Dienstag, 13. August 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 13. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Dienstag, dieser 13. des Monats, geht zu Ende. Bundeskanzlerin Merkel ist zurück aus der Sommerpause und war in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Die Fragen, denen Sie sich in einem Leserforum stellen musste, waren sehr vielfältig - und reichten vom Lieblingstier bis zur Flüchtlingskrise. Schön, dass die Kanzlerin erholt aus dem Urlaub zurück ist.

Und das waren die Themen des Tages:

Haben Sie sich eigentlich schon unsere Bildergalerie mit den besten Hundefotos aus diesem Jahr angesehen? Bild 22 gefällt mir persönlich sehr, auch wenn das 13. Bild sofort ein sentimentales "Awww..." ausgelöst hat. Nun gut. Ich hoffe Sie fühlten sich heute stets umfangreich informiert und freue mich, wenn Sie morgen wieder im "Tag" dabei sind.

22:11 Uhr

Frauen protestieren gegen Umweltpolitik Brasiliens

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Viele Frauen zogen in traditioneller Tracht durch das Regierungsviertel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zahlreiche indigene Frauen haben in der brasilianischen Hauptstadt gegen die Umweltpolitik des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro und den Verlust ihrer traditionellen Siedlungsgebiete protestiert. "Bolsonaro hat angekündigt, keinen Zentimeter mehr an Schutzgebieten auszuweisen. Damit hat er den indigenen Völkern den Krieg erklärt", sagte Sonia Guajajara vom indigenen Dachverband APIB im Parlament in Brasília. Bolsonaro will vor allem das Amazonasgebiet stärker wirtschaftlich nutzen und weitere Rodungen zulassen. Wegen der herausragenden Bedeutung des Regenwalds für den globalen Klimaschutz war die brasilianische Regierung dafür zuletzt in die Kritik geraten.

21:45 Uhr

Nach Unfall: Mann fährt durch Rettungsgasse

Immer wieder ist das Verhalten der Deutschen bei einem Verkehrsunfall in der Kritik. Manche gaffen und drehen noch ein kleines Video, andere bilden keine Rettungsgasse. Ein 36-Jähriger setzt dem nun noch eine Krone auf: Nach einem schweren Unfall ist er bei Frechen auf der Autobahn 4 mit seinem Wagen durch die Rettungsgasse bis zum Unglücksort gefahren.

  • Dort wurde der 36-Jährige von der Polizei gestoppt, wie die Beamten mitteilten.
  • Den Mietwagenfahrer erwarte nun ein Bußgeldverfahren.
  • Bei dem Unfall war der Wagen der Familie mit dem Vater am Steuer gegen einen Lkw gefahren, der laut Zeugen zuvor die Spur gewechselt hatte.
  • Das Auto mit der Mutter, der 18-jährigen Tochter und dem elfjährigen Sohn überschlug sich und blieb auf dem  Dach liegen. Die vier Familienmitglieder wurden schwer verletzt.
21:20 Uhr

US-Justiz zieht Konsequenzen aus Epsteins Tod

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Justizminister Barr muss die Arbeit seiner Behörde in Frage stellen.

(Foto: AP)

Das US-Justizministerium zieht aus dem Tod des US-Unternehmers Jeffrey Epstein in einer New Yorker Gefängniszelle Konsequenzen. Der Direktor der Haftanstalt werde auf Veranlassung von Minister William Barr während der laufenden Untersuchungen versetzt. Zudem wurden die beiden Wachen, die mit der Aufsicht Epsteins in dessen Todesnacht betraut waren, beurlaubt, teilte eine Sprecherin des Ministeriums mit. Justizminister Barr hatte "schwere Unregelmäßigkeiten" in der Haftanstalt beklagt und eine gründliche Untersuchung des Falles angekündigt. Die Staatsanwaltschaft in New York warf Epstein vor, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Der Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hieß es in der Anklageschrift.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

20:52 Uhr

Archäologen machen sensationellen Fund

Archäologen, die auf dem Mount Zion in Jerusalem derzeit eine große Ausgrabung vornehmen, haben Beweise für die babylonische Eroberung der Stadt gefunden und scheinen einen biblischen Bericht über ihre Zerstörung zu bestätigen. Das berichtet "CNN".

  • Wissenschaftler der University of North Carolina in Charlotte entdeckten unter den Funden, Ascheablagerungen, Pfeilspitzen und Bruchstücke von Töpfen und Lampen.
  • Die überraschendste Entdeckung war ein Schmuckstück, das wie eine Quaste oder ein Ohrring mit einem glockenförmigen oberen Abschnitt aussah, sagten die Forscher.
  • Shimon Gibson, Co-Direktor des archäologischen Projekts Mount Zion der Universität, sagte CNN, dass die Bergung des seltenen Schmuckstücks das erste Mal sei, dass Archäologen Zeichen der "Eliten" entdeckt haben, die biblische Beschreibungen des Reichtums Jerusalems vor der Eroberung in den Jahren 587-586 v. Chr. zu bestätigen scheinen.
  • Gibson sagte, dass Schmuck ein seltener Fund an Konfliktorten wie diesem sei, da Krieger ihn normalerweise plündern und einschmelzen würden. Es ist ein "klares Zeichen für den Reichtum der Einwohner der Stadt zum Zeitpunkt der Belagerung", sagte er.
20:28 Uhr

Zum Jubiläum: "Friends" kommt ins Kino

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(Foto: imago images / Cinema Publishers Collection)

Für diese Meldung muss ich wohl etwas gestehen: Ich liebe "Friends". Die Geschichte um sechs Freunde in New York gehört seit Jahren, ach was sag ich, seit Jahrzehnten zu meinen Lieblingsserien. Ich weiß nicht, wie oft ich mir schon alle zehn Staffeln angesehen habe. Verrückt, ich weiß. Nun gibt es aber für ähnliche Hardcore-Fans wie mich eine tolle Nachricht: In 1000 ausgewählten Kinos werden zum 25. Jubiläum zwölf ausgewählte Folgen gezeigt. Zusätzlich sollen den Zuschauern exklusive Interviews und bisher noch nie gesehene Aufnahmen vorgeführt werden. "Es ist erstaunlich, welchen Einfluss die Serie auch 25 Jahre nach der Ausstrahlung ihrer ersten Folge noch hat", zitieren US-Medien Lisa Gregorian, Marketingchefin der Warner Bros. Television Group.  Schade nur, dass die amerikanische Produktionsfirma nicht bedacht hat, dass es auch in Deutschland große Fans gibt. Da wird wohl ein kurzer Besuch in den USA fällig...

20:04 Uhr

Deutsche Wohnen will 3000 Wohnungen verkaufen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen verdient trotz der Debatte um mehr Schutz für Mieter noch immer gut mit seinen Wohnungen. Mehr als 70.000 Menschen unterschrieben zudem für eine Initiative, nach der Vermieter mit mehr als 3000 Wohnungen enteignet werden sollen. Der Senat prüft noch, ob das angestrebte Volksbegehren zugelassen werden kann, wie ein Sprecher der Innenverwaltung sagte. Nun kündigt das Unternehmen an, genau 3000 Wohnungen in Berlin verkaufen zu wollen. Zudem würden 6500 Wohnungen in Norddeutschland zur Disposition stehen, berichtet die "Berliner Morgenpost". Vorstandschef Michael Zahn habe erklärt, es habe nichts mit dem geplanten Mietendeckel zu tun. "Wir sehen im Markt eine Menge billiges Geld und eine steigende Nachfrage“, so Zahn. Ein möglicher Käufer für die 3000 Wohnungen sei demnach die Stadt Berlin, wie Daniel Buchholz, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, bestätigte. 

Mehr erfahren Sie hier.

19:42 Uhr

Elch spaziert durch Brandenburg

Bei Prenzlau in der Uckermark ist wieder ein Elch gesichtet worden. Gemütlich spazierte das Tier über eine Wiese an einer Bundesstraße. Dabei wurde er von einem aufmerksamen Autofahrer gefilmt. Wie der "Nordkurier" berichtet, hatten erst in der vergangenen Woche Mitarbeiter des Naturparks Unteres Odertal einen Elch gesehen. Der Lebensraum der Elche erstreckt sich über Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika. Die Tiere haben zumeist eine maximale Schulterhöhe von 2,30 Metern und werden bis zu 400 Kilogramm schwer.

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19:18 Uhr

Rechtsstreit um Lou Begas "Mambo No. 5" läuft

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Erinnern Sie sich noch an diesen tollen Song aus den 90ern? Mit "Mambo No. 5" wurde Lou Bega vor 20 Jahren schlagartig berühmt. Nun wird er allerdings genau für diesen Hit zur Kasse gebeten. Der 44-jährige Popsänger wurde von dem Musiker Goar Biesenkamp vor dem Landgericht München I auf 13.600 Euro verklagt. "Ich habe daran mitgeschrieben, mir stehen vertraglich alle halbe Jahr Beteiligungserlöse zu", sagte Biesenkamp. "Ich laufe seit Jahren immer wieder meinem Geld hinterher." Nun soll in einem Mediationsverfahren am Landgericht geklärt werden, wer an dem Song sowie einem weiteren Titel noch wie viel verdient.

18:51 Uhr

Londoner Uni verbannt Rindfleisch vom Speiseplan

Studenten der Londoner Universität Goldsmiths werden auf dem Campus künftig auf Gerichte wie Burger, Steak und Chili verzichten müssen. Wie Goldsmiths neue Direktorin Frances Corner mitteilte, wird im Kampf gegen die Erderwärmung ab dem nächsten Monat Rindfleisch aus allen Lokalen und Geschäften des Colleges verbannt. "Einen Klimanotstand auszurufen, kann nicht nur leeres Gerede sein", begründete Corner den Schritt. "Obwohl ich gerade erst in Goldsmiths angekommen bin, ist es sofort offensichtlich, dass unsere Mitarbeiter und Studenten leidenschaftlich an der Zukunft unserer Umwelt interessiert sind und dass sie entschlossen sind, zu helfen", sagte die Universitätsprofessorin. Goldsmiths will bis zum Jahr 2025 klimaneutral sein.

18:25 Uhr

Neues Tattoo von Drake erzürnt Beatles-Fans

Rapper Drake hat schon oft kontroverse Dinge getan. Nun postet er bei Instagram sein neues Tattoo und zeigt damit mal wieder: Sein größter Fan ist er immer noch selbst.

  • Das Bild zeigt George Harrison, Paul McCartney, Ringo Starr und John Lennon, wie sie den Zebrastreifen vor den Abbey Road Studios in London überqueren.
  • Drake ließ sich eine abgewandelte Version des Covers tätowieren. Beatles-Fans empfinden diesen Zusatz offenbar als Affront.
  • Bereits im Februar 2019 rappte er auf dem Track "Going Bad": "Ich habe mehr Hits als die Beatles." Allerdings hat Drake mit dieser Aussage recht.
  • Mit seinem Erfolgsalbum "Scorpion" knackte er 2018 den Rekord der Beatles. Sieben seiner Songs schafften es gleichzeitig in die Top Ten der US-Charts, die Beatles brachten es 1964 auf fünf Lieder.
  • Der feine Unterschied: Die Beatles schafften 1964 überhaupt erst den internationalen Durchbruch. Damals brauchte es Jahre, bis selbst eine vielversprechende Band einen Song aufnehmen konnte und dieser im Radio gespielt wurde.
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18:04 Uhr

Diese Tiere mag Kanzlerin Merkel am liebsten

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Merkel findet Kraniche "wunderschön".

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Die Ostsee-Zeitung hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Leserforum veranstaltet, bei dem die CDU-Politikerin Fragen der Leser beantworten sollte. Es war ihr erstes Interview nach der Sommerpause. Dabei hat sie eigenwillige Vorlieben für bestimmte Tiere erkennen lassen. "Ich finde Erdkröten haben etwas sehr Interessantes oder Fledermäuse", sagte die Kanzlerin in Stralsund auf die Frage eines Bürgers nach ihren Lieblingstieren. Kraniche halte sie für "wunderschöne Vögel". Zudem freue sie sich, wenn sie daheim in der Uckermark Hasen und Rehe auf freier Wildbahn beobachten könne. "Ich mag Tiere", resümierte die Kanzlerin.

Mehr Hintergründe zum Leser-Forum mit Bundeskanzlerin Merkel finden Sie hier.

17:44 Uhr

Gewalt am Hongkonger Flughafen nimmt zu

Der Flughafen in Hongkong ist aufgrund von anhaltenden Demonstrationen stillgelegt. Nun hat die Polizei begonnen, ihn zu räumen. Dabei kommt es zunehmend zu gewalttätigen Ausschreitungen, sowohl von der Polizei als auch durch Demonstranten.

  • Die Aktivisten blockieren die Abfertigungsschalter.
  • Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray ein.
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    Seit zwei Tagen ist der Flughafen in Hongkong stillgelegt.

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • "Die Drohgebärden der Polizei zeigen keine Wirkung", erklärte n-tv-Reporter Mathias Bölinger in Peking. Je länger es dauere, desto höher werde die Gewaltbereitschaft. Demonstranten hätten Steine auf Polizisten geworfen.
  • Einige Demonstranten versuchten, einem Polizeifahrzeug die Zufahrt zum Flughafen zu versperren, dabei kam es zu Rangeleien.
  • Auch Bundesaußenminister Heiko Maas ist besorgt über die angespannte Lage in Hongkong: "Die Dinge eskalieren immer mehr. Deswegen kann man nur appellieren, dass sich alle Seiten zurücknehmen."
  • Seit mehr als zwei Monaten kommt es immer wieder zu massiven Protesten, die regelmäßig mit Ausschreitungen enden. Auslöser der Demonstrationen war ein - inzwischen auf Eis gelegter - Gesetzentwurf der Regierung zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China. Die Proteste entwickelten sich zu einer breiteren Bewegung.

Mehr dazu lesen Sie hier.

17:16 Uhr

Bekannter des Dayton-Schützen festgenommen

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Dem jungen Mann wird vorgeworfen, beim Kauf einer für sich selbst erworbenen Pistole seinen Drogenkonsum absichtlich verschwiegen zu haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mehr als eine Woche nach dem Schusswaffenangriff in Dayton mit neun Toten hat die US-Polizei einen Mann festgenommen, der Waffenteile für den Todesschützen besorgt haben soll. Dem 24-Jährigen werde vorgeworfen, gegen das Waffenrecht verstoßen zu haben, teilte der US-Bundesanwalt Benjamin Glassman mit. Der Mann, der mit dem mutmaßlichen Angreifer von Dayton befreundet sein soll, werde jedoch nicht beschuldigt, direkt an der Bluttat beteiligt gewesen zu sein.

Der Freund gab nach Angaben der Ermittler zu, Waffenteile für den mutmaßlichen Todesschützen erworben zu haben. Demnach hatte er ein Gewehrteil, ein Magazin mit Munition und kugelsichere Kleidung gekauft und in seiner Wohnung gelagert. Sie wurden dann nach Angaben der Bundespolizei FBI vor etwa sechs bis acht Wochen von dem Dayton-Täter abgeholt.

16:34 Uhr

Gewissheit nach Leichenfund: Vermisste Nora ist tot

Die seit mehr als einer Woche im Dschungel von Malaysia vermisste Nora ist tot. Das bestätigten laut "BBC" die Eltern der 15-Jährigen. Die Jugendliche aus London hatte mit ihren Eltern in einem Öko-Resort im bergigen Hinterland der Hauptstadt Kuala Lumpur Urlaub machen wollen. Schon kurz nach der Ankunft verschwand sie aus ihrem Zimmer. Nora war nach Angaben der Eltern geistig etwas zurückgeblieben und hatte auch Schwierigkeiten beim Laufen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

16:19 Uhr

Razzia bei Ex-Vizekanzler Strache

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Heinz-Christian Strache

(Foto: picture alliance/dpa)

Gegen Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache wird wegen einer Korruptionsaffäre ermittelt. Die österreichische Staatsanwaltschaft hat mehreren Medien zufolge das Haus des Politikers durchsucht. Bei den Ermittlungen gehe es um die Ernennung eines hochrangigen Vertreters von Straches rechtspopulistischer FPÖ in den Vorstand des Glücksspielunternehmens Casinos Austria. Im Gegenzug für die Ernennung sei dem Unternehmen Entgegenkommen bei etwaigen Gesetzesänderungen im Glücksspiel-Bereich signalisiert worden. Strache äußerte sich zu den Vorwürfen bislang nicht. Auch Razzien in anderen Wohnungen fanden statt. In welchen genau teilte die Staatsanwaltschaft allerdings nicht mit.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

15:58 Uhr

Über 200 Menschen sterben durch Monsun

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Menschen ertrinken etwa in überfluteten Gebieten, werden von Wassermassen mitgerissen oder unter Trümmern einstürzender Gebäude begraben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei den schweren Monsun-Unwettern im Süden und Westen Indiens sind in den vergangenen Tagen mindestens 215 Menschen ums Leben gekommen.

  • Allein 84 Menschen starben im Bundesstaat Kerala, wie die lokale Katastrophenschutzbehörde mitteilte.
  • Immer wieder lösen die Regenmaßen Schlammlawinen aus. Die meisten Bewohner seien unter den Schlammmassen begraben worden.
  • In den vier besonders vom Monsun betroffenen Bundesstaaten Kerala, Karnataka, Maharashtra und Gujarat mussten in den vergangenen Tagen mehrere Hunderttausend Menschen vor den Fluten fliehen, viele verloren ihre Häuser.
15:36 Uhr

Falsche Polizistin arbeitet jahrelang in Berlin

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Die Frau besorgte sich eine Uniform, die täuschend echt aussah.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es ist wirklich eine kuriose Geschichte: In Berlin arbeitete offenbar jahrelang eine Polizistin, die eigentlich gar keine war. Laut einem Bericht der "Berliner Zeitung" nahm die Frau an Einsätzen teil und ging auch auf Streife. Sie war schon mehrfach aufgefallen und ist auch schon in der Vergangenheit verurteilt worden. Nun wurde die 22-Jährige festgenommen. Wegen Amtsanmaßung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Drogenbesitz wird gegen sie ermittelt. Zuletzt kündigte die Frau in Medien an, sie werde künftig nicht mehr als falsche Polizistin durch Berlin laufen oder fahren.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

15:14 Uhr

Berlin erinnert an die Mauertoten zum Jahrestag

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Zu dem Gedenken waren auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sowie Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau gekommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Heute vor 58 Jahren hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht mit dem Bau der Mauer begonnen. Mehr als 28 Jahre war Deutschland durch die 155 Kilometer lange Mauer geteilt.

  • In der zentralen Mauer-Gedenkstätte in Berlin ist nun an die Opfer der deutschen Teilung erinnert worden.
  • Bei einer Andacht wurde in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen eine Kerze für alle Mauertoten entzündet.
  • Nach Erkenntnissen der "Stiftung Berliner Mauer" gab es mindestens 140 Tote, darunter 101 DDR-Flüchtlinge.
  • Im Schloss Bellevue betonte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dieses "Schandmal aus Beton und Stacheldraht" habe Leid und Unglück über viele Menschen gebracht. Die Fluchtbewegung aus der Diktatur und der Freiheitswille der Menschen hätten jedoch nicht erstickt werden können.
14:50 Uhr

Maltas Innenminister wählt extremen Hilferuf

Die Lage vor Malta ist seit Wochen angespannt. In Malta wollte erst vor wenigen Tagen das Rettungsboot "Ocean Viking" einen Tankstopp einlegen. Die Regierung hat das aber verboten. Nun zeigt Maltas Innenminister Michael Farrugia klar seine Haltung zu der Situation vor Ort und bittet um Hilfe. Dafür postete er ein Bild bei Twitter, das die Lage verdeutlicht.

  • Die Aufnahme zeigt einen toten Migranten und einen Begleiter auf einem Schlauchboot im Mittelmeer.
  • Die Männer hätten offenbar versucht, über das Meer nach Europa zu kommen, berichtete die Zeitung "Times of Malta" unter Berufung auf Regierungskreise.
  • Die Männer wurden nach Angaben des maltesischen Militärs am Montagabend von einem Patrouillenboot entdeckt.
  • "Malta hat gerade einen einzelnen Überlebenden in kritischem Zustand von einem Schlauchboot gerettet", schrieb er dazu. "Das tut das maltesische Militär jeden Tag. Wir können es nicht alleine schaffen."
  • Ein Überlebender habe "auf der Leiche eines anderen Migranten" gelegen, schrieb der Minister weiter.
  • Der Mann wurde laut einer Mitteilung des Militärs mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus auf der Insel gebracht.
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14:25 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Franziska Türk hat sich auf den Heimweg gemacht. Ab sofort übernehme ich, Josephin Hartwig, den "Tag" und werde Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten auf dem Laufenden halten.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik, melden Sie sich gern: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

14:25 Uhr

Pinguin-Pärchen spaziert durch Wellington

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Es wird vermutet, dass es sich um das gleiche Pinguin-Pärchen handelt, das im Juli ein Sushi-Restaurant unsicher machte.

(Foto: dpa)

Nach den Eisbären begeben sich nun auch Pinguine in städtische Gefilde - genauer gesagt in die neuseeländische Hauptstadt Wellington. Dort wurde am Sonntag auf einem Parkplatz über einem Fast-Food-Restaurant in der Nähe des Bahnhofs ein Zwergpinguin-Paar entdeckt. Es seien wahrscheinlich dieselben Tiere, die Mitte Juli gleich zweimal von der Polizei aus einem Sushi-Restaurant in der Nähe geholt werden mussten, sagte Brent Tandy von der Naturschutzbehörde des Landes.

Die Vögel wurden zurück zum Hafen gebracht. Um zu dem Parkplatz zu gelangen, hätten sie eine fünfspurige Straße überqueren müssen. "Wir werden weiterhin Pinguine im Herzen von Wellington sehen, in der Nähe des Hafens, da einige draufgängerische Vögel sich neue Brutplätze suchen", sagte Graeme Taylor, wissenschaftlicher Berater der Naturschutzbehörde.

13:59 Uhr

Bensheimer Schüler bekommen Extra-Woche Sommerferien

Schon praktisch, wenn der Defekt einer Brandmeldeanlage erst kurz vor dem Ende der Sommerferien entdeckt wird. Dieser Umstand jedenfalls hat 300 Schülern im hessischen Bensheim eine zusätzliche Woche Sommerferien beschert. Weil die Brandmeldeanlage eines Schulgebäudes der Karl-Kübel-Schule vollständig ausgetauscht werden muss, heißt es für die betroffenen 17 Klassen noch eine Woche länger Ausschlafen, Eisessen und Baden.

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(Foto: dpa)

13:45 Uhr

Weltweite Masernfälle haben sich verdreifacht

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Die WHO betont, dass nur ein Bruchteil der tatsächlichen Masernfälle gemeldet werden.

(Foto: dpa)

Im ersten Halbjahr 2019 gab es global gesehen die höchste Zahl an gemeldeten Masernfällen seit 2006 im gleichen Zeitraum. Bis Ende Juli wurden in 182 Ländern nach vorläufigen Zahlen fast 365.000 Masernfälle registriert, fast drei Mal so viele wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres und mehr als im Gesamtjahr 2018, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf.

"Millionen Menschen sind weltweit in Gefahr", berichtete die WHO. Sie empfiehlt Reisenden, ihren Impfstatus zu prüfen. Ab einem Alter von sechs Monaten sollte jeder spätestens 15 Tage vor einer Reise in betroffene Regionen geimpft werden.

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12:53 Uhr

Vier- und Sechsjähriger hinterlassen Verwüstung

Eine regelrechte Schneise der Verwüstung haben zwei kleine Brüder im oberfränkischen Kulmbach-Ziegelhütten hinterlassen. Die beiden Brüder, vier und sechs Jahre alt, hätten zunächst "ihre Mutter ausgetrickst", seien von zu Hause "ausgebüxt" und hätten Dinge von Grundstücken geklaut, sagte ein Polizeisprecher.

Mit einem Gasbrenner und brennbaren Flüssigkeiten hätten die Jungs dann einen Carport angezündet. Auf der Suche nach Löschwasser öffneten sie anschließend einen Keller in der Nachbarschaft "und setzen den geöffneten Keller unter Wasser". Dann bewaffneten sich die Brüder "mit den unterschiedlichsten Werkzeugen, die sie in der Nachbarschaft an sich nehmen konnten" - darunter auch eine Spraydose mit weißem Lack. Mit ihr besprühten sie ein Garagentor, eine Haustür und zwei Autos. Den Sachschaden, den die Brüder bei ihrem Streifzug verursachten, schätzte die Polizei auf 15.000 Euro. Anwohner alarmierten schließlich die Polizei, die die Kinder mithilfe des Jugendamtes "an ihre hellauf begeisterte Mutter" übergab.

12:35 Uhr

- Anzeige - Schnäppchen des Tages

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12:03 Uhr

Vermisste Mutter und Tochter: Matte mit Blutspuren gefunden

Vier Wochen nach dem Verschwinden einer 41-Jährigen aus München und deren 16-jähriger Tochter haben die Ermittler offenbar wichtige Beweise gefunden. In einem Waldstück bei München fanden sie eine Fußmatte mit Blutspuren aus der Wohnung der Vermissten. Das teilte die Polizei auf einer Pressekonferenz mit. Tatverdächtig ist der Ehemann der 41-Jährigen.

Mehr zu dem Fall lesen Sie hier.

11:40 Uhr

Sexueller Missbrauch: Pflegevater muss zehn Jahre in Haft

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Das Gericht ordnete neben der Haftstrafe eine Sicherungsverwahrung an.

(Foto: dpa)

Ein 57-Jähriger ist wegen sexuellen Missbrauchs mehrerer Pflegekinder zu zehn Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Zudem ordnete das Landgericht Aurich Sicherungsverwahrung an - das bedeutet, dass der Mann theoretisch unbegrenzt eingesperrt bleiben kann. Der Angeklagte habe jede Gelegenheit genutzt, um sich an den Kindern zu vergehen. Dies hätten die Geschädigten glaubhaft und plausibel dargestellt, sagte der Vorsitzende Richter Malte Sanders in seiner Urteilsbegründung. 

Der in Krefeld geborene Deutsche hatte sich als Pflegevater in Niedersachsen jahrelang an mehreren Jungen vergangen. Die Opfer waren zur Tatzeit fünf, neun oder zehn Jahre alt oder im jugendlichen Alter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

11:07 Uhr

Leiche bei Suche nach 15-Jähriger in Malaysia entdeckt

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Sicherheitsbeamte durchkämmten den Dschungel auf der Suche nach Nora.

(Foto: dpa)

Auf der Suche nach einem seit mehr als einer Woche verschwundenen Mädchen aus London ist in Malaysia eine Leiche gefunden worden. Die Hilfsorganisation Lucie Blackman Trust, die sich seit Tagen um die Familie kümmert, bestätigte entsprechende Medienberichte. Die Tote sei aber noch nicht identifiziert. Dennoch wird befürchtet, dass es sich um die 15-jährige Nora handelt, die seit dem 4. August vermisst wird.

Die 15-Jährige hatte mit den Eltern - einer Irin und einem Franzosen - in einem Öko-Resort im bergigen Hinterland von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur Urlaub machen wollen. Dort verschwand sie nach Angaben der Eltern plötzlich aus ihrem Zimmer. Ob sie in den Dschungel gegangen und sich möglicherweise verirrt hat oder entführt wurde, ist unklar.

10:38 Uhr

Russisches Dorf ruft täglich Eisbäralarm aus

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Mehrmals täglich schlagen Bewohner des russischen Dorfes Ryrkaipij am Ufer des arktischen Tschuktschensees Alarm. Der Grund: Wegen des Klimawandels kommen Eisbären der Siedlung am Nordpolarmeer immer wieder gefährlich nahe. Mehrmals täglich wird inzwischen Eisbärenalarm ausgelöst, teilt die Umweltschutzorganisation WWF mit. Inzwischen seien wieder Patrouillen unterwegs, um die Tiere von Häusern zu verscheuchen.

"Zum Ende des Sommers zieht es die Eisbären geballt an die Küsten", sagte WWF-Sprecher Roland Gramling. Dort warten sie, bis sich Eis auf dem Meer bildet, um dann auf Robbenjagd gehen zu können. Darauf müssten sie mitunter Monate warten: "Wegen der Klimakrise bleibt das Meer immer länger eisfrei." Auf der Suche nach Futter zieht es die Bären dann zu Dörfern, um etwa auf Müllhalden nach Nahrung zu wühlen.

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Erst im Februar hatten sich über Wochen etwa 50 Eisbären in der Nähe von Menschen auf der Inselgruppe Nowaja Semlja aufgehalten.

(Foto: dpa)

10:13 Uhr

Jack Black und Jack White werden zu Jack Grey

Wenn es einen Musiker mit dem Namen Jack White und einen mit dem Namen Jack Black gibt, dann ist es ja irgendwie nur eine Frage der Zeit, bis diese sich als Jack Grey - oder Jack Gray - zusammentun. Im Studio von The Raconteurs-Frontman Jack White war es nun soweit: Die beiden haben einen gemeinsamen Song aufgenommen - und das war laut Black "magisch". Wir sind gespannt auf das Ergebnis.

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09:46 Uhr

Heftiger Taifun nimmt Kurs auf Japan

Ein starker Taifun nimmt Kurs auf den Westen Japans. Die nationale Wetterbehörde warnte vor heftigen Regenfällen, Erdrutschen und Überflutungen. Der Taifun "Krosa" bewegt sich rund 500 Kilometer von Japans südwestlicher Insel Tanegashima entfernt auf den Archipel zu - mit Windgeschwindigkeiten von 162 Kilometern in der Stunde. Er dürfte am Mittwoch durch die westlichen Regionen Japans ziehen. Der Taifun wird dann ausgerechnet zu dem Zeitpunkt erwartet, an dem viele Bewohner anlässlich des buddhistischen Ahnenfestes Obon aus den Ferien heimkehren.

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Im vergangenen September war mit "Jebi" der stärkste Taifun seit 25 Jahren über Japan hinweggefegt.

(Foto: dpa)

09:26 Uhr

Eva Herzigova feiert Greta Thunberg als "Supermodel"

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Eva Herzigova modelte in den 90ern unter anderem für Victoria's Secret, Louis Vuitton und Hugo Boss.

(Foto: dpa)

Aus Sicht des früheren tschechischen Topmodels Eva Herzigova gibt es heute keine Supermodels mehr wie in den 90ern - dafür aber Menschen mit Stimme. "Models bekommen heute mehr Beachtung für das, was sie sind - und was sie sagen", sagte Herzigova dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Ein Beispiel für ein heutiges Supermodel hat sie auch: "Greta Thunberg ist ein Supermodel, sie war auf dem Cover der 'Vogue'. Es ist großartig, was sie in ihrem Alter schon erreicht hat. Jeder Politiker kennt sie, sie verändert die Welt. Sie verkörpert das, was ein Supermodel heute haben muss. Das hat eben nicht mehr nur mit Ästhetik zu tun."

09:06 Uhr

Frankfurter Fernbahnhof wegen Qualms gesperrt

Wegen einer qualmenden Bremse an einem ICE ist der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen am Morgen zeitweise gesperrt worden. Der Fernverkehr wurde über den Regionalbahnhof am Flughafen umgeleitet, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Weil die Ursache für die Rauchentwicklung zunächst unklar war, wurde die Feuerwehr alarmiert.

Nach rund einer halben Stunde wurde die Sperrung laut Bahnangaben wieder aufgehoben. Nach ersten Erkenntnissen war an einem Wagen eine angezogene Handbremse heißgelaufen, was zu Rauch und Gestank führte.

08:37 Uhr

Tote in Kanada sind mordverdächtige Teenager

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Die Polizei suchte wochenlang nach den beiden Teenagern.

(Foto: AP)

Bei den beiden vor wenigen Tagen in Kanada entdeckten Leichen handelt es sich laut Autopsiebericht um die wegen drei Morden gesuchten Teenager Kam McLeod und Bryer Schmegelsky. Die beiden jungen Männer begingen wahrscheinlich Suizid, teilte die Polizei mit. Zwei Schusswaffen, die bei den Leichen gefunden wurden, würden nun untersucht, um festzustellen, ob es sich um die Mordwaffen handelt.

Die Leichen waren vergangene Woche in einem dicht bewaldeten Gebiet im Norden der Provinz Manitoba entdeckt worden. Die kanadische Polizei suchte seit Wochen mit einem Großaufgebot nach dem 19 Jahre alten McLeod und dem 18-jährigen Schmegelsky. Die beiden werden verdächtigt, Mitte Juli in der westkanadischen Provinz British-Columbia einen 23-jährigen australischen Touristen und seine 24 Jahre alte Freundin aus den USA erschossen zu haben. Sie sollen außerdem einen 64-jährigen Botanik-Professor getötet haben.

08:08 Uhr

Viele Flugbegleiter werden sexuell belästigt

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Weibliche Flugbegleiter werden besonders häufig belästigt.

(Foto: dpa)

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist in vielen Branchen ein Problem - so auch bei Flugbegleitern. "Das ist ein gravierendes Problem, das viel zu sehr vernachlässigt wird", sagt Sylvia Gaßner von der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) . "Es betrifft auch Männer, auch wenn Frauen häufiger belästigt werden."

Erst im Mai hatte UFO eine vielbeachtete - wenn auch nicht ganz repräsentative - Studie veröffentlicht, wonach jeder zweite Kabinenmitarbeiter bereits sexuell belästigt wurde. Demnach waren in 45 Prozent der Fälle Vorgesetzte die Täter - etwa Piloten. Bei jeweils einem Viertel waren es gleichrangige Crewmitglieder und Passagiere.

07:20 Uhr

Trump nennt russische Atomexplosion lehrreich

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Lernt viel von Russland: Donald Trump.

(Foto: dpa)

Dass ein sensibler Umgang mit Unfällen, Anschlägen und Katastrophen sonstiger Art nicht gerade seine Stärke ist, hat US-Präsident Donald Trump schon des Öfteren bewiesen. So auch jetzt: Trump bezeichnete den atomaren Unfall auf einem russischen Militärstützpunkt mit fünf Toten während der Arbeit an einem neuen Waffensystem als lehrreich für die USA. Die Vereinigten Staaten "lernten viel" von dieser "Raketenexplosion", twitterte Trump. Schließlich verfügten die USA über eine "ähnliche, wenngleich mehr entwickelte" Technologie.

Die russische Atombehörde Rosatom hatte zuvor bestätigt, dass die fünf am Donnerstag ums Leben gekommenen Rosatom-Rüstungsexperten an "neuen Waffen" gearbeitet hatten. Um welchen Waffentyp es sich dabei handelte, verrieten sie allerdings nicht.

Hier lesen Sie mehr dazu.

07:05 Uhr

Perseiden-Sternschnuppenstrom erleuchtet Nachthimmel

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Am Walchensee war der Sternschnuppenstrom der Perseiden in der vergangenen Nacht gut zu sehen.

(Foto: dpa)

Die Perseiden-Sternschnuppen sind in der Nacht immer wieder zwischen den Wolken aufgeblitzt. "Es gibt Leute, die wirklich viele Sternschnuppen beobachtet haben", sagt Carolin Liefke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Haus der Astronomie in Heidelberg. Eine gute Zeit, um einen Blick auf das Himmels-Spektakel zu werfen, sei der frühe Morgen. "Wenn der Mond untergegangen ist, lässt sich das Schauspiel am besten genießen", empfahl Liefke.

Wer das Schauspiel in der vergangenen Nacht verpasst hat: Auch heute Nacht könnten noch Perseiden am Himmel zu sehen sein.

06:56 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie zum "Tag" am Dienstag. Kanzlerin Merkel beendet heute hoffentlich gut erholt ihren Sommerurlaub, lässt es aber erstmal eher gemütlich angehen. Auf dem Programm steht unter anderem die Übergabe eines Schulneubaus in Greifswald. Ansonsten erwarten uns heute diese Themen:

  • Der italienische Senat stimmt in einer Sondersitzung über den Termin für ein Misstrauensvotum gegen Premier Conte ab.
  • Außenminister Maas nimmt an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York zum humanitären Völkerrecht teil. Dort möchte er sich um eine bessere Vernetzung der Europäer bemühen. Am Abend geht es weiter nach Toronto, wo Maas die kanadische Außenministerin Freeland trifft.
  • Vielerorts wird heute an den Bau der Berliner Mauer vor 58 Jahren erinnert. Gleichzeitig startet die Gesprächsreihe "Geteilte Geschichten" mit Bundespräsident Steinmeier.
  • SPD, Grüne und Linke in Bremen unterzeichnen den Koalitionsvertrag für ihre Rot-Grün-Rote Regierung in dem Bundesland.
  • In Aurich wird das Urteil gegen einen 57-Jährigen gesprochen, der in mehr als 100 Fällen Kinder und Jugendliche missbraucht haben soll, die ihm teilweise als Pflegekinder anvertraut waren.
  • Und in Magdeburg beginnt der Prozess gegen eine Frau, die einen 81-Jährigen getötet und anschließend jahrelang dessen Rente kassiert haben soll.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich wie immer unter franziska.tuerk@nama.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:40 Uhr

Kühle Polarluft bringt Schauer und Gewitter

Auch heute bleibt es beim Tiefdruckeinfluss in Kombination mit ziemlich kühler Luft polaren Ursprungs. Und die sorgt vor allem im Norden und Westen dafür, dass es sehr wechselhaft weitergeht und dass sich dort zum Teil kräftige Schauer und Gewitter entwickeln können. Und auch der Alpenrand ist immer wieder nass und trüb, dort hat die Sonne dementsprechend keine Chance. Die unbeständige Nordwesthälfte bekommt derweil immerhin drei bis sechs Sonnenstunden. Am schönsten und auch überwiegend trocken bleibt es aber in einem Streifen vom Südwesten bis nach Thüringen, Sachsen und Berlin-Brandenburg mit sieben bis elf sonnigen Betriebsstunden. Die Temperaturen sind für die Jahreszeit ganz schön unterkühlt bei teils windigen 16 bis 24 Grad, wobei es am Alpenrand am frischesten und im Osten am mildesten ist.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: in der Nacht legen die Sternschnuppen der Perseiden zum Finale auf. Dabei bleibt es am Alpenrand leider weiterhin grau, so dass die Chancen, dort Sternschnuppen zu sehen, gegen null gehen. Und auch im Norden sowie im Mittelgebirgsraum werden noch einige Wolken unterwegs sein. Ansonsten gibt es zwischendrin aber durchaus längere aufgelockerte oder klare Phasen. Allerdings wirkt sich der fast volle Mond ebenfalls negativ auf die Sichtung der Sternschnuppen aus, so dass sich eigentlich erst nach dem Untergang des Mondes gegen drei Uhr ganz optimalen Bedingungen ergeben. Zuvor sieht man zumindest die intensiveren Sternschnuppen aber garantiert auch schon ganz gut.

Dem Sternschnuppen-Finale folgt dagegen kein großes Hochsommer-Finale. In den nächsten Tagen bleibt es nämlich weiterhin unterkühlt bei meist nicht mehr als 18 bis 25 Grad. Jedoch sorgt morgen ein kleines Zwischenhoch für mehr sonnige Lichtblicke, bevor anschließend das nächste Tief aufzieht und es neuerlich wechselhaft und zum Teil windig weitergeht. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

 

06:20 Uhr

Riekes Rückspiegel am 13. August 2019

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Mr. Australia aus der Mark Brandenburg: Ludwig Leichhardt (hier eine deutsche Briefmarke von 2013).

(Foto: imago/Schöning)

Wussten Sie, dass …

... in Australien unter anderem Berge, Flüsse und sogar ein Wahlkreis nach einem Deutschen benannt sind? Nahezu jedes Kind auf dem fünften Kontinent kennt Ludwig Leichhardt. Warum? Der Brandenburger war maßgeblich an der Erkundung des australischen Outback beteiligt.

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Nach zweieinhalb Jahren in Sydney reiste er heute vor 175 Jahren nach Brisbane, um sich dort auf seine erste - schließlich im Oktober 1844 startende - Expedition vorzubereiten. Bei seiner dritten Expedition ist der preußische Entdecker verschollen - es bleiben zahlreiche Namensgebungen wie etwa auf Landkarten und in der Botanik. Ach ja, ein Fußballverein ist auch nach Leichhardt benannt: die Leichhardt Saints.

Wir erinnern uns an …

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Verrücktes Genie: Alfred Hitchcock.

(Foto: imago images / Prod.DB)

... Alfred Hitchcock, Großmeister des Schocker-Kinos, der heute seinen 120. Geburtstag hätte. Mit bangem Blick aus dem Fenster zum Hof beobachten wir heute die Vögel und grübeln, ob wir zur Feier des Tages wirklich "Psycho" gucken sollen. Wahrscheinlich gibt's dann doch eher eine Hörspielfolge der "Drei Fragezeichen" als Abendprogramm.