Dienstag, 07. September 2021Der Tag

Heute mit Maximilian Beer und Juliane Kipper
22:32 Uhr

Das war Dienstag, der 7. September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

ein letztes Mal vor der Wahl treten die Parteien auf die große Bundestags-Bühne. Bei der Generaldebatte ging es heute nicht zuletzt zwischen den Spitzenkandidaten heiß her. Umfrage-Klatschen, Klima-Versagen, drohender Wohlstandsverlust - vor nichts wurde Halt gemacht. Und auch die Kanzlerin selbst stieg in den Ring. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes rückt die Zahl der Coronapatienten in den Krankenhäusern ins Zentrum, wenn es um neue Pandemiemaßnahmen geht. Zudem bekommen die Länder mehr Spielraum. Künftig müssen ferner Beschäftigte in Kitas, Schulen und Heimen ihre Arbeitgeber über den eigenen Impfstatus informieren.

Außerdem waren heute diese Themen wichtig:

Und damit wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend und verabschiede mich von Ihnen.

21:55 Uhr

Hurrikan "Ida" könnte Regierung zehn Milliarden Dollar kosten

Die von Hurrikan "Ida" verursachten Schäden dürften die US-Regierung einer Schätzung des Haushaltsamtes zufolge mindestens zehn Milliarden US-Dollar (8,3 Milliarden Euro) kosten. Der Kongress solle die zusätzlichen Mittel für den Katastrophenschutz und die Bemühungen zum Wiederaufbau mittels eines Nachtragshaushaltes bewilligen, forderte ein leitender Mitarbeiter des Haushaltsamts (OMB).

Es gebe infolge des Sturms noch keine genaue Summe der zusätzlichen Kosten für die Regierung, es sei aber von "bedeutend höheren Ausgaben" auszugehen, erklärte er. Der aus dem Golf von Mexiko kommende Wirbelsturm hatte Ende August im US-Bundesstaat Louisiana schwere Schäden verursacht. Nach dem Abschwächen über Land löste "Ida" vergangene Woche auch noch im Nordosten der USA schwere Unwetter aus, die zu teils katastrophalen Überschwemmungen führten. Dutzende Menschen starben.

21:22 Uhr

Mordwelle im Drogenmilieu: Argentinische Großstadt bittet Bundespolizei um Hilfe

Angesichts einer Welle der Gewalt im Drogenmilieu hat die argentinische Großstadt Rosario um Hilfe durch die Bundespolizei gebeten. "Kümmert euch um Rosario. Lasst uns nicht allein", schrieb der Bürgermeister der drittgrößten Stadt Argentiniens, Pablo Javkin, auf Twitter. Zuvor hatten Auftragsmörder innerhalb von zehn Stunden fünf Menschen getötet. Ein vierjähriges Mädchen wurde bei einem Angriff von Kugeln in beide Arme getroffen und verletzt.

Nach Einschätzung der Ermittler stehen die Morde im Zusammenhang mit Machtkämpfen zwischen Drogenbanden. Eines der Opfer war ein Kronzeuge, der gegen einen mächtigen Drogenboss ausgesagt hatte und unter Polizeischutz stand. Derzeit stehen auch mehrere Anführer der Gang Los Monos vor Gericht. Zuletzt hatte das argentinische Sicherheitsministerium zugesagt, 160 Bundespolizisten zur Verstärkung nach Rosario zu schicken. Rosario am Fluss Paraná rund 300 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Allerdings herrscht vor allem in den Außenbezirken oft bittere Armut, mehrere Banden ringen um die Kontrolle des Drogenhandels. Die Heimatstadt von Fußballstar Lionel Messi gilt als eine der gefährlichsten Städte Argentiniens. Im Großraum Rosario leben etwa 1,7 Millionen Menschen.

20:41 Uhr

Chirurgen operieren Handy aus Magen von Häftling

Einen ungewöhnlichen Fremdkörper haben Chirurgen im Kosovo aus dem Magen eines Häftlings herausgeholt: Bei einer Operation entfernten sie ein Handy, wie der leitende Arzt Skener Telaku schilderte. Der Patient hatte demnach seit Tagen über Bauchschmerzen geklagt und wurde schließlich in die Uni-Klinik in Pristina eingeliefert. Dort vertraute er den Ärzten an, dass er vier Tage zuvor ein Mobiltelefon verschluckt hatte.

Die Ärzte entfernten das Gerät laut Telaku bei einem zweistündigen Eingriff per Endoskopie und zerlegten es dabei in drei Teile. Am meisten Sorge habe ihnen dabei die Batterie gemacht: "Die ätzende Batteriesäure hätte in seinen Magen austreten können" sagte der Chirurg. "Es war, als würde man durch ein Minenfeld laufen, aber glücklicherweise ging alles glatt." Nach der OP nahm die Polizei Häftling samt Handy - einem Nokia-Modell vom Anfang des Jahrtausends - wieder mit. Warum der Mann das Telefon verschluckt hatte, blieb unklar.

19:58 Uhr

Schwede ruft sich stundenlang selbst an, um Arbeitsstunden totzuschlagen

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imago images/Shotshop

Um sich vor der Arbeit zu drücken, hat ein schwedischer Finanzbeamter stundenlang seine eigene Telefonnummer angerufen. Anstatt Anrufe von Kunden entgegenzunehmen, rief der 28-Jährige sich selbst mit seinem Mobiltelefon an, wie aus dem Disziplinarbericht der schwedischen Steuerbehörde hervorgeht. Dadurch erschien er im System seines Arbeitsgebers als "besetzt" und alle Kundenanrufe wurden an andere Mitarbeiter weitergeleitet.

Zwischen dem 10. März und dem 5. Mai habe der Schwede namens Andreas 32-mal seinen eigenen Anschluss angerufen. Dadurch habe er insgesamt 55 Arbeitsstunden totschlagen können, was sieben Arbeitstagen entspreche. "Einige dieser Anrufe dauerten mehrere Stunden lang", hieß es in dem Bericht. Dem Mann droht nun die Entlassung.

19:27 Uhr

FDP-Schatzmeister Christ: Ampel-Koalition ist nicht realistisch

Der Schatzmeister der FDP, Harald Christ, steht einer Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP skeptisch gegenüber. Christ, der Ende 2019 aus der SPD ausgetreten war, sagte zu RTL/ntv, dass er die handelnden Personen auf Seite der SPD zwar gut kenne und die Verhältnisse auch von "Vertrauen geprägt" seien. Allerdings betonte Christ: "Man kennt sich lange, aber ich kann mir auf der derzeitigen programmatischen Basis nicht wirklich vorstellen, dass eine Ampel-Koalition realistisch ist."

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Harald Christ.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der FDP-Politiker sagte mit Blick auf mögliche Sondierungsgespräche zwischen u.a. FDP und SPD nach der Bundestagswahl: "Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht davon aus, dass es diese Gespräche geben wird, weil wir nach wie vor darauf setzen, dass die CDU am Wahltag vor der SPD liegen wird." Christ warnte wiederum vor "Verboten, Regulierungen und Erhöhungen" mit Blick auf das Programm der SPD und führte aus: "Da gibt es grundlegende Unterschiede. Man muss ehrlich sagen: Das SPD-Wahlprogramm ist näher an dem der Linken, als dass es überhaupt nur in die Nähe unserer Programmatik kommt." Die SPD wolle "eine reine Umverteilungspolitik zulasten der Wirtschaft und zulasten des Mittelstandes", so Christ. Zudem seien mit der FDP "Steuererhöhungen nicht machbar." Christ sagte, dass er ein Bündnis mit der Union favorisiere: "Unser Kandidat in dem Fall ist Armin Laschet. Mit dem wollen wir eine Regierung bilden, wie wir das auch in Nordrhein-Westfalen bereits erfolgreich in der schwarz-gelben Koalition machen."

18:53 Uhr

Panne bei Briefwahl in Koblenz

Bei der Zustellung der Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl an Bürger in Koblenz hat es eine Panne gegeben. Bislang rund 90 bis 100 Wahlberechtigte hätten ihre beantragten Unterlagen verspätet oder gar nicht bekommen, teilte die Stadtverwaltung mit. Zur Klärung der Ursache für das Verschwinden von Wahlunterlagen für die Bundestagswahl am 26. September sei bereits die Deutsche Post kontaktiert worden. Auch die Landeswahlleitung von Rheinland-Pfalz sei informiert.

Nicht zugestellte Briefwahlunterlagen müssen laut der Stadt Koblenz für ungültig erklärt und neu ausgestellt werden. Hierfür ist eine eidesstattliche Versicherung der betroffenen Briefwähler nötig, die in diesem Fall zu Hause ausgefüllt und an die Kommune geschickt werden kann. Die Stadt Koblenz bat mögliche weitere Betroffene, sich zu melden. In Einzelfällen bringe die städtische Abteilung Wahlen neue Unterlagen sogar direkt zu betroffenen Bürgern. Briefwähler werden generell automatisch fürs Kreuzchenmachen in einem Wahllokal am 26. September gesperrt, um eine doppelte Stimmabgabe zu verhindern.

18:18 Uhr

29-Jähriger tötete Freundin und Mutter: Gericht ordnet Unterbringung in Psychatrie an

Sieben Monate nach der Ermordung zweier Frauen in Hamburg hat das Landgericht die dauerhafte Unterbringung des Täters in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der 29-Jährige habe seine Freundin und Mutter heimtückisch getötet, sagte die Vorsitzende Richterin Jessica Koerner. Er leide jedoch an einer paranoiden Schizophrenie und habe im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt.

Durch jahrelangen Konsum von Cannabis und Kokain sei der Mann psychisch schwerst erkrankt und stelle eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Der 29-Jährige und die Staatsanwaltschaft nahmen das Urteil an. Damit wurde es rechtskräftig. Nach Überzeugung der Strafkammer erwürgte der Deutsche am Abend des 5. Februar 2021 seine 24-jährige Lebensgefährtin, als diese ein Bad nehmen wollte. Zudem stach er ihr mit einem Messer in den Hals. In seinem Wahn habe er geglaubt, sie wolle ihn umbringen, erklärte die Richterin. Nach dem ersten Mord habe er befürchtet, seine Mutter wolle ihn erschießen. Als die 53-Jährige ihn am Nachmittag des 7. Februar besuchen wollte, habe er sie mit 63 Messerstichen und Schnitten an der Wohnungstür tödlich verletzt. Die Leichen fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes.

17:38 Uhr

Betrunkener wirft mit Blumenkästen um sich, Kind verletzt

Aus Wut soll ein Mann in Mönchengladbach bepflanzte Blumenkästen vom Balkon geworfen und dabei ein sechsjähriges Kind leicht verletzt haben. Nur weil sein Vater den Jungen im letzten Moment weggezogen habe, sei dieser nicht schwerer verletzt worden, berichtete die Polizei. Dabei habe sich die Wut des mutmaßlichen Werfers weder gegen das Kind noch seinen Vater gerichtet. Er habe sich nach einem Streit in seiner Wohnung im ersten Stock an den Blumenkästen lediglich abreagiert und nicht geahnt, dass auf dem Gehweg unter seinem Balkon gerade eine Familie saß. Der Junge erlitt leichte Schnittverletzungen. Die Polizei stellte den betrunkenen 58-Jährigen in seiner Wohnung zur Rede. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

17:26 Uhr

Taliban stellen erste Regierungsmitglieder vor

Die radikalislamischen Taliban haben drei Wochen nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan erste Mitglieder ihrer Regierung vorgestellt. Mullah Mohammed Hassan Achund werde an der Spitze der neuen Regierung stehen, sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid in Kabul. Taliban-Mitbegründer Abdul Ghani Baradar werde sein Stellvertreter.

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17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:57 Uhr

2021 war der heißeste Sommer aller Zeiten in Europa

Europa hat im Jahr 2021 laut EU-Daten den heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die durchschnittliche Temperatur von Anfang Juni bis Ende August habe fast ein Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gelegen, teilte das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union mit.

Es verwies unter anderem auf die Rekordtemperaturen im August in den von verheerenden Bränden heimgesuchten Mittelmeerländern. Dieser Sommer sei mit den gemessenen Temperaturen noch wärmer gewesen als die bisherigen Rekordsommer 2010 und 2018, erklärte Copernicus. Der Vorsprung betrage allerdings nur 0,1 Grad Celsius. Innerhalb Europas gab es teils beträchtliche Unterschiede: Obgleich beispielsweise die diesjährige Augusttemperatur insgesamt recht nah am Durchschnitt lag, waren die Werte in Nordeuropa unter dem Durchschnitt, im Osten darüber und in den Mittelmeerländern herrschten Rekordtemperaturen.

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16:23 Uhr

Kontra K. schämt sich für Angeber-Hype unter Rappern

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Nach einer Recherche des Funk-Formats (Funk ist das digitale Jugendangebot von ARD und ZDF) enthält fast die Hälfte der Rap-Hits.

imago images/Future Image

Der Rapper Kontra K. kritisiert den Luxusmarken- und Angeber-Hype im Rap-Geschäft. "Wir Rapper haben ziemlich viel verkackt", sagt der Berliner Musiker, der früher in seinen Videos selbst teure Markenklamotten trug, laut NDR in einer neuen Reportage von "STRG_F". "Zu sagen, ja, sind nicht unsere Kinder, ist die billigste Ausrede." Rap habe Einfluss und forme die nächste Generation. "Früher ging es darum, wie krass man war. Heute geht es darum, welche krassen Sachen du hast. Wer hat die krasseste Kette? Wer zieht die krassesten, teuersten Schuhe an? Wer hat die limitierte Auflage von what the fuck?! Hauptsache, es kostet viel Geld. Und das ist Quatsch."

15:39 Uhr

Transportkäfig abgestürzt: Neun Arbeiter in ukrainischer Kohlegrube gestorben

Beim Absturz ihres Transportkäfigs sind in einer Kohlegrube im Osten der Ukraine neun Arbeiter ums Leben gekommen. Die lokalen Behörden der Region Lugansk teilten mit, dass es zudem 19 Verletzte gab. Ein Stahlseil an dem unterirdischen "Fahrstuhl" sei gerissen, als die Bergarbeiter am Montag in einen Schacht des Bergwerks gestiegen seien.

In den Kohlebergwerken der Ostukraine, die teilweise von pro-russischen Separatisten kontrolliert wird, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Viele Minen sind unterfinanziert und schlecht ausgestattet - auch Sicherheitsverstöße sind keine Seltenheit.

14:59 Uhr

Walross auf Nordsee-Insel Baltrum entdeckt

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Nach Angaben von Chef-Tierpfleger Tim Fetting von der Aufzuchtstation wurde seit 1998 kein Walross mehr in der südlichen Nordsee gesehen.

(Foto: picture alliance/dpa/Gemeinde- u. Kurverwaltung Baltrum)

Auf der Nordsee-Insel Baltrum ist offenbar ein Walross gesehen worden. Der Arktisbewohner habe am Morgen auf einer breiten Buhne - einer Küstenschutzanlage - an der Westspitze der Insel im niedersächsischen Wattenmeer gelegen, berichtete Dünen- und Vogelwart Heinz Ideus. "Ich habe es erst gar nicht geglaubt, als mich ein Baltrumer darauf aufmerksam gemacht hat", sagte er. Er habe dafür gesorgt, dass das Walross in Ruhe dort liegen konnte und ihm niemand zu nah kam. Zuerst habe es müde gewirkt, inzwischen sei das Tier aber auch schon "ein bisschen weggeschwommen".

Die Gemeinde schaltete die Seehundaufzuchtstation Norddeich ein. Dort tauschte man sich mit europäischen Kolleginnen und Kollegen aus und stellte fest, dass das Walross wohl zuletzt in Dänemark gesichtet worden war.

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14:25 Uhr

Missbrauchsverdacht in Kita: Berliner LKA ermittelt gegen Erzieher

Ein 32 Jahre alter Mitarbeiter einer Kita in Berlin steht im Verdacht, mehrere dort betreute Kinder sexuell missbraucht zu haben. In fünf Fällen sei mittlerweile Anzeige erstattet worden, teilte die Polizei mit. Die erste Anzeige sei bereits am 25. August und vier weitere in der vergangenen Woche eingegangen. Weitere Details teilten die Beamten zunächst nicht mit. Laut "Bild" hat die Kitaleitung darüber am Montag im Rahmen einer Elternversammlung informiert. Dem Bericht zufolge ist daraufhin eine Frau zusammengebrochen und musste von Notfallsanitätern behandelt werden. Die Polizei wollte das auf Nachfrage nicht bestätigen.

13:59 Uhr

Rot-Rot-Grün in Berlin: SPD-Spitzenkandidatin Giffey will sich nicht festlegen

Wichtiger als die Kanzlerfrage schien in den vergangenen Tagen des Bundestagswahlkampfs doch die Koalitionsfrage zu sein. Ob Rot-Rot-Grün, Jamaika-, Ampel- oder Deutschland-Bündnis - vieles ist rechnerisch denkbar, einiges gilt je nach politischem Lager als Quasi-Weltuntergang. Bei all dem Getöse kann man schon mal vergessen, dass am 26. September auch das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt wird. Doch siehe da: Auch in der Hauptstadt wird jetzt über das Wer-mit-wem diskutiert.

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Will Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden: SPD-Spitzenkandidatin Giffey.

(Foto: picture alliance/dpa)

SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey jedenfalls legt sich bei der Frage einer künftigen Regierungskoalition nicht fest. Im Unterschied zu den derzeitigen Partnern Linke und Grüne bekennt sie sich damit auch nicht zur Fortsetzung der jetzigen Koalition. Im ZDF-"Morgenmagazin" wich Giffey der Frage nach der Zukunft von Rot-Rot-Grün aus und sagte nur: "Die Zeiten für die SPD sind bessere geworden." Sie fügte hinzu: "Wir treten an für SPD pur."

In Umfragen hatte die SPD in Berlin zuletzt die lange führenden Grünen überflügelt und kam auf bis zu 23 Prozent. Die Grünen fielen hingegen in zwei Ende August veröffentlichten Umfragen auf 17 bis 18 Prozent zurück. Die CDU lag in diesen Umfragen bei 16 und 19 Prozent.

13:35 Uhr

Einbrecher entschuldigt sich und verschwindet ohne Beute

Es gibt noch Hoffnung - zumindest für den Mann, der im nordrhein-westfälischen Städtchen Gevelsberg in die Wohnung einer 52-Jährigen eingebrochen ist, der Frau dann im Flur gegenüberstand und sich sogleich entschuldigte. Er habe nicht gewusst, dass jemand zu Hause sei, sagte er laut Polizei zu seinem verblüfften Gegenüber. Dann sei der Mann verschwunden.

Zuvor hatte der Unbekannte die Wohnungstür im fünften Stock eines Mehrfamilienhauses aufgebrochen. Die Bewohnerin hatte den Lärm gehört und nachgeschaut. Der Einbrecher sei bei dem Vorfall am Montagmorgen wohl durch die offenstehende Hauseingangstür in das Mehrfamilienhaus gekommen.

13:09 Uhr

Zu weiteren Streiks bereit: GDL-Chef Weselsky will Bahn jedoch Zeit geben

Drei Mal hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zuletzt mit Bahnstreiks den deutschen Schienenverkehr in großen Teilen lahmgelegt. Die Fronten zwischen Bahn und GDL scheinen verhärtet zu sein, doch die Gewerkschaft will unmittelbar nach der dritten Streikwelle zunächst keine weiteren Arbeitskämpfe ankündigen. Zum Ende eines Streiks drohe man nicht schon mit dem nächsten, sagte GDL-Chef Claus Weselsky im MDR.

"Man muss natürlich der anderen Seite auch etwas Zeit geben und Gelegenheit, sich zu korrigieren. Ich denke, dass das immer noch möglich ist." Auch der Bund sei gefordert, "hier werden Steuermillionen verbrannt für nichts", sagte Weselsky. Gleichwohl seien die Beschäftigten weiter für Arbeitskampfmaßnahmen bereit, wenn die Bahn sich nicht bewege.

12:30 Uhr

Hunderte protestieren in Kabul - Sprechchöre gegen Pakistan

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Die Wut der Demonstranten richtet sich auch gegen Pakistan. Sie werfen dem Land vor, die Taliban zu unterstützen.

(Foto: picture alliance / AA)

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind Proteste ausgebrochen. Hunderte Männer und Frauen zogen durch die Innenstadt und riefen gegen das Nachbarland Pakistan gerichtete Sprechchöre, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Sicherheitskräfte der militant-islamistischen Taliban versuchten, die Demonstranten zu kontrollieren. Die Demonstranten hielten Schilder, auf denen "Pakistan - Pakistan - raus aus Afghanistan" oder "Freiheit" stand.

Einem BBC-Reporter zufolge behaupteten die Demonstranten, Pakistan habe den Taliban bei ihrer Eroberung der Provinz Pandschir geholfen, die am Montag nach tagelangen Gefechten an die Islamisten gefallen war. Viele erwähnten zudem den Besuch des Chefs des pakistanischen Geheimdienstes ISI, Faeez Hamid, der sich Sonntag und Montag mit der Taliban-Führung in Kabul traf.

12:04 Uhr

Bus stürzt 400 Meter in die Tiefe - mehr als 20 Tote in Bolivien

Bei einem Busunglück in Bolivien sind mehr als 20 Menschen getötet worden. Es gebe mindestens 23 Todesopfer und 13 Verletzte, teilte die Polizei mit. "Ich habe auf die Bremse getreten, aber sie funktionierte nicht", sagte der Fahrer des Busses, dessen Frau bei dem Unfall getötet wurde.

Der Bus kam bei Keraya im Zentrum des Landes von der Straße ab und stürzte rund 400 Meter in die Tiefe. Unter den Todesopfern waren nach Polizeiangaben auch drei Kinder im Alter von einem, zwei und sechs Jahren. Der Fahrer versicherte, keinen Alkohol getrunken zu haben.

11:31 Uhr

Umfrage zur Bundestagswahl: Öffentlicher Dienst tendiert deutlich zu den Grünen

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst zeigen wenige Wochen vor der Bundestagswahl eine deutliche Parteipräferenz für Bündnis 90/Die Grünen. So würden aktuell 32 Prozent der Beamten die Grünen, 28 Prozent CDU/CSU und 16 Prozent SPD wählen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des dbb Beamtenbund und Tarifunion. Die FDP liegt bei 9 Prozent, die Linke bei 3 Prozent und die AfD bei 6 Prozent. Auch unter den Tarifbeschäftigten liegen die Grünen vorne - hier kommen sie auf 27 Prozent.

Die Erhebung fand im Juli 2021 statt. Befragt wurden von Forsa 1004 repräsentativ ausgewählte Beamte und Tarifbeschäftigte im Öffentlichen Dienst.

11:17 Uhr

Bericht zu sexuellem Missbrauch: Oft sind Väter die Täter

Bei sexuellem Missbrauch von Kindern in Familien sind Täter ganz überwiegend Männer und die Opfer meist Mädchen - das hat eine Auswertung von Berichten über Taten in vergangenen Jahrzehnten ergeben. 87 Prozent männliche und 13 Prozent weibliche Täter wurden in der Untersuchung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs verzeichnet, die nun vorgestellt wurde.

Laut den in den vergangenen Jahren gesammelten Berichte über Taten aus vergangenen Jahrzehnten waren fast die Hälfte der Täter (48 Prozent) leibliche Väter, Pflegeväter und Stiefväter. Außerdem nannten die Opfer Groß- und Stiefonkel, Brüder, Großväter und andere Verwandte. 10 Prozent der 1153 angegebenen Täter und Mittäter waren Mütter. Unter den Opfern waren knapp 89 Prozent Mädchen und weibliche Jugendliche und 10 Prozent männlich.

11:02 Uhr

Protest gegen IAA Mobility - Aktivisten seilen sich von Autobahnbrücken ab

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Aktivisten rollten Banner auf Autobahnbrücken aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Eröffnungstag der IAA Mobility protestieren an mehreren Orten Aktivisten gegen die Automesse. So unter anderem auf Autobahnen bei München, wo sich Personen von Brücken abseilten und Banner ausrollten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, musste die Polizei die A9, die A8 und die A96 teilweise sperren.

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Die Polizei musste die Fahrbahn teilweise sperren - hier auf der A9.

(Foto: picture alliance/dpa)

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10:41 Uhr

Nach Bluttat in Behinderteneinrichtung: Mordanklage gegen Pflegerin

Nach dem vierfachen Tötungsdelikt in einer Potsdamer Behinderteneinrichtung Ende April hat die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen die 52-jährige tatverdächtige Pflegerin erhoben. Der Frau werden Mord in vier Fällen sowie versuchter Mord in drei Fällen jeweils in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, wie die Potsdamer Behörde mitteilte. Die Frau soll demnach allerdings vermindert schuldfähig sein.

Die Mitarbeiterin des Oberlinhauses sei hinreichend verdächtig, am 28. April fünf schutzlose Bewohner der Einrichtung in Tötungsabsicht angegriffen zu haben. Ihr werde zur Last gelegt, vier Menschen mit Behinderungen heimtückisch getötet zu haben, nachdem sie dies zunächst in zwei Fällen vergeblich versucht habe.

10:05 Uhr

Prinz Charles äußert sich zu Vorwürfen gegen seinen Mitarbeiter

Der britische Thronfolger Prinz Charles hatte nach Angaben des Palasts "keine Kenntnis" von mutmaßlichen Fehltritten eines Mitarbeiters seiner Stiftung The Prince's Foundation. Mehrere Zeitungen hatten zuvor berichtet, Stiftungsgeschäftsführer und Charles-Vertrauter Michael Fawcett habe einem saudischen Geschäftsmann im Gegenzug für Spenden Unterstützung bei dessen Wunsch nach einem Ritterschlag und der britischen Staatsbürgerschaft zugesagt. Sie berufen sich auf ein angebliches Schreiben Fawcetts aus dem Jahr 2017.

Fawcett legte nach den Veröffentlichungen sein Amt vorübergehend nieder. Die Stiftung leitete eine Untersuchung ein. Charles unterstütze diese internen Ermittlungen "vollkommen", heißt es in der Palastmitteilung

09:47 Uhr

Super Trouper: Vorverkauf für ABBA-Show in London beginnt

Auch wenn die Konzertarena noch im Bau ist, hat nun der Ticketverkauf für die neue ABBA-Show "Voyage" in London begonnen. Die Preise variieren zwischen 31,95 und 367 britischen Pfund (37 bis 428 Euro) inklusive Hotel. Die schwedische Popband, die vor allem in den 70er-Jahren große Erfolge feierte, hatte am Donnerstag angekündigt, wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Allerdings nicht leibhaftig, sondern als Avatare.

Für die technisch sehr aufwendige Show wird derzeit in London ein eigenes Theater gebaut. Die ersten Tickets kann man für den 28. Mai 2022 kaufen.

09:24 Uhr

CSU stürzt in Umfrage zur Bundestagswahl ab - unter 30 Prozent Zustimmung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht sich bekanntlich als Antreiber im Wahlkampf der Union. Eine neue Umfrage erweckt nun jedoch den Eindruck, dass Söders CSU selbst an Antrieb verliert: Laut dem jüngsten "Wählercheck" der Sendung "17:30 Sat.1 Bayern" ist die Partei unter die 30-Prozent-Marke gestürzt. Demnach sagten nur noch 29 Prozent der Befragten im Freistaat, dass sie bei der Bundestagswahl die Christsozialen wählen würden. Bei der vorangegangenen Erhebung im Juli kam die CSU hier noch auf 35 Prozent.

Die Grünen liegen nach der aktuellen und repräsentativen Umfrage bei 18 Prozent im Freistaat (Juli: 20 Prozent), die SPD verbesserte sich von 9 auf 15 Prozent. Die FDP kam auf 13 Prozent (Juli: 12 Prozent), die AfD auf 10 Prozent (Juli: 9 Prozent). Die Freien Wähler verloren leicht und kamen auf noch 6 Prozent. Die Telefonumfrage wurde vom Hamburger Umfrage-Institut GMS durchgeführt.

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09:05 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

09:00 Uhr

ntv-Liveticker zur Debatte im Bundestag

Wie bereits angekündigt, findet heute in Berlin die voraussichtlich letzte Bundestagsdebatte dieser Wahlperiode statt - es soll unter anderem über die "Situation in Deutschland" diskutiert werden, zudem stehen Neuregelungen in der Corona-Krise zur Abstimmung. Los geht's jetzt, um 9 Uhr, und ntv.de berichtet in einem Liveticker über das Geschehen im Parlament. Wenn Sie noch näher dran sein wollen, können Sie die Debatte auch in unserem Livestream verfolgen.

08:47 Uhr

Europas Chip-Juwel - Intel, Samsung und TSMC sind abhängig

Europas vielleicht wichtigstes Unternehmen ist ziemlich unbekannt: ASML hat ein Monopol auf die weltbesten Lithografie-Maschinen. Die Juwelen kosten 120 Millionen Euro pro Stück und wiegen 180 Tonnen. Wer sie bedienen möchte, muss monatelang in Ausbildung gehen. Die Liste der Kunden ist kurz: Es sind die großen Chiphersteller Intel, Samsung und TSMC.

"Wenn ich die modernste Art von Halbleiter für die Smartphones von Apple oder Samsung oder Grafikkarten von Nvidia fertigen will, brauche ich eine bestimmte Art von Belichtungsmaschine. Das haben manche schon als EUV gehört, als Extreme Ultraviolett. Diese Extreme-Ultraviolett-Stepper oder -Scanner stellt ausschließlich ASML her", erklärt Halbleiter-Experte Jan-Peter Kleinhans von der Stiftung Neue Verantwortung im ntv-Podcast "Wieder was gelernt" das Fachgebiet des niederländischen Konzerns.

"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. "Wieder was gelernt" ist auch bei Amazon Music und Google Podcasts verfügbar. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

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08:35 Uhr

Nach Angriffen mit Brandballons: Israel beschießt Ziele im Gazastreifen

Seit dem elftägigen kriegerischen Schlagabtausch zwischen Israel und der Hamas im Mai kommt es immer wieder zu Konfrontationen an der Grenze zum Gazastreifen. Nach Angriffen militanter Palästinenser mit Brandballons hat Israels Luftwaffe nun erneut Ziele in dem Gebiet beschossen. Eine Werkstatt zur Herstellung von Raketen sowie eine militärische Anlage der in dem Küstenstreifen herrschenden Hamas seien angegriffen worden, teilte die Armee mit.

Teil der Militäranlage sei eine Zementfabrik, die zur Herstellung von Hamas-Angriffstunneln diene. Diese befinde sich absichtlich in einem zivilen Wohngebiet, neben einer Moschee und einer Wasseraufbereitungsanlage.

08:17 Uhr

Ein Toter und mehrere Verletzte nach Wohnungsbrand in Stuttgart

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25 Menschen brachte die Feuerwehr in Sicherheit.

(Foto: picture alliance/dpa/KS-Images.de)

Großeinsatz in Stuttgart: Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus ist dort ein Mann ums Leben gekommen. Durch das Feuer wurden drei weitere Menschen leicht und einer schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben der Feuerwehr hatte eine Zeugin den Brand am frühen Dienstagmorgen gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte seien bereits Flammen und dichter Rauch aus den Fenstern der Wohnung im ersten Stock gedrungen.

Die Feuerwehrleute brachten 25 Bewohner des Gebäudes in Sicherheit. Sie konnten noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurück. Die Verletzten kamen in Krankenhäuser. Insgesamt waren 86 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Die Brandursache ist bislang unklar.

07:45 Uhr

"Die Wahrheit": US-Popsängerin Jackson bringt Doku über sich selbst heraus

Das Genre "Popstar-Doku" ist ja derzeit en vogue. Bei Streamingdiensten jedenfalls häufen sich die Filmchen über die Anfänge, die Hochs und Tiefs und die Gefühlswelten früherer und heutiger Musikgrößen. In die Kategorie "frühere" gehört sicherlich US-Popsängerin Janet Jackson, die nun ebenfalls eine Dokumentation über ihr Leben herausbringt. Der Film "Janet" erscheint im Januar 2022, wie Jackson auf Instagram ankündigte. Dazu teilte die Musikerin einen ersten Trailer zum Film. "Sie ist eine starke Frau", sagt darin etwa Sängerin Mariah Carey.

Fünf Jahre lang habe die Arbeit an dem Film gedauert, heißt es im Trailer. "Das ist meine Geschichte, von mir erzählt, nicht durch die Augen eines anderen", sagt Jackson gegen Ende des Clips. "Das ist die Wahrheit. Nimm sie oder lass es, liebe sie oder hasse sie. Das bin ich."

07:26 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen einen guten Morgen! Noch ist es sehr ruhig - vor allem für Wahlkampfzeiten. Und noch hat auch kein Wahlkämpfer ein Bekenntnis (etwa zur NATO) oder eine Koalitionsabsage (etwa an ein Bündnis mit der Linken oder die Ampel) gefordert. Ich werde für Sie Augen und Ohren offenhalten. Wichtig sind heute folgende Themen:

  • In der Hauptstadt findet heute die voraussichtlich letzte Bundestagsdebatte statt. Themen sind unter anderem: Hochwasser-Aufbaufonds und Neuregelungen in der Corona-Krise. So soll etwa über Impfstatus-Angaben in bestimmten Bereichen entschieden werden.
  • Brasilien feiert seinen Unabhängigkeitstag. Eigentlich ein schöner Anlass, um zueinander zu finden, allerdings werden Massendemonstrationen für und gegen Präsident Jair Bolsonaro erwartet. Der selbst hatte zu Protesten aufgerufen.
  • Eine unabhängige Kommission stellt in Berlin ihren Bericht zu sexueller Gewalt in Familien vor. Die Kommission wurde 2016 von der Bundesregierung einberufen. Seitdem meldeten sich 1041 betroffene Menschen.
  • Die Automesse IAA Mobility in München wird offiziell eröffnet. Unter anderem vor Ort: Kanzlerin Angela Merkel.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reist gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender zu einem Staatsbesuch nach Schweden. Unter anderem auf dem Programm: eine Kutschenfahrt mit König Carl XVI. Gustav und Königin Silvia. Auch wird Steinmeier vor dem Schwedischen Reichstag sprechen.

Alles Weitere lassen wir auf uns zukommen. Mein Name ist Maximilian Beer und ich begleite Sie durch den Vormittag. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik loswerden möchten, schreiben Sie mir gerne - an maximilian.beer@nachrichtenmanufaktur.de.

06:53 Uhr

Dr. Dre und Eminem: Pianist Levit ist Rap-Fan

Igor Levit ist nicht nur Star-Pianist und Star-Twitterer, sondern auch Rap-Liebhaber. "Die Westcoast-Szene hat mich extrem geprägt, als ich Student war. Das habe ich rauf und runter gehört - Dr. Dre, Eminem, Tupac, LL Cool J", sagte der Klavier-Virtuose. Levit hört bis heute gern Hip-Hop. "Aus der neueren Generation finde ich Chance The Rapper einfach sensationell. Und das letzte Nas-Album ist der Hammer."

06:33 Uhr

Ehre für "kreatives Genie": Gedenktafel soll an Erfinder der "Muppet Show" erinnern

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Er würde seinem Schöpfer sicherlich ein Ständchen zum 85. Geburtstag spielen: Gonzo an der Trompete.

(Foto: picture alliance / United Archives)

Mit seinen Figuren prägte er auch die "Sesamstraße": Mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Tod wird in London an den Erfinder der "Muppet Show", Jim Henson, mit einer sogenannten Blauen Gedenktafel erinnert. Die Gesellschaft English Heritage London teilte mit, die Plakette sei an dem Haus im Stadtteil Hampstead angebracht worden, in dem der US-amerikanische Puppenspieler, Regisseur und Fernsehproduzent seit 1979 gelebt habe.

Henson starb 1990 mit 53 Jahren. Nun solle das "kreative Genie" vor seinem 85. Geburtstag am 24. September geehrt werden, teilte English Heritage mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:17 Uhr

Berichte über dramatische Situation Zehntausender Migranten in Mexiko

Während US-Präsident Joe Biden dieser Tage vor allem mit dem Desaster in Afghanistan beschäftigt sein dürfte, bleibt eine weitere humanitäre Notlage im Süden seines Landes ungelöst. Zehntausende Migranten sind in Mexiko laut Ärzte ohne Grenzen (MSF) wegen unzureichender medizinischer Versorgung "extrem gefährdet". Wie MSF mitteilte, entsandte die Organisation ein Nothilfeteam nach Tapachula nahe der Grenze zu Guatemala, um dort rund 40.000 Migranten medizinisch, psychologisch und sozial zu betreuen. Die Menschen leben dort nach MSF-Angaben zusammengepfercht oder auf der Straße unter schlechten sanitären Bedingungen.

In der vergangenen Woche hatten mexikanische Sicherheitskräfte mehrere Gruppen von Migranten aufgelöst, die von Tapachula aus in Richtung USA unterwegs waren. Dabei wurde ihnen übermäßige Gewalt vorgeworfen. Biden hatte bei seinem Einzug ins Weiße Haus einen humaneren Umgang mit lateinamerikanischen Migranten angekündigt. Daraufhin kamen in den vergangenen Monaten immer mehr Menschen aus Süd- und Zentralamerika in Mexiko an.

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