Samstag, 25. September 2021Der Tag

mit Volker Petersen
Volker Petersen
22:28 Uhr

Das war Samstag, der 25. September 2021

Die meisten von Ihnen lesen das hier vermutlich gar nicht mehr, weil Sie in der Schlange vorm Berghain stehen (s. u.) - oder? Falls Sie stattdessen lieber überlegen, wen Sie morgen wählen könnten, empfehle ich Ihnen zur allerletzten Inspiration unseren Wahl-Ticker. Diese Meldungen stießen heute auf großes Interesse:

Und übrigens: Dortmund hat gegen Mönchengladbach verloren. Ich verabschiede mich nun auch und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:08 Uhr

Briten wollen offenbar Chinesen aus Akw-Projekt drängen

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Auch das mittlerweile stillgelegte Akw Fessenheim wurde von EDF betrieben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die britische Regierung arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge daran, den chinesischen Staats-Konzern CGN aus dem Neubauprojekt eines Atomkraftwerks im ostenglischen Suffolk herauszudrängen.

  • Die Regierung erwäge, sich zusammen mit dem französischen Atomkonzern EDF an dem Bau des Kernkraftwerks Sizewell C im Volumen von umgerechnet rund 23,5 Milliarden Euro zu beteiligen, berichtete die Zeitung "Guardian".
  • Damit würde die chinesische CGN herausgedrängt, die derzeit 20 Prozent an dem Projekt halte, hieß es. Das Vorhaben könne schon im Oktober bekannt gegeben werden.

Von der britischen Regierung hieß es, es sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

21:48 Uhr

Elton John singt unterm Eiffelturm

Elton John ist einer jener Musiker, die so ziemlich alles erreicht haben und denkwürdigste Konzerte gespielt haben - aber selbst für den Briten dürfte ein Auftritt direkt am Eiffelturm etwas Besonderes sein. Dort spielte Sir Elton nun für ein Festival gegen den Klimawandel.

  • Damit gab er den Startschuss für das weltweites Musikfestival der Nichtregierungsorganisation Global Citizen.
  • Im Laufe des Wochenendes treten bei dem Festival Global Citizen Live auch Coldplay, Metallica, Jennifer Lopez und Billie Eilish auf. Die Konzerte in New York, Paris, London, Seoul, Rio, Sydney, Mumbai und anderen Städten werden über 24 Stunden hinweg von Fernsehsendern und in Online-Medien übertragen.
  • Ziel der Konzerte ist es, für mehr Klimabewusstsein, faire Corona-Impfstoffverteilung und den Kampf gegen Hunger und Armut zu werben.
21:22 Uhr

Lawrow bestätigt Mali-Gerüchte

Seit es Gerüchte gab, dass die private russische Söldnertruppe Wagner von der Regierung Malis angeheuert wordne sein könnte, steht der französische und auch der deutsche Einsatz infrage. Nun bestätigt Russlands Außenminister Lawrow, dass die dortige Regierung sich tatsächlich "an eine private Militärfirma aus Russland gewandt" habe. "So, wie ich das verstehe, im Zusammenhang damit, dass Frankreich sein militärisches Kontingent erheblich kürzen möchte, das sich dort aufhielt und (...) Terroristen bekämpfen sollte." Lawrow betonte dabei, dass er bei der Sache keine Verantwortung für die russische Regierung sehe: "Damit haben wir nichts zu tun. Dies sind kommerzielle Verträge zwischen einer anerkannten, legitimen Regierung und denen, die ausländische Militärhilfe leisten".

20:53 Uhr

Deutscher fährt in Almabtrieb - sechs Verletzte

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Das Auto des Unfallverursachers prallte schließlich gegen eine Mauer.

(Foto: picture alliance / ZOOM.TIROL / APA / picturedesk.com)

Im Zillertal kommt es zu einem schweren Unfall - ein Deutscher fährt mit seinem Auto in einen Almabtrieb. Sechs Menschen werden verletzt, vier davon schwer.

  • Der 78-Jährige aus Rheinland-Pfalz sei mit seinem Wagen bei Hippach dem talwärts ziehenden Almabtrieb mit rund 20 Kühen gefolgt, als offenbar plötzlich die Bremsen versagten.
  • Eine 17-Jährige wurde schwer verletzt. Sie soll von Kühen niedergestoßen worden sein. Der deutsche Fahrer, seine Frau und ein Treiber kamen ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus.
  • Tiere kamen bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden.
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20:31 Uhr

Trump: Nur Arzt-Anruf könnte Kandidatur verhindern

Seit der Aufregung um den Kapitolsturm ist es stiller geworden um den früheren US-Präsidenten Donald Trump. Doch im Hintergrund zieht er bei den Republikanern weiter die Fäden. Tritt er noch einmal an? Er selbst kokettiert sehr stark damit: "Ich nehme an, ein Arzt-Anruf mit schlechten Nachrichten, oder?", antwortete er auf die Frage des Moderators eines konservativen TV-Senders. "Dinge passieren", fügt er hinzu. "Sie passieren durch Gott. Aber ich fühle mich so gut." Ob Trump wirklich antritt? Das dürfte auch damit zu tun haben, wie die Vorwahlen der Republikaner für die Wahlen zum Repräsentantenhaus und Senat im kommenden Herbst ablaufen, wie der US-Politik-Guru Mike Murphy ntv.de sagte.

20:09 Uhr

Hungerstreik beim Kanzleramt vorbei

Seit Wochen verweigern Aktivisten in einem Klimaprotestcamp vor dem Kanzleramt Nahrung - heute hieß es sogar, einer von ihnen wolle nichts mehr trinken. Doch jetzt meldet der Twitter-Account "Hungerstreik der letzten Generation", der Hungerstreik sei vorbei. Der Grund: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz habe ein Gespräch nach der Wahl zugesagt. Die Aktivisten hatten zwar ein Gespräch vor der Wahl gefordert, aber angesichts der dafür kaum noch bleibenden Zeit, wäre das schwierig geworden. Zuvor hatten die meisten Aktivisten den Hungerstreik, der seit dem 30. August lief, bereits abgebrochen.

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19:33 Uhr

Schwere Unwetter in Russland - auch Sotschi betroffen

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Auch auf die Formel-1-Rennstrecke von Sotschi prasselte der Regen nieder.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Flugzeuge können nicht starten, eine Fernstraße musste gesperrt werden - im Süden Russlands sorgen schwere Gewitter für Ungemach.

  • Mehrere Flugzeuge in Sotschi am Schwarzen Meer konnten nicht landen und starten.
  • Eine Fernstraße sei zwischenzeitlich wegen Überflutung komplett gesperrt gewesen. Später ereignete sich an derselben Straße ein Steinschlag; zunächst konnte deshalb nur eine von zwei Fahrbahnen genutzt werden.
  • Der Zivilschutz der Region veröffentlichte ein Video von überschwemmten Straßen und Rettungskräften, die mit Wasser vollgelaufene Gebäude auspumpten. Für das gesamte Wochenende warnte die Behörde vor weiteren Stürmen und Gewittern.

Aufgrund des anhaltenden Starkregens war am Samstag auch das letzte freie Training vor dem Formel-1-Rennen in Sotschi abgesagt worden.

18:50 Uhr

"Putin ist ein Dieb!" - Wahlprotest in Moskau

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Zu dem Protest hatten die Kommunisten aufgerufen.

(Foto: imago images/SNA)

Es waren nur gut 1000 Menschen, die sich auf die Straße gewagt haben - in Moskau haben Demonstranten ihrem Ärger über die Duma-Wahl Luft gemacht. Sie gehen davon aus, dass es bei dem Urnengang "massiven Betrug" gegeben habe. Die Demonstranten auf dem Puschkin-Platz skandierten "Putin ist ein Dieb!". Einige Teilnehmer wurden festgenommen. Zu der Kundgebung hatte die Kommunistische Partei aufgerufen, die nach dem offiziellen Ergebnis mit 18,9 Prozent als Zweitplatzierte aus der dreitägigen Wahl in der vergangenen Woche hervorgegangen war. Die Regierungspartei Geeintes Russland kam auf 49,8 Prozent - gegenüber 54,2 Prozent bei der Parlamentswahl 2016.

18:46 Uhr

Union-Profi nach Zusammenprall bewusstlos

Abwehrspieler Timo Baumgartl vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin hat im Ligaspiel gegen Arminia Bielefeld (1:0) nach einem Zusammenprall vorübergehend das Bewusstsein verloren. Der 25-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, Untersuchungen in der Charite ergaben eine schwere Gehirnerschütterung. "Timo Baumgartl geht es den Umständen entsprechend gut", sagte Trainer Urs Fischer: "Das ist glaube ich die erfreulichste Nachricht. Ein Fußballspiel ist dann auch zweitrangig."

Wie die Bundesliga-Partien ausgegangen sind, lesen Sie hier und weitere Sport-Meldungen finden Sie im Sport-Tag, woher auch diese Nachricht stammt.

18:14 Uhr

Zug tötet Pferde bei Stuttgart

Drei entlaufene Pferde sterben an einem Bahnübergang nordöstlich von Stuttgart - ein vorbeifahrender Zug erfasst und tötet die Tiere.

  • Wie die Polizei berichtete, blieben der Zugführer und 45 Fahrgäste nach dem Unfall in Backnang (Rems-Murr-Kreis) unverletzt. Die Bundespolizei begann Ermittlungen. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen gegen 4.50 Uhr.
  • Die Tiere hatten ihre Koppel verlassen und waren bei dem Bahnübergang auf die Gleise geraten. Der Zug wurde beschädigt, konnte aber bis zur nächsten Station weiterfahren. Die Straße und die Bahnstrecke blieben nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt.
17:37 Uhr

Berlins berühmtester Club macht wieder auf

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Kämen Sie an ihm vorbei? Sven Marquardt wurde als Türsteher des Berghain in Berlin zum Lokalpromi.

(Foto: imago images/Emmanuele Contini)

Das Berghain ist Berlins berühmtester Club und genießt weltweit unter Kennern Kultstatus - und nun macht es doch noch wieder auf. Wegen der langen Corona-Pause waren Zweifel daran aufgekommen. Wobei es weiterhin nicht ganz so einfach sein wird, hineinzukommen - denn die Türsteher gelten als die Strengsten der Welt. Ansonsten gilt die 2G-Regel. Am kommenden Samstag geht es los, dann jeden Samstag. "Wir freuen uns auf unsere erste Klubnacht nach fast 19 Monaten", hieß es auf der Seite. "Let the bass kick, wir sehen uns auf dem Dancefloor!"

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:15 Uhr

Taliban hängen vier Entführer auf

Die Schlagzeilen über Greueltaten seitens der Taliban in Afghanistan sind bislang nicht so zahlreich wie erwartet. Was nicht heißt, dass sie nicht trotzdem vor Tötungen nicht zurückschrecken. Nun haben sie viermutmaßliche Entführer in Herat aufgehängt, die sie zuvor erschossen hatten.

  • Der Vize-Gouverneur der Provinz Herat, Schir Ahmed Muhadschir, erklärte, das Aufhängen der Leichen an Kränen solle eine "Lektion" dafür sein, dass Entführungen nicht geduldet würden.
  • Die Zurschaustellung der Leichen ist die schwerste öffentliche Bestrafung seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August. Auf einem Video war einer der erschossenen Männer zu sehen, der von einem Kran herabhing und auf seiner Brust die Warnung trug: "So werden Entführer bestraft."
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17:05 Uhr

Schlagzeilen am Nachmittag

16:38 Uhr

Polizei stoppt Autofahrer mit lebensgefährlicher Promille-Zahl

Mit wie viel Promille können Sie noch laufen? Wenn Sie es nicht wissen, spricht das für Sie. In der Pfalz meinte ein 67-Jähriger mit fünf Promille sogar noch Autofahren zu können. Die Polizei zog ihn auf der B9 bei Frankenthal aus dem Verkehr. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Normalerweise gilt eine Alkoholkonzentration ab etwa 3,5 Promille für viele Menschen als lebensgefährlich.

16:32 Uhr

Mann greift Grünen-Politikerin in Plauen an

In der sächsischen Provinz braucht es offenbar mehr Mut, für die Grünen zu werben als in Dresden oder Leipzig: In Plauen ist ein Stand der Partei angegriffen worden.

  • Ein Mann sei zu dem Stand auf dem Theaterplatz gegangen, habe "seinen Unmut geäußert" und anschließend eine Mitarbeiterin mit einem Ei beworfen, sagte ein Polizeisprecher. Er habe zudem versucht, einen Politiker zu treten.
  • Die Grünen hätten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, die den 50-Jährigen vorläufig in Gewahrsam genommen habe.

Weitere Meldungen mit Bezug zu den Wahlen am Sonntag, lesen Sie in unserem Wahl-Ticker.

16:05 Uhr

Ärzte machen "Kraft" zum Sprechstück - mit Toten-Hosen-Bier

Die Ärzte haben vor kurzem ein neues Album herausgebracht und beleben seitdem auch nebenbei das Video-Genre neu. Zum Beispiel mit dem Kurzfilm, der den Song "Kraft" begleitet. In dem "Tresenkraft" betitelten Video ordert Schlagzeuger Bela B (58) in einer Kneipe ein "Kokosbier" und bekommt eine Flasche "Hosen Hell". Die Düsseldorfer hatten das Untergärige vor drei Jahren mit einer Altstadt-Brauerei auf den Markt gebracht. Gitarrist und Antialkoholiker Farin Urlaub (57) bestellt als Drink "Soylent Green", das einzig farbige Element im Schwarz-Weiß-Video. Bevor sie Die Ärzte gründeten, hatten Bela B und Farin Urlaub Anfang der 1980er Jahre in der Berliner Punkband Soilent Grün gespielt. Bassist Rodrigo González (53) will im Video "stilles Wasser" und bekommt einen mit Deko überfrachteten Cocktail.

15:39 Uhr

Bombenanschlag auf Taliban-Konvoi

Die Taliban haben in Afghanistan die Macht übernommen, was aber nicht heißt, dass es nun überall friedlich wäre. Im Osten des Landes hat es einen Anschlag auf einen Konvoi der Islamisten gegeben. Mindestens ein Mensch wurde dabei getötet. Sieben weitere Personen seien bei dem Vorfall am Samstagmorgen in der Provinz Nangarhar verletzt worden, berichteten örtliche Medien und Quellen. Ein Talibansprecher bestätigte eine Explosion in der Provinzhauptstadt Dschalalabad, ohne Details zu nennen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, eine am Straßenrand versteckte Bombe sei detoniert, als der Konvoi das Gebiet durchquerte. In Nangarhar, einst Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), hat die Zahl der gezielten Tötungen und Explosionen zugenommen, seit die Taliban Mitte August die Kontrolle über Afghanistan übernommen haben. Der IS hatte einige der jüngsten Anschläge für sich reklamiert.

15:14 Uhr

London droht EU-Bürgern

Der Brexit verlief in großen Teilen nach dem Prinzip "Hopplahopp", weswegen es nun viele Folgeprobleme und -problemchen gibt, die erst noch gelöst werden wollen. Zum Beispiel, was mit den Millionen EU-Bürgern ist, die einst mit permanentem Bleiberecht im Vereinigten Königreich lebten. Ein fleißiger Staatssekretär hat ihnen nun gedroht.

  • "Wir erwarten, dass die Menschen das Land freiwillig verlassen, aber wenn dies nicht der Fall ist, wird die Einwanderungsbehörde versuchen, ihre Ausreise durchzusetzen», sagte Kevin Foster der italienischen Zeitung "La Repubblica".
  • EU-Bürger konnten sich bis Ende Juni auf einen neuen Aufenthaltsstatus bewerben, der ihnen auch nach dem Brexit Zugang zu Gesundheitssystem, Arbeitsmarkt und sozialen Leistungen sichern soll.
  • Mehr als sechs Millionen Menschen taten dies, bisher wurden 5,4 Millionen Anträge bewilligt. Mit Stand Ende August wurden noch immer 400.000 Bewerbungen bearbeitet.
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14:52 Uhr

Schichtwechsel

Yuki Schubert hat sich verabschiedet und plant vermutlich ihren Wahlsonntag - hier übernimmt nun Volker Petersen, der in diesem Jahr erstmals per Brief gewählt hat. Und sich nun fragt, ob er den Wahlschein auch vorschriftsmäßig unterschrieben hat. Wir werden es vermutlich nie erfahren! In jedem Falle geht es hier nun weiter, gehen wir es an.

14:28 Uhr

Mann ärgert sich über Lärm und schubst Kind vom Rad

Spielplätze sind nicht für ihre leise Geräuschkulisse bekannt. Ein 40-Jähriger soll jedoch aus Ärger über Lärm auf einem Spielplatz in Bayern einen elfjährigen Jungen vom Fahrrad gestoßen und verletzt haben. Laut Polizei sind dem Mann die Jugendlichen auf dem Spielplatz am Marktplatz von Asbach-Bäumenheim negativ aufgefallen, weil sie offenbar Krach machten. Daraufhin habe er die Jugendlichen zur Rede stellen wollen, teilte die Polizei weiter mit. Stattdessen habe er jedoch den Elfjährigen, der gerade mit dem Rad fuhr, geschubst. Das Kind sei gestürzt und habe Schmerzen im Rücken erlitten. Der Mann muss mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

14:01 Uhr

"Captain Kirk"-Darsteller Shatner soll mit Bezos Hilfe ins All fliegen

Der ehemalige "Raumschiff Enterprise"-Star William Shatner könnte bald ins Weltall fliegen. Laut US-Promiportal "TMZ" wird er Teil des zweiten Kurztrips von Blue Origin, dem Raumfahrtunternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Dieser hatte bereits im vergangenen Juli eine Reise ins All gewagt. Der 15-minütige Flug mit dem 90-jährigen Shatner soll im Oktober stattfinden und für eine Doku festgehalten werden. Wer mit ihm in das Raumschiff steigen wird, ist noch nicht bekannt. Aber der bekannte Satz aus der Serie: "Scotty, beam me up" dürfte fallen.

13:42 Uhr

Mindestens 15 Tote bei Anschlag in Mogadischu

Bei einem Selbstmordattentat sind in der Hauptstadt des ostafrikanischen Krisenstaates Somalia mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder. Laut dem somalischen TV-Sender SNTV News ist auch die Mutter eines der Kinder ums Leben gekommen. Der Anschlag in Mogadischu ereignete sich bei einem Kontrollposten in der Nähe des Präsidentenpalastes im Bezirk Waaberi, wie Polizeisprecher Ali Hassan sagte. Die islamistische Terrorgruppe Al-Shabaab bekannte sich über den Radiosender Andalus zu dem Anschlag. 13 Menschen wurden laut Polizeiangaben verletzt. In sozialen Medien kursierten Bilder von zerstörten Fahrzeugen. Bei der Mehrzahl der Toten soll es sich laut der Polizei um Zivilisten handeln.

13:16 Uhr

Klimaaktivisten in Berlin trinken im Hungerstreik auch nicht mehr

Nach Wochen im Hungerstreik ist der Klimaaktivist Henning in Berlin dazu übergegangen, auch nicht mehr zu trinken. Eine weitere Aktivistin namens Lea, die ebenfalls seit einigen Tagen im Hungerstreik ist, kündigte dies für sich an. Ohne Flüssigkeit drohen binnen weniger Tage ernste gesundheitliche Folgen bis hin zum Tod. Da beide Hungerstreikende bereits geschwächt sind, können kritische Zustände deutlich schneller eintreten. Für solche Fälle ist nach Angaben von Betreuenden für medizinische Hilfe gesorgt. Vom SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz verlangten die beiden Verbliebenen erneut, einen Klimanotstand auszurufen. Scholz hatte dazu aufgerufen, die Aktion abzubrechen und den jungen Leuten angeboten, nach der Wahl mit ihnen ein Gespräch zu führen. Dies Angebot wurde heute erneuert.

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Lea und Henning, die beiden verbliebenen Teilnehmer des "Hungerstreiks der letzten Generation", haben nun auch aufgehört zu trinken.

(Foto: picture alliance/dpa)

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12:53 Uhr

Ausbruch aus Psychiatrie: Bevölkerung hilft mit

Nach der Flucht aus einer geschlossenen Psychiatrie nahe Heilbronn fahndet die Polizei nach eigenen Angaben weiterhin intensiv nach drei als gefährlich geltenden Männern. "Wir suchen mit Hochdruck nach den drei flüchtigen Männern. Den Hinweisen, die wir aus der Bevölkerung erhalten, gehen wir zeitnah nach", sagte ein Polizeisprecher. Es gebe zahlreiche Hinweise von möglichen Zeugen. Einer der ursprünglich vier Flüchtigen war am Donnerstagabend festgenommen worden, wie die Polizei in Heilbronn und die Staatsanwaltschaft Mosbach am Freitag mitgeteilt hatten. Die vier Gefangenen waren am Mittwochabend aus einer geschlossenen Station des Klinikums am Weissenhof in Weinsberg geflüchtet. .

12:25 Uhr

Kinder in Kroatien getötet - Vater aus Österreich unter Mordverdacht

Ein in Kroatien lebender Österreicher soll in der Nacht in seiner Wohnung in Zagreb die eigenen Kinder getötet haben. Die Zwillinge - ein Junge und ein Mädchen im Alter von sieben Jahren - sowie ein vierjähriger Junge wurden erstickt, wie die kroatische Tageszeitung auf ihrer Internetseite "jutarnji.hr" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Der 56-Jährige versuchte demnach anschließend, sich durch die Einnahme von Gift oder Tabletten das Leben zu nehmen. Die Polizei fand den Mann bewusstlos am Tatort und brachte ihn ins Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes.

  • Der Mann mit ständigem Wohnsitz in Kroatien war geschieden, die Kinder hatten das Wochenende bei ihm verbracht.
  • Die Ex-Frau hatte sich zu dem Zeitpunkt nicht in Zagreb aufgehalten.
  • In einer Art Abschiedsbotschaft auf Facebook behauptete der Österreicher, dass er seit anderthalb Jahren keine Arbeit finde und kein Geld mehr habe.
12:00 Uhr
11:45 Uhr

Rangierunfall in Wolfsburg: Bahn warnt vor Zugausfällen

Noch bis zum Dienstagabend rechnet die Deutsche Bahn mit Zugausfällen und Verspätungen, nachdem ein Zug in Wolfsburg entgleist ist. ICE- und IC-Züge auf den Strecken Berlin-Bonn, Berlin-Basel und Berlin-Amsterdam verspäteten sich um 15 bis 50 Minuten, einzelne Züge fielen aus, der Halt Wolfsburg entfalle, sagte ein Bahnsprecher. Die ICE-Züge von Berlin nach Frankfurt Flughafen fielen ganz aus.

  • Am frühen Freitagmorgen war es zu einem Rangierunfall in Wolfsburg gekommen, Fernzüge konnten den Hauptbahnhof nicht mehr anfahren.
  • Nach ersten Ermittlungen hatte ein Lokführer beim Rangieren gegen 5.00 Uhr ein Signal übersehen.
  • Bei dem Unfall gab es keine Verletzten, es entstand aber ein Millionenschaden.
11:23 Uhr

Deutscher Mountainbiker verunglückt tödlich in Salzburg

Beim Sturz von seinem E-Bike ist ein Deutscher im Salzburger Land ums Leben gekommen. Der 53-Jährige aus Baden-Württemberg sei in einer leichten Linkskurve bei Rauris vom Weg abgekommen und danach in ein Bachbett gefallen, teilte die Polizei in Österreich mit. Ein Begleiter eilte dem Mountainbiker, der den Angaben zufolge keinen Helm trug, zur Hilfe. Der 53-Jährige sei aber trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle gestorben.

11:00 Uhr

Linda Evangelista will Schadensersatz in Millionenhöhe

Das frühere Supermodel Linda Evangelista hat nach einer offenbar verpfuschten Schönheits-OP den Hersteller des dabei eingesetzten Gerätes auf 50 Millionen Dollar (42,6 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Die 56-Jährige reichte bei einem Bundesgericht in New York eine Klage gegen das Unternehmen Zeltiq Aesthetics ein. Darin begründet die Kanadierin die geforderte Summe mit "dauerhafter Verletzung und Entstellung, Schmerz und Leid, schwerwiegender emotionaler Belastung und Seelenqual und wirtschaftlichen Verlusten". Die schiefgegangene Fettreduzierung vor fünf Jahren habe "ihre Karriere und ihren Körper ruiniert", heißt es in der Klageschrift.

10:38 Uhr

Gruppe um Hongkonger Tiananmen-Mahnwachen löst sich auf

Menschen bei einer Mahnwache im Victoria Park zum Gedenken an die Opfer der chinesischen Protestbewegung auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens 1989.

Menschen bei einer Mahnwache im Victoria Park zum Gedenken an die Opfer der chinesischen Protestbewegung auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens 1989.

(Foto: picture alliance / -/kyodo/dpa)

Die Organisatoren der Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong haben für eine Auflösung ihrer Gruppe gestimmt. "Dies ist eine sehr schmerzhafte Auflösung", sagte Tsang Kin-shing von der Hongkonger Allianz. Die Gruppe, die seit drei Jahrzehnten die alljährlichen Mahnwachen zum Gedenken an die Niederschlagung der Proteste am Pekinger Tiananmen-Platz im Jahr 1989 organisiert, war zuletzt zunehmend dem Druck der Behörden ausgesetzt.

  • Die Mahnwache war sowohl 2021 als auch 2020 verboten worden. Begründet wurde dies durch die Corona-Pandemie.
  • Die Nationale Sicherheitspolizei der Sonderverwaltungszone habe vor kurzem auf das sogenannte Sicherheitsgesetz verwiesen und die Organisatoren aufgefordert, ihre Internet-Auftritte vom Netz zu nehmen.
  • Außerdem waren die Vorsitzenden der Hongkonger Allianz der "Anstiftung zum Umsturz" beschuldigt und die Räumlichkeiten des Museums zum Gedenken an die Niederschlagung der Proteste 1989 am Tiananmen-Platz durchsucht worden.
  • Zahlreiche Aktivisten hatten sich 2020 gegen das Verbot hinweggesetzt. 26 Aktivisten aus allen politischen Lagern wurden angeklagt.
  • Der frühere stellvertretende Vorsitzende der Hongkonger Allianz, Albert Ho, wurde wegen Anstiftung zu zehn Monaten Haft und wegen Teilnahme an der Mahnwache zu sechs Monaten Haft verurteilt.
  • Bei der Niederschlagung der Proteste für mehr Demokratie am 4. Juni 1989 auf dem Pekinger Tiananmen-Platz wurden Hunderte, nach einigen Schätzungen mehr als Tausend Menschen getötet.
09:54 Uhr

Oliver Pocher bei Strandkorbkonzert von Polizei abgeführt

Oliver Pocher ist bei einem Auftritt von Kumpel Pietro Lombardi am Abend von der Polizei abgeführt worden. Der Comedian soll dabei Corona-Regeln missachtet haben. In mehreren Instagram-Storys erklärt der 43-Jährige, was vorgefallen ist. Beim "Strandkorb Open Air" in Hartenholm in Schleswig-Holstein war er zunächst zu Lombardi auf die Bühne gekommen. Anschließend ist auf Instagram zu sehen, wie Pocher von der Bühne geht und sich den Zuschauern zuwendet. Dabei weist er darauf hin, dass die Leute auf ihren Plätzen bleiben sollen wegen Corona. Der Entertainer überspringt dann Absperrungen. "Diese Szene führte dazu, dass der Veranstalter die Polizei gerufen hat", kommentiert der Comedian auf seinem Kanal.

Der Veranstalter habe "von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht", so Pocher weiter, "um mich des Platzes zu verweisen". Mit den zwei Polizeibeamten, die erschienen, habe Pocher zunächst versucht zu reden. "Jetzt bleiben Sie mal ganz entspannt", ist der Comedian auf einem Mitschnitt zu hören, den er auf Instagram postete. Die Polizisten führen ihn dennoch vom Gelände. Anschließend erklärt Pocher noch, wie "übertrieben" er die Aktion gefunden habe.

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09:31 Uhr

Tausende Haiflossen in Kisten am Flughafen Bogotá entdeckt

Die Behörden in Kolumbien haben am Flughafen von Bogotá Tausende Haiflossen beschlagnahmt. Es handle sich um fünf Kisten mit 3493 Flossen mehrerer Haiarten und 117 Kilo Schwimmblasen, die nach Hongkong ausgeflogen werden sollten, teilte das kolumbianische Umweltministerium mit. Die Tiere seien vermutlich durch illegale Fischerei gefangen worden. Der Haifang ist in Kolumbien seit 2020 verboten. Dennoch fangen Schmuggler immer wieder Haie ein, schlagen ihnen die Flossen ab und werfen die verstümmelten Tiere wieder ins Meer, wo sie qualvoll verenden.

08:58 Uhr

Schießerei vor Mannheimer Gaststätte: Mehrere Verletzte

Vor einer Gaststätte in Mannheim sind in der Nacht mehrere Menschen durch Schüsse verletzt worden. Die Schüsse seien gegen Mitternacht im Stadtteil Waldhof gefallen. Die Verletzten wurden der Polizei zufolge in umliegende Kliniken gebracht, jedoch bestehe nach derzeitigem Ermittlungsstand bei keinem von ihnen Lebensgefahr. Zur Anzahl oder Identität der Angeschossenen machte die Polizei keine Angaben. Auch zum Tatmotiv und den Tätern gibt es derzeit noch keine Informationen.

Ermittler arbeiten vor der Gaststätte in Mannheim, in der mehrere Menschen durch Schüsse verletzt worden sind. Foto: René Priebe/PR-Video/dpa

Ermittler sichern Spuren vor der Gaststätte in Mannheim.

(Foto: René Priebe/PR-Video/dpa)

08:26 Uhr

Signal an China: USA und Partner wollen Einfluss im Indopazifik ausbauen

Die USA, Indien, Japan und Australien wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und ihren Einfluss im Indopazifik-Raum ausbauen. Die Region vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean bilde die Grundlage für "gemeinsame Sicherheit und gemeinsamen Wohlstand", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung nach einem Treffen der Regierungschefs der vier Länder in Washington. Darin wurde auch betont, dass im Ost- und Südchinesischen Meer das Seerecht eingehalten werden müsse. Sowohl das Treffen an sich als auch die Erklärung ließen sich als Signal an China deuten, obwohl die Volksrepublik in dem Dokument nicht direkt adressiert wird. Die USA und andere Staaten sind besorgt über die Handelspraktiken der Volksrepublik und den chinesischen Expansionsdrang im Indopazifik.

  • China beansprucht außerdem praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich.
  • Seit Jahren liegt die Volksrepublik deshalb im Streit mit Ländern der Region wie den Philippinen, Vietnam, Malaysia, Brunei - und auch mit Taiwan.
  • In der Gegend werden große Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet.
Joe Biden (zweiter von links ), Präsident der USA, spricht während eins Gipfeltreffens mit Scott Morrison (Mitte), Premierminister von Australien, Narendra Modi (links), Premierminister von Indien, Yoshihide Suga (zweiter von rechts), Ministerpräsident von Japan, und Antony Blinken (rechts), Außenminister der USA, im East Room des Weißen Hauses.

Joe Biden (zweiter von links ), Präsident der USA, spricht während eins Gipfeltreffens mit Scott Morrison (Mitte), Premierminister von Australien, Narendra Modi (links), Premierminister von Indien, Yoshihide Suga (zweiter von rechts), Ministerpräsident von Japan, und Antony Blinken (rechts), Außenminister der USA, im East Room des Weißen Hauses.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)


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07:55 Uhr

"Controlling Britney Spears"- neue Doku über Vormundschaft

Im Februar hat die Veröffentlichung der "New York Times"-Doku "Framing Britney Spears" für großen Wirbel gesorgt. Nun wird noch in der Nacht zum 25. September, um 04.00 Uhr deutscher Zeit, überraschend ein Nachfolger zu der Dokumentation in den USA ausgestrahlt. "Controlling Britney Spears" wird von dem US-Sender FX und beim Streamingdienst Hulu gezeigt. Die Tageszeitung erklärt, dass in "Controlling Britney Spears" neue Details rund um das Leben der Sängerin mit der Vormundschaft zu sehen sein sollen. Die 39-Jährige wurde 2008 entmündigt. In der neuen Doku sollen gleich mehrere Insider auspacken. Die Rede ist von einer "Überwachungsmaschinerie", die jeden Schritt der Sängerin überwacht habe.

07:31 Uhr

Mancherorts gibts Grüße vom Altweibersommer

Heute halten sich erst zähe Nebelfelder, besonders in Flussniederungen. Wenn sich diese aufgelöst haben, scheint in der Mitte und im Süden häufig und lang die Sonne. Auch die Küste darf sich über Sonnenstunden freuen. In diesen Regionen grüßt der Altweibersommer und die Temperaturen steigen auf spätsommerliche 23 bis 26 Grad. Im Norden hingegen hängen noch dichte Wolken. So bleibt es in einem schmalen Streifen von Niedersachsen bis nach Brandenburg grau und wolkig.

07:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen im großen Bundestagswahl-Wochenende. Die Kanzlerkandidaten von SPD, Union und Grünen haben den Wahlkampf am Vortag offiziell beendet, allerdings gibt es heute noch ein paar Termine, bevor es morgen an die Urnen geht. So wird Unionskanzlerkandidat Armin Laschet gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel in Laschets Heimatstadt Aachen für eine letzte Kundgebung erwartet. Die FDP beendet heute mit Bundesparteichef Christian Lindner ihren bundesweiten Wahlkampf mit Kundgebungen in Köln und Düsseldorf. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist heute vor allem in seinem Wahlkreis in Potsdam unterwegs. Schauen Sie doch in unserem Wahl-Ticker vorbei, hier erfahren Sie alle aktuellen Geschehnisse. Damit beim Kreuzchen setzen auch alles richtig läuft, empfehle ich Ihnen noch den Text "Dann ist die Stimme ungültig" von meinem Kollegen Axel Witte.

Diese Termine stehen heute ebenfalls an:

  • Der Verein "Für ein Buntes Trier – gemeinsam gegen Rechts" wird eine Mahnwache nach dem tödlichen Angriff in Idar-Oberstein um 12 Uhr in Trier abhalten.
  • Am Vortag der Bundestagswahl wird auf der Nordatlantik-Insel Island ein neues Parlament gewählt. Die Wahllokale öffnen um 10.00 Uhr (Ortszeit) und schließen zwölf Stunden später - in Deutschland ist dann bereits Mitternacht. Erste Teilergebnisse sollten kurz nach Schließung der Wahllokale verkündet werden, ein Endergebnis dürfte aber erst am Sonntagmorgen feststehen.
  • Russlands Präsident Putin spricht mit Chefs aller Duma-Parteien.
  • Der Vulkan auf der Kanareninsel La Palma hat seine Aktivität erhöht. Jetzt tritt aus einem weiteren Schlot Lava aus. Spanien will die Insel zum Katastrophengebiet erklären lassen.
  • Im Rahmen des "Global Citizen Live"- Festival stehen an diesem Wochenende Stars wie Jennifer Lopez, BTS und Billie Eilish auf der Bühne. Los geht es heute (17.30 Uhr) in Paris. Auch zum Beispiel in New York, Los Angeles, Rio de Janeiro und Lagos sind Auftritte geplant. Insgesamt beteiligen sich mehr als 70 Künstlerinnen und Künstler an der Aktion der Organisation Global Citizen. Sie wollen mit Konzerten Geld für das Klima und gegen Armut sammeln.

Ich hoffe, sie haben bereits den wohlig riechenden Duft von frischem Kaffee in der Nase oder ihr liebstes Morgengetränk in der Hand. Lassen Sie uns den "Tag" starten! Falls Sie mich direkt kontaktieren wollen, können Sie das unter yuki.schubert@nama.de tun.

06:53 Uhr

Zweijähriger in den USA erschießt sich versehentlich selbst

In den USA hat ein zwei Jahre alter Junge eine Pistole im Rucksack eines Verwandten gefunden und sich damit selbst erschossen. Laut Polizei erlitt der kleine Junge aus der Stadt Waco im Bundesstaat Texas eine Schusswunde am Kopf und starb im Krankenhaus. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind die Waffe versehentlich abfeuerte. Der Verwandte, dem die Pistole gehörte, flüchtete zunächst mit der Waffe. Er kehrte später aber zurück und wurde festgenommen. Die Polizei wirft dem 21-Jährigen nun Manipulation von Beweismitteln vor.

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06:26 Uhr

Sechs Verletzte bei schwerem Unfall in Hessen auf A67

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 67 in Südhessen sind sechs Menschen schwer verletzt worden. Ein 31-jähriger Mann war am Abend mit seinem Sportwagen Richtung Norden auf der Überholspur unterwegs, als ein Kleinbus vor ihm auf die linke Spur wechselte. Der Sportwagenfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Bus auf, der sich daraufhin überschlug, wie die Polizei nun mitteilte. Von den sieben Menschen in dem Bus wurden fünf auf die Fahrbahn geschleudert. Die beiden Insassen des Sportwagens sowie der Fahrer des Kleinbusses blieben unverletzt. Die sechs anderen Insassen des Busses wurden in Krankenhäuser gebracht. Bei dem Unfall zwischen dem Viernheimer Dreieck und der Raststätte Lorsch-Ost wurde zudem ein Lastwagen am Heck beschädigt. Der Sachschaden wurden auf insgesamt 100.000 Euro geschätzt. Die A67 musste in Richtung Norden für drei Stunden gesperrt werden.

Bei dem Auffahrunfall auf der A67 wurden fünf Menschen auf die Fahrbahn geschleudert.

Bei dem Auffahrunfall auf der A67 wurden fünf Menschen auf die Fahrbahn geschleudert.

(Foto: picture alliance/dpa/Keutz TV-News)

05:57 Uhr

Todesursache von US-Schauspieler Michael K. Williams gefunden

Der US-Schauspieler Michael K. Williams ist an einer Überdosis Drogen gestorben. Der 54-jährige Star der Serie "The Wire" sei an einer "akuten Vergiftung durch das Zusammenwirken von Fentanyl, P-Fluorofentanyl, Heroin and Kokain" gestorben, teilte die New Yorker Gerichtsmedizin mit. Williams fügte sich die tödliche Überdosis demnach vermutlich versehentlich zu. Williams war am 6. September tot in seiner Wohnung in New York gefunden worden. Zur Todesursache hatte die Polizei zunächst keine Angaben gemacht. In Medienberichten war aber bereits von einer Überdosis Drogen die Rede gewesen.

Williams hatte in der Vergangenheit in Interviews offen über seine Drogensucht gesprochen und erzählt, dass er einen Großteil seiner Einnahmen aus "The Wire" für Rauschgift ausgegeben hatte. Durch seine Rolle als schwuler Raubmörder Omar Little in der HBO-Erfolgsserie war Williams international bekannt geworden. Die fünf Staffeln der Serie über die Rivalitäten von Drogendealer-Banden in der US-Stadt Baltimore liefen von 2002 bis 2008. Williams war mehrfach für den US-Fernsehpreis Emmy nominiert, dieses Jahr beispielsweise für seine Rolle in der Serie "Lovecraft Country".

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05:45 Uhr

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