Dienstag, 17. September 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 17. September 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Spannung erwarten wir in den nächsten Stunden das Wahlergebnis aus Israel. Es ist ein knappes Rennen zwischen dem konservativen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz. Wir werden Sie natürlich informieren.

Das hat uns heute außerdem bewegt:

Damit verabschiede ich mich für heute von Ihnen, wünsche eine angenehme Nacht und hoffe, Sie sind auch morgen wieder im "Tag" dabei.

22:13 Uhr

Zugverkehr im Norden wegen Unwettern gestört

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Stürmischer Wind hat für starke Störungen im Bahnverkehr in Norddeutschland gesorgt. Wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen meldete die Bahngesellschaft Metronom starke Einschränkungen auf ihren Strecken. Unter anderem sollte die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bis Mitternacht voll gesperrt werden. Auch die Verbindung zwischen Hamburg und Bremen war voll gesperrt. Zu erheblichen Verspätungen kam es ferner zwischen Hannover und Göttingen in beiden Richtungen sowie auf der Strecke Uelzen-Lüneburg-Hamburg. Teilweise sollten Ersatzbusse fahren.

Die Deutsche Bahn teilte über Twitter mit, dass insgesamt fünf Züge ihre Fahrt nicht fortsetzen konnten und die "Evakuierung ist im Gange oder beginnt in Kürze".

21:41 Uhr

Vermisste Mutter und vier Kinder tot in Florida entdeckt

Vor etwa sechs Wochen war eine 32-jährige Mutter, zusammen mit ihren vier Kindern, in Florida verschwunden. Nun hat die Polizei Gewissheit: Die Fünf sind tot. Das berichtete "USA Today". Der Vater hat sie offenbar getötet. Der 38-Jährige habe den Leichnam seiner Frau in sein Auto gelegt, sei mit ihr losgefahren und habe im US-Bundesstaat Georgia einen Unfall gehabt. Nur dadurch sei die Polizei auf ihn aufmerksam geworden, berichtet "Fox 35". Er führte die Beamten danach zu den Körpern der vier Kinder. Die Ermittler gehen davon aus, dass auch sie in Florida getötet und dann nach Georgia gebracht wurden. Der Verdächtige ist wegen Mordes angeklagt.

"So wie ich, als Sheriff, das sagen kann, ist selbst das Gefängnis nicht genug für ihn. Er hat kein Recht auf dieser Erde zu sein ", erklärte der Sheriff von Marion County bei einer Pressekonferenz. In Florida, wo die Morde offenbar verübt wurden, gibt es die Todesstrafe. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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21:20 Uhr

US-Regierung klagt gegen Snowden

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Seine Enthüllungen im Jahr 2013 verdeutlichten die weltweite Überwachung durch Geheimdienste.

(Foto: picture alliance/dpa)

Heute startete der Verkauf von "Permanent Record", den Memoiren des amerikanischen Whistelblowers Edward Snowden, in Deutschland und den USA. Nun hat die US-Regierung Klage gegen Snowden eingereicht.

  • Das US-Justizministerium teilte mit, Snowden habe mit dem Buch gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen verstoßen, die er mit den US-Geheimdiensten CIA und NSA unterzeichnet habe.
  • Snowden werde vorgeworfen, das Buch veröffentlicht zu haben, ohne es - wie in den Vereinbarungen vorgesehen - vorab zur Überprüfung vorzulegen. Der Whistleblower hatte für die CIA und die NSA gearbeitet.
  • Es gehe bei der Klage wohl nicht um einen Verkaufsstopp des Buches, sondern die Regierung wolle auf die Einnahmen des Buches zugreifen, teilte das Ministerium mit.
21:10 Uhr
Breaking News

TV-Prognose: Kopf-an-Kopf Rennen bei Wahl in Israel

Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein knappes Rennen zwischen dem konservativen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem Herausforderer Benny Gantz ab. Netanjahus Likud kam laut TV-Prognosen bei der Wahl auf 31 bis 33 Mandate und Gantz' Mitte-Bündnis Blau-Weiß auf 32 bis 34 Mandate.

20:56 Uhr

Taylor Swift kommt wieder nach Deutschland

Vor ein paar Jahren habe ich sie live gesehen. Beruflich natürlich. Nach anfänglicher Skepsis, schaffte sie es dann aber doch sehr schnell, mich in den Bann zu ziehen. Es folgte eine zweistündige Show, die mit Konfetti-Herzen-Regen endete - und vielen Freudentränen von hartgesottenen Fans. Nun kommt die erfolgreiche Künstlerin, Taylor Swift, wieder nach Deutschland. Mit ihrem Album "Lover" wird die 29-Jährige auch in Berlin auftreten, am 24. Juni 2020. Das verkündete die Musikerin bei Instagram. Weitere Konzerte spielt Swift von Juni bis August in Belgien, im norwegischen Oslo, in Dänemark, Polen, Frankreich, Portugal und in Brasilien. Außerdem hat sie in den USA das "Lover Fest West" in Los Angeles und das "Lover Fest East" in Foxborough, im US-Bundesstaat Massachusetts, ins Leben gerufen. Dort wird sie jeweils an zwei Tagen auftreten. Weitere Termine sollen folgen.

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20:28 Uhr

Blitz setzt Hütte in Brand: 13 Jugendliche sterben

  • Auf der Insel Akuoch im Südsudan haben etwa 50 Jugendliche an einem Trainingslager teilgenommen. Sie wollten sich auf einen traditionellen Ringer-Wettbewerb vorbereiten.
  • In einer der Hütten mit 18 Jugendlichen brach nach einem Blitzeinschlag ein Feuer aus, nur fünf der Jugendlichen überlebten. Der Wettbewerb wurde abgesagt.
  • Das Unglück hatte sich nach Behördenangaben in der nordöstlich gelegenen Jonglei-Provinz ereignet.
19:58 Uhr

Behörde in Pakistan zieht Kleidervorschrift für Mädchen zurück

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Mädchen sollen sich verschleiern, um keine Opfer sexueller Gewalt zu werden.

(Foto: REUTERS)

Nach starken Protesten von Aktivisten haben die Behörden in einer Provinz im Nordwesten Pakistans eingelenkt und ziehen eine Vorschrift wieder zurück. Laut regionalem Bildungsminister sollen Mädchen vor sexueller Belästigung besser geschützt werden - deshalb war festgelegt worden, dass Schulmädchen bereits ab der ersten Klasse ihren Körper und Kopf nach islamischer Tradition mit weiter Kleidung und Kopftuch oder einer Burka, die auch das Gesicht verhüllt, bedecken müssen. Der Schritt unterdrücke Mädchen und erinnere an die Herrschaft der radikalislamischen Taliban in der Region, hieß es hingegen von den Protestlern. In Khyber-Pakhtunkhwa wurde auch die Nobelpreisträgerin Malalaousafzai angegriffen, als sie sich vor acht Jahren für die Schulbildung von Mädchen einsetzte.

19:27 Uhr

Stallbursche für Mord an Reiterhof-Chefin verurteilt

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Der junge Mann erdrosselte seine Chefin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Weil er seine Chefin erdrosselt hat, ist ein 22-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Hanau sah es als erwiesen an, dass der Hilfsarbeiter aus Rumänien die 51-jährige Chefin eines Reiterhofs heimtückisch tötete und ihres Arg- und Wehrlosigkeit ausnutzte. Offenbar hatte sie ihm zuvor gekündigt.

Der Mann räumte die Tat vom September 2018 ein und gestand erneut vor Gericht, die Frau getötet zu haben. Ein Motiv sei Geld gewesen. Der Urteilsspruch entsprach der Forderung von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Die Verteidigung sah nur den Tatbestand des Totschlags für erfüllt an und hatte auf eine Strafe von weniger als zehn Jahren plädiert.

18:54 Uhr

Paar muss hohe Strafe für Nacktbaden in Venedig zahlen

Die italienische Polizei in Venedig versteht keinen Spaß, wenn es um historische Stätten geht. Das musste ein Paar aus Tschechien am eigenen Leib spüren. Sie badeten nackt in einem Kanal in Venedig und wurden von einer Polizeipatrouille im Motorboot erwischt. Wegen ihrer sogenannten Handlung gegen den öffentlichen Anstand müssen die beiden nun jeweils 3000 Euro Strafe zahlen. Sie begründeten ihre Aktion mit der Hitze an diesem Tag. Die Polizisten ließen sich allerdings nicht einwickeln, zwangen die beiden, sich anzuziehen und nahmen sie mit auf die Wache.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:24 Uhr

59 Prozent finden: Nachhaltige Produkte sind zu teuer

Während der Themenwoche Nachhaltigkeit beschäftigen wir uns verstärkt mit vielen Aspekten des Klimawandels. Wie etwa Plastiktüten, die besser als ihr Ruf sind oder auch, wie der Flächenfraß gestoppt werden soll. Heute wollten wir von Ihnen in einer telefonischen Umfrage über unseren Teletext wissen:

Zahlen Sie für nachhaltige Produkte gern mehr?

  • Fast 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass diese Produkte ihnen einfach zu teuer seien und sie deshalb nicht gern mehr zahlen wollen.
  • Für nachhaltige Produkte auch mehr bezahlen, finden hingegen 41 Prozent in Ordnung. Dadurch werde die Umwelt schließlich geschont, heißt es in der Antwort als Begründung.

Wie schwer es für Frauen ist, eine gute Alternative zum Perioden-Wegwerf-Produkt zu finden, hat meine Kollegin Astrid Ehrenhauser sehr lesenswert aufgeschrieben.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen. Und hier können Sie Ihren eigenen CO2-Fußabdruck berechnen.

18:20 Uhr

Journalistin und Autorin Cokie Roberts ist tot

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Starb im Alter von 75 Jahren: Cokie Roberts

(Foto: imago/ZUMA Press)

Mehrere amerikanische Medien berichten, dass die erfolgreiche Journalistin Cokie Roberts gestorben ist. Mehr als 40 Jahre arbeitete sie als Reporterin, Kolumnistin, Auslandskorrespondentin und Kommentatorin für verschiedene TV-Formate und Radio-Sendungen. Sie erlag einer Brustkrebs-Erkrankung im Alter von 75 Jahren, berichtete ABC News.

Insgesamt sechs Bücher, die sich unter anderem mit der Rolle der Frau in der amerikanischen Geschichte befassten, gehören zu ihrem Schaffen. Roberts arbeitete als Kongress-Reporterin und war eine der führenden Moderatorinnen der politischen Fernsehsendung "The Week". Erst vor Kurzem hatte sie mitgeteilt, sie freue sich, auch im nächsten Jahr die US-Präsidentschaftswahl zu begleiten. 2002 erhielt sie bereits die Diagnose Brustkrebs, arbeitete aber dennoch weiter, fast bis zum Schluss. Sie hinterlässt ihren Ehemann, zwei Kinder und sechs Enkelkinder.

17:23 Uhr

Frau hält Hahn als Haustier im Auto

Eine 52-Jährige hatte sich im hessischen Hanau einen Hahn als Haustier angeschafft. Das ist erst einmal nicht verwerflich, hätte sie sich auch um eine angemessene Haltung gekümmert. Doch die Frau ließ das Tier in ihrem Auto wohnen und räumte ein, sie sei aktuell auf der Suche nach einer geeigneten Bleibe. Außerdem sorge sie durch mehrere Spaziergänge auf einer Wiese für täglichen Auslauf, wie die Polizei erklärte. Anwohner hatten den Hahn im Auto bemerkt und die Beamten verständigt. Die 52-Jährige muss nun ein artgerechtes Zuhause für den Hahn finden.

17:01 Uhr

23-jähriger Syrer steht wegen IS-Propaganda vor Gericht

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Die Verhandlung startete heute am Oberlandesgericht Dresden.

(Foto: picture alliance / Arno Burgi/dp)

Laut Anklage verbreitete er mehrfach Videos, Bilder und Nachrichten in Chat-Gruppen im Internet: Am Oberlandesgericht Dresden hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der von seiner Wohnung in Plauen im Vogtland aus Menschen für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeworben haben soll. Dem 23-Jährigen aus Syrien wird das Werben um Mitglieder und um Unterstützer einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Der mutmaßliche IS-Propagandist ist ein abgelehnter Asylbewerber, soll 2015 nach Deutschland gekommen sein und befindet sich seit Juli 2018 in Untersuchungshaft.

16:48 Uhr

Mord-Urteil nach 32 Jahren gefällt

1987 wird eine 30-Jährige in Berlin vor den Augen ihres zweieinhalbjährigen Sohnes getötet. Der Täter stranguliert sie mit einem Pullover und sticht ihr mehrmals in den Hals. DNA kann zwar vom Kleid der Frau sichergestellt werden, doch sie führt damals nicht zum Täter. Nach vier Jahren stellen die Beamten die Ermittlungen ein. Erst 2015 wird der Fall wieder untersucht und durch weiterentwickelte Methoden kann die DNA vom Tatort noch einmal neu ausgewertet werden. Das bringt den Durchbruch: Als Täter wird ein heute 61-Jähriger identifiziert, der offenbar eine sexuelle Beziehung zu der Frau hatte. Er muss nun eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen. Der Mann habe die Frau in ihrer Wohnung umgebracht, "weil er es nicht einsah, den Sex nicht mehr unentgeltlich zu bekommen", begründete das Landgericht die Entscheidung.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:17 Uhr

Jeder Fünfte packt Umzugskisten jahrelang nicht aus

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Fünf Jahre nach dem Umzug stehen offenbar bei vielen Deutschen immer noch volle Kartons herum.

(Foto: imago images / Westend61)

Erinnern Sie sich noch an Ihren letzten Umzug? Meiner ist schon ein paar Jahre her, doch ich weiß noch genau, dass ich dachte, ich würde niemals fertig werden. 50 Kisten zählte ich am Schluss! Ich konnte nicht gleich in meine Wohnung, musste zwei Wochen überbrücken und schleppte dann, am ersten möglichen Tag, meine Matratze etwa zwei Kilometer weit zur neuen Wohnung. Ein Glück hatte ich erst einmal nur die, denn jede Wand war in einem anderen Orange-Ton gefärbt. Es wartete viel Arbeit. Also wurde gestrichen und gebohrt, Lampen und Vorhänge ausgesucht - all das dauerte so ungefähr drei Monate. Dann war fast alles fertig und an seinem Platz. Damit liege ich offenbar noch recht gut in der Zeit. Eine Umfrage des Portals "umzugsauktion.de" hat nämlich ergeben, dass mehr als jeder Dritte in Deutschland nach fünf Jahren oder sogar mehr noch nicht alle Arbeiten nach einem Umzug abgeschlossen hat. Jeder Fünfte hat nach dieser Zeit sogar noch nicht einmal alle Umzugskartons ausgepackt. Die Mehrheit der Befragten gab an, nach maximal einem Jahr fertig mit dem Umzug zu sein (69 Prozent).

Und welcher Typ sind Sie?

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15:46 Uhr

Merkel: Rüstungs-Exportstopp nach Saudi-Arabien bleibt

  • Ende dieses Monats steht eine Entscheidung an, ob der Rüstungs-Exportstopp nach Saudi-Arabien bestehen bleibt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat schon jetzt eine Antwort gegeben: "Ich sehe im Augenblick keine Voraussetzung für eine veränderte Haltung der Bundesregierung", sagte sie.
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    Zum 30. September steht die Entscheidung über eine weitere Verlängerung an.

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Die Angriffe auf zwei Öl-Anlagen in Saudi-Arabien zeigten nun "noch einmal dringlicher, dass wir alles daransetzen müssen, eine diplomatische Lösung für den Jemen-Konflikt zu finden, auch wenn das im Augenblick sehr schwierig aussieht", sagte Merkel. "Aber man muss es immer und immer wieder versuchen."
  • Der Exportstopp gegen Saudi-Arabien wurde erst im November 2018 nach der Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Generalkonsulat in Istanbul verhängt und im März dieses Jahres um sechs Monate verlängert.
  • Saudi-Arabien führt eine Allianz arabischer Staaten an, die im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft. Der Krieg hat die derzeit schlimmste humanitäre Krise weltweit ausgelöst.
15:19 Uhr

Drei Australier im Iran inhaftiert

Zwei Frauen und ein Mann aus Australien sind in einem iranischen Gefängnis inhaftiert. Australischen Medienberichten zufolge seien sie schon seit mehreren Monaten dort. "Zwei von ihnen wurden wegen unerlaubten Fotografierens von militärischen Anlagen mit einer Drohne verhaftet und eine weitere wegen Spionage für ein Drittland", sagte ein Justizsprecher.

Dem Fernsehsender ABC zufolge ist eine Universitätsdozentin, die auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt, seit fast einem Jahr im Gefängnis. Nach Informationen der britischen Tageszeitung "The Times" wurde sie zu zehn Jahren Haft verurteilt. Was genau ihr vorgeworfen wird, ist unklar.  Die beiden anderen - eine weitere Frau mit britischem und australischem Pass sowie ihr australischer Freund - sollen festgenommen worden sein, weil sie sich in einem militärischen Sperrbezirk aufhielten.

15:01 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Haltbarkeit ist Trumpf

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Viele technische Geräte halten weniger lang als früher. Das liegt im Interesse von Hersteller und Handel, fügt der Umwelt aber immense Schäden zu. So lange es sich jedoch für Unternehmen nicht lohnt, vor allem an der Langlebigkeit ihrer Produkte zu arbeiten, liegt das Heft des Handelns beim Verbraucher. Dieser sollte sich auch dann für die Reparatur entscheiden, wenn er sich das Neugerät leisten kann.

Beim Smartphone etwa sind in den vergangenen Jahren Repair-Shops aus dem Boden geschossen und diese können längst nicht nur zertrümmerte Displays tauschen. Wer mag, findet zudem auch im Internet Repatursets mit Bastelanleitungen auf Youtube. Schon beim Kauf eines Handys sollte man sich zudem erkundigen, ob ein Akkutausch möglich ist, wie es Apple nach anhaltender Kritik eingeführt hat. Wer konsequent sein will, entscheidet sich gleich für das Fairphone, dessen Einzelteile leicht zu ersetzen sind und das deshalb besonders langlebig ist.

Auch für andere Haushaltsgeräte finden sich zumindest in Städten inzwischen viele Repair-Cafés, in denen man mit enthusiastischen Bastlern einen Rettungsversuch unternehmen kann. Generell gilt auch weiterhin: Wer billigt kauft, kauft zweimal. Zwar ist nicht jedes Markenprodukt langlebiger als No-Name-Ware. Geräte, deren Preis aber deutlich unter dem großer Hersteller liegt, sind aber öfter Murks.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

14:45 Uhr

Sohn stirbt durch Hitzeschlag: Vater wegen Mordes angeklagt

Ein Zweijähriges Kind stirbt, nachdem es 18 Stunden lang in einem Dachgeschosszimmer eingeschlossen wurde - bei 30 Grad Außentemperatur. Der Vater des Jungen soll die Türklinke des Zimmers abmontiert haben. Der Zweijährige erlitt einen Hitzeschock und in der Folge versagte sein Kreislauf. Die Staatsanwaltschaft Essen ist davon überzeugt, dass es sich so zugetragen hat und klagt den 31-Jährigen deshalb wegen Mordes an. Bei einer Vernehmung soll er zwar ausgesagt, aber die Tat nicht gestanden haben.

Zuvor hatte die "WAZ" über die Anklage berichtet. Ermittlungen gegen die Mutter des Kindes wurden eingestellt. Sie hatte sich zum Tatzeitpunkt laut Hinterberg schon seit Tagen nicht mehr in der Wohnung aufgehalten. Die beiden Geschwister im Alter von einem und vier Jahren befinden sich in der Obhut des Jugendamtes.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Nun ist es schon wieder so weit: Meine Kollegin Friederike Zörner legt für heute die Beine hoch und entspannt im Feierabend. Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde Sie ab sofort mit dem Wichtigsten des Tages versorgen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:16 Uhr

Jeder Guantánamo-Häftling kostet wohl 13 Millionen Dollar

Das US-Gefangenenlager Guantánamo ist das wohl teuerste Gefängnis der Geschichte. Die Kosten für die Unterbringung der zuletzt 40 Insassen lagen im Jahr 2018 bei mehr als 540 Millionen US-Dollar (rund 490 Mio Euro) - rund 13 Millionen Dollar pro Häftling. Das geht aus einer Erhebung der "New York Times" hervor.

  • Das Lager war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 errichtet worden, um mutmaßliche islamistische Terroristen ohne Prozess festzuhalten.
  • Im Laufe der Jahre wurde das Gelände erweitert, die Zahl der Inhaftierten ist hingegen gesunken.
  • Insgesamt haben nach Angaben der Zeitung 770 Männer und Jungen in Guantánamo eingesessen, den letzten Neuzugang gab es im Jahr 2008. US-Präsident Donald Trump verfügte erst Anfang 2018 den Fortbestand des umstrittenen Lagers.
13:26 Uhr

Frau schwimmt viermal durch den Ärmelkanal - ohne Pause

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Salzverkrustet: Sarah Thomas nach ihrer Ankunft am Shakespeare Beach, Dover.

(Foto: CHANNEL SWIMMING ACADEMY via REU)

Bis vor einem Jahr war Sarah Thomas noch wegen Brustkrebs in Behandlung. Jetzt ist es der US-Amerikanerin gelungen, gleich vier Mal ohne Unterbrechung den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Vor ihr ist das noch keinem Menschen gelungen. Bislang haben Medien zufolge nur drei Schwimmer den Ärmelkanal drei Mal ohne Stopp durchquert. Die 37-Jährige widmete ihren Rekord "allen Überlebenden da draußen".

Die Ultra-Marathon-Schwimmerin startete am frühen Sonntag und beendete ihren Rekord nach 54 Stunden im britischen Dover, wie der britische Sender BBC berichtete. Zur Begrüßung gab es Champagner und Schokolade.

Das Salzwasser machte ihrem Mund und ihrer Kehle zu schaffen, berichtete Thomas. Außerdem habe ihr Gesicht Kontakt mit einer Qualle gehabt. Am härtesten sei die letzte Überquerung von Frankreich nach Großbritannien gewesen. "Das hat ewig gedauert und die Strömung hat mich abgetrieben."

13:08 Uhr

Bericht: Millionen Patientendaten ungeschützt im Netz

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Auch Bilder aus Brustkrebsscreenings waren von dem Datenleck betroffen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Albtraum für Datenschützer und Betroffene, ein Schatz für Kriminelle und interessierte Firmen: Medizinische Daten wie Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulenbilder und Röntgenaufnahmen von weltweit mehreren Millionen Patienten sind offenbar auf offen zugänglichen Servern im Internet gelandet. Einem Bericht des Bayerischen Rundfunks zufolge sind in Deutschland mehr als 13.000 Datensätze von Patienten betroffen. Sie seien noch bis vergangene Woche zugänglich gewesen und stammten von mindestens fünf verschiedenen Server-Standorten. Der größte Teil der Datensätze entfalle auf Patienten aus dem Raum Ingolstadt und aus Kempen in Nordrhein-Westfalen.

Nach den Recherchen des BR mit der US-Investigativplattform ProPublica lagen die Bilder und andere Patientendaten auf ungesicherten Servern. Danach sollen in rund 50 Ländern von Brasilien über die Türkei bis Indien 16 Millionen Datensätze offen im Netz stehen. Besonders betroffen seien Patienten aus den USA. Dem Vernehmen nach hat es nicht ein einzelnes großes Datenleck gegeben, sondern eine Vielzahl von ungeschützten Servern.

12:49 Uhr

Andie MacDowell spricht über alkoholkranke Mutter

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Andie MacDowell wuchs in South Carolina auf.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Als Andie MacDowell zehn Jahre alt war, verbrachte sie die Nächte damit, aus dem Bett zu kriechen, zu ihrer schlafenden Mutter zu gehen und zu gucken, ob diese ihre Zigarettenstummel richtig ausgedrückt hatte. "Auf dem ganzen Boden und auf der Couch waren Brandspuren. Es ist erstaunlich, dass das Haus nicht niedergebrannt ist". In einem Interview mit dem "Guardian" sprach die Schauspielerin offen über ihre Kindheit mit ihrer alkoholkranken Mutter.

Als Jüngste von vier Geschwistern habe sie einen guten Draht zu ihrer Mutter gehabt, erklärte die mittlerweile 61-Jährige in dem Interview. Und so habe sie sich für sie auch verantwortlich gefühlt, als die Mutter in eine Alkoholsucht geschlittert sei. "Wenn sie in der Küche getrunken hat, habe ich sie gefragt: Warum trinkst du?", so MacDowell. Mit 16 Jahren arbeitete MacDowell mit ihrer Mutter bei McDonald's. Sie habe mit ansehen müssen, wie ihre Mutter gefeuert wurde, weil sie alkoholisiert am Arbeitsplatz erschienen war. Wenige Jahre später starb sie 53-jährig an einem Herzinfarkt. MacDowell war zu der Zeit in Paris, um ihre Modelkarriere voranzutreiben. Ein Brief, den sie kurz zuvor von ihrer Mutter erhalten habe, habe ihr aber Kraft gegeben. "Sie schrieb, dass sie aufgehört habe zu trinken und sehr stolz auf mich sei."

12:21 Uhr

Trumps Ex-Sprecher Spicer tanzt in Giftgrün

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Werte Leserinnen und Leser, es tut mir fast ein bisschen leid, dass dieses Stück Fernsehgeschichte zu mir nicht durchgesickert ist. Jetzt kann ich die Szenen, die ich gesehen habe, nicht mehr vergessen. Und Ihnen vorenthalten kann ich sie auch nicht. Also, bringen wir es hinter uns: Erinnern Sie sich noch an den früheren, durchaus streitbaren Sprecher von US-Präsident Donald Trump? Dieser - Sean Spicer - beendete den Job bekanntlich im Juli 2017.

Seine freie Zeit scheint der 47-Jährige dafür genutzt zu haben, Tanzschritte einzustudieren (also jedenfalls ein bisschen). In der ABC-Sendung "Dancing with the Stars" zeigte er seine Fähigkeiten nun erstmals der Öffentlichkeit. Doch war danach weniger sein Können Gesprächsthema, sondern vor allem sein schrilles Outfit. Das giftgrüne Hemd mit allerhand Tüdelü sorgte in den sozialen Netzwerken für reichlich Hohn und Spott. Spicer selbst kündigte schon vor seinem Auftritt an, dass er etwas anhaben werde, das Zuschauer so schnell nicht vergessen würden.

Wenn Sie jetzt noch immer nicht zurückschrecken, empfehle ich Ihnen nachfolgend ein Video der Performance (zum Spice-Girls-Lied "Spice Up Your Life" - haha).

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11:45 Uhr

300 Touristen sitzen beim Mount Everest fest

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Der Tenzing-Hillary-Airport in Lukla kann derzeit nicht angeflogen werden. (Archivbild)

(Foto: imago/Eibner Europa)

Die Bilder von Schlange stehenden Bergsteigern am Mount Everest gingen vor einigen Monaten um die Welt. Die fast schon an Massentourismus erinnernde Aufstiegsfrequenz am höchsten Berg der Erde sorgte in dieser Saison für Schlagzeilen und kostete einige Menschen das Leben. So dramatisch ist die aktuelle Meldung aus Nepal nicht. Doch mehr als 300 Touristen erleben wegen schlechten Wetters derzeit eine Tortur: Seit fünf Tagen sitzen sie in einem kleinen Dorf in der Nähe des Mount Everests fest.

Die meisten Flüge des nahe gelegenen Flughafens in Lukla seien gestrichen worden, sagte Fluglotse Rohit Karna. Lediglich fünf Maschinen hätten am Samstag abheben können. Der Flughafen inmitten von nepalesischen Bergen auf einer Höhe von mehr als 2800 Metern gilt als einer der gefährlichsten der Welt. Die Flugzeuge haben lediglich rund 500 Meter Start- und Landebahn und diese liegt an einem steilen Abhang. Doch für viele ist der Flughafen Anfangspunkt ihres Mount-Everest-Trecks. Sie können derzeit wohl nur abwarten und Tee trinken, wie man so schön sagt.

11:16 Uhr

Viele Tote bei Anschlag auf afghanischen Präsidenten

Am 28. September wird in Afghanistan ein neuer Präsident gewählt. Auf einer Wahlkampfveranstaltung des aktuellen Regierungschefs Aschraf Ghani kam es nun zu einem verheerenden Anschlag. Mindestens 24 Menschen wurden dabei getötet, 31 weitere trugen Verletzungen davon. Ghani selbst blieb nach Angaben lokaler Behördenvertreter unverletzt.

Laut Innenministerium handelte es sich um einen Selbstmordattentäter auf einem Motorrad. Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff in der östlichen Provinzhauptstadt Tscharikar. Die radikalislamischen Taliban hatten allerdings Anfang August zu einem Boykott der Präsidentschaftswahl aufgerufen und gleichzeitig mit Gewalt gedroht. Die Bevölkerung solle sich von Wahlveranstaltungen fernhalten, um nicht zu einem potenziellen Ziel zu werden, hieß es.

Update 13.01 Uhr: Die radikal-islamischen Taliban reklamierten inzwischen die Tat für sich.

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10:48 Uhr

Stehpaddler in Jack-Sparrow-Kostüm ums Leben gekommen

Er war bekannt dafür, als Filmpirat Jack Sparrow verkleidet aufs Meer hinauszupaddeln. Nun ist der 43 Jahre alte Josh Hensley aus Crystal River in Florida bei einem Ausflug ums Leben gekommen. Wie die Polizei von Citrus County auf Facebook berichtete, wurde zu Wochenbeginn der leblose Körper des Stehpaddlers entdeckt. Hensley wurde zuletzt von Park Rangern in Hunter Springs Park gesehen, wie die Polizei sagte.

Die Beamten nehmen an, dass er zu der nahegelegenen Insel Shell Island aufgebrochen war. Auch an dem Tag habe er sein Kostüm getragen: "Joshua trug braune Hosen im Kolonialstil, eine braune und weiße Jacke und ein braunes Kopftuch." Die Beamten sprachen der Familie und den Freunden Hensleys ihr Beileid aus: "Captain Jack war in der Gemeinde beliebt und wird vermisst werden." Hensley führte eine Stehpaddel-Firma namens "Big Foot Paddle Boards". Jack Sparrow heißt die Hauptfigur des Abenteuerfilms "Fluch der Karibik". Gespielt wurde Sparrow von Schauspieler Johnny Depp.

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10:24 Uhr

Möglicherweise krebserregender Stoff in E-Zigaretten entdeckt

Meldungen über ungeklärte Lungenerkrankungen und sogar Todesfälle, die nach dem Konsum von E-Zigaretten auftreten, haben sich in den USA zuletzt gehäuft. Die Ursache dafür ist aber noch nicht geklärt. Viele der Betroffenen konsumierten Liquids mit dem psychoaktiven Cannabis-Wirkstoff THC. Mitten in die neuerliche Besorgnis platzt nun die Nachricht, dass Wissenschaftler in E-Zigaretten und Kautabak in den USA einen möglicherweise krebserregenden Geschmacksstoff entdeckt haben - "in besorgniserregend hoher Konzentration".

  • Der Stoff namens Pulegon sei in Produkten mit Minz- und Mentholgeschmack enthalten, berichteten die Forscher um Sven-Eric Jordt von der Duke Universität im Fachjournal "Jama Internal Medicine".
  • Als Geschmackszusatzstoff in Lebensmitteln habe die zuständige US-Behörde Pulegon bereits im vergangenen Jahr verboten, für E-Zigaretten und Kautabak sei die Chemikalie jedoch nicht reguliert.
  • Ob und wenn ja in welchem Ausmaß diese Substanzen auch in Produkten auf dem deutschen Markt enthalten sind, sei nicht klar, sagte Michal Dobrajc vom Verband des eZigarettenhandels.
10:10 Uhr

Rollstuhlfahrer aus Libyen in Chemnitz angegriffen

Sie beschimpften ihn als "Scheiß-Araber". Ein Mann schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. "Immer wieder, bis ich aus dem Rollstuhl fiel. (...) Als ich am Boden lag, hat er weiter mit den Füßen auf mich eingetreten." Ein Rollstuhlfahrer aus Libyen schilderte der "Bild"-Zeitung, was sich in der Nacht zu Sonntag in Chemnitz zugetragen haben soll.

Die Polizei ermittelt derzeit noch den genauen Tathergang und stellt den Sachverhalt bislang so dar: Der 31-Jährige wurde von einem mutmaßlichen Rechtsradikalen geschlagen und rassistisch beleidigt. Der 22-jährige Tatverdächtige wurde nahe dem Tatort gestellt und ist den Beamten wegen rechtsmotivierter Straftaten und Körperverletzungsdelikten bereits bekannt. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Der Rollstuhlfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Eine 29-Jährige hatte die Auseinandersetzung gehört und die Polizei gerufen.

10:00 Uhr

Weltretten selbstgemacht: Strom sparen kostet keine Energie

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Der größte Feind der Effizienz ist Rebound-Effekt: Weil viele Geräte heute weniger Energie verbrauchen als früher, entfällt auch eher das schlechte Gewissen, wenn die Geräte unnötig laufen. Dabei verbrauchen auch LED-Lampen Strom und auch ein Kühlschrank der Effizienzklasse A+++ kann gegen unnötig lang geöffnete Kühlschranktüren nichts ausrichten.

Es bleibt daher absolut sinnvoll, Strom- und Wasserverbraucher aktiv einzuschränken. Ein Stromzähler kostet wenige Euro und steckt zwischen dem Stromkabel und der Steckdose. So werden schnell Stromfresser entlarvt. Wichtig: Geräte mit Stand-by-Modus auch einmal ausgeschaltet messen.

Am besten ist, alle Stand-by-Geräte über Nacht und im Urlaub ganz vom Strom zu nehmen. Eine Steckdosenleiste mit Kippschalter ist der simpelste Schritt. Funksteckdose und Zeitschalturen machen das Abschalten der Geräte noch bequemer. Übrigens: Die meisten WLAN-Router können recht einfach darauf eingestellt werden, sich selbst zu bestimmten Uhrzeiten abzuschalten, etwa während der Arbeitszeit oder Nachtruhe. Der Effekt des Stromsparens wirkt bei einzelnen Geräten marginal, entlastet in der Summe aber sowohl die Umwelt als auch das eigene Portmonee.

Weitere Tipps zum Energiesparen bietet Stiftung Warentest.

Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.

09:40 Uhr

Elon Musk: Beleidigung "Pädo-Typ" war kein konkreter Vorwurf

Vernon Unsworth beteiligte sich im Sommer 2018 an der weltweit Aufsehen erregenden Rettungsaktion einer thailändischen Jungen-Fußballmannschaft aus einer Höhle. Der britische Forscher lehnte im Zuge dessen ein Hilfsangebot von Tesla-Chef Elon Musk ab. Letzterer hatte ein Mini-U-Boot zur Rettung der Eingeschlossenen ins Spiel gebracht. Musk solle sich das Boot "dorthin stecken, wo es wehtut", so der 64-Jährige.

Musk reagierte darauf mit einer Reihe von Tweets von seinem offiziellen Twitter-Account und nannte Unsworth unter anderem einen "Pädo-Typen". Später löschte der Unternehmer die Tweets und entschuldigte sich. Der Tesla-Chef wurde dennoch wegen Verleumdung verklagt. Vor Gericht rechtfertigte er sich nun, dass der Begriff "Pädo-Typ" während seiner Kindheit in Südafrika ein übliches Schimpfwort gewesen sei. So werde ein "unheimlicher alter Mann" bezeichnet, der Begriff enthalte keinen konkreten Pädophilie-Tatvorwurf.

09:19 Uhr

Astronomen entdecken massereichsten Neutronenstern

Neutronensterne sind die kleinsten Sterne im Universum. Sie weisen in der Regel einen Durchmesser auf, der mit der Fläche einer Stadt wie Chicago vergleichbar ist. Und dennoch sind die astronomischen Objekte wahre Brocken. Sie sind die Überbleibsel von sogenannten Supernovas und weisen eine unvorstellbare Massedichte auf - in etwa so, als ob die Sonne in eine Metropole gepresst wurde.

Ein Exemplar, über das CNN berichtet, erstaunt nun die Wissenschaft. J0740+6620 hat eine Masse, die 330.000 Mal so groß ist wie die der Erde, und die 2,17 Mal derjenigen der Sonne entspricht. Dabei hat der Neutronenstern einen Durchmesser von gerade einmal 15 Meilen (rund 24,14 Kilometer). Entdeckt wurde er mit dem Green Bank Teleskop in West Virginia. Seine Entfernung zur Erde beträgt 4600 Lichtjahre.

08:56 Uhr

CDU-Außenpolitiker Röttgen warnt vor neuem Krieg am Golf

Nach den jüngsten Angriffen auf zwei saudi-arabische Öl-Anlagen wächst die Sorge vor einer Eskalation in der Golf-Region. CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warnt nun sogar vor einem neuen Krieg am Persischen Golf. Die Situation sei an einem Punkt, an dem man in einen Krieg hineinstolpern könne, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag im Deutschlandfunk. "Sie ist ganz kurz vor Krieg". Allerdings hätten weder der Iran, noch die USA und Saudi-Arabien Interesse an einem solchen. Röttgen forderte die Europäer zu einem größeren politischen Engagement in der Region auf. Dazu schlug er eine europäische Initiative für eine Art Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren Osten vor.

Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, forderte im "n-tv Frühstart", dass Deutschland im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran eine Vermittlerrolle einnehmen müsse. "Wir haben einen Sitz im Sicherheitsrat. Den sollten wir nutzen und nicht bloß als Prestigeobjekt betrachten."

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08:33 Uhr

Studie: Frauen erhalten ein Viertel weniger Rente als Männer

Die geschlechtsspezifische Ungleichheit im Arbeitsleben wirkt auch nach Eintritt in den Ruhestand. Zu diesem Schluss kommt eine bisher unveröffentlichte Studie der Universität Mannheim und der niederländischen Tilburg University, aus der die "Süddeutsche Zeitung" zitiert. Demnach erhalten Frauen durchschnittlich 26 Prozent weniger Rente als Männer. "Im Schnitt hätte eine Frau, die mit 67 in den Ruhestand geht, nach heutiger Berechnung im Monat 140 Euro weniger gesetzliche Rente als ein Mann", sagte demnach Alexandra Niessen-Ruenzi, Professorin an der Universität Mannheim. Beziehe diese Frau 15 Jahre lang Rente, fehlten ihr rund 25.000 Euro.

Um die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern zu ermitteln, zogen Niessen-Ruenzi und Christoph Schneider, Professor an der Tilburg University, Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) heran. Diese basierten auf gesetzlichen Rentenansprüchen von 1,8 Millionen Arbeitnehmern. Der Stichprobenzeitraum reichte von 1993 bis 2014, laut Studie die aktuellsten verfügbaren Daten. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung von der Fondsgesellschaft Fidelity.

08:09 Uhr

Trumps Steuererklärung: Staatsanwaltschaft verlangt Herausgabe

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Schon wieder im Wahlkampfmodus: Donald Trump

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Eigentlich war es ein Wahlkampfversprechen, doch bislang hat US-Präsident Donald Trump keine Einsicht in seine Steuererklärungen gewährt. Doch der Druck, die Dokumente endlich herauszugeben, erhöht sich stetig. Nun haben Ermittler der Staatsanwaltschaft im New Yorker Stadtteil Manhattan die Herausgabe der Erklärungen der vergangenen acht Jahre verlangt. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Hintergrund der Ermittlungen ist unter anderem die Schweigegeldzahlung an die Pornodarstellerin Stormy Daniels. Diese gibt an, mit Trump eine Affäre gehabt zu haben. Der Präsident bestreitet das. Sein früherer Anwalt, Michael Cohen, wickelte die Zahlung von 130.000 US-Dollar im Zuge des Wahlkampfs 2016 ab. Er wurde inzwischen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nun solle geklärt werden, inwiefern Trump und sein Unternehmen eine Rolle bei einer möglichen Zweckentfremdung von Wahlkampfgeldern gespielt haben.

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07:48 Uhr

Betrunkener Motorradfahrer baut Unfall und versteckt sich im Garten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eigenes Fehlverhalten einzugestehen. Man kann sich etwa bei seinem betroffenen Umfeld entschuldigen, Reue zeigen und es mit Wiedergutmachung versuchen. Oder man macht es wie ein 54-Jähriger aus dem Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz: Nachdem dieser betrunken einen Unfall mit seinem Motorrad gebaut hatte, versteckte er sich kurzerhand in seinem Garten.

Einsatzkräfte konnte ihn trotzdessen entdecken. Er trug mehrere Schürfwunden davon, andere Personen wurden nicht verletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Promillewert von 2,2. Mehrere Anrufer hatten der Polizei zuvor mitgeteilt, dass in einem Straßengraben ein Motorrad liege. Das hatte der Mann, der in einem Nachbarort wohnt, offenbar nach dem Unfall dort zurückgelassen. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar.

07:29 Uhr

Schimpansen im Unterhaus: Banksy-Gemälde soll versteigert werden

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Schimpansen im Unterhaus

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Analogie zu den heutigen Brexit-Machtkämpfen? Ein riesiges Leinwand-Gemälde des berühmten Streetart-Künstlers Banksy zeigt das britische Unterhaus voller Schimpansen. Doch das Werk mit dem Titel "Devolved Parliament" stammt nicht etwa aus den vergangenen Monaten, sondern bereits aus dem Jahr 2009. Warum ich das jetzt erwähne? Noch vor dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU am 31. Oktober soll das Gemälde versteigert werden. Es könnte mehr als 1,5 Millionen Pfund (rund 1,7 Millionen Euro) einbringen, teilte das Auktionshaus Sotheby's mit. Schließlich ist es mit einer Breite von 4,5 Metern und einer Höhe von fast 2,8 Metern das größte bekannte Leinwandgemälde Banksys. Der Verkauf ist für den 3. Oktober geplant - sollten Sie also noch ein paar Notgroschen übrig haben, können Sie diese Meldung als Servicehinweis betrachten.

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07:12 Uhr

Afrikanische Schweinepest: Südkorea tötet Tausende Tiere

11,3 Millionen Schweine werden in Südkorea gehalten. Nun müssen die Tiere in 6300 Betrieben untersucht und die Anlagen desinfiziert werden. Der Grund: In einer Schweinehaltung nahe der Grenze zu Nordkorea ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Als Vorsichtsmaßnahme gegen eine Ausbreitung der Seuche töteten die Behörden knapp 4000 Schweine in drei Zuchtbetrieben im Norden des Landes. Für 48 Stunden sind alle Schweinehaltungen, Schlachthäuser und Tierfutterbetriebe im Land abgeriegelt.

  • Die ersten Fälle der Afrikanischen Schweinepest im Süden der koreanischen Halbinsel wurden etwa vier Monate nach einem Ausbruch an der Grenze zu China in Nordkorea nachgewiesen.
  • Seit einem Ausbruch in China im August des vergangenen Jahres trat die Seuche auch in benachbarten Ländern auf, darunter die Mongolei und Vietnam.
  • Die Virusinfektion ist für Menschen ungefährlich, aber meist tödlich für Schweine. Eine Impfung dagegen ist nicht möglich.
07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

während Greta Thunberg in Washington für ihr Engagement gegen den Klimawandel geehrt wird, verkündet die US-Klimabehörde in New York: Der vergangene Monat war der zweitwärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe mit 16,52 Grad Celsius um 0,92 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,6 Grad gelegen, so die NOAA.

Damit lag der August 2019 gleichauf mit seinen Namensvettern der Jahre 2015 und 2017. Den Rekord als wärmster August hält weiter der des Jahres 2016. Besonders warm war es nach Angaben der NOAA unter anderem im nördlichen Kanada, Teilen der USA, Zentraleuropa sowie Teilen Russlands und des südlichen Afrikas.

Diese Themen werden heute wichtig:

  • Rund 6,4 Millionen Bürger in Israel sind zur Wahl aufgerufen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu war es seit April nicht gelungen, eine Regierung zu bilden.
  • Das oberste britische Gericht (Supreme Court) beginnt mit seiner Anhörung zu der von Premierminister Boris Johnson auferlegten Zwangspause des Parlaments. Vergangene Woche hatte ein schottisches Gericht die fünfwöchige Parlamentsschließung für rechtswidrig erklärt.
  • Nach den Luftangriffen auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien sollen Satellitenaufnahmen zeigen, dass es 17 Einschläge gegeben hat. Ein US-Beamter sprach von einer großen Zahl von Raketen und Drohnen, die im Irak oder im Iran gestartet seien. Als eine Folge des Angriffes stiegen die Rohölpreise. Das bekommen auch die Verbraucher in Deutschland zu spüren.
  • Am EU-Gericht wird über den milliardenschweren Steuerbeschluss der EU-Kommission gegen Apple und Irland verhandelt. Die Kommission hatte 2016 verfügt, dass Apple wegen unerlaubter Vergünstigungen in Irland Steuern samt Zinsen in Höhe von mehr als 13 Milliarden Euro zurückzahlen müsse. Das US-Technologieunternehmen und Irland wehren sich gegen den Beschluss.
  • Sechs aus zwanzig: Am Vormittag steht fest, welche Bücher auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stehen. Die 20 Titel der Longlist wurden vor vier Wochen verkündet. Die Auswahl wird in der zweiten Runde auf sechs verkleinert. Wer den Preis 2019 erhält, wird am Vorabend der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober bekanntgegeben.
  • Borussia Dortmund muss gleich zum Start in die Champions League eine schwere Aufgabe meistern. Erstmals seit über 20 Jahren trifft der Revierclub vor heimischer Kulisse auf den FC Barcelona. Für RB Leipzig beginnt zugleich bei Benfica Lissabon das Abenteuer Königsklasse.

Ich versuche jetzt erst einmal der Müdigkeit mit einer Tasse Kaffee zu begegnen. Dann sehe ich mich nach weiteren Nachrichten aus aller Welt um. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Start in den Tag. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

06:49 Uhr

Riekes Rückspiegel am 17. September 2019

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Wer kennt sie nicht, die Dose mit dem Schäfer-Coverboy?

(Foto: imago stock&people)

Wussten Sie, dass … einer der bekanntesten deutschen Kosmetikartikel heute vor 115 Jahren an den Start ging? Auf der Suche nach einem Mittel für zarte Babyhaut gelangt der Drogist Max Riese Anfang des vergangenen Jahrhunderts ans Ziel und meldet am 17. September 1904 das "Hautkonservierungsmittel Penaten Creme" zum Patent an. Der Name für das Produkt sowie die gleichnamige Firma in Rhöndorf bei Bonn geht aber nicht auf die Idee von Herrn Riese zurück.

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Nein, vielmehr wurde Rieses altertumsbegeisterte Frau Elisabeth kreativ: Die Penaten, altrömische Schutzgötter für Haushalte, passten laut Firmen-Webseite zu Rieses Wunsch, "mit seinen Produkten über Wachstum und Gedeihen von Kindern zu wachen". Ebenso berühmt wie der Markenname ist auch das Logo der ersten Baby-Wundschutzcreme, das sich bis heute gehalten hat. Da die Creme aus Schafswolle gewonnenes Fett enthält, ziert ein Schäfer die typischen runden Dosen. Einst begleitete ein Hund den Coverboy, nun ist es ein Schaf.

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Wie wohl seine Geburtstagsparty wird?

(Foto: imago/MIS)

Wir gratulieren … Reinhold Messner, legendärer Gipfelstürmer und Rekordjäger, zum 75. Geburtstag.

Mittlerweile hat der Südtiroler den ganz großen Alpin-Abenteuern abgeschworen und redet und schreibt lieber darüber, stets mit mahnendem Ton - und hin und wieder philosophisch: "Ich bin, was ich tue." Heute ist Messner in erster Linie Geburtstagskind. Herzlichen Glückwunsch!

06:35 Uhr

Dichtere Wolken und Wind sorgen für Ungemütlichkeit

Ein kleiner Herbststurm fegt heute über den Norden und den Nordosten hinweg. Hier sind auf der Rückseite von Skandinavientief "Ignaz" an der Küste sowie im Oberharz und im Erzgebirge Windspitzen von 80 bis 100km/h drin. Das entspricht Windstärke 9 bis 10. Im Flach- und Binnenland werden es dort 60 bis 80km/h, also 7 bis 9 Beaufort.

Gleichzeitig ziehen im Norden und den Osten wiederholt Schauer durch, die vereinzelt von kurzen Gewittern begleitet und durchaus mal kräftig sein können. Dabei überwiegen zuerst viele Wolken, die der Sonne später mehr Anteile am Himmel überlassen.

Auch an den Alpen sind dichtere Wolken mit zeitweiligem Regen unterwegs. Ansonsten ist es freundlicher und überwiegend trocken. Somit werden es in der Westhälfte meistens 5 bis 8 Sonnenstunden; wobei es im Südwesten am sonnigsten ist. Im übrigen Land bekommen Sie verbreitet zwischen 3 und 5 sonnigen Betriebsstunden.

Björn Alexander

n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Die Temperaturen: Im Süden macht sich ebenfalls die kühlere Luft mit einem satten Temperatursturz bemerkbar. Denn während es gestern am Oberrhein noch bis knapp 31 Grad gab, werden es dort maximal noch 20 bis 22 Grad. Im großen Rest lässt die einsickernde Polarluft nicht mehr als teilweise windige und ungemütliche 14 bis 19 Grad zu.

Die weiteren Aussichten: Morgen und am Donnerstag konzentrieren sich letzte Schauer und der ruppige Wind auf den Norden. Sonst geht es schöner aber kühl mit 11 bis 19 Grad weiter. Nachts wird es dabei teilweise empfindlich frisch bis kalt. Teils mit leichtem Frost oder Bodenfrost. Am Wochenende wendet sich das Blatt erneut, wenn die Strömung auf Süd dreht und der Altweibersommer samt Sonne ein Stelldichein gibt. Ihr Björn Alexander

06:18 Uhr

Greta Thunberg als "Botschafterin des Gewissens" ausgezeichnet

Der von Greta Thunberg initiierte Schulstreik fürs Klima hat auch bei Amnesty International nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Die Menschenrechtsorganisation zeichnete die junge schwedische Klima-Aktivistin und die Protestbewegung "Fridays for Future" nun mit dem Preis "Botschafter des Gewissens" aus. Die Auszeichnung sei für die Millionen Jugendlichen, die seit vergangenem Jahr an den weltweiten Schülerdemonstrationen teilnehmen, sagte die 16-Jährige bei der Verleihung in Washington.

Die höchste Ehrung der Menschenrechtsorganisation wurde nach Angaben von Amnesty für eine bessere Klimapolitik, die aus Thunbergs Engagement entstanden war, verliehen. Auch Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo betonte, der Preis sei allen demonstrierenden Jugendlichen gewidmet. "Sie haben Dinge getan, die denjenigen von uns, die seit Jahrzehnten kämpfen, nie gelungen sind", sagte Naidoo.

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