Dienstag, 14. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Dienstag, der 14. Januar 2020

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

haben Sie nach dem Video mit dem "entspanntesten Mann der Welt" auch Lust auf einen Döner? Ich schon. Also verabschiede ich mich in den Feierabend. Aber zuerst möchte ich Ihnen natürlich noch die meistgelesenen Artikel des Tages vorstellen:

22:20 Uhr

Das ist "der entspannteste Mann der Welt"

Keep calm and eat Döner. In einem Imbiss im englischen Portsmouth kommt es zu einer heftigen Schlägerei. Während Gäste und Mitarbeiter einander verprügeln und sich mit Gegenständen bewerfen, bleibt ein Kunde seelenruhig sitzen und genießt weiter seine Pommes. Dafür wird Chris Hill jetzt im Internet gefeiert. So heißt der 52-Jährige, wie die Zeitung "Metro" herausfand. Seine Erklärung ist fast noch besser, als seine Reaktion auf die Schlägerei: "Ich habe kurz überlegt, wegzugehen. Aber ich genoss meinen Döner und meine Pommes. Wobei die Pommes nicht besonders gut waren."

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21:41 Uhr

Polizei gräbt 63 Jahre nach Tötungsfall nach Leiche

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Bisher hat die Polizei offenbar nichts gefunden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit Grabungsarbeiten auf einem Acker hat die Polizei bei Schapen im Emsland Ermittlungen zu einem über 60 Jahre alten Vermisstenfall wieder aufgenommen.

  • Vermutetet wird, dass ein 1957 als verschwunden gemeldeter Mann Opfer eines Tötungsdeliktes wurde, das bisher nicht aufgeklärt wurde.
  • Ende Dezember habe es von einem 84 Jahre alten Mann "sehr vage Hinweise" auf eine Gewalttat gegeben. Der Senior könnte möglicherweise an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Angaben des Mannes wiesen Parallelen zu dem ungeklärten Vermisstenfall auf.
  • Ein Ergebnis der Grabungen gab es zunächst nicht.
21:11 Uhr

Raser kracht nach 120 Kilometern Verfolgungsjagd in Polizeiauto

Dutzende Streifenwagen und ein Hubschrauber jagen einen Raser durch Ober- und Niederbayern. Nach 120 Kilometern endet dann die Verfolgungsfahrt, als der 60-Jährige mit einem Polizeiauto kollidiert.

  • Bei dem Unfall seien zwei Beamte und der vor einer Polizeikontrolle geflüchtete Autofahrer mittelschwer verletzt worden, berichtete ein Polizeisprecher. Die beiden Fahrzeuge hatten sich bei dem Unfall überschlagen.
  • Die Polizei wollte den Mann zuvor auf der Autobahn 92 in der Nähe des Münchner Flughafens anhalten und kontrollieren. Der Mann gab jedoch Gas und floh.
  • Bei Wallersdorf fuhr der 60-Jährige von der Fernstraße ab, um dann auf der Gegenspur in Richtung München zu rasen. Der Mann beschleunigte bis auf 180 Stundenkilometer, ehe es bei Wörth an der Isar zum Unfall kam.
  • Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann keinen Führerschein und sein Auto war nicht versichert. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den 60-Jährigen vor, weswegen er vorläufig festgenommen wurde.
20:41 Uhr

Raketenangriff auf Militärstützpunkt im Irak

In der Nähe eines von der US-Armee genutzten Stützpunkts im Irak sind mehrere Raketen eingeschlagen. Der Angriff habe der Militärbasis Tadschi nördlich der Hauptstadt Bagdad gegolten, erklärte die irakische Armee. Niemand sei verletzt worden.

In Tadschi waren bis vor kurzem auch Bundeswehrsoldaten stationiert. Wegen der Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wurden die 32 deutschen Soldaten aber nach Jordanien und von dort nach Deutschland verlegt.

20:22 Uhr

Gewaltige Explosion erschüttert Chemiepark in Spanien

In einem Chemiepark im nordostspanischen Tarragona hat sich eine starke Explosion ereignet. Mehrere Menschen wurden verletzt.

  • Die Behörden der Region Katalonien warnen die Bevölkerung vor möglichen gesundheitsschädlichen Dämpfen und rufen die Bewohner mehrerer Gemeinden auf, bis auf weiteres nicht ins Freie zu gehen und Fenster und Türen geschlossen zu halten.
  • Die Feuerwehr teilte mit, mindestens vier Menschen seien bei der Explosion verletzt worden. Es gebe einen Schwerverletzten.
  • Wo genau sich der mutmaßliche Chemieunfall ereignete, ist noch nicht bekannt. Im Chemiepark von Tarragona hat unter anderem auch BASF eine Fabrik.

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19:39 Uhr

Mexikos Präsident verkauft Dienstjet - doch keiner will ihn haben

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Die Boeing 787 der mexikanischen Regierung wartet seit mehr als einem Jahr auf einen Käufer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mexiko hat nach 13 Monaten noch immer keinen Käufer für sein Präsidentenflugzeug gefunden.

  • Die Regierung hatte gleich nach dem Amtsantritt von Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 den Verkauf der Maschine in die Wege geleitet. Der Linkspopulist verzichtet im Rahmen seiner Sparpolitik darauf - er reist nie ins Ausland und nutzt innerhalb Mexikos Linienflüge.
  • Die Boeing 787 steht seitdem auf einem Logistik-Flughafen im Nachbarland USA und wartet auf einen Käufer. Da sich trotz Vermittlung der UN bislang keiner fand, soll der Flieger zurück nach Mexiko gebracht und versteigert werden, wie López Obrador nun mitteilte.
  • Der Staat musste den Angaben zufolge bislang umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro für die Aufbewahrung der Maschine in Kalifornien zahlen.
  • Die Maschine hatte bei ihrer Anschaffung für López Obradors Vorgänger, Enrique Peña Nieto, rund 196 Millionen Euro gekostet.
19:04 Uhr

Billie Eilish liefert Titelsong für neuen James-Bond-Film

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Billie Eilish steht "unter Schock".

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Superstar Billie Eilish wird den Titelsong zum neuen James-Bond-Film präsentieren.

  • "Billie hat den Song zusammen mit ihrem Bruder Finneas O'Connell geschrieben und ist die jüngste Künstlerin, die je ein James-Bond-Titellied geschrieben und aufgenommen hat", hieß es auf dem offiziellen Bond-Twitteraccount zu "No Time To Die" ("Keine Zeit zu sterben"). Eilish war erst im Dezember 18 Jahre alt geworden.
  • "Es fühlt sich völlig verrückt an, ein Teil dieser Sache zu sein", dies sei "eine riesige Ehre", wird Eilish auf dem Bond-Twitteraccount zitiert. "Ich stehe noch unter Schock."
  • "Keine Zeit zu sterben" kommt am 2. April in die Kinos.
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18:28 Uhr

Mann versteckt Kamera an Uni-Toilette

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(Foto: imago/Westend61)

Beim Aufräumen nach einer Feier Anfang Dezember ist Studenten der Uni Trier eine versteckte Kamera aufgefallen. Sie war an einem Mülleimer einer Toilette im sogenannten Studihaus installiert.

Etwa einen Monat nach dem Fund hat sich nun der mutmaßliche Verantwortliche bei der Polizei gemeldet. Ein 26-Jähriger aus Trier ließ über einen Rechtsanwalt mitteilen, er habe die Kamera installiert. Weitere Angaben habe der Mann bislang nicht dazu gemacht.

Ob die Kamera etwas aufzeichnete, war zunächst unklar. Die Datenträger würden noch ausgewertet, sagte ein Polizeisprecher.

18:05 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:58 Uhr

Kirche überträgt Predigten tagelang ins Fitnessstudio

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Mit Gottes Hilfe den Weihnachtsspeck schneller loswerden!

(Foto: www.imago-images.de)

Passende Musik ist das A und O für ein erfolgreiches Workout. In einem Solinger Fitnessstudio dienten mehrere Tage lang Kirchenpredigten als Soundtrack für die Trainings.

  • Wie der Gemeindepfarrer berichtete, hatten die Mikrofone des Pfarrers einer benachbarten Kirchengemeinde und die der Trainer für einige Zeit auf derselben Frequenz gefunkt, sodass die Lautsprecher im Fitnessstudio die Predigt übertrugen, erklärt nun der Gemeindepfarrer.
  • Mittlerweile scheint das Problem gelöst: Die Gemeinde hat die Funkfrequenz ihrer Mikrofonanlage geändert.
  • Es seien immer wieder stückweise Predigtteile übertragen worden, sagte der Manager des Fitnessstudios. Die Mitarbeiter hätten sich die Herkunft erst nicht erklären können. Die Lautsprecher abzuschalten, sei nicht möglich gewesen, weil sie für den Betrieb des Studios benötigt wurden.
  • Als dann auch Kirchengesang aus den Lautsprechern kam, hätten sie auf die Kirche nebenan getippt. Ein Mitarbeiter sei später zur Kirche gegangen und habe darum gebeten, die ungewollte Übertragung abzustellen.
17:12 Uhr

Senioren-Ehepaar und Pflegerin sterben im brennenden Haus

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Das Holzhaus wurde bei dem Brand komplett zerstört.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Nacht brennt im österreichischen Ort Hirschegg-Pack nahe Graz ein Wohnhaus lichterloh. Wenige Stunden später finden die Rettungskräfte menschliche Überreste in dem völlig zerstörten Haus.

Bei den Toten dürfte es sich um einen 87-Jährigen, seine 73 Jahre alte Frau und die Pflegerin des Paares handeln. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, hatten Befragungen von Nachbarn und Verwandten keine Hinweise auf einen anderen Aufenthaltsort der drei Menschen ergeben. Die Staatsanwaltschaft Graz habe eine Obduktion angeordnet.

16:40 Uhr

Einbrecher versteckt sich im Kleiderschrank

Ein denkbar schlechtes Versteck hat sich ein Einbrecher in Sulzbach ausgesucht: Der Mann versuchte, sich in einem Kleiderschrank vor der Polizei in Sicherheit zu bringen. Laut Polizei hatten Zeugen in der Nacht den Hinweis gegeben, dass zwei Personen in das Haus im Saarland einbrechen wollten. Die Polizei umstellte das Gebäude deshalb, ein 35-jähriger Einbrecher versuchte noch, zu Fuß zu flüchten. Als er die Beamten sah, machte er kehrt - und suchte sein Heil im Kleiderschrank. Er wollte laut Polizei mehrere Armbanduhren stehlen.

Der 35-Jährige, der laut Polizei ohne festen Wohnsitz ist, wurde vorläufig festgenommen. Dem zweiten Täter, der der Polizei zufolge wohl Schmiere stand, gelang die Flucht.

16:03 Uhr

Iran droht Europa mit "Konsequenzen" im Atomkonflikt

Nach dem Start des Streitschlichtungsverfahrens im Atomkonflikt mit dem Iran hat Teheran Europa mit "Konsequenzen" gedroht.

Wenn die Europäer versuchen sollten, den im internationalen Atomabkommen vorgesehenen Schlichtungsmechanismus "zu missbrauchen, müssen sie bereit für die Konsequenzen sein", teilte das iranische Außenministerium in Teheran mit.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten zuvor wegen der wiederholten Verstöße des Iran gegen das Atomabkommen den Streitschlichtungsmechanismus aktiviert. Dieser erhöht den Druck auf den Iran, da im Falle eines Scheiterns UN-Sanktionen gegen das Land wiedereingeführt werden könnten.

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15:50 Uhr

Nach Ghosn-Flucht in Musikkiste - Yamaha twittert Warnung

Nach der Flucht des angeklagten Ex-Autobosses Carlos Ghosn in den Libanon hat der japanische Musikinstrumenten-Hersteller Yamaha über Twitter darum gebeten, doch bitte nicht in große Kisten zur Beförderung von Musikinstrumenten zu steigen.

Man werde zum Grund nichts sagen, aber es gebe viele Tweets, in dem vom Einsteigen in große Musikinstrumenten-Kisten die Rede sei, heißt es, ohne dass der Fall Ghosn erwähnt wird. "Eine Warnung nach einem unglücklichen Unfall käme zu spät, daher bitten wir jeden, das nicht zu versuchen", so der Tweet des Yamaha-Konzerns, der bis zum Dienstag bereits mehr als 86.000 Mal von Nutzern "geliked" und mehr als 94.000 Mal per retweet weiterverbreitet wurde.

Nach unbestätigten japanischen Medienberichten soll Ghosn in einer solchen Kiste versteckt in einem Privatjet außer Landes gebracht worden sein. Bei einer Pressekonferenz später in Beirut machte Ghosn aus Rücksicht auf seine Helfer keinerlei Angaben, wie er aus Japan geflüchtet ist. Kai Stoppel

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15:24 Uhr

Italienische Stadt führt Strafen für offene Türen ein

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Wer mit offener Tür erwischt wird, bekommt eine Strafe.

(Foto: imago/Westend61)

In zahlreichen Städten Italiens ist die schmutzige Luft ein Aufregerthema. Turin, Mailand, Bologna, Florenz - vielerorts gibt es Feinstaub-Warnungen und längere Einschränkungen für den Verkehr. Rom hat sogar ein striktes Diesel-Fahrverbot verhängt. Die Beschränkungen für private Fahrten in den Hauptverkehrszeiten gelten zunächst nur für den heutigen Dienstag.

Mit ein Grund für den Dauer-Smog ist auch das Wetter: Bei Sonnenschein und blauem Himmel weht etwa in Rom kaum Wind, zugleich ist es nachts recht kalt - sodass viele Menschen die Heizungen voll aufdrehen.

In Vicenza in der Region Venetien ergreifen die Stadtoberen deswegen strenge Maßnahmen: Geschäfte, Bars und andere für die Öffentlichkeit zugängliche Stellen wurden angewiesen, ihre Türen nicht mehr offen stehen zu lassen. Wer Wärme verschwendet und bei Kontrollen mit offener Tür erwischt wird, dem drohen Strafen zwischen 25 und 500 Euro.

15:13 Uhr

Folge verpasst? So stehen die Dinge im Dschungelcamp

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14:30 Uhr

Libyen-Gipfel findet am Sonntag in Berlin statt

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Nach gescheiterten Gesprächen in Moskau kommt der abtrünnige General Haftar am Sonntag zu einem Libyen-Treffen nach Berlin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Deutschland richtet am kommenden Sonntag eine internationale Libyen-Konferenz in Berlin aus. Das Treffen im Kanzleramt soll auf Ebene der Staats- und Regierungschefs stattfinden, teilte die Bundesregierung mit. Es werden demnach Vertreter unter anderem aus den USA, Russland und der Türkei erwartet, eingeladen werden auch der Chef der international anerkannten libyschen Einheitsregierung, Fajes al-Sarradsch, sowie der abtrünnige General Chalifa Haftar.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Franziska Türk verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit den neuesten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:54 Uhr

Straßenkrater verschluckt vollbesetzten Bus

In der Straße tut sich plötzlich ein Loch auf und verschluckt einen Bus voller Menschen und mehrere Passanten - bei diesem Unglück in der chinesischen Großstadt Xining sind Staatsmedien zufolge mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Der plötzliche Erdfall habe sich am Montag auf einer viel befahrenen Straße ereignet, berichtete der chinesische Fernsehsender CCTV. Vier Menschen würden noch vermisst.

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Mehr als tausend Einsatzkräfte beteiligten sich an den Bergungsarbeiten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Krater in der Hauptstadt der nordwestlichen Provinz Qinghai hatte sich plötzlich vor einem Krankenhaus geöffnet und einen vorbeifahrenden Bus sowie mehrere Passanten verschluckt. In von CCTV und der Nachrichtenagentur China News Service veröffentlichten Videoaufnahmen war zu sehen, wie an einer Bushaltestelle vor dem Krankenhaus Panik ausbrach. Menschen versuchten zu flüchten, als die Straße vor ihnen plötzlich einbrach. Der Bus stürzte fast vertikal in das Erdloch, wo es offenbar zu einer Explosion kam. In China gibt es wegen Baumängeln immer wieder plötzliche Erdfälle.

13:24 Uhr

US-Amerikaner stirbt in ägyptischer Haft

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Nach sechs Jahren in Haft ist ein US-Amerikaner in einem ägyptischen Gefängnis gestorben. Der für den Nahen Osten zuständige Staatssekretär im US-Außenministerium, David Schenker, äußerte "ernsthafte Bedenken" über die Menschenrechtslage in Ägypten. Der Tod von Mustafa Kassem sei "nutzlos, tragisch und vermeidbar" gewesen.

Kassem war 2013 nach der Machtübernahme durch das ägyptische Militär in Kairo verhaftet worden, als er dort seine Familie besuchte. Im September 2018 war er zusammen mit mehr als 700 weiteren Personen zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. In einem Artikel für die "New York Times" beschrieb sein Schwager die Haftbedingungen als "unmenschlich" und nannte den Gerichtsprozess eine "Farce". Aus Protest gegen das Urteil und die Haftbedingungen war Mustafa Kassem in einen Hungerstreik getreten. Er hatte auch US-Präsident Donald Trump in einem Brief um Hilfe gebeten.

Der demokratische Senator Patrick Leahy äußerte sich schockiert nach Bekanntwerden des Todes: "Das ist eine monumentale, nicht zu verzeihende Farce, für die Präsident (Abdel Fattah al-) Sisi persönlich verantwortlich ist", erklärte der US-Senator. "Ägypten ist heute eine Militärdiktatur."

13:08 Uhr

Regierung verteidigt BND-Massenüberwachung im Ausland

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Reporter ohne Grenzen und die Gesellschaft für Freiheitsrechte demonstrierten vor dem Verfassungsgericht.

(Foto: dpa)

Die Bundesregierung hat die weitreichenden Überwachungsbefugnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Ausland vor dem Bundesverfassungsgericht verteidigt. Bei Entwicklungen wie aktuell im Iran, im Irak oder in Libyen würden binnen Stunden verlässliche Informationen benötigt, sagte der Chef des Bundeskanzleramts, Helge Braun. Die Frage, wer hinter einem Angriff stecke, könne über Krieg und Frieden entscheiden. Die Informationen der Geheimdienste anderer Staaten könnten verzerrt oder interessengeleitet sein.

Die Richter des Ersten Senats verhandeln noch bis Mittwoch über eine Klage der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) und mehrerer ausländischer Journalisten. Dabei geht es um die Befugnisse des BND bei der sogenannten strategischen Fernmeldeaufklärung im Ausland. Bei dieser Fernmeldeaufklärung durchforstet der BND ohne einen konkreten Verdacht große Datenströme auf interessante Informationen. Deutsche Bürger dürfen nicht auf diese Weise überwacht werden.

12:38 Uhr

Botschafter radeln zum Empfang beim Bundespräsidenten

Auch in den höchsten diplomatischen Kreisen macht man sich Gedanken um Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Botschafter von Dänemark, Schweden, Neuseeland, Italien und den Niederlanden in Österreich radelten jedenfalls zum Neujahrsempfang für das diplomatische Korps bei Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen, statt sich mit dem Auto fahren zu lassen. Der dänische Botschafter - auf dessen Initiative die Radtour offenbar startete - befestigte sogar ein Landesfähnchen am Fahrradlenker.

Bundespräsident Van der Bellen gefiel die Aktion offensichtlich - er bedankte sich auf Twitter für die umweltfreundliche Anreise und postete ein Video von der Ankunft der Diplomaten.

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12:17 Uhr

Bundestags-Gutachten zweifelt an Rechtmäßigkeit von Soleimani-Tötung

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Soleimani wurde im Irak von einer US-Drohne getötet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags haben erhebliche Zweifel daran, dass die gezielte Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch das US-Militär mit dem Völkerrecht zu vereinbaren ist. "Nach den Einlassungen der US-Administration ist nicht deutlich erkennbar, warum die Tötung Soleimanis im Irak unbedingt notwendig gewesen sein soll, um eine akute Gefahr für das Leben von US-Amerikanern ultima ratio abzuwehren", heißt es in einem Gutachten, das von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde.

Der tödliche Drohnenangriff auf Soleimani erfülle "offensichtlich nicht die Kriterien eines 'finalen Rettungsschusses'" und erscheine deshalb als Verstoß gegen das im Zivilpakt der Vereinten Nationen festgeschriebene Recht auf Leben. Soleimani war Anfang Januar von einer US-Drohne im Irak getötet worden. Washington begründete dies mit angeblich bevorstehenden Angriffen auf US-Bürger und Botschaften, hat dafür aber keine Beweise vorgelegt. Die Wissenschaftler des Bundestages bezweifeln aber auch die Rechtmäßigkeit der iranischen Reaktion, die Teheran ebenfalls mit Selbstverteidigung begründet hat.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagpause

11:36 Uhr

Trudeau denkt über Sicherheitskosten für Harry und Meghan nach

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Bei einem gemeinsamen Dinner im Buckingham Palace im April 2018 war ein möglicher Umzug nach Kanada wohl noch kein Gesprächsthema.

(Foto: imago/i Images)

Nach der Entscheidung des britischen Prinzen Harry und seiner Frau Meghan, künftig einen Teil ihrer Zeit in Kanada zu verbringen, denkt die kanadische Regierung darüber nach, ob sie den Schutz des prominenten Paares übernimmt. "Ich denke, das ist Teil der Überlegungen, die nötig sind, und dazu laufen Gespräche", sagte Premierminister Justin Trudeau in einem Interview mit dem kanadischen Fernsehsender Global.

Noch ist demnach völlig offen, ob Kanada die Kosten für die Schutzmaßnahmen für Harry und Meghan übernimmt. "Wir sind nicht völlig sicher, wie die endgültige Entscheidung aussehen wird", sagte Trudeau. Es seien noch "viele Gespräche nötig". Grundsätzlich unterstützten die Kanadier es aber sehr, dass das Paar zumindest teilweise in ihrem Land leben wolle.

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11:09 Uhr

Australier überlebt drei Wochen in Krokodil-Gebiet

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Der 29-Jährige konnte offenbar sicheren Abstand zu den in dem Gebiet lebenden Krokodilen halten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Drei Wochen nach seinem Verschwinden im nordaustralischen Regenwald ist ein 29-jähriger Australier wohlbehalten gefunden worden. Der Mann sei angesichts der Umstände "in guter physischer Verfassung", teilte die Polizei mit. Der Mann war Ende Dezember in einem Gebiet verschwunden, in dem zahlreiche Krokodile leben. Die Polizei befürchtete ursprünglich, der 29-Jährige sei von einem der Reptilien gefressen worden.

Der 29-Jährige war am 22. Dezember mit seinem Auto im Daintree-Regenwald im Bundesstaat Queensland steckengeblieben. Die Einsatzkräfte suchten wochenlang nach dem Mann, am Montag trafen sie ihn dann mehrere Kilometer von seinem verlassenen Fahrzeug entfernt an. Er habe überlebt, indem er sich von wilden Früchten und Beeren ernährt habe, erklärte die Polizei.

10:45 Uhr

Unbekannte attackieren Moschee mit Steinen

Unbekannte haben im nordrhein-westfälischen Finnentrop eine Moschee mit Steinen attackiert. Wie die Polizei in Hagen und die Staatsanwaltschaft in Siegen mitteilten, wurde bei dem Angriff in der Nacht zum vergangenen Samstag niemand verletzt. Es seien jedoch mehrere Scheiben zu Bruch gegangen sowie Putz an der Fassade und ein geparktes Auto beschädigt worden.

Die Täter flohen den Ermittlern zufolge nach wenigen Augenblicken. Ein kurz darauf aufgegriffener Mann sei wenig später wieder entlassen worden, weil sich ein Tatverdacht nicht erhärtet habe. Die Steine wurden demnach beschlagnahmt, um sie auf Spuren zu untersuchen. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf.

10:24 Uhr

Aldi hebt Eierpreise an

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Hilfe, die Eier werden teurer!

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Jahr ist erst wenige Tage alt und dann das: Die Eierpreise geraten in Bewegung. Aldi hat die Preise für die 10er-Packung Eier aus Bodenhaltung beziehungsweise Freilandhaltung um jeweils 10 Cent angehoben. Somit kosten bei Aldi Süd seit Freitag 10 Eier aus Bodenhaltung 1,29 Euro und 10 Eier aus Eier aus Freilandhaltung 1,69 Euro. Auch beim selbständigen Schwesterunternehmen Aldi Nord gelten diese Preise.

Nach Einschätzung von Branchenbeobachter Matthias Queck ist das aber kein Rekordhoch. "Auf diesem Preisstand waren sie vorher schon einmal", sagte er. Aldi gilt als Messlatte für andere große Lebensmittelhändler, die meist innerhalb weniger Tage Preisveränderungen bei den häufig verkauften Produkten in der untersten Preislage nachvollziehen.

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10:03 Uhr

Razzia in Frankfurter Awo-Zentrale

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Im Zentrum der Affäre steht der Frankfurter Kreisverband.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Zuge der Affäre um die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) durchsucht die Staatsanwaltschaft derzeit die Zentrale des Frankfurter Kreisverbandes. Das berichten die "Hessenschau" und die "Bild"-Zeitung. Demnach werden sowohl Wohn- als auch Geschäftsräume in Frankfurt, laut "Bild"-Zeitung aber auch in Wiesbaden, Berlin, Bad Schwalbach und Schöneck durchsucht. 84 Beamte sollen dabei im Einsatz sein. In der Affäre geht es um überhöhte Gehälter und teure Dienstwagen.

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10:00 Uhr
Breaking News

"Klimahysterie" ist "Unwort des Jahres" 2019

Das "Unwort des Jahres" 2019 heißt "Klimahysterie". Das gab die Jury der sprachkritischen Aktion in Darmstadt bekannt.

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09:34 Uhr

Verhaftungen nach Flugzeug-Abschuss im Iran

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Bereits im Dezember hatten Tausende Iraner gegen die Regierung protestiert. Nun gehen die Menschen erneut auf die Straße.

(Foto: picture alliance/dpa)

Knapp eine Woche nach dem Abschuss einer Passagiermaschine mit 176 Menschen an Bord hat es im Iran offenbar erste Verhaftungen gegeben. Das meldet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die iranische Justiz. Präsident Hassan Rouhani hatte zuvor bereits angekündigt, alle Verantwortlichen zu bestrafen. "Jeder der bestraft werden sollte, muss bestraft werden", sagte Rouhani in einer Fernsehansprache.

Hintergrund ist der Absturz der ukrainischen Passagiermaschine, die versehentlich vom iranischen Militär abgeschossen wurde. Die Führung in Teheran hatte eine Verantwortung des Iran zunächst vehement bestritten. Dieses Vorgehen löste in den vergangenen Tagen erneut Demonstrationen gegen die Regierung aus. Vor allem Studenten gingen auf die Straßen und prangerten die geistliche Elite des Landes an.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:38 Uhr

Von der Leyen löschte wohl alle SMS von Diensthandy

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Warum wurden sämtliche Nachrichten auf von der Leyens Handys gelöscht?

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Untersuchungsausschuss versucht derzeit zu klären, wie im Verteidigungsministerium hochdotierte Verträge rechtswidrig an Berater vergeben wurden - und welche Rolle die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dabei spielte. Dem "Spiegel" zufolge kommt diese in einem neuen Bericht gar nicht gut weg. Demnach löschte zunächst ein Sachbearbeiter aus Unachtsamkeit Nachrichten auf von der Leyens Diensthandy, die als Beweismittel dienen sollten. Auf einem zweiten Telefon soll die Ministerin selbst alle Nachrichten vernichtet haben.

Diese wären insbesondere von Interesse gewesen, weil die Ex-Ministerin laut "Spiegel" für ihren "Hang zur Politik per Textnachricht" bekannt ist. Zu dem Zeitpunk, zu dem von der Leyen besagtes zweites Handy nutzte, wusste sie demnach zwar bereits vom drohenden Untersuchungsausschuss - ob die SMS brisant waren, ist also fraglich. Das komplette Löschen der Nachrichten dürfte laut "Spiegel" aber im Ausschuss zu Mutmaßungen führen.

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08:30 Uhr

Haftar verlässt Moskau ohne Unterzeichnung von Waffenruhe

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Die Gespräche am Montagabend mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow (r.) waren eigentlich vielversprechend verlaufen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Hoffnungen auf eine Waffenruhe in Libyen sind vorerst geplatzt: Der libysche General Chalifa Haftar hat Moskau verlassen, ohne das Abkommen über eine Waffenruhe zu unterzeichnen. Eine Sprecherin des russischen Außenministeriums sagte, dass Haftar bereits abgereist sei. Der General, der einen Großteil des Ostens und Südens von Libyen kontrolliert, hatte sich am Montagabend Bedenkzeit für das bereits vom libyschen Regierungschef Fajes al-Sarradsch unterschriebene Abkommen erbeten.

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07:40 Uhr

Kot im Tempel: Sechs Touristen in Machu Picchu festgenommen

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt Macchu Piccu ist seit 1983 Unesco-Weltkulturerbe und lockt jährlich über zwei Millionen Touristen an. Doch nicht alle von ihnen wissen sich zu benehmen: Sechs Touristen wurden nun festgenommen, weil sie in einem Tempel der weltberühmten peruanischen Inka-Ruinen ihre Notdurft verrichtet haben sollen. Gegen sie wird nun wegen mutmaßlicher Schändung des kulturellen Erbes des südamerikanischen Landes ermittelt.

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Die Inka errichteten Machu Picchu im 15. Jahrhundert auf einem Bergrücken in 2430 Metern Höhe.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Touristen stammen demnach aus Frankreich, Argentinien, Brasilien und Chile. Ihnen drohen vier Jahre Haft. Sie waren am Sonntag festgenommen worden, nachdem Parkwächter und Polizisten sie im Sonnentempel gefunden hatten. Nach Angaben der peruanischen Behörden wurden in dem Tempel Exkremente gefunden. Zudem hätten die Behördenmitarbeiter einen Stein gefunden, der aus der Wand herausgebrochen sei und einen Riss im Boden verursacht habe.

Weite Teile des im Zentrum von Machu Picchu gelegenen Tempels sind für Touristen gesperrt.

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07:12 Uhr

Razzien wegen Verdacht auf staatsgefährdende Gewalttat

Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gibt es in mehreren Bundesländern Durchsuchungen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin auf Twitter mit. Durchsuchungen gibt es demnach in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Weitere Einzelheiten gab die Behörde zunächst nicht bekannt.

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06:43 Uhr

Forscher: Mysteriöser Erreger in China ist Sars-Virus

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In Hongkong werden Reisende aus China an Flughäfen und Bahnhöfen auf Krankheitssymptome überprüft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine mysteriöse Lungenkrankheit hält derzeit Asien und insbesondere China in Atem. Nun deutet aber einiges daraufhin, dass es sich dabei um dieselbe Art Virus wie ein altbekannter Erreger handelt - und dieser damit rasch eingedämmt werden könnte. Denn der in China kursierende neue Erreger ist dem Berliner Virusforscher Christian Drosten zufolge ein Sars-Virus ähnlich dem bei der Sars-Pandemie 2002/03. "Es ist dieselbe Virusart, nur in einer anderen Variante", sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin. Unterschiede gebe es vor allem bei den Proteinen, mit denen das Virus an menschliche Zellen andocke.

Bei der Sars-Pandemie waren von China ausgehend weltweit rund 8000 Fälle erfasst worden, mehr als 800 Menschen starben. Für den neuen Erreger haben die chinesischen Behörden bisher 41 nachgewiesene Erkrankungen gemeldet, mehrere Patienten sind demnach in kritischem Zustand. Ein 61-Jähriger mit schweren Vorerkrankungen soll an der Infektion gestorben sein.

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06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

nach den gestrigen Verhandlungen in Moskau hat der libysche General Chalifa Haftar bis heute Morgen Zeit, um ein Waffenstillstandsabkommen zu unterzeichnen. Eine diplomatische Lösung des Konflikts in dem Bürgerkriegsland ist damit zum Greifen nah. Außerdem schauen wir heute auf diese Themen:

  • Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über eine Journalisten-Klage gegen das BND-Gesetz. Geklagt hat ein Bündnis von Medienorganisationen und ausländischen Journalisten. Sie befürchten, dass die Befugnisse des Bundesnachrichtendienstes bei der Auslandsüberwachung den Quellenschutz und das Redaktionsgeheimnis aushöhlen.
  • Welche Rechte haben britische Bürger nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs in der EU? Darüber debattiert heute das EU-Parlament in Straßburg.
  • Ebenfalls in Straßburg stellt die EU-Kommission voraussichtlich den Fonds für den sogenannten Green Deal vor, der Länder und Regionen dabei unterstützen soll, klimafreundlicher zu werden.
  • Der Prozess gegen Abu Walaa, den mutmaßlichen Anführer der Terrormiliz IS in Deutschland, und vier weitere mutmaßliche Top-Islamisten geht weiter. Die Männer sollen Freiwillige für den IS rekrutiert haben.

  • Der Handelskrieg mit den USA hat zu einem starken Rückgang des chinesischen Außenhandels geführt. Jetzt gibt Chinas Zoll die Außenhandelszahlen für 2019 bekannt.

  • Der Bund und die Deutsche Bahn unterzeichnen eine milliardenschwere Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. Mit dabei ist unter anderem Verkehrsminister Andreas Scheuer.

  • Anti-Abschiebe-Industrie, alternative Fakten, Volksverräter - das waren die Unwörter der vergangenen Jahre. Welches Wort ist im Jahr 2019 negativ aufgefallen? Wir erfahren es heute.

Damit stürzen wir uns in den Dienstag. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:06 Uhr

Regenwolken breiten sich aus

Björn Alexander

Björn Alexander

Der Tag bringt zweigeteilte Aussichten: Nach einer frostigen Nacht bleibt es im Süden und Südosten noch lange trocken und zeitweise sonnig. Am schönsten zeigt sich hierbei der Alpenrand. Im großen Rest breiten sich aus Westen Regenwolken aus und die Sonne hat dementsprechend kaum Chancen. Die Temperaturen sind weiterhin sehr mild. Die Frühwerte liegen verbreitet bei 3 bis 11 Grad. Lediglich im Bereich Bodensee, Alpenrand, Ostbayern und Erzgebirge ist es in der Früh frostig mit minus 7 bis 0 Grad. Tagsüber geht es dann rauf auf 4 Grad im zäheren Nebel und 13 Grad am Oberrhein. Dabei ist es teils windig bis stürmisch.

Die weiteren Aussichten: Morgen und am Donnerstag wird es schrittweise schöner und nochmals milder. Der wärmere Tag ist der Mittwoch mit bis zu 15 Grad. Der Donnerstag bringt maximal noch 14 Grad, hat dafür aber auch im zuvor noch wechselhafteren Westen und Norden mehr Sonne im Programm. Zum Wochenende gilt: von Nordwesten geht es wechselhafter und kühler weiter. Dann erwarten uns meist einstellige Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad sowie zunehmend frostig kalte Nächte. Ihr Björn Alexander