Dienstag, 18. Februar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Dienstag, der 18. Februar 2020

Nicht Friedrich Merz, nicht Armin Laschet und auch nicht Jens Spahn. Der erste Politiker, der sich offiziell um den CDU-Vorsitz bewirbt, ist Norbert Röttgen. Damit torpediert der ehemalige Bundesumweltminister eine abgesprochene Teamlösung, von der zuletzt in der CDU immer wieder die Rede war. Mehr dazu lesen Sie in der Analyse von Markus Lippold.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

21:55 Uhr

Behördenmitarbeiterin überwies 15,5 Millionen Euro an sich selbst

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Sie genoss eine luxuriöses Leben in Südafrika, jetzt muss die ehemalige Behördenmitarbeiterin in dänisches Gefängnis.

(Foto: REUTERS)

Eine frühere Mitarbeiterin der staatlichen Sozialverwaltung in Dänemark ist wegen Millionenbetrugs zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Kopenhagen sprach die 65-Jährige schuldig, weil sie im Laufe von 25 Jahren insgesamt rund 117 Millionen dänische Kronen der Behörde (mehr als 15,5 Millionen Euro) an sich selbst überwiesen hatte.

  • Insgesamt hatte sich die Frau knapp 300 Mal Finanzmittel überwiesen und sich dabei auch fiktive Projekte ausgedacht, um Geld dafür auszahlen zu können.
  • Die 65-Jährige hatte sich teils schuldig bekannt und zugegeben, Geld der Behörde an sich selbst transferiert zu haben.
  • Der massenhafte Betrug war im September 2018 bei einer Revision entdeckt worden. Mit einigen der Mittel wurden Immobilien und Luxusautos in Südafrika gekauft - dem Land, in dem die Frau letztlich Ende 2018 festgenommen worden war. Im Anschluss war sie nach Dänemark ausgeliefert worden.
21:20 Uhr

Al Pacinos Ex zur Trennung: "Schwer mit einem so alten Mann"

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Al Pacino gibt laut Meital Dohan "nicht gerne Geld aus".

(Foto: imago images/UPI Photo)

Schauspielerin Meital Dohan hat sich erstmals zur Trennung von dem 79-jährigen Hollywood-Star Al Pacino geäußert.

  • Im Interview mit dem israelischen Magazin "La'Isha" erklärte die 40-Jährige, dass die zwei Jahre andauernde Beziehung dem Altersunterschied der beiden nicht Stand gehalten hat: "Es ist schwer mit einem so alten Mann zusammen zu sein, selbst wenn er Al Pacino heißt."
  • Dass sie 39 Jahre voneinander trennen, sei schwierig gewesen. Sie habe es versucht zu verdrängen, aber trotz "all' ihrer Liebe" funktionierte es am Ende nicht. "Er wird bald achtzig und war nie verheiratet. Und ich sehe eine Hochzeit in meiner Zukunft", so Dohan, die außerhalb ihrer Heimat Israel vor allem für ihre Rolle Yael Hoffman in der Serie "Weeds" bekannt ist.
  • Auf die Frage hin, ob ihr Al Pacino viele Geschenke gemacht habe, die ihr als Erinnerung blieben, erklärte sie scherzend: "Wie kann ich es höflich ausdrücken, dass er nicht gerne Geld ausgibt? Er schenkte mir meist nur Blumen."
20:58 Uhr

Haftar-Truppen beschießen türkisches Schiff und Hafen von Tripolis

In Libyen haben Einheiten des Rebellen-Generals Chalifa Haftar nach eigenen Angaben ein Waffendepot im Hafen der Hauptstadt Tripolis angegriffen. Zudem habe man ein türkisches Schiff beschossen, das Waffen in Tripolis abladen wollte.

  • Die Hafenbehörden teilten mit, alle Schiffe hatten den Hafen nach den Angriffen verlassen. Die Armee der international anerkannten Regierung in Tripoli erklärte, insgesamt seien vier Raketen von den Rebellen abgefeuert worden.
  • Damit zeigt sich erneut, dass die in Berlin vereinbarte Waffenruhe nicht eingehalten wird.
  • Die Regierung in Tripolis wird von der Türkei mit Waffen versorgt. Haftar wird dagegen von den Vereinigten Arabischen Emirate und Russland unterstützt.
20:26 Uhr

James Bond bekommt eigene Briefmarken

 

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Briefmarken-Sammler und Bond-Fans aufgepasst: Der Postdienst des Vereinigten Königreichs hat anlässlich des 25. Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" eine Briefmarken-Kollektion herausgebracht, die der Filmreihe gewidmet ist.

  • Auf den zehn Marken sind alle bisherigen Bond-Schauspieler in der Rolle des 007 zu sehen: Daniel Craig, Pierce Brosnan, Timothy Dalton, Roger Moore, George Lazenby und Sean Connery.
  • Neben den Schauspielern bekommen auch die besonderen Fortbewegungsmittel der Bond-Reihe eigene Marken: Das U-Boot Lotus Esprit aus "Der Spion, der mich liebte", der Ein-Mann-Hubschrauber Little Nellie aus "Man lebt nur zweimal", der Raketenrucksack aus "Feuerball" und der Aston Martin aus "Skyfall".
  • Einen eigenen "Trick" haben die Briefmarken auch noch drauf: Unter UV-Licht sind auf ihnen noch weitere Motive zu sehen.
20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:56 Uhr

Neuer Haftbefehl gegen Kavala - Stunden nach Freispruch

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Osman Kaval wurde erst heute überraschend freigesprochen.

(Foto: dpa)

Nur wenige Stunden nach seinem Freispruch hat die Istanbuler Staatsanwaltschaft nach einem Bericht die Festnahme des Intellektuellen Osman Kavala wegen einer anderen Ermittlung angeordnet.

  • Es gehe dabei um den Putschversuch vom 15. Juli 2016, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
  • Zuvor hatte ein Istanbuler Gericht die Freilassung Kavalas - der seit mehr als zwei Jahren in Untersuchungshaft sitzt - angeordnet. Er und acht weitere Angeklagte wurden zudem von dem Vorwurf des Umsturzversuchs im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten von 2013 freigesprochen.
  • Kavalas Entlassung aus dem Hochsicherheitsgefängnis Silivri westlich von Istanbul war eigentlich für heute Abend erwartet worden.
Mehr dazu lesen Sie hier.
19:28 Uhr

Russland lässt keine Chinesen mehr ins Land

Russland will von Donnerstag an keine chinesischen Bürger mehr einreisen lassen. Diese Maßnahmen werden als Prävention gegen die Ausbreitung des Coronavirus getroffen, teilen russische Behörden mit. Das Einreiseverbot solle befristet sein.

In Russland gibt es bislang zwei bestätigte Fälle des Coronavirus.

19:10 Uhr

Erdogan schickt noch mehr Soldaten nach Syrien

Die Türkei will angesichts der Offensive gegen die syrische Rebellenhochburg Idlib weitere Truppen in das Nachbarland verlegen.

  • Im Fall von Angriffen der von Russland unterstützten syrischen Truppen auf Idlib werde man zurückschlagen, sagte ein Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Ankara.
  • In Moskau wurde auch am zweiten Tag der Verhandlungen zwischen russischen und türkischen Delegationen keine Einigung auf die Umsetzung eines Waffenstillstandes in Idlib erzielt. Die Türkei unterstützt bestimmte Rebellengruppen in der Region und steht damit im Gegensatz zu russischen Interessen.
  • Die türkische Delegation "hat klargemacht, dass die Türkei die notwendigen militärischen Vorbereitungen getroffen hat, um sicherzustellen, dass sich die syrische Regierung hinter frühere Frontlinien zurückzieht, falls sie das nicht aus eigenem Willen machen sollte", sagte in Ankara ein Sprecher der regierenden AKP-Partei zu den Verhandlungen in Moskau.
18:35 Uhr

Mord an Olof Palme vor 34 Jahren kurz vor Aufklärung?

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Schwedens damaliger Regierungschef Olof Palme wurde am 28. Februar 1986 in Stockholm erschossen.

(Foto: picture alliance / dpa)

34 Jahre nach dem bis heute ungeklärten Mord an dem damaligen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme sind die Ermittler der Lösung des Falls nach eigenen Angaben ein Stück nähergekommen.

Er sei zuversichtlich, im ersten Halbjahr 2020 aufzeigen zu können, was passiert sei und wer für den Mord verantwortlich sei, sagte der zuständige Staatsanwalt Krister Petersson dem schwedischen Fernsehsender SVT. Bis zum Sommer soll Anklage wegen des Palme-Mordes erhoben werden - ansonsten werde die Untersuchung eingestellt, sagte Petersson. Spuren gäben Grund zu Optimismus.

Der Sozialdemokrat Palme war am 28. Februar 1986 nach einem Kinobesuch in der Innenstadt von Stockholm ermordet worden. Er war zu dem Zeitpunkt seit mehr als drei Jahren schwedischer Regierungschef. Rund um die Tat ranken sich mehrere Verschwörungstheorien.

17:59 Uhr

"Lola rennt" wird neu verfilmt - aber nicht in Berlin

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Franka Potente und Moritz Bleibtreu werden im neuen Film wohl nicht mitspielen.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Lola rennt", wohl einer der bekanntesten Berlin-Filme, wird von Bollywood neu verfilmt. Das teilte Sony Pictures India, die die Neuverfilmung koproduzieren, auf Twitter mit.

  • Die indischen Produzenten Ellipsis Entertainment sagten, man habe drei Jahre lang an Entwürfen gearbeitet, um den deutschen Film an den indischen Kontext anzupassen, wie die indische Presseagentur IANS schrieb.
  • Den Film "Lola rennt" aus dem Jahr 1998 von Tom Tykwer haben in Deutschland damals mehr als 2,2 Millionen Menschen im Kino gesehen, er gewann mehrere internationale Preise. Das deutsche Original hat ästhetische und erzählerische Maßstäbe gesetzt, die spätere Filmemacher inspiriert haben.
  • Im Film hat die rothaarige Lola (Franka Potente) zwanzig Minuten Zeit, um 100.000 Mark aufzutreiben und damit ihren kleinkriminellen Freund (Moritz Bleibtreu) zu retten - sie erhält drei Versuche, dies zu schaffen.
  • Die indischen Dreharbeiten sollen im April beginnen und der fertige Film soll im kommenden Januar ins Kino kommen.
17:21 Uhr

Mord an Schülerin Keira - Freundin des Täters angeklagt

Zwei Jahre nach dem Mord an der Berliner Schülerin Keira ist eine Freundin des Täters angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft der 16-Jährigen Beihilfe zum Totschlag vor.

  • Die damals 14-Jährige soll direkt vor der Tat mit dem Mörder gechattet haben, um ihm ein Alibi zu verschaffen. Sie soll damit den Eindruck erweckt haben wollen, man sei zum Zeitpunkt der Tat gemeinsam in einem Einkaufszentrum unterwegs.
  • Der Prozess soll im März beginnen. Weil die Angeklagte noch nicht volljährig ist, findet er unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
  • Die 14-jährige Keira aus Berlin-Lichtenberg war am 7. März 2018 von einem 15-jährigen Mitschüler erstochen worden. Das Berliner Landgericht verurteilte den Jugendlichen im November 2018 zu einer Jugendstrafe von neun Jahren Gefängnis. Er habe "aus reiner Mordlust" gehandelt, so das Gericht.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:50 Uhr

Franzose kündigt politisches Karriereende an - mit 100 Jahren

Seit knapp 75 Jahren gehört Louis Dauny ununterbrochen dem Gemeinderat von Grands-Chézeaux an. Doch nun lässt der Franzose seine politische Karriere ausklingen - mit 100 Jahren.

  • Dauny tritt bei den Kommunalwahlen im März nicht erneut an, wie sein Sohn Jean-Charles mitteilte.
  • Mit seinen 100 Jahren ist Dauny der älteste gewählte Mandatsträger Frankreichs.
  • Seit 1945 wurde er 13 Mal nacheinander in den Gemeinderat seines zentralfranzösischen 246-Seelen-Dorfes gewählt.
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16:31 Uhr
Breaking News

Thüringer CDU stellt Bedingungen für Wahl Lieberknechts

Die Thüringer CDU-Fraktion will die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht nur unter Bedingungen wählen. Parteichef Mike Mohring fordert eine längerfristige Übergangsregierung und ein vollständig besetztes Kabinett. Die Linke hatte eine Lösung mit Lieberknecht ins Spiel gebracht.

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16:13 Uhr

AfD gibt rassistisches Malbuch heraus

Kreative Abendbeschäftigung für die "Höckejugend": Die nordrhein-westfälische AfD-Landtagsfraktion hatte ein Malbuch in Auftrag gegeben. Das fremdenfeindliche Machwerk wurde dann bei einer Veranstaltung in Krefeld verteilt.

  • Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Volksverhetzung. Die Staatsanwaltschaft prüft die Angelegenheit ebenfalls.
  • Das Heft trägt den Namen "Nordrhein-Westfalen zum Ausmalen". Darin werden bewaffnete Menschen unter türkischer Flagge gezeigt. Unter dem Banner "Wir baden das aus" sind in einem Schwimmbad Vollverschleierte und eine Hand mit Messer zu sehen.
  • Die AfD-Landtagsfraktion wertete die Kritik dagegen als "Angriff auf die Kunst- und Satirefreiheit". Es handele sich um einen "Kunstband mit satirischen Skizzen zur Lage des Landes". Er sei "angelehnt an ein Malbuch für Erwachsene".
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15:43 Uhr

Mann schneidet Frauen in Straßenbahnen Haare ab

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Dieser Mann soll - warum auch immer - mehreren Frauen ihre langen Haare abgeschnitten haben.

Die Prager Polizei fahndet nach dem "Friseur aus der Straßenbahn": In Straßenbahnen der tschechischen Hauptstadt ist ein Unbekannter unterwegs, der Frauen von hinten ihre langen Haare abschneidet. Bisher wurden fünf solche Fälle angezeigt. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass es weitere Geschädigte gibt.

  • Das Motiv des Täters sei unklar, teilte die Polizei mit. Eine Frau sei morgens mit der Straßenbahn gefahren, als sie plötzlich gespürt habe, dass ihr jemand an die Haare fasst. Dann habe sie feststellen müssen, dass ihr der Zopf fehlt.
  • Die Polizei veröffentlichte ein Bild einer Überwachungskamera, das einen Mann zeigt, der von den Behörden zunächst als Zeuge gesucht wird.
  • Ermittelt wird wegen des Straftatbestands der Störung der öffentlichen Ordnung, der mit bis zu zwei Jahren Haft geahndet werden kann.
15:27 Uhr

Weitere Corona-Patienten in Bayern geheilt

Die meisten der insgesamt 14 Menschen in Bayern, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, sind inzwischen gesund in ihren Alltag zurückgekehrt. Nur noch vier der Betroffenen sind noch im Krankenhaus, teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. Sie werden in der München Klinik Schwabing betreut und sind weitestgehend symptomfrei. Voraussichtlich könnten sie bald ebenfalls das Krankenhaus verlassen, hieß es. Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus.

 

 

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15:05 Uhr

Merz: "Sehr gutes Gespräch" mit AKK

Friedrich Merz hat mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer über die anstehenden Personalentscheidungen zu Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur geredet. "Es war ein sehr gutes Gespräch", sagte Merz nach dem mehr als einstündigen Treffen in der CDU-Zentrale in Berlin.

Sein Sprecher betonte, Merz stimme sich nun weiter mit allen Beteiligten ab und werde sich zu gegebener Zeit äußern.

Über Inhalte des Gesprächs zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz war zwischen beiden Vertraulichkeit vereinbart worden.

14:48 Uhr

Diebe stehlen Tausende Atemschutzmasken

Erst Klopapier, jetzt Atemschutz. In Japan haben Diebe aus einem Krankenhaus rund 6000 OP-Masken gestohlen.

Vier Kisten mit den Schutzmasken, die wegen der Coronoavirus-Epidemie auch in Japan knapp und teuer geworden sind, verschwanden aus einem verschlossenen Lagerraum im Rot-Kreuz-Krankenhaus der Hafenstadt Kobe, wie ein Krankenhausvertreter mitteilte. Der Diebstahl sei zwar "bedauerlich", die Klinik habe aber immer noch genug Masken für ihre tägliche Arbeit.

Die japanische Polizei nahm Ermittlungen auf. Sie geht davon aus, dass die Diebe die Masken weiterverkaufen wollen.

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14:32 Uhr

Ghani gewinnt Präsidentenwahl in Afghanistan

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Aschraf Ghani bleibt im Amt.

(Foto: REUTERS)

Mehr als vier Monate nach der Präsidentschaftswahl in Afghanistan hat die Unabhängige Wahlkommission Aschraf Ghani zum Sieger der Wahl erklärt. Demnach hat der amtierende Präsident 50,64 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Wahlkommission in einer Pressekonferenz mit.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, Sie hier im "Tag" zu begrüßen! Mein Kollege Christoph Rieke hat sich soeben in den Feierabend verabschiedet, ich übernehme jetzt seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:19 Uhr

Mann erhält hohe Haftstrafe nach heimtückischem Mordversuch

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Nach einem Mordversuch wurde ein Mann in Rheinland-Pfalz zu zehn Jahren Haft verurteilt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Er lauerte einer ehemaligen Liebhaberin auf dem Weg zu deren Arbeitsplatz auf, um sie dann mit dem Auto anzufahren: Nun ist ein 47-Jähriger vor dem Landgericht Trier zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

  • Er habe heimtückisch gehandelt und die Arglosigkeit und Wehrlosigkeit des Opfers ausgenutzt, sagte die Vorsitzende Richterin.
  • Das Gericht stufte die Tat von Ende November 2018 im rheinland-pfälzischen Taben-Rodt als versuchten Mord ein.
  • Motiv für die Tat sei laut Richterin "eine tiefe Kränkung" des Mannes gewesen, weil die Frau fünf Monate zuvor Schluss gemacht hatte.
13:46 Uhr

Elton John muss Bühne länger fernbleiben als geplant

Um Elton John ist es offenbar schlechter bestellt als bisher gedacht. Nach seinem Konzertabbruch am Sonntag wegen einer leichten Lungenentzündung im neuseeländischen Auckland muss der Popstar nun offenbar weitere Auftritte absagen.

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Bei der Oscar-Gala Anfang Februar war Elton John noch quietschfidel.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

  • Die beiden für diese Woche geplanten Konzerte sind wegen Krankheit in den Januar 2021 verlegt worden, wie örtliche Medien unter Berufung auf einen Promoter berichteten.
  • Auf Elton Johns Website sind die Auftritte bereits auf den 15. und 16. Januar kommenden Jahres datiert.
  • Damit würde der 72-Jährige das Abschlusskonzert nicht wie ursprünglich geplant am 17. Dezember in London, sondern rund einen Monat später in Neuseeland geben.
13:20 Uhr

Türkisches Gericht spricht Angeklagte in Gezi-Prozess frei

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Die türkische Regierung hatte die friedlichen Gezi-Proteste im Sommer 2013 brutal niederschlagen lassen.

(Foto: REUTERS)

Ein türkisches Gericht hat den Intellektuellen Osman Kavala und 15 weitere Angeklagte von allen Vorwürfen freigesprochen. Die Richter in Silivri ordneten nach Angaben von Beobachtern zudem Kavalas Freilassung aus der Haft an. Kavala, der seit November 2017 in Untersuchungshaft sitzt, und den anderen Angeklagten wurde unter anderem ein Umsturzversuch im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten von 2013 vorgeworfen.

12:59 Uhr

Mafia-Fahnder fassen drei Scotto-Brüder auf Sizilien

Im Kampf gegen die sizilianische Mafia ist der italienischen Polizei offenbar ein erfolgreicher Schlag gelungen. Bei einer größeren Razzia in Palermo sollen mehrere Mitglieder des Arenella-Clans geschnappt worden sein.

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Die Scotto-Familie soll mitverantwortlich für die Ermordung des Ex-Richters Borsellino (r., hier mit dem ebenfalls 1992 getöteten Mafiajäger Falcone) sein.

(Foto: imago images/Peter Schickert)

  • Insgesamt habe die Polizei bei der Aktion gegen die Cosa Nostra acht Verdächtige gefasst, wie mehrere italienische Medien berichten.
  • Demnach sind unter den Festgenommenen auch die Brüder Gaetano, Pietro und Francesco Paolo Scotto.
  • Gaetano Scotto steht unter anderem im Verdacht, für das berüchtigte Attentat auf den Mafiajäger und Juristen Paolo Borsellino im Jahr 1992 mitverantwortlich zu sein.
  • Pietro Scotto hatte wegen des Borsellino-Anschlags bereits in Haft gesessen.
12:24 Uhr

Coronavirus-Kreuzfahrtschiff hat weitere Infizierte an Bord

Zwei Wochen lang hat sich die "Diamond Princess" wegen des Coronavirus in Quarantäne befunden. Nun sollen die ersten Menschen in Japan von Bord gehen dürfen - dabei steigt die Infiziertenzahl weiter.

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(Foto: imago images/Kyodo News)

  • Wie das japanische Gesundheitsministerium bekannt gab, erhöhte sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Passagiere um 88 auf inzwischen 542 Fälle.
  • Zu den nachweislich Infizierten gehört auch ein deutsches Ehepaar.
  • Von den 88, die nun positiv getestet wurden, zeigten 65 keine Symptome wie Fieber oder Husten, meldete der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf das Gesundheitsministerium weiter.
  • Demnach wurden die Betroffenen in örtliche Krankenhäuser gebracht.
  • Die Ausschiffung werde voraussichtlich bis Freitag dauern, hieß es aus dem Gesundheitsministerium.
12:11 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:58 Uhr

Diese Steueroasen stehen nun auf der Schwarzen Liste der EU

Das Phänomen ist bekannt: Einige Menschen mit viel Geld versuchen, dieses am Fiskus vorbei in fernen Überseegebieten zu parken. Die EU-Finanzminister haben nun die Schwarze Liste der Steueroasen erweitert.

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Schön anzusehen, aber nun auf der Schwarzen EU-Liste der Steueroasen: die Caymaninseln.

(Foto: imago/robertharding)

  • Neben den Caymaninseln stellten die Finanzpolitiker auch die Seychellen, Panama und Palau an den Steuerpranger, wie die EU-Kommission und der Rat der EU-Länder mitteilten.
  • Damit befindet sich nach dem Brexit mit den Caymaninseln nun erstmals ein britisches Überseegebiet in der Übersicht.
  • Auf der Liste standen bisher bereits acht Staaten oder Gebiete außerhalb der EU, nämlich Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Oman, Samoa, Trinidad und Tobago, die Amerikanischen Jungferninseln und Vanuatu.
  • Die Liste ist eine Art Pranger, um die Steueroasen zum Einlenken zu bewegen.
11:12 Uhr

So hoch sind die finanziellen Schäden durch die stürmende "Sabine"

Sie ist längst abgedampft, doch vielerorts hat "Sabine" deutliche Spuren hinterlassen. Eine Woche nach dem Wintersturm haben die deutschen Versicherer nun eine Schadensbilanz präsentiert.

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Sturm "Sabine" hat zahlreiche Schäden verursacht.

(Foto: dpa)

  • Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Sturm "Sabine" 540.000 versicherte Schäden in Höhe von insgesamt 675 Millionen Euro verursacht.
  • Demnach zahlen die Sachversicherer 600 Millionen Euro für 500.000 beschädigte Häuser, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe.
  • Mit rund 40.000 Schäden in Höhe von 75 Millionen Euro sind die Kfz-Versicherer laut der Mitteilung vergleichsweise wenig betroffen.
10:39 Uhr

US-Pfadfinder melden nach Missbrauchsskandalen Konkurs an

Seit 1910 gibt es offiziell die Boy Scouts of America. Die US-Pfadfinder haben also eine lange Tradition, doch diese wird von Tausenden Missbrauchsfällen überschattet. Nun hat der Verband Konkurs angemeldet.

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Die Boy Scouts of America wollen nur noch auf lokaler Ebene weiterarbeiten (Symbolbild).

(Foto: imago images / ZUMA Press)

  • Der Verband der US-Pfadfinder strebt eigenen Angaben zufolge ein Insolvenzverfahren an, um Entschädigungszahlungen an Opfer von sexuellem Missbrauch zahlen zu können.
  • Die Organisation sorge sich "sehr um alle Opfer von Missbrauch und entschuldigt sich aufrichtig bei allen, denen während ihrer Zeit bei den Pfadfindern Schaden zugefügt wurde", erklärte Geschäftsführer Roger Mosby.
  • Mehr als 12.000 Mitglieder der US-Pfadfinder sind nach Angaben des Opferanwalts Jeff Anderson seit 1944 Opfer von sexuellem Missbrauch geworden - 7800 mutmaßliche Täter seien aktenkundig.
  • Der Mitteilung zufolge will der Verband auf lokaler Ebene weiterarbeiten.
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10:18 Uhr

Deutsche Flughäfen erreichen erneuten Passagierrekord

Ungeachtet der weltweiten Klimadebatte ist 2019 ein gutes Jahr für die deutschen Flughäfen gewesen: Noch nie zuvor sind so viele Passagiere aus Deutschland abgehoben wie zum Ende des Jahrzehnts.

  • Rund 124,4 Millionen Menschen - und damit 1,8 Millionen mehr als 2018 - traten 2019 hierzulande eine Flugreise an, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
  • Im Vorjahr war der Anstieg bei der Zahl der Fluggäste allerdings mit einem Plus von 4,2 Prozent deutlich höher ausgefallen - 2019 betrug dieser nur 1,5 Prozent.
  • Getrieben wird das Wachstum den Angaben zufolge vor allem vom Auslandsverkehr.
  • Flugreisen im Inland waren im Vorjahresvergleich mit einem Minus von 1,8 Prozent auf 23,1 Millionen Fluggäste rückläufig.
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09:48 Uhr

Ostbeauftragter beklagt westdeutsche Dominanz bei Topjobs

Seit genau einer Woche ist Marco Wanderwitz als Ostbeauftragter der Bundesregierung im Amt. Seitdem äußert er sich zu Themen wie die Thüringen-Wahl, die AfD und die Linke. Nun hat er die Besetzung bundesdeutscher Spitzenposten angeprangert.

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Wanderwitz wünscht sich mehr Ostdeutsche in Führungspositionen.

(Foto: dpa)

  • "Wenn es um Gerichtspräsidenten, Chefs von Finanzämtern oder Rektoren von Universitäten geht, dann gibt es nach 30 Jahren keine tragfähige Begründung mehr, warum sich die mangelnde Repräsentanz von Ostdeutschen immer weiter fortsetzt", sagte Wanderwitz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
  • Demnach würden sich "diese Eliten aus sich selbst heraus rekrutieren. Sie sind üblicherweise mit männlichen Altbundesdeutschen besetzt".
  • "Wenn sich an der fehlenden Repräsentanz der Ostdeutschen in den Eliten nichts ändert, dann werden wir der Ost-West-Probleme nicht Herr werden", sagte er.
  • Eine Ost-Quote lehnte Wanderwitz in dem Gespräch aber ab.
09:16 Uhr
Breaking News

Röttgen will CDU-Chef werden

Die Personaldebatte in der CDU gewinnt weiter an Dynamik: Nun will auch der Außenpolitiker Norbert Röttgen für den Bundesvorsitz seiner Partei kandidieren. Das bestätigte sein Bundestagsbüro.

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09:03 Uhr

Vandalen schänden historische "Mayflower"-Stätte in Plymouth

Sie kennen die sogenannten Pilgerväter sicherlich noch aus dem Geschichts- oder Englischunterricht. Jahre ist es nun schon her, dass die Herren an Bord der "Mayflower" als erste Siedler die Küste Nordamerikas erreichten. Zum Jubiläumsjahr haben nun Vandalen die historische Landungsstätte heimgesucht.

  • Auf Bildern aus US-Medien ist zu erkennen, dass mehrere Denkmäler im Hafen von Plymouth im Bundesstaat Massachusetts mit Graffiti beschmiert worden sind.
  • Unter den geschändeten Objekten zählen der Plymouth Rock, in den die Jahreszahl 1620 eingraviert ist, sowie eine Statue, die ebenfalls an die "Mayflower"-Passagiere erinnert.
  • Den Berichten zufolge sind die Schmierereien mittlerweile wieder entfernt worden.
  • Die Polizei fahndet nun nach den unbekannten Vandalen.
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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:28 Uhr

Bundeswehr verzeichnet mehr Soldaten mit seelischen Leiden

Knapp 4000 Soldaten befanden sich im vergangenen Jahr in einem Auslandseinsatz. Davon sind mehr als je zuvor mit seelischen Schäden zurückgekehrt.

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Das Gros der PTBS-betroffenen Bundeswehrsoldaten war den Angaben zufolge in Afghanistan im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Nach 274 Betroffenen im Jahr 2017 und 279 im Jahr 2018 verzeichnete die Bundeswehr im vergangenen Jahr 290 neue Fälle erkrankter Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage.
  • Demnach wurden 2019 insgesamt 982 Personen behandelt, die zuvor in Afghanistan eingesetzt waren, 695 kamen aus dem Kosovo-Einsatz und 181 aus anderen Missionen.
  • Die Gesamtzahl der im vergangenen Jahr begutachteten oder behandelten PTBS-Erkrankungen stieg dem Bericht zufolge somit gegenüber 2018 von 1734 auf 1964.
08:08 Uhr

Verkehrsbetriebe schlagen Alternative für Scheuers Paketidee vor

Nach Betriebsschluss ist vor der Paketauslieferung - diese Idee schwebt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor, um den Lieferverkehr in Städten zu entlasten. Doch einige Verkehrsbetriebe halten das für schwierig.

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Die U-Bahn als Pakettransporter? Deutsche Verkehrsbetriebe sehen den Scheuer-Plan skeptisch.

(Foto: imago images/Rüdiger Wölk)

  • "Es gibt keinen Platz", sagte eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und verwies darauf, dass in der Hauptstadt viele Aspekte eines unterirdischen Transports logistisch nur schwer vorstellbar seien.
  • Ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) erklärte hierzu: "Stationen unter der Erde sind als Aus- und Umladepunkte weniger geeignet."
  • Demnach könne sich aber stattdessen eine Auslieferung per Straßenbahn als praktikabler erweisen.
  • Das Straßenbahn-Netz sei "kleinteiliger, die Haltestellen als potenzielle Umladepunkte enger beieinander und somit dichter am Kunden".
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07:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

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Merz und Kramp-Karrenbauer haben heute eine Verabredung.

(Foto: dpa)

wie geht's weiter in der CDU und vor allem: Wer nimmt das Ruder der Partei in die Hand? Zur Vorbereitung des Führungswechsels bei den Christdemokratinnen und -demokraten trifft sich Noch-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer heute mit Friedrich Merz zum Plaudern - der 64-Jährige will schließlich allem Anschein nach ihren Posten gerne übernehmen. Auch mit den weiteren Aspiranten - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet - will AKK noch in Einzelgesprächen beraten. Ist mindestens so spannend wie …

  • Thüringen: Dort sprechen Linke, CDU, SPD und Grüne ab 13.30 Uhr erneut über den Vorschlag des linken Ex-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, seine Vorgängerin Christine Lieberknecht von der CDU zur Regierungschefin zu machen. Ob das der Weg aus der Regierungskrise sein wird? Wir sind gespannt.
  • Hamburg: In der Hansestadt wird am Sonntag gewählt und heute Abend treffen sich die Spitzenkandidaten der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien zum TV-Streitgespräch. Genauer gesagt sind es zwei: Erst treten ab 18 Uhr die Vertreter von CDU, Linke, FDP und AfD an, ab 21 Uhr duellieren sich Bürgermeister Peter Tschentscher von der SPD und seine Herausforderin, die Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank von den Grünen. Zu sehen ist der Polit-Abend im NDR.

Außerdem stehen diese Themen auf der Agenda:

  • Die EU-Wirtschafts- und Finanzminister beraten in Brüssel die Aufnahme weiterer Steueroasen auf die Schwarze Liste der Europäischen Union.
  • Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entscheidet ab 10 Uhr, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten beim Abschluss einer Rentenversicherung über die drohende Beitragspflicht bei Krankenkassen informieren müssen.
  • Im Prozess gegen den früheren Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher Sexualverbrechen ziehen sich die Geschworenen zu ihren Beratungen zurück. Bei einer Verurteilung droht Weinstein lebenslange Haft, über das Strafmaß würde aber erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
  • Die britische Musikszene kommt heute in London zusammen, weil dort am Abend die Brit Awards zum 40. Mal verliehen werden.
  • Und im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League empfängt Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund seinen Ex-Trainer Thomas Tuchel sowie dessen Team Paris Saint-Germain (ab 21 Uhr bei DAZN und im Liveticker auf ntv.de).

Kommen Sie wohlbehalten durch den Dienstag! Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie zunächst durch den "Tag".

07:08 Uhr

Günther wirbt für Merkel als Aushängeschild in CDU-Wahlkampf

Bis zum kommenden Jahr ist Angela Merkel als Bundeskanzlerin gewählt. Doch wer folgt danach? Inmitten der Debatte um die Kanzlerkandidatur der Union regt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther an, Merkel auch in den künftigen Bundestagswahlkampf der CDU zu integrieren.

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Günther (r.) will Merkel in den nächsten CDU-Bundestagswahlkampf integrieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • "Mit Angela Merkel haben wir als CDU alle Chancen, ein sehr gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl zu holen", sagte Günther gestern Abend in der ARD.
  • "Wir können von den Sympathien profitieren, die sie bei den Menschen hat", erklärte er weiter.
  • Günther betonte zudem, dass der Kandidat auf den CDU-Vorsitz den Kurs der Union klar bestimmen und sich in der politischen Mitte positionieren müsse.
06:49 Uhr

Wind bläst Frühlingsgefühle schaurig weg

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Die Sonne wird sich heute im Norden wohl kaum zeigen.

(Foto: imago images/penofoto)

Der Tag startet windig und recht mild mit Frühwerten zwischen 3 und 7 Grad. Und auch tagsüber haben die Temperaturen bei teils stürmischen 4 bis 10 Grad nichts mit dem Winter zu tun. Allerdings ist es damit zumindest mal etwas kühler als zuletzt.

Wettertechnisch zeigt sich hierbei der Süden mit Sonne zunächst klar im Vorteil. Im großen Rest sind bereits vormittags Schauer unterwegs, die sich später bis an die Alpen und den Schwarzwald ausbreiten und oberhalb von rund 400 Metern in Schnee übergehen.

Der Wind weht im Bereich der Mittelgebirge in Spitzen mit 70 bis 110 Kilometern pro Stunde. An der Küste sind es Windgeschwindigkeiten von 60 bis 80 Kilometern pro Stunde. Ansonsten liegen die Böen bei um die 50 Kilometer pro Stunde.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander.

Die weiteren Aussichten: Morgen nach wie vor wechselhaft und windig bis stürmisch mit Schauern, die oberhalb von 300 Metern in Schnee übergehen und von lokalen Gewittern begleitet sein können. Der Donnerstag verläuft dann vor allem im Westen und Süden häufiger trocken. Die Temperaturen erreichen morgen zwischen 2 und 9 und am Donnerstag zwischen 4 und 12 Grad. Ihr Björn Alexander

06:21 Uhr

Krankenhauschef stirbt an Coronavirus in China

Wann hört das endlich auf? Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in China ist nach offiziellen Angaben zwar erstmals seit Januar gesunken, doch die Zahl der Todesopfer steigt weiter. Nun ist zum ersten Mal ein Krankenhauschef an der Lungenkrankheit gestorben.

  • Liu Zhiming sei dem Coronavirus gestern zum Opfer gefallen, wie die Nachrichtenagentur China News berichtet.
  • Er war der Direktor des Wuchang Hospitals - dieses gehört zu den wichtigsten in der Stadt Wuhan, dem Zentrum der Epidemie.
  • Dem Bericht zufolge erklärte ein Medizinerkollege, der Chefarzt sei in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Krankheit sterben würde.
  • Bereits am Freitag war eine 59-jährige Krankenschwester des Wuchang Hospitals an der Lungenkrankheit gestorben.
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05:53 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht