eines Aberglaubens ist das Vereinigte Königreich dem Untergang geweiht, wenn die Raben - eine Gruppe von mindestens sechs Vögeln - die berühmte Sehenswürdigkeit verlassen. Das Team des Towers hofft nun, dass das eigene Raben-Aufzuchtprogramm bald Erfolge zeigt und der befürchtete Untergang - trotz Pandemie und Brexit-Chaos - doch noch abgewendet werden kann.

17:15 Uhr

Zwei Hausverbote nach Störaktion im Bundestag

Im November hatten Gäste von AfD-Politikern während einer Sitzung über das umstrittene Infektionsschutzgesetz Abgeordnete auf den Fluren des Reichstagsgebäudes bedrängt, gefilmt und beleidigt. Darunter Wirtschaftsminister Peter Altmaier von der CDU.

Zwei Monate nach der Störaktion im Bundestag gibt es erste Konsequenzen. "Bisher sind zwei Hausverbote ausgesprochen worden", sagte nun ein Parlamentssprecher in Berlin. "Gegen mehrere Personen sind außerdem Verfahren nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz eingeleitet worden, die Bußgelder zur Folge haben." Zuvor hatte auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet.

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16:53 Uhr

Tausende Inder baden im Ganges - trotz Corona

Viele Tausend Menschen in Indien haben zum Auftakt eines hinduistischen Pilgerfests im für sie heiligen Fluss Ganges gebadet. Das mehrwöchige Kumbh Mela (Krugfest) gilt als größte friedliche Versammlung und größtes religiöses Fest der Welt. In den kommenden Wochen werden bei dem Fest in der Stadt Haridwar Millionen weitere Menschen erwartet, wie örtliche Medien schreiben. Demnach würden Organisatoren zufolge auch Corona-Richtlinien eingehalten. Trotzdem sieht man auf aktuellen Bildern des Fests viele Menschen ohne Masken.

Was steckt hinter dem Waschritual? Hindus glauben, dass sie dadurch ihre Seele von Sünden reinigen und ihnen den Weg zum Himmel geöffnet wird.

Wieso heißt es Krugfest? Der Legende nach haben Götter und Dämonen um einen Krug (Kumbh) gestritten. In dem Behältnis befand sich ein Unsterblichkeitsnektar. Weil bei dem Streit so sehr daran geruckelt wurde, sind einige Tropfen auf die Erde gefallen. Und zwar in Prayagraj, Haridwar, Ujjain und Nashik, wo das Fest in bestimmten Abständen abgehalten wird.

16:31 Uhr

Mit gefälschter Anordnung in Quarantäne geschickt

Betrügereien in Zusammenhang mit Corona sind leider nichts Neues, aber das, was sich in Nordrhein-Westfalen zugetragen hat, ist äußerst kurios. Denn dort haben bislang unbekannte Täter mindestens vier Menschen im Kreis Minden-Lübbecke mit gefälschten amtlichen Schreiben in Quarantäne geschickt.

"Zwei Briefe gingen an Personen in Minden, zwei in Porta Westfalica", wie die Polizei des Kreises Minden-Lübbecke heute sagte. Unter den angeschriebenen ist auch der Chefredakteur des "Mindener Tageblatts", Benjamin Piel. Der hatte den Brief auf Twitter veröffentlicht. Der Staatsschutz der Bielefelder Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Demnach gingen Briefe auch an mehrere Lokalpolitiker, wie die Bielefelder Polizei mitteilte.

Nach Angaben der Polizei wirken die Briefe durchaus echt. Nur wer bereits einmal Post vom Kreis in Ostwestfalen in der Corona-Pandemie erhalten habe, würde den Unterschied sofort erkennen, sagte ein Polizeisprecher.

16:01 Uhr

Hungerstreik eines Bäckers führt zu Erfolg

Liebe Leserinnen und Leser, können Sie sich an die Geschichte des 50-jährigen französischen Bäckermeisters Stéphane Ravacley erinnern? Gestern haben wir noch berichtet, dass er seinen Hungerstreik für die Aufenthaltsgenehmigung seines Lehrlings eisern durchhält. Und jetzt kommt der Hammer, das Ganze hatte Erfolg! Der 18-Jährige darf in Frankreich bleiben, wie Ravacley nun der Nachrichtenagentur AFP sagte.

"Laye hat eine Aufenthaltsgenehmigung! Und er kann ab Dienstag wieder arbeiten", sagte der glückliche Bäckermeister AFP. "Das ist eine Riesenfreude, ein echter Sieg."

"Der Mut von Stéphane Ravacley hat gesiegt - dank der Welle der Solidarität, die er ausgelöst hat", schrieb der französische Europapolitiker Raphaël Glucksmann auf Twitter. Glucksmann hatte den Bäcker und seinen Lehrling in einem offenen Brief an Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt.

15:35 Uhr

Explosion in Sprengstofffabrik - langjähriger Mitarbeiter stirbt

In der schlesischen Kreisstadt Bierun ist am Vormittag ein großer Knall zu hören, der sich kilometerweit ausbreitet, berichtet die Nachrichtenagentur PAP. Der Knall ging auf eine Explosion in einer Sprengstofffabrik zurück. Ein Mitarbeiter wurde dabei getötet, ein weiterer kam mit Verletzungen ins Krankenhaus. Einen Brand habe es nicht gegeben, Gefahr für die Umwelt auch nicht. Polizei und Staatsanwaltschaft sind den Angaben zufolge gemeinsam mit einer vom Werk einberufenen Expertenkommission dabei, die Unglücksursache zu ermitteln. Was war geschehen?

  • Wie ein Sprecher der Sprengstofffabrik sagte, ereignete sich die Detonation während Routinearbeiten bei der Vernichtung von Abfällen aus der Vorproduktion.
  • Der Ort der Explosion liegt nach Angaben der örtlichen Feuerwehr außerhalb der Produktionsstätten.
  • Bei dem getöteten Mitarbeiter handelt es sich um einen 49-Jährigen, der fast 35 Jahre in der Sprengstofffabrik tätig war. Die Fabrik in Bierun ist den Angaben zufolge der größte Produzent von Sprengstoff und Zündsystemen für den zivilen Bereich in Polen und einer der größten in Europa.
15:06 Uhr

Taube aus USA fliegt nach Australien - jetzt droht Einschläferung

Auf mysteriöse Weise ist eine Taube von Alabama in den USA nach Melbourne in Australien gelangt. Aber nicht nur irgendeine Taube, sondern eine, die bereits an Flugwettbewerben teilgenommen hat, wie ein Ring am Bein kenntlich machte.

Trotz einer stolzen Reise-Leistung von fast 15.000 Kilometern zeigten sich die australischen Behörden ungnädig mit "Joe", der seinen Spitznamen dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden verdankt: Der Vogel soll wegen der strikten Quarantäne-Regeln des Landes eingeschläfert werden. Corona betrifft die Tierwelt eben genauso, wie schon mehrfach berichtet.

Warum droht in Australien jetzt die Einschläferung?

  • Eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums erklärte, die Taube sei "nicht gesetzeskonform für den Import vorbereitet worden". Also sei "der sanitäre Status dieses Vogels und all jener, die mit ihm vor der Ankunft in Kontakt kamen, unbekannt".
  • Die Sprecherin wies zudem auf das "Risiko für die Bio-Sicherheit", die australische Vogelwelt und die industrielle Geflügelzucht hin, die von der unkontrolliert zugeflogenen Taube ausgingen.

Armer "Joe".

14:39 Uhr

Schwangere in S-Bahn mit Messer attackiert

Ein Mann hat in einer S-Bahn nahe Köln versucht, einer schwangeren Frau mit einem Messer in den Bauch zu stechen. Die 20-Jährige konnte den Angriff abwehren und wurde dabei an der Hand verletzt, wie die Bundespolizei heute mitteilte.

Wie sich herausgestellt hat, war der Unbekannte kein Fremder für die Frau. Sie ist mutmaßlich die Ex-Freundin des Mannes. Nach bisherigen Ermittlungen waren der 45-Jährige und das spätere Opfer am Morgen in der S19 zwischen Sindorf und Horrem in Streit geraten. In dessen Verlauf soll der Mann ein Keramikmesser mit einer 14 Zentimeter langen Klinge in Richtung des Bauchs der Frau gestochen haben. Reisende hielten den angetrunkenen Angreifer fest, bis Polizisten eintrafen und ihn in Gewahrsam nahmen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

14:12 Uhr

Lady Gaga übernimmt wichtige Aufgabe bei Bidens Amtseinführung

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(Foto: AP)

Joe Biden ist schon ein älteres Semester, der künftige US-Präsident ist bereits 78 Jahre alt und damit das (bei Amtsantritt) älteste US-Staatsoberhaupt aller Zeiten. Vielleicht um seiner Amtseinführung etwas jugendliche Frische zu verleihen, bekommt er Verstärkung. Bei der Zeremonie in der kommenden Woche wird Superstar Lady Gaga die Nationalhymne singen. Hauptsache sie versingt sich nicht, so wie einst Sarah Connor bei der Fußball-Nationalmannschaft.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Volker Petersen beginnt nun den gemütlichen Teil seines Tages. Natürlich geht es hier aber fröhlich weiter mit News aus aller Welt. Ich hoffe, Sie haben heute auch schon etwas Sonne abbekommen, Vitamin D ist ja aktuell Mangelware. Wenn Sie mich kontaktieren möchten bei Fragen, Wünschen oder Anregungen, tun Sie das gerne unter yuki.schubert[at]nama.de. Los geht's!

13:45 Uhr

Renault bringt den R5 neu heraus

Auch Rudi Völler fuhr dereinst, genauer gesagt 1982, einen R5.

Ein Auto-Klassiker kommt zurück - als Elektroauto: Renault will mit einer Neuauflage des R5 wieder weiter nach vorne fahren. Konzernchef Luca De Meo versprach ein "Elektroauto zu einem Preis, den sich alle leisten können." Der neue R5 gehört zu mindestens zehn neuen Elektro-Modellen, die Renault bis 2025 auf den Markt bringen will. Damit will der Konzern nach eigenen Angaben seine "Führungsrolle bei der Elektromobilität" stärken. Auch der Sportwagen Alpine soll drei neue elektrisch betriebene Ausführungen erhalten.

13:15 Uhr

Bundestag ermöglicht stärkere Kontrolle von Facebook und Co

Der Bundestag versucht, Internetriesen wie Facebook und Google etwas stärker an die Kette zu legen. Mit einer Gesetzesnovelle zum digitalen Wettbewerbsrecht soll deren Marktmacht in Deutschland beschränkt werden. Damit erhält unter anderem das Bundeskartellamt mehr Ermittlungsbefugnisse und leichteren Zugriff auf marktrelevante Digitalunternehmen. "Unsere Arbeit wird uns jetzt ein Stück weit leichter gemacht", sagte Behördenpräsident Andreas Mundt im RBB-Inforadio und kündigte ein härteres Vorgehen gegen große Internetkonzerne an.

13:07 Uhr
Breaking News

Magier Siegfried Fischbacher gestorben

Siegfried Fischbacher.

Siegfried Fischbacher.

(Foto: picture alliance / dpa)

Gemeinsam mit Roy Horn erlangte Siegfried Fischbacher als Magierduo "Siegfried & Roy" Legendenstatus - nun ist auch Fischbacher gestorben, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf seine Schwester berichtet. Sein langjähriger Partner Horn war im Mai des vergangenen Jahres gestorben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:47 Uhr

Dortmunder Keller-Schlange war Phantom

Zwei Wochen lang ließ ein Vermieter in Dortmund nach einer Schlange im Haus suchen - und hat nun aufgegeben. Es gibt keine Schlange, teilte die Gesellschaft Dogewo21 mit. Was da los war?

  • Am Silvestermorgen hatte ein Bewohner die abgestreifte Haut einer Schlange entdeckt. Die Experten befürchteten, dass es sich um die Haut einer möglicherweise giftigen Natter handeln könnte. Feuerwehr und Polizei hatten das Haus vorsorglich evakuiert. Nachdem die Bewohner am Neujahrsabend zurück in ihre Wohnungen konnten, blieb der Keller für die weitere Suche gesperrt.
  • Mit Fangfallen und ausgestreutem Mehl suchten die Reptilienexperten nach Spuren des Tiers. Zusätzlich wurden alle Gegenstände aus dem Keller ausgeräumt und inspiziert. Auch in den Zugängen und den Kaminen habe man keine Schlange gefunden, hieß es zum Abschluss der Suchaktion.
12:14 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:58 Uhr

Polizei fasst Mörder bei Polizeikontrolle

Per Zufallstreffer hat die Polizei einen Mörder aus Polen festnehmen können. Eigentlich ging es um eine Verkehrskontrolle auf der A5. Bei Alsbach-Hähnlein fiel den Beamten auf, dass in einem stehenden Auto ein Mann schlief und seine TÜV-Plakette gefälscht war. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass er in seinem Heimatland zu 25 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden war und noch 10 Jahre davon absitzen muss. Wieso der Mann auf freiem Fuß war und wie er nach Deutschland kam, muss noch ermittelt werden.

11:31 Uhr

Sibirische Schüler dürfen dank minus 50 Grad zu Hause bleiben

Frage: Wie viel Kälte können Sie aushalten? Ich tippe mal, dass die meisten bei minus 50 Grad Celsius sich doch lieber neben dem Heizkörper in die Daunendecke wickeln würden. So dürfte es auch den Menschen in Jakutsk gehen, eine sibirische Stadt ganz im Osten Russlands. Dort wurden nun Temperaturen nur wenig über 50 Grad minus gemessen. Die Schüler dürfen daher daheim bleiben, müssen aber dank des vermaledeiten Internets trotzdem zur Schule gehen und online lernen. Ob die Lernplattform dort auch wie in Berlin, Achtung Kalauer, einfriert?

11:19 Uhr
Breaking News

RKI: Lockdown-Verschärfung "totaler Konsens"

Merkel hat sich in die Richtung geäußert, Spahn auch und viele andere ebenso: Den Menschen im Lande steht eine Verlängerung des Lockdowns bevor. Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist angesichts der derzeitigen Infektionslage ebenfalls dafür. RKI-Epidemiologe Dirk Brockmann sagte in Berlin, es sei eine "totale Konsensaussage" aller Modellberechnungen, dass die Maßnahmen weiter verschärft werden müssten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Auch RKI-Präsident Lothar Wieler befürwortete eine Verschärfung als "Option".

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10:45 Uhr

Regierung steht neuer Streit ums CO2 ins Haus

Dass Deutschland in den kommenden zehn Jahren sehr viel CO2 einsparen will, darüber ist man sich in der Regierung einig. Nur wie viel genau, darüber bahnt sich ein neuer Streit an. Und Sie ahnen es, die Hauptrollen haben wieder einmal Umweltministerin Schulze und Wirtschaftsminister Altmaier inne. Erstere spricht sich für 65 Prozent im Vergleich zu 1990 aus. Ihr CDU-Gegenüber würden 60 Prozent reichen. So wie es auch die CSU fordere. Bislang geplant sind übrigens 55 Prozent.

10:15 Uhr

Dutzende Belgier randalieren vor Polizei

In Brüssel hat es in der Nacht Ausschreitungen gegegeben - mehr als 100 Leute randalierten vor einer Polizeiwache. Es geht um einen Fall von mutmaßlicher Polizeigewalt. Am Mittwoch hatten etwa 500 Menschen in der Nähe der Wache gegen den Tod eines 23-Jährigen protestiert, der nach einer Corona-Kontrolle durch die Polizei starb. Am Abend steckten Demonstranten nach Angaben der Polizei Mülleimer in Brand, schlugen Scheiben ein und beschädigten sechs Polizeiwagen. Ein Demonstrant und vier Polizisten wurden verletzt.

Der Tod des jungen Mannes geht nach ersten Erkenntnissen auf Herzversagen zurück, wie Belga weiter berichtete. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall am Montag so geschildert: Die Polizei habe am Samstagabend in Brüssel eine Gruppe kontrolliert, die sich trotz geltender Corona-Beschränkungen versammelt hatte. Der Mann sei daraufhin geflohen, aber schnell gefasst und zum Verhör zur Polizeistation gebracht worden. Dort habe er das Bewusstsein verloren und sei wenig später im Krankenhaus gestorben

09:55 Uhr
Breaking News

Corona-Krise lässt Wirtschaft um fünf Prozent schrumpfen

Dass die Corona-Krise zur größten Rezession seit langem führen würde, war ja klar. Jetzt wissen wir, um wie viel die Wirtschaft schrumpft: 5,0 Prozent. Zumindest für mich überraschend: Der Rückgang nach der Finanzkrise 2009 war noch größer, er lag bei 5,7 Prozent.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:35 Uhr

Mann verunglückt mit Kind im Schneetreiben tödlich

Im Schneetreiben verunglückt in Mecklenburg ein Mann mit seinem Auto - der 43-Jährige und ein 9-jähriges Kind sterben.

  • Das Auto kam in Anklam in einer Kurve von der Straße ab und fuhr in einen Fluss, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Bei dem Fahrer handelte es sich um den Lebensgefährten der Mutter des Kinds.
  • Das Fahrzeug musste von der Feuerwehr und einer Tauchergruppe aus fünf Metern Tiefe geborgen werden. Für den Mann und das Kind kam jede Hilfe zu spät.
09:10 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:57 Uhr

Schnee verzieht sich in den Süden

Nach Glatteis und Sturm bringt der Donnerstag wieder etwas Wetterberuhigung. Die Sonne traut sich wieder vermehrt raus. Schneeschauer gibt es nur noch vom Allgäu bis zum Schwarzwald. Diese lassen ab Freitag aber nach. Ab Sonntag geht es dann wieder verbreitet mit Schnee weiter.

08:36 Uhr

Sonneborn tut das T-Shirt leid

Sonneborn und Semsrott, beide sitzen im Europaparlament, bei einem früheren Termin.

Sonneborn und Semsrott, beide sitzen im Europaparlament, bei einem früheren Termin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gestern haben wir gemeldet, dass die Satire-"PARTEI" eines ihrer prominentesten Mitglieder verliert: Nico Semsrott kündigte seinen Rückzug an und machte Parteigründer Martin Sonneborn Rassismus-Vorwürfe. Der bedauert nun, was er angerichtet hat. Was das noch gleich war? Er hatte einen Spruch zu China und Trump gedruckt und dabei nahegelegt, dass Chinesen kein "R" aussprechen können. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass sich jemand durch den Aufdruck eines satirisch gemeinten T-Shirts rassistisch diskriminiert fühlen könnte, erklärte der Chef der Satirepartei auf Twitter. "Wenn ein Witz aber zu rassistischer Verletzung führt, statt Reflexionsanstöße zu geben oder zumindest ein befreiendes Lachen nach sich zu ziehen, dann ist es ein misslungener Witz. Es tut mir leid, dass Menschen durch die Reproduktion dieser Stereotype verletzt wurden."

08:13 Uhr

Nach Kapitol-Sturm: Weggeschlepptes Rednerpult wieder da

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(Foto: AP)

Eines der Bilder der Erstürmung des US-Kapitols vergangene Woche blieb besonders in Erinnerung: Ein Mann schleppt das Rednerpult aus dem Repräsentantenhaus weg. Diese historische Schmach ist nun wieder gerade gerückt - die Vorsitzende Nancy Pelosi hat es nun zurückerhalten. Es war nach den Ausschreitungen in einem Flur im Senatsflügel des weitläufigen Gebäudes wiedergefunden worden.

07:42 Uhr

13 Hunde sterben bei Wohnungsbrand

Bei einem Brand in einem Wohnhaus im hessischen Langgöns sind 13 kleine Hunde gestorben. Am Mittwochabend war in der Küche des Hauses aus zunächst unbekannter Ursache ein Schwelbrand ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte.

Die Feuerwehr habe die beiden Bewohner retten können. Für die 13 Chihuahuas kam die Hilfe zu spät. Chihuahuas gelten als die kleinsten Hunde der Welt. Eine 54 Jahre alte Frau wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Ihr 56-jähriger Ehemann erlitt leichte Verletzungen. Warum sie überhaupt 13 Hunde hatte, wissen wir nicht.

07:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Dass Bayern doch noch verlieren kann, sogar zwei Mal hintereinander, unfassbar. Glückwunsch nach Kiel! Weniger erfreulich, eher im Gegenteil, ist der neue Höchststand bei den Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Alles Weitere dazu erfahren Sie im dafür vorgesehenen Liveticker. Und was liegt heute an? Folgendes:

  • Nach der Aufnahme des Impeachment-Verfahrens in den USA berichten wir über weitere Entwicklungen.
  • In Deutschland erscheint derweil das neue Buch "Von hier an anders. Eine politische Skizze" von Grünen-Chef Habeck. (s. u.)
  • Bei der CDU erwartet man gespannt den Parteitag morgen und übermorgen, auf dem ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Heute tagen die Parteigremien.
  • Während das Statistische Bundesamt Zahlen übers Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht, gibt Wirtschaftsminister Altmaier einen Ausblick auf das Jahr.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Genießen Sie den Schnee, wenn Sie auch welchen haben. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de.

07:03 Uhr

Auch Snapchat sperrt Trump

Facebook und Twitter haben es vorgemacht, jetzt zieht auch Snapchat nach. Das vor allem von jungen Leuten genutzte soziale Netzwerk sperrt dauerhaft das Konto von US-Präsident Donald Trump. In einem Statement hieß es, man handele im Interesse der öffentlichen Sicherheit und wegen seiner Versuche, Desinformation und Hass zu verbreiten und zu Gewalt anzustacheln.

06:33 Uhr

"Permanent vorgeprescht" - Habeck übt Kritik an Söder

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist während der Pandemie zu einem der beliebtesten Politiker aufgestiegen, auch als Kanzlerkandidat ist er im Gespräch - womöglich in einer Koalition mit den Grünen? Von der Ökopartei erfährt der CSU-Chef aber nicht nur Liebe. In seinem neuen Buch "Von hier an anders" übt Parteichef Robert Habeck Kritik.

  • "Vorsitz heißt, sich zurückzunehmen und zusammenzuführen", schreibt Habeck darin. Wenn man wolle, dass "lauter vor Selbstbewusstsein strotzende Ministerpräsident*innen" zu einer gemeinsamen Linie fänden, müsse man mit gutem Beispiel vorangehen und sich zurückhalten, so Habeck.
  • "Markus Söder hingegen preschte permanent mit eigenen Teststrategien, eigenen Verboten, eigenen Regeln vor - freilich ohne damit die hohen Infektionszahlen in Bayern in den Griff zu bekommen."
  • Er habe seine Kolleginnen und Kollegen regelmäßig vorgeführt, sodass diese sich auf eigene Strategien verlegt hätten.
06:20 Uhr

Lange Haft für Südkoreas Ex-Präsidentin bestätigt

Park Geun-Hye.

(Foto: picture alliance / YNA/dpa)

Vier Jahre war Park Geun-Hye Präsidentin Südkoreas - und in dieser Zeit ruinierte die Politikerin ihre Karriere und ihren Ruhestand. Ein Gericht bestätigte nun, dass sie die nächsten 20 Jahre hinter Gitter verbringen muss. Sie war 2017 des Amtes enthoben worden, nachdem ein großer Korruptionsskandal aufgedeckt worden war. Unter anderem soll sie von mehreren Konzernen insgesamt umgerechnet insgesamt 18 Millionen Euro angenommen haben.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht