Freitag, 20. Mai 2022Der Tag

mit Kristin Hermann
Kristin Hermann
22:22 Uhr

Das war Freitag, der 20. Mai 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

wie erwartet, brachte das Tief "Emmelinde" heute heftige Stürme nach Deutschland. Aus Nordrhein-Westfalen wurden zum Teil schwere Schäden gemeldet. In Paderborn wurden Dutzende Verletzte gezählt. Alle Entwicklungen rund um das Unwetter finden Sie in unserem Liveticker.

Die verbliebenen ukrainischen Verteidiger des Stahlwerks in der Hafenstadt Mariupol äußerten sich erstmals öffentlich zu einem Befehl zur Kapitulation. "Die Armeeführung hat den Befehl gegeben, die Verteidigung der Stadt einzustellen", sagte der Kommandeur des Asow-Regiments, Denys Prokopenko, in einer Videobotschaft. Damit sollten Leben und Gesundheit der Soldaten der Garnison geschützt werden. Die Kommandeure sollen sich nach wie vor in den Bunkern des Werksgeländes aufhalten, hieß es noch am Nachmittag. Am Abend verkündeten russische Medien die vollständige Einnahme der Fabrik. Welche Entwicklungen im Ukraine-Krieg heute sonst noch wichtig waren, finden Sie in unserer Tageszusammenfassung.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen restlichen Abend und eine gute Nacht.

21:40 Uhr

Lotto-Rekordgewinn: 110 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen

Ein Lottospieler oder eine Lottospielerin aus Nordrhein-Westfalen hat den mit 110 Millionen Euro gefüllten Eurojackpot geknackt und damit für einen Rekordgewinn gesorgt. Mit den Gewinnzahlen 4 - 22 - 28 - 32 - 47 und den beiden Eurozahlen 1 und 2 lag nach 13 Ziehungen ohne Hauptgewinn erstmals wieder ein Spieler richtig, wie Westlotto nach der Ziehung in Helsinki mitteilte. Drei weitere Tipper oder Tippgemeinschaften aus Deutschland dürfen sich über immerhin mehr als 674.000 in der zweiten Gewinnklasse freuen, die Summe geht zwei Mal nach Baden-Württemberg und einmal nach Hamburg.

21:16 Uhr

Co-Star soll Rebel Wilson sexuell belästigt haben

Schauspielerin Rebel Wilson (42) soll vor mehreren Jahren von einem männlichen Co-Star sexuell belästigt worden sein. Das erzählt die Australierin nun in einem Interview mit dem US-Magazin "People". Ihr namentlich nicht genannter Kollege habe sie während der Dreharbeiten zu einem Filmprojekt zu sich in ein Zimmer gerufen "und seine Hose heruntergezogen", erklärt Wilson. Vor seinen Freunden habe er sie daraufhin dazu aufgefordert, etwas Unangebrachtes zu tun.

"Es war schrecklich und widerlich", erinnert Wilson sich. Der Vorfall habe sich demnach vor dem Aufkommen der #MeToo-Bewegung im Jahr 2017 ereignet, durch die unzählige derartige Übergriffe bekannt wurden. Danach hätten "sie auf eine Weise versucht, mich und meine Karriere zu zerstören". Wenn es nach #MeToo passiert wäre, hätte die Schauspielerin härter dagegen vorgehen können, erzählt sie. Wilson, die auch eine Ausbildung als Anwältin genossen habe, habe alles dokumentiert. Sie habe ihren Vertreter angerufen und "gewisse Dinge" aufzeichnen lassen. In Industriekreisen habe Wilson sichergestellt, "dass die Leute wussten, was passiert ist". Die heute 42-Jährige habe nach Beschwerden bei ihrer Agentur und beim Studio auch erfahren, dass sie schon etwa die vierte Person war, die sich über den Schauspieler beschwert hatte.

20:40 Uhr

Frau stürmt aus Protest gegen Vergewaltigungen in Ukraine roten Teppich in Cannes

Mit einer Aufsehen erregenden Aktion hat eine Frau beim Filmfestival in Cannes auf Berichte über die Vergewaltigung ukrainischer Frauen durch russische Soldaten aufmerksam gemacht. Die Frau stürmte mit in den ukrainischen Nationalfarben bemaltem nackten Oberkörper und blutrot bemalter Unterhose auf den roten Teppich und schrie auf Englisch: "Hört auf, uns zu vergewaltigen!" Sicherheitsbedienstete führten die Frau rasch ab. Es gibt zahlreiche Berichte über massive sexuelle Gewalt russischer Streitkräfte gegen Frauen in der Ukraine. Menschenrechtsorganisationen sprechen davon, dass die russische Armee Vergewaltigungen in der Ukraine als "Kriegswaffe" einsetzt.

imago0159475469h.jpg

Die Frau stürmte auf den roten Teppich in Cannes.

(Foto: IMAGO/Starface)

20:02 Uhr

Sänger Tony Marshall sagt Konzert mit Söhnen wegen Not-Operation ab

Entertainer Tony Marshall ("Schöne Maid") hat sich einer Not-Operation unterziehen müssen - deshalb wird das Konzert im ausverkauften Theater Baden-Baden am Samstag kurzfristig abgesagt. Das teilte die Sprecherin der Familie am Abend mit. Der Grund für die Operation wurde nicht genannt. Marshall gehe es soweit gut, das Konzert "Tony Marshall & Söhne - Der letzte Traum - Ein Sängerleben" werde jedoch nicht stattfinden können, hieß es. Der Entertainer war bereits am 6. Mai bei der Premiere der Show mit seinen Söhnen Marc und Pascal Marshall aufgetreten.

19:35 Uhr

Prozess um Tod von 14-Jährigem bei Routine-OP: Arzt entschuldigt sich

287745833.jpg

Der Angeklagte sitzt im Sitzungssaal vom Amtsgericht Gütersloh.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rund dreieinhalb Jahre nach dem Tod eines 14-Jährigen bei einer Routine-Operation in einem Krankenhaus in Gütersloh hat der angeklagte Assistenzarzt sich bei den Eltern entschuldigt. Am ersten Prozesstag vor dem Amtsgericht Gütersloh schilderte der 47-Jährige die dramatischen Momente vom 20. November 2018, als der Junge bei einem Eingriff am Knie falsch an ein Beatmungsgerät angeschlossen wurde. Wie sich später herausstellte, hatte eine Krankenschwester die Schläuche falsch angeschlossen.

Die Anklage wirft dem Arzt fahrlässige Tötung vor, weil er die Sauerstoffzufuhr nicht wie vorgeschrieben kontrolliert hatte. Bei fahrlässiger Tötung sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vor. Die Eltern des Jungen sind Nebenkläger. Der 47-jährige Narkosearzt schilderte im Detail, was an dem Tag passiert war. Über mehrere Minuten hatten bis zu sechs Ärzte versucht, den jungen Patienten zu beatmen und später zu reanimieren. Der 14-Jährige starb in einem Krankenhaus in Bielefeld.

18:53 Uhr

Nach Auftauchen von Kuss-Fotos: Youtube-Traumpaar Bibi und Julian Claßen getrennt

Jetzt ist es traurige Gewissheit. Das ultimative YouTube-Vorzeigepaar ist Vergangenheit. Bianca Claßen (BibisBeautyPalace) und Ehemann Julian Claßen (Julienco) haben sich getrennt. Dass bei den beiden etwas nicht stimmen könnte, hatten Fans bereits seit Tagen geahnt. Das einstige Traum-Duo hatte sich unangekündigt zurückgezogen und ist kaum noch auf Instagram aktiv gewesen. Jetzt ist klar, wieso. Der sichtlich getroffene 29-Jährige gab die traurigen Neuigkeiten jetzt auf seinem Account bekannt. "Ja, es stimmt", sagt Claßen, der den Spekulationen gerne ein Ende setzen möchte, auf seiner Instagram-Seite. Und stellt dabei auch klar, vom wem die Entscheidung, getrennte Wege zu gehen, ausging: "Bibi hat sich getrennt. Viel mehr kann ich und will ich nicht sagen."

Seit Tagen verdichteten sich die Gerüchte, dass sich Influencerin Bianca Claßen und ihr Mann getrennt hätten. Fotos und Videos kursieren im Internet, auf denen eine Frau zu sehen ist, die durchaus Bibi sein könnte. Das Bild zeigt die Frau mit einem Mann – vertraut und knutschend. Julian und Bianca Claßen lernten sich bereits in der fünften Klasse kennen. Im Jahr 2009 verliebten sie sich ineinander und waren von da an unzertrennlich. Neun Jahre später folgte die Traumhochzeit. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder: Sohn Lio (3) und Tochter Emily (2).

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:13 Uhr

Sohn im Verfahren um getötete Afghanin: Mutter wurde geknechtet

Die beiden Kinder der getöteten 34-jährigen Mutter aus Afghanistan haben bei richterlichen Vernehmungen von Gewalt durch die angeklagten Brüder des Opfers berichtet. "Wir hatten Angst vor ihnen", erklärte der 14-jährige Sohn in einer Befragung, die vor rund sechs Monaten als Bild-Ton-Aufzeichnung durchgeführt und im Prozess wegen Mordes am Berliner Landgericht abgespielt wurde. Sie hätten "Mutter geknechtet nach ihrer Scheidung". Auch seine vier Jahre jüngere Schwester berichtete damals, dass ihre beiden Onkel ihre Mama "geschlagen und unter Druck gesetzt" hätten. Die Angeklagten sollen die Leiche der Frau nach Bayern transportiert und dort vergraben haben.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Männer ihre geschiedene Schwester ermordet haben, weil sie sich nicht den Moralvorstellungen der Familie unterworfen und zudem eine Liebesbeziehung geführt habe. Die 27 und 23 Jahre alten Männer sollen ihre Schwester am 13. Juli 2021 getötet und dann deren Leiche in einem Rollkoffer nach Bayern gebracht haben.

17:46 Uhr

Biden-Sicherheitsbeamte nach Hause geschickt nach Bericht über Angriff unter Alkoholeinfluss in Südkorea

Der Besuch von US-Präsident Joe Biden in Südkorea und Japan hatte offenbar einen schlechten Start: Wie mehrere US-Medien berichten, wurden zwei Geheimdienstmitarbeiter nach Hause geschickt, nachdem einer von ihnen am Tag vor der Ankunft des Präsidenten in Seoul einen Südkoreaner betrunken angegriffen haben soll, berichtet der Guardian und beruft sich auf US-Beamte. Früheren Berichten zufolge wurde ein Mitglied des Sicherheitsdienstes verhaftet, weil er einen südkoreanischen Staatsbürger in Seoul angegriffen haben soll. Ein US-Beamter bestritt, dass die Person festgenommen oder verhaftet wurde, und sagte lediglich, dass er von südkoreanischen Beamten "untersucht" wurde. Der Beamte sagte, gegen den anderen in den Streit verwickelten Agenten werde nicht wegen Fehlverhaltens ermittelt. "Der Secret Service ist sich eines außerdienstlichen Vorfalls bewusst, in den zwei Mitarbeiter verwickelt sind und der möglicherweise einen Verstoß gegen die Richtlinien darstellt", sagte Behördensprecher Anthony Guglielmi laut der Zeitung. Die Personen seien an ihren Arbeitsplatz zurückbeordert und von der Arbeit freigestellt worden.

17:15 Uhr

Ungekürzter "Partygate"-Bericht soll Namen und Details enthalten

Die "Partygate"-Saga geht in die nächste Runde: Der schon bald erwartete, ungekürzte Untersuchungsbericht der Spitzenbeamtin Sue Gray zu den verbotenen Lockdown-Partys in der Downing Street soll konkrete Namen und Details enthalten. Premierminister Boris Johnson betonte auf Nachfrage, diese Entscheidung liege vollständig in der Hand Grays. "Ich freue mich darauf, was sie zu sagen hat. Und das wird, drücken wir die Daumen, sehr bald in der nächsten Woche sein", sagte Johnson. Die Polizei hatte am Donnerstag die Ermittlungen zu den Partys im Regierungssitz Downing Street abgeschlossen und dabei wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln insgesamt 126 Strafbefehle gegen 83 Personen verhängt. Premierminister Boris Johnson erhielt keine weiteren Bescheide.

Zuvor waren er und Finanzminister Rishi Sunak für die Teilnahme an einer Geburtstagsfeier für Johnson mit einer Geldstrafe belegt worden. "Es gibt keine andere Straße im Land, wo mehr Menschen das Gesetz gebrochen haben, als in der Downing Street", kritisierte der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan von der oppositionellen Labour-Partei. Gray hatte nach Beginn der Polizeiermittlungen zur "Partygate"-Affäre zunächst nur eine stark gekürzte Version ihrer Untersuchung öffentlich gemacht. Schon darin war von schwerem Fehlverhalten und Führungsversagen die Rede.

16:48 Uhr

London stuft Omikron-Typen BA.4 und BA.5 als besorgniserregend ein

Großbritannien hat die Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 als besorgniserregende Varianten eingestuft. Die bisherigen Analysen der vorliegenden Daten wiesen auf einen Wachstumsvorteil gegenüber der noch vorherrschenden Omikron-Untervariante BA.2 hin, teilte die britische Gesundheitsbehörde mit. Bislang sei die Zahl der Fälle in Großbritannien jedoch sehr überschaubar - von BA.4 gebe es bislang 115 bestätigte oder Verdachtsfälle, von BA.5 80 Fälle. Auch in Deutschland wächst der Anteil der Omikron-Subvariante BA.5, aber bisher auf sehr niedrigem Niveau. Er lag nach den jüngsten verfügbaren Daten, einer Stichprobe von vorletzter Woche, bei 1,4 Prozent.

16:16 Uhr

Österreich senkt Hürden für Blutspenden von Homosexuellen

Österreich senkt die Hürden für Blutspenden von Homosexuellen. Für diese Gruppe gelte wie für alle anderen Männer und Frauen künftig eine sogenannte Drei-mal-drei-Regel, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch von den Grünen. Wer innerhalb der letzten drei Monate mit drei verschiedenen Partnern Sex gehabt habe, werde für drei Monate von der Blutspende ausgenommen - egal ob Mann, Frau, Hetero, Homo oder Transgender. "Wir beseitigen damit eine völlig aus der Zeit gefallene Ungleichbehandlung", so der Minister. Auch die konservative ÖVP habe als Regierungspartner der neuen Verordnung zugestimmt. Homo- und bisexuelle Männer durften bisher nur dann in Österreich Blut spenden, wenn sie ein Jahr lang keinen Sex hatten. Transsexuelle und nicht-binäre Menschen waren komplett von der Blutspende ausgeschlossen.

Die Regelung soll laut Rauch ab Herbst gelten und soll nach zwei Jahren von Experten evaluiert werden. In Deutschland dürfen laut Hämotherapierichtlinie schwule und bisexuelle Männer Blut spenden, wenn sie in einer dauerhaften monogamen Beziehung leben. Sexuelle Kontakte zwischen Männern außerhalb solcher Beziehungen führen seit Herbst 2021 laut Deutscher Aidshilfe zu einem Ausschluss für vier Monate. Beim Sexualverkehr zwischen Männern und Frauen führen nur "häufig wechselnde Partner/Partnerinnen" zum Ausschluss. Die Ampel-Koalition will das Problem der Diskriminierung laut Koalitionsvertrag durch eine weitere Neuregelung angehen.

15:50 Uhr

Ahrtal verteilt Sandsäcke zum Schutz vor Flut

Die schon für die Nacht auf Freitag erwarteten schweren Unwetter fallen vorerst glimpflicher aus als befürchtet. Vor allem im Ahrtal hoffen die Menschen, dass es nicht schlimmer kommt. Hier werden bereits Sandsäcke zugeteilt. Erstem Regen könnten heftige Hagelschauer und Orkanböen folgen.

15:43 Uhr

81-Jähriger überrollt beim Einfahren in Garage Ehefrau - 80-Jährige stirbt noch vor Ort

Ein Mann hat in Oberkrämer in Brandenburg beim Einfahren in die Garage die Kontrolle über sein Auto verloren und seine Ehefrau überrollt. Die 80-Jährige wurde am Donnerstagnachmittag tödlich verletzt, wie die Polizei heute mitteilt. Die Polizei nannte ein medizinisches Problem des 81-Jährigen als Grund für das Geschehen, machte dazu aber keine weiteren Angaben. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte die Frau die Flügeltüren der Garage geöffnet und stand noch im Eingang zu der Garage. Der Mann touchierte demnach einen Pfeiler und einen Anhänger und überfuhr dann seine Frau. Ein Gutachter soll nun den genauen Ablauf klären. Der Führerschein des 81-Jährigen wurde sichergestellt.

15:12 Uhr

Bruce Willis' Frau hat mit seiner Aphasie-Diagnose zu kämpfen

Emma Heming Willis (43) leidet nach der Aphasie-Diagnose ihres Mannes. Das hat die Frau von Bruce Willis (67) im Interview mit "The Bump" erklärt. Das ehemalige Model sagte, ihr falle es jeden Tag schwer, sich Zeit für ihr eigenes Wohlbefinden zu nehmen. "Ich habe die Bedürfnisse meiner Familie über meine eigenen gestellt", führte die 43-Jährige aus. Das mache sie jedoch nicht zur Heldin: "Damit war niemandem in meiner Familie gedient."

Grund dafür sei, dass dieses Ausmaß an Fürsorge für alle anderen in ihrem Haushalt ihre eigene psychische und allgemeine Gesundheit beeinträchtigt habe. "Wenn man sich zu sehr um jemanden kümmert, kümmert man sich am Ende zu wenig um sich selbst", habe ihr jemand gesagt. Das habe die zweifache Mutter aufhorchen lassen und ihr zu denken gegeben. Ihr Grundbedürfnis sei die Bewegung. "Das ist eine Zeit, in der ich abschalten und etwas tun kann", stellt sie fest. Es sei ihrer Meinung nach wichtig, eine Sache zu finden, bei der man sich gut fühlt. Dann könne man darauf aufbauen. Im März 2022 teilte Bruce Willis' Familie ein gemeinsames Statement auf Instagram. Der Hollywood-Star müsse seine Schauspiel-Karriere mit 67 Jahren beenden, hieß es darin. Grund dafür sei die kürzliche Diagnose einer Aphasie. Bei einer Aphasie handelt es sich um eine Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns ausgelöst wird.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:46 Uhr

G7 will Pandemie-Frühwarnsysteme stärken

Mit einem Pakt zur Bekämpfung von Pandemien wollen die sieben führenden demokratischen Industriestaaten Ausbrüche künftig schneller erkennen und effektiver darauf reagieren. Die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der G7-Staaten beschlossen diesen Pakt in Berlin. Frühwarnsysteme zur effektiven Pandemievorsorge sollen gestärkt werden. Weltweit sollen Expertennetzwerke aufgebaut werden, wie es nach einem zweitägigen Treffen der G7-Fachminister hieß. Dazu sollen Expertinnen und Experten ausgebildet und trainiert werden, die Ausbrüche früh erkennen und begrenzen sollen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach von der SPD sprach von einem "großen Erfolg". Die Corona-Pandemie werde nicht die letzte sein. Deshalb müssten die Staaten heute vorsorgen, um morgen nicht wieder überrascht zu werden. Zudem solle die Weltgesundheitsorganisation (WHO) finanziell gestärkt werden. Die G7 wollen ihre Pflichtbeiträge langfristig um 50 Prozent erhöhen, damit die WHO besser ihre Führungsrolle ausüben könne.

14:15 Uhr

Münchner Affenpocken-Patient reiste aus dem Ausland ein

Beim ersten gemeldeten Affenpocken-Patienten in Deutschland handelt es sich um einen aus Brasilien stammenden 26-Jährigen. Das gab das bayerische Gesundheitsministerium bekannt. Er sei von Portugal über Spanien nach Deutschland gereist und seit etwa einer Woche in der bayerischen Landeshauptstadt. Zuvor sei er auch schon in Düsseldorf und Frankfurt am Main gewesen. Der Patient werde nun auf einer Station der München Klinik Schwabing isoliert, hieß es vom Ministerium.

Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München hatte zuvor informiert, dass es am Donnerstag bei dem Patienten den ersten Affenpocken-Fall in der Bundesrepublik nachgewiesen habe. "Derzeit werden durch das Gesundheitsreferat der Stadt München weitere enge Kontaktpersonen ermittelt", sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek. "Diese werden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert." Infektionen mit dem Virus werden mittlerweile aus immer mehr Ländern gemeldet.

13:42 Uhr

Polizist schießt auf Geldautomaten-Sprenger - Verbrecher fliehen

Erneut sind nach der Explosion eines Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen Schüsse gefallen. Gegen 3.30 Uhr am Morgen hätten Verbrecher einen Geldautomaten im münsterländischen Ibbenbüren gesprengt, teilte die Polizei mit.

  • Um den Tätern den Fluchtweg abzuschneiden, habe sie die nahe gelegene Auffahrt auf die Autobahn 30 Richtung Niederlande gesperrt.
  • Tatsächlich sei bald ein Auto erschienen, habe die Polizeisperre auf dem Grünstreifen umfahren und dabei auf einen Beamten zugehalten.
  • Der Beamte habe sich durch einen Sprung zur Seite retten müssen und dann mehrere Schüsse auf den Richtung Amsterdam davonrasenden Wagen abgefeuert.
  • Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen.
  • Einen Tag zuvor waren nach der Sprengung eines Geldautomaten in Castrop-Rauxel ebenfalls Schüsse gefallen.
13:07 Uhr
Breaking News

Schröder gibt Posten bei Rosneft auf

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder will den Aufsichtsrat beim russischen Ölkonzern Rosneft verlassen. Schröder, der Rosneft-Aufsichtsratschef ist, habe mitgeteilt, dass es ihm unmöglich sei, sein Mandat in dem Gremium zu verlängern, teilte der Konzern mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:05 Uhr

Unglück in Sachsen-Anhalt: Zwei Gleitschirmflieger sterben bei Absturz

Bei einem Absturz mit ihrem Gleitschirmflieger sind in Sachsen-Anhalt eine Frau und ein Mann gestorben. Sie seien mit einem motorisierten Paragleiter vom Verkehrslandeplatz Ballenstedt-Asmusstedt abgehoben, teilte die Polizei mit. Aufgrund einer prognostizierten Wetteränderung wurden die aus Frankreich stammenden 59-Jährigen demnach zur Landung aufgefordert.

Wenig später wurde der Paragleiter nach Angaben der Polizei "augenscheinlich von einer Windböe erfasst, sodass der Gleitschirm kollabierte und das Fluggerät aus circa 40 Meter Höhe auf einem Feld neben dem Landeplatz abstürzte".

12:31 Uhr

"Berührt mich nicht" - Weidel äußert sich zu Kritik aus internen AfD-Chats

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sieht mögliche parteiinterne Angriffe auf ihre Person gelassen. "Wenn Sie in der AfD in der ersten Reihe stehen, ist das völlig normal. Das berührt mich nicht", sagte sie dem NDR und dem WDR. Beide Sender berichteten zuvor über eine Chatgruppe der AfD-Bundestagsfraktion der vergangenen Legislatur. Darin soll unter anderem Kritik an der Führung der Fraktion geübt und auch Weidel namentlich angegriffen worden sein. Sie selbst sei kein Mitglied dieser Chatgruppe gewesen, sagte Weidel.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:45 Uhr

Polizei findet 23 Kilo Kokain in Auto - Ware hat Millionenwert

Der Wert der illegalen Ware soll mehr als eine Million Euro betragen: Die Polizei hat auf der Autobahn 7 bei Füssen einen Mann mit 23 Kilogramm Kokain im Kofferraum erwischt. Das teilt das bayerische Landeskriminalamt mit. Es befand sich demnach in einem "professionellen Schmuggelversteck", das in das Auto eingebaut worden war.

Die Streife der Grenzpolizei war bereits Ende April auf den Mann aufmerksam geworden. Der 42 Jahre alte Belgier habe zunächst angegeben, auf dem Weg in den Familienurlaub nach Italien zu sein. Bei der anschließenden Kontrolle seines Autos entdeckten die Beamten dann aber 21 Pakete Kokain. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

11:37 Uhr
Breaking News

9-Euro-Tickets können kommen

Die geplanten 9-Euro-Monatstickets für Busse und Bahnen im Sommer können kommen. Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag beschlossenen Finanzierungsgesetz für die Sonderaktion zu, die ab 1. Juni für drei Monate starten soll.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:20 Uhr

Frankreich meldet Affenpocken-Infektion - Mann in Isolation

Auch in Frankreich ist nun ein Fall von Affenpocken nachgewiesen worden. Betroffen sei ein 29 Jahre alter Mann im Großraum Paris, der zuvor nicht in ein Land gereist war, in dem das Virus zirkuliert, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Da der Mann keine schwerwiegenden Symptome aufweist, sei er zu Hause isoliert worden.

11:03 Uhr

Schlechte Nachricht für "Let's Dance"-Fans: Daniel Hartwich fällt bei Finale aus

Ausgerechnet beim großen Finale wird Daniel Hartwich fehlen: Der Moderator muss krankheitsbedingt "Let's Dance" absagen. Die gute Nachricht: Es gibt einen würdigen Ersatz. Jan Köppen wird an der Seite von Victoria Swarovski durch den Abend führen - zu sehen heute Abend ab 20:15 Uhr bei RTL.

Es ist nicht das erste Mal, dass Köppen für Hartwich einspringt: Bei der fünften Liveshow vertrat er seinen Kollegen, weil dieser an Covid-19 erkrankt war. Nun darf er gemeinsam mit Swarovski verkünden, wer "Dancing Star 2022" wird.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:36 Uhr

Messerattacke in Norwegen - mehrere Verletzte

In Norwegen hat ein Angreifer mehrere Menschen mit einem Messer verletzt. Mindestens drei Opfer seien bei dem Vorfall im Südosten des Landes verletzt worden, einer von ihnen schwer, teilte die Polizei mit. Sie nahm demnach einen Verdächtigen fest. Der Angreifer habe ersten Erkenntnissen zufolge im südnorwegischen Numedal "wahllos" auf Menschen eingestochen. Zu seinem möglichen Motiv äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Dem Sender NRK zufolge ereignete sich der Vorfall vor einem Geschäft in dem Ort Nore westlich von Oslo.

10:08 Uhr

Rabatt an der Zapfsäule: FDP-Fraktionschef rät von Hamstertanken ab

Mit Blick auf den von der Bundesregierung verabschiedeten Tankrabatt ruft der Chef der FDP-Bundestagsfraktion die Bürger dazu auf, kein Benzin zu horten beziehungsweise nicht bis zum ersten Juni mit dem Tanken zu warten: "Dann haben wir ja drei Monate, insofern sollte da niemand horten. Das ist nicht besonders sinnvoll und der Tank ist ja auch vom Volumen her endlich", sagte Christian Dürr im "ntv Frühstart".

Der FDP-Politiker sagte, dass er keine langen Schlangen an den Tankstellen befürchte: "Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen damit vernünftig umgehen werden." Gefragt nach der konkreten Wirkung des beschlossenen Tankrabatts antwortete Dürr: "Das werden wir merken: Es wird ganz konkret an der Zapfsäule runtergehen."

09:47 Uhr

Sexuelle Belästigung? Elon Musk weist Vorwürfe zurück

"Diese wilden Anschuldigungen sind absolut unwahr", schreibt Elon Musk auf Twitter. Der Tesla-Chef hat damit Vorwürfe sexueller Belästigung zurückgewiesen. Das Nachrichtenportal "Business Insider" hatte zuvor berichtet, der Milliardär habe 2016 eine Flugbegleiterin in einem Privatjet sexuell belästigt. Im Jahr 2018 habe Musks Raumfahrtfirma SpaceX 250.000 Dollar gezahlt, um eine Klage der namentlich nicht genannten Frau beizulegen, die ihn unter anderem beschuldigte, sich vor ihr entblößt und ihren Oberschenkel gerieben zu haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:11 Uhr

Agentur sucht 2000 Komparsen für "Manta Manta 2"

85906551.jpg

Tina Ruland und Til Schweiger in "Manta, Manta".

picture alliance/United Archives

Friseurinnen, Rennfahrer und Strandbar-Gäste: Für eine Fortsetzung der Kult-Komödie "Manta, Manta" aus den 90er Jahren werden in Nordrhein-Westfalen rund 2000 Komparsen und Kleindarsteller gesucht. Die Dreharbeiten zu "Manta Manta 2" seien von Mitte Juni bis Anfang August in Dortmund, Köln, Bad Driburg, Mettmann und Dormagen geplant, sagte der Mit-Inhaber der verantwortlichen Castingagentur, Gregor Weber. Man suche nach Menschen, die an ein bis fünf Drehtagen zusammen mit den Stars des Streifens vor der Kamera stehen könnten.

08:34 Uhr

Affenpocken erreichen Kanada - erste Fälle offiziell bestätigt

Das Virus sei in zwei Laborproben in der Provinz Québec nachgewiesen worden: In Kanada hat die Gesundheitsbehörde des Landes die ersten Fälle von Affenpocken bestätigt. In Montréal, der größten Stadt in der Region, werden weitere Verdachtsfälle untersucht. Zuvor hatten die örtlichen Behörden von 17 möglichen Infektionen gesprochen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:09 Uhr

Psychologe vergleicht Computerspielsucht mit Alkoholismus - Heilung möglich

Computerspielsucht ist eine ernsthafte Erkrankung, die im Gehirn messbare Veränderungen hervorrufen kann und dabei durchaus mit Alkohol- oder Drogensucht vergleichbar ist - das schreibt der Duisburger Psychologe und Kognitionsforscher Matthias Brand in einem Beitrag für das Fachjournal "Science". Im Mai 2019 hatte die WHO beschlossen, Computerspielsucht in den Katalog anerkannter Krankheiten aufzunehmen. Seit Anfang dieses Jahres können damit ambulante oder stationäre Therapien bei der Krankenkasse abgerechnet werden.

  • Es sei gut, dass Computerspielsucht nun offiziell als Störung gelte und damit die Personen, die es betrifft, Zugang zum Hilfesystem bekämen, sagte Brand. Deshalb solle aber niemand in Panik geraten und das Internet als Ganzes verteufeln.
  • Nach internationalen Studien lägen Computerspielstörungen bei etwa drei Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor, so der Psychologe.
  • Eine spontane Erholung von der Computerspielsucht sei möglich - etwa, wenn Jugendliche mehrere Jahre exzessiv gespielt hätten, dann aber nach Veränderungen der Lebensumstände von sich aus aufhörten, sagte Brand.
07:43 Uhr

Ed Sheeran hat "weiteres wunderschönes kleines Mädchen bekommen"

Popstar Ed Sheeran ist erneut Vater geworden. "Wollte euch alle wissen lassen, dass wir ein weiteres wunderschönes kleines Mädchen bekommen haben", schrieb der Brite auf Instagram. Daneben postete er ein Foto von zwei winzigen weißen Söckchen, die auf einer Strickdecke in einem Babybett liegen. "Wir beide sind so in sie verliebt und im siebten Himmel, eine vierköpfige Familie zu sein."

Der Sänger und seine Frau Cherry Seaborn sind seit Januar 2019 verheiratet. Das erste Töchterchen Lyra Antarctica kam im August 2020 zur Welt. Zahlreiche Menschen gratulierten Sheeran auf Instagram zu seinem zweiten Kind.

07:11 Uhr

"Es stimmt!" - Alexandria Ocasio-Cortez ist verlobt

Alexandria Ocasio-Cortez, die 2018 für die Bronx und Queens in New York als bislang jüngste Frau in den US-Kongress gewählt worden war, ist eine Leitfigur des linken Flügels der Demokraten. Während sie sich also normalerweise auf Twitter zur Politik ihres Landes äußert, bestätigte sie nun private Neuigkeiten: Sie hat sich verlobt.

"Es stimmt! Danke für all die guten Wünsche", schrieb die 32-Jährige und verlinkte einen Artikel von "Business Insider". Ocasio-Cortez sagte dem Magazin, dass sie und ihr langjähriger Freund Riley Roberts vergangenen Monat in der Heimatstadt ihrer Familie in Puerto Rico entschieden hätten, zu heiraten.

06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

in weiten Teilen Deutschlands könnte der heutige Tag ungemütlich zu werden - mit teils extremen Gewittern, schweren Sturm- und Orkanböen sowie heftigem Starkregen und Hagel. In unserem Liveticker zum Unwetter halten wir Sie auf dem Laufenden. Passen Sie gut auf sich auf.

Diese Termine sind heute wichtig:

  • Der Bundesrat entscheidet über das Entlastungspaket der Ampel-Koalition. Dazu gehören unter anderem das Neun-Euro-Ticket und der Tankrabatt.
  • Die Abgeordneten des Bundestags stimmen über die Verlängerung der Bundeswehr-Einsätze MINUSMA und EUTM in der afrikanischen Sahel-Region ab.
  • Die Gesundheitsminister der G7 treffen sich in Berlin - und in Bonn kommen die G7-Finanzminister zusammen.
  • In Kiew wird der erste Prozess gegen einen mutmaßlichen russischen Kriegsverbrecher fortgesetzt.

Mein Name ist Maximilian Beer und ich begleite Sie durch die kommenden Stunden. Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie uns gerne an dertag@n-tv.de.

06:33 Uhr

Anzeige gegen Studentenführer - nach 33 Jahren Studium ohne Abschluss

Max Mendoza werden "unrechtmäßige Bereicherung, Vorteilsnahme aufgrund der Stellung, wirtschaftsfeindliches Verhalten und Veruntreuung" vorgeworfen: Der 52-jährige Studentenführer in Bolivien ist angezeigt worden, weil er seit 33 Jahren ohne Abschluss studiert. Er habe den Präsidenten der Bolivianischen Universitätskonföderation angezeigt, weil er sein Amt "in ein Geschäft verwandelt hat", sagte der regierungsnahe Abgeordnete Héctor Arce. Dieser sei "in mehr als 200 Fächern durchgefallen", habe dafür aber ein Gehalt von rund 3000 Euro im Monat bezogen. Mendoza ziehe den Sinn des Studierens in Lächerliche, sagte Arce.

06:18 Uhr

Affenpocken: Aidshilfe warnt vor Stigmatisierung schwuler Männer

Angesichts der Fälle von Affenpocken in mehreren Ländern, die teils schwule Männer betreffen, warnt die Deutsche Aidshilfe vor falschen Schlussfolgerungen und Stigmatisierung. "Natürlich gibt es bei den Affenpocken oberflächliche Ähnlichkeiten zu HIV damals - es ist wieder eine Erkrankung aus Afrika, die auch schwule Männer betrifft. Aber in vielen anderen Punkten passt der Vergleich nicht", sagte Aidshilfe-Sprecher Holger Wicht. Das Virus, das die Affenpocken auslöst, sei etwa im Unterschied zu HIV in den 80er Jahren länger bekannt, zudem heile die Erkrankung von selbst aus.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen