Dienstag, 13. Oktober 2020Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:41 Uhr

Das war Dienstag, der 13. Oktober 2020

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Tag neigt sich nun zum Ende zu, draußen blinken die Lichter der Straßenbahn durch die dunkle Berliner Nacht. Ich hoffe Sie haben es sich bereits gemütlich gemacht, vielleicht ist auch schon ein warmes Getränk in Ihrer Nähe. Dazu möchte ich Ihnen gerne die Themen des Tages als Leselektüre anbieten.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:17 Uhr

Currywurst-Kette "Herman Ze German" verlässt London

Die Corona-Krise und der Brexit waren zu viel für die Currywurst-Kette aus Deutschland. "Herman Ze German" gibt nach zehn Jahren alle Filialen auf. "Mit dem Brexit zusätzlich bleibt uns keine andere Wahl, als den Stecker zu ziehen", heißt es auf der Facebook-Seite. Die Spezialität der Kette waren die in Berlin besonders beliebte Currywurst sowie deutsche Biere.

21:46 Uhr

Trump will Zugang zu Steuererklärung wieder von ganz oben blockieren lassen

Trumps Steuer-Streit Runde 4.500 - wir sind uns nicht sicher, allerdings beschäftigt seine zurückgehaltene Steuererklärung bereits seit mehr als einem Jahr die US-Justiz. Nun haben Trumps Anwälte erneut beim Obersten US-Gerichtshof einen Eilantrag gestellt, um eine Aushändigung an Manhattans Staatsanwalt Cyrus Vance aufzuhalten. Ansonsten drohe dem Präsidenten "nicht wiedergutzumachender Schaden". Worum geht es konkret?

  • Staatsanwalt Vance ermittelt zu Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels und eine weitere Frau mit der Trump eine Affäre gehabt haben soll
  • Die Ermittlungen wurden ausgeweitet auf möglichen Banken- und Versicherungsbetrug durch die "Trump Organization"
  • Dafür will Vance die Steuererklärungen von 2011 bis 2018 einsehen
  • Trump zog deshalb bereits 2020 vor den Obersten Gerichtshof
  • Urteil: Der Präsident genieße keine "absolute Immunität" und könne daher nicht grundsätzlich die Herausgabe von Beweisen verweigern, aber er kann vor einem Gericht unterer Instanz neue Argumente geltend machen
21:19 Uhr

So sehen die Justin Bieber Crocs aus

"Crocs sind zwar nicht schön, aber bequem" - so oder so ähnlich versuchen Träger, der als hässlich abgestempelten Gummischuhe, sich zu verteidigen. Justin Bieber will den Schuh stylish machen, so viel war bereits bekannt, jetzt finden sich allerdings auch die ersten Bilder im Netz. Knallgelb und mit Smiley und Regenbogen-Anstecker kommen die Teile mächtig bunt daher.

*Datenschutz

"Als Künstler ist es mir wichtig, dass ich mir und meinem Stil mit meinen Kreationen treu bleibe. Ich trage andauernd Crocs, also fiel es mir leicht, sie zu designen," so der 26-Jährige. Er habe sich darauf konzentriert, etwas zu erschaffen, dass er auch selbst tragen würde. Die "Crocs x Justin Bieber"-Kollektion ist in Deutschland ab 14. Oktober erhältlich, allerdings nur als limitierte Edition.

20:50 Uhr

Forscherin auf Kreta getötet: Täter will von "Dämonen besessen" gewesen sein

Ein 28-Jähriger ist zu einer lebenslangen Haft verurteilt worden. Ihm wird zur Last geworfen im Juli 2019 eine US-Forscherin des Dresdner Max-Planck-Instituts vergewaltigt und getötet zu haben. Im Verhör hatte er nach Angaben eines Polizisten ausgesagt, er sei bei der Tat "von Dämonen besessen" gewesen.

Der Angeklagte sitzt mit kugelsicherer Polizeiweste vor Gericht in Rethymno.

Der Angeklagte sitzt mit kugelsicherer Polizeiweste vor Gericht in Rethymno.

(Foto: AP)

Der Fall löste große Bestürzung aus. Die Leiche der Biologin war von Höhlenforschern in einem verlassenen Weltkriegs-Bunker in der Nähe der Stadt Chania gefunden worden. Den Ermittlungen zufolge hatte der junge Bauer die 59-Jähre auf einer Landstraße mit seinem Auto zweimal angefahren, sie dann in den Kofferraum gestoßen und sie zu dem entlegenen Höhlensystem verschleppt. Dort soll er sie vergewaltigt und durch eine Lüftungsöffnung in den Bunker geworfen haben. Eaton starb nach Angaben eines Gerichtsmediziners durch Ersticken.

20:25 Uhr

Die Videos des Tages

20:01 Uhr

Passagierrakete von Blue Origin landet erfolgreich wieder auf Erde

Können bald bis zu sechs Menschen ins All reisen? Das private US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat erfolgreich einen weiteren Testflug seiner Passagierrakete "New Shepard" absolviert. Laut Unternehmen erreichte die Kapsel nun eine Höhe von 106 Kilometern und landete anschließend nach gut zehn Minuten wieder auf der Erde. Für Blue Origin war es bereits der siebte Testflug. Wer es irgendwann in die Kapsel schafft, der bekommt durch große Bullaugen einen herausragenden Blick ins All und auch für das "Guck mal - ich war im All"-Video soll dem Unternehmen zufolge auch gesorgt sein.

19:39 Uhr

Romney kritisiert Trump scharf: "Welt schaut mit Entsetzen auf USA"

Donald Trump und der republikanische US-Senator Mitt Romney stehen bereits seit 2012 auf Kriegsfuß. Nun meldete sich Romney mit einem vernichtenden Zeugnis. So sei die US-Politik vor der Präsidentschaftswahl am 3. November zu einem "gemeinen, von Schmährede geprägten, hasserfüllten Morast" verkommen. Das sei der "Geburtsstätte der modernen Demokratie" unwürdig. "Die Welt schaut mit Entsetzen auf Amerika", schrieb Romney auf Twitter weiter. Vor allem Trumps Wortwahl kritisierte der gläubige Mormone. Trump habe die demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris als "Monster" bezeichnet und Oppositionsführerin Nancy Pelosi als "verrückt". Romney warnte "es ist an der Zeit, die Temperatur herunterzufahren." Die USA würden sich bei einer Zunahme der Wut zu einem "sehr schlechten Ort" entwickeln.

19:16 Uhr

Dinosaurier-Skelett für über drei Millionen Euro versteigert

Der Allosaurus gehört im Film "Jurassic Park" neben dem T-Rex zu den gefährlichen Angreifern. Besonders im Rudel sind die Fleischfresser gefährlich. In Paris wurde laut Auktionshaus nun ein mehr als 150 Millionen Jahre altes Skelett für 3,07 Millionen Euro (Schätzpreis lag bei 1 bis 1,2 Millionen Euro) versteigert. Wer bei dem Dino zugegriffen hat, ist nicht bekannt. Das zehn Meter lange und 3,5 Meter hohe Skelett wurde 2016 im US-Bundesstaat Wyoming gefunden.

18:49 Uhr

Finnland plant Haftstrafe für "dick pics"

Mit einem neuen Gesetzentwurf will Finnland das unaufgeforderte Verschicken von Penis-Bildern und anderen expliziten Fotos zukünftig mit bis zu sechs Monaten Gefängnis ahnden. Nächstes Jahr soll das Parlament laut Sprecher des Justizministeriums darüber entscheiden. Mit dem Entwurf soll die Definition von sexueller Belästigung erweitert werden und künftig auch "verbale Belästigung, Belästigung durch Bilder oder Nachrichten, das Fotografieren von anderen oder durch Selbstentblößung" umfassen. Derzeit setzt der Tatbestand der sexuellen Belästigung nach finnischem Recht Berührungen voraus. In Deutschland sind "dick pics" eine Straftat nach Paragraf 184 Strafgesetzbuch, dort gilt es als "unerlaubte Verbreitung pornografischer Schriften".

18:12 Uhr

20-Jähriger auf offener Straße in England erschossen

Es klingt wie aus einem Gangsterfilm: In der nordenglischen Stadt Telford (etwa 162.000 Einwohner) ist ein junger Mann am helllichten Tag erschossen worden. Obwohl Sanitäter den 20-Jährigen noch am Ort des Geschehens behandelten, kam jede Hilfe zu spät. Die West Mercia Police geht davon aus, dass der Schuss aus einem vorbeifahrenden Auto abgefeuert wurde. Die Hintergründe bleiben bisher unklar.

17:48 Uhr

US-Gouverneur sollte von paramilitärischer Miliz entführt werden

Mitglieder einer ultrarechten Gruppe sollen laut FBI eine mögliche Entführung von Ralph Northam, seines Zeichens Demokrat und Gouverneur von Virginia, geplant haben. Das berichtet nun die Nachrichtenseite "The Guardian". Damit ist er bereits der zweite Demokrat im Visier einer paramilitärischen Gruppe. Denn erst kürzlich wurde bekannt, dass Gretchen Whitmer, Feindbild vieler Trump-Anhänger, gekidnappt werden sollte. Sechs Männer wurden bisher wegen des Komplotts gegen die Gouverneurin aus Michigan festgenommen.

17:22 Uhr

Chip gegen Handystrahlung aus Kuhmist gewonnen

In Indien hat die sogenannte staatliche Kuh-Kommission laut eigener Aussage einen Chip aus Kuhmist entwickelt, der Menschen vor gefährlichen Handy-Strahlen schützen soll. Dafür solle man die speziellen Chips in die Schutzhülle des eigenen Handys einlegen und das war's. Wie genau die Technologie funktionieren soll, führte der Vorsitzende der Regierungskommission, Vallabhbhai Kathiria, nicht aus. Laut der Zeitung "Indian Express" soll der Chip rund hundert Rupien (1,60 Euro) kosten. Die Kuh-Kommission war 2019 gegründet worden, um sich mit dem Herstellungsprozess von Seifen und medizinischen Produkten auf Basis von Kuhmist zu beschäftigen. Kühe werden im mehrheitlich hinduistischen Indien als heilig verehrt.

16:34 Uhr

Wilder Supermarktstreit: 66-Jährige schlägt mit Gehstock zu und fährt Mann an

Die Corona-Regeln haben in einem Supermarkt in Mülheim in Nordrhein-Westfalen zu erhitzten Gemütern geführt. Nachdem ein 55-Jähriger eine 66-Jährige aufgefordert hat, die Abstandsregeln zu beachten und eine Maske zu tragen, drosch die Frau im Geschäft mit ihrem Gehstock auf ihn ein. Das bestätigt die Polizei. Das Ganze ging dann auf dem Parkplatz in die zweite Runde. Als er Fotos von ihrem Wagen machte, erfasste sie ihn mit ihrem Auto. Der Mann wurde leicht verletzt. Die herbeigerufene Polizei konnte nicht deeskalieren. Die Seniorin ging auch auf sie mit Stock und Faustschlag los. Eine Notärztin überwies die Frau in ein psychiatrisches Krankenhaus. Der Vorfall ereignete sich am Montag, wurde aber erst heute mitgeteilt.

16:05 Uhr
Breaking News

EU darf Strafzölle auf US-Importe in Milliardenhöhe verhängen

Die EU darf im Handelsstreit um US-Subventionen für den Flugzeugbauer Boeing gegen die USA Strafzölle im Umfang von knapp vier Milliarden Dollar (3,4 Mrd Euro) verhängen. Das gab die Welthandelsorganisation (WTO) nun in Genf bekannt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:55 Uhr

Mehr als 40 Menschen sterben in der Türkei an Alkoholvergiftung

44 Tote, und 30 Menschen im Krankenhaus. Diese traurige Bilanz bestätigte der türkische Nachrichtensender TRT nun. Der Grund: Alkoholvergiftung durch gepanschte Getränke. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet:

  • Am Dienstag seien daraufhin im westtürkischen Izmir fünf und in Istanbul sechs Tonnen Ethanol beschlagnahmt worden
  • Auch im südtürkischen Adana und Malatya wurden große Mengen Ethanol und gepanschte Getränke gefunden

Illegal hergestellter Alkohol ist ein wiederkehrendes Problem in der Türkei. Alkohol ist wegen hoher Steuern relativ teuer.

15:38 Uhr

Amazon-Beschäftige streiken während Prime Days

Die zweitägige Rabattaktion bei Amazon ist so ähnlich wie Black Friday. Der Onlineriese lockt mit speziellen Angeboten, ob Konsole oder Laptop. Nun haben mehrere Beschäftigte am Dienstag jedoch ihre Arbeit niedergelegt. Laut Amazon hat das aber keine Auswirkung auf die Bestellungen: "Die Pakete kommen pünktlich zu den Kunden", teilte das Unternehmen mit.

15:10 Uhr

Japanischer Tourist darf alleine Machu Picchu besuchen

Einen seltenen Anblick erlebte der 26-jährige japanische Tourist Jesse Katayama! Obwohl die weltberühmte Inka-Stätte Machu Piccu in Peru wegen der Corona-Krise bereits seit sieben Monaten geschlossen ist, durfte er per Sondergenehmigung ganz alleine das archäologische Wunder besuchen. Der Boxlehrer selbst sitzt wegen der Pandemie seit einigen Monaten in Peru fest. Sein Glück konnte er kaum glauben und schrieb in den Sozialen Medien: "Die erste Person auf der Erde, die seit dem Lockdown nach Machu Picchu gegangen ist, bin iiiiiiich".

14:48 Uhr

Die deutsche Luftwaffe trainiert für das Schreckensszenario Atomkrieg

Unter dem Codenamen "Stadfast Noon" übt die deutsche Luftwaffe seit dieser Woche, sich gemeinsam mit Nato-Partnern gegen einen möglichen Atomangriff zu rüsten. Trainiert wird mitunter der Einsatz von Jagdbombern. Die Übung findet dabei im Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen statt. Im rheinland-pfälzischen Büchel läuft derzeit die Übung mit dem sprechenden Namen "Resilient Guard". Hier geht es darum, besonders "resilient" also widerstandsfähig zu sein und den dortigen Fliegerhorst zu verteidigen. Laut Bundeswehr wird dafür der Einsatz des Flugabwehrraketensystems Patriot in schwierigem Gelände geübt.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend ins schon kalte Berlin, und ich freue mich, Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag" begleiten zu dürfen. Mein Name ist Yuki Schubert, ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachmittag!

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an yuki.schubert[at]nama.de.

13:13 Uhr

Rapper Kanye West veröffentlicht Wahlwerbespot

In den USA steht die Präsidentschaftswahl vor der Tür, und Rapper Kanye West hat seine Kandidatur trotz offensichtlicher Chancenlosigkeit noch immer nicht beerdigt. Jetzt veröffentlichte der Ehemann von Kim Kardashian auf seinen Social-Media-Kanälen sogar seinen ersten Wahlwerbespot.

In seinem Video spricht West vor allem über die Bedeutung von Religiosität. "Indem wir uns dem Glauben zuwenden, werden wir zu der Art Nation, zu der Art Volk, wie Gott möchte, dass wir es sind", sagt der Rapper vor dem Hintergrund einer wehenden schwarz-weißen USA-Flagge.

West hatte im Juli bekannt gegeben, dass er sich für das Amt des Präsidenten bewerben wolle. Wegen verpasster Anmeldefristen hatte er es jedoch in vielen Staaten nicht auf den Wahlzettel geschafft.

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12:28 Uhr

Deutschlands Bevölkerungszahl schrumpft erstmals seit zehn Jahren

Dafür ist auch das Coronavirus verantwortlich: Die Bevölkerungszahl in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 wieder leicht gesunken - zum ersten Mal seit rund zehn Jahren. Ende Juni lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland, teilte das Statistische Bundesamt mit.

  • Die Bevölkerungszahl sank um rund 40.000 Menschen - das entspricht 0,05 Prozent der Gesamtbevölkerung.
  • Zuletzt war im zweiten Halbjahr 2010 eine sinkende Bevölkerungszahl verzeichnet worden.

Die Statistiker führten den aktuellen Rückgang vor allem auf eine verminderte Zuwanderung wegen der Corona-Pandemie zurück. Seit 2011 war die Zahl der Menschen in Deutschland konstant gestiegen, wobei sich das Wachstum zuletzt immer mehr verlangsamte.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:51 Uhr

Pfarrer während Beerdigung bestohlen

Ausgerechnet bei einer Beerdigung hat ein unbekannter Dieb einen Pfarrer in Rheinberg im Kreis Wesel bestohlen. Der Geistliche hatte seinen tragbaren Computer in der Friedhofskapelle zurückgelassen, bevor die Trauergemeinde zum Grab zog.

Nach Angaben der Polizei hatte der Pfarrer das Gerät unter einer Kladde versteckt. Als er nach der Beerdigung zurückkam, war der Rechner weg. Ob der Dieb dafür wohl in der Hölle landet?

11:02 Uhr

Designerin Sarah Kern zum dritten Mal unter der Haube

Aller guten Dinge sind drei. Das dachte sich wohl auch Designerin Sarah Kern. Wie sie selbst in mehreren Instagram-Storys mitteilte, nahm sie ihren Verlobten Matthew Cardona auf Malta zum Ehemann.

"Es war so schön, wie im Märchen", erzählt die Ex-Frau von Designer Otto Kern. Alles sei wie bei einer Feen-Hochzeit gewesen.

*Datenschutz

Für Kern war es bereits die dritte Hochzeit. Nach vier Jahren Ehe ließen sich Otto und Sarah Kern im Jahr 1999 scheiden, 2008 heiratete sie Goran Munizaba. Diese Beziehung scheiterte wiederum etwa zwei Jahre später. Von beiden Männern hat Kern jeweils ein Kind, Sohn Olivier von Kern und Sohn Romeo von Munizaba.

Seit 2018 lebt Kern auf Malta und verlobte sich dort im Mai 2020 mit dem Geschäftsmann Cardona.

10:22 Uhr

Laster verliert Hunderte Bierkisten auf der Autobahn

Hunderte Bierkisten haben Autofahrer am Morgen auf der A45 in NRW ausgebremst. Ein Lastwagen hatte seine komplette Ladung von 1300 Kisten bei Hagen verloren, wie die Polizei sagte.

Die A45 wurde daraufhin in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt. Der Grund für den Verlust der Bierkästen ist bislang nicht bekannt. Bierliebhaber dürften bei dem Anblick der kaputten Flaschen sicherlich eine Träne verdrückt haben.

09:33 Uhr

Zwei Brüder in Bayern von Zug erfasst und tödlich verletzt

In Niederbayern sind am Morgen zwei Brüder bei einem Bahnunfall ums Leben gekommen. Die Schüler wurden im Bahnhof Bruckberg bei Landshut von einem durchfahrenden Regionalzug erfasst und tödlich verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Die 13 und 17 Jahre alten Jugendlichen wollten einen Zug von Bruckberg nach Landshut erwischen, der schon am Bahnhof stand. Dafür liefen sie über die Gleise und wurden von einem Zug erfasst, der Richtung München unterwegs war.

Der Zugführer habe noch eine Notbremsung einleiten wollen, sei aber zu spät gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die Zugstrecke wurde komplett gesperrt.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:49 Uhr

Feuer am Kilimandscharo wütet weiter

Der Kilimandscharo mit seinen 5895 Metern Höhe gilt nicht nur als höchster Berg Afrikas, sondern auch als Tansanias Wahrzeichen. In "normalen" Zeiten wird er von Zehntausenden Bergsteigern aus aller Welt bestiegen.

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Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Doch an Bergsteigen ist derzeit nicht zu denken - große Teile des Berges stehen in Flammen. Gut 600 Feuerwehrleute sind momentan auf 2700 Meter Höhe an der Südflanke des Kilimandscharos im Einsatz, um das Feuer zu löschen, wie die Zeitung "The Citizen" berichtete.

Der Brand war laut Nationalparkverwaltung am Sonntagabend ausgebrochen. Wegen starker Winde habe das Feuer ein großes Gebiet von Heide- und Moorlandschaft zerstört. Die Ursache für den Brand ist noch unbekannt.

08:20 Uhr

Zeitweise sonnig, meist trocken

Deutschland liegt heute vorübergehend unter einem schwachen Zwischenhocheinfluss. Nach Auflösung von Frühnebelfeldern gibt es einen trockenen und zeitweise freundlichen Mix aus Sonne und Wolken, auch die letzten Schauer im Bergland machen allmählich schlapp.

Im Laufe des Nachmittags werden die Wolken im Osten aber schon wieder dichter und abends setzt kräftiger Wind und Regen ein. Höchstwerte zwischen 7 und 14 Grad.

08:07 Uhr

Mexiko fordert von Österreich historische Federkrone zurück

Der Aztekenherrscher Moctezuma herrschte einst über große Regionen im heutigen Mexiko, bevor sein Reich vom spanischen Eroberer Hernán Cortés vernichtet wurde.

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Das Objekt der Begierde: Die Federkrone von Moctezuma.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Gut 500 Jahre nach den Ereignissen bemüht sich Mexiko darum, den prachtvollen Kopfschmuck des Herrschers zurückzubekommen - und zwar von Österreich.

Präsident Andrés Manuel López Obrador erteilte seiner Ehefrau den Auftrag, bei einem Besuch in Wien auf die Rückgabe des wertvollen Objekts zu dringen, wie der Staatschef mitteilte. Österreich habe die Federkrone komplett für sich vereinnahmt, twitterte er.

Die Rückgabe von Moctezumas Kopfschmuck, der im Weltmuseum Wien ausgestellt ist, fordert Mexiko bereits seit Jahren. Auf welchen genauen Wegen er nach Wien gelangte, ist unklar. Historiker vermuten, dass Moctezuma die Federkrone Cortés schenkte und dieser dann den Schmuck an Kaiser Karl V. schickte. Der Habsburger herrschte sowohl über Spanien als auch über Österreich.

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07:50 Uhr

Trump will Anhänger küssen

Ist das jetzt eine Drohung oder ein Akt liebevoller Zuneigung? Bei einem Wahlkampfauftritt in Florida hat Donald Trump jedenfalls seinen Anhängern zahlreiche Küsse in Aussicht gestellt. "Ich bin in so toller Form. Ich fühle mich so stark", sagte der US-Präsident in der Stadt Sanford. "Ich werde jeden in diesem Publikum küssen. Ich werde die Kerle und die schönen Frauen küssen (...). Ich werde euch einfach allen einen dicken, fetten Kuss geben."

Scheint so, als fühle sich Trump nach seiner überstandenen Corona-Erkrankung immun gegen das Virus. Dabei gibt es immer wieder Fälle, bei denen Menschen erneut erkrankten.

07:24 Uhr

Sturz auf der Autobahn: Motorradfahrer wird überfahren und stirbt

Unfall mit tödlichem Ausgang: Auf der A29 bei Oldenburg ist ein Motorradfahrer gestürzt und von einem Auto überfahren worden. Der Zweiradfahrer kam dabei ums Leben.

  • Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, war der 19-Jährige im Auffahrtsbereich Oldenburg-Ohmstede in Richtung Wilhelmshaven mit seiner Maschine ins Schleudern geraten.
  • Er stürzte und rutschte auf die Hauptfahrbahn.
  • Dort wurde er von einem Auto erfasst und mit seinem Motorrad an die Mittelschutzplanke geschleudert.
  • Die Polizei vermutet, dass ein weiterer Wagen auf der Überholspur den Mann nochmals überfuhr.
  • Die Fahrbahn war am Montagabend für mehrere Stunden voll gesperrt.
07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

hätten Sie's gewusst? Am heutigen Tag im Jahr 1792 begann die Grundsteinlegung des Weißen Hauses in Washington. Auch die Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" durch vier Terroristen 1977 geschah an einem 13. Oktober. Zudem wurden heute vor zehn Jahren 33 chilenische Bergleute gerettet. Aber genug der historischen Abschweifungen. Folgende Themen stehen heute auf der Tagesordnung:

  • Bundesaußenminister Heiko Maas reist nach Zypern und Griechenland, um dort über den Streit der beiden EU-Staaten mit der Türkei zu sprechen.
  • Die Kandidatin von Präsident Donald Trump für das Oberste Gericht der USA wird sich den Fragen im Senat stellen. Für die Demokraten ist es eine Chance, die konservative Juristin Amy Coney Barrett nach ihren Positionen unter anderem zum Recht auf Abtreibungen und der Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama zu befragen.
  • Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit den Pflichten des Bundestags bei der Übertragung von Befugnissen an die Europäische Union. Anlass ist eine Klage der Linksfraktion wegen des umstrittenen europäisch-kanadischen Handelsabkommens Ceta.
  • Mit einem feierlichen Staatsakt nimmt Nordrhein-Westfalen Abschied von seinem verstorbenen ehemaligen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement.
  • Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlicht eine Aktualisierung seiner Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft.
  • Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Bundeswehr stellen in Koblenz ein neues Radarsystem vor, das Teile ausrangierter Satelliten, Restteile von Raketen und andere Trümmer im Weltraum erkennen soll.

Bis zum Nachmittag betreue ich für Sie den Tag. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

06:42 Uhr

Verbrauchertäuschung? Behörden überprüfen drei Lebensmittelhersteller

Foodwatch macht Druck: Die Verbraucherorganisation wirft dem Unternehmen Hochland, der Großmolkerei Arla sowie dem Hersteller Danone Verbrauchertäuschung vor. Nun haben Behörden in drei Bundesländern Überprüfungen bei den Lebensmittelherstellern eingeleitet.

Konkret geht es um einen Käse der Marke Grünländer (Hochland), eine Bio-Weidemilch (Arla) und einen Volvic Bio-Tee (Danone).

"Arla, Hochland und Danone bewerben stinknormale Produkte als besonders klimaschonend, tierfreundlich oder hochwertig - das verstößt gegen das Täuschungsverbot und muss von den Behörden konsequent unterbunden werden", erklärte Manuel Wiemann von Foodwatch. Die Ämter sollten die Produkte laut der Organisation nun entweder vom Markt nehmen oder die "irreführende Vermarktung" auf "anderem Wege" beenden.

Die drei Produkte waren im September bereits für den Schmähpreis Goldener Windbeutel nominiert worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:06 Uhr

Cuxhavener brauen "Piratenbier" mit Seepocken

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Die Seepocken sorgen für echte "Piraten-Optik".

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Cuxhavener Oliver Köhn sieht nicht aus wie ein Pirat, braut aber eine Art "Piratenbier": In seiner Mikrobrauerei, die er mit zwei Mitstreitern betreibt, stellt er Seepockenbier in Seeräuberoptik her.

Vor ein paar Wochen holten Köhn und seine Mitstreiter die dritte "Piratenernte" aus der Außenelbe. Zwölf Wochen hatten 50 Flaschen im Wasser gehangen und waren den Gezeiten ausgesetzt. Die kleinen Krebstiere hatten ihr Bestes gegeben, die Flaschen waren übersät mit den Rankenfüßern.

"Das sieht cool aus", findet Köhn. Die Flaschen wurden vom Schlick befreit, gespült, getrocknet und handbeschriftet. Verkauft werden die Flaschen zusammen mit Baumwollhandschuhen. "Die Pocken sind recht scharfkantig", betont Köhn. Niemand solle sich beim Biergenuss verletzen.

Erinnert ein wenig an den Wein aus dem Bodensee.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht