Montag, 07. März 2022Der Tag

mit Clara Suchy
Clara Suchy
22:36 Uhr

Das war Montag, der 7. März 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder einmal beginnt eine Woche, in der Krieg in der Ukraine wütet. Immer mehr Menschen fliehen aus der Ukraine, aber viele kommen trotz sogenannter humanitärer Korridore nicht raus. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern soll wieder Korridore für Zivilisten schaffen. Ob der Waffenstillstand dieses Mal tatsächlich funktioniert, bleibt abzuwarten. Die USA stellen sich auf einen langen Krieg ein und verlegen weitere Soldaten nach Europa, sehen aber auch wenig russische Fortschritte in der Ukraine. Putin hingegen bringt offenbar seine Familie in der Schweiz in Sicherheit, während er von Russland aus Krieg in der Ukraine führt.

Mit unserem Live-Ticker zum Ukraine-Krieg halten wir Sie die ganze Nacht über auf dem Laufenden.

In Deutschland wird derzeit eine neue Diskussion über die Energieversorgung angestoßen. Denn der drohende Stopp der Gaslieferungen über Nord Stream 1 wird die Versorgungslage nicht verbessern. Längere Laufzeiten für Kohle- oder Atomkraftwerke werden sogar von grünen Politikern in Erwägung gezogen. Und die Wirtschafts- und Finanzminister wollen 200 Milliarden in den Klimaschutz investieren.

Ans Herz legen möchte ich Ihnen noch folgende Artikel:

Ich mache Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:09 Uhr

"Zwei kleine Italiener" - Bundesverdienstkreuz für Komponisten Bruhn

Der Komponist und Musikproduzent Christian Bruhn ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bayerns neuer Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume händigte ihm die Auszeichnung aus. Bruhn komponierte für zahlreiche deutsche Schlagerstars. Unter anderem stammen von ihm die Songs "Marmor, Stein und Eisen bricht", "Zwei kleine Italiener" sowie Fernseh-Soundtracks von "Heidi" und "Wickie". Seit mehr als einem halben Jahrhundert hätten Menschen in Deutschland Bruhns Melodien im Ohr, quer durch die Generationen, sagte Blume. "Dank dieser verbindenden Kraft Ihrer Musik haben Sie sich mit Ihrem musikalischen Lebenswerk bleibende Verdienste erworben."

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Christian Bruhn und Katja Ebstein bei der Premiere des Musicals 'Zeppelin - Das Musical' im Festspielhaus Neuschwanstein.

(Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

21:43 Uhr

"Weltuntergangsuhr" bleibt auf 100 Sekunden vor Mitternacht

Die Zeiger der sogenannten "Weltuntergangsuhr" stehen trotz der russischen Invasion in die Ukraine weiter symbolisch auf 100 Sekunden vor Mitternacht. Im Januar hatten führende Wissenschaftler die Entscheidung gefällt, die Zeiger im dritten Jahr in Folge dort zu belassen. Dabei sei bereits auf die Ukraine als "möglicher Krisenherd in einer zunehmend angespannten internationalen Sicherheitslandschaft" hingewiesen worden, teilten die Forscher des Bulletin of the Atomic Scientists mit - und betonten mit Blick auf den Krieg: "So sehen 100 Sekunden vor Mitternacht aus."

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(Foto: picture alliance/dpa/PA Media)


Der symbolische Stand der Uhr wird einmal im Jahr mitgeteilt. 2018 und 2019 hatte die Uhr jeweils zwei Minuten vor Zwölf angezeigt. 2020 war die Uhr erstmals symbolisch auf 100 Sekunden vor Mitternacht vorgestellt worden. Die Gefahr, dass sich die Menschheit durch einen Atomkrieg oder Klimawandel selbst auslösche, sei so groß wie seit Erfindung der Uhr im Jahr 1947 nicht, hieß es zur Begründung. Deswegen müsse nun in Sekunden, und nicht mehr in Stunden oder Minuten, dargestellt werden, wie nahe die Welt an einer Katastrophe sei.

21:10 Uhr

Erste Konsequenzen nach Randale bei Fußballspiel in Mexiko

Nach den schweren Ausschreitungen bei einem Fußballspiel in Mexiko sind fünf Beamte suspendiert und Verträge mit einer privaten Sicherheitsfirma gekündigt worden. Das teilt die Innenministerin des Bundesstaates Querétaro, Lupita Murguía, auf Twitter mit. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft des zentralmexikanischen Bundesstaates liegen von ursprünglich 26 Verletzten noch 19 im Krankenhaus. Es gibt demnach keine Todesfälle bei den Ausschreitungen während des Erstliga-Spiels am Samstag zwischen dem FC Querétaro und Atlas Guadalajara im Stadion La Corregidora. Die Staatsanwaltschaft teilt weiter mit, dass Ermittlungen - unter anderem wegen versuchten Mordes - eingeleitet worden seien.

20:43 Uhr

Zwölfjährige vergewaltigt und Tat gefilmt - Münchner räumt Vorwürfe ein

Ein wegen Vergewaltigung einer Zwölfjährigen angeklagter Münchner räumt die Vorwürfe gegen ihn vor Gericht ein. Der 35-Jährige, der die Tat gefilmt und das Material weiterverbreitet haben soll, lässt zum Prozessauftakt vor dem Landgericht München I über seinen Anwalt mitteilen, dass die Vorwürfe "gänzlich korrekt sind, ich gebe sie ohne Einschränkung zu". Der Beschuldigte muss sich unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften verantworten. Ein anderer Mann, der das Mädchen im Internet für Sex angeboten haben soll, steht derzeit in Flensburg vor Gericht.

  • Der angeklagte Münchner soll bei den Taten "billigend in Kauf" genommen haben, dass es sich um ein Mädchen unter 14 Jahren handelte.
  • Laut Anklage bekam der mutmaßliche Vergewaltiger im Frühjahr 2021 das damals zwölfjährige Mädchen über eine Online-Plattform vermittelt.
  • Via Chat wurden demnach zwischen den beiden Männern konkrete sexuelle Handlungen und das Filmen der Tat vereinbart.
  • Tatort soll ein Waldstück im Süden von München gewesen sein.

Der in Untersuchungshaft sitzende Angeklagte spricht von einer Zeit, in der er seinen Kompass völlig verloren hatte. Er bittet um "Verzeihung für etwas eigentlich Unverzeihliches". Die Tat ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft Teil eines größeren Missbrauchskomplexes. Mindestens neun Männer werden beschuldigt, das Kind missbraucht zu haben.

19:53 Uhr

Streit um volle Windel landet vor Gericht

Eine skurrile Geschichte, die nun vor Gericht landet: Wegen einer vollen Windel ist ein 42-jähriger Vater vor Gericht - wegen Körperverletzung.

Laut Anklageschrift soll sich die Situation folgendermaßen entwickelt haben:

  • Der Vater wickelt sein Kind auf der Düsseldorfer Königsallee.
  • Die volle Baby-Windel wirft er dann einfach in den Wassergraben der Prachtmeile.
  • Eine Passantin spricht ihn daraufhin an - der Angeklagte versucht zu verschwinden.
  • Doch die 29-Jährige bleibt hartnäckig und verfolgt den mutmaßlichen Windelwerfer - auch mit anderen Passanten - und alarmiert die Polizei.
  • Sie beginnt, den Vater zu filmen. Das ist der Moment, in dem die Situation eskaliert.
  • Der 42-Jährige soll die Frau bespuckt und ihr zwei Mal ins Gesicht geschlagen haben.
  • Einer der anderen Passanten, der den Vater mit der Frau verfolgt, versucht, den Vater zu beruhigen - wird aber getreten.
  • Auf einer Rolltreppe dreht sich der 42-jährige Vater um und tritt der 29-jährigen Frau in den Bauch.

Laut Amtsgericht will sich der Angeklagte verfolgt und bedroht gefühlt haben.

19:11 Uhr

Polizist soll Daten zu Exfreundinnen abgefragt haben

Ein Berliner Polizist soll Daten zu Exfreundinnen im polizeilichen Informationssystem abgefragt haben. In mehreren hundert Fällen seien Verdachtsmomente von rechtswidrigen Datenabfragen festgestellt worden, teilt die Polizei mit. Dabei gehe es um Daten zu den drei früheren Partnerinnen und zum Bekanntenkreis von einer von ihnen.

  • Ins Rollen kamen die Ermittlungen demnach durch eine Anzeige wegen Stalkings und Sachbeschädigung, die eine 45-jährige Frau im August erstattete.
  • Das Fachkommissariat für Beamtendelikte übernimmt die Ermittlungen und findet die rechtswidrigen Datenabfragen.
  • Dem Polizisten seien mit sofortiger Wirkung die Führung der Dienstgeschäfte verboten und die Möglichkeit des Zugriffs auf das polizeiliche Informationssystem entzogen worden, heißt es weiter.
  • Ein Disziplinarverfahren ruhe bis zum Abschluss des Strafverfahrens.

"Gegen festgestellte Verstöße gehen wir mit aller Konsequenz vor, um das in uns gesetzte Vertrauen der Menschen dieser Stadt nicht zu gefährden", erklärt Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

18:44 Uhr

Frankreichs Militär tötet Al-Kaida-Anführer in Mali

Französische Streitkräfte töten im westafrikanischen Krisenstaat Mali einen Anführer der Terrorgruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI). Dies teilt die Armee auf Twitter mit. Der Mann namens Yahia Djaouadi sei in der Nacht auf den 26. Februar etwa 100 Kilometer nördlich von Timbuktu bei einem Bodeneinsatz von Soldaten getötet worden. Die Gruppierung wurde 1998 in Algerien gegründet. Mittlerweile ist sie auch in Mali, Burkina Faso und Niger aktiv. 2006 schwor sie Al-Kaida die Treue. Djaouadi war zeitweise militärischer Berater des Chefs der Terrorgruppe.

18:22 Uhr

Lady Gaga: Weltpremiere der neuen Tournee in Düsseldorf

Lady Gaga-Fans aufgepasst: Die Sängerin wird in Düsseldorf ihre Welt-Tournee "The Chromatica Ball" starten. Geplant seien mit der Premiere am 17. Juli weltweit Konzerte in 14 Stadien, teilt der Tour-Veranstalter Live Nation mit. An den Auftakt in Düsseldorf schließen sich Auftritte in Stockholm, Paris, London, Toronto, New York, Chicago, San Francisco und Los Angeles an. Der Vorverkauf für das Düsseldorfer Konzert beginnt am 14. März - es ist auch das einzige, das im deutschsprachigen Raum geplant ist.

17:41 Uhr

Großbrand in Londoner Hochhaus ausgebrochen

Im Osten von London führt ein Brand in einem Hochhaus zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Nachdem in einem oberen Geschoss des gläsernen Gebäudes am Feuer ausbricht, werden Wohnungen und Büros evakuiert, teilt die Londoner Polizei mit.

Die Feuerwehr ist mit mehr als 120 Kräften und rund 20 Wagen im Einsatz, um den Brand zu löschen. Die umliegenden Straßen in dem Ost-Londoner Stadtteil Aldgate werden gesperrt. Die Ursache des Brandes ist noch unklar - ebenso, ob Menschen verletzt wurden.

17:27 Uhr

Dragqueen in Frankfurt am Main mit Reizgas attackiert

In Frankfurt am Main wird eine Dragqueen aus einer Gruppe junger Männer heraus attackiert und leicht verletzt. Wie die Polizei in der hessischen Stadt mitteilt, wird das Opfer von zwei Mitgliedern der Gruppe mit Reizgas besprüht. Die Dragqueen verfolgt die Angreifer, wobei sie erneut mit Reizgas besprüht wird und zu Boden stürzt.

Den Beamten zufolge ereignet sich der Vorfall in der Nacht zum Sonntag in der Innenstadt. Zeugen eilen dem Opfer zur Hilfe, worauf die Gruppe flüchtet. Die Gruppe besteht aus etwa zehn bis 15 Jugendlichen im Alter von etwa 15 bis 18 Jahren. Sofort gestartete Fahndungsmaßnahmen verlaufen ergebnislos. Die Ermittler leiten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

16:37 Uhr

Niederlande liefern verurteilten Mörder an Deutschland aus

Der verurteilte Mörder Ralf H. wird am 9. März von den Niederlanden nach Deutschland ausgeliefert. Der Mörder der 1993 in Dortmund getöteten Schülerin Nicole Schalla wird an einem Grenzübergang den deutschen Behörden übergeben.

Ralf H. war im Dezember kurz vor seinem Gang ins Gefängnis mit seiner Lebensgefährtin aus Münster in die Niederlande geflüchtet. Er war kurz vor Weihnachten in Enschede in einer Wohnung festgenommen worden. Der 56-Jährige war geflüchtet, nachdem er sich von einer gerichtlich angeordneten Fußfessel befreit hatte. Die Ermittler hatten das Duo mit Hilfe von Zielfahndern des Landeskriminalamtes gefunden.

Ralf H. war im Januar 2021 27 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der damals 16-jährigen Nicole Schalla vom Landgericht Dortmund zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte sie 1993 in einem Dortmunder Vorort überfallen und erwürgt - aus sexuellen Motiven.

15:44 Uhr

Nach Corona-Infektion: Queen empfängt erstmals wieder Gäste

Die Queen scheint sich von ihrer Corona-Infektion gut erholt zu haben - und ist bereit, wieder Gäste zu empfangen. Zunächst lädt sie den kanadischen Premierminister Justin Trudeau ein. Bilder zeigen die beiden auf Schloss Windsor. Die Königin trägt ein Kleid mit Ornamenten in Blau, Grün und Weiß - Trudeau trägt einen blaugrauen Anzug und eine rosa Krawatte.

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(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)


15:09 Uhr

J. K. Rowling will bis zu eine Million Pfund für Ukraine spenden

Die Autorin der Harry-Potter-Romane, J. K. Rowling, will bis zu eine Million Pfund (rund 1,2 Millionen Euro) spenden für Hilfsgüter, die Kindern in der Ukraine zugute kommen sollen. Die 56-jährige Britin teilt einen Spendenaufruf der von ihr gegründeten Hilfsorganisation Lumos mit dem Versprechen, für jede Spende bis zu einer Gesamthöhe von einer Million Pfund den gleichen Betrag draufzulegen.

"Danke an alle, die schon gespendet haben", schrieb Rowling und fügte hinzu: "Sie machen es Lumos möglich, ihre wichtige Arbeit für einige der hilfsbedürftigen Kinder in der Ukraine zu machen." Die Organisation liefert nach eigenen Angaben Essen, Hygieneprodukte und medizinische Versorgung an Kinder, die in Heimen in der Ukraine und bei Pflegefamilien leben.

14:34 Uhr

Betrunkener zwingt ICE zur Notbremsung

Ein betrunkener Mann hat im Offenbacher Hauptbahnhof einen ICE zu einer Notbremsung gezwungen. Der 51-Jährige saß an einer Bahnsteigkante, als ein Zug einfuhr, wie die Polizei mitteilte. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, außerdem zog der 51-Jährige selbst noch rechtzeitig seine Beine zurück. Ein Atemalkoholtest durch die Polizei stellte einen Wert von 1,9 Promille bei dem Mann fest. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Er wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.

13:51 Uhr

"Der kleine Schlawinerstrich": Böhmermann hat Corona

"Ich hab' Corona", sagte Satiriker Jan Böhmermann verschnupft in der neuen Folge seines Podcast "Fest & Flauschig" zu Kompagnon Olli Schulz. Es seien "echt die letzten Lutscher", die sich im "Endspurt" noch Corona einfingen, lästerte Schulz. "Es ist so peinlich", pflichtete Böhmermann ihm bei: "Aber es geht total rum." Am Donnerstag habe er noch seine ZDF-Sendung aufgezeichnet und "vier Tests gemacht", alle negativ. Am nächsten Morgen habe er Kopfschmerzen gehabt und beim zweiten Test - "da war er, der kleine Schlawinerstrich". Zwei Jahre habe er darauf gewartet: "Jetzt ist er da." Neben den Kopfschmerzen habe er glasige Augen, so Böhmermann. Er sei geimpft und geboostert und habe alle Podcasts von Virologe Christian Drosten gehört - da könne nichts schiefgehen.

13:08 Uhr

Versuchter Raubmord vor 31 Jahren: Angeklagter freigesprochen

Im Februar 1991 schlägt ein Mann in einer Bochumer Spielhalle mit einem Hammer auf die Kassiererin ein. Jetzt ist der einzige Verdächtige freigesprochen worden. Die Beute soll sich auf über 4000 D-Mark belaufen haben. Hauptindiz für die Täterschaft des Angeklagten war ein Fingerabdruck an der Tür der Spielhalle. Laut Urteil des Bochumer Schwurgerichts reichte diese Spur für eine Verurteilung jedoch nicht aus. "Der Fingerabdruck war nicht belastbar genug, um daraus die Überzeugung zu schöpfen, dass der Angeklagte der Täter gewesen ist", sagte Richter Josef Große Feldhaus bei der Urteilsbegründung. Der Angeklagte war im vergangenen November in Bremerhaven festgenommen worden. Er hatte auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet, das gerade in den Hafen eingelaufen war. Im Prozess hatte er zu den Vorwürfen geschwiegen. Die Spielhallenaufsicht hatte schwere Kopfverletzungen erlitten. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2012 soll sie laut Staatsanwaltschaft unter Angstzuständen und Depressionen gelitten haben. Die Staatsanwaltschaft hatte viereinhalb Jahre Haft wegen Mordversuchs beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Gut drei Jahrzehnte wurde einem Mann wegen eines versuchten Raubmords der Prozess gemacht und er wurde nun freigesprochen.

Gut drei Jahrzehnte wurde einem Mann wegen eines versuchten Raubmords der Prozess gemacht und er wurde nun freigesprochen.

(Foto: picture alliance/dpa)

11:38 Uhr

Motorradfahrer bietet Hilfe an und wird von Auto angefahren

Ein 16 Jahre alter Motorradfahrer will in Bretzenheim in Rheinland-Pfalz einen anderen Motorradfahrer, der scheinbar eine Panne hat und deshalb seine Maschine auf einem Grünstreifen geparkt hat, helfen. Dabei ist er selbst von einem Auto angefahren worden. Laut Polizei erlitt der Jugendliche am Vorabend schwere Verletzungen am Fuß. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Auto vorbei und streifte den Jugendlichen. Der Autofahrer fuhr weiter und wird von der Polizei gesucht.

10:32 Uhr

Ausschreitungen in Mexiko schockieren Fußball-Welt

Mit Sportsgeist hat das nichts zu tun. Tausende Fans wollen sich das Spiel zwischen Guadalajara und Queretaro ansehen, als nach ungefähr einer Stunde das Chaos ausbricht. Fangruppen stürmen das Spielfeld und gehen mit Messern und Stühlen brutal aufeinander los. Spieler und andere Zuschauer fliehen aus dem Stadion.

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09:21 Uhr

Geisterfahrer-Unfall in Baden-Württemberg: Zwei Tote

Ein Geisterfahrer ist nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Kleinbus ums Leben gekommen und hat dabei einen anderen Mann mit in den Tod gerissen. Bei dem Unfall auf der Autobahn 5 in der Nähe von Baden-Baden sind nach ersten Erkenntnissen der Polizei zudem sieben Insassen teilweise schwer verletzt worden. Der Unfallverursacher war aus bisher unklaren Gründen in der Nacht gegen 0.30 Uhr auf der A5 bei Ottersweier (Landkreises Rastatt) zwischen den Anschlussstellen Bühl und Achern entgegen der Fahrtrichtung unterwegs gewesen. Durch den Unfall wurde ein Insasse des Kleinbusses den Angaben zufolge so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der Geisterfahrer starb demnach kurz nach dem Unfall im Krankenhaus, wie es hieß. Die Fahrbahn war bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt.

09:07 Uhr
08:26 Uhr

"Spider-Man" Tom Holland hatte Selbstzweifel wegen seiner Größe

1,73 Meter misst "Spider-Man"-Star Tom Holland. Ein Fakt, der dem britischen Schauspieler zu Beginn seiner Karriere Selbstzweifel beschert hat, wie er nun selbst in einem Interview erzählt. Das sei auch so gewesen, als er die Rolle als "Spider-Man" bekommen habe. "Aber die Leute um mich herum haben mir klargemacht, dass es nichts ist, worüber ich mir Gedanken machen sollte." Und letztlich sei er derjenige, der vor der Kamera stehe und die Szenen drehe. "Es stört also nicht." Holland, der mit Schauspielkollegin Zendaya liiert ist, scherzt häufiger über seine eigene Größe. Auch in seinem Film "Uncharted", der aktuell in den Kinos läuft, wird sie humorvoll zum Thema. Selbstzweifel hat der 25-Jährige heute nicht mehr. "Man sollte wirklich nur Selbstzweifel bezüglich Dingen haben, die man ändern kann", sagte der "Spider-Man"-Darsteller. "Ich kann nicht plötzlich ein paar Zentimeter wachsen. Wenn ich es könnte, verdammt, dann würde ich das tun. Aber ich kann es nicht ändern. Also ergibt es keinen Sinn, darauf Energie zu verschwenden."

07:36 Uhr

Sydney Harbour Bridge nach "dramatischem Crash" gesperrt

Nach einem schweren Unfall ist die weltberühmte Sydney Harbour Bridge mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt worden. Ein SUV sei heute Morgen gegen 7 Uhr (Ortszeit) mitten im Berufsverkehr frontal mit einem Van zusammengestoßen und habe sich daraufhin überschlagen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP. Das Fahrzeug ging sofort in Flammen auf, von der Brücke stieg dichter schwarzer Qualm auf. Der Van prallte infolge des Unfalls mit einem weiteren Wagen zusammen. Medien in Australien sprachen von einem "dramatischen Crash". Augenzeugen eilten zu den Unglückswagen und halfen den Insassen. Drei Menschen wurden verletzt. Wie durch ein Wunder sei aber niemand ums Leben gekommen, hieß es. Der Verkehr in dem Gebiet kam völlig zum Erliegen. Erst nach drei Stunden wurden die acht Fahrspuren der Brücke, die das Zentrum der Millionenmetropole mit den nördlichen Vororten verbindet, wieder geöffnet. Polizeiangaben zufolge soll der Unfallverursacher den SUV kurz zuvor im Zentrum von Sydney gestohlen haben und dann mit hoher Geschwindigkeit über die Hafenbrücke gefahren sein. Der Mann wurde im Krankenhaus von Beamten bewacht.

Nach einem schweren Unfall ist die weltberühmte Sydney Harbour Bridge mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt worden.

Nach einem schweren Unfall ist die weltberühmte Sydney Harbour Bridge mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt worden.

(Foto: picture alliance/dpa/AAP)

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07:17 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

nach Angaben der ukrainischen Armee hat Russland begonnen, Ressourcen für den Sturm auf die ukrainische Hauptstadt Kiew zusammenzuziehen. Das geht aus dem Bericht des Generalstabs hervor, der in der Nacht auf Facebook veröffentlicht wurde. Russische Truppen versuchten gleichzeitig, die volle Kontrolle über die kurz vor Kiew liegenden Städte Irpin und Butscha zu erlangen. Von dort sind es nur mehr wenige Kilometer zur nordwestlichen Stadtgrenze.

Ab heute könnten die Vorbereitungen für eine dritte Verhandlungsrunde zwischen der Ukraine und Russland starten. So hieß es zuletzt aus Berichten von beiden Seiten. Uhrzeit und Ort sind derzeit noch nicht bekannt. Beim zweiten Treffen war eine Feuerpause für die Gebiete Mariupol und Wolnowacha vereinbart worden, um Zivilisten über humanitäre Korridore zu evakuieren. Diese Mission scheiterte am Sonntag allerdings erneut. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, die Feuerpause nicht einzuhalten.

Zum ersten Mal seit der Invasion in die Ukraine vor anderthalb Wochen muss sich Russland vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen in Den Haag wegen der Verletzung der Völkermord-Konvention von 1948 verantworten. Der Internationale Gerichtshof verhandelt ab heute die Dringlichkeitsklage der Ukraine. Diese fordert Sofortmaßnahmen, um die Kämpfe im Land zu stoppen. Im Friedenspalast in Den Haag werden zunächst die Rechtsvertreter der Ukraine ihren Fall darlegen. Russland hat am Dienstag das Wort. Alle aktuellen Entwicklungen lesen Sie in unserem Ukraine-Liveticker.

Diese Themen stehen ebenso auf der Agenda:

  • US-Außenminister Antony Blinken besucht vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Litauen und Lettland. Dabei soll es um gemeinsame Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine und Maßnahmen zur Stärkung der NATO-Ostflanke gehen.
  • Der UN-Sicherheitsrat berät um 21 Uhr (MEZ) über die humanitäre Lage in der Ukraine.
  • Das Statistische Bundesamt veröffentlicht um 8.00 Uhr Daten zu Verdienstunterschieden zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap) für das Jahr 2021.
  • Im Schatten des Krieges in der Ukraine will die CSU-Spitze ihren Europapolitiker Manfred Weber ab 10.00 Uhr zum offiziellen Kandidaten für den EVP-Chefposten nominieren.
  • In Frankreich werden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im April offiziell bekannt gegeben.
  • Vor dem Landgericht München beginnt um 9.30 Uhr der Prozess gegen einen Münchner wegen Vergewaltigung und Missbrauchs eines zur Tatzeit 13 Jahre alten Mädchens.

Damit haben Sie einen ersten Überblick, was dieser Tag so bringt. Ich hoffe, Sie starten gut in diese Woche. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zu diesem Format haben, melden Sie sich gern unter: dertag@n-tv.de.

Ihre Yuki Schubert

06:51 Uhr

Großbrand im Möbelhaus in Bietigheim-Bissingen

Nur wenige Minuten vor der Ladenöffnung ist in einem Möbelhaus in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) am verkaufsoffenen Sonntag ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei konnte das Gebäude evakuiert werden, alle Mitarbeiter brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Über 250 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus zwölf Kommunen im Landkreis Ludwigsburg, eine Werksfeuerwehr und die Berufsfeuerwehr Heilbronn kämpften gegen den Großbrand, der vermutlich in der Bettenabteilung des Möbelhauses ausgebrochen war. Es entstand nach Polizeiangaben ein Millionenschaden. Auch das Dach des Möbelhauses stürzte ein. Weil der Brand auch eine große Rauchwolke nach sich zog, musste ein Mittelalterfest in einem benachbarten Stadtteil nach Schadstoffmessungen der Feuerwehr am Nachmittag abgebrochen und von der Polizei geräumt werden. Am späten Nachmittag hatte die Feuerwehr den Brand dann unter Kontrolle. Aussagen zur Brandursache gab es von den Einsatzkräften zunächst nicht.

Mehr als 250 Feuerwehrleute waren in Einsatz in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg).

Mehr als 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg).

(Foto: picture alliance/dpa/SDMG)

06:15 Uhr

Mexiko: Migranten aus Lkw gerettet - Frau verliert Baby und stirbt

64 Menschen aus Nicaragua, Honduras, Guatemala und Kuba wurden von Mitarbeitern der mexikanischen Einwanderungsbehörde an der Grenze zu den USA aus einem verlassenen Lastwagen gerettet. 14 Migranten aus dem Anhänger des Lkw wurden laut Einwanderungsbehörde vor allem wegen starker Dehydrierung ins Krankenhaus gebracht. Eine nicaraguanische Frau starb, nachdem sie gerettet worden war und ihr ungeborenes Kind verloren hatte. Die Migranten waren zusammengepfercht, ohne Wasser oder Belüftung und bei großer Hitze in dem Lkw unterwegs gewesen.

05:50 Uhr

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