Dienstag, 21. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:34 Uhr

Das war Dienstag, der 21. Januar 2020

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es dieses Jahr auch um dem Kampf gegen den Klimawandel. Doch US-Präsidenten Trump ist das egal. Er nutzt seine Rede, um sich selbst zu feiern und vor "ewigen Propheten des Untergangs" zu warnen. Ein "Desaster" nennt Grünen-Chef Habeck die Rede und ruft zum Kampf gegen Trump auf. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:05 Uhr

Dutzende Menschen sterben bei Anschlag in Burkina Faso

Bei einem Anschlag im Norden von Burkina Faso sind 36 Zivilisten getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei der Attacke auf Dörfer in der Provinz Sanmatenga verletzt worden, teilte die Regierung des westafrikanischen Landes mit.

Seit 2015 wird Burkina Faso wie die Nachbarländer Mali und Niger von Gewalt erschüttert. Dschihadisten begannen seither, das Land zu infiltrieren. Rund 750 Menschen wurden bereits getötet. Etwa 560.000 Menschen flohen nach UN-Angaben vor der Gewalt.

21:32 Uhr

Mutter tötet ihre drei Kinder in den USA

Eine 22 Jahre alte Frau in den USA hat nach Polizeiangaben ihre drei kleinen Kinder umgebracht.

  • Der drei Jahre alte Junge sowie eine zwei Jahre und eine sieben Monate alte Tochter seien tot im Haus der Frau entdeckt worden, teilte die Polizei in Phoenix im Bundesstaat Arizona mit.
  • Die Mutter hatte zuerst angegeben, dass die Kinder krank gewesen seien. Danach habe sie aber gestanden, am Tod der drei schuld zu sein, so die Polizei.
  • Die mutmaßliche Täterin wurde des dreifachen Mordes angeklagt.
21:03 Uhr

Boeing rechnet mit 737-Max-Flugverbot bis in den Sommer

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Boeing 737 Max bleibt weiter am Boden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das Flugverbot für den Krisenjet Boeing 737 Max wird wohl noch Monaten andauern. Der US-Luftfahrtkonzern rechne nicht damit, dass die Baureihe vor Juni oder Juli wieder zugelassen wird, berichteten der US-Sender CNBC und auch der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf Insider. Boeing selbst äußerte sich zunächst nicht. 

Die 737 Max darf nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten seit Mitte März 2019 nicht mehr abheben.

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20:22 Uhr

Pamela Anderson heiratet ihren Ex

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Zum fünften Mal unter der Haube: Pamela Anderson.

(Foto: picture alliance/dpa)

Damit hat wohl niemand gerechnet: Die einstige "Baywatch"-Nixe Pamela Anderson ist zum fünften Mal unter der Haube. Sie gab am Montag in Malibu dem 74-jährigen US-Filmproduzenten Jon Peters ihr Jawort.  

  • Besonders brisant: Das neue Ehepaar verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Anderson und Peters kennen sich seit über 30 Jahren. Mitte der 1980er Jahre lernten sie sich in der berühmt-berüchtigten Playboy-Villa kennen und wurden ein Paar. Seit einigen Monaten sollen sie nun wieder zusammen sein, haben ihre Beziehung aber geheim gehalten.
  • Für beide ist es die fünfte Ehe. Die 52-jährige Anderson war etwa mit Rocker Tommy Lee verheiratet, mit dem sie zwei erwachsene Söhne hat.
  • Peters wiederum war einst mit Barbra Streisand liiert. Er hat unter anderem Filme wie "A Star is Born" und "Man of Steel" produziert.
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Zum fünften Mal unter der Haube: Jon Peters.

(Foto: imago images / UPI Photo)

19:51 Uhr

Frau bei Kindergeburtstag von Traktor überrollt

Bei einem Kindergeburtstag im nordrhein-westfälischen Geseke nahe Paderborn ist eine 34-Jährige von einem Traktor überrollt worden und gestorben. Wie es zu diesem schrecklichen Unglück kam, ist noch völlig unklar.

  • Die Frau habe zu einer Gruppe von etwa 15 Gästen gehört, darunter wahrscheinlich sechs Kinder zwischen vier und sechs Jahren, teilte die Polizei mit.
  • Die Gäste hätten rund um den Traktor beieinandergestanden, als sich das Fahrzeug plötzlich in Bewegung gesetzt und die Frau überrollt habe, hieß es weiter. Die 34-Jährige starb am Unfallort.
  • Notfallseelsorger kümmerten sich um die Gäste, vor allem um die Kinder. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet und der Traktor sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
19:49 Uhr
Breaking News

Neuartiges Coronavirus erreicht USA

In den USA ist ein erster Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus aus China festgestellt worden. Die Infektion sei bei einem Reisenden aus China in Seattle nachgewiesen worden, teilte die für Seuchen zuständige US-Behörde CDC mit.

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19:34 Uhr

Russlands neuer Premier stellt seine Regierung vor

Der neue russische Regierungschef Michail Mischustin hat in Moskau im Beisein von Kremlchef Wladimir Putin sein Kabinett vorgestellt.

Außenminister Sergej Lawrow, der seit fast 16 Jahren im Amt ist, und Verteidigungsminister Sergej Schoigu arbeiten in der neuen Regierung weiter. Auch Innenminister Wladimir Kolokolzew bleibt. Zahlreiche Posten wurden aber neu besetzt.

In der vergangenen Woche war Dmitri Medwedew samt Kabinett zurückgetreten. Medwedew wird künftig an der Seite Putins stellvertretender Chef im russischen Sicherheitsrat.

19:00 Uhr

Fall Lübcke: Stephan E. besuchte AfD-Veranstaltungen

Der Hauptverdächtige im Mordfall Lübcke, Stephan E., hat während des hessischen Landtagswahlkampfs 2018 in Kassel öffentliche Veranstaltungen der AfD besucht. Dem Kreisverband sei er zu dem Zeitpunkt vollkommen unbekannt gewesen, erklärte ein Parteisprecher in Wiesbaden auf dpa-Anfrage.

  • Als ein Bild des Verdächtigen dann nach dem Mord des Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni vergangenen Jahres in den Medien kursierte, habe der Kreissprecher E. anhand seines Baseballcaps erkannt und umgehend die Polizei informiert.
  • Etwas später sei der AfD bekannt geworden, dass E. der Partei einmal beim Plakatieren während des Wahlkampfes 2018 geholfen habe, teilte der Sprecher weiter mit. Auch diese Information sei der Polizei unverzüglich gemeldet worden.
  • Danach sei geprüft worden, ob E. Parteimitglied bei der AfD werden wollte. Das sei nicht geschehen, E. habe auch keinen solchen Versuch unternommen.
18:36 Uhr

Zwei Männer machen aus der Erde ein Sandwich

*Datenschutz

Das ist definitiv das größte Sandwich der Welt. Größer geht es ja gar nicht, weil als Belag für diese Stulle unser Planet dient.   

  • Zwei junge Männer, ein Neuseeländer und ein Spanier, haben die Erde zwischen zwei Brotscheiben gepackt. Beide legten gleichzeitig Toastbrot auf den Boden - auf genau gegenüberliegenden Seiten der Erde.
  • So entstand ein Sandwich mit 12.724 Kilometern Belag, bestehend aus unserem Planeten.  
  • Um sicherzustellen, dass sich die Brotscheiben exakt gegenüberliegen, legte der Spanier neun Scheiben auf den Boden.

Wenn Sie herausfinden möchten, was auf der anderen Seite der Erdkugel liegt, können Sie diese Karte nutzen.

18:02 Uhr

Brexit-Gesetz: Weitere Niederlage für Johnson

Schon Ende Januar soll Großbritannien die EU verlassen. Zehn Tage vor dem geplanten Termin hat Premierminister Boris Johnson im Oberhaus eine weitere Niederlage erlitten.

  • Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder des House of Lords für eine Änderung am Brexit-Gesetz, bei dem es um das Recht unbegleiteter Flüchtlingskinder geht, zu ihren Verwandten in Großbritannien zu ziehen.
  • Die Änderung würde die Regierung nach dem Brexit zu weiteren Verhandlungen mit der EU über die Rechte unbegleiteter Kinder verpflichten.
  • Das Unterhaus hatte bereits am 9. Januar abschließend für das Brexit-Gesetz gestimmt, doch muss es noch vom nicht-gewählten Oberhaus verabschiedet werden. Die dort beschlossene Änderung geht nun ebenso wie drei weitere Anpassungen heute an das Unterhaus zurück, wo sie allesamt mit der Stimmenmehrheit von Johnsons Konservativer Partei wieder gekippt werden dürften.
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17:29 Uhr

SPD-Vize Geywitz fordert "Feierabend um 22.00 Uhr"

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Wünscht sich eine Sechs-Tage-Woche, um mehr Zeit für die Familie zu haben: Klara Geywitz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Hier eine passende Meldung zum Feierabend: Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Klara Geywitz wünscht sich mehr Zeit für die Familie und schlägt deswegen Folgendes vor:

  • Sie fände gut, wenn "wir einfach uns alle gegenseitig die Regeln geben: Abends um 22.00 Uhr ist Feierabend, und mindestens ein Tag am Wochenende ist frei", sagte Geywitz in einem auf den Social-Media-Kanälen der SPD verbreiteten Gespräch.
  • Politik müsse so organisiert werden, dass man sich nicht zwischen Familie und Politik entscheiden müsse "und auch keine Rossnatur braucht".
  • Tatsächlich dauern etwa Koalitionsausschüsse und andere Verhandlungen oft bis in die Nacht, auch am Wochenende sind die Politiker vielfach gefordert.

Der Bundestag hatte seine Zeiten vor Kurzem allerdings eingeschränkt, um Nachtsitzungen zu verhindern. Zuvor waren binnen weniger Stunden zwei Abgeordnete zusammengebrochen.

17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:52 Uhr

Deutsche Skigruppe nach Lawine in Südtirol angeklagt

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Das Auslösen einer Lawine ist in Italien strafbar.

(Foto: imago stock&people)

Vor rund zwei Jahren sind eine Mutter aus Ludwigsburg und ihre Tochter in einer Lawine in Südtirol gestorben.

  • Die Staatsanwaltschaft in Bozen hat nun eine Gruppe von Skifahrern - ebenfalls aus Ludwigsburg - angeklagt, das Unglück mitverschuldet zu haben.
  • Die Ermittler werfen der Gruppe von fünf Skifahrern unter anderem fahrlässige Tötung und das Auslösen eines Schneebretts vor. Die Anklage umfasst auch die Mitwirkung an einem fahrlässigen Verbrechen.
  • In Italien ist ein Verhalten strafbar, das zum ungewollten Auslösen von Lawinen führt. Am Tag des Unglücks herrschte in der Region erhebliche Lawinengefahr der Warnstufe 3 von 5. Die Wintersportler sollen in ungesichertem Gelände unterwegs gewesen sein.
16:04 Uhr

Habeck: Wir müssen Kampf mit Trump aufnehmen

Ohne das Wort Klimawandel in den Mund zu nehmen, wirbt US-Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos für Optimismus und ruft dazu auf, "die ewigen Propheten des Untergangs und die Vorhersagen einer Apokalypse" abzulehnen.

Grünen-Chef Habeck hat die Rede in Davos angehört und das sagt er dazu: "Trumps Rede war ein Desaster für die Konferenz". Nach dem Auftritt des US-Präsidenten sei "noch klarer" zu sehen, dass die Richtung gewechselt werden müsse: "Wir müssen den Kampf mit Donald Trump aufnehmen, er steht auf der anderen Seite."

Die Rede des US-Präsidenten in Davos hat nach Ansicht von Habeck das Problem gezeigt: "Manche Politiker bewegen sich noch schneller in die Richtung, die unseren Planeten erst in die schwierige Situation gebracht haben, in der wir sind."

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15:40 Uhr

Viele Razzien wegen neuem Diesel-Betrugsverdacht

Diesmal trifft es Mitsubishi sowie zwei internationale Zulieferkonzerne.

Hier die Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Auszügen:

"Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main als Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen ermittelt wegen des Verdachts des Betruges gegen verantwortliche Personen eines internationalen Automobilkonzerns, einer Tochtergesellschaft eines internationalen Autohandelskonzerns und von zwei internationalen Automobilzuliefererkonzernen. Gegenstand der Ermittlungen sind Fahrzeuge der Marke Mitsubishi mit 1,6l- und 2,2l-4-Zylinder Dieselmotoren der Abgasnormen EURO 5 und EURO 6.

Es besteht der Verdacht, dass die Motoren mit einer sogenannten Abschalteinrichtung versehen sind, die dafür sorgt, dass die zulässigen Grenzwerte für Stickoxide zwar auf dem Prüfstand, nicht jedoch im Realbetrieb eingehalten werden."

"Aktuell durchsuchen Beamte [...] zehn Gewerbeobjekte in Frankfurt am Main, im Main-Taunus-Kreis, im Wetteraukreis, im Landkreis Darmstadt-Dieburg, in Hannover, in Regensburg, im Kreis Freising und im Kreis Heinsberg, [...]" 

"Hinweise: Personen, die Neuwagen der betreffenden Modelle seit 2014 erworben haben, werden gebeten, sich als Zeugen bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Alle dazu nötigen Informationen und Formulare können unter www.polizei.hessen.de/aktuelles/dieselabgasverfahren abgerufen werden."

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15:22 Uhr

Gericht stellt sich auf Künasts Seite

Das Urteil sorgte für Entsetzen über Parteigrenzen hinweg: Ein Gericht sah teils wüste Beschimpfungen auf Facebook der Grünen-Politikerin Renate Künast nicht als Diffamierungen. Nun kann die 64-Jährige einen Teilerfolg mit ihrer Beschwerde gegen das Urteil verbuchen. "Als demokratische Gesellschaft dürfen wir einen solchen Umgangston nicht akzeptieren", hatte sie gesagt.

Das Berliner Landgericht teilte mit, dass die Kommentare zu einem Post der Politikerin im Lichte höchstrichterlicher und verfassungsrechtlicher Rechtsprechung zur Meinungsfreiheit nochmals geprüft worden seien. In 6 von 22 Fällen sei anders als in einem Beschluss vom September 2019 nun eine Beleidigung gesehen worden. Diese hätten einen "ehrherabsetzenden Inhalt", der nicht mit der Meinungsfreiheit zu rechtfertigen sei.

Unbekannte hatten Künast unter anderem als "Stück Scheiße" und "Geisteskranke" bezeichnet und noch drastischere und auch sexistische Beiträgen geschrieben. Da Künast eine umfassende Beschwerde eingelegt hatte, werden die verbleibenden Fälle der nächsten Instanz, dem Kammergericht, zur Prüfung vorgelegt.

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15:05 Uhr

Weltkriegsbombe am Roten Rathaus in Berlin entdeckt

Gerade wurde in Köln eine Weltkriegsbombe entschärft, schon taucht in Berlin die nächste auf.

Bei Bauarbeiten in der Nähe des Roten Rathauses ist ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger entdeckt worden, teilt die Polizei via Twitter mit. Der Bereich an der Grunerstraße Ecke Jüdenstraße wurde abgesperrt.

Nach Informationen des RBB soll der Sprengkörper noch heute entschärft werden.

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14:43 Uhr

Wegweisendes Urteil: Asylanspruch für Klimaflüchtlinge möglich

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Kiribati soll spätestens 2070 komplett verschwinden.

(Foto: www.imago-images.de)

Klimaflüchtlingen darf das Recht auf Asyl nicht verweigert werden, wenn ihr Leben in Gefahr ist - zu diesem Schluss kommt ein UN-Menschenrechtsausschuss, der sich erstmals mit der Klage eines Betroffenen befasst hat.

  • Die konkrete Beschwerde eines Mannes aus dem pazifischen Inselstaat Kiribati gegen die Ausweisung seiner Familie 2015 aus Neuseeland lehnte der Ausschuss zwar ab. Grundsätzlich könnten Klimafragen bei Asylverfahren aber eine Rolle spielen.
  • "Dieser Beschluss etabliert neue Standards, die den Erfolg in Fällen künftiger Asylgesuche, die sich auf Folgen des Klimawandels beziehen, leichter machen können", sagte einer der Ausschussexperten, Yuval Shany.
  • Im aktuellen Fall sei nachgewiesen worden, dass es auf Kiribati genügend Schutzmechanismen für die Bevölkerung gebe, so der Ausschuss. Er stellte aber fest, dass Länder Asylsuchende nicht deportieren dürften, wenn die klimabedingte Lage in ihrer Heimat ihr Recht auf Leben bedrohe, berichtete das UN-Menschenrechtsbüro.
  • Kiribati könnte nach Berechnungen der Weltbank im Jahr 2050 nicht mehr bewohnbar und spätestens 2070 komplett überschwemmt sein.
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14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag". Los geht's!

 

14:09 Uhr

Iranischer Abgeordneter setzt Trump-Kopfgeld aus

Ein iranischer Abgeordneter hat einem Medienbericht zufolge ein Kopfgeld auf US-Präsident Donald Trump ausgesetzt. "Im Namen der Bevölkerung der Provinz Kerman werden wir demjenigen, der Trump tötet, drei Millionen Dollar Belohnung in bar zahlen", sagte Ahmed Hamseh im Parlament, wie die Nachrichtenagentur Isna meldete.

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US-Präsident Trump hatte die Tötung des Generals angeordnet.

(Foto: REUTERS)

Aus Kerman stammt der im Iran als Volksheld verehrte General Ghassem Soleimani, den die USA Anfang Januar mit einem gezielten Drohnenangriff in Bagdad töteten. Hamseh plädierte dem Bericht zufolge zudem dafür, den Bau von Langstreckenraketen, die mit nicht konventionellen Sprengköpfen bestückt werden könnten, auf Irans Agenda zu setzen. "Wenn wir heute Atomwaffen hätten, wären wir vor Drohungen geschützt."

13:14 Uhr

"Hart aber fair": Plasberg muss pausieren

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Susan Link übernimmt vorerst die Sendung.

(Foto: dpa)

Der "Hart aber fair"-Moderator Frank Plasberg fällt aus gesundheitlichen Gründen für längere Zeit aus. Plasberg leide an einem temporären Ausfall des rechten Gleichgewichtsorgans, teilte die ARD mit. Das Ohr des 62-Jährigen sei durch ein "lange zurückliegendes Knalltrauma" vorgeschädigt. Die Ärzte hätten ihm deshalb Ruhe verordnet.

Vertreten wird Plasberg den Angaben zufolge von Susan Link. Sie moderiert unter anderem das ARD-"Morgenmagazin" und die Talkshow "Kölner Treff" des Westdeutschen Rundfunks.

12:34 Uhr

Finca-Besitzer nach Tod Julens verurteilt

Das Drama bewegte die Welt: Im Süden Spaniens steckte der kleine Julen in einem Brunnenschacht fest - und starb. Nun ist die juristische Aufarbeitung der Tragödie abgeschlossen. Das Gericht in Málaga bestätigte eine außergerichtliche Einigung des Mannes mit den Eltern des Zweijährigen. Damit wird ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung nicht starten.

Der Finca-Besitzer, auf dessen Grundstück das Unglück vor gut einem Jahr passierte ...

  • ... ist zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.
  • Außerdem muss er 89.500 Euro an jedes Elternteil zahlen
  • Die Regionalregierung von Andalusien erhält von ihm rund 663.000 Euro für die aufwendigen Rettungsarbeiten.

Dem Finca-Besitzer wurde vorgeworfen, das illegal auf der Suche nach Wasser gebohrte Loch, in das Julen gestürzt war, nicht gesichert und somit höchst fahrlässig gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft wollte drei Jahre Haft fordern.

Am Ende der Sitzung habe sich der Angeklagte bei den Eltern entschuldigt: "Ich wollte zu keinem Zeitpunkt, dass dem Kind etwas passiert."

12:02 Uhr

Frankreich will den kleinen Atomausstieg - Fessenheim vor dem Aus

Mehr als ein Dutzend französische Atomkraftwerke werden in den kommenden Jahren abgeschaltet. Dazu gehört auch der umstrittene Meiler Fessenheim im Elsass nahe der Grenze zu Deutschland, wie aus Regierungsunterlagen zur Energiepolitik hervorgeht. Das älteste Atomkraftwerk Frankreichs soll demnach noch in diesem Jahr vom Netz gehen.

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Fessenheim soll rasch vom Netz gehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Insgesamt will die Regierung bei 14 Atomkraftwerken bis 2035 den Stecker ziehen. Den Unterlagen nach könnte die Regierung den Energiekonzern EDF auffordern, zwei Reaktoren schon früher als geplant abzuschalten - etwa "wenn bestimmte Bedingungen in Bezug auf die Strompreise und die Entwicklung des europäischen Strommarktes erfüllt sind".

Der vom Staat kontrollierte EDF-Konzern betreibt in Frankreich 58 Atomreaktoren. Die Regierung strebt an, den Anteil von Atomstrom von derzeit 75 bis 2035 auf 50 Prozent zu senken.

11:50 Uhr

Trump über seine Präsidentschaft

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Donald Trump

Der amerikanische Traum ist zurück und er ist größer und besser als je zuvor.

(Foto: REUTERS)
11:35 Uhr

Zwei Leichen in Köln entdeckt - Polizei vermutet Verbrechen

In der Nacht hat die Polizei in einer Wohnung in Köln-Mülheim zwei Leichen aufgefunden. Bei den Toten handelte es sich um die 78-jährige Wohnungsinhaberin und einen 60 Jahre alten Bekannten der Frau, wie die Beamten mitteilten. Die Ermittler gehen demnach von einem Gewaltverbrechen aus. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Ein 26-jähriger Anwohner hatte sich bei den Ordnungshütern gemeldet und um Hilfe wegen einer Ruhestörung gebeten. Der 26-Jährige gab demnach an, dass jemand an der Haustür stehe und dauerhaft die Klingel betätige. Am Einsatzort trafen die Polizisten mehrere Menschen an. In einer Wohnung des Nachbarhauses fanden sie dann die beiden Opfer.

11:09 Uhr

Finanzexperten überraschend zuversichtlich

Finanzexperten und institutionelle Investoren blicken zuversichtlicher auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Der entsprechende Index des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg binnen Monatsfrist deutlich von 10,7 auf 26,7 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit viereinhalb Jahren.

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Zur Begründung verwiesen die Experten auf die jüngste Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. "Dies nährt die Hoffnung, dass die aus dem Handelsstreit resultierenden Belastungen für die deutsche Wirtschaft geringer sein werden als zuvor gedacht", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Hinzu komme, dass sich die deutsche Wirtschaft im vorangegangenen Jahr etwas besser entwickelt habe als erwartet. "Der Ausblick hat sich damit zwar aufgehellt, deutet aber nach wie vor auf ein unterdurchschnittliches Wachstum hin."

11:33 Uhr

Merkel über ihre sportlichen Ambitionen

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Angela Merkel

In der DDR konnte man selten Sport in einer Sportstätte machen, wenn man nicht olympia-verdächtig war. Bei mir war das schon sehr früh sehr klar.

(Foto: REUTERS)
11:18 Uhr

Charité-Experte: Müssen auch hier mit Coronavirus-Fällen rechnen

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Die Berliner Charité hat die Testsysteme hochgefahren.

(Foto: picture alliance / Jens Kalaene/)

In Teilen Asiens breitet sich das neuartige Coronavirus aus - und ein Experte warnt vor Fällen auch hierzulande. "Wir müssen damit rechnen, dass wir Fälle nach Deutschland bekommen und wir müssen uns im gesamten Gesundheitssystem darauf vorbereiten", sagte Christian Drosten, Virologe der Berliner Charité, im Deutschlandfunk. Die Charité habe bereits "alle Testsysteme hochgefahren", um das Virus schnell nachweisen zu können. Allgemein sieht der Virologe Deutschland allerdings gut gewappnet.

Die Gesundheitsbehörden müssten das neuartige Virus "sehr ernst nehmen", mahnte Drosten. "Das ganze Bild nimmt jetzt doch mehr Ähnlichkeit mit der damaligen Sars-Epidemie im Jahr 2003 an." Damals waren fast 780 Menschen an der ebenfalls durch ein Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit gestorben, die meisten in China und Hongkong. Die nun für das neue Virus erwiesene Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch mache es "gefährlicher".

Zentrum der Erkrankungen ist bislang die chinesische Stadt Wuhan. Einzelne weitere Fälle wurden aus Peking, Shanghai sowie aus Thailand, Japan und Südkorea gemeldet. Je ein Verdachtsfall wird in Australien und auf den Philippinen geprüft. Alle Infizierten und Verdachtsfälle hatten sich zuvor in Wuhan aufgehalten.

10:50 Uhr

Baby hat bei Geburt mehr als drei Promille

Keine Chance auf Leben: Drei Wochen nach der Geburt ist in Polen ein bei der Entbindung dramatisch alkoholisiertes Baby gestorben. "Sowohl die 44-jährige Mutter als auch das Neugeborene hatten mehr als 3,2 Promille Alkohol im Blut", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Warschau. Das Kind kam bereits mit schweren genetischen Fehlbildungen zur Welt.

Die Leiche des vor Weihnachten geborenen Kindes werde nun obduziert, hieß es weiter. Gegen die Mutter ermittelte die Staatsanwaltschaft zunächst wegen schwerer Körperverletzung - von der gerichtsmedizinischen Untersuchung erhoffe man sich nun Klarheit über die genaue Todesursache.

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10:04 Uhr

Senatorin will ab 2035 Verbrennermotoren aus Berlin verbannen

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Verkehrssenatorin Günther will nur noch Stecker-Autos in der Stadt.

(Foto: imago images/Christian Spicker)

Keine Verbrenner-Autos mehr in der Innenstadt? Berlins Umweltsenatorin Regine Günther will alle Autos ohne Stecker aus dem Zentrum verbannen. Das sieht einem Bericht der "Berliner Morgenpost" zufolge eine entsprechende Senatsvorlage vor.

  • Ab 2030 dürfen dann innerhalb des S-Bahnrings keine Autos mit Benzin- und Dieselmotoren mehr fahren.
  • Ab 2035 gelte das Fahrverbot für die gesamte Hauptstadt.

Die Grüne Günther hatte bereits in der Vergangenheit einen Auto-Bann angekündigt. Die Fahrverbote sind in der rot-rot-grünen Koalition allerdings umstritten. Die Beratung über den Entwurf war dem Bericht zufolge bereits einmal verschoben worden.

09:40 Uhr

Thunberg: "Es ist eine Krise"

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg sieht weiter keine entscheidenden Schritte zum Schutz des weltweiten Klimas. Nichts sei geschehen, sagte sie bei einer Diskussionsrunde mit anderen jugendlichen Klimaschützern. Auf die Frage, ob gerade die jüngeren Menschen bei diesem Thema nicht gehört würden, sagte sie, dass ausgerechnet sie nun nicht zu denen zähle, die keine Aufmerksamkeit fänden.

Thunberg forderte, die Wissenschaft stärker einzubinden. "Wir müssen die Krise behandeln als das, was es ist: Eine Krise", sagte die 17-Jährige. "Es muss viel mehr passieren, dies ist erst der Anfang." Die Wissenschaft und die Stimmen "der jungen Generation stehen nicht im Zentrum der Debatte. Doch das müssen sie".

US-Präsident Donald Trump, Kanzlerin Angela Merkel und Thunberg sind die wohl prominentesten von etwa 3000 Teilnehmern an der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Ab heute treffen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in dem kleinen Alpenort in der Schweiz. Vier Tage lang wird getagt, beraten, diskutiert, mal öffentlich und oft hinter verschlossenen Türen.

09:29 Uhr

Erste Namen im Ringen um Spitze der Linkspartei

Bei der Linken nimmt die Suche nach einer neuen Spitze der Bundespartei Gestalt an. Die hessische Fraktionschefin Janine Wissler schließt eine Kandidatur nicht aus. "Wir haben zwei amtierende Parteivorsitzende", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bernd Riexinger und Katja Kipping "müssen erst mal sagen, was sie wollen", so Wissler. "Und dann muss ich mir das überlegen."  

Zugleich sucht Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch dem Bericht zufolge, den Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion, Jan Korte, zu einer Kandidatur zu bewegen. Dieser wolle bislang aber nicht antreten.

Beim Parteitag vom 12. bis 14. Juni in Erfurt wird eine neue Parteispitze gewählt. Die Satzung enthält eine Bestimmung, wonach Parteivorsitzende nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr antreten sollten. Bei den Amtsinhabern Katja Kipping und Bernd Riexinger ist diese Grenze nun erreicht.

09:22 Uhr

Datteln-IV-Emissionen müssen separat ausgeglichen werden

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Uniper darf Datteln IV ans Netz bringen - und in Sachsen-Anhalt das Werk Schkopau länger betreiben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Teil des Kohlekompromisses ist zum Unmut vieler Klimaschützer die Inbetriebnahme des Kohlekraftwerkes Datteln IV. Nun versichert das Bundeswirtschaftsministerium, es werde "unterm Strich" nicht zu mehr CO2-Emissionen kommen. "Das wird der Stilllegungspfad Steinkohle berücksichtigen und zeigen", teilte das Ministerium mit.

Das Werk des Betreibers Uniper sei "für die Versorgungssicherheit und das Gesamtsystem wichtig", hieß es aus dem Haus von Minister Peter Altmaier weiter. Es besitze "eine zentrale Funktion für die Wärmeversorgung in der Region".

Das Umweltministerium indes erwartet laut der Berliner "tageszeitung" Mehremissionen von "ungefähr zehn Millionen Tonnen CO2 über die gesamte Laufzeit" von Datteln IV. Deswegen müsse im Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes sichergestellt sein, "dass diese Mehremissionen in vollem Umfang ausgeglichen werden".

08:57 Uhr

Ex-Interpol-Chef muss selbst hinter Gitter

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Meng wurde wegen Korruption verurteilt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Einst jagte er Verbecher - nun muss er selbst ins Gefängnis. Wegen Korruption ist in China der frühere Chef der internationalen Polizeibehörde Interpol, Meng Hongwei, zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Tianjin verhängte neben der Haftstrafe von dreizehneinhalb Jahren eine Geldstrafe von zwei Millionen Yuan - umgerechnet 260.000 Euro.

  • Nach Gerichtsangaben gestand er bei einer Anhörung, knapp 1,9 Millionen Euro Bestechungsgelder angenommen zu haben.
  • Die Vorwürfe bezogen sich auf seine Zeit als Leiter der Marinepolizei und als Vize-Minister für öffentliche Sicherheit in China.
  • Auch aus der Kommunistischen Partei wurde er ausgeschlossen.

Meng Hongwei war im September 2018 während eines Besuchs in China verschwunden, später wurde er der Korruption beschuldigt. Er hatte zunächst Karriere im Polizeiministerium gemacht. Dieses war damals vom später gestürzten und 2015 zu lebenslanger Haft verurteilten Sicherheitschef Zhou Yongkang geführt worden, der als Rivale des jetzigen Staatschefs Xi Jinping galt. Meng hatte bis zu seinem plötzlichen Verschwinden in Lyon gelebt, dem Sitz der internationalen Polizeibehörde in Frankreich.

08:24 Uhr

Iran mit neuen Ergebnissen zum Flugzeugabschuss

Der Iran gibt weitere Details zum Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine bekannt. Bei der irrtümlichen Attacke starben nach Angaben des Landes 176 Menschen. Nun legt die iranische Luftfahrtbehörde erste Ermittlungsergebnisse vor.

  • Demnach wurden zwei Raketen vom Typ M1-TOR "in Richtung" des Flugzeugs abgefeuert.

US-Medien hatten bereits vor Tagen berichtet, die Maschine sei von zwei iranischen Raketen getroffen worden. Der Iran hatte zum Zeitpunkt des Abschusses mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte im Irak auf die Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani durch die USA geantwortet.

07:45 Uhr

Lungen-Virus: China bestätigt vierten Todesfall

Dem vor gut zwei Wochen erstmals entdeckten Lungen-Virus in China ist ein weiterer Patient erlegen. Damit steigt die Zahl der seit dem Ausbruch der Krankheit offiziell bestätigten Todesfälle auf vier.

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    Masken über Mund und Nase sollen eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern.

    (Foto: imago images/Panthermedia)

    Wie die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Metropole Wuhan mitteilte, starb ein 89-jähriger Mann, der mit dem bislang unbekannten Coronavirus infiziert war, bereits am Sonntag im Krankenhaus.
  • Zudem wurde das Virus bei mindestens 15 Krankenhausangestellten in Wuhan nachgewiesen. In der zentralchinesischen Millionenmetrople war das Virus Ende Dezember ausgebrochen. Unter den medizinischen Angestellten gibt es demnach zudem einen weiteren Verdachtsfall.
  • Am Montag hatten die Behörden erstmals eingeräumt, dass auch Pflegepersonal betroffen ist und damit die Übertragbarkeit des Erregers von Mensch zu Mensch sicher belegt ist. Zuvor hatte es von offiziellen Stellen in China geheißen, dass es dafür bislang keine Anzeichen gebe.

Für Experten ist es stets ein wichtiges Alarmsignal, wenn auch Ärzte und Pfleger von einer neuen Erkrankung betroffen sind: Infizieren sich viele von ihnen, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine leichte Übertragbarkeit.

*Datenschutz

Die Zahl bestätigter Infektionen in China war Anfang der Woche sprunghaft auf über 220 gestiegen. Auch wurden bereits Erkrankungen in Thailand, Japan und Südkorea nachgewiesen. In allen bislang bekannten Fällen gab es Verbindungen nach Wuhan.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:24 Uhr

Migranten waten nach Mexiko

An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko ist es erneut zu Zusammenstößen von Sicherheitskräften und Migranten aus Mittelamerika gekommen, die über Mexiko in die USA gelangen wollten.

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    Migration in Mittelamerika: Beamte der mexikanischen Nationalgarde stellen sich Einwanderern am Ufer des Rio Suchiate in den Weg.

    (Foto: dpa)

    Mexikanische Grenzschützer und Einheiten der Nationalgarde seien zu Wochenbeginn gegen eine Gruppe von mehreren Tausend Migranten vorgegangen, berichteten Augenzeugen.
  • Um den Grenzübertritt zu verhindern, setzten die Sicherheitskräfte unter anderem auch Tränengas ein.
  • Mehreren Hundert Menschen sei es aber dennoch gelungen, zu Fuß durch das seichte Wasser des Grenzflusses Río Suchiate zu waten und so auf die andere Seite zu gelangen.

Bereits am Wochenende hatten Migranten aus Mittelamerika auf ihrem Weg in die USA versucht, die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko mit Gewalt zu überwinden. Mexiko schloss wegen des Vorfalls am Samstagmorgen vorübergehend die Grenze. Berichten zufolge sind mehr als 3500 Honduraner in den vergangenen Tagen aus ihrem Land Richtung USA aufgebrochen, um Gewalt und Armut zu entkommen.

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07:03 Uhr

Hängepartie in Thüringen: Mohring will Abstimmung vertagen

Der Thüringer CDU-Chef Mike Mohring dringt auf eine Verschiebung der Abstimmung zur Wahl des Regierungschefs im Erfurter Landtag.

  • "Wir wollen vor der Wahl Rechtssicherheit schaffen und die Klärung nicht im Nachhinein dem Thüringer Verfassungsgericht überlassen", sagte der Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
  • "Die seit drei Jahren angewandte Wahlpraxis sollte auch für die Wahl des Ministerpräsidenten gelten: gewählt ist, wer die relative Mehrheit hat", sagte der Thüringer CDU-Landes und Fraktionschef.
  • Die Verhandlungsführer von SPD, Grünen und Linken haben zuletzt mehrfach angekündigt, die Wahl des Ministerpräsidenten am 5. oder 6. Februar abhalten zu wollen.

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag ist allerdings der Ansicht, dass die Verfassungsfrage vor der Wahl des Ministerpräsidenten geklärt werden muss, weshalb der von rot-rot-grün gewählte Wahltermin weder sinnvoll noch haltbar sei.

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06:54 Uhr

Südkorea schickt Spezialeinheit Richtung Golf

Die vom Seehandel und einem freien Warenverkehr über die Weltmeere abhängige Industrienation Südkorea sorgt sich um die Sicherheit der Schifffahrt an der Einfahrt zum Persischen Golf.

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    Spezialisten für den Anti-Piraterie-Einsatz: Kommando-Soldaten der Cheonghae-Einheit bei einer Übung.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Das Verteidigungsministerium in Seoul kündigte an, die südkoreanische Anti-Piraterie-Marineeinheit vor Ostafrika künftig auch für den Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus im Nahen Osten einzusetzen.
  • Südkorea ist auf den ununterbrochenen Import von Energierohstoffen angewiesen. Durch die Straße von Hormus wird fast ein Drittel der weltweiten Ölexporte verschifft.
  • Die USA hatten ihren Verbündeten aufgerufen, sich an der von ihr geführten Marinemission in der für den globalen Handel wichtigen Meerenge zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel zu beteiligen. Große Teile des Seegebiets verlaufen durch iranische Küstengewässer.

Die sogenannte Cheonghae-Einheit, zu der auch ein Zerstörer gehört, hat seit der ersten Entsendung im März 2009 in den Golf von Aden die Aufgabe, dort für die sichere Durchfahrt südkoreanischer Schiffe zu sorgen.

06:47 Uhr

Unterwegs zu Meghan: Harry verlässt Großbritannien

Anderthalb Wochen nach seiner überraschenden Rückzugsankündigung ist der britische Prinz Harry laut Medienberichten in Richtung Kanada abgeflogen, wo er sich mit seiner Frau Meghan und seinem kleinen Sohn Archie treffen will.

  • Harry habe am Montagabend (Ortszeit) einen Flug von London aus in das westkanadische Vancouver angetreten, berichteten britische Zeitungen.
  • Beobachter des "Daily Telegraph" stuften die Abreise des Prinzen als "symbolisch" ein, nachdem zwei Tage zuvor der Buckingham-Palast verkündet hatte, dass Harry und Meghan künftig nicht mehr den Titel "Königliche Hoheit" tragen und keine öffentlichen Gelder mehr erhalten werden.
  • Meghan und das Baby Archie halten sich schon seit einer Weile in Kanada auf. Mit beiden hatte Harry einen sechswöchigen Weihnachtsurlaub auf der kanadischen Insel Vancouver Island an der Westküste verbracht.
06:05 Uhr

Dichte Nebelfelder behindern Sicht

Mal abgesehen vom äußersten Norden, wo es heute meistens mit Frühwerten zwischen 3 und 6 Grad losgeht, startet der Tag mit Frost oder Bodenfrost. Am kältesten ist es Richtung Erzgebirge und Alpenrand mit teils strengem Frost knapp unter minus 10 Grad. Stellenweise müssen Sie dementsprechend abermals mit Glätte rechnen. Einerseits durch Reif, andererseits durch gefrierende Nässe. Außerdem wabern zum Teil dichte Nebelfelder, örtlich mit Sichtweiten unter 50 Metern. Tagsüber geht es dann dank Hoch „Ekart“ - abseits von lokalen Nebelfeldern - häufig freundlich oder sonnig mit 4 bis knapp 9 Sonnenstunden weiter. Lediglich der Norden und ungünstige Nebellagen bleiben überwiegend bis ganztägig grau. Die Temperaturen bringen es im Dauernebel im Donauraum nur auf minus 1 Grad. Der teilweise windige Norden bekommt dagegen bis zu 8 Grad.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: Es bleibt verbreitet beim ruhigen und trockenen Hochdruckwetter mit Sonne sowie lokalen Wolken- oder Nebelfeldern. Einzig morgen fällt entlang der breiten Landesmitte aus sehr kompakten Wolken etwas Regen oder Sprühregen. Die Temperaturen steigen langsam an und erreichen am Mittwoch und Donnerstag 2 bis 10 und am Freitag 4 bis 12 Grad. Ihr Björn Alexander

05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht