Sonntag, 02. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
21:52 Uhr

Rechte Hand von Ex-IS-Chef al-Bagdadi in Türkei gefasst

Ein Vertrauter des getöteten IS-Chefs Abu Bakr al-Bagdadi ist türkischen Medienberichten zufolge in Istanbul festgenommen worden.

Der Basim genannte Afghane sei bei einem Einsatz unter Beteiligung des Geheimdienstes gefasst worden, meldeten mehrere Medien. Er soll dem damaligen Chef der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat geholfen haben, sich in der syrischen Provinz Idlib zu verstecken.

21:34 Uhr

Angreifer töten 16 Soldaten in Niger

Bei einem Überfall im westafrikanischen Niger hat eine schwer bewaffnete Gruppe von Männern mindestens 16 Soldaten getötet und sechs weitere verletzt. An dem Angriff auf eine Patrouille der Nationalgarde in der Region Tahoua sollen Männer auf Motorrädern beteiligt gewesen sein, sagte Oberstabsfeldwebel Moussa Sakoye Soumana. Auch aufseiten der Angreifer soll es Todesopfer und Verletzte geben. Das Motiv ist derzeit unklar.

Im Niger und anderen Ländern der Sahelregion sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben Al-Kaida oder der Terrormiliz Islamischer Staat Treue geschworen.

20:44 Uhr

Handy fällt in Badewanne - Junge Frau stirbt

In der Schweiz ist in der vergangenen Woche eine 22-jährige Frau bei einem Unfall in der Badewanne ums Leben gekommen. Wie die Polizei des Kantons St. Gallen mitteilte, hatte die Frau eine Sendung auf dem Handy geschaut, während es an den Strom angeschlossen war. Dabei fiel ihr das Gerät ins Wasser und löste einen Stromschlag aus.

Die Polizei wies darauf hin, dass beim Baden keine ans Stromnetz angeschlossenen Geräte benutzt werden sollten.

20:05 Uhr

Hilary Mantel: Die Royals sind "im Endspiel"

Sie wurde mit ihrer "Wolf Hall"-Trilogie über Thomas Cromwell weltberühmt, aber auch über den Hof des 21. Jahrhunderts hat Bestsellerautorin Hilary Mantel offenbar einiges zu sagen. In einem Interview mit "The Telegraph" erklärte sie über die Monarchie: "Ich weiß nicht, wie lange die Institution noch andauern wird. Ich bin mir nicht sicher, ob sie William überdauern wird. Ich denke, es wird ihre letzte große Ära sein."

Mantel fügte hinzu, sie wünschte, die Queen hätte sich in der Lage gefühlt, abzudanken, damit Charles nicht so lange warten müsste. Aber die Königin sehe es als "heilige Aufgabe" an, von der sie nicht abdanken könne, so die Meinung der Autorin, während die Öffentlichkeit es als einen Job ansehe, von dem man sich zurückziehen könnte. Und sie sagt über Elizabeth II.: "Ich frage mich, ob sie die einzige Person ist, die jetzt wirklich an die Monarchie glaubt, und ich bin sicher, dass sie von ganzem Herzen an sie glaubt."

Hilary Mantel hat für ihre beiden Romane "Wölfe" und "Falken" den Booker Prize bekommen. Mit "Spiegel und Licht" veröffentlichte sie 2020 Band drei der "Tudor-Trilogie".

19:20 Uhr

Mann greift seinen Ex-Chef an - Lebensgefahr

In Essen soll ein 30-Jähriger bei einem Streit seinen ehemaligen Chef angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei fahndet nach dem Tatverdächtigen.

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Die Polizei Essen fahndet nach diesem Mann.

Zu dem versuchten Tötungsdelikt kam es am Vormittag im Stadtteil Stoppenberg in der Wohnung des 48-Jährigen. Der mutmaßliche Täter sei möglicherweise noch mit einem Messer bewaffnet, hieß es von der Polizei. Die Polizei rief dazu auf, den Mann nicht anzusprechen, sondern umgehend die Polizei zu rufen.

Genauere Beschreibung des mutmaßlichen Täters sowie weitere Fahndungsfotos finden Sie hier.

18:55 Uhr

Schlagzeilen am Abend

18:36 Uhr

Pkw erfasst Roller auf Autobahn - 75-Jähriger tot

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Der Roller wurde unter dem Auto eingeklemmt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Autofahrer hat in Moers einen 75-Jährigen auf einem Roller erfasst und tödlich verletzt. Der kleine Roller lag nach dem Unfall eingeklemmt unter dem Auto. Der 24 Jahre alte Fahrer des Wagens fuhr auf der Autobahn 57 von hinten auf den Roller auf. Der 75 Jahre alte Zweiradfahrer stürzte und verletzte sich so schwer, dass die Rettungskräfte ihm nicht mehr helfen konnten. Die Autobahn in Richtung Köln war gut vier Stunden lang gesperrt gewesen.

18:00 Uhr

Formel-1: Hamilton gewinnt vor Verstappen

Weltmeister Lewis Hamilton hat das Formel-1-Rennen in Portugal gewonnen. Der britische Mercedes-Pilot fuhr beim dritten Saisonlauf in Portimão seinen zweiten Erfolg in diesem Jahr ein. Der WM-Spitzenreiter verwies seinen Titelrivalen Max Verstappen im Red Bull auf Platz zwei, Dritter wurde der von der Pole Position gestartete Hamilton-Kollege Valtteri Bottas. Für Sebastian Vettel gab es auch im dritten Anlauf bei Aston Martin keine WM-Punkte, der Hesse belegte Platz 13. Neuling Mick Schumacher kam im unterlegenen Haas als 17. ins Ziel. Schon in einer Woche steht in Barcelona der nächste Grand Prix an.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:49 Uhr

Schwerer Unfall auf Nürburgring - Sportwagenfahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer hat sich mit seinem Sportwagen auf dem Nürburgring mehrmals überschlagen und schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der 53-Jährige auf der Nordschleife der Rennstrecke unterwegs, als er mit seinem Auto in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den schwer verletzten Mann aus dem Fahrzeugwrack befreien, wie es hieß. Das Unfallopfer wurde mit einem Helikopter in ein Krankenhaus geflogen.

17:07 Uhr

Hamburger Zoll entdeckt Zehntausende Doping- und Potenzpillen

Der Hamburger Zoll hat große Mengen Doping- und Potenzmittel entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie das Zollfahndungsamt Hamburg mitteilte. Er soll in großem Stil mit Dopingmitteln, verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Betäubungsmitteln gehandelt haben. Gegen den 33-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

Bei einer Durchsuchung zweier Wohnungen und eines Lagerraums in der Hansestadt beschlagnahmten die Fahnder demnach mehr als 60.000 Tabletten, 22.000 Ampullen und weitere 50.000 Einheiten verschiedener Dopingmittel und Wachstumshormone sowie knapp 4000 Potenzpillen. Der Schwarzmarktwert wird auf mindestens 135.000 Euro beziffert.

16:31 Uhr

Polizeistation in Leipzig mit Steinen beworfen

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Erst vor wenigen Tagen wurde die Polizeiwache in Connewitz bereits attackiert.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Im Leipziger Stadtteil Connewitz kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mutmaßlicher Linksextremisten mit der Polizei. Der 1. Mai 2021 war keine Ausnahme.

  • In der Nacht ist dort eine Polizeistation mit Steinen beworfen worden. Es seien mehrere Scheiben beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Die Wache ist immer wieder Ziel von Angriffen mit Steinen oder von Farbattacken.
  • Zudem sei am Abend in Connewitz ein vorbeifahrendes Polizeiauto mit einem Stein beworfen worden. Kurz vor Mitternacht flog eine Flasche auf eine Straßenbahn. Außerdem wurden mehrere brennende Mülltonnen gemeldet.
  • Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Landfriedensbruchs eingeleitet.
15:48 Uhr

Falscher Arzt behandelt Dutzende Patienten

Er eröffnete eine eigene Praxis und "behandelte" mindestens 50 Patienten - und das, obwohl er gar kein Arzt ist! Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Hochstapler, der unter dem Namen "Dr. Sascha Robert" in Leipzig praktizierte.

  • Den Behörden war der vermeintliche Arzt bereits seit Oktober vergangenen Jahres bekannt. Der 32-Jährige betrieb nach Polizeiangaben eine Praxis und bot Telefon- und Onlinesprechstunden sowie Hausbesuche an.
  • Bei einer Durchsuchung der Praxisräume beschlagnahmten die Ermittler Anfang Dezember die gesamte Praxiseinrichtung sowie medizinische Materialen und Behandlungsgeräte.
  • Die Ausrüstung hat der Hochstapler offenbar über Internetplattformen bestellt und nicht bezahlt. Die Schadenshöhe bezifferte die Polizei auf einen mittleren fünfstelligen Bereich. Die Abschlüsse und Titel des vermeintlichen Arztes seien nach den bisherigen Ermittlungen gefälscht.
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15:16 Uhr

Brandenburger SPD wählt Scholz zum Spitzenkandidaten

Die Brandenburger SPD hat Kanzlerkandidat Olaf Scholz zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gewählt. Der 62 Jahre alte Vizekanzler erhielt 93,9 Prozent Ja-Stimmen der gültigen abgegebenen Stimmen. Das Ergebnis muss allerdings in zwei Wochen noch per Briefwahl bestätigt werden. Die Versammlung tagte vor allem online, ein kleiner Teil war in Potsdam. Dort kommt es bei der Bundestagswahl am 26. September zum Duell der Kanzlerkandidaten von SPD und Grünen: Scholz tritt als Direktkandidat gegen Grünen-Chefin Annalena Baerbock an.

14:52 Uhr
Breaking News

DFB-Regionalbosse fordern Keller-Rücktritt

Die Präsidenten der Landes- und Regionalverbände des Deutschen Fußball-Bundes haben DFB-Präsident Fritz Keller zum Rücktritt aufgefordert. Die Funktionäre entzogen Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius ihr Vertrauen, wie der DFB mitteilte.

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14:37 Uhr

Heftige Proteste in Kolumbien - Regierung schickt Soldaten auf die Straße

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Kolumbien kommt seit Tagen nicht zur Ruhe.

(Foto: picture alliance / AA)

In Kolumbien kommt es seit Tagen zu gewalttätigen Protesten gegen eine umstrittene Steuerreform. In mehreren Städten steckten Demonstranten Busse in Brand und plünderten Geschäfte. Es gab zahlreiche Verletzte und offenbar auch Tote.

Um der Lage Herr zu werden, schickt die Regierung zur Unterstützung der Polizei nun Soldaten auf die Straßen. "Wir werden die Zerstörung öffentlichen und privaten Eigentums und die Botschaften des Hasses in unserem Land nicht zulassen", sagte Präsident Iván Duque in einer Ansprache. Er setzte die in der Verfassung verankerte "militärische Assistenz" in Kraft, nach der Militärs zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung die Polizei unterstützen können.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Sabine Oelmann wünscht mir einen "ruhigen Tag mit wenig Randale" (das wünsche ich auch Ihnen) und verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag". Los geht's!

13:34 Uhr

Abhängen in Portugal - 175 Meter über der Schlucht

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Für das Publikum wird "516 Arouca" am Montag eröffnet. Wer den mutigen Gang über die Brücke wagen möchte, die von dicken Stahlseilen und auf jeder Seite von je zwei massiven Türmen gehalten wird, muss zwölf Euro zahlen.

(Foto: dpa)

Portugal hat eine neue Touristenattraktion, die wohl nichts für ängstliche Gemüter sein dürfte: Im Norden des Landes wurde eine 516 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke eingeweiht, die in 175 Meter Höhe über die Schlucht des Flusses Paiva führt. An der Eröffnungszeremonie im Geopark Arouca rund 50 Kilometer südöstlich von Porto nahm unter anderem die Ministerin für Territorialen Zusammenhalt Ana Abrunhosa teil. Nach Angaben des Geoparks und der Bürgermeisterin Aroucas, Margarida Belém, handelt es sich um die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt.

Einige der knapp 3200 Einwohner der Kleinstadt Arouca hatten bereits am Donnerstag das 2,1 Millionen Euro teure Bauwerk testen dürfen. "Ich zittere noch, ich spüre, wie meine Beine zittern", sagte Olivia Teixeira dem TV-Sender SIC nach ihrem Gang. Andere sprachen von einem "einmaligen Erlebnis". Führer des Parks empfehlen den unter Höhenangst leidenden Besuchern, beim ersten Mal lieber geradeaus und nicht auf den 1,20 breiten Metallgitterweg zu schauen, der einen guten Blick in die Tiefe, auf das grüne Tal mit vielen gelben Blumen und einen Wasserfall gestattet.

13:06 Uhr

Die Schröders, ein Quell der Inspiration

Sie haben es vielleicht bemerkt, ich treibe mich gern auf dem Instagram-Account der 5. Gattin unseres 7. Bundeskanzlers herum. Auch, weil er der einzige noch lebende Altbundeskanzler ist und den jüngeren Anwärtern auf das Amt für den baldig vakanten Job der Bundeskanzlerin (ja, auch Männer können Bundeskanzlerin werden) nochmal bei der Berufseinführungsveranstaltung behilflich sein könnte, ist das ein überaus unterhaltsamer und fast schon meditativer Zeitvertreib. Neben koreanischen Rezepten und alltäglichen Handwerksarbeiten (der Bundeskanzler a.D. repariert zum Beispiel auch Vasen) lernt man Gerhard Schröder und sein Leben nun endlich so richtig kennen. Denn in seinen aktiven Zeiten war von Social Media ja noch keine Rede.

Jedenfalls hat Gerhard heute Hochzeitstag. Seine Frau Soyeon verwendet aus diesem feierlichen Anlass den Hashtag #DieZeit_vergeht_wie_im_Flug und schreibt zum schmeichelhaft unscharfen Foto: "Immer noch wie vor drei Jahren", was wohl bedeutet, dass die beiden da recht glücklich sind in ihrem Hannover Leben.

Alles Gute also und weiter so, man darf sicher gespannt sein, was noch kommen wird. Ein Follower regte gar an, dass sich der SPD-Mann doch bitte nochmal selbst in den Sattel schwingen sollte. Davon ist dringend abzuraten, denn so ausgeglichen wie jetzt wirkte Gerhard Schröder schließlich früher nicht.

12:23 Uhr

Wir bleiben royal und schauen nach Charlotte

Die süße Tochter von Kate und Willam hat heute Geburtstag, sie wird schon sechs Jahre alt. Und weil ihre Eltern gerade eine Social-Media Pause machen - nein, nicht, weil sie den Quatsch, den Meghan und Harry eventuell posten könnten, nicht sehen wollen, sondern weil weil sie eine Aktion gegen Hassbotschaften und Rassismus im Netz unterstützen - postet Uroma einfach, damit Royal-Fans nicht auf ein neues Bild von Prinzessin Charlotte verzichten müssen.

Das hat Queen Elizabeth auf ihrem Account posten lassen, wo sie ihrer Urenkelin herzlich gratuliert. Die Queen, die sich nach Philips Tod ganz gut gesammelt haben soll, scheint also auch die Einbrüche in ihrem Palast gut überstanden zu haben (ntv.de berichtete). Aufgenommen hat das Bild Hobbyfotografin Herzogin Kate. Die Schwester von Prinz George (7) und Prinz Louis (3) lächelt in die Kamera und trägt auf dem Foto ein dunkelblaues Blumenkleid mit rosa Verzierungen der Marke Rachel Riley für um die 60 Euro. Hach, was für ein geerdetes Prinzesschen ...

11:52 Uhr

Marilyn Manson reagiert auf Missbrauchsvorwürfe

Marilyn Manson hat über seinen Anwalt verlauten lassen, dass die Missbrauchsvorwürfe von Schauspielerin Esmé Bianco, mit denen sie nun vor Gericht gezogen ist, "nachweislich falsch" seien.

Nachdem die "Game of Thrones"-Schauspielerin Esmé Bianco Klage gegen Marilyn Manson eingereicht hat, äußerte sich der Musiker nun über seinen Anwalt zu dem Sachverhalt. Die Vorwürfe des Missbrauchs und der Vergewaltigung, die sich in der Anklageschrift befinden, seien "nachweislich falsch", so Mansons Rechtsbeistand Howard E. King.

King erhob laut "Deadline" nun seinerseits Vorwürfe gegen Bianco und behauptete: "Um eines klarzustellen, die Klage wurde erst eingereicht, nachdem sich mein Klient weigerte, von Frau Bianco und ihrem Anwalt ausgenommen zu werden und ihren ungeheuerlichen finanziellen Forderungen nachzukommen, die auf Handlungen basieren, die schlicht und ergreifend niemals stattgefunden haben." Man sei dazu bereit, "diese Anschuldigungen energisch vor Gericht anzufechten und zuversichtlich, dort als Sieger hervorzugehen", wird King weiter zitiert. Derzeit laufen Ermittlungen der Polizei von Los Angeles gegen den Musiker.

11:00 Uhr

Einbruch bei Queen Elizabeth, Köpfe könnten rollen!

Es ist schon eine Woche her, aber es ist dennoch empörend: Zwei Personen haben vergangenen Sonntag offenbar unerlaubt das royale Anwesen in Windsor betreten - nur wenige Tage nach einem ähnlichen Vorfall, wie "The Sun" berichtet. Die Verdächtigen - ein 31-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau - sind demnach angeblich über einen Zaun vor der Royal Lodge geklettert - in der Nähe des Bereichs, in dem Queen Elizabeth II. mit ihren Hunden spazieren geht oder ausreitet. Die Queen war zum Zeitpunkt des Einbruchs dem Blatt zufolge nicht auf dem Gelände von Schloss Windsor. Das Paar sei festgenommen und gegen Kaution wieder freigelassen worden. Wenige Tage bevor die Eindringlinge entdeckt wurden, soll es bereits eine weitere Sicherheitspanne in Windsor gegeben haben. Eine 44-jährige Frau, die angeblich behauptete, Andrews Verlobte zu sein, soll sich 20 Minuten auf dem Gelände aufgehalten haben, bevor sie festgenommen wurde.

Konsequenzen nach dem zweiten Vorfall seien nicht ausgeschlossen: "Das ist ein erstaunlicher Fehler. Nach dem ersten Eindringling waren alle in höchster Alarmbereitschaft, jetzt passiert dies. Köpfe könnten rollen!"

10:33 Uhr

Happy birthday, David!

Alles Liebe zum Geburtstag, David. 46! Im besten Alter also! Wir haben uns ja ewig nicht gesehen. Ich hoffe, Victoria und den Kindern geht's bestens! See you!

09:53 Uhr

Schlagzeilen zum Sonntagmorgen

09:02 Uhr

Israel trauert um 45 Tote

Zwei Tage nach der Massenpanik mit 45 Toten an einem Wallfahrtsort im Norden Israels hat das Land am Sonntag einen nationalen Trauertag abgehalten. Flaggen an öffentlichen Gebäuden, Militärbasen sowie an diplomatischen Vertretungen Israels in aller Welt wurden am Sonntag auf halbmast gesetzt, wie der israelische Rundfunk berichtete. Geplante Sportveranstaltungen seien abgesagt worden. Im Gedenken an die Opfer war am Montag im Parlament eine Sondersitzung angesetzt. Die Abgeordneten sollten Gelegenheit erhalten, Gedenkkerzen für die Opfer zu entzünden.

Während eines religiösen Festes mit rund 100. 000 Teilnehmern am Meron-Berg anlässlich des jüdischen Feiertags Lag Baomer war es am Donnerstagabend zu einer Massenpanik gekommen. 45 strengreligiöse Männer und Jungen starben nach offiziellen Angaben im Gedränge. Rund 150 Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt, einige von ihnen schwer.

Nach dem Vorfall, der als "schlimmste zivile Katastrophe der israelischen Geschichte" eingestuft wurde, gab es Beileidsbekundungen aus aller Welt. In Israel wurden unterdessen auch Aufforderungen an die zuständigen Minister laut, zurückzutreten. Polizeiminister Amir Ochana von der rechtskonservativen Likud-Partei schrieb auf seiner Facebook-Seite, er werde nach der Identifizierung und Beerdigung aller Todesopfer vor die Kameras treten. Er sei zu jeder Untersuchung bereit. "Ich bin verantwortlich - aber Verantwortung bedeutet nicht Schuld."

08:47 Uhr

54.000 Gesellinnen und Gesellen fehlen

Handwerk hat goldenen Boden, heißt es, trotzdem fällt es vielen Handwerksbetrieben in Deutschland schwer, ausreichend Mitarbeiter zu finden. Deutschlandweit fehlen aktuell 54.000 Gesellinnen und Gesellen, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergeben hat. Insgesamt beziffert die Untersuchung den Fachkräftemangel im Handwerk auf knapp 65.000 Arbeitskräfte. Kunden müssten deshalb oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen, den Betrieben entgingen Aufträge. Noch schwerer als Gesellen seien Handwerker mit Meisterbrief zu finden.

Besonders groß sei der Fachkräftemangel unter anderem im Baubereich. Bei der Bauelektrik seien 2020 auf 100 offene Stellen lediglich 24 Arbeitslose mit passender Qualifikation gekommen. Ähnlich dramatisch sei der Mangel an Fachkräften der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Betroffen von Fachkräftemangel sei aber auch der Verkauf von Fleischwaren. Meisterinnen und Meister sind der Studie zufolge beispielsweise in der Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik sowie im Hoch- und im Tiefbau besonders knapp. Friseure, Optiker und Hörgeräteakustiker hätten durch die Lockdowns starke Umsatzeinbußen erlitten.

08:20 Uhr

Herzzerreißende Szenen in Indien

Der deutsche Botschafter in Indien, Walter Lindner, hat von "herzzerreißenden Szenen" im Land angesichts der Corona-Pandemie gesprochen.

"Die Krankenhäuser sind voll, die Leute sterben zum Teil vor den Krankenhäusern und haben keinen Sauerstoff mehr", sagt Lindner in Neu-Delhi beim Eintreffen der ersten Hilfslieferung aus Deutschland. Die erste Lieferung durch die Bundeswehr umfasst 120 Beatmungsgeräte, Medikamente sowie Sanitäter.

Die Beatmungsgeräte würden schon am Sonntag durch das Rote Kreuz in den Krankenhäusern verteilt und "können Leben retten", sagte Lindner. "Es ist höchste Zeit, dass sie kommen, ich bin sehr froh, dass sie da sind." In den nächsten Tagen soll laut Lindner zudem eine große Sauerstoffproduktionsanlage aus Deutschland eintreffen.

Lindner zufolge ist auch die deutsche Botschaft von der Pandemie betroffen. Von 150 Mitarbeitern hätten sich rund 30 mit dem Coronavirus infiziert. "Es ist schon mühsam, den Betrieb aufrechtzuerhalten", sagte er. "Es ist eine harte Zeit, aber wir schaffen das schon."

Indien hat sich in den vergangenen Wochen zum neuen Epizentrum der Pandemie entwickelt. Die Zahl der Corona-Toten stieg am Samstag laut Gesundheitsministerium um 3523 auf fast 212.000. Zudem wurde mit 401.993 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden ein neuer weltweiter Höchststand gemeldet.

Aktuelle Nachrichten zu Corona lesen Sie in unserem Live-Ticker

07:36 Uhr

Berlusconi verlässt Krankenhaus

Für alle, die gar nicht wussten, dass er im Krankenhaus war: Er ist wieder raus. Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist nach dreieinhalb Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie italienische Medien unter Berufung auf das Umfeld Berlusconis berichten, verließ der 84-Jährige am Freitagabend die Mailänder Klinik, in die er wegen Covid-19-Spätfolgen eingeliefert worden war. Berlusconi hatte sich im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus infiziert.

Berlusconi hatte in den vergangenen Jahren mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Im Jahr 2016 musste er sich einer Herzoperation unterziehen, im Frühjahr 2019 einer Operation wegen eines Darmverschlusses. Im vergangenen September hatte er nach einer Corona-Infektion eine Lungenentzündung. Im Januar wurde er wegen Herzrhythmusstörungen in einer Spezialklinik in Monaco behandelt, im Februar dann verbrachte er nach einem Sturz eine Nacht im Krankenhaus. Danach war er nach offiziellen Angaben zu bereits vorgesehenen Untersuchungen im Krankenhaus.

Trotz zahlreicher Affären und Skandale ist Berlusconi bei vielen Italienern nach wie vor beliebt. Ungeachtet seines hohen Alters verfügt der zu den reichsten Männern des Landes gehörende Unternehmer noch immer über großen politischen Einfluss.

07:29 Uhr

Yippie! Disneyland öffnet seine Pforten

Es gibt auch gute Nachrichten! 13 Monate lang war Disneyland wegen der Corona-Pandemie stillgelegt, nun hat der beliebte Freizeitpark in Kalifornien wieder auf. Mit dem Slogan "Der Zauber ist zurück" heißt der Disney-Konzern die ersten Besucher willkommen.

Auch der benachbarte Vergnügungspark, Disney California Adventure Park, ist wieder in Betrieb. Nach großen Impf-Fortschritten in dem Westküstenstaat sind in den letzten Wochen viele Corona-Beschränkungen gelockert worden. Disneyland-Besucher sind aber angewiesen, Schutzmasken zu tragen und Abstandsregeln zu befolgen.

Jetzt die schlechte Nachricht: Derzeit ist eine Auslastung von 25 Prozent erlaubt, zunächst haben aber nur Besucher mit Wohnsitz in Kalifornien Zugang. Eine Reservierung ist erforderlich. In der 66-jährigen Geschichte von Disneyland kam es nur wenige Mal zu eintägigen Schließungen, etwa 1963 nach der Ermordung von Präsident John F. Kennedy, 1994 nach dem Northridge-Erdbeben bei Los Angeles und zuletzt nach den Terrorangriffen vom 11. September 2001.

07:04 Uhr

Lügenpresse - oder was?

Angesichts des Internationalen Tages der Pressefreiheit am Montag haben Organisationen und Politiker in Deutschland an die Bedrohungen für freie Berichterstattung erinnert. "Wenn sich die Zahl der Gewalttaten gegen Journalisten in einem Jahr verfünffacht hat, haben die Grundrechte - und hier vor allem die Pressefreiheit - in Deutschland ein ernsthaftes Problem", sagte der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall. "Intoleranz, Hass gegen unabhängige Stimmen und Gewaltanwendung gegen alle, die anderer Meinung sind, dürfen in unserem Land nicht gesellschaftsfähig werden. Politik, Polizei und Zivilgesellschaft sind aufgerufen, die Pressefreiheit zu verteidigen."

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kündigte beispielsweise an: "Wir werden nicht tatenlos zuschauen, wenn Journalisten zum Beispiel bei Demonstrationen an ihrer Arbeit gehindert oder sogar angegriffen werden." Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hatte Deutschland im April in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit herabgestuft, sodass es erstmals aus der Spitzengruppe herausfiel. Aufgrund der vielen Übergriffe auf Corona-Demonstrationen sei die Lage der Pressefreiheit in Deutschland nicht mehr "gut", sondern nur noch "zufriedenstellend". Pünktlich zum Gedenktag erscheint die neue Edition des Buches "Fotos für die Pressefreiheit" von Reporter ohne Grenzen.

06:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, es ist Sonntag, der 2. Mai, für mich wieder ein Tag der Arbeit (obwohl ich heute Hochzeitstag habe), und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als Sie in und durch den Tag zu begleiten. Mein Kollege war an diesem kühlen Maimorgen so fasziniert von Cher (obwohl es in der Meldung eigentlich um Olympia Dukakis ging), dass er zu weit mit der U-Bahn gefahren ist, und ich möchte Sie lieber heute schon darauf hinweisen, dass morgen der Internationale Tag der Pressefreiheit ist. Vielleicht denkt man darüber bei der einen oder anderen Gelegenheit mal nach, was das eigentlich bedeutet, denn die Pressefreiheit ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Bevor Sie also über "die Medien" schimpfen, schreiben Sie mir doch erstmal unter sabine.oelmann@nama.de, vielleicht können wir da bilateral schonmal was lösen.

Das wird heute wichtig:

  • Wir setzen uns 10 Jahre nach Osama bin Ladens Tod mit ihm auseinander und machen uns Gedanken über Al-Qaida.
  • Vielleicht können Sie es ja nicht mehr hören, aber: "Corona ist gekommen, um zu bleiben". Das zumindest sagt Epidemiologe und Virologe Alexander Kekulé, mit dem wir übers Impfen, Mutanten und Fehler der Pandemie-Bekämpfung sprachen (er ist trotz allem optimistisch).
  • Sie wollen nach Sylt so schnell wie möglich? Lesen Sie doch erstmal unseren Bericht "Suche nach neuen Wegen", denn auch dort im schönen Norden kann nicht alles einfach so weitergehen wie bislang.
  • Lesen Sie außerdem, worauf Sie bei Motorradhelmen achten sollten, wie Dauercamper den Lockdown erleben, und warum Lachen gerade in Krisen-Zeiten so wichtig ist.
  • Ansonsten lassen Sie sich überraschen, es stehen keine weiteren großartigen Termine an, und diese Tatsache - "Keine Termine und leicht einen sitzen" - war ja nicht nur Harald Juhnkes liebster Aggregatzustand. In diesem Sinne ...
06:10 Uhr

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