Dienstag, 13. April 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:26 Uhr

Das war Dienstag, der 13. April 2021

Die Zahl der Infizierten klettert weiter nach oben; die der Geimpften auch, jedoch nicht so schnell wie gewünscht. Es führt wohl kein Weg am harten Lockdown vorbei, zumal die Bundesregierung heute eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen hat, mit der eine bundesweit verbindliche "Notbremse" eingeführt werden kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

Auch diese Themen waren heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:02 Uhr

US-Polizistin reicht nach Todesschuss auf Schwarzen Kündigung ein

Nach der Tötung eines Schwarzen bei einem Polizeieinsatz im US-Bundesstaat Minnesota sind die verantwortliche Beamtin und der örtliche Polizeichef zurückgetreten. Damit beginne hoffentlich eine neue Phase, sagte der Bürgermeister des Ortes Brooklyn Center im Norden der Stadt Minneapolis, Mike Elliott. Die Polizistin Kim Potter und Polizeichef Tim Gannon hätten ihre Kündigung eingereicht.

In der Stadt war es nach dem Tod des Schwarzen namens Daunte Wright seit Sonntag zu Protesten gekommen.

21:24 Uhr

Mann wird gleich nach Kauf von neuem Auto überrollt

Ein Mann ist beim Verladen eines gerade gekauften Wagens im rheinland-pfälzischen Alsheim von dem Auto überrollt und dabei schwer verletzt worden.

An der Rampe im Autohaus habe sich der Haken des Zugseils zum Fahrzeug gelöst, teilte die Polizei mit. Daraufhin wollte der Mann das Auto selbst anhalten und wurde dabei verletzt. Durch Hilferufe aufmerksam gemacht, eilten die Mitarbeiter herbei. Der Mann wurde mit einen Hubschrauber in eine Klinik nach Mainz gebracht.

20:41 Uhr

"Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling kündigt neues Buch an

Die "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling will am 12. Oktober ein neues Buch für Kinder ab acht Jahren vorlegen. Das französische Verlagshaus Gallimard kündigte an, das Buch werde in 20 Sprachen gleichzeitig auf den Markt kommen. Vorläufig gibt es nur den englischen Originaltitel "The Christmas Pig".

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Im neuen Buch von J.K. Rowling geht es nicht um Harry Potter, sondern um ein Schwein.

(Foto: imago/Landmark Media)

"Jack hängt sehr an seinem Plüsch-Schwein, mit dem er seit jeher alles teilt", heißt es in der Vorankündigung des Verlags über den Inhalt der Geschichte. Doch am Vortag des Weihnachtsfests ereigne sich eine Katastrophe, denn das Schwein sei "verschwunden".

Die 55-jährige britische Erfolgsautorin hat mit der "Harry Potter"-Serie, die zwischen 1997 und 2007 erschien, rund 500 Millionen Leser erreicht. Danach schrieb sie auch Romane für Erwachsene.

20:04 Uhr

Erste Supermarkt-Kette belohnt Mitarbeiter mit Impf-Prämien

Sich gegen Corona impfen lassen und dafür auch noch bezahlt werden? Klingt zu schön, um wahr zu sein. Und doch ist es wahr - doch es gibt mehrere Haken.

Erstens muss man bei Edeka in Norddeutschland angestellt sein: Edeka Nord bietet als erster Einzelhändler in Deutschland seinen Mitarbeitern eine Prämie an, wenn diese sich gegen Covid-19 impfen lassen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Prämie besteht demnach aus einem Einkaufsgutschein in Höhe von 50 Euro.

Zweitens muss man ja irgendwie an einen Impftermin kommen. Laut dem Bericht gilt das Angebot zunächst für Mitarbeiter, die zur zweiten Prioritätengruppe - Menschen mit chronischer Lungenerkrankung oder auch Kontaktpersonen von Schwangeren - zählen.

19:28 Uhr

Mann stirbt bei Unfall auf Autobahn-Rastplatz

Ein Autofahrer ist bei einem Unfall an der Autobahn 1 bei Reinfeld in Schleswig-Holstein ums Leben gekommen. Der 52-Jährige aus Niedersachsen krachte mit seinem Wagen auf der Zufahrt zur Raststätte Trave gegen einen parkenden Lkw. Der Mann konnte nur noch tot dem Wrack geborgen werden. Die A1 musste in Richtung Hamburg zwischenzeitlich gesperrt werden.

18:53 Uhr

Mick Jagger und Dave Grohl überraschen mit Corona-Single

Mick Jagger und Dave Grohl begegnen der Pandemie mit einem energiegeladenen Rocksong. Wie aus dem Nichts veröffentlichten die beiden Musikgrößen die Überraschungssingle "Eazy Sleazy". Worum es darin geht? Um den mittlerweile ganz normalen Corona-Wahnsinn. Sie singen von Zoom-Gesprächen, abgesagten Tourneen, virtuellen Premieren, falschem Applaus in Fußballstadien und zu viel verbrachter Zeit vor den Bildschirmen.

Das Zuhause sei zu einem Gefängnis geworden, meint Jagger in dem Track. Doch der Rolling-Stones-Star blickt zuversichtlich in die Zukunft. Der Song handle vom Ende des Lockdowns und beinhalte "etwas dringend benötigten Optimismus", wie er bei YouTube zu dem Musikvideo schreibt.

Unterdessen schwärmt Grohl von der Zusammenarbeit mit Jagger. Für ihn sei der gemeinsame Track "mehr als ein wahr gewordener Traum. [...] Gerade als ich dachte, das Leben könnte nicht noch verrückter werden..."

18:37 Uhr
Breaking News

Biden will US-Truppen bis 11. September aus Afghanistan abziehen

US-Präsident Joe Biden will nach Angaben aus Regierungskreisen alle US-Truppen aus Afghanistan bis zum 11. September abziehen - dem 20. Jahrestag der Terroranschläge von New York und Washington. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte, der Abzug solle noch vor dem 1. Mai beginnen und spätestens bis zum 11. September abgeschlossen sein. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump hatte die US-Regierung mit den Taliban einen Abzug bis zum 1. Mai vereinbart.

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18:17 Uhr

Regierungssprecher erklärt Merkels Verletzung

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Angela Merkel ist seit Tagen mit einer Schiene am Mittelfinger unterwegs.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Angela Merkel trägt seit Tagen eine weiße Verbandsschiene am linken Mittelfinger. Was ist passiert? "Der Mittelfinger der linken Hand wurde wegen eines Strecksehnenrisses infolge einer unglücklichen Bewegung medizinisch versorgt", erklärte ein Regierungssprecher. Merkel hatte sich bereits vor einigen Tagen an der Hand verletzt.

17:48 Uhr

Biden telefoniert mit Putin und schlägt Treffen vor

Vor dem Hintergrund des russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine hat US-Präsident Joe Biden Kremlchef Wladimir Putin ein Gipfeltreffen vorgeschlagen. Biden habe den Vorschlag über einen Gipfel in einem Drittland in den kommenden Monaten in einem Telefonat mit Putin unterbreitet, teilte das Weiße Haus mit.

 

17:27 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:21 Uhr

Ägypten beschlagnahmt "Ever Given" und fordert 900 Millionen Dollar

Das leidgeplagte Containerschiff "Ever Given" hat weiter Ärger. Für die tagelange Blockade des Suez-Kanals hat Ägypten eine Entschädigung in Höhe von 900 Millionen Dollar (rund 750 Millionen Euro) gefordert - und zur Absicherung das Schiff beschlagnahmt. Das sagte der Chef der Kanalbehörde, Ossama Rabie, der Zeitung "Al-Ahram".

Die "Ever Given" war am 23. März in einen Sandsturm geraten und auf Grund gelaufen. Das 400 Meter lange Schiff steckte danach quer in dem engen Kanal fest, davor und dahinter stauten sich mehr als 400 Schiffe. Ägypten entgingen Einnahmen aus den Kanalgebühren; dazu kamen laut Rabie Unterhaltskosten und Kosten für Arbeiten, um das Schiff freizuschleppen.

Die "Ever Given" gehört dem japanischen Unternehmen Shoei Kisen Kaisha und fährt unter panamaischer Flagge. Der Chef der Kanalbehörde sagte, das Schiff sei solange beschlagnahmt, bis die verlangte Summe bezahlt sei.

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16:54 Uhr

Iran gibt Uran-Anreicherung auf 60 Prozent bekannt

Der Iran hat nach eigenen Angaben mit der Anreicherung von Uran auf 60 Prozent begonnen. Die Ankündigung von Chefunterhändler Abbas Arakchi wurde kurz vor der Wiederaufnahme der Atom-Gespräche in Wien vom staatlichen Sender Press TV verbreitet. Die islamische Republik hatte zuletzt eine Anreicherung auf 20 Prozent angekündigt, für Kernwaffen ist ein Reinheitsgrad von 90 Prozent erforderlich.

Das von den USA unter US-Präsident Donald Trump einseitig gekündigte internationale Atomabkommen schrieb weniger als vier Prozent vor. Unter Joe Biden verhandeln die USA nun über eine Rückkehr zum Abkommen, an dem auch Deutschland beteiligt ist.

15:43 Uhr

Prinz Philips Sarg ist mindestens 30 Jahre alt

Am Samstag, 17. April, nimmt die Welt Abschied von Prinz Philip. Die Trauerfeier für den verstorbenen Ehemann von Queen Elizabeth II. findet in der St. George's Chapel auf dem Gelände von Schloss Windsor statt. Beigesetzt wird der Herzog von Edinburgh allerdings erst, wenn auch die britische Monarchin verstorben ist. Bis dahin wird sein Sarg - ein besonderes Modell - im königlichen Gewölbe auf einer schwarzen Marmorplatte aufgebahrt.

Neu angefertigt wurde der Sarg nach dem Tod des Prinzgemahls nicht. Wie Andrew Leverton, Direktor des königlichen Bestattungsunternehmens Leverton & Sons in London, "The Times" sagte, könne über das exakte Fertigungsdatum keine Auskunft gegeben werden. Der Sarg aus englischer Eiche müsse jedoch mindestens 30 Jahre alt sein. Das Unternehmen habe diesen sowie jenen der Queen im Jahr 1991 von dem Bestattungsunternehmen JH Kenyon übernommen.

"Das ist nicht etwas, das man einfach an einem Tag oder in ein paar Stunden fertigen kann", erklärte Leverton.

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15:13 Uhr

Zweiter Thüringer CDU-Kreisverband für Maaßen-Kandidatur

Die Bundestagschancen für Ex-Verfassungsschutzpräsident Georg Maaßen steigen. Ein zweiter Thüringer CDU-Kreisverband sprach sich jetzt dafür aus, ihn als Direktkandidat für die Bundestagswahl am 26. September in Südthüringen aufzustellen, wie CDU-Generalsekretär Christian Herrgott in Erfurt sagte. Laut Herrgott habe der Kreisvorstand von Hildburghausen am Montagabend für Maaßen votiert. Vorgeschlagen war der wegen seiner Positionen unter anderem in der Migrationspolitik umstrittene Maaßen vom Kreisverband Schmalkalden-Meiningen. Die Nominierungsversammlung mit Delegierten aus insgesamt vier Kreisverbänden - dazu gehören auch Suhl und Sonneberg - sei für den 30. April in Suhl geplant, sagte Herrgott.

14:42 Uhr

Kreta fürchtet Nazi-Aufmarsch zum Jahrestag deutscher Invasion

Zum 80. Jahrestag der Invasion von Nazi-Deutschland auf der griechischen Insel Kreta befürchten die dortigen Behörden im Mai einen Aufmarsch von Rechtsextremisten. Eine Organisation namens European Paratroopers Association (deutsch: Europäischer Fallschirmjägerverbund) hat zu einer Aktion namens "Kreta Memorial" aufgerufen.

Die Organisation, die eine italienische Adresse angibt, nahm die Einladung später von ihrer Website. Das Plakat, das griechische Medien weiterhin zeigen, ist jedoch eindeutig: "Es ist genau 80 Jahre her, dass die Elitetruppen des Dritten Reichs (über Kreta) absprangen und die Insel eroberten. Wir werden ihren Heldenmut nie vergessen", heißt es darauf.

Vom 17. bis zum 23. Mai solle vor Ort den gefallenen Fallschirmspringern Ehre erwiesen werden. Griechischen Medien zufolge bietet die Organisation Reisen für 365 Euro an, Besuche an Landungsorten deutscher Fallschirmjäger inklusive.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel verabschiedet sich in den Feierabend, ich übernehme ab sofort den "Tag" und bin bis zum späten Abend für Sie da. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:08 Uhr

Reisender will auf Trittbrett von IC mitfahren - Notbremsung

Er wollte nach eigener Aussage seinen Zug nicht verpassen: Ein 30-Jähriger sprang im Kölner Hauptbahnhof daher kurzentschlossen auf das Trittbrett eines Intercity-Zuges in Richtung Frankfurt. Zu seinem Glück bemerkte eine Mitarbeiterin der Bahn den außen am Zug klammernden Mann - und leitete eine Notbremsung ein, berichtete eine Sprecherin der Bundespolizei. Er sei während des 40-minütigen Halts in Köln ausgestiegen, um eine Zigarette zu rauchen, erklärte der Reisende der Bundespolizei sein seltsames Verhalten. Dabei habe er die Weiterfahrt verpasst und sei kurzerhand aufgesprungen, als sich die Türen nicht mehr öffnen ließen.

13:54 Uhr

Fliegenart nach Covid-19-Erreger benannt

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Da wird sich das Coronavirus aber ärgern: Diese Fliege ist nach ihm benannt worden.

(Foto: dpa)

Forscher haben eine im Kosovo neu entdeckte Fliegenart nach dem Coronavirus benannt. Potamophylax coronavirus wurde bereits vor einigen Jahren in einem Nationalpark des Landes entdeckt. Wissenschaftlich beschrieben haben die Forscher die Köcherfliegen-Art aber erst während der Pandemie-bedingten Quarantäne, berichten sie im Fachmagazin "Biodiversity Data Journal". Der Name erinnert an die schwere Zeit, soll aber auch auf eine andere Pandemie aufmerksam machen: die Verschmutzung und Zerstörung wertvoller Süßwasser-Lebensräume im Kosovo.

13:33 Uhr

Präsident wandelt unter Helmen gefallener Gegner

Geschmacklose Show: Fünf Monate nach Ende des zweiten Karabach-Kriegs hat der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev eine Ausstellung in Baku über den Konflikt besucht, wie der Journalist Neil Hauer auf Twitter berichtet. Ausgestellt werden demnach unter anderem Helme gefallener armenischer Soldaten. Zudem werden Figuren armenischer Soldaten mit comic-haften Gesichtsausdrücken in Baracken gezeigt. In dem Krieg vom 27. September bis 9. November hatte sich Aserbaidschan weite Teile des Anfang der 1990er Jahre verlorenen Gebiets zurückgeholt. Mehr als 6000 Menschen starben bei den Kämpfen.

13:14 Uhr

Absurder Warnhinweis auf Kinder-Masken - Zoll stoppt Lieferung

Diese Lieferung von 966.000 FFP2-Masken und 864.000 Einweghandschuhen schaffte es nicht durch den deutschen Zoll: Bei der Überprüfung durch Beamte des Zollamts Albstadt in Baden-Württemberg fiel auf, dass die Schutzausrüstung erhebliche Mängel hat, sagte ein Sprecher. Unter anderem waren die CE-Kennzeichen ungültig und Warnhinweise fehlten. Auf den Verpackungen der Masken für Kinder stand der Hinweis: "Nicht empfohlen für Kinder!" Die Ware war in drei Sprinter-Transportern und einem Lastwagen aus der Türkei eingeführt worden. Dorthin wurden sie auch zurückgeschickt.

12:40 Uhr

NATO sichert Ukraine Unterstützung gegen Russland zu

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine die Unterstützung des Militärbündnisses gegenüber Russland zugesichert. "Die NATO steht an der Seite der Ukraine", sagte Stoltenberg nach einem Treffen mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba. Die Regierung in Moskau rief er auf, Provokationen wie Truppenmobilisierungen an der ukrainischen Grenze "sofort" einzustellen. Russland warf der NATO und den USA derweil vor, die Ukraine bewusst in ein "Pulverfass" zu verwandeln, indem sie Militärgüter dorthin lieferten.

12:19 Uhr

Kehrtwende - USA stocken Truppen in Deutschland auf

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Es weht ein neuer Wind aus Washington: US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bei dem Treffen mit seiner deutschen Amtskollegin Annegret Kramp-Karrenbauer.

(Foto: REUTERS)

Neuer US-Präsident, neue politische Großwetterlage: Die USA rücken von einem Abzug ihrer Truppen in Deutschland ab und wollen diese vielmehr um 500 Soldaten aufstocken. Das kündigte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin nach einem Treffen mit seiner Amtskollegin Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin an. Die Soldaten sollen im Raum Wiesbaden stationiert werden. "Diese Truppen werden die Abschreckung und Verteidigung in Europa stärken", sagte Austin. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Sommer kurz vor seiner Abwahl den Abzug von 12.000 der rund 35.000 US-Soldaten in Deutschland als Strafaktion für die aus seiner Sicht mangelnden deutschen Militärausgaben angekündigt.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:41 Uhr

Vierjähriger ertrank im Fluss - Mutter vor Gericht

Nach dem Tod ihres vierjährigen Sohnes steht eine Mutter seit heute wegen mutmaßlichen Totschlags im niedersächsischen Verden vor Gericht. Sie soll im November 2020 das Kind in Rotenburg absichtlich von einer Brücke in die Wümme geworfen haben. Der Junge ertrank im Fluss. Die 40-Jährige habe befürchtet, das Sorgerecht zu verlieren, nannte die Staatsanwaltschaft als mögliches Motiv. Wenige Stunden vor der Tat hatte die Mutter ihr Kind aus dem Rotenburger Krankenhaus mitgenommen, wo es wegen schwerer Brandwunden behandelt wurde. Die Angeklagte soll den Jungen beim Waschen mit heißem Wasser verbrüht haben. Die Frau wurde nach dem Tod des Kindes in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

11:08 Uhr

Weltweit erste Kamel-Ampel nimmt Betrieb auf

Im Norden Chinas ist die weltweit erste Ampel für Kamele eingeweiht worden, berichtet das chinesische Nachrichtenportal ECNS. Die Ampel wurde am Sonntag in einem bei Touristen beliebten Gebiet in der Nähe der Stadt Dunhuang in der Provinz Gansu in Betrieb genommen. Mit der Ampel sollen Besucher vor Kamelkollisionen bewahrt werden.

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Wenn die Ampel auf Grün schaltet, können Kamele die Straße überqueren. Steht sie auf Rot, dürfen Touristen durch.

(Foto: imago images/VCG)

10:31 Uhr

Zwei Festnahmen nach Schüssen auf 17-Jährigen in Bremen

Im Fall eines auf offener Straße in Bremen niedergeschossenen 17-Jährigen haben die Ermittler zwei Verdächtige gefasst. Die Männer im Alter von 17 und 32 Jahren sollen an der Tat beteiligt gewesen sein, teilte die Polizei mit, nannte jedoch keine weiteren Details. Der 17-Jährige war vor etwa einen Monat durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei verbesserte sich sein Zustand inzwischen. Die Festnahme der Verdächtigen erfolgte demnach bereits vor fast zwei Wochen durch Spezialkräfte in Bremen. Die beiden Verdächtigen befanden sich in Haft.

10:19 Uhr
Breaking News

Regierung bringt Bundes-Notbremse auf den Weg

Das Bundeskabinett hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen.

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09:55 Uhr

Corona-Anleitung von Dr. Kasperl sorgt für Wirbel

Kennen Sie das Video aus den 1950er-Jahren, in dem eine Schildkröte Kindern in den USA erklärte, wie sie sich bei einem nuklearen Angriff verhalten sollen? An das berühmte "Duck and Cover" musste ich denken, als ich die Anleitung der Augsburger Puppenkiste für den Corona-Selbsttest für Kinder entdeckte: Per Videoschalte erklärt Doktor Kasperl darin Erwin dem Erdmännchen, wie ein Corona-Selbsttest funktioniert. Erwin trägt dabei natürlich Maske. Das Video erregt im Internet offenbar die Gemüter und ruft unterschiedliche Reaktionen hervor - bei Twitter trendet es mittlerweile unter #AugsburgerPuppenkiste.

09:30 Uhr

Diebstahl in Solarpark - Schaden von über 200.000 Euro

Erneuerbare Energien sollen ja die Zukunft sein. Ob das auch die Motivation von Dieben war, als sie in Thüringen Teile einer Solaranlage im Wert von 128.000 Euro stahlen? Unklar. Laut Polizei hatten es die Täter auf Wechselrichter abgesehen, von denen sie 33 Stück mitnahmen. Dabei sei auch ein Sachschaden in Höhe von etwa 84.000 Euro entstanden. Die Demontage der schweren Teile müsse viel Zeit in Anspruch genommen haben - die Polizei geht deshalb von einer größeren Gruppe an Dieben aus.

08:50 Uhr

"Längstes Kaninchen der Welt" in Großbritannien gestohlen

Das angeblich "längste Kaninchen der Welt" ist in Großbritannien aus dem Garten seiner Eigentümerin gestohlen worden. Das Tier namens Darius misst laut "Guinness-Buch der Rekorde" 129 Zentimeter und hat den Titel seit 2010 inne. Besitzerin Annette Edwards sprach von einem "sehr traurigen Tag", wie die Nachrichtenagentur PA in der Nacht meldete. Sie rief die Täter via Twitter auf, das Tier zurückzubringen und lobte 1000 Pfund (etwa 1156 Euro) Belohnung für die Rückgabe aus. Darius sei zu alt, um als Zuchtkaninchen genutzt zu werden. Das Tier sei vermutlich in der Nacht auf Sonntag geklaut worden, teilte die Polizei mit.

08:43 Uhr

Showdown in K-Frage? Laschet und Söder treffen aufeinander

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Seit gestern kämpfen Armin Laschet (l.i) und Markus Söder ganz offen um die Kanzlerkandidatur für die Union.

(Foto: dpa)

Heute könnte es zu einer Art Showdown in der K-Frage der Union kommen. CDU-Chef Armin Laschet und der CSU-Vorsitzende Markus Söder werden bei der heutigen Sitzung der Unionsfraktion in Berlin aufeinandertreffen, wie ntv erfuhr. CDU-Chef Laschet wollte das Treffen ursprünglich nicht besuchen und hatte darauf verwiesen, dass sich die Abgeordneten mit dringenden Sachfragen beschäftigen müssen - schließlich soll in dieser Woche auch noch das geänderte Infektionsschutzgesetz auf den Weg gebracht werden.

Doch dann kündigte sein Kontrahent Söder am Montagnachmittag an, die Sitzung der Abgeordneten zu besuchen, er wolle in die Fraktion "hineinhorchen". 245 Abgeordnete umfasst die Unionsfraktion, etwa ein Fünftel kommt von der CSU und steht geschlossen hinter Söder. Eine Abstimmung über die Kandidatenfrage sei bislang nicht geplant, heißt es. Wenn, dann finde sie auf Söders Wunsch hin statt.

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08:31 Uhr

Menschen verschwunden - 30 Soldaten in Mexiko in Haft

Dreißig Angehörige der mexikanischen Marine sind im Zusammenhang mit dem Verschwinden mehrerer Menschen im Bundesstaat Tamaulipas im Jahr 2014 festgenommen worden. Örtlichen Medien zufolge stehen die Festnahmen in Zusammenhang mit dem Verschwinden von mindestens 25 Menschen in Nuevo Laredo nach einem Einsatz einer Spezialeinheit gegen das organisierte Verbrechen. Im mexikanische Bundesstaat Tamaulipas werden mit am meisten Menschen vermisst. Für die meisten Fälle werden Drogenkartelle verantwortlich gemacht, doch auch Sicherheitsbehörden sind bereits beschuldigt worden.

08:06 Uhr

"Kimye"-Aus - Kanye West äußert sich zu Sorgerecht

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Im Februar hatte Reality-Star Kim Kardashian die Scheidung beim Superior Court in Los Angeles eingereicht - mit den gleichen Forderungen wie jetzt Kanye West.

(Foto: imago images/PA Images)

Das Celebrity-Traumpaar "Kimye" ist Geschichte - jetzt wird die Zeit danach geregelt. Doch bisher geht es zwischen US-Rapper Kanye West und Noch-Ehefrau Kim Kardashian offenbar recht gesittet und friedvoll zu: So will der 43-Jährige den Forderungen der drei Jahre Jüngeren entsprechen und sich Berichten zufolge das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder teilen. Das berichteten die US-Magazine "People" und "TMZ.com" unter Berufung auf ein Anwaltsschreiben. Kardashian und West haben vier Kinder: Die älteste Tochter North ist sieben Jahre alt, gefolgt von Sohn Saint (fünf), Tochter Chicago (drei) und Sohn Psalm, der im Mai zwei wird.

07:50 Uhr

Auto in Essen mit Baseballschlägern attackiert

Mehrere Vermummte haben in Essen ein Auto mit Waffen attackiert und dabei einen 28-Jährigen verletzt. Die Täter schlugen laut Polizei am Montagabend auf den Wagen ein. Dabei wurden Baseballschläger eingesetzt und es fielen auch Schüsse, wie der Journalist Frank Schneider auf Twitter schreibt. Anschließend flohen die Angreifer mit einem Auto auf die Autobahn 40, wo sie jedoch bei Dortmund von der Polizei gestoppt werden konnten. Ein 56-Jähriger wurde festgenommen, weitere Täter werden noch gesucht. Weitere Details und Hintergründe sind bisher nicht bekannt.

07:24 Uhr

Psychologin verrät simplen Trick gegen Corona-Blues

Was tun gegen den Corona-Blues? Die Sozialpsychologin Gillian M. Sandstrom hat einen Rat: öfter mal mit Fremden plaudern. "Menschen kommt es allgemein zugute, wenn sie mit vielen Leuten, auch weniger guten Bekannten, sprechen", sagt die Wissenschaftlerin, die für die Erforschung flüchtiger Bekanntschaften renommiert ist. Da in der Pandemie vieles geschlossen sei und Orte für kleine leichte Gespräche fehlten, müsse man stärkende Plaudereien gezielter suchen - natürlich mit Maske und möglichst mit Abstand. Sandstrom rät, jeden Tag mit Leuten eine freundliche kurze Unterhaltung zu beginnen - egal, ob Smalltalk im Supermarkt oder Bus. "Das bringt so viel Freude."

07:04 Uhr

Das wird heute wichtig

Die Sonne geht über einem Deutschland auf, das immer noch nicht so recht weiß, wie es mit dem Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter geht. Doch das könnte sich heute ändern: Das Bundeskabinett will bundesweit einheitliche Einschränkungen beschließen, um die immer stärkere dritte Welle in Deutschland zu brechen. Dazu soll das Infektionsschutzgesetz geändert werden. Außerdem wird heute das noch wichtig:

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    Der 67-jährige Lloyd Austin ist der erste afroamerikanische Verteidigungsminister der US-Geschichte.

    (Foto: imago images/UPI Photo)

    Mit US-Verteidigungsminister Lloyd Austin besucht erstmals ein Minister der Regierung von US-Präsident Joe Biden Deutschland.
  • Inmitten der Bemühungen um eine Rettung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran besucht Russlands Außenminister Sergej Lawrow Teheran.
  • Zwölf mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsterroristischen Vereinigung "Gruppe S." müssen sich in Stuttgart vor Gericht verantworten. Sie sollen laut Bundesanwaltschaft Anschläge auf Moscheen geplant haben.
  • Für einen Großteil der etwa 1,9 Milliarden Muslime weltweit beginnt der Fastenmonat Ramadan.

Und Fußball gespielt wird heute auch noch:

  • Die deutschen Fußball-Frauen wollen in Wiesbaden (16 Uhr/ZDF und im Liveticker bei ntv.de) im Länderspiel gegen Norwegen ihre starke Vorstellung beim 5:2 über Australien bestätigen.
  • Der FC Bayern München plant in der Champions League bei Paris Saint-Germain (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) ein großes Fußball-Comeback nach dem 2:3 im Viertelfinal-Hinspiel.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag. Mein Name ist Kai Stoppel.

06:50 Uhr

Gericht kassiert Teile von Bolsonaros Waffendekreten

Brasilien ist eines der gewalttätigsten Länder der Welt. Doch Präsident Jair Bolsonaro hatte einen Plan, was man dagegen tun kann: mehr Waffen für die Bevölkerung. So hatte er im Februar vier Dekrete erlassen, die den Erwerb, die Registrierung und das Tragen von Waffen in Brasilien weiter lockern. Doch eine Richterin am Obersten Gerichtshof hat Teile der von Bolsonaro erlassenen Dekrete außer Kraft gesetzt. Sie erklärte etwa die Erhöhung der Zahl der Schusswaffen, die ein Bürger kaufen kann, von vier auf sechs für ungültig, wie die brasilianische Zeitung "Folha de S. Paulo" berichtete.

06:31 Uhr

Radioaktives Wasser aus Fukushima soll ins Meer

Wohin mit dem im havarierten Atomkraftwerk Fukushima angesammelten radioaktiven Wasser? Die Regierung von Ministerpräsident Yoshihide Suga hat nun entschieden: Es soll ins Meer geleitet werden. Und das trotz des örtlichen Widerstands und der Bedenken von Nachbarländern. Die Entscheidung kommt gut zehn Jahre nach der schlimmsten Atomkatastrophe des Landes. Als Grund wurde Platzmangel für die Behälter mit dem radioaktiven Wasser auf dem Gelände der Atomruine genannt.

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Mehr als 1,2 Millionen Tonnen Wasser in mehr als 1000 riesigen Tanks sind auf dem Gelände der Atomruine Fukushima Daiichi auf der Hauptinsel Honshu gelagert.

(Foto: imago images/Kyodo News)

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06:15 Uhr

Oscar-Akademie gibt Starbesetzung für Show bekannt

Knapp zwei Wochen vor der Oscar-Gala hat die Film-Akademie in Los Angeles eine "Starbesetzung" für die Trophäenshow bekannt gegeben. Unter anderem sollen die Oscar-Preisträger Renée Zellweger, Joaquin Phoenix, Brad Pitt und Laura Dern mitwirken, teilten die Show-Produzenten mit. Alle vier waren im vorigen Jahr Oscar-Sieger. Als weitere Stars wurden Halle Berry, Reese Witherspoon, Angela Bassett, Don Cheadle, Bryan Cranston, Harrison Ford, Regina King, Marlee Matlin, Rita Moreno, Zendaya und "Parasite"-Regisseur Bong Joon Ho genannt.

Die Show am 25. April soll im traditionellen Dolby Theatre in Hollywood und erstmals auch auf dem Bahnhofsgebäude Los Angeles Union Station ablaufen. Wegen Corona-Auflagen und damit verbundenen Reiseschwierigkeiten sind auch internationale Standorte vorgesehen, von denen die Preisanwärter zugeschaltet werden können.

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